64 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
64 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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64 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe den Bewerbungsprozess als offenen und wertschätzenden Austausch auf Augenhöhe erlebt. Es war kein klassisches Frage-Antwort-Spiel: Zunächst wurde mir das Aufgabengebiet vorgestellt und die Gesprächspersonen haben sich selbst vorgestellt, bevor ich an der Reihe war. Das anschließende Gespräch war ein echter Dialog mit Raum für gegenseitige Fragen und Austausch. Ich habe es als sehr angenehm und authentisch empfunden, insbesondere im Vergleich zu anderen Bewerbungsgesprächen, die ich bereits erlebt habe.
Leider eine Absage. Die Gesprächspartner waren sehr freundlich und auf Augenhöhe. Toller neuer Campus. Hätte hier sehr gerne gearbeitet.
Wer Fachkräfte gewinnen will, muss Bewerber ernst nehmen. Dazu gehören klare Kriterien, ehrliche Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen.
Doch selbst einschlägige Qualifikation schützt offenbar nicht davor, mit austauschbaren Absagen abgefertigt zu werden. Auf konkrete Nachfragen folgen weitere Textbausteine. Welches Profil tatsächlich gesucht wird und welche Kriterien den Ausschlag geben, bleibt vollständig unbeantwortet.
Sind Gehaltsbudget, besondere Berufserfahrung oder interne Vorgaben entscheidend, gehört das in die Ausschreibung oder spätestens in eine konkrete Rückmeldung. Wer stattdessen jede konkrete Auskunft verweigert, handelt intransparent, feige und respektlos.
Besonders entlarvend ist die Kluft zwischen dem öffentlich inszenierten Arbeitgeberbild und dem tatsächlichen Umgang mit Bewerbern. Wertschätzung zeigt sich eben nicht in Hochglanzbroschüren oder auf Karriereseiten, sondern darin, wie ein Unternehmen Verantwortung für seine Entscheidungen übernimmt. Genau dort versagt das verantwortliche Recruiting.
Wer sich hinter Floskeln verschanzt, zeigt keine Professionalität, sondern fehlendes Rückgrat. Ein solcher Umgang spricht sich herum. Qualifizierte Menschen vergessen nicht, wer ihre Zeit verschwendet, ihre Qualifikation geringschätzt und ihnen selbst auf berechtigte Nachfragen jede ernsthafte Antwort verweigert.
Ein Arbeitgeber, der Fachkräfte auf diese Weise abstößt, produziert seinen späteren Personalmangel selbst. Er beschädigt seine Attraktivität als Arbeitgeber, schwächt seine Leistungsfähigkeit und gefährdet langfristig seine wirtschaftliche Stellung.
Später sollte ein solches Unternehmen weder beim AGV noch in der Fachpresse wehleidig beklagen, die dringend benötigten Fachkräfte seien nicht verfügbar. Wer qualifizierte Menschen konsequent vergrault, hat den selbst erzeugten Mangel nicht zu beklagen, sondern die Folgen seiner unternehmerischen Blindheit schweigend auszuhalten – wie einst der Schüler, der in der Ecke stehen musste, nachdem er sich den Ärger selbst eingebrockt hatte.
Ich war vom Bewerbungsprozess sehr angetan und sehe kaum Verbesserungsmöglichkeiten.
Die Continentale hat umgehend auf meine Bewerbung reagiert und die Gesprächstermine zeitnah eingerichtet.
Mir hat insbesondere gefallen, dass auch das erste Kennenlernen direkt in Dortmund stattgefunden hat, und nicht via MS Teams. So entsteht direkt ein noch besserer, persönlicher Eindruck.
Ich habe erst nach mehreren Monaten und auf Rückfrage meinerseits eine Rückmeldung auf meine Bewerbung erhalten.
Vor allem, da ich mich aufgrund einer Mitarbeiterempfehlung beworben habe, ist dies wirklich kein vorbildlicher HR-Prozess gewesen
Konkreter Grund für Absage erwünscht statt
"Wir können gut nachvollziehen, dass Sie die Gründe für unsere Entscheidung gerne erfahren möchten. Leider können wir jedoch keine näheren Details zu unserem Auswahlprozess mitteilen."
Wenn man Stellen nicht besetzen will, sollte man sie auch nicht ausschreiben.
So verdient kununu Geld.