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Effizienz und Nachhaltigkeit im Blick

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Girls’Day 2019 für Technikbegeisterte bei Crown - Mädchen besuchen Ingenieursteam des Gabelstapler-Herstellers

Girls’Day 2019 für Technikbegeisterte bei Crown - Mädchen besuchen Ingenieursteam des Gabelstapler-Herstellers

Crown, eines der weltweit größten Unterneh­men für Materialflusslösungen, öffnete im Rahmen des Girls’Day am 28. März 2019 die Türen seiner Europazentrale in Feldkirchen. Der Aktionstag gibt Mädchen die Möglichkeit, Berufe zu entdecken, in denen bisher meist Männer arbeiten, junge Frauen aber sehr gefragt sind. Auf der Girls’Day Agenda von Crown standen Vorträge, Infostationen und Mitmach-Aktionen zu den Berufen der Modellbauerin, der Konstrukteurin, der Projektleiterin sowie der Technischen Zeichnerin.

Das Ingenieursteam in der Europazentrale des Staplerherstellers Crown ermöglichte den Girls’Day Teilnehmerinnen einen spannenden Tag mit Staplertechnik zum Anfassen, Aus­probieren und zum gegenseitigen Kennenlernen. Vom Azubi bis zur Abteilungsleitung nahmen sich die Mitarbeiter Zeit für persönliche Gespräche sowie Fragen zum Thema Ausbildung oder zu bestimmten Berufsbildern. Die europäische Abteilung für die Entwick­lung neuer Produkte von Crown vermittelte den Mädchen einen Einblick in die Bereiche Design, Konstruktion sowie Produkttests. Darüber hinaus durften sie auch einen Blick hin­ter die Kulissen der IT Abteilung werfen. René Konzak, Manager Test & Compliance bei Crown, der den Girls’Day bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit Personalreferentin Lisa Finken organisierte, erklärt: „Viele junge Frauen in Deutschland haben eine sehr gute Schulbildung. Trotzdem schöpfen sie laut Statistik ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. Das macht sich in Betrieben wie Crown bemerkbar. Wir suchen gerade in technischen und techniknahen Bereichen nach qualifiziertem Nachwuchs. Der Girls’Day bietet uns die Mög­lichkeit, zu zeigen, wie spannend unsere Arbeit ist“.

Auch an unserem Produktionsstandort in Roding hatten Girls’Day-Teilnehmerinnen die Möglichkeit mit unseren Ausbildern und Auszubildende zu sprechen. Crown hatte vier Plätze ausgeschrieben, für die sich innerhalb kurzer Zeit Schülerinnen aus der Umgebung anmeldeten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einem Werksrundgang erhielten die vier Schülerinnen eine Einführung in die Bereiche Elektrotechnik und Steuerungstechnik. Sie durften verschiedene Platinen-Bausätze wie z.B. ein blinkendes LED-Herz löten. Anschließend ging es weiter zu den CNC-Fräsen, an denen die Mädchen selbst ein komplettes Mühlespiel anfertigten. Dazu haben sie die Spielplatte selbst programmiert und gefräst. Auch die Spielfiguren durften sie selbst aus Messing und Aluminium fertigen.

Crown ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit weltweit mehr als 15.000 Mitar­beitern und regionalen Zentralen in Deutschland, Australien, China und Singapur. In der bayerischen Stadt Roding produziert das Unternehmen seit über 30 Jahren Stapler für den europäischen und weltweiten Markt. Crown stellt jährlich an seinen deutschen Stand­orten in verschiedenen Bereichen neue Auszubildende ein und bietet darüber hinaus Praktika zur Berufsorientierung sowie Werkstudententätigkeiten an.

EIn Tag im Leben eines Crown Servicetechnikers

EIn Tag im Leben eines Crown Servicetechnikers

Servicetechniker für Flurförderzeuge

Ein Beruf für Technikbegeisterte

Der Arbeitsplatz von Servicetechnikern für Flurförderzeuge ist dort, wo die Geräte im Einsatz sind: Gabelstapler und Co. dienen zumeist als Transportmittel innerhalb eines Betriebes. Dementsprechend arbeiten Servicetechniker direkt vor Ort bei den Kunden der Staplerhersteller. Als Produktexperten sind sie für die Geräte verantwortlich und sorgen dafür, dass sie über viele Jahre hinweg zuverlässig funktionieren. Sie übernehmen ihre Konfiguration, Wartung und Sicherheitsprüfung sowie anfallende Reparaturen. Wir haben mit Patrick Kalyta aus Hamburg über seinen Beruf als Servicetechniker bei der Crown Gabelstapler GmbH & Co. KG gesprochen. Das familiengeführte, internationale Unternehmen entwickelt und vertreibt eine umfangreiche Palette an elektrisch bzw. verbrennungsmotorisch betriebenen Gabelstaplern sowie fortschrittliche Automatisierungs- und Flottenmanagementtechnologien.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf besonders?
Die Tätigkeit des Servicetechnikers ist sehr abwechslungsreich. Ich bin als ausgebildeter Mechatroniker nicht nur „der Mann fürs Grobe“, sondern sehe mich auch als Markenbotschafter, Berater und Verkäufer. Ich bin viel unterwegs, kenne viele Firmen und Menschen. Unsere Kunden freuen sich, wenn ich sie besuche – schließlich komme ich, um sie zu unterstützen. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich, denn jeder Kunde stellt individuelle Anforderungen und auf Grund des umfangreichen Produktsortiments arbeitet man an verschiedenen Maschinen. Es wird also nie langweilig.

Welche Besonderheiten bringt der Beruf außerdem mit sich?
Eine Besonderheit meines Berufs ist, dass ich immer in Lagerumgebungen arbeite. Warnweste, Sicherheitsbrille und -schuhe gehören hier zur Grundausstattung. Es braucht auch eine kurze Eingewöhnungszeit, bis man weiß, an welchem Platz man an den Staplern schrauben kann, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Zudem hat jeder Kunde eigene Vorschriften. In der Regel wird man jedoch zuerst eingewiesen und kann dann in Ruhe arbeiten. Darüber hinaus erhalten wir regelmäßig Fortbildungen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Mit der Zeit erarbeitet man sich ein umfangreiches Wissen in vielen Bereichen.

Wie sieht der Arbeitstag eines Servicetechnikers aus?
Meinen Tagesablauf organisiere ich gemeinsam mit der Niederlassung, die für mein Einsatzgebiet zuständig ist. Ich telefoniere also jeden Abend mit dem Kundendienstleiter der Niederlassung Hamburg, um den nächsten Tag zu planen. Alle weiteren Informationen, wie Anfahrtsadressen oder Staplermodelle vor Ort, erhalte ich per E-Mail. Mein eigentlicher Arbeitstag beginnt kurz vor 7 Uhr. Bevor ich losfahre, prüfe ich, ob alle von mir angeforderten Ersatzteile per Nachtexpress in mein Servicefahrzeug geliefert wurden. Meine administrativen Aufgaben, also Arbeitszeiterfassung, Ersatzteilbestellung sowie das Erstellen von Service- und Wartungsaufträgen etc., erledige ich direkt nach meinem Kundenbesuch im Auto, damit die Disposition in der Niederlassung informiert ist. In der Regel bin ich um 16 Uhr wieder zuhause. Es kommt auch vor, dass ein Auftrag mehr Zeit in Anspruch nimmt oder ein Kunde weiter weg ist. Ich muss also meine Lenkzeiten im Blick behalten und übernachte gegebenenfalls in einem Hotel.

Wie flexibel sind Ihre Arbeitszeiten?
Ich habe regulär einen Acht-Stunden-Tag. Kundenbesuche, die länger als erwartet dauern, breche ich aber nicht einfach ab – schließlich vertraut man mir. Für solche Überstunden erhalte ich einen Ausgleich. Darüber hinaus haben wir einen wöchentlich rotierenden Bereitschaftsdienst. Wir sind im Notfall auch nachts, am Wochenende oder an Feiertagen für unsere Kunden da. Das sind allerdings Ausnahmefälle. Generell sind die Arbeitszeiten gut mit meiner Familie vereinbar.

Wie wird man Servicetechniker?
Eine gute Voraussetzung für meinen Beruf ist die abgeschlossene Ausbildung im Bereich Mechatronik oder Elektronik. Ich selbst habe meine Ausbildung zum Mechatroniker bereits bei einem Staplerhersteller absolviert. Aber auch der Quereinstieg ist für Fachkräfte mit technischem Hintergrund, z.B. aus den Bereichen KFZ oder Land- und Baumaschinenmechatronik, empfehlenswert. Mein Arbeitgeber hat hierzu spezielle Trainings entwickelt.

Wie steht es um Bezahlung und Zukunftssicherheit?
Ich muss für meine Familie aufkommen und bin mit dem Lohn zufrieden. Im Vergleich: Ein KFZ-Mechatroniker hat einen körperlich anstrengenderen Job, muss bisweilen bei Minusgraden im Freien arbeiten und verdient weniger. Ich stufe den Beruf als sehr zukunftssicher ein. Sobald sich Geräte technisch verändern, werden wir in Schulungen entsprechend vorbereitet. Servicetechniker als Experten vor Ort werden immer gefragt sein.

Was macht Crown Gabelstapler als Arbeitgeber aus?
Als Familienvater ist mir Sicherheit bei Gehalt und Arbeitsplatz am Wichtigsten. Deshalb habe ich mich für Crown als familiengeführtes, internationales Unternehmen entschieden.