Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 4.9.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu DAW SE fällt negativ aus. Besonders das Verhalten von Führungskräften steht in der Kritik: Viele Rezensionen beschreiben einen hierarchischen, wenig wertschätzenden Führungsstil, in dem Mitarbeiter:innen als austauschbare Ressourcen behandelt werden und eine Druckkultur vorherrscht. Einige Bewertungen heben einzelne direkte Vorgesetzte als fair hervor, doch die Kritik an höheren Führungsebenen überwiegt deutlich. Auch die Arbeitsatmosphäre leidet laut den Bewertungen unter anhaltenden Sparmaßnahmen, Umstrukturierungen und mangelnder Wertschätzung. Die Kommunikation gilt als intransparent und unzuverlässig, wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig verspätet oder gar nicht.
Gehalt und Sozialleistungen werden als unterdurchschnittlich im Vergleich zum Chemietarifvertr...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei DAW SE wird von den Nutzer:innen insgesamt negativ bewertet. Einige Bewertungen beschreiben das Management als herablassend, hierarchisch und weit von der Realität der Mitarbeiter:innen entfernt. Mehrere Nutzer:innen kritisieren, dass Führungskräfte wenig Empathie zeigen, Druck auf die Belegschaft ausüben und Mitarbeiter:innen als bloße Zahlen behandeln. Zudem berichten einige von einem respektlosen Umgangston und einem Klima, in dem Eigendarstellung über echtes Führungshandeln gestellt wird.
Einige Nutzer:innen äußern sich jedoch differenzierter: Sie beschreiben direkte Vorgesetzte als fair und zugänglich, merken aber an, dass Feedback, Unterstützung und Aufstiegsmöglichkeiten fehlen. Die Erfahrungen scheinen je nach Bereich und Vorgesetzten stark zu variieren, was wenige Nutzer:innen ausdrücklich betonen. Trotz dieser vereinzelten positiven Einschätzungen überwiegt das negative Bild deutlich.
Die Arbeitsatmosphäre bei DAW SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Anhaltende Umstrukturierungen seitens des Managements sowie ein wahrgenommener Sparkurs belasten das Klima spürbar. Einige Nutzer:innen berichten von einer Angstkultur, fehlender Wertschätzung und dem Gefühl, dass konstruktive Kritik nicht erwünscht ist. Hinzu kommen Personalengpässe und eine als ungerecht empfundene Behandlung bestimmter Mitarbeiter:innengruppen. Der Druck von oben wird laut einigen Bewertungen direkt weitergegeben, wobei der Zusammenhalt unter Kolleg:innen die Situation zumindest etwas abfedert. Wenige Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre im Team als angenehm und von gegenseitigem Vertrauen geprägt, kritisieren jedoch mangelnde Kommunikation und Misstrauen seitens einzelner Vorgesetzter. Diese positiven Einschätzungen stehen im Widerspruch zur überwiegenden Meinung und bilden eher die Ausnahme im Gesamtbild.
Die Kommunikation bei DAW SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Einige berichten, dass Informationen häufig zurückgehalten oder verzögert weitergegeben werden, was zu Unklarheiten und Chaos führt. Wenige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als kaum vorhanden oder stark von Gerüchten geprägt, während persönliche Gespräche kaum stattfinden und stattdessen Aushänge und E-Mails dominieren.
Obwohl wenige Nutzer:innen eine grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Kommunikation erkennen, bemängeln sie gleichzeitig fehlende Struktur, Transparenz und Koordination. Kurzfristige Ankündigungen und beschönigte Botschaften verstärken den Eindruck, dass inhaltliche Substanz oft fehlt. Die operative Kommunikation gilt dabei als besonders schwach, selbst wenn auf Managementebene Verbesserungen wahrgenommen werden. Der Verbesserungsbedarf in diesem Bereich wird insgesamt deutlich.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei DAW SE fallen negativ aus. Mehrere Nutzer:innen kritisieren, dass der hauseigene Tarifvertrag deutlich unter dem Standard der Chemiebranche liegt. Zusätzlich bemängeln einige, dass selbst in profitablen Jahren keine zusätzlichen Leistungen gewährt werden und Gehaltserhöhungen kaum zu erreichen sind. Wenige Stimmen heben hervor, dass das Gehalt durch Schichtarbeit akzeptabel ausfalle, sehen jedoch Abwanderungsrisiken, sollte sich die Vergütungssituation nicht verbessern. Zudem wird kritisiert, dass Gehaltsverhandlungen stark von der Nachfragelage abhängen und Leistungsunterschiede zwischen Mitarbeiter:innen kaum honoriert werden. Lediglich wenige Bewertungen stehen dem entgegen und beschreiben das Gehalt als überdurchschnittlich gut – diese positiven Einschätzungen bilden jedoch eine klare Minderheit gegenüber der vorherrschenden Unzufriedenheit mit dem Vergütungsniveau.
Findest du das hilfreich?



