Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Die Dehner-Gruppe erhält in den Bewertungen ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch fällt die Work-Life-Balance aus: Die Einschränkung von Home-Office-Tagen, Urlaubssperren während der Saison, verpflichtende Samstagsarbeit und Überstundendruck belasten Mitarbeiter:innen erheblich. Mütter berichten zudem von Druck bei der Rückkehr aus der Elternzeit. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter Personalmangel, steigenden Krankenständen und einem Klima aus Druck und Kontrolle. Zwar loben viele den Zusammenhalt unter Kolleg:innen – dieser wird als eine der wenigen Konstanten genannt –, doch das Vorgesetztenverhalten und die interne Kommunikation erhalten durchweg schlechte Noten: Entscheidungen werden spät oder gar nicht kommuniziert, Informationen gelangen oft nur über den Flurfunk zu den Mitarbeiter:innen.
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Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der Dehner-Gruppe wird von vielen Nutzer:innen sehr kritisch bewertet. Ein zentrales Thema ist die eingeschränkte Homeoffice-Regelung: Die Reduzierung auf zwei Tage pro Woche stößt auf starke Ablehnung, da viele Mitarbeiter:innen lange Pendelwege haben und sich die Regelung negativ auf ihre Work-Life-Balance auswirkt. Hinzu kommen Berichte über Überstunden, ständige Erreichbarkeit und Druck, über die vereinbarten Arbeitszeiten hinaus tätig zu sein – besonders für Mütter eine schwierige Situation.
Im Filialbereich verschärft sich das Bild: Urlaubssperren von März bis Juni, häufige Samstagsarbeit und wechselnde Schichten machen eine Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben laut einigen Nutzer:innen nahezu unmöglich. Lediglich wenige Bewertungen äußern sich positiv zu Arbeitszeiten und Schichteinteilung. Der Gesamteindruck zur Work-Life-Balance fällt damit klar negativ aus.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Dehner-Gruppe wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders prägend ist dabei das Thema Arbeitsdruck: Viele Bewertungen beschreiben eine Belastung durch Personalabbau, steigende Krankenquoten und ein daraus resultierendes Überarbeitungsgefühl. Führungsentscheidungen, die als widersprüchlich zum kommunizierten Familienbetrieb-Konzept wahrgenommen werden, sowie mangelnde Verlässlichkeit verbaler Zusagen verstärken die negative Stimmung. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass sich die Atmosphäre in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert hat – von einem ehemals positiven Umfeld hin zu einem von Stress und Misstrauen geprägten Klima. Dem gegenüber stehen einige positive Stimmen, die den kollegialen Zusammenhalt und eine entspannte Teamdynamik loben. Mehrere Nutzer:innen betonen jedoch, dass die Atmosphäre stark abteilungs- und standortabhängig ist, was ein einheitliches Bild erschwert.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Dehner-Gruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisieren viele Bewertungen den Führungsstil auf verschiedenen Ebenen: Vorgesetzte sollen Druck ausüben, Mitarbeiter:innen wenig Wertschätzung entgegenbringen und Kritik unangemessen äußern. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Personen ohne ausreichende Führungskompetenzen in Managementpositionen gelangen. Zudem berichten einige von Machtspielchen innerhalb der Führungsebene sowie von mangelnder Neutralität in Konfliktsituationen.
Auch die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen gilt als problematisch. Entscheidungen der oberen Führungsebene sind für viele kaum nachvollziehbar, und offene Gespräche finden laut einigen Nutzer:innen selten statt. Dabei schneiden direkte Vorgesetzte gelegentlich besser ab als die höheren Führungsebenen. Wenige Stimmen beschreiben ihre Vorgesetzten als fair, unterstützend und lösungsorientiert – diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit.
Die Kommunikation bei der Dehner-Gruppe wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele die mangelnde Informationstransparenz: Wichtige Neuigkeiten erreichen die Belegschaft häufig zu spät, gar nicht oder über den Flurfunk statt über offizielle Kanäle. Einige Bewertungen bemängeln, dass Informationen selektiv weitergegeben werden und bevorzugte Kolleg:innen bevorzugt informiert werden. Auch die Kommunikation bedeutender Entscheidungen – etwa zur Home-Office-Regelung – per E-Mail zu ungünstigen Zeiten stößt auf Kritik.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Abhängigkeit der Kommunikationsqualität von einzelnen Vorgesetzten. Viele Nutzer:innen beschreiben, dass Meetings selten stattfinden oder inhaltsleer sind, Mitarbeiter:innen-Gespräche teils jahrelang ausbleiben und Anweisungen verschiedener Führungskräfte widersprüchlich ausfallen. Wenige positive Stimmen loben offene Kommunikation im Team und direkten Zugang zu Vorgesetzten, diese bilden jedoch eine klare Ausnahme im ansonsten kritischen Gesamtbild.
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