Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.6.2026
Dell Technologies erhält von seinen Mitarbeiter:innen eine gemischte Gesamtbewertung. Besonders kritisch fallen die Rückmeldungen zur Arbeitsatmosphäre aus: Viele Beschäftigte berichten von zunehmendem Druck, Angst vor Stellenabbau und einem Rückgang des Teamgeistes. Die Rückkehr ins Büro ("Return to Office") verschlechtert laut zahlreichen Bewertungen die Work-Life-Balance erheblich – unzureichende Bürokapazitäten, starre Anwesenheitspflichten und der Wegfall flexibler Heimarbeitsregelungen belasten vor allem neuere Mitarbeiter:innen. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Vorgesetztenverhalten: Direkte Führungskräfte werden noch vergleichsweise positiv bewertet, während höhere Management-Ebenen als wenig transparent und zu stark an US-Direktiven ausgerichtet gelten. Die Kommunikation folgt diesem Muster – auf Teameb...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Dell Technologies wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Ein zentrales Kritikpunkt ist die Return-to-Office-Pflicht, die viele als belastend empfinden: Lange Pendelwege, fehlende Arbeitsplätze im Büro und der Wegfall etablierter Homeoffice-Regelungen beeinträchtigen laut einigen Bewertungen das Privatleben erheblich. Besonders neu eingestellte Mitarbeiter:innen seien stärker betroffen, da ältere Kolleg:innen flexiblere Verträge besitzen. Zusätzlich berichten einige Nutzer:innen von steigendem Arbeitsdruck durch schwindende Belegschaft, starreren Arbeitszeiten ohne Flexibilität für Eltern sowie dem Erwartungsdruck zu unbezahlter Mehrarbeit.
Wenige Stimmen bewerten die Work-Life-Balance positiv und verweisen auf geregelte Arbeitszeiten ohne Wochenendarbeit sowie die noch bestehende Möglichkeit, Termine flexibel wahrzunehmen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, dass sich die Situation durch die Rückkehr-ins-Büro-Initiative deutlich verschlechtert hat.
Die Arbeitsatmosphäre bei Dell Technologies wird von vielen Nutzer:innen als belastet wahrgenommen. Häufig erwähnen sie eine wachsende Unsicherheit durch anhaltende Umstrukturierungen und Entlassungen, die das Vertrauen in die Führungsebene untergräbt. Hinzu kommen Kritik an überhöhten Zielvorgaben, Micromanagement sowie eine als steril empfundene Büroumgebung seit der Rückkehr ins Büro. Einige Bewertungen beschreiben eine gedrückte Stimmung, in der Druck und Kontrolle den Teamgeist verdrängt haben. Auch die zunehmende Ausrichtung an US-amerikanischen Vorgaben auf Kosten europäischer Besonderheiten wird kritisiert.
Auf der anderen Seite heben einige Nutzer:innen die Kollegialität innerhalb direkter Teams positiv hervor. Die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen wird als angenehm beschrieben, auch wenn das Management dazu wenig beiträgt. Dieser Kontrast zieht sich durch viele Bewertungen: Das direkte Miteinander funktioniert, während übergeordnete Strukturen und Entscheidungen die Stimmung belasten.
Die Kommunikation bei Dell Technologies wird von Nutzern:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Mitarbeiter:innen die mangelnde Transparenz seitens des oberen Managements: Wichtige Informationen werden oft erst im letzten Moment oder gar nicht intern kommuniziert, sodass Mitarbeiter:innen relevante Neuigkeiten häufig aus externen Quellen erfahren. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als einseitig und kontrollierend, mit unklaren Unternehmensvorgaben und widersprüchlichen Ansagen. Hinzu kommen Klagen über eine E-Mail-Flut, bei der wichtige Informationen untergehen.
Auf Teamebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Wenige Nutzende berichten von einer guten Kommunikation mit direkten Vorgesetzten oder innerhalb der eigenen Abteilung. Kritik von Mitarbeiter:innen stößt jedoch auf höheren Ebenen auf wenig Offenheit. Insbesondere in Phasen von Stellenabbau oder strukturellen Veränderungen empfinden viele die Kommunikationspolitik als unzureichend und verbesserungswürdig.
Das Vorgesetztenverhalten bei Dell Technologies wird von Mitarbeiter:innen insgesamt negativ bewertet. Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich dabei auf mehreren Ebenen: Direkte Vorgesetzte gelten häufig als zugänglich und unterstützend, während das höhere Management deutlich schlechter abschneidet. Letzteres wird als distanziert und KPI-fixiert beschrieben, mit wenig Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen.
Besonders kritisch äußern sich viele Nutzer:innen zur Rolle des Managements als verlängerter Arm der US-Zentrale. Entscheidungen werden demnach ohne ausreichende Einbindung der Belegschaft getroffen, Kritik wird nicht toleriert und Kommunikation bleibt intransparent. Einige berichten von Beförderungen auf Basis persönlicher Beziehungen statt fachlicher Kompetenz sowie von einem Führungsstil, der Einschüchterung und Mikromanagement bevorzugt. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und loben ihre direkten Vorgesetzten als unterstützend und vorbildlich – dieser Eindruck steht jedoch im klaren Kontrast zur mehrheitlichen Einschätzung des Gesamtbilds.
526 von 1.119 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
526 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Noch ist es nicht zu spät
3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DELL GmbH (im Homeoffice Hamburg) (Frankfurt am Main (im Homeoffice Hamburg) / Deutschland) in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute und pünktliche Bezahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der eigene MA wird irrelevant. Partner First Strategie. Viele nicht aufeinander abgestimmte Tools, die die Arbeit unnötig erschweren. Nach oben hin immer den Schein erwecken zu wollen, alles sei gut. Reports müssen immer grün sein, auch wenn die Realität anders aussieht. Schwerfällige Prozesse. Zuviel Bürokratie bei einfachsten Themen wie im Projekt Mitarbeiter für ein Projekt zu bekommen. Jährliche MA Umfrage die nicht an einem ehrlichen Feedback interessiert ist. Das Entscheidungsmanagement hat Angst sich ein ehrliches Feedback einzuholen. Jedes negativ Feedback hat automatisch Einfluss auf den direkten Vorgesetzten, der in der Regel nichts dazu kann. Aufgrund dessen, erfolgen Bewertungen in der Regel positiv, weil man als MA natürlich seinen Chef nicht dafür verantwortlich machen und sie oder ihn in die Pfanne hauen möchte.
Verbesserungsvorschläge
Das betrifft in erster Linie die Führungsriege in US, nicht lokal. Holt eure MA ab, macht Entscheidungen nachvollziehbar. Nutzt das Potential eurer MA, lasst Meinungen zu, entwickelt mit den MA in den einzelnen Regionen. Nicht alles was in den USA akzeptiert wird, funktioniert auch in anderen Regionen der Welt. Eine KI ersetzt nicht das Zwischenmenschliche, wovon viele Geschäfte abhängig sind. Wenn am Ende kein MA mehr da ist, gibt es keinen Grund mehr sind ausschliesslich für Dell zu entscheiden, dann bestimmt lediglich der Preis den Alltag. Warum sollte ein Partner nur auf Dell setzen wollen?
Arbeitsatmosphäre
War besser, aktuell hört man nicht gerne, wenn es an einigen Stellen klemmt.
Image
Gefühlt war es mal besser. Der MA zählt leider nicht mehr aus Aushängeschild und Schnittstelle zum Kunden. Wie in vielen Unternehmen, versucht man zwanghaft die KI voranzutreiben, um den MA zu ersetzen und nicht zu entlasten. Untermalt wird das du die x-te Entlassungsrunde unter dem Deckmantel eines Freiwilligen Programms
Work-Life-Balance
Nichts zu beanstanden
Karriere/Weiterbildung
Elearnings. Onsite Trainings sind zur Seltenheit geworden. Es gibt leider keine Labs mehr, wo MA sich gezielt mit neuen Produkten oder Problemstellungen befassen, individuelle Kunden Szenarien nachstellen können. Beim Kunden sieht man häufig neue Produkte zu aller erst, ausserhalb von Prospekten und Online Auftritten.
Kollegenzusammenhalt
Hier kann ich mich nicht beschweren. Der Zusammenhalt ist klasse, man unterstützt sie wo immer es nur geht
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte sind in meinem direkten Umfeld super.
Arbeitsbedingungen
Alle 3 Jahre ein neuer Laptops und Handy, dabei nicht viel Auswahl
Kommunikation
Über den Atlantik hinweg schlecht. Man holt die MA leider nicht ab, sondern stellt sie vor vollendete Tatsachen. Mit den direkten Vorgesetzten läuft die Kommunikation gut
Gehalt/Benefits
Faire Bezahlung, Benefit Programme, MA Einkauf
Interessante Aufgaben
Daily Business
4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dell Technologies in Halle (Saale) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kommt pünktlich und der Name DELL macht sich gut im Lebenslauf.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das in Weitwegistan alles entschieden wird und dann soll es auch durchgezogen werden - egal ob es in D Sinn macht oder den Arbeitsgesetz entspricht. Erst mal machen und dann weitersehen
Verbesserungsvorschläge
Einfach mal auf die Belegschaft hören. KI kann nicht Alles und wird nicht Alles ersetzen - irgendwie wird das auch nach Oben dringen und dann braucht man plötzlich seine loyale Belegschaft wieder - falls die solange durchgehalten hat
Arbeitsatmosphäre
Wird schlechter, nur noch Zwang, keine eigene Entfaltung erwünscht- mach, wie dir gesagt wird und schweige zum Rest
Image
Dell war und ist gut, allerdings scheint man sich darauf zurück zu ziehen
Work-Life-Balance
Arbeiten auf Provision - man macht, um die Ziele zu erfüllen- sonst reicht das Geld nicht. Und wenn es später wird - dann ist es halt so
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist in der IT ein Muss! Karriere hat deutlich Nasenfaktor. Und man muss auch immer zu Allem Ja und Amen sagen, ansonsten ist es Essig mit Karriere
Gehalt/Benefits
Gehalt 70/30 Provision bei den Meisten, wobei die Ziele vom Himmel fallen und nicht immer mit der Realität zusammen hängen müssen. Eigentlich bekommt man kaum einen Monat das Selbe und die Abrechnungen sind nicht immer nachvollziehbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird groß geschrieben
Kollegenzusammenhalt
Hält eigentlich die Firma noch zusammen- aber durch den ganzen Erfolgsdruck ist sich jeder selbst der Nächste
Umgang mit älteren Kollegen
Alter spielt gefühlt keine Rolle, aber langjährige Mitarbeitende sind scheinbar zu teuer und werden gezielt in bestimmten Bereichen ersetzt.
Vorgesetztenverhalten
Im direkten Management geht es meist, wobei es da auch einige Karrieristen gibt, welche nur Fahrrad fahren. Darüber hinaus ist nur noch heiße Luft. Ausnahmen bestätigen die Regel
Arbeitsbedingungen
Alles schön und modern und vorzeigbar - aber richtig vernünftig arbeiten kann man nicht immer. Großraumbüro zu laut, keine Privatsphäre
Kommunikation
Findet kaum statt - man erfährt eher aus dem Internet was passiert als das es ein klares Statement des Managements gibt
Gleichberechtigung
Hier wird gleichberechtigt- man fasst es kaum. Das geht gefühlt soweit, dass man als Normalo die Ausnahme ist.
Interessante Aufgaben
Im Vertrieb gibt es immer mal interessante Projekte, aber normal ist 08/15
2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Trotz steigender Umsätze und Gewinne regiert das künstliches Totsparen
1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Dell Technologies in Frankfurt am Main gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen steht wirtschaftlich extrem stark da, durch die KI Blase. Das Gehalt kommt absolut pünktlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass der wirtschaftliche Erfolg komplett auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen wird. Trotz Rekordgewinnen wird am Personal gespart und der Druck durch das Management massiv erhöht. Irgendwann wird es richtig knallen und vom Management ist dann keiner gewesen.
Verbesserungsvorschläge
Lasst die Belegschaft mehr an den steigenden Gewinnen und Umsätzen teilhaben, statt sie durch Stellenstreichungen und Office-Zwang zu demotivieren. Kehrt zu einer Kultur zurück, die Leistung und Erfahrung respektier.
Arbeitsatmosphäre
Man spürt täglich den extremen Widerspruch im Konzern. Die offiziellen Zahlen – egal ob Umsatz, Gewinn oder der Aktienkurs – jagen von einem Rekordhoch zum nächsten, die KI-Blase wird geritten wo es nur geht. Die Atmosphäre auf den Fluren ist trotzdem von extremer Verunsicherung geprägt. Anstatt den Erfolg mit der Belegschaft zu teilen, regiert intern ein brutaler Sparkurs und die Angst vor der nächsten Restrukturierungswelle.
Image
Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen durch die hervorragenden Wirtschaftsdaten, steigenden Gewinne und den Aktienkurs als moderner, attraktiver Top-Arbeitgeber. Unter den Angestellten an der Basis ist das Image durch den permanenten Druck, das künstliche Totsparen von Teams und die mangelnde Wertschätzung massiv beschädigt.
Work-Life-Balance
Die starren Vorgaben zur Büropäsenz belasten enorm. Im Großraumbüro ist konzentriertes Arbeiten kaum möglich. Dass ein florierendes Tech-Unternehmen mit Rekordumsätzen seinen Mitarbeitern nicht die Flexibilität moderner Heimarbeit zugesteht, zeigt das extreme Misstrauen.
Karriere/Weiterbildung
Auf dem Papier gibt es zwar theoretisch Weiterbildungsbudgets, in der Praxis wird hier aber extrem gespart. Da das verbliebene Team die Arbeit der gegangenen Kollegen auffangen muss, fehlt im operativen Alltag schlichtweg die Zeit, um sich zertifizieren zu lassen oder Kurse zu besuchen.
Gehalt/Benefits
Angesichts der Inflation, der gestiegenen Arbeitsbelastung und vor allem der glänzenden Umsatz- und Gewinnzahlen des Konzerns ist die Vergütung eher ein mittelmäßiges Schmerzensgeld. Die Gewinne landen bei den Aktionären und im Top-Management, bei der Belegschaft kommt nicht viel an.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die offiziellen Nachhaltigkeitsziele passen nicht zur gelebten Realität, es ist reines Greenwashing für die PR-Berichte, während die Aktie steigt.
Kollegenzusammenhalt
Es leidet auch das Teamgefüge unter der künstlich erzeugten Fluktuation, da durch die unberechenbare Firmenpolitik ständig Wissen abwandert und die Last auf immer weniger Schultern verteilt wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeiter mit guten, alten Verträgen werden trotz steigender Konzerngewinne primär als Kostenfaktor wahrgenommen, den man am liebsten ersetzen möchte.
Vorgesetztenverhalten
Die lokale Führungsebene agiert oft nur noch als reiner Befehlsempfänger. Es fehlt das Rückgrat, um die Mitarbeiter vor Ort vor dem überzogenen Druck aus der Zentrale zu schützen. Obwohl das Geld durch die steigenden Gewinne da wäre, wird der Druck nach unten ungefiltert weitergegeben. Kritik oder Bedenken werde Negativ ausgelegt und führen zu Nachteilen für denjenigen, der sie äußert.
Arbeitsbedingungen
Zusammenfassend: Entsprechen der WCs Vor Ort (Grauenhaft). Der erzwungene Abbau der Belegschaft führt zu einer massiven Arbeitsverdichtung für die verbleibenden Mitarbeiter, die den gleichen Workload mit deutlich weniger Köpfen stemmen müssen. Die Rahmenbedingungen vor Ort im Großraumbüro erschweren konzentriertes Arbeiten zusätzlich, während man gleichzeitig durch starre RTO-Vorgaben ohne fachliche Notwendigkeit ins Office gezwungen wird.
Kommunikation
Es wird ab und zu etwas über globale Kanäle verkündet, AI da AI hier AI AI AIIII. Während in den All-Hands-Meetings die steigenden Umsätze und Gewinne gefeiert werden, herrscht vor Ort eine sehr schlechte Informationspolitik. Besonders absurd wird es, wenn – wie im jüngsten Fall kurz vor Weihnachten – im gleichen Atemzug stolz verkündet wird, dass Umsatz und Gewinn um 20 % gestiegen sind, man aber gleichzeitig 20 % der Belegschaft abbauen muss. Frohe Weihnachten!!
Interessante Aufgaben
An allen Ecken und Enden wird am Personal gespart, um die Marge für die Aktie künstlich weiter aufzupumpen, fehlt die Zeit für echte technische Innovationen. Man verwaltet nur noch den Mangel inmitten des Wohlstands.
Gleichberechtigung
3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Better in the past. Start rethinking the way someone believes it is correct
3,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Dell Technologies in Frankfurt am Main gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Salary always on time,
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
work force reduction since years. blocking individual know how with don't look left or right, just do it as we in USA tell you. Not all markets are working the same, listen to your people. Just KPI driven. anything is tracked. Dell is more focused on itself, that supporting customer. the time we are fullfilling KPIs should be used to listen to the customer, developing the customer.
Verbesserungsvorschläge
understand the value of your own employees. Partners will never have the same company focus.
Image
Better in the past. Work Force Reduction since years. Own employees getting more and more uninteresting. Partner First instead of having Know How in own company.
Work-Life-Balance
great
Karriere/Weiterbildung
E-learnings ;-(
Kollegenzusammenhalt
great
Umgang mit älteren Kollegen
never heard anything negative
Vorgesetztenverhalten
Direct Manager is great
Kommunikation
US Leadership communication extremely bad
Gehalt/Benefits
I believe it is great
Gleichberechtigung
never heard anything negative
Interessante Aufgaben
In the past better.
1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Toxische Atmosphäre & Micromanagement. Beförderung nach Sympathie, nicht Leistung. Langjährige Kollegen sind unerwünscht
1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Dell Technologies gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegialität auf der Arbeitsebene. Der Zusammenhalt im Team ist das Einzige, was den Laden aktuell noch am Laufen hält. Die Marke Dell hat (noch) einen Namen in der Branche, auch wenn die interne Realität dem Ruf schon lange nicht mehr gerecht wird. Pünktliche Gehaltszahlung, auch wenn die Höhe im Vergleich zum Marktdurchschnitt und der massiven Inflation stagniert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die schleichende Entwertung langjähriger Betriebszugehörigkeit. Erfahrene Mitarbeiter werden nicht als Asset, sondern nur noch als Kostenfaktor gesehen. Der massive Rückschritt beim Thema Home-Office (RTO-Vorgaben). Es wird mit ‚Zusammenarbeit‘ argumentiert, während man im Büro ohnehin nur in Video-Calls sitzt, weil die Teams über Standorte verteilt sind. Die zunehmende Überwachung und das Micromanagement. Das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter scheint komplett verloren gegangen zu sein. Einschüchterungstaktiken durch das Management, um kritische Stimmen mundtot zu machen.
Verbesserungsvorschläge
Manager sollten in moderner Führung und Empathie geschult werden, statt als bloße Vollstrecker von Einsparvorgaben zu agieren. Vertrauen ist die Basis für Leistung. Hört auf, starre Präsenztage zu erzwingen, die nur Pendelstress und Frust erzeugen, aber keinen fachlichen Mehrwert bieten. Beförderungen und Boni sollten auf objektiver Kompetenz basieren, nicht auf politischem Networking oder dem ‚Nasenprinzip‘. Hört auf, die ‚Angst-Keule‘ zu schwingen. Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter – wenn man diese systematisch vergrault, bleibt am Ende nur Mittelmaß.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Angst und Unsicherheit durch ständige Entlassungs- und Abfindungs-wellen. Vertrauen in die Führung existiert nicht mehr.
Image
Die Fassade bröckelt gewaltig. Nach außen präsentiert man sich als moderner Tech-Pionier, intern regiert jedoch eine veraltete ‚Command-and-Control‘-Mentalität aus den 90ern. Wer Innovation und Agilität sucht, wird hier enttäuscht. Das Image als Top-Arbeitgeber gehört definitiv der Vergangenheit an.
Work-Life-Balance
Wird systematisch durch den Entzug von Home-Office-Optionen zerstört. Starre Präsenzpflicht ohne fachlichen Mehrwert sorgt für unnötige Pendelzeiten.
Karriere/Weiterbildung
Echte Karrierechancen basieren hier leider selten auf fachlicher Kompetenz oder messbarer Leistung. Es herrscht eine ausgeprägte Sippenwirtschaft: Beförderungen und attraktive Rollen werden oft nach dem ‚Nasenprinzip‘ vergeben oder an Personen, die politisch gut vernetzt sind. Unbequeme, aber fachlich exzellente Mitarbeiter werden eher ‚weggelobt‘ oder systematisch ignoriert, anstatt gefördert zu werden. Talentmanagement findet nur auf dem Papier statt; in der Realität zählt Loyalität zum Vorgesetzten mehr als Know-how.
Gehalt/Benefits
Gehälter stagnieren seit Jahren, neue Kollegen verdienen immer mehr als loyale Mitarbeiter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Pures Greenwashing. Während man in PR-Berichten von Nachhaltigkeit spricht, werden Tausende Mitarbeiter durch starre Präsenzregeln zu unnötigen Pendelfahrten gezwungen. Sozialbewusstsein existiert nur so lange, wie es die Marge nicht drückt.
Kollegenzusammenhalt
Der einzige Lichtblick. Die Teams halten zusammen, während das Management versucht, Druck auszuüben. Leider bröckelt auch das durch die hohe Fluktuation.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Erfahrung wird nicht wertgeschätzt, sondern als Kostenfaktor gesehen. Man hat das Gefühl, dass treue Mitarbeiter systematisch herausgedrängt werden sollen.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte agieren oft als bloße Vollstrecker der US-Vorgaben. Empathie wird durch Micromanagement ersetzt. Einschüchterungstaktiken sind kein Einzelfall.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros, die maximale Reizüberflutung bei minimaler Privatsphäre bieten. Die technische Ausstattung im Office hinkt dem Anspruch eines IT-Giganten oft hinterher. Man wird zur Präsenz gezwungen, um dann in Videocalls mit Kollegen an anderen Standorten zu sitzen – völlig am Sinn von Team-Zusammenarbeit vorbei.
Kommunikation
Intransparent und widersprüchlich. Entscheidungen werden ‚Top-Down‘ ohne Rücksicht auf Verluste durchgepeitscht. Man erfährt wichtige News oft zuletzt.
Gleichberechtigung
Sonderregeln für Einzelne sorgen für Unmut im Team. Es fehlt an einer klaren Linie.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitslast ist durch den Personalabbau so hoch, dass keine Zeit mehr für Innovation bleibt. Man verwaltet nur noch den Mangel.
9Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Nach 10 Jahren: Vom geschätzten Experten zur herzlosen Statistik – ein trauriger Rückschritt
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dell Technologies gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders hervorzuheben ist die ursprüngliche Unternehmenskultur, die über viele Jahre hinweg von gegenseitigem Vertrauen, hoher Flexibilität und einer echten Wertschätzung auf Augenhöhe geprägt war. In dieser Zeit fühlte man sich als Teil eines innovativen Teams, das gemeinsam an Zielen arbeitete. Zudem ist das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) sowie die Unterstützung sozialer Projekte nach wie vor vorbildlich und wirkt absolut glaubwürdig. Diese sozialen Werte sind ein starker Anker, den das Unternehmen hoffentlich beibehält.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der drastische Umschwung von einer Vertrauenskultur hin zu einer Atmosphäre der Kontrolle und starren Präsenzpflicht ist für mich ein massiver Rückschritt. Es schmerzt zu sehen, wie nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit der einzelne Mensch mit all seinen Verdiensten hinter anonymen Quoten und Abwicklungsprogrammen verschwindet. Besonders enttäuschend war für mich die Art des Gehens: Dass nach einem Jahrzehnt voller Einsatz und Loyalität keinerlei persönliche Wertschätzung oder ein angemessenes Wort zur Verabschiedung stattfand, zeigt deutlich, wie sehr die menschliche Komponente verloren gegangen ist. Man fühlt sich am Ende nicht mehr als geschätzter Experte, sondern nur noch als austauschbare Nummer in einer Statistik.
Verbesserungsvorschläge
Die aktuelle, oft als herzlos wahrgenommene Management-Ebene sollte dringend überdacht werden, um zur alten Kultur des Vertrauens und der echten Wertschätzung zurückzufinden. Statt auf starre Präsenzpflicht und Kontrolle zu setzen, muss die Expertise langjähriger Mitarbeiter wieder zählen – ein persönliches Wort zum Abschied nach 10 Jahren sollte eine menschliche Selbstverständlichkeit sein. Ersetzt das Lästern hinter verschlossenen Türen durch eine offene Führungskultur auf Augenhöhe und brecht die Informationsmonopole der Cliquenwirtschaft auf. Wahre Innovation entsteht durch den Dialog mit den Menschen, nicht durch das bloße Ersetzen von Fachwissen durch oft noch fehleranfällige Automatisierung.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist am Tiefpunkt; Angst um den Job und Kontrolldruck haben den Teamgeist verdrängt.
Image
Nach außen glänzt die moderne Fassade, doch intern klafft eine tiefe Lücke zur tatsächlichen Realität.
Work-Life-Balance
Die starre Präsenzpflicht ignoriert moderne Lebensmodelle und zerstört die mühsam aufgebaute Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Echte Aufstiegschancen sind extrem rar geworden, da der Fokus vermehrt auf Sparmaßnahmen und Abfindungen liegt.
Gehalt/Benefits
Die finanzielle Wertschätzung passt nicht mehr zur Last, da Bonus-Ziele faktisch unerreichbar wurden. Sozialleistungen sind gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In diesem Bereich bleibt das Unternehmen seinen hohen Standards und seiner Glaubwürdigkeit treu.
Kollegenzusammenhalt
Nur der starke Kern der langjährigen Kollegen hält sich noch gegenseitig über Wasser.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Expertise wird eher verdrängt als geschätzt oder eingebunden.
Vorgesetztenverhalten
Konflikte werden eher ausgesessen oder es wird über Abwesende gelästert. Wertschätzung auf Augenhöhe fehlt völlig.
Kommunikation
Kommunikation findet zwar statt, wirkt aber oft einseitig oder dient eher der Kontrolle als dem echten Austausch. Durch die spürbare Cliquenwirtschaft sind Informationen zudem sehr ungleich verteilt, sodass wichtige Details oft nur einen kleinen Kreis erreichen.
Gleichberechtigung
Diversität wird hier wirklich gelebt. Aber ich nehme eine starke Cliquenwirtschaft wahr, bei der Leistung weniger zählt als die „richtigen“ Kontakte.
Interessante Aufgaben
Qualität wird dem KI-Zwang geopfert; der Alltag besteht durch Personalabbau nur noch aus „Löcherstopfen“. Sonst aber sehr vielseitig.
Arbeitsbedingungen
5Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Dell Technologies in Halle (Saale) gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Moment Nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass man im täglichen Dienst viele Steine in den Weg gelegt bekommt weil Tools nicht funktionieren oder Prozesse schnelle Hilfe verhindern. Teilweise erhalten verschiedene Abteilungen (Sales, Support, etc.) verschiedene Informationen. Bei Rückfragen verweisen Abteilungen auf sich gegenseitig.
Die mangelnde interne Kommunikation ist auch ein Problem. Teilweise erfährt man durch Kunden, dass nun neue Produkte bereits im Feld sind, nicht durch Newsletter oder interne Informationen. Jedes Team hat seinen eigenen Sharepoint und auf Zentralen muss man stundenlang nach Informationen suchen. Und es gibt Informationen, die durch die Medien gehen bevor auch nur im Ansatz Intern etwas davon zu hören ist.
Mit dem Abfindungsprogramm wird der Support auf ein Minimum reduziert, bei gleicher Arbeitslast. Dazu kommt der Druck wieder ins Office zu müssen und das wird auf Dauer dazu führen, dass sich die Krankenstände und Kündigungszahlen drastisch erhöhen werden. Ihr amputiert euch ein Standbein, weshalb die Kunden bei DELL geblieben sind, den sehr guten und meist nativsprachigen Support.
Verbesserungsvorschläge
DELL sollte sich auf seine Wurzeln besinnen und auf die Kunden, die es groß gemacht haben. Die Produktpalette und der Support werden immer weiter verkleinert. Personel blutet man immer weiter aus und viel Wissen und Können fliest ab. Anstatt die Mitarbeiter zu halten und ihnen aktiv Aufstiegschancen und eine Zukunftsperspektive zu geben wird das tolleriert.
Und KI ist nicht das Allheilmittel. Viele Kunden möchten mit Menschen sprechen und viele Probleme kann KI (noch) nicht lösen, weil sie zu komplex sind. Ohne eure Mitarbeiter werdet ihr nicht das Niveau halten können, dass ihr versprecht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre an sich ist gut. Der Standort ist modern ausgestattet, bietet Kaffeemaschinen, Küchen und sanitäre Einrichtungen, wobei Letztere schon die besten Zeiten gesehen haben. Seit der Abkehr vom Homeoffice hin zum Hybriden Arbeiten zeigt sich, dass DELL nichts gelernt hat. Man muss sich Arbeitsplätze teilen und anstatt ein allgemeines Tool an die Hand zu geben um Sitzplätze zu reservieren muss das jeder Flur für sich austüfteln.
Image
DELL war guter Hersteller von IT-Produkten. Man versucht inovativ zu sein, aber zum Teil werden Produkte zu schnell auf den Markt geworfen und es muss teilweise nachgebessert werden. Das sorgt zum Teil für Unmut auch innerhalb des Unternehmen. Dazu kommt, dass DELL seit etwa zwei Jahren auf den KI-Hype-Train aufgesprungen ist und versucht die Produktpalette in dieses Segment zu schieben. Das führt dazu, dass gut laufende Produkte nicht weiter entwickelt werden oder komplett aus dem Portfolio verschwinden.
Früher ging es auch im kleine und mittelständige Kunden, durch das erwähnte verschwinden von Produkten für ebendiese Kunden fallen diese weg und DELL konzentriert sich auf einen (KI-)Markt, dessen Zukunft noch ungewiss ist und auch wenige große Kunden. Die Basiskunden werden daher zu anderen Herstellern gedrängt, auch weil die Preise weiter steigen aber weder die Qualität noch die Produkte so überzeugen können wie früher. Durch den Mangel an Mitarbeitern wird auch der Support nicht besser und kann nicht mehr das leisten, was noch vor ein paar Jahren möglich war. Die Kunden registrieren das und sagen auch offen, dass sie ein vergleichbares Produkt woanders günstiger bekommen.
Work-Life-Balance
Mit der Return-to-Office-Politik hat DELL den Vogel abgeschossen. Alle Mitarbeiter wurden wieder ins Büro gerufen, die Betriebsvereinbarung (mit Vorlauf) aufgekündigt und Keiner weiß genau warum. Die Zahlen waren sehr gut, der CEO hat selbst vor einem Jahr noch gesagt, dass Homeoffice die Zukunft ist und die beste Entscheidung für DELL war. Die Entscheidung wer ins Office muss, wurde dabei an einer fixen Zahl 60 Minuten (Fahrentfernung von zu Hause ins Büro) festgemacht. Allerdings wurde dabei nicht berücksichtig wie man auf Arbeit kommt, sondern bei der Prüfung der Strecke einfach die schnellste Strecke bei Google Maps befragt. Egal ob diese Strecke weiter ist, man mehr Bezin verbraucht, ob man ein Auto hat oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen muss.
Im selben Atemzug wurde festgestellt, dass nicht genügend Plätze da sind (400 Plätze für 1.000 Mitarbeiter), so dass die meisten Teams (gnädigerweise) nur zwei Tage ins Office müssen. Allerdings wurden da Wechselmodelle entwickelt, die an der Lebensrealität vieler Mitarbeiter vorbei gehen. Auch wird die Anwesenheit durch offizielle Tools angeblich nicht getrackt, allerdings hat sich ein Mitarbeiter in einem Sicherheitstrai
Karriere/Weiterbildung
Mann kann viele Trainings und Zertifikate erwerben. Das nützt intern nur Nichts, da keine Stellen ausgeschrieben werden und man sich nicht weiter entwickeln kann im Support. Hilft aber bei der Bewerbungen außerhalb. Durch den Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten fliest viel Wissen und Können bei DELL ab, das wie bereits erwähnt leider nicht nachbesetzt oder nun aktiv mit Geld zum Gegen überredet wird.
Gehalt/Benefits
Teilweise herrscht ein gewisser Unterschied zwischen dem was man verdient und dem was man bekommt. Dennoch ist die Bezahlung aber in meinen Augen fair. Überstunden werden nicht vergütet und man hat, durch den Personalmangel, zum Teil Viele aufgebaut und Probleme sie wieder abzubauen.
Dazu kommt, dass es nun ein größeres Abfindungsprogramm gab. Das war finanziell gut ausgestattet, allerdings wurden Mitarbeiter aufgrund von Entscheidungen von übergeordneten Instanzen ohne deren Wissen davon ausgeschlossen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Müll wird getrennt und man versucht Energie zu sparen.
Der CEO spendet Milliardenbeträge für Hilfsbedürftige und unterstützt die Universität von Austin, sowie medizinische Einrichtungen was durchaus positiv ist. Andererseits jedoch biedert er sich der politisch rechten MAGA-Bewegung öffentlich an. Warum genau weiß man nicht, allerdings wirft das kein wirklich gutes Licht auf DELL, wenn er Name damit verbunden wird Umweltschutz und die Zukunft der Menschheit mit Füßen zu treten und gleichzeitig sein Unternehmen umweltbewusst sein möchte.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind freundlich und hilfsbereit, selbst im Homeoffice besteht ein reger Austausch innerhalb eines Teams oder einer Organisation. Zwischen verschiedenen Organisationen jedoch ist die Kommunikation meist sehr eingeschränkt und hier weiß die linke Hand nicht was die Rechte tut. Das ist nicht unbedingt die Schuld der Kollegen, sondern hängt mit der mangelnden Kommunikation zwischen den Abteilungen (Verkauf und Support zum Beispiel) zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen sind zum Teil vom Wissensstand auf dem selben Level wie jüngere Kollegen. Alter bedeutet bei DELL nicht automatisch mehr Wissen. Aber wie auch beim Geschlecht spielt das Alter in der Regel keine Rolle.
Vorgesetztenverhalten
War auf Managerebene in Ordnung, allerdings haben einige der Manager Entscheidungen über die Köpfe von Mitarbeitern getroffen ohne diese zu informieren. Man hat von diesen Entscheidungen über Dritte erfahren und es wurde mit dem "Schutz des Business" begründet. Allerdings hatten diese Entscheidungen teilweise gravierende finanzielle und beruflich negative Folgen.
Darüber hinaus geht (Direktor aufwärts) herrscht zum Großteil Konfusion und gefühlt geht der Level dann nicht auf die Probleme ein, welche die untergeordneten Kollegen im Alltag im Support haben. Auch die Kommunikation auf dem Direktorenlevel ist so weit herunter gefahren worden, dass man am Meisten von diesen hört wenn sie den Verantwortungsbereich wechseln oder ihr Team austauschen.
Arbeitsbedingungen
Prozesse wie auch die Tools für die tägliche Arbeit bereiten immer wieder Probleme. Das wird jedes Jahr in einer Umfrage auch bestätigt, es wird auch immer gesagt das man sich das zu Herzen nehmen möchte. Aber leider ändert sich zum Schluss Nichts, weil DELL kein Geld investieren möchte/kann/will. Das ist nicht ganz so klar warum. Außerdem wird bei Problemen immer geantwortet, dass KI in Zukunft unterstützt. Allerdings ist die Aussage seit drei bis vier Jahren konstant ohne, dass KI hilfreich eingesetzt wird.
Das Unternehmen hat jetzt den "DELL-One-Way" gestartet, allerdings weiß Keiner was sich dahinter verbirgt. Es werden verpflichtende Trainings fast wöchentlich dazu heraus gegeben, die aber nichts Neues aussagen. Es wird darauf verwiesen, dass man auf Mitarbeiter gehört hat. Gleichzeitig wurde aber, wenn man sich in seinem Kollegenkreis umhört, Niemand gefragt. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass DELL simpel auf den AI-Hypetrain aufspringt, versucht Teile des Unternehmen wegzurationalisieren und durch schlechte AI zu ersetzen. Das verschärft die Situation noch einmal, da bisherige Versuche zu Mehrarbeit geführt hat.
Kommunikation
Die Kommunikation ist wohl das, was man als feuchten Traum eines Geheimdienst beschreiben kann. Offizielle Kommunikation ist entweder nicht für die eigene Abteilung oder so allgemein gefasst, dass man nicht weiß ob man betroffen ist oder nicht. Vorgesetzte kommunizieren mehrfach die Woche in Meetings exakt die selben Informationen, Zahlen und schweifen so weit ab, dass ebendiese Meetings länger dauern als notwendig. Selbe direkte Vorgesetzte kommunizieren wichtige Entscheidungen teilweise garnicht oder die darüber liegende Ebene (Direktoren) verschwinden zum Teil wochenlang von der Bildfläche um dann mit einem "gut gemacht" ein Lebenszeichen zu senden.
Wichtige Informationen bekommt man entweder nur über den Buschfunk oder liest man in externen Quellen. Dann fragt man sich durch und erst dann kommt eine offizielle Kommunikation dazu. Andererseits werden Informationen nebenbei in großen Allstaffmeetings in einem Nebensatz erwähnt (Abfindungsprogramm) und dann für Wochen ohne weitere Informationen liegen gelassen, sodass Gerüchte entstehen und viel Hören-Sagen entsteht und für enorme Verunsicherung sorgt. Die Direktoren oder eigenen Vorgesetzten sind dabei entweder zum Stillschweig
Gleichberechtigung
Auf dem selben Level sind alle Geschlechter gleichberechtigt. Es ist dabei egal welches Geschlecht man hat, welchen Hintergrund, wen man liebt oder an was man glaubt.
Interessante Aufgaben
Ist immer mehr Dienst nach Vorschrift mit täglichen Wiederholungen. Man hat nicht wirklich die Möglichkeit die eigenen Aufgaben interessant zu gestalten, da man sich an unzählige Prozesse halten muss. Die Prozesse an sich helfen zum großen Teil bei der täglichen Arbeit, aber ein nicht unerheblicher Teil behindert aber auch die eigentliche Arbeit mit unnötigen Schritten. Ändern kann man diese Prozesse nicht einfach, da diese globalen Einfluss haben und man sich erst mit unzähligen Instanzen in Verbindung setzen muss. Das dauert teilweise solange, bis der Prozess obsolet geworden ist.
5Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dell GmbH in Halle (Saale) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
aktuelle Umstrukturierung mit Micro Management und Beendigung der Home Office Vereinbarungen. Dadurch Verlust von langjährig dazugehörigen Kollegen. Schade, dass es soweit kommen musste.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen