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658 von 1.569 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 64%
Score-Details

658 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der einst stolze Kranich hat nun alle Federn verloren !

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Deutsche Lufthansa AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter Innen untereinander sind herzlich , weltoffen und geben stets ihr bestes. Ohne diese würde das Unterrnehmen heute und in Zukunft nicht mehr existieren. Jeden Tag holen sie im wahrsten Sinne des Wortes : Die Karre aus dem Sumpf.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man hört nicht mehr auf die Mitarbeiter Innen. Sieht diese im Moment nur als Geldfaktor. Back to the roots wäre hier angebracht. Bessere und faire Bezahlung. Eine Betriebsrente für alle. Abschaffung des "Psyeudoabschlusses".

Zum 100 Jährigen : Als Geschenk ein Buch. Ansonsten: nichts, nada....((

Verbesserungsvorschläge

Reden Sie wieder mir Ihren Angestellten, und sehen Sie diese nicht mehr nur als Geldfaktor. Eine Gehaltstabelle für die neuen Angestelltn in der Kabine und eine Betriebsrente für alle. Weiterbildung ja, aber auf freiwilliger Basis; ohne Kosten. So wie es früher war.

Arbeitsatmosphäre

Unter den alten und neuen Kollegen in der Kabine immer ein großer Zusammenhalt. Wie eine grosse Familie. Von der Führung gibt man sich liberal und modern. In Wirklichkeit aber versucht man das letzte herauszudrücken. Hier zählt leider der Mitarbeiter In nur als Geldposition.

Image

Früher sehr gut. Heute gibt man sich digital und modern. Kunden stehen aufgrund deren Erfahrungen diesem im Moment sehr kritisch gegenüber.

Work-Life-Balance

Mal schlecht mal gut. Permanente Fehlplanung durch Unterbesetzung. Man hat den Eindruck, daß dieses "bewusst" so gewollt ist. Stichwort: Mehr Personal gleich Mehrkosten für das Unternehmen. Die Planung manchmal hilflos, da kaum Personal.

Karriere/Weiterbildung

Neuer IHK Abschluss ; der in Wirklichkeit nicht sehr viel bringt. In der Kabine zum Purser oder First Class Flugbegleiter. Leider nur mit diesem Abschluss. Fähige , gut ausgebildete, junge und ältere Leute bleiben deswegen leider nur wenige Jahre und gehen.

Gehalt/Benefits

Bei den "Altverträgen" noch sehr gut. Bei den "Neuen" eine Katastrophe. Zwei Gehaltstabellen: Die erste nur wenige Gehaltsstufen mit einer großen Einschränkung in der Betriebsrente. Die zweite, bessere kann nur durch eine Psyeudoausbildung erreicht werden. Diese muss am Anfang mit dem wenigen Gehalt selbst bezahlen. Angeblich aufgrund der besseren Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt. Was nicht stimmt! Weiterbildung ja: Bitte ohne Selbstbeteiligung und eine Gehaltstabelle und eine Betriebsrente für alle. Diese Unterschiede bringen Unruhe und Unzufriedenheit in der Kabine.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man gibt sich Mühe .....

Kollegenzusammenhalt

An Bord immer hervorragend und super. Von der Führung mehr Schein als Sein .

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang ist sehr gut. Aber seit einiger Zeit : Man sollte am besten nur wenige Jahre bleiben, dann neu. Fliegerei als Lebensberuf bitte nicht mehr. Hier wird aber nicht erkannt, daß gerade Erfahrungen zählen und vor allem bei Kunden und Gästen diese seit Jahren geschätzt wrid. Ein schnelles Umdenken wäre schnellstens angebracht.

Vorgesetztenverhalten

An Problemen und Lösungen nicht sehr interessiert. Man gibt sich modern, liberal etc. . Von ganz oben wird jeder Mitarbeiter als "Geldverschwendung" gesehen.

Arbeitsbedingungen

Dienstpläne können nach einiger Zeit der Zugehörigkeit gut selbst erstellt werden. Auf der Kurzstrecke bis dato kaum Zeit zum Ausruhen oder Essen / Trinken.

Kommunikation

Untereinander immer sehr gut. Offiziell auch ; aber zuviele die nicht Verantwortung (Administration) übernehmen wollen . Wege manchmal unendlich lang und nicht mehr zeitgemäß.

Gleichberechtigung

Ältere und auch Neuueue werden gut behandelt. Bei Altverträgen wird indirekt versucht, diese loszuwerden . Diskriminierung ist nicht vorhanden.

Interessante Aufgaben

Die Fliegerei ist manigfaltig. Jeder Flug hat zwar Routine, aber auch etwas neues.

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Hoffentlich keine neuen Krisen

2,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Lufthansa Passage in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Technisches Umfeld ist sehr spannend und einzigartig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Officegebäude, Parkhaus, Sparen an falschen Enden,

Verbesserungsvorschläge

Bessere Führungskräfte auswählen/ausbilden

Geld für Teambuilding und ordentliche Einarbeitung ausgeben

Gemachte Versprechen einhalten oder HR bei Bewerbungsgesprächen/Verhandlungen dabei haben und Protokolle anfertigen

Karrierewege aufzeigen und fördern, wenn dazu Motivation vorhanden ist

Arbeitsatmosphäre

für viele nur ein Job, teilweise kein Luftfahrt-spirit gespürt wie erhofft zu finden, viele alte Tarifler, die arbeiten wie schon immer…

Karriere/Weiterbildung

Wegen Kostendruck in meiner BU überhaupt kein support. Würde gerne in erfolgreiche BU wechseln

Kollegenzusammenhalt

muss man mit Glück bei den richtigen Leuten finden, zum Glück ist der Laden groß genug, aber beim täglichen Umfeld kann man Pech haben…

Arbeitsbedingungen

Officegebäude ist uralt und gehört seit 20 Jahren renoviert, ebenso das marode Parkhaus, das wird aber gerade erneuert

Kommunikation

nicht ehrlich, egoistisch und unsolidarisch

Gehalt/Benefits

flight benefits sind ok, aber gemachte Versprechen zur Gehaltssteigerung beim Einstieg werden nicht gehalten, Karriereperspektiven lösen sich wegen Turnaround und Krisenprogrammen auf, überall wird nur gespart, vor allem beim Mitarbeiter


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Ein Arbeitgeber, der noch Luft nach oben hat

3,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Lufthansa Passage in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Cabin Crew steht immer an letzter Stelle.
Man hört uns bei Verbesserungsvorschlägen nicht zu, sei es zu Arbeitsbedingungen wie mehr Ruhebetten auf der Basis um einen sicheren Heimweg zu garantieren oder auch zu Servicethemen

Verbesserungsvorschläge

Einen eigenen Haustarif für uns bei ID-Fliegen schaffen. Bezahlung wie mittlerweile bei vielen Airlines bereits ab Boarding

Arbeitsatmosphäre

Immer mehr Arbeit bei weniger KollegInnen und zum selben Gehalt und wir versuchen das Beste draus zu machen und halten zusammen

Image

Image nach außen gut.Interna wird nie nach aussen getragen

Work-Life-Balance

Nach langen Layovern auch längere Zeit zur Erholung zuhause

Karriere/Weiterbildung

Gut, trotzdem noch ausbaufähig

Gehalt/Benefits

Gehalt zu wenig/ID-Fliegen gegenüber anderen Airlines VIEL teurer

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist noch stark ausbaufähig

Kollegenzusammenhalt

Meist sehr harmonisch

Umgang mit älteren Kollegen

In letzter Zeit zu salopp von den jüngeren Kollegen gehandelt, bis hin zu respektlos, nicht honorierend dass der ältere viel mehr Erfahrung hat

Vorgesetztenverhalten

Stehen selten hinter einem.Ängste, Sorgen aber auch Verbesserungsvorschläge interessieren nicht

Arbeitsbedingungen

Es soll wohl demnächst weniger Teilzeit Angebote und auch frei wählbare Tage im Monat geben. Das Zusammenstellen des monatlichen Plans nach eigenen Präferenzen soll stark eingeschränkt werden. Gehalt ist gegenüber anderen Airlines deutlich geringer vorallem bei uns Pursern

Kommunikation

Von der Geschäftsführung zur Cabin Crew

Gleichberechtigung

Definitiv vorhanden

Interessante Aufgaben

Durch unterschiedliche Ziele und Passagiere mit individuellen Wünschen sehr abwechslungsreich. Als Purser ist man Schnittstelle Vorgesetzte-Cabin Crew-Cockpit

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Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

bestens

5,0
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Deutsche Lufthansa AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Klima, abwechslungsreiche Arbeit, gutes Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

alles gut


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Lufthansa

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Lufthansa Passage in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass er eine harte Linie fährt und nicht wirklich Bereitschaft zeigt auf die Mitarbeitenden zuzugehen

Verbesserungsvorschläge

Nicht nur an die Anleger sondern auch an die Mitarbeitenden denken. Denn ohne die Mitarbeitenden, insbesondere die, die im (direkten) Kontakt mit den Kunden sind.

Vorgesetztenverhalten

Es ist keine Wertschätzung der Geschäftsleitung den Mitarbeitern gegenüber spürbar.

Arbeitsbedingungen

Die Geschäftsleitung versucht die Arbeitsbedingungen massiv zu verschlechtern, bei gleichbleibendem Gehalt


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Kann ich nicht empfehlen ….

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass er pünktlich den Lohn überweist

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation. Führung. Dienstplangestaltung. Sparen koste es was es wolle. Keinerlei Wertschätzung. Keinerlei Karrieremöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation und Umgang mit Mitarbeitern überdenken


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Arbeiten bei Lufthansa

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Lufthansa Passage in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation über unser Intranet

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Immer schlechter werdende Arbeitsbedingungen,

Verbesserungsvorschläge

Deadhead Dienstreisen sollten für Cockpit und Kabine in der gleichen Klasse sein

Arbeitsatmosphäre

Das Vertrauen in die Führungsebene ist leider nicht mehr so, wie es einmal war.

Image

Da die Arbeitsbedingungen eher immer schlechter werden und die Belastung höher, wird nicht mehr so gut wie früher über die Firma gesprochen

Work-Life-Balance

Man kann nicht bei jedem Familienfest oder Geburtstag dabei sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fliegen ist ja generell nicht sehr umweltbewusst, aber Lufthansa achtet sehr auch richtiges Recycling.

Karriere/Weiterbildung

Wir haben sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Firma

Kollegenzusammenhalt

Wir haben zum Großteil ganz tolle Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier wird kein älterer Kollege benachteiligt. Auch werden ältere Kollegen eingestellt

Vorgesetztenverhalten

Es werden oft Entscheidendungen getroffen, die den Anschein erwecken, dass einem die Mitarbeiter egal sind.

Kommunikation

Die Informationsweitergabe wird bei uns sehr groß geschrieben.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist ausreichend aber nicht übermäßig viel. Neue Kolllegen verdienen verhältnismäßig weniger als die alten.

Gleichberechtigung

Es gibt’s bei uns keine Unterschiede zwischen Mann und Frau

Interessante Aufgaben

Wir können unseren Dienstplan mitgestalten. Manchmal klappt’s aber eben auch nicht.

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Mehrfachbewertung

Chaos ohne Ende

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Deutsche Lufthansa AG in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge,
Kaum Weiterbildungsangebote (in der Freizeit- ja), Immer mehr Druck bei gleichzeitigem Personalabbau

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation, Reflektieren und Verbessern von Abläufen, Echte Wertschätzung statt Produktivitätssteigerung

Arbeitsatmosphäre

Chaos ohne Ende


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Lasst euch nicht vom Erscheinungsbild täuschen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Lufthansa Passage in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn man für eine Weile mehr von der Welt sehen möchte ist es eine günstige Wahl

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das falsche Bild was nach außen getragen wird und im internen Bereich nichtmal annähernd gelebt wird. Ausbeutung der Mitarbeitenden und teilweise Behandlung wie ein Objekt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung des Kabinenpersonals. Überarbeitung des Manteltarifvertrags. Mehr Planstabilität und gerechte Bezahlung. Weniger Steifheit und mal etwas lockere, moderne Stimmung in das Unternehmen bringen.
Im Jahr 2026 sollte man seinen Mitarbeitern nicht mehr Tattoos und Piercings verbieten.

Arbeitsatmosphäre

Sehr schlechte Atmosphäre durch fehlende Wertschätzung der Vorgesetzten

Image

Das nach außen hin gezeigte „We are one“ Bild ist totaler Quatsch. Keine Wertschätzung der Kabinenbesatzung seitens der Führungskräfte. Intern verliert man kein gutes Wort über die Firma und es wird sich an jeder Ecke beschwert.

Work-Life-Balance

Viele freie Tage in den Wintermonaten, wenn man Langstrecke fliegen kann. Im Sommer steht jedoch nur Minimumruhezeit an. Das requesten der Flüge ist meistens schwierig, sodass es ein großes Problem darstellt, den Alltag zu planen oder an wichtigen Terminen teilnehmen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Wenig Chancen auf Weiterentwicklung. Erschwertes Aufsteigen in eine höhere Position durch übertriebene Voraussetzungen, welche man nur erfüllen kann, wenn man selbst einen Haufen Geld in die Hand nimmt. Und selbst dann ist man erstmal 10 Jahre auf der Warteliste.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt reicht auch nach mehreren Jahren in einer Stadt wie München kaum aus, um ein normales Leben zu führen. Nur wenn man übermäßig viel fliegt und somit viel Spesen erhält, kommt man mal etwas besser über die Runden.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind in den meisten Fällen super und stehen Hand in Hand füreinander ein

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kolleg:innen, welche teilweise seit über 30 Jahren fliegen und sich nicht beschweren.

Vorgesetztenverhalten

Kabinenchefs und Cockpit halten sich häufig für wichtiger und besser als der Rest der Crew. Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in einem Umfeld, wo Zusammenhalt besonders wichtig wäre.

Arbeitsbedingungen

Briefingräume sind meistens nicht klimatisiert im Hochsommer. Quasi jeder Flieger hat eine 20 seitige Liste mit Macken, welche den Service erschweren. Schwere Boxen, welche ihre besten Zeiten schon lange hinter sich haben, müssen mit Gewalt aus den vorhergesehen Stauräumen gerissen werden, was hohes Verletzungspotential bietet

Kommunikation

Stark mangelhaft. Oft bekommt man Informationen erst über die Medien mit, bevor es über den Arbeitgeber mitgeteilt wird.

Gleichberechtigung

Es scheint, als hätte man nur mit Vitamin B Chancen auf Erfolg

Interessante Aufgaben

Sehr monotoner, immer gleich bleibender Service


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Unangenehme und bekannte Fachabteilung - Führungsversagen auf ganzer Linie

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Deutsche Lufthansa AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Benefits für vergünstigte Reisen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Konzernkultur, Sicherheitskultur, Kollegenverhalten, Überheblichkeit, ...

Verbesserungsvorschläge

Austausch der Konzernführung, Aufsichtsrat und Geschäftsführung. Harte Restrukturierung des Konzern, Modernisierung der IT und des Büro. Im Zweifel alte Gebäude am Flughafen aufgeben und extern neu aufbauen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als von Misstrauen statt Zusammenarbeit geprägt erlebt. Aus meiner Sicht entstand ein Umfeld, in dem Mitarbeitende sich gegenseitig beobachteten und Informationen untereinander weitergegeben wurden, anstatt offen und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Zusätzlich wurde die Atmosphäre durch das Führungsverhalten der damaligen Team- und Abteilungsleitung belastet, die inzwischen nicht mehr in dieser Funktion tätig ist. Mein Eindruck war, dass Kritik eher unerwünscht war und eine offene Fehler- und Diskussionskultur nicht gelebt wurde.

Besonders kritisch empfand ich die Sicherheitskultur. Sicherheitsrelevante Themen erhielten aus meiner Sicht nicht die Priorität, die in einem Luftfahrtunternehmen selbstverständlich sein sollte. Dass sich schließlich sogar das Luftfahrt-Bundesamt mit entsprechenden Sachverhalten befassen musste, unterstreicht für mich, dass die bestehenden Probleme nicht lediglich auf persönliche Wahrnehmungen beschränkt waren.

Image

Nach außen pflegt Lufthansa das Bild eines Premium-Carriers mit deutscher Präzision, Sicherheit und Zuverlässigkeit – ein Image, das laut aktuellen Markenrankings zuletzt sogar an Stärke gewonnen hat. Wer allerdings hinter die Kulissen blickt, sieht eine andere Realität: 2026 kam es zu Tarifkonflikten und Streiks sowohl beim Kabinenpersonal als auch bei den Piloten, mit einer erschreckend hohen Zustimmung zu Arbeitskampfmaßnahmen – ein deutliches Signal für tiefsitzende Unzufriedenheit in der Belegschaft. Aus meiner Erfahrung im Dispatch reiht sich mein Bereich nahtlos in dieses Muster ein: Auch hier klafft eine erhebliche Lücke zwischen dem nach außen kommunizierten Anspruch und der tatsächlich gelebten Realität für die Mitarbeitenden. Während sich das Unternehmen als verlässlicher, sicherheitsorientierter Premiumanbieter inszeniert, wird intern an genau den Stellschrauben gespart, die für Sicherheit, Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft entscheidend wären. Ein Image, das auf Hochglanzbroschüren gut aussieht, aber der Realität nicht standhält.

Work-Life-Balance

Der Schichtrhythmus im Flugdienstberater-Bereich ist aus meiner Sicht ein echtes Problem: Man arbeitet 7 Tage am Stück im Wechsel aus Früh-, Spät- und Nachtschichten, bevor 3 freie Tage folgen. Bemerkenswert ist dabei, dass für Flugpersonal – die eine vergleichbare sicherheitskritische Verantwortung tragen – die EASA-Flugdienst- und Ruhezeitvorschriften (ORO.FTL) mit wissenschaftlich fundierten Grenzen für Ermüdung, zirkadiane Tiefphasen und Erholungszeiten gelten. Für Flugdienstberater, die ebenfalls sicherheitsrelevante Entscheidungen wie Routen- und Treibstoffplanung oder Wetterbewertungen treffen, gibt es diesen speziellen Schutz nicht – hier greift lediglich das allgemeine Arbeitszeitgesetz, das für diese Art von Verantwortung schlicht nicht ausreichend konzipiert ist. Ein planbares Privatleben ist unter diesen Bedingungen kaum möglich, zumal regelmäßig auch an Feiertagen gearbeitet werden muss – ohne dass es dafür aktuell einen finanziellen Ausgleich gibt.

Kollegenzusammenhalt

Der Spitzname, den die Abteilung intern wie auch überregional trug, ließ keinen Interpretationsspielraum darüber, wie das Klima dort wahrgenommen wurde: geprägt von Misstrauen, informeller Überwachung und einem Klima, in dem man sich ständig kontrolliert fühlte. Stattdessen herrscht ein aggressives Gegeneinander: Jeder ist sich selbst der Nächste. Einzelne Grüppchen arbeiten gezielt gegeneinander statt miteinander, Informationen werden zurückgehalten oder taktisch eingesetzt, und man hat permanent das Gefühl, dass Kollegen einen für den eigenen Vorteil ohne zu zögern "verkaufen" würden. In einem Arbeitsumfeld, das eigentlich auf enge Abstimmung und gegenseitiges Vertrauen angewiesen wäre, ist dieses Klima nicht nur unangenehm, sondern schlicht kontraproduktiv.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie mit älteren, langjährigen Kollegen umgegangen wird, zeigt sich exemplarisch an einem Fall aus meinem Arbeitsumfeld: Ein älterer Kollege, der aufgrund der Arbeitsbelastung mittlerweile ausschließlich im Frühdienst eingesetzt wird und nie mehr zu Nachtdiensten herangezogen wird, schafft sein reguläres Pensum innerhalb der offiziellen Schichtzeit (06:00–14:00 Uhr) faktisch nicht mehr. Statt hier eine nachhaltige Lösung zu finden – etwa durch Anpassung der Aufgabenverteilung, gezielte Entlastung oder ein altersgerechtes Arbeitszeitmodell – wird die Situation schlicht dadurch "gelöst", dass der Kollege inoffiziell bereits eine Stunde früher, um 5 Uhr, beginnt. Anstatt Verantwortung für eine echte betriebliche Lösung zu übernehmen, wird das strukturelle Problem auf dem Rücken eines einzelnen, ohnehin belasteten Mitarbeiters abgeladen. Das zeigt aus meiner Sicht deutlich, wie wenig Wertschätzung und Fürsorge älteren, erfahrenen Kollegen hier tatsächlich entgegengebracht wird.

Vorgesetztenverhalten

Ein Kapitel für sich. Anstatt Führungsversagen zu adressieren, wird nach oben wegbefördert: Eine Teamleitung, die durch ihr Verhalten für erhebliche Unzufriedenheit im Team gesorgt hat, wurde einfach eine Hierarchieebene höher versetzt – Problem gelöst, indem man es woandershin verlagert. Die Abteilungsleitung wiederum wurde nach Jahren erwiesenen Missmanagements zwar tatsächlich aus der Führungsposition entfernt, aber lediglich in die Technik-Abteilung querversetzt statt konsequent zur Verantwortung gezogen. Für mich zeigt dieses Muster exemplarisch, wie im Unternehmen mit Führungsversagen umgegangen wird: Konsequenzen bleiben aus, Verantwortung wird verschoben statt geklärt, und Mitarbeitende, die unter den Folgen leiden, bleiben mit dem Nachsehen zurück.

Arbeitsbedingungen

Auch die räumlichen und infrastrukturellen Arbeitsbedingungen sind alles andere als angemessen. Die Klimaanlage im Büro im 6. Obergeschoss ist seit Jahren "defekt", sodass der Raum weder im Sommer noch im Winter vernünftig temperiert werden kann – für einen Arbeitsplatz, an dem konzentriertes und fehlerfreies Arbeiten sicherheitsrelevant ist, ein untragbarer Zustand. Hinzu kommt eine völlig unpassende Raumaufteilung: Operatives Personal, das den Flugbetrieb in Echtzeit am Laufen hält und auf ungestörte Konzentration angewiesen ist, sitzt unmittelbar zwischen administrativem Personal, das dort parallel Meetings mit entsprechendem Gesprächslärm abhält und durch den halben Raum quatscht. Man versucht also, hochkonzentrierte, sicherheitskritische Entscheidungen mitten im Trubel fachfremder Besprechungen zu treffen. Diese Kombination aus fehlender klimatischer Grundversorgung und einer Arbeitsplatzgestaltung ohne Rücksicht auf die Anforderungen des operativen Bereichs macht deutlich, wie wenig die tatsächlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden im Tagesgeschäft berücksichtigt werden.

Kommunikation

Eine offene und transparente Kommunikation habe ich während meiner Zeit im Unternehmen nicht erlebt. Obwohl wöchentliche Teammeetings stattfanden, wurden dort häufig Themen behandelt, die bereits seit Tagen bekannt waren oder hinter den Kulissen längst entschieden worden waren. Die Meetings wirkten daher eher informativ als dialogorientiert.

Mein Eindruck war, dass wesentliche Sachverhalte und Entscheidungen überwiegend im kleinen Kreis zwischen Team- bzw. Abteilungsleitung und einzelnen Referenten besprochen wurden, ohne das Team frühzeitig einzubeziehen. Dadurch entstand der Eindruck, dass wichtige Informationen eher "hinter verschlossenen Türen" als im direkten Austausch mit den betroffenen Mitarbeitenden behandelt wurden.

Für Rückfragen, fachliche Diskussionen oder eine offene Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen blieb aus meiner Sicht nur wenig Raum. Transparenz, frühzeitige Information und eine Kommunikation auf Augenhöhe habe ich daher vermisst.

Gehalt/Benefits

Auch bei der Vergütung bleibt einiges zu wünschen übrig. Das Grundgehalt bewegt sich in der Gruppe G zwischen 4.557,56 € und 5.703,72 €, als Mission Supporter zwischen 4.924,93 € und 6.120,92 € – in Anbetracht der hohen Verantwortung, der psychischen Belastung durch Schichtarbeit und der sicherheitskritischen Tätigkeit ist das aus meiner Sicht nicht angemessen. Die tariflichen Zulagen fallen zudem vergleichsweise gering aus und bieten kaum einen echten Ausgleich für die Belastungen des Schichtdienstes. Besonders ärgerlich: Früher wurde Feiertagsarbeit noch mit einem zusätzlichen Urlaubstag plus 50 % Zulage vergütet. Im Rahmen eines Sparprogramms wurde diese Regelung ersatzlos gestrichen – Feiertagsarbeit wird inzwischen nur noch 1:1 als Freizeit abgegolten, ohne jeglichen finanziellen Ausgleich. Diese Änderung sorgt bei den Kollegen zu Recht für erheblichen Unmut, da sie eine spürbare Verschlechterung darstellt, während die Belastung durch Feiertagsarbeit unverändert hoch bleibt.

Interessante Aufgaben

Die inhaltliche Seite der Arbeit im Dispatch ist tatsächlich der einzige echte Lichtblick: Die Tätigkeit ist fachlich anspruchsvoll, abwechslungsreich und für den reibungslosen und sicheren Ablauf des gesamten Flugbetriebs von zentraler Bedeutung. Umso ärgerlicher ist es, dass die technische Ausstattung dieser Verantwortung in keiner Weise gerecht wird. Die eingesetzte Mission-Support-Software ist veraltet und in ihrer Bedienbarkeit nicht mehr zeitgemäß. Besonders bezeichnend: Für eine Wettersoftware wurden offenbar mehrere Millionen Euro investiert, ohne dass das Tool im täglichen Betrieb tatsächlich praxistauglich ist. Für einen Flugbetrieb dieser Größenordnung und Komplexität ist eine derart unzureichende technische Infrastruktur nicht nachvollziehbar – hier klafft eine deutliche Lücke zwischen dem Anspruch an die Mitarbeitenden und den bereitgestellten Mitteln, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

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