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Bewertungen

263 von 1.728 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 64%
Score-Details

263 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Das Unternehmen gilt als hervorragender Arbeitgeber mit einer wertschätzenden Unternehmenskultur.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei DEVK Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Top

Image

Top

Work-Life-Balance

sehr gut

Karriere/Weiterbildung

vorhanden

Gehalt/Benefits

sehr gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gut

Kollegenzusammenhalt

sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

sehr gut

Vorgesetztenverhalten

sehr gut

Arbeitsbedingungen

Prima

Kommunikation

Transparent

Gleichberechtigung

ja

Interessante Aufgaben

ja

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber manchmal findet man auch Diamanten

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Leider frisst einen die Bürokratie auf und der Versuch die Mitarbeiter wieder ins Büro zu holen stärken sicherlich nicht die Motivation

Work-Life-Balance

Im Moment noch gut.

Kollegenzusammenhalt

Wir sind ein Team

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht sagen.

Vorgesetztenverhalten

Mein Chef ist toll.

Kommunikation

Man bekommt die nötigen Informationen.

Gleichberechtigung

Passt

Interessante Aufgaben

Die gibt es eigentlich nicht mehr


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

LydiaDEVK Kununu-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für diese Bewertung genommen hast.

Beim Lesen deines Titels habe ich literarisches Talent erkannt. Mit etwas Fantasie könnte daraus fast schon ein Buchtitel werden: „Von Goldgräbern, Diamanten und Homeoffice. Ein Job, der dein Leben verdient.“

Für ein Happy End müssen wir ganz offensichtlich aber noch ein paar Kapitel schreiben.

Das Kapitel „Homeoffice im Ressort IT“ hat sich in den letzten Wochen zum Bestseller auf Kununu entwickelt. Daher möchte ich ein paar Worte speziell dazu verlieren.

Nach mehreren Jahren mit einer sehr weitreichenden Möglichkeit zum Homeoffice fällt eine Veränderung verständlicherweise nicht jeder Kollegin und jedem Kollegen leicht. Die Auswirkungen können dabei sehr unterschiedlich sein, sei es durch längere Pendelzeiten, familiäre Rahmenbedingungen oder ganz persönliche Arbeitsgewohnheiten.

Die Entscheidung wurde bewusst getroffen, weil wir den persönlichen Austausch vor Ort als wichtigen Beitrag zu Teamgeist, Wissenstransfer, Innovation und einer gemeinsamen Unternehmenskultur sehen. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass drei Tage Homeoffice pro Woche weiterhin eine moderne und attraktive Regelung darstellen.

Dort, wo die neue Regelung zu besonderen Herausforderungen führt, möchte ich ausdrücklich dazu ermutigen, das Gespräch mit der Führungskraft zu suchen. Nicht jede individuelle Situation lässt sich vollständig lösen, aber die Führungskräfte sind bereit zuzuhören, gemeinsam Möglichkeiten zu prüfen und tragfähige Wege zu finden.

Unser Anspruch bleibt es, ein verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber zu sein, der sowohl die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden als auch die Anforderungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit berücksichtigt.

Für die Fortsetzung deiner Geschichte bei der DEVK wünsche ich dir alles Gute.

Viele Grüße
Lydia

Schlechtester Arbeitgeber der Welt

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei DEVK Versicherung Jannik Heinicke in Bischofswerda gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles

Verbesserungsvorschläge

Aufhören als AG tätig zu sein

Arbeitsatmosphäre

Graunenhaft

Image

Grottisch

Work-Life-Balance

Keine

Karriere/Weiterbildung

Keine

Gehalt/Benefits

Miserabel

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Null

Kollegenzusammenhalt

Nichts

Umgang mit älteren Kollegen

Keiner

Vorgesetztenverhalten

Arrogant

Arbeitsbedingungen

Schlecht

Kommunikation

Miserabel

Gleichberechtigung

Keine

Interessante Aufgaben

Keine

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

LydiaDEVK Kununu-Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung.

Offenbar warst du vor deinem Weggang bemüht, unsere Unternehmensstrategie zu verinnerlichen. Mit Effizienz, Fokussierung und Innovation wollen wir Wirkung erzielen. Man könnte sagen: Zumindest in der Form hast du die Vorgaben bemerkenswert erfüllt.

Weniger erfolgreich war der Aspekt der Weiterempfehlung. Aber gut, Strategieumsetzung gelingt bekanntlich nicht immer in allen Bereichen gleichermaßen.

Was dir komplett misslungen ist, ist unsere strategische Mission: Von Menschen für Menschen- in allen Lebenslagen seit 140 Jahren.

Dass du keine besseren Ideen hast, als unter dem Schutz der Anonymität für mehr als 6.000 Beschäftigte die Abschaffung ihres Arbeitgebers anzuregen, beantwortet kurz und knapp alle Fragen, die man zu deinem Feedback haben könnte.

Ich wünsche dir alles Gute.

Viele Grüße
Lydia

Für mich keine empfehlenswerte Arbeitgebererfahrung

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei DEVK Agentur Ludwig (Finnentrop) in Finnentrop gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlicherweise nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Transparenz, mangelnde Wertschätzung, unzureichende Kommunikation, hoher Verkaufsdruck, unrealistische Zielvorgaben und ein Führungsstil, den ich als wenig respektvoll und wenig selbstkritisch empfunden habe. Insgesamt war das Arbeitsumfeld für mich weder motivierend noch nachhaltig.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei der Provisionsabrechnung, eine offene und direkte Kommunikation, ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitern und Kunden sowie realistische Zielvorgaben würden das Arbeitsklima deutlich verbessern. Ebenso wünsche ich mir mehr Selbstreflexion der Führungskräfte, nachvollziehbare Entscheidungen und eine Unternehmenskultur, in der Kritik ernst genommen wird und Mitarbeiter langfristig gefördert statt kurzfristig ersetzt werden.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn wird ein familiäres Arbeitsklima vermittelt. Meiner Erfahrung nach begann dieser Eindruck jedoch bereits nach kurzer Zeit zu bröckeln. Wer die aus meiner Sicht sehr hohen Erwartungen der Geschäftsführung nicht erfüllte, musste offenbar mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen – bis hin zur Kündigung.

Während meiner Beschäftigungszeit wurden nach meinem Kenntnisstand insgesamt vier Mitarbeiter, einschließlich mir, gekündigt. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Kündigungen dort kein Ausnahmefall sind. Insgesamt habe ich die Unternehmenskultur als wenig wertschätzend und wenig nachhaltig im Umgang mit Mitarbeitern empfunden.

Image

Das Image der Agentur habe ich als durchwachsen wahrgenommen. In Kundengesprächen hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Unzufriedenheit mit der Beratung und dem Auftreten der Geschäftsführung bestand. Insgesamt entsprach der Außenauftritt nicht dem professionellen Eindruck, den ich mir von einer Versicherungsagentur wünsche.

Work-Life-Balance

Bei 25 Urlaubstagen, ohne Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, empfand ich die Rahmenbedingungen bereits als wenig attraktiv. Gleichzeitig wurden hohe Erwartungen an die Anzahl der wöchentlichen Termine gestellt, obwohl parallel Laufkundschaft betreut und weitere organisatorische Aufgaben erledigt werden mussten. Für mich war das auf Dauer nicht realistisch.

Karriere/Weiterbildung

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung hatten aus meiner Sicht keine hohe Priorität. Der Schwerpunkt lag nahezu ausschließlich auf Verkaufszahlen und Zielvorgaben. Unterstützung oder gezielte Förderung habe ich während meiner Tätigkeit nicht erfahren.

Umgang mit älteren Kollegen

Besonders negativ ist mir eine Situation in Erinnerung geblieben, in der gegenüber einer älteren Kollegin trotz ihrer damaligen Krebserkrankung eine Bemerkung über ihren Gewichtsverlust gemacht wurde. Ich habe diese Aussage als unangemessen empfunden und dies auch unmittelbar angesprochen. Die anschließende Reaktion der Führungskräfte hat meinen negativen Eindruck zusätzlich verstärkt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als wenig selbstkritisch erlebt. Fehler wurden aus meiner Sicht selten eingestanden. Kritik wurde häufig einseitig an Mitarbeiter weitergegeben, während eigene Entscheidungen nicht hinterfragt wurden. Wertschätzende Führung habe ich während meiner Beschäftigung vermisst.

Arbeitsbedingungen

Die technische Grundausstattung war in Ordnung. Die Büroräume wirkten jedoch auf mich veraltet und wenig einladend. Insgesamt entsprach das Arbeitsumfeld aus meiner Sicht nicht den Erwartungen an einen modernen Arbeitsplatz.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich als unzureichend empfunden. Konstruktives Feedback wurde nach meiner Erfahrung selten direkt gegeben. Stattdessen wurden Kritikpunkte häufig über den Seniorchef an mich herangetragen, anstatt sie persönlich anzusprechen. Dadurch entstand für mich keine offene oder vertrauensvolle Gesprächskultur.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bestand aus einem Fixum und einer erfolgsabhängigen Provision. Aus meiner Sicht wurde die vertraglich vereinbarte Provisionsregelung jedoch nicht wie erwartet umgesetzt. Dies führte während meiner Beschäftigung zu wiederholten Diskussionen und Unzufriedenheit. Zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gab es ebenfalls nicht.

Gleichberechtigung

Den Umgang mit weiblichen Beschäftigten habe ich teilweise als respektlos empfunden. Einzelne Situationen wirkten auf mich unangemessen und wenig professionell. Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass ein wertschätzender und gleichberechtigter Umgang selbstverständlich war.

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Arbeitgeber-Kommentar

LydiaDEVK Kununu-Team

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

ich bedanke mich bei dir, dass du dir die Zeit für diese Bewertung genommen hast.

Auch wenn wir uns über einen Stern natürlich nicht freuen können, finde ich es toll, dass du ihn mit konkreten Informationen gefüllt hast. Damit gibst du uns die Chance, deine Sichtweise zu verstehen und aus deinen Erfahrungen zu lernen.

Das Lesen deiner Bewertung war ein Wechselbad der Gefühle. Besonders bewegt hat mich die von dir geschilderte Situation rund um eine an Krebs erkrankte Kollegin. Unsere Unternehmenswerte Fairness, Fürsorglichkeit und Zusammenhalt geben den Rahmen für unser Miteinander vor. Jede und jeder Einzelne trägt Verantwortung dafür, dass diese Werte im Alltag mit Leben gefüllt werden. Herzlichen Dank, dass du Haltung gezeigt und dich für die Kollegin eingesetzt hast.

Du beschreibst darüber hinaus zahlreiche weitere Aspekte, die du als belastend und enttäuschend erlebt hast. Auch wenn ich nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen möchte, wird deutlich, dass deine Erwartungen an die Zusammenarbeit in wesentlichen Bereichen nicht erfüllt wurden.
Eine Tätigkeit in unseren Agenturen ermöglicht ein Einkommen, von dem man gut leben kann 😉. Gleichzeitig bringt sie besondere Anforderungen an Eigenverantwortung, Zielorientierung, Selbstmanagement und persönliches Engagement mit sich. Kundentermine, Weiterbildung und organisatorische Aufgaben wollen jeden Tag unter einen Hut gebracht werden. Was das in der Praxis bedeutet, erkennt man manchmal erst, wenn man selbst mittendrin steckt.

Etwas anders blicke ich auf die Kritik an Urlaubstagen, Gehaltsbestandteilen oder den Räumlichkeiten. Das sind Rahmenbedingungen, die man bereits vor dem Start kennen sollte.

Zusammenfassend entwickelt sich leider nicht jede Zusammenarbeit so, wie beide Seiten es sich ursprünglich erhofft haben. Dann ist es konsequent und richtig, neue Wege zu gehen.

Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute.

Viele Grüße
Lydia

Modernes Büro, veraltete Führungskultur

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei DEVK Agentur Harald Farwick in Nordhorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Einstieg ins Unternehmen verläuft angenehm, man wird gut ins Team eingebunden und erhält anfangs viele Freiheiten. Zu Beginn funktioniert auch die Kommunikation unkompliziert kurze, direkte Wege ermöglichen es, Anliegen schnell zu klären. Schön sind zudem die Tage, an denen man standortübergreifend mit Kolleginnen und Kollegen zusammenkommt. Auch das äußere Erscheinungsbild überzeugt: Die Büroräume sind modern und ansprechend gestaltet. An Zusatzleistungen gibt es kostenloses Wasser, Kaffee, Parkplätze sowie eine betriebliche Altersvorsorge.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach der Einarbeitungsphase wird die Leistung stark kontrolliert und man fühlt sich schnell beobachtet. Die Kommunikation mit der Geschäftsleitung ist umständlich, Teamleiter haben bei wichtigen Entscheidungen wenig Befugnis, und mündliche Zusagen werden aus meiner Erfahrung nicht immer eingehalten – schriftliche Bestätigungen sind daher ratsam. Der standortübergreifende Austausch mit Kolleginnen und Kollegen kommt zu kurz, da entsprechende Termine häufig zugunsten der Arbeitszeit abgesagt werden. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten gibt es nicht, private Termine müssen mit Urlaub abgedeckt werden. Auch kleine zeitliche Abweichungen werden nach meiner Erfahrung schnell nachgehalten, während dies bei der Führungsebene selbst flexibler gehandhabt wird. Die Bezahlung ist teils nicht nachvollziehbar, offene Gehaltsgespräche werden nicht gerne gesehen. Verantwortlichkeiten ändern sich mehrfach ohne erkennbaren Grund, und echte, extern anerkannte Weiterbildungsmöglichkeiten (z. B. Fachwirt, Bachelor) werden nicht unterstützt.

Verbesserungsvorschläge

Eine offenere und verbindlichere Kommunikationskultur würde vieles erleichtern – etwa kürzere Wege zur Geschäftsleitung, mehr Entscheidungsbefugnis für Teamleiter sowie verlässlich eingehaltene mündliche Zusagen. Auch mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Homeoffice würden die Work-Life-Balance spürbar verbessern. Wünschenswert wäre zudem eine transparentere und nachvollziehbarere Gehaltsstruktur, ohne informelles Redeverbot über Gehälter. Bei der Aufgabenverteilung würde mehr Kontinuität und Nachvollziehbarkeit Verantwortungsübertragungen planbarer machen. Nicht zuletzt würde die Unterstützung echter, extern anerkannter Weiterbildungen (z. B. Fachwirt oder Bachelor) die Mitarbeiterentwicklung und -bindung langfristig stärken, statt sich ausschließlich auf konzerninterne Kurse zu beschränken. Auch der standortübergreifende Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen sollte nicht zugunsten kurzfristiger Arbeitszeitoptimierung gestrichen werden, da er zum Teamgefühl beiträgt.

Arbeitsatmosphäre

Der Einstieg verläuft angenehm: Man wird gut ins Team eingebunden und erhält viele Freiheiten, was anfangs ein positives Gefühl vermittelt. Nach der Einarbeitungsphase habe ich allerdings einen spürbaren Wandel wahrgenommen: Sobald die anfängliche “Schonzeit” vorbei ist, wird die Leistung stärker kontrolliert und man fühlt sich zunehmend beobachtet. Aus meiner Sicht entsteht dadurch schnell ein gewisser Erwartungsdruck, der die anfänglich lockere Atmosphäre etwas trübt.

Image

Nach außen und auf den ersten Blick macht das Unternehmen einen sehr guten Eindruck die Büroräume sind modern und ansprechend gestaltet. Sobald man jedoch die internen Strukturen und Abläufe näher kennenlernt, entsteht aus meiner Sicht schnell der Wunsch, sich beruflich zu verändern.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wird in diesem Unternehmen aus meiner Erfahrung kaum gelebt. Es gibt kein Homeoffice und keine flexiblen Arbeitszeiten; private Termine müssen in der Regel mit Urlaubstagen abgedeckt werden. Wird abends etwas länger gearbeitet und dafür morgens später begonnen, wird das nach meiner Erfahrung zeitnah angesprochen. Laut Geschäftsführung bedeutet Work-Life-Balance: pünktlich Feierabend machen und pünktlich anzufangen. Selbst ein paar Minuten früheres Gehen wurde bei mir mit einem Anruf auf dem privaten Handy seitens der Geschäftsführung nachgehalten.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Erfahrung stark eingeschränkt. Angeboten werden lediglich konzerninterne, kostenlose Kurse ohne anerkannten akademischen Abschluss oder Wert nach einem Ausscheiden aus dem Unternehmen. Auf meine Nachfrage nach Unterstützung für einen Fachwirt oder ein Bachelorstudium erhielt ich eine Absage mit der Begründung, dies sei nicht notwendig und würde mir nichts bringen. Stattdessen wurde mir empfohlen, stattdessen die internen kostenlosen Kurse zu nutzen.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung variiert nach meiner Wahrnehmung teils erheblich und nicht immer nachvollziehbar so kam es vor, dass neue Kolleginnen und Kollegen mehr verdienten als bestehende. Das sorgte, wenn man sich darüber austauschte, spürbar für Unmut im Team. Über Gehälter zu sprechen, wurde von der Geschäftsleitung nach meiner Erfahrung nicht gerne gesehen. An Zusatzleistungen gab es kostenloses Wasser, Kaffee und Parkplätze sowie eine betriebliche Altersvorsorge (20 %).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Oben beschrieben

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, sich gezielt eine oder mehrere nähere Bezugspersonen im Team zu suchen und dazu eine solide Beziehung aufzubauen. Der standortübergreifende Austausch mit Kolleginnen und Kollegen kam bei mir dagegen zu kurz: Wöchentliche Austauschtermine, bei denen auch Persönliches Platz hatte, wurden nach meiner Wahrnehmung öfter abgesagt – mit der Begründung, die Zeit besser für die Arbeit zu nutzen. Wenn man doch einmal mit den Kollegen zusammenkommt, sind das aus meiner Sicht schöne Tage solche Gelegenheiten waren aber eher selten.

Umgang mit älteren Kollegen

Über ehemalige, nicht mehr im Unternehmen tätige Kollegen wird nach meiner Erfahrung teils negativ gesprochen, wobei häufig auch Verantwortung bzw. Fehler bei ihnen gesucht werden. Bemerkenswert fand ich, dass bestehende Kollegen untereinander meist erst außerhalb der Anwesenheit der Geschäftsführung ein differenzierteres, positiveres Bild dieser Personen zeichnen. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass intern nicht immer offen und einheitlich kommuniziert wird.

Vorgesetztenverhalten

Beim Verhalten der Vorgesetzten habe ich aus meiner Erfahrung deutliche Schwächen erlebt. Zusagen sollte man sich grundsätzlich schriftlich bestätigen lassen, da mündliche Absprachen nach meiner Erfahrung teils nicht eingehalten, lange nicht beantwortet oder im Nachhinein bestritten wurden. Auch nach meiner eigenen Kündigung hat sich daran aus meiner Sicht nichts geändert offene Punkte wurden bislang nicht geklärt.

Arbeitsbedingungen

Oben beschrieben.

Kommunikation

Zu Beginn erlebt man kurze, direkte Wege – Anliegen lassen sich schnell klären. Im weiteren Verlauf hat sich das aus meiner Sicht jedoch geändert: Für Gespräche mit der Geschäftsleitung sind feste Termine nötig, und auch der Teamleiter ist bei bestimmten Entscheidungen nicht entscheidungsbefugt. Diese Entwicklung wurde mir gegenüber als üblich dargestellt.

Absprachen sollte man aus meiner Erfahrung grundsätzlich schriftlich festhalten, da mündliche Zusagen im Nachhinein nicht immer eingehalten bzw. bestätigt wurden. Auch dies wurde von mehreren Kollegen als bekanntes Muster beschrieben.

Gleichberechtigung

Aufgaben und Verantwortlichkeiten haben sich bei mir mehrfach kurzfristig geändert, teils ohne erkennbaren fachlichen Grund. So kam es vor, dass mir innerhalb von zwei Monaten zweimal Verantwortung entzogen und anschließend wieder übertragen wurde. Eine konsistente, nachvollziehbare Linie konnte ich dabei aus meiner Sicht nicht erkennen.


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Hallo nach Nordhorn,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein so detailliertes Feedback zu hinterlassen.
Es tut uns leid zu hören, dass du nach einer positiven Einarbeitungsphase mit so viel Frust aus der Agentur geschieden bist.
Deine Punkte zur Kommunikation, den internen Abläufen und der Weiterbildung nehmen wir ernst.
In den Agenturen vor Ort steht der direkte Service für unsere Kunden verständlicherweise an oberster Stelle, weshalb flexible Arbeitszeitmodelle oder Homeoffice hier oft nicht im selben Maße abbildbar sind wie in anderen Bereichen.

Dennoch ist uns ein verlässliches Miteinander auf Augenhöhe extrem wichtig.

Da du das Unternehmen bereits verlassen hast, liegt uns ein sauberer Abschluss am Herzen.

Wir möchten deine Schilderungen gerne besser verstehen. Bitte biete uns die Chance zu einem vertraulichen Austausch und schreib uns eine kurze Nachricht an bewertungen@devk.de.

Für deinen weiteren Lebens- und Karriereweg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Michael

Mehrfachbewertung

Top Arbeitgeber mit langer Unternehmenshistorie in schwierigen Zeit

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Devk in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Mehr Mitspracherecht bei operativen Entscheidungen

Arbeitsatmosphäre

Tolle Arbeitsatmosphäre

Image

Exzellent

Work-Life-Balance

Sehr gut

Karriere/Weiterbildung

Sehr gut

Gehalt/Benefits

Leistung wird belohnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wichtig

Kollegenzusammenhalt

Ist OK

Umgang mit älteren Kollegen

Solide

Vorgesetztenverhalten

Grosses Vertrauensverhältnis

Arbeitsbedingungen

Sehr gut

Kommunikation

Gute Kommunikation

Gleichberechtigung

Absolut

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Servus nach München,
4,6 Sterne aus dem Vertrieb im Süden, darüber freuen wir uns riesig!
Besonders das große Vertrauensverhältnis zu deiner Führungskraft und das Lob für unsere offene Kommunikation zeigen, dass das Fundament absolut stimmt. Deinen Wunsch nach mehr Mitspracherecht bei operativen Entscheidungen nehmen wir als wertvollen Impuls mit. Danke für deinen Einsatz in diesen dynamischen Zeiten und weiterhin viel Erfolg!
Viele Grüße
Michael

Leistung lohnt sich hier ....

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Miteinander passt im Großen und Ganzen gut

Image

Nehme ich als ausgesprochen positiv wahr - obgleich diese Branche ja im Allgemeinen oft nicht den besten Ruf hat

Work-Life-Balance

Ich bin in erster Linie dort beschäftigt um zu arbeiten. Jedoch ist die Integration der Berufstätigkeit in mein Leben sehr gut machbar...

Karriere/Weiterbildung

Wer hier Karriere machen will, bekommt sicher auch eine Chance dazu...

Gehalt/Benefits

Andere zahlen sicher auch mehr, aber es zählt für mich nicht nur das Geld, sondern die Zusammensetzung aller Themen im Tages-Erleben

Kollegenzusammenhalt

Es fallen viele Kollegen auf, die bereits sehr lange im Betrieb sind. Das sagt was aus, und schafft eine gute Grundstimmung

Umgang mit älteren Kollegen

Hier sind alle Altersbereiche anzutreffen ... auch ein gutes Zeichen!

Vorgesetztenverhalten

Kein Grund zu klagen ... wichtig ist, das die Vorgesetzten sich verlässlich verhalten ... was hier ganz prima klappt.

Arbeitsbedingungen

... bestimmt man immer auch ein Stück selber mit. Man darf aber in Tagen wie den heutigen nicht vergessen, das es hier um die berufliche Tätigkeit geht.

Kommunikation

Der Informationsfluss kann manchmal besser sein, jedoch kommt aus meiner Sicht alles an, was ich brauche

Interessante Aufgaben

Augen auf bei der Berufswahl - wenn der Job einen selber interessiert, fühlt sich die Arbeit nicht nach Arbeit an


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Hallo nach Köln,
„Augen auf bei der Berufswahl“: Besser und pragmatischer kann man es kaum auf den Punkt bringen!
Vielen Dank für diese großartige und differenzierte 4,5-Sterne-Bewertung. Dass du als Führungskraft die Verlässlichkeit der Chefs und das Zusammenspiel des Gesamtpakets bei der DEVK so schätzt, freut uns sehr.
Und dein Wort zum Kollegenzusammenhalt unterschreiben wir sofort: Die vielen langjährigen Kolleginnen und Kollegen sind einfach das beste Zeichen für eine stabile und gute Grundstimmung.
Danke für dein Engagement im Vertrieb und deine tolle Einstellung!

Viele Grüße

Michael

Familiär

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei DEVK Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Familiär

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Alles passend

Arbeitsatmosphäre

Familiär

Image

Sehr gut

Work-Life-Balance

Immer

Karriere/Weiterbildung

Wird angeboten

Gehalt/Benefits

Passend überdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Familiär

Kollegenzusammenhalt

Sehr schön

Umgang mit älteren Kollegen

Respekt

Vorgesetztenverhalten

Freundschaft

Arbeitsbedingungen

Sehr gut

Kommunikation

Familiär

Interessante Aufgaben

Vielfältig


Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Hallo noch mal nach Stuttgart,
wenn beim Vorgesetztenverhalten das Wort „Freundschaft“ fällt und die gesamte Bewertung einfach nur nach einem großartigen Miteinander klingt, haben wir alles richtig gemacht.
Volle 5,0 Sterne! Danke für dieses wunderbare, familiäre Feedback. Bleib genau so positiv und hab weiterhin jede Menge Spaß im Team!

Viele Grüße
Michael

Es war mal ein Familienfreundliches Unternehmen

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DEVK Zentrale Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die alte Homeoffice Regelung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das wir in das Büro gezwungen werden

Verbesserungsvorschläge

Zwingt uns nicht in das laute Großraumbüro. Wir haben eine sehr gute Arbeit gemacht und das aus dem Homeoffice. Das solltet ihr Würdigen und uns nicht dafür bestrafen!

Arbeitsatmosphäre

Im Homeoffice konnte man Konzentriert an Themen arbeiten. Jetzt müssen wir alle zurück in Großraumbüros, wo mehrere Menschen dann Telefonieren und wo man vermutlich keine Ruhigen Gedanken fassen kann.

Image

Es ist eine Versicherung. Durch die einseitige Homeoffice Einschränkung für alle IT Mitarbeiter wurde leider vieles am Image verbrannt. Konnte ich vor einiger Zeit noch mit der Super Homeoffice Regelung bei Freunden Punkten werde ich jetzt belächelt weil es nun genau so schlimm wird wie bei allen anderen Unternehmen.

Work-Life-Balance

Leider entwickelt sich das Unternehmen hin zu einem Familien unfreundlichen Unternehmen. Konnte man sich mit der Frau noch die Kindererziehung teilen, zwingt mich das Unternehmen jetzt mehrfach die Woche reinzukommen. Ich sehe dadurch meine Kinder nicht mehr, meine Frau muss das alles übernehmen und ich habe zudem noch höhere Kosten in Form von Verschleiß und Benzin. Als ich hier angefangen hatte, wurde mir mal was anderes versprochen. So schnell werden hier Abmachungen einseitig gebrochen und mehreren Hundert Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann man nur machen wenn man entsprechend von jemandem gefördert wird. Passt der Nasenfaktor nicht, macht man auch keine Karriere egal wie stark man sich anstrengt. Was weiterbildung angeht, so ist das Geld dieses Jahr knapp und meine Schulungen wurden gestrichen und ich gebeten die nächstes Jahr doch nochmal anzusprechen. Vielleicht ist dann Geld da.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist Standard, in der Regel bekommt man woanders mehr. Die Homeoffice Regelung hat das Kompensiert, aber die fällt nun Schrittweise weg.

Und ja liebes Social Media Team, wir sprechen aktuell nur von zwei Tagen, aber wir alle Kennen die Folien wo drin stand "Mindestens zwei Tage Anwesenheit" und da sind 3 oder mehr Tage definitiv drin.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da mehrere Hundert Menschen nun danke Homeoffice Einschränkung zusätzlich Auto oder Bahnfahren müssen, zeugt überhaupt nicht von einem Umweltbewußtsein. Das den Menschen jetzt zusätzliche Private Lebenszeit genommen wird, damit sie in das Unternehmen kommen und das zu Zeiten wo Benzin massiv Teuer ist, zeugt ebenfalls nicht von irgendeinem Sozialbewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist eigentlich gut. Man erreicht dank Teams jeden, leider gibt es Kollegen die direkt neben dem Unternehmen wohnen und denen es egal ist ob man 2 oder 5 Tage in das Unternehmen kommt. Das spaltet leider gerade das ganze Unternehmen in zwei Lager.

Umgang mit älteren Kollegen

Von älteren Kollegen wird die gleiche Leistung erwartet wie von Jüngeren. Sie müssen sich auch mit Terraform und Pipelines beschäftigen auch wenn klar ist das sie in wenigen Jahren in Rente gehen.

Vorgesetztenverhalten

Stehen leider nicht für einen ein. Bestimmte Dinge wie das massive Eingrenzen vom Homeoffice werden von oben nach unten durchgereicht. Ich hätte mir was anderes vorgestellt.

Arbeitsbedingungen

Die ungerechtfertigte Homeoffice Streichung überschattet leider alles.

Kommunikation

Ist derzeit unter aller Würde. Es werden nun Haufenweise Gründe gesucht und gefunden um das Homeoffice das alle hatten und genutzt haben einzuschränken. Es wird bereits offen gemunkelt das es mit dem Einzug in das neue Gebäude vollständig eingestellt wird.

Und ja liebes Social Media Team, das ist so. Niemand vom Management möchte der Belegschaft Schriftlich geben, dass das Homeoffice nicht alsbald eingestellt wird! Das ist Fakt und Traurig!

Gleichberechtigung

Kann ich nicht viel zu sagen, im IT Bereich gibt es sehr viele Männer. Mehr Frauen wären Wünschenswert, doch die stellt niemand ein.

Interessante Aufgaben

Naja es ist eine Versicherung. Man muss Regulatorik schon mögen damit man hier nicht verrückt wird. Ab und an ist aber doch schon mal eine interessante Aufgabe dabei. Wenn nicht kommt die BAFIN vorbei und fordert wieder Seitenweise an Dokumentation an.

4Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Hallo nach Köln,
deine Bewertung zeigt uns ganz deutlich, wie groß die Verunsicherung und die Sorge um die familiäre Atmosphäre bei uns gerade ist. Dass du das Gefühl hast, Abmachungen würden einseitig gebrochen, nehmen wir sehr ernst.
Wir möchten dir hier ganz offiziell und ohne Umschweife die Sorge nehmen: Das Homeoffice wird nicht komplett gestrichen! Unser Ziel ist ein langfristig erfolgreiches, hybrides Arbeitsmodell, das die Flexibilität des Homeoffice mit den Vorteilen der persönlichen Begegnung vor Ort verbindet. Auch für den geplanten Neubau planen wir fest mit einer flexiblen Präsenz und schaffen extra viele moderne Begegnungszonen, damit das Arbeiten vor Ort eben gerade nicht im lauten, stressigen Großraum stattfinden muss.
Wir werfen nichts über den Zaun: In den nächsten Wochen probieren wir dieses Modell erst einmal gemeinsam aus, um zu sehen, wie wir den Mehrwert der persönlichen Treffen am besten nutzen können. Bei besonders herausfordernden persönlichen Situationen suche bitte den Dialog mit deiner Führungskraft.
Ein wichtiger Punkt noch zu deinen Schulungen: Es gibt bei der DEVK definitiv keine Kürzung des Weiterbildungsbudgets. Wenn es hier bei dir zu einer Absage oder Verschiebung kam, hat das sicherlich individuelle, fachliche Gründe. Bitte sprich das unbedingt noch einmal direkt bei deiner Führungskraft an: die Förderung unserer Mitarbeiter ist uns nach wie vor extrem wichtig!

Wir hoffen sehr, dass wir dein Vertrauen in uns als familienfreundlichen Arbeitgeber in der nächsten Zeit wieder zurückgewinnen können.

Viele Grüße
Michael

Weniger Homeoffice für alle oder wie sich eine Kultur zum negativen entwickelt

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DEVK Zentrale Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die aktuelle 1 zu 4 Homeoffice Regelung. Ich kann schon Konzentriert in meinem Homeoffice meiner Arbeit nachgehen. Bin direkt nach dem Aufstehen konzentiert bei der Arbeit ohne eine Stunde lang durch den Verkehr zu müssen.

Aber ja das war einmal ...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das neue Management

Verbesserungsvorschläge

Never touch a running system... Wir als IT haben dazu beigetragen das die letzten Jahre ein Rekord nach dem anderen eingefahren wurde. Ob das nun bestimmte abschlüsse sind, die Stabilität oder auch nur die Zufriedenheit der Lösung dir wir bereitstellen.

Es hat alles sehr gut funktioniert und muss jetzt geändert werden. Warum? Weil es halt jedes Unternehmen so macht (angeblich)

Arbeitsatmosphäre

Leider ändert sich gerade die schöne Kultur der DEVK und das nicht zum Positiven. Seit ein paar Monaten gibt es ein ganz neues Management das von extern kommt, das scheinbar die Aufgabe hat die DEVK grundlegend zu verändern. Alles was die DEVK vormals ausgemacht hat, wird gnadenlos wegzurationalisieren.

Gab es vor der Umstellung noch eine kleine Wertschätzung für die Mitarbeiter (ein Geschenk für ca. 30 Euro) zum Geburtstag wurde das mit dem Amtsantritt direkt gestrichen.

Jetzt folge das nächste. Die Homeoffice Regelung mit der viele von uns so vollmundig geworben wurden wird stark eingegrenzt. Das 1 zu 4 Modell mit dem ich geworben wurde, wird nun auf ein 2 zu 3 Modell geändert. Wobei schon direkt gesagt wird "Führungskräfte kommen mindestens 2 Tage rein, wenn die Mitarbeiter dann 2 Tage kommen, kommen Führungskräfte dann 3-4 Tage rein".

Am Ende wird es vermutlich dann heißen das Homeoffice wird ganz eingestellt. Wenn den Führungskräften schon solch ein Druck gemacht wird, damit sie vorbilder sind, ist doch klar, wo es am Ende hingehen wird. Dann wird es heißen "Deine Führungskraft sieht dich gar nicht mehr vor Ort, du mußt mehr reinkommen".

Image

Eigentlich hat die DEVK ein gutes Image. Ich habe vielen meiner Freunde davon erzählt und auch Werbung für die Mitarbeitermarke gemacht. Durch die Homeoffice einschränkung habe ich leider derzeit nichts gutes zu berichten und vielfach versuchen meine Freunde mich nun abzuwerben.

Work-Life-Balance

Mit der Einschränkung vom Homeoffice wird sich für viele die Work-Life-Balance ändern. Habe ich mir mit meiner Frau die Kindererziehung noch geteilt, wird sie ab sofort viel mehr übernehmen müssen, da ich ab sofort eine Stunde hin und zurück fahren muss. Das sind pro Tag 2 Stunden Lebenszeit und pro Woche dann 4. Möchte man noch irgendwelche Agilen Meetings machen und die Bahn mal wieder nicht Pünktlich sein ist das schnell mal ein direkter Arbeitstag.

Aber hey wie sagte das Management doch so schön "Die Mitarbeiter müssen verstehen das es sich Lohnt seine Lebeneszeit im Büro zu verbringen". Leider wird nicht verstanden, das es auch unsere Lebenszeit ist die wir im Zug dann verbringen.

Karriere/Weiterbildung

Bis vor kurzem konnte man noch jede Weiterbildung buchen, die für seinen Bereich sinvoll war.

Seit dem neuen Management ist komischerweise aber nicht mehr so viel Geld da und viele Schulungen sollen doch lieber aufgeschoben werden oder man soll drüber nachdenken

Gehalt/Benefits

Gehalt ist leider unter anderen Unternehmen und das sehr weit. Ja HR erzählt immer das man genau so viel bezahlt wie andere Versicherungen. Blöderweise finden die anderen Versicherungen auch keine Mitarbeiter. Aber das ist vermutlich dem Fachkräftemangel geschuldet, am Gehalt liegts sicherlich nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Mitarbeiter sollen mindesten einen zusätzlichen Tag reinkommen. Sie müssen dafür Benzin kaufen und verbrennen. Ein Umweltbewußtsein gibt es hier definitiv nicht, sonst wäre dem Management aufgefallen, das die Umwelt hier definitiv stärker belastet wird.

Was das Sozialbewusstsein angeht ist das ähnlich. Es interessiert welche Aufgaben umgesetzt werden. Ob der Mitarbeiter da ein Problem hat, das interessiert nicht. Ja man sprach von Ausnahmeregelungen und Zeitgleich wurde gesagt "das dürften nur sehr wenige sein". Sprich 1-2 Tage mehr im Jahr Homeoffice werden ok sein. Jeden Monat 1-2 zusätzliche definitiv nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist super. Dank Homeoffice und Team erreicht man die Kollegen problemlos. Jeder sieht ob der andere Away ist und ruft dann später an. Oder man schreibt eine Kurze nachricht oder schaut nach ob man angerufen wurde und ruft dann entsprechend zurück.

Im Office geht das allerdings nicht. Wenn jemand bei mir im Büro stand und ich gerade woanders war, sehe ich das nicht. Ich weiß nicht das er da war und kann mich auch nicht bei ihm melden das ich nun zurück bin.

Wenn ich im Büro bin, bin ich auf jedenfall permanent in irgendwelchen Meetings in Meetingräumen. Handy und Laptop hat man nicht dabei, die eigentliche Arbeit ruht dann. Man kann noch nichtmals kurz auf einen Chat antworten. Aber hey das Management meint ja so würde man viel produktiver arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen, die wie ich Probleme nun bekommen mit der Erziehung ihrer Kinder sind auf sich alleine gestellt.

Klar redet man von Außnahmeregelungen. Wenn einmal im Jahr niemand auf das Kind aufpassen kann, dann darf man gnädigerweise einen weiteren Homeoffice Tag einbauen. Das teilweise aber mehrfach die Woche die Kinderbetreuung ausfällt und man dank Homeoffice es so organisieren konnten, das man um 13 Uhr ausstempeln und dann schnell zur Kita fahren konnte das Kind abholen konnte, da es nicht bis 16 Uhr bleiben kann, wird leider vergessen.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe eigentlich kein Problem mit meinem Vorgesetzten. Ich mag ihn echt sehr gerne, aber beim Thema Homeoffice sieht man leider das er lediglich Befehlsempfänger ist. Er hat keinerlei Befugnisse die "Wünsche" vorm Management nicht umzusetzten. Der "Wunsch" das Homeoffice einzustellen ist leider keiner sondern eine direkte Anweisung.

Arbeitsbedingungen

Wenn das Thema mit der Reduzierung vom Homeoffice nicht wäre...

Kommunikation

Kommunikation ist unter aller sau. Und nein, mein Liebes Social Media Team, das liegt nicht drann, das wir im Homeoffice Arbeiten, sondern wie Kommuniziert wird.

Beispielsweise das mit den Geschenken. Wir wurde das Kommuniziert? Das Management hat es entschieden und die Führungskräfte sollten das Kommunizieren. Bei Homeoffice ist es genau so.

So funktioniert leider die Kommunikation seit dem neuen Management. Dinge werden entschieden und dann nach unten runter delegiert. Das mit dem Homeoffice ist nur eine weitere Option. Klar hat man den Offenen Austausch mal gesucht. Alle konnten ihre Meinung äußern, viel wurde von den Mitarbeitern geschrieben. War dem Managment nur egal. Aber hey würden wir alle reinkommen wäre das sicherlich ganz anders Kommuniziert wurden und wir würden die Gründe sicherlich viel besser verstehen.

Gleichberechtigung

Eigentlich schon, im IT Vorstand ist jetzt auch eine Frau

Interessante Aufgaben

Eigentlich schon, ok regulatorik mag niemand und es gibt viel Dokumentation. Aber war man frei die im Homeoffice mit Klimaanlage und guter Musik entspannt herunter zu schreiben.

jetzt werden wir gezwungen reinzukommen, wo andere Firmen die Mitarbeiter Finanziell unterstüzten, Benzin, Parkticket oder Bahnfahrten dafür zusätzlich zu bezahlen. Wir haben aktuell keine Klimaanlage und können auch keine Musik hören.

Liebes Social Media Team, bitte schreibt jetzt nicht, das im neuen Gebäude eine Klimaanlage drin ist. Wir alle wissen das es wieder ein Großraumbüro werden wird. 20-30 Stimmen und mehr auf einer Riesen Fläche die gleichzeitig miteinander sprechen und sich austauschen oder Telefonieren. Da braucht man keine Musik mehr, das ist Psychischer Stress.

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Arbeitgeber-Kommentar

MichaelDEVK Kununu-Team

Hallo nach Köln,
puh, deine Bewertung schüttelt uns erst mal ordentlich durch. Aber danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so extrem offen aufzuschreiben, was dich gerade bewegt und ärgert.
Dass der Wegfall der Geburtstagsgeschenke und die Diskussion um die Präsenztage dir das Gefühl geben, die familiäre DEVK-Kultur gehe verloren, tut uns unendlich leid. Und nein, wir flüchten uns jetzt nicht in Ausreden. Wir verstehen völlig, dass zwei Stunden zusätzliche Pendelzeit pro Tag ein harter Einschnitt in deinen Familienalltag sind.
Trotzdem wollen wir ein großes Missverständnis aufklären: Es gibt absolut keinen "geheimen Plan", das Homeoffice komplett abzuschaffen! Die bestehende Betriebsvereinbarung bleibt die feste Grundlage für unser hybrides Arbeiten. Wir wollen das Rad nicht zurückdrehen, sondern uns perspektivisch an einem Modell mit zwei Tagen Präsenz und drei Tagen Homeoffice orientieren, ein Modell, das in vielen anderen Bereichen der DEVK und am Markt absolut üblich und bewährt ist.
Warum das Ganze? Die IT steht vor riesigen, komplexen Aufgaben. Dafür brauchen wir wieder mehr direkten, unkomplizierten Austausch und echtes gemeinsames Lernen über Teamgrenzen hinweg, was remote manchmal einfach auf der Strecke bleibt.

In den kommenden Wochen wollen wir bewusst erst mal gemeinsam Erfahrungen sammeln und schauen, wie wir diese Präsenztage für alle Beteiligten sinnvoll und stressfrei gestalten können. Bitte sprich auch das Thema Kinderbetreuung ganz offen bei deiner Führungskraft an.

Viele Grüße
Michael

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