65 von 454 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Remote, Arbeiten aus dem Ausland, Tech-Ausstattung, Zusammenhalt der KollegInnen, gute, zentrale Location der Büros in den Städte, spannende Kunden und Projekte
Dass Teamleads primär eine disziplinarische Leitung haben und daneben auch noch Projekte selbst machen müssen. Es wäre gut, wenn Teamleads eber Coaches wären, die das Team aktiv supporten, z.B. mal mit in ein Meeting / einen Pitch gehen und damit auch live Feedback teilen können. Dafür bräuchten sie die fachlichen Skills sowie auch genügend Zeit.
Transparente Gehaltsstrukturen und jährliche Gehaltserhöhungen, selbst wenn sie nur 1-2% wären.
Bessere Benefits wie eine Brutto-Netto-Optimierung oder Fitnessstudio-Support (z.B. Kosten können monatlich eingereicht werden bis zu einem Betrag x).
Sehr angenehm mit in der Branche vergleichsweise geringem Stress und wenigen Überstunden (im Schnitt weniger als 5 und maximal 10 pro Woche). Sehr freundschaftlicher Umgang mit Management sowie auch KollegInnen.
Bei den Kunden hat diva-e ein top Image und man wird immer sehr Willkommen geheißen. Im Markt kennt man sie aber nicht. Pitches, Kundenzufriedenheit und Servicequalität werden dementsprechend sehr ernst genommen.
Fully remote ist möglich und sogar Reisezeit ist Arbeitszeit und Überstunden können 1:1 konsumiert werden. Ich hatte in meinen vielen Jahren Berufserfahrung in verschiedensten Unternehmen noch nie so eine gute Work-Life-Balance.
Die Hierarchien sind relativ flach und es gibt daher eher weniger Aufstiegschancen, jedoch kann man sich inhaltlich sehr gut weiterbilden durch die coolen Kunden und Projekte. diva-e supported aber Weiterbildungen prinzipiell sehr gerne, z.B. durch freie Tage / Zeitausgleich.
diva-e ist nicht bekannt dafür gute Gehälter zu haben, aber auch nicht besonders schlechte zu habe. Sie zahlen branchendurchschnittlich und müssen als Agentur da auch in ihren Preisen gegenüber Kunden competitive bleiben. Es ist empfehlenswert ein gutes Gehalt gleich zu Beginn zu verhandeln, da größere Gehaltserhöhungen (über 5%) eher untypisch sind.
Es wird kaum was ausgedruckt und Müll wird an allen Standorten getrennt. Man ist angehalten innerhalb Deutschlands mit der Bahn zu fahren und bekommt auch relativ schnell eine Bahncard.
Wirklich tolles Team, jedoch ist das auch sehr projektabhängig in den meisten Fällen.
Sehr fair in meiner Wahrnehmung.
Vorgesetzte haben primär eine disziplinarische und keine fachliche Führung, was ich so noch nirgendwo gesehen habe. Für Coaching / Mentoring muss man sich also eher andere KollegInnen oder fachlich sehr erfahrene Leute suchen.
Sehr flexibel mit der Möglichkeit zu 100% remote sowie auch 90 Tage aus dem EU-Ausland zu arbeiten. Man bekommt eine gute technische Ausstattung (Laptop, Handy, Tastatur, Maus, Headphone) und alle Offices haben höhenverstellbare Tische. Getränke und Snacks gibt es gratis im Office. Leider gibt es neben einer reduzierten Frühstücksoption kein Essen, außer bei Teamevents.
Es gibt regelmäßig Townhalls, wo die gesamte Belegschaft abgeholt wird. Neu jetzt auch auf Englisch. Überraschenderweise werden Umsatz und Profitentwicklungen immer sehr transparent geteilt, was ich sehr wertschätzend wahrgenommen habe und eher unüblich ist. Auch die neue, interne Kommunikationsplattform ist sehr cool und reduziert E-Mails signifikant. Die meiste Kommunikation läuft über MS Teams ab, was auch sehr gut funktioniert.
Warum dennoch nur 4/5 Sternen? Potenzielle Kündigungen (von beiden Seiten) wurden zumindest 2024 nicht direkt angesprochen, was mich einen Dip in der Mitarbeitermotivation mit viel Flurfunk spüren ließ. Das hätte man direkter managen können, um gefühlte Unsicherheiten zu reduzieren.
Das Management ist generell nicht sehr divers und primär männlich, jedoch ist das eher historisch geschuldet. Es gibt jedoch auch keine aktiven Zielsetzungen im Hiring darauf dezidiert einen Wert zu legen wie ich das aus anderen Unternehmen kenne (z.B. Hiring Pipeline und Interviewer-Gruppe muss gewisse Diversität berücksichtigen). Da geht auf jeden Fall noch mehr. Das Management ist bestimmt offen dafür.
Echt mega coole Kunden wie ALDI, dm, Weleda, ZF oder Bentley. Auch die Projekte sind inhaltlich sehr spannend, von E-Commerce bis hin zu Cybersecurity oder Application Management Services. Gerade die Pitches machen immer großen Spaß und erlauben einen sehr crossfunktional zu arbeiten.
Mobiles Arbeiten wird ermöglicht, Arbeiten aus dem Ausland möglich, teilweise spannende Kunden (zumindest vom Namen her), Kollegenzusammenhalt innerhalb meiner Abteilung (noch), schönes Büro
- Change-Prozesse werden ausnahmslos top-down durchgeführt. Als direkt Betroffene wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, ohne auch nur einmal involviert gewesen zu sein.
- Druck seitens des C-Levels / oberen Managements: Die Zahlen rücken den Menschen immer mehr in den Hintergrund. Das einzige was zählt ist, wie viel Zeit kann auf den Kunden gebucht werden, wie kann das Buchungsverhalten der Mitarbeiter optimiert werden, wie kann die Charge gesteigert werden und was kann den Bestandskunden (mit oftmals fragwürdigen und unseriös anmutenden Sales-Initiativen) zusätzlich noch verkauft werden. Für das C-Level zählen nur Zahlen. Das Interesse an den Mitarbeitern als Menschen ist oberflächlich bis nicht vorhanden. Das ist auch okay, aber das aufgesetzte Interesse an den Mitarbeitern ist unglaubwürdig und wird von den Leuten durchschaut. Die Mitarbeiter sind für das obere Management “Mittel zum Zweck”. Nicht mehr und nicht weniger.
- Feedback-Kultur: Es heißt immer “Feedback jederzeit und ist gerne gesehen”. Äußert man dann kritisches Feedback nach oben, wird dieses abgetan und teilweise extrem beleidigt reagiert. Professionelle Feedbackkultur geht aus meiner Sicht auf jeden Fall anders.
- Mich besorgt der Trend, dass es augenscheinlich nicht mehr der Anspruch bei diva-e ist, dass Führungskräfte / Manager zumindest oberflächlich fachlich Bescheid wissen müssen über die Bereiche, die sie führen. Führungskräfte in fachfremden Abteilungen installieren? Bei diva-e kein Problem. Kann man gut oder schlecht finden – ich finde es schlecht.
- Man wird zum Konzern – mit allem, was dazu gehört. Wer hier noch Agentur erwartet, wird enttäuscht sein.
- Mir ist klar, dass das hier kein soziales Projekt ist, aber “Krise” verbietet es nicht, die Grundprinzipien eines gepflegten Miteinanders zu wahren.
- Die Mitarbeiter sollten in relevante Entscheidungen, die ihr direktes Arbeitsumfeld betreffen, involviert oder zumindest angehört werden und ihre Stimme sollte in den Entscheidungsprozess einfließen.
- Tut euren Mitarbeitern mit Kundenkontakt einen Gefallen und stampft doch bitte die Website wieder ein. Als Mitarbeiter läuft man vor Scham rot an, wenn man von Kunden auf diese angesprochen und belächelt wird.
- Mit der Website kann auch gleich das ERP-System aus dem letzten Jahrhundert eingestampft werden. Man dachte, dadurch wird die Toollandschaft reduziert und Prozesse zentralisiert. Das Gegenteil ist der Fall. Gefühlt haben wir für jedes Thema ein eigenes Tool, keiner blickt hier mehr durch. Außer ein paar Leuten findet das ERP-System keiner als hilfreich, geschweige denn als Weiterentwicklung des vorangegangenen Tools.
Bis 2024 sehr gut. Seit dem letzten Jahr hat sich die Arbeitsatmosphäre aber aus meiner Sicht um 180 Grad gedreht. Die Leute reagieren auf Managemententscheidungen zunehmend zynisch, sind zunehmend verunsichert und frustriert. Es ist im negativen Sinne erstaunlich, wie es das Management geschafft hat, dass sich die Stimmung und Arbeitsatmosphäre innerhalb der Belegschaft derart schnell und dramatisch verschlechtert hat.
Die Leute reden mittlerweile mehr übereinander statt miteinander. Ich stelle eine starke Zunahme des Flurfunks fest.
Dadurch dass letztes Jahr teilweise langjährige Mitarbeiter gefühlt von einem Tag auf den nächsten gegangen wurden, ist eine zunehmende Angst um den eigenen Arbeitsplatz zu spüren (“Bin ich der nächste, wenn sie selbst vor Person XY nicht halt machen?”). Es herrscht das Gefühl “Hier ist keiner mehr sicher” vor.
Ich glaube, dass mindestens 70% der Mitarbeiter die Gesamtentwicklung bei diva-e als bedauernswert empfinden. Aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz und weil man derzeit den Arbeitgeber nicht wechseln kann, spielen einige das Spiel aktuell noch mit und machen gute Miene zum bösen Spiel.
Man denkt von sich selbst, man sei ein Big Player, außerhalb der Branche kennt diva-e aber fast niemand. Hier sollte auch das Marketing mal hinterfragt werden.
Es werden Überstunden erfasst und können abgebaut werden. Es wird nicht wie bei anderen Agenturen erwartet, unbezahlt Überstunden zu machen. Auf private Belange wird zumindest von meinem direkten Teamlead Rücksicht genommen. Wie sich das zukünftig entwickeln wird, bleibt abzuwarten.
Geringe Weiterbildungsbudgets. Früher war Weiterbildung kein Problem, aufgrund des massiven Zahlendrucks ist hier eine deutliche Verschlechterung auszumachen.
Ansonsten kann man bei diva-e die Karriereleiter emporsteigen, wenn man nicht zu unbequem ist und einen guten Draht zum C-Level hat. Ist dies nicht der Fall, ist es fast unmöglich. “Alle sind gleich, aber manche sind gleicher” wird bei diva-e gelebt.
Ich werde fair bezahlt, gerade wenn man es mit anderen Agenturen vergleicht. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum bis dato nicht noch mehr Leute gekündigt haben. Das Geld, mittlerweile eher Schmerzensgeld, passt (noch).
Es gibt aber extreme Gehaltsunterschiede zwischen einzelnen Abteilungen, was vermehrt zu Unmut führt.
Negativ: Es gibt eigentlich keine ernst gemeinte Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Man wird angehalten mit dem Zug zu reisen. Viel mehr passt hier meiner Einschätzung nach nicht. Es gab mal ein Green Team und ein Social Team. Keine Ahnung was mit diesen Teams passiert ist. Wahrscheinlich aus Kostengründen eingestellt worden.
Innerhalb meiner Abteilung (noch) sehr gut! Wobei das immer mehr bröckelt. Erst recht, nachdem die komplette Führungsmannschaft bald nicht mehr an Bord ist.
Wären die Kollegen und das Gehalt nicht, so glaube ich, wäre hier jetzt schon kein Stein mehr auf dem anderen. Der Großteil der Leute in meiner Abteilung ist nur noch wegen der Kollegen da, nicht wegen diva-e. Die Firma ist komplett austauschbar geworden und die Identifikation mit der Firma ist mittlerweile bei den meisten Kollegen auf dem Nullpunkt oder darunter angelangt.
Mit anderen Abteilungen gestaltet sich die Zusammenarbeit zumeist mehr schlecht als recht. Dies wirkt sich auch auf den Zusammenhalt aus. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich Leute vor dem Kunden von der Arbeit eines Kollegen distanziert haben, weil sie sich dafür geschämt haben. Diese Gemengelage empfinde ich als problematisch, da der Fokus immer mehr auf interdisziplinäre Zusammenarbeit gelegt werden soll. Es gibt abteilungsübergreifend einige wenige Leistungsträger, die den Laden am Laufen halten. Von denen schauen sich die meisten mittlerweile aber auf dem Arbeitsmarkt nach Alternativen um.
In meinem Bereich ist das überhaupt kein Thema – alle werden gleich behandelt. Es schlägt aber mehr und mehr zu einem durch, wie verdienten Mitarbeitern von oben mitunter nicht die Wertschätzung und der Respekt entgegengebracht wird, den sie eigentlich verdient hätten.
Hier muss man stark differenzieren. Mit meinen direkten Vorgesetzten ist bzw. bald war die Zusammenarbeit immer auf Augenhöhe und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Ich habe den Eindruck, dass dem mittleren und unteren Management überhaupt keine Einflussnahme ermöglicht wird und diese lediglich Entscheidungen kommunizieren “dürfen”, die an anderer Stelle getroffen wurden.
Je weiter man noch oben geht, desto schlechter wird das Führungsverhalten. Es zählt nur noch Charge, EBITDA & Co. Stimmen die Zahlen, kann das C-Level auch (aufgesetzt) nett sein und auf Kumpeltyp machen. Sobald die Zahlen unter Druck geraten, werden Mitarbeiter unter Druck gesetzt, gefühlt über Nacht betriebsbedingt gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt, um Kosten einzusparen. Der Mensch hinter der Arbeitskraft zählt leider immer weniger.
Mein Eindruck: Das C-Level hat mittlerweile alle relevanten Führungspositionen mit Personen besetzt, die die gewählte Linie konsequent mitgehen und keinen Widerspruch leisten.
Moderne Arbeitsausstattung, Möglichkeit wann immer man möchte remote zu arbeiten, Arbeiten aus dem Ausland möglich und schöne Büros (die aber eigentlich nur leer stehen und nur Kosten verursachen)
Top-down. Mitgestaltungsmöglichkeiten bei wirklich wichtigen Themen quasi nicht vorhanden. Es wird zwar kommuniziert und suggeriert, man könnte als einfacher Angestellter Dinge mitentwickeln und beeinflussen, aber im Endeffekt trifft das C-Level die Entscheidungen so, wie es für sie und ihre Ziele passt.
Es finden regelmäßig Town Halls statt. Der Mehrwert dieser hält sich stark in Grenzen. Außer dass aufgezeigt wird, dass wir unter der geplanten Charge sind und ein paar Sales- und Kunden-Updates kommt da nicht wirklich was mit Substanz.
Soweit ich das beurteilen kann, wird hier grundsätzlich jeder gleich behandelt. Im C-Level sind aber ausschließlich Männer anzutreffen. Das empfinde ich als sehr kritisch!
Von den Namen her interessante Kunden mit vielen Konzernen darunter. In der täglichen Arbeit ist dies aber manchmal hinderlich, da Prozesse teilweise ewig dauern und nichts umgesetzt wird. Wenn man auf große Brands steht, wird man bei diva-e aber fündig.
Leider bleibt aufgrund des Charge Drucks immer weniger Zeit interne Projekte voranzutreibe
Wer einen Arbeitgeber sucht, der seine Mitarbeiter ernst nimmt und langfristige Perspektiven bietet, sollte sich besser woanders umsehen. Hier steht kurzfristiges Denken über allem – auf Kosten der Belegschaft.
- Transparente und respektvolle Kommunikation mit den Mitarbeitern
- Wertschätzung zeigen, statt Mitarbeiter plötzlich vor vollendete Tatsachen zu stellen
- Klare Strategie für Personalentwicklung und langfristige Perspektiven bieten
Von Vertrauen oder Wertschätzung keine Spur. Statt eines offenen Austauschs herrscht Unsicherheit.
Nach außen gibt sich das Unternehmen modern und fortschrittlich, doch intern sieht es ganz anders aus. Viele Mitarbeiter sind unzufrieden, Transparenz ist ein Fremdwort, Wertschätzung existiert nicht, Mitarbeiter werden ohne Vorwarnung vor die Tür gesetzt.
Hängt stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab.
Entwicklungsmöglichkeiten sind begrenzt, und wer auf Weiterbildung hofft, wird enttäuscht.
Das Gehalt ist bestenfalls durchschnittlich. Angesichts des unsicheren Arbeitsumfelds kein überzeugendes Gesamtpaket.
„Umwelt- und Sozialbewusstsein“ werden als Marketing-Schlagwörter genutzt, ohne dass wirklich etwas dahintersteckt.
Je nach Team kann der Zusammenhalt gut sein. Allerdings führt die unsichere Arbeitsatmosphäre dazu, dass viele eher auf sich selbst achten.
Ältere Mitarbeiter werden nicht wertgeschätzt und scheinen eher als Kostenfaktor statt als wertvolle Erfahrungsträger gesehen zu werden. Langjährige Betriebszugehörigkeit spielt keine Rolle – man ist austauschbar.
Führungskräfte agieren distanziert und treffen Entscheidungen ohne jegliche Rücksprache mit den Betroffenen. Feedback wird nicht ernst genommen, stattdessen wird von oben herab bestimmt.
Prozesse sind oft ineffizient, und statt echter Verbesserungen gibt es nur kurzfristige, halbherzige Maßnahmen.
Entscheidungen wirken intransparent, und Kritik wird nicht gerne gesehen.
Karrierechancen hängen mehr von persönlichen Beziehungen als von Leistung ab.
Die Aufgaben können durchaus spannend sein, allerdings fehlt oft eine klare Strategie. Manchmal ergeben sich interessante Projekte, aber langfristige Planung scheint nicht vorhanden zu sein.
Neben der Möglichkeit, 100% remote zu arbeiten, Überstunden abzubauen und den 30 Urlaubstagen, fällt diese Liste mittlerweile leider eher kurz aus. Besonders schade ist, dass einer der besten Arbeitgeber, die ich je hatte, inzwischen nur noch ein Schatten seiner selbst ist – ohne jegliche Aussicht, dass dies nur eine Phase ist.
So traurig es ist: Leider fast alles, was aus der diva-e geworden ist. Die Entwicklung hat sich so gewendet, dass es mir in manchen Momenten schon unangenehm ist, mit diesem Namen in Verbindung gebracht zu werden. Es ist wirklich schade, weil die Firma ursprünglich extrem viel Potenzial hatte. Jetzt bleiben oft nur noch diejenigen, die für ihre eigentliche Kompetenz (zu) gut bezahlt werden und deswegen aus Bequemlichkeit bleiben, weil sie anderswo nichts Vergleichbares finden würden. Sie arrangieren sich damit, die Management-Linie mitzugehen, und verstecken sich in den immer größer werdenden Projekten. Das ist das perfekte Rezept, damit High Performer das Unternehmen verlassen und die Projekte im unterdurchschnittlichen Mittelmaß versauern.
Es hoffe, dass nicht darum gebeten wird, positive Bewertungen zu schreiben, „um die negativen nicht so auffallen zu lassen“. Das würde zeigen, dass es dem Management nicht wirklich darum geht, etwas für die Mitarbeitenden zu verbessern, sondern nur das äußere Bild zu wahren. Ich bezweifle, dass das obere Management echte Verbesserungen für die Mitarbeitenden plant – vielmehr geht es um Zahlen, vermutlich auch, um vor dem neuen Investor gut dazustehen oder um die eigenen Bonusziele zu erreichen. Echte Werte gibt es hier kaum noch – nur leere Worthülsen auf Präsentationsfolien. Der einst starke diva-e Spirit ist, auch durch den Abgang der letzten People Manager, die freiwillig oder unfreiwillig gegangen sind, immer mehr verschwunden. Genau diese Personen wären jetzt dringend nötig.
Das vor etwa einem Jahr eingeführte ERP-System ist eine Katastrophe. Ohne zusätzliche User-Skripte im Browser ist das Frontend kaum nutzbar, die Performance ist schlecht (unverhältnismäßige Ladezeiten) und die Bedienung ist maximal unintuitiv. Fehlende Funktionen führen zu Workarounds, die die Datenqualität verschlechtern, und zahlreiche Fehlerquellen machen die Verlässlichkeit der Daten meiner Meinung nach unzureichend. Diese Daten bilden jedoch die Grundlage für alle Reportings und Business-Entscheidungen. Es braucht dringend Verbesserungen, um effizientere Arbeitsabläufe (z. B. Zeiterfassung) und verlässliche Zahlen zu gewährleisten.
Vor 2–3 Jahren war das Unternehmen ein großartiger Arbeitgeber mit tollen Fachexperten, starker Stimmung und echtem Tatendrang. Heute bleibt davon oft nur Galgenhumor. Daher sollte man ältere Bewertungen von den aktuellen (z. B. der letzten sechs Monate) getrennt betrachten.
Die einst positive Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten 6–12 Monaten drastisch verschlechtert, vor allem durch Entscheidungen und deren Kommunikation seitens des C-Levels. Während einige Teams noch funktionieren, schwindet auch dort die Zuversicht. Der Alltag ist geprägt von massivem Zahlendruck, willkürlichen Umstrukturierungen zur Kosteneinsparung und der Angst, wem man was sagen kann – kritisches Feedback wird ignoriert oder schadet der Karriere. Viele sorgen sich um ihren Job und erwägen eine Arbeitsrechtsschutzversicherung.
Natürlich muss das Unternehmen wirtschaftlich arbeiten und in Krisenzeiten sparen. Doch das rechtfertigt weder Aktionismus noch den Verlust strategischen Denkens. Auch in schwierigen Zeiten sollte ein Mindestmaß an Anstand und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden gewahrt bleiben.
Das wird (vergeblich) versucht aufzubauen. Das Eigenmarketing ist schwach, da nicht verstanden wird, dass es keine „eine“ Zielgruppe gibt. Statt gezielter Ansprache wird jede Botschaft per Gießkannenprinzip verteilt. Der Marken-Relaunch und der Website-Neubau haben dies verstärkt, da interner Expertenrat ignoriert oder übergangen wurde. Anschließend folgten Beschwerden über „nicht optimale“ Ergebnisse. Außerhalb von Bestandskunden oder Ex-Kollegen kennt kaum jemand diva-e – trotz Größe und namhafter Kunden. Intern sieht das Management das allerdings anders. Die Strategie möglichst große Kunden zu akquirieren, backfired regelmäßig: Die Tagessätze sind häufig niedrig, da Projekte als "blended Rate" mit Near-/Offshore-Kräften verkauft werden. Diese sind jedoch in vielen Abteilungen aktuell nicht verfügbar. Um trotzdem die Auslastung zu erreichen, werden Teams häufig mit juniorigen Mitarbeitenden besetzt, was bei komplexen Projekten zu Unzufriedenheit beim Kunden führt. Letztlich müssen dann teure Onshore-Senioren eingesetzt werden. Das Resultat: Der Kunde ist unzufrieden, das Image leidet und die Marge bleibt gering – ein klares Lose-Lose-Szenario.
Die Work-Life-Balance ist natürlich individuell, aber ein klarer Vorteil ist, dass Überstunden 1:1 ausgeglichen werden können – ein Benefit, der in der Agenturwelt eher selten ist.
Stark abhängig von der Eigeninitiative und ob die Abteilung an das Karrieremodell gebunden ist oder nicht. Das Grundprinzip des Modells ist sehr gut, Übertragbarkeit auf alle Fachbereiche sehr schwierig. Es ist stark davon auszugehen, dass eine Beförderung trotz Modell stark an Willkür gebunden ist - zumindest bei Bedarf.
Weiterbildung wurde bisher großzügig unterstützt, jedoch im Rahmen des Sparplans als eines der ersten Themen gestrichen. Es bleibt zu hoffen, dass dies bald wieder ermöglicht wird und nicht irgendwann von der Auslastung oder anderen Faktoren abhängig gemacht wird – Tendenzen in diese Richtung sind jedoch bereits erkennbar.
Die Gehälter und Gehaltsmodelle variieren aufgrund der Historie (Zusammenschluss verschiedener Agenturen) teils stark. In manchen Teams gibt es eine faire, transparente Struktur, während in anderen wilder Westen ist. Insgesamt werden jedoch in meiner Erfahrung gute Gehälter gezahlt, teils auch über Marktniveau. Wer allerdings mehr Gehalt will, muss aktiv kämpfen – wer nicht fordernd genug auftritt oder eine Führungskraft hat, die sich nicht für den Mitarbeitenden stark macht, geht oft leer aus. Manche Teamleads neigen auch dazu, zu sagen: „Sei doch dankbar für das, was du hast“, anstatt sich für eine faire Anpassung einzusetzen.
Die „Strategie“ scheint jedoch zunehmend darauf abzuzielen, vor allem juniorige oder Near-/Offshore-Kräfte einzustellen, um Kosten zu sparen – wahrscheinlich zu durchschnittlichen Gehältern. Insbesondere erfahrene und teurere Mitarbeitende wurden teilweise zum Gehen bewegt.
Vor ein paar Jahren hatte ich den Eindruck, dass hier tatsächlich etwas in Bezug auf Umwelt und Soziales passiert. Mittlerweile wirkt es eher wie Schein als Sein. Insgesamt würde ich das Unternehmen nicht als Vorzeigebeispiel in diesem Bereich sehen, aber vielleicht fehlen mir auch einfach die vollständigen Informationen.
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist nach wie vor stark – innerhalb der Teams wird sich unterstützt, und viele versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. Für viele ist das der Hauptgrund, (noch) zu bleiben.
Allerdings leidet dieser Zusammenhalt zunehmend unter dem steigenden Druck auf Margen und Charge. Das Management betont zwar immer wieder, wie wichtig es sei, die Silos zwischen den Abteilungen aufzubrechen, doch in der Praxis zeigt sich zunehmend das Gegenteil: Es entsteht ein immer stärkeres konzernartiges Denken, bei dem jede Abteilung vor allem ihre eigenen Interessen verfolgt. Zudem gibt es immer mehr Mitarbeitende, die sich lieber im Hintergrund halten, anstatt Verantwortung zu übernehmen oder über den eigenen Bereich hinauszudenken. Für leistungsstarke Kolleg:innen ist das extrem frustrierend.
In meiner Erfahrung immer einwandfrei.
Das Vorgesetztenverhalten in meiner Erfahrung war überwiegend positiv – offen, ehrlich, verlässlich und fair, vor allem bei den Teamleitern und Heads of. Auf höheren Ebenen scheint es jedoch, dass Führungskräfte ausschließlich in einer Linie mit der C-Level-Meinung bleiben, ohne größere Widersprüche.
Es wird oft von einer offenen Fehler- und Feedbackkultur gesprochen, doch diese kommt nicht bis ganz nach oben und ist daher für die Gesamtentwicklung des Unternehmens wertlos. Zudem fällt auf, dass immer häufiger über Mitarbeitende gesprochen wird, anstatt direkt auf sie zuzugehen. Führungskräfte werden wenig bis gar nicht in Entscheidungsprozesse eingebunden, zentrale Entscheidungen werden im Management getroffen und dann als vollendete Tatsachen kommuniziert. Die mittlere Führungsebene scheint dabei eher die Aufgabe zu haben, diese Entscheidungen den Teams zu vermitteln, statt aktiv mitzugestalten. Auch HR hat, wenn es wirklich darauf ankommt, keinen Einfluss – es wird strikt top-down durchregiert.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich sehr gut – die Hardware, Software und das Büroangebot stimmen. Allerdings werden die größeren Büros zunehmend reduziert, was durch die Möglichkeit des 100% remote verständlich ist. Die Qualität des Ersatzes bleibt an den noch umzuziehenden Standorten jedoch unklar.
Zunehmend sperrig wird es bei den sukzessive eingeschränkten Rechten auf dem eigenen Laptop, und den bürokratischen Hürden / notwendigen Prozesse für Softwarebeschaffung etc. - road to Konzern halt.
Trotz regelmäßiger Townhall-Meetings und eines speziellen Boards zur Verbesserung der Kommunikation von oben nach unten hat sich die Transparenz nicht verbessert. Statt klarer Informationen dominiert die Botschaft, dass die Zahlen nicht stimmen und die Wachstumsziele nicht erreicht werden – oft mit dem Unterton „Wir wissen, die Wirtschaftslage ist schlecht, aber...“.
Kritische Themen werden gezielt verklausuliert oder als Vorteil verkauft – Sparmaßnahmen werden etwa als „attraktive Optionen“ präsentiert („Mega-Angebot: Sabbatical light“). Das Vertrauen in die Führungsebene ist weitgehend verloren. Offensichtlich falsche oder widersprüchliche Aussagen werden später dementiert, was bei so manchem Mitarbeitenden den Eindruck erweckt, nicht ernst genommen zu werden.
Grundsätzlich immer gegeben bei Themen Gehalt und Beförderung in meiner Wahrnehmung. Die obere Führungsetage ist wenig überraschend Großteils und v.a. auf den einflussreichen Positionen eine klassische Männerdomäne.
Das hängt in der Regel vom Eigeninitiative-Level der Mitarbeitenden ab, aber natürlich maßgeblich von der jeweiligen Projektlage ab, die man meist nicht beeinflussen kann. Insgesamt ist mir jedoch nie etwas Negatives diesbezüglich aufgefallen. Insbesondere die zunehmend riesigen Projekte sind jedoch meist zäh und es geht wenig voran, weswegen sie nicht besonders spannend sind. Interessante Aufgaben außerhalb der laufenden Projekte werden jedoch zunehmend schwieriger zu finden / umzusetzen sein, da die Auslastungsziele erfüllt werden müssen.
I decided to leave diva-e on my own terms, and throughout the process, I felt very valued and supported. The offboarding experience was conducted with genuine care, which I truly appreciated.
Working at diva-e was an exciting journey, surrounded by great people and driven by an ambitious entrepreneurial spirit. The company thrives on its fast-paced environment and isn't afraid to set ambitious goals. I always had the freedom to try new things and explore creative solutions, which was both empowering and rewarding.
However, while the remote culture offers a lot of flexibility, I found myself missing more interpersonal connections. That's a personal preference, of course, but for me, it just wasn't the right fit.
I'll keep the memories of this time in a positive light.
relaxed, friendly and appreciative; Currently somewhat strained due to the overall economic situation; but optimistic about the future
Known among customers who rely on the good work results; currently still working on becoming better known in the market
Very flexible, strong remote culture
Great offers in themselves, which have currently suffered a little from somewhat tighter budgets; hope that everything can continue at full speed again soon
Was fine for me and, in my opinion, customary for the industry as a whole
There is certainly still room for improvement, but there were teams of employees who were committed to sustainability, etc.
I have always found them to be very supportive and open
In my opinion, age didn't play a role; it was more about the skills
In my case, very collegial, appreciative and supportive
Nice office, good equipment, good benefits
As open as possible; lots of changes, you have to be able to keep up
I have never noticed any differences
In principle, yes; you can try out a lot
Sehr transparente Info zu Markt- und Umsatzsituation. Tolle Kollegen, die einen mitziehn.
freundlich, kommunikativ, hell, zentrumsnah, klasse
Das Image ist modern, professionell und gar nicht Diva-like.
selbstbestimmte Organisation hilft, viel Rücksicht auf fam. Situationen
Ein ausgefeiltes Karrieremodell zeigt die Entwicklungspotentiale.
diva-e zahlt marktübliches / branchenübliches Gehalt
Es gibt freiwillige Werte-teams und Green Teams, die frei entscheiden
Meine Kollegen sind die besten der Welt.
Die Firma stellt lieber jüngere ein, aber erfahrene Kollegen werden geschätzt.
Immer ansprechbare Teamleads machen es leichter.
freie Wahl von Homeoffice-Anteil, Arbeitsort und sogar Euroweit möglich
sehr offen, auch Changes werden gut kommuniziert
Hier gibt es keinerlei Nachteile.
Super tolle Kundenprojekte aus vielen Branchen.
relative Freiheit in Auswahl von Projekten, Tätigkeiten. Volle Freiheit bei Arbeitszeit Einteilung, Auswahl Arbeitsgeräte, Tausch von Gehalt in Urlaubstage, regelmäßige Gespräche mit Teamleiter, kein Micro-Controlling (zumindest nicht bei mir).
Die negativen Bewertungen aus anderen Standorten, machen mir Angst. Da scheint es sehr große Abstände zwischen den unterschiedlichen Standorten zu geben, die ich mir für das Berliner Office, nicht erklären kann. An das C-Level: bitte nehmt solche Differenzen gerne als Wichtig wahr.
Bitte kein unkontrolliertes, zu hohes Wachstum mehr. Stabilisieren wir uns gerne erst einmal und bauen neu gewonnene Kollegen und Firmen auf.
Mit mehreren Jahren Homeoffice + den unzähligen Standorten, klappt die Zusammenarbeit recht gut. Ich bekam immer wieder Lob für Aktivitäten, die über meine "normale" Arbeit hinausgehen, egal ob PM, TL oder andere Kollegen. Für alles Andere("mache deine Arbeit, wofür du eingestellt wurdest) gibt es das Gehalt und den optionalen Jahresbonus.
Außerhalb der diva-e, habe ich nie unseren Namen gelesen, oder gehört. Das Image sollte von Außen kommen, nicht von Innen.
Die meisten Kollegen sind sich jedoch der allgemeinen Wirtschaftslage bewusst und es wird oft in Town Halls über die Zahlen gesprochen (da sollte Niemand überrascht sein!). Trotzdem kenne Ich aktuell keine Kollegen persönlich, die die Firma für etwaige schlechtere Auftragslagen verantwortlich machen könnte. Wir sind abhängig vom Wohlstand unserer Kunden.
Kernarbeitszeit in den Projekten ist meist 09:00 - 16:00. Trotzdem kann jeder und zu jederzeit, auch kurzfristig Stunden bzw. Tage freinehmen, ohne dass es negative Folgen für Einen hat. Auch steht es jedem Kollegen frei, die Arbeitszeit auf den ganzen Tag zu streuen; sofern keine wichtigen Kundentermine anstehen. Aber auch dann gibt es kein negatives Feedback, wenn man "mal nicht kann".
E-Learning Plattform, Weiterbildungs-Budget, Karriere-Modell (viele kleine Bausteine mit interessanten Zielen), rede mit deinem Teamleiter ... Was will man mehr?
Ich kann meine Gehaltsanpassungen bisher so gestalten, dass mich andere Jobanfragen nicht abwerben können. Meist brauche ich gar nichts zu sagen, und es klappt dennoch. Wie oben gesagt:
" Für alles Andere("mache deine Arbeit, wofür du eingestellt wurdest) gibt es das Gehalt und den optionalen Jahresbonus."
Egal, mit welchen Standorten ich bisher zusammengearbeitet habe, sind Alle untereinander immer sehr hilfsbereit und die meisten auch sehr engagiert gewesen. Lästereien habe ich sehr lange nicht mehr erlebt. Wenn, dann tauscht man sich Mal objektiv über Kollegen aus, was aber konstruktive Folgen haben soll: hier kann man bei Problemen mit den Leuten auch reden.
werden hier sehr gewürdigt. Bisher auch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Bisher keine Probleme mit meinen Teamleitern gehabt. Alle Wünsche/Anregungen wurden bisher berücksichtigt bzw. sehr gut diskutiert.
Alle Standorte haben gute bis sehr gute Büros. Wer es will, kann einen Arbeitsplatz im Office haben. Die meisten sind jedoch 80% > im Homeoffice. Hardware ist auf dem neusten Stand; auch Zweit-Laptops sind sogar möglich.
Es gibt jede Menge Town Halls vom C-level, wo jeder im Nachgang kritische Fragen stellen kann und diese auch vom C-Level beantwortet werden. #wer-nicht-fragt-bleibt-dumm...
Sehr viele internationale Kollegen, egal ob Mann/ Frau oder anders definiert, werden hier, meiner Erfahrung nach, gleichberechtigt behandlet. Es zählen eher zuerst die Hard-skills, dann die Soft-skills. Habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Nur einmal kam es wohl zu einer Kündigung, vor ein paar Jahren, wo ein Kollege sich mehrfach diskriminierend verhalten hat.
Abwechslungsreich kann hier Jeder seine Aufgaben finden. Für ein Projekt machst du Frontend-dev, für ein anderes kannst du QA machen. Wechsle vom Backend-dev zu Devops. Why not? Sage deinen Wunsch einfach im MA-Gespräch und wenn ein neues Projekt für dich gesucht wird, sag sofort, dass du gerne etwas anders ausprobieren magst.
E-learning Plattform steht auch jedem zur Verfügung, um sich persönlich weiterzuentwickeln.
Leider sehr wenig (Gehalt kommt pünktlich?!)
Leider das Meiste
Menschen sind leidensfähig, aber doch auch immer nur bis zu einem gewissen Maße
Sinnloser Druck, Versprechen werden nicht gehalten
Ok
Ok
Schlecht
Schlecht
Mehr Schein als Sein
Im Projekt fein, ansonsten sollte man aufpassen mit wem man über was redet
Selten
Kopflose Entscheidungen
Ok
Schlechte Kommunikation, viele Versprechen, aktuelle Sparmaßnahmen sind begrenzt, aber keine Kommunikation wann diese wieder beendet werden (initial hieß es Ende 2024, aber kein Ende in Sicht), Weiterbildungsbudget gestrichen, Keine Gehaltsbänder, keine Entwicklungschancen (auch bezüglich Gehalt)
Selten
Ok
- Homeoffice
- Flexible Arbeitszeiten
- Tolle Kollegen am Standort KA
- Gewinnbeteiligung
- Sales bzw. Vertrieb
- Wenig Anerkennung für erbrachte Leistung
- Das Image, die Webseite sowie das ERP System
- Zeit und Raum für Weiterbildungen geben
- Faire Rollenvergabe und faires Gehalt für gute Leistung
- Rückkehr zu alten Prinzipien: Ich habe den Eindruck, dass viele tolle Eigenschaften der diva-e mit der Zeit auf der Strecke geblieben sind
- Vielleicht wäre es sinnvoll, mal einen Betriebsrat zu gründen
Neben netten Worten des direkten Vorgesetzten wird gute/überdurchschnittliche Arbeit nicht honoriert. Die Firma motiviert zum zum Chargen - besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage.
- Viele meiner Freunde sind selbst ITler, haben jedoch noch nie von der diva-e als Dienstleister, noch als Arbeitgeber gehört. Im Bekanntenkreis ist der Name diva-e kein Begriff.
- Ich habe den Eindruck, dass die diva-e (bzw. das Management) ein global Player werden möchte. In der eigenen Wahrnehmung sehe ich uns eher als DACH Dienstleister, welcher mal mehr oder weniger Bekannt ist.
In meiner Position kann ich mir die Zeiten frei einteilen, spontan früher Schluss machen, aber auch mal spontan an Tagen frei nehmen. Ich kriege Arbeit und Privatleben bei der diva-e gut unter einen Hut.
- Die Karriere und die Rolle wird anhand von (Skill-) Bausteinen bewertet - diese sind in meinen Augen mal mehr - mal weniger realistisch.
- "Karriere machen" bei der diva-e wird für mich leider immer unrealistischer. Ich habe den Eindruck, dass ich viel mehr kämpfen muss, um aufsteigen zu können.
- Neueinstellungen (und Rollenvergabe) wird in meinen Augen nicht auf Basis des Bausteinmodells gemacht. Dadurch habe ich mehr und mehr den Eindruck, dass manche Kollegen (eingestellt als z.B. Regular, Senior) dem Skillset eines "bei diva-e gewachsenen" Kollegen (Junior/Regular) deutlich unterlegen sind.
- Mein direkter Vorgesetzter spricht in MAG zwar an, dass man sich weiterbilden kann, jedoch erhalte ich wenig Motivation und Raum (zeitlich) dafür. Dadurch wirkt das für mich eher wie ein "man hat ja gesagt, dass man sich weiterbilden kann".
- Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass die Gehaltsverteilung nicht fair und eher wild ist (Manche Junioren unterbezahlt, manche nicht, manche Seniors verdienen 3k mehr als ein Junior, etc.)
- Ich selbst habe den Eindruck, dass ich unterbezahlt bin
- Leistungen wie BAV und BU sind möglich
- Gewinnbeteiligungsmodell ist vorhanden, aber bisher selten erreicht (maximal für wenige ausgeschüttet) worden. Wirkt auf mich eher wie ein Geldschein, der einem das ganze Jahr vor das Gesicht gehalten und kurz vor Jahresende dann zerrissen wird.
- In meiner und diversen anderen Gehaltsverhandlungen wurde die Gewinnbeteiligung theoretisch auf das Fixgehalt gerechnet, da diese ja eine "sichere" Sache sei. Aktuell steht es darum nicht gut aus - ich könnte mir vorstellen, dass dies zu vielen enttäuschten Gesichtern am Ende des Jahres führen wird.
- Es gibt weder 13. Gehalt, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld (Wer sich nicht in der Gehaltsverhandlung um das Fixgehalt durchgesetzt - gar bis ans Limit mit Androhung der Kündigung geht, sieht am Ende alt aus)
- Dienstreisen finden vorwiegend mit der Bahn statt
- diva-e hat ein Social und ein Green Team. Vor einigen Jahren hatte ich davon noch etwas gehört, mittlerweile aber gar nichts mehr. Dieses Engagement ist meiner Meinung nach Mitarbeitergetrieben. Von der höheren Ebene bekomme bei diesem Thema wenig mit.
Ich habe mit vielen Kollegen (standortunabhängig) zu tun gehabt. Manche geben täglich alles, denken über den eigenen Horizont hinaus, sind engagiert und motiviert. Manche andere wiederum nicht - diese sind zum Teil wirklich kontraproduktiv, nicht lernfähig und keineswegs motiviert, etwas an der eigenen Arbeitsweise zu ändern. Generell habe ich den Eindruck, dass am Standort KA tolle Persönlichkeiten arbeiten.
Ich kenne viele ältere Kollegen bei der diva-e. Ich habe den Eindruck, dass diese sich allgemein wohl fühlen. Besonders "alte Hasen" schwärmen der Vergangenheit der diva-e hinterher - diese Zeiten waren wohl "schöner".
Mein direkter Vorgesetzter ist eine super Persönlichkeit und Vorbild. Dieser informiert mich zu jeder Zeit und steht mit Rat und Tat zur Seite, falls man Fragen hat. Leider ist dieser aber auch nur ein Sprachrohr der mittleren und höheren Führungsebene. Laut eigener Aussage hat dieser z.B. kaum Einfluss auf Gehaltsverhandlungen und vermittelt nur die Vorgabe der höheren Ebene. Bedeutet konkret: Der direkte Vorgesetzte steht "Machtlos" da und kann nur zusehen, wie die Zufriedenheit des Mitarbeiters nach und nach sinkt.
- "Open Space" ermöglicht zwar Kontakt zu den Kollegen (falls welche da sind), aber es ist auch teilweise extrem laut
- Freie Hardwarewahl möglich (Windows, Mac, Linux) - darüber hinaus Maus, Tastatur und Headset falls benötigt
- Shared Desks führt dazu, dass die Stühle, Tische und Co. regelmäßig verstellt sind
- Kühlung und Heizung funktioniert im Office KA
Es finden regelmäßig firmenweite Meetings statt. Neben Management "geblubber" gibt es hin und wieder nette Fakten, die über die aktuelle Firmensituation informieren. (Zu) viele Dinge passieren meines Eindrucks nach aber auch hinter den Kulissen - diese erfährt man dann durch Kollegen oder über den Flurfunk. Durch meinen direkten Vorgesetzten bin ich bestens informiert.
Stumpf gesagt mache ich täglich einfach nur Storyarbeit. Ich empfinde diese aber als spannend und wertvoll.
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vieles
Geschäftsführung austauschen, Feedback ernst nehmen
Zunehmend angespannt, sehr hohe Unsicherheit. Dutzende betriebsseitige Kündigungen.
Mitarbeiter lästern, Kunden beschweren sich über die abgelieferte Arbeit.
Die vielen Leute, die freigestellt werden, haben viel Freizeit.
Der Firma geht es so schlecht, dass alle Weiterbildungen gestrichen wurden.
Das "familienfreundliche" Unternehmen schreckt auch nicht davor zurück, eine Schwangere kurz vor Mutterschutz in Kurzarbeit zu schicken. Pfui!
Hier sind alle gleich: Es wird mit der Bahn gefahren. Nur die gleicheren fliegen oder fahren mit dem Auto.
Fair trade wird seit den aktuellen Sparmaßnahmen nicht mehr unterstützt. Discounter Milch für die Mitarbeiter, Weinkühlschrank für den Chef.
Nach wie vor gut, aber es bröckelt. Mit dem aufgebauten Druck der Geschäftsführung schauen immer mehr Leute auf das eigene Wohl als auf ein gutes Miteinander.
Die alten Männer in der Geschäftsführung werden von vielen belächelt und hinter ihrem Rücken wird gelästert.
Je höher man geht, desto katastrophaler wird es. Wertschätzung wird immer seltener.
Keine Highlights, wenige Lowlights.
Es wird viel kommuniziert, vertrauen kann man den Aussagen schon lange nicht mehr schenken.
Der Anteil der Frauen in Führungsrollen ist vergleichsweise hoch, aber Gleichberechtigung ist das noch lange nicht. Je höher das Level, desto weniger Frauen.
Kein Spielraum für Mitgestaltung. Die Geschäftsführung hält sich für fachlich allwissend und setzt sich über die vielen fachlichen Experten hinweg.
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