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kununu Prüfprozess
233 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
233 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum viele Mitarbeitende derzeit noch im Unternehmen bleiben.
- Mitarbeitende werden oft als Werkzeuge betrachtet, die einem Zweck dienen und sich anpassen sollen – nicht mehr und nicht weniger. Da sie jedoch den direkten Draht zum Kunden darstellen, sollte der Umgang mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen schnellstmöglich überdacht werden
- Eine langfristig kluge und wertschätzende Führung kann sicherlich in einer Top-Down-Struktur funktionieren (auch wenn mir kein konkretes Beispiel bekannt ist). In diesem Fall läuft es jedoch stetig weiter in die falsche Richtung und führt zunehmend zu negativen Ergebnissen.
- Ein Dienstleistungsunternehmen lebt von dem Mehrwert, den seine Mitarbeiter schaffen. Wenn die komplette Motivation der Belegschaft zunichte gemacht wird und engagierte Mitarbeiter, die wirklich für ihren Job brennen, entweder klein gehalten, rausgedrängt oder so stark eingeschränkt werden, dass der Job kaum noch Raum für Eigeninitiative oder Freude lässt, kann man sich unschwer ausrechnen, was langfristig dabei herauskommt.
- Einer der wenigen verbliebenen Benefits nach allen Sparmaßnahmen, waren die durchschnittlich 30 Urlaubstage. Allerdings wurde durch den unterjährig angekündigten Betriebsurlaub über Weihnachten, für den 6 Tage des eigenen Urlaubs genommen werden müssen (außer man arbeitet auf einem 100%-abrechenbaren Projekt, was bei den wenigsten der Fall ist), in Zeiten großer Unzufriedenheit eine äußerst, nennen wir es, unglücklich gewählte Entscheidung getroffen.
- Wertschätzung und ein respektvolles, menschliches Miteinander sollten auf allen Ebenen des Unternehmens gelebt werden – und nicht nur dann, wenn alle derselben Meinung sind wie die Führungsebene
Was ich früher als einen der wertschätzendsten und angenehmsten Arbeitgeber die ich je kannte beschrieben hätte, empfinde ich heute leider als toxisch.
Aus meiner subjektiven Perspektive hat die oberste Führungsebene ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von Druck und Angst geprägt ist. Offene Meinungsäußerung oder konstruktive Kritik sind kaum noch möglich, da jede abweichende Meinung, die nicht vollständig der streng durchgesetzten Top-down-Führung entspricht, potenziell Karrieremöglichkeiten, das eigene Standing und die persönliche Entwicklung beeinträchtigen kann.
Zudem werden gefühlt wöchentlich neue Änderungen eingeführt, die oft nur beiläufig kommuniziert werden, aber erhebliche Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben. Ein Beispiel hierfür ist der sechstägige Betriebsurlaub über Weihnachten, der – mit wenigen Ausnahmen – vollständig vom eigenen Urlaubskontingent abgezogen werden muss und erst Mitte Februar bekannt gegeben wurde.
Kritik wird zwar „gerne mitgenommen“, doch eine Rückmeldung oder gar Veränderungen erfolgen in der Regel nicht. Wer auf echte Mitgestaltung hofft, ist hier leider nicht mehr richtig.
Außerhalb des Unternehmens habe ich bisher niemanden getroffen, der diva-e kannte. Vielleicht muss man sich in einer bestimmten Bubble bewegen, um auf das Unternehmen aufmerksam zu werden.
Einer der wenigen positiven Punkte, die von den früher wirklich tollen Benefits geblieben sind, ist die Möglichkeit, zu 100 % remote zu arbeiten. Gleichzeitig besteht weiterhin die Option, ins Büro zu kommen – allerdings sollte dies in Abstimmung mit den Teamkollegen erfolgen, da man sonst möglicherweise allein in einem großen, leeren Büro sitzt.
Zudem gibt es die Möglichkeit, Freizeitausgleich für angesammelte Überstunden zu nehmen.
Früher gab es ein wirklich gutes & völlig ausreichendes Weiterbildungsbudget, das inklusive freier Tage für Weiterbildung individuell genutzt werden konnte. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde dieses jedoch gestrichen.
Da die Charge die wichtigste KPI für das obere Management darstellt, bleibt schlichtweg auch keine Zeit für Weiterbildung – es sei denn, man ist bereit, dies auf die eigene Freizeit zu verlagern.
Früher war das Gehalt zusammen mit den zahlreichen Benefits gut-sehr gut (abhängig von Position und Verhandlungsgeschick). Derzeit ist es jedoch kaum noch möglich, durch Anstrengung ein überdurchschnittliches Gehalt zu erzielen. Zudem haben die ausbleibenden Gehaltsanpassungen der letzten Jahre dazu geführt, dass die einst guten Gehälter nun im Durchschnitt auf dem normalen Marktniveau liegen, soweit dies beurteilt werden kann. Die vielen Benefits, die über das Gehalt hinausgingen, wurden schrittweise reduziert und sind aufgrund von Sparmaßnahmen (die grundsätzlich in Krisenzeiten nachvollziehbar sind) fast vollständig verschwunden. Leider ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, dass Benefits, die zunächst aus Spargründen „vorerst“ zurückgefahren wurden, schrittweise ohne Aussicht auf eine Rückkehr oder eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungen gestrichen werden bzw. die Kommunikation dazu schlichtweg ausbleibt (z.B. Fortbildungsbudget, Mittagessen im Büro um die Leute zusammen zu bringen)
Es gab früher Teams, die aus Mitarbeiterinitiativen zur Förderung des Umwelt- und Sozialbewusstseins gegründet wurden, aber in den letzten ein bis zwei Jahren hat man kaum noch etwas davon gehört.
Ein Punkt, der mir jedoch sehr negativ aufgefallen ist - auch wenn er nur klein erscheint, jedoch einiges aussagt aus meine Sicht: Die Milch, die im Büro zur Verfügung gestellt wird, war früher von Bio-Qualität mit Weidehaltung, heute handelt es sich um Milch der Marke „ja!“. In Anbetracht des heutigen Wissens über die Ausbeutung von Tieren finde ich es sehr bedenklich, dass große Unternehmen wie diva-e selbst in so kleinen Bereichen nicht bereit sind, die wenigen Cent mehr zu investieren. Ich möchte hier nicht weiter auf die ethischen und moralischen Aspekte eingehen, aber zumindest wird Hafermilch weiterhin als Alternative angeboten.
Früher hätte ich hier ohne Zweifel fünf Sterne vergeben. Inzwischen jedoch haben der zunehmende Leistungsdruck und die wahrgenommene Willkür dazu geführt, dass sich eine „Rette-sich-wer-kann“-Mentalität etabliert hat. Jeder kämpft in erster Linie für sich und sein direktes Team.
Die ursprünglich angestrebte stärkere cross-funktionale Zusammenarbeit durch den Zusammenschluss von Teams hat sich bislang nicht bewährt. Stattdessen haben sich die Herausforderungen in der abteilungsübergreifenden Kooperation in den letzten ein bis zwei Jahren sogar weiter verschärft.
Der Alltag ist zunehmend von Sarkasmus & Zynismus geprägt – für viele wohl der einzige Weg, mit der allgemeinen aktuellen Situation umzugehen.
Schwer zu beurteilen, da es nur wenige bis keine älteren Kollegen gibt (je nachdem, wie man „alt“ definiert). Soweit ich weiß, gab es jedoch nie Nachteile aufgrund des Alters oder ähnlicher Faktoren.
Auf Teamebene habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht – die Teamleads, die ich erlebt habe, waren stets großartige Führungskräfte und haben mich nicht nur beruflich inspiriert und in meiner Entwicklung nach vorne gebracht. Seit diesem Jahr sollte man jedoch sehr genau abwägen, welche Informationen und Meinungen man auf höheren Ebenen preisgibt.
Integrität scheint hier keine Tugend zu sein, und das C-Level beobachtet sehr genau, welche Personen sie an welchen Positionen platziert. Dies führt dazu, dass Vertrauen und Offenheit in der Kommunikation zunehmend verloren gegangen sind und offenes Feedback so gut wie nicht mehr stattfindet.
Mitarbeitende können ihr bevorzugtes Betriebssystem frei wählen. Abgesehen davon entsprechen die Arbeitsmittel dem notwendigen Standard, um die Aufgaben zu erfüllen – nichts Außergewöhnliches, aber völlig ausreichend.
Aus meiner subjektiven Sicht: schwierig. Es wird zwar viel kommuniziert, aber wenig wirklich gesagt. In den regelmäßigen Town Hall Meetings, die ursprünglich als sinnvolle Plattform zur Information aller Mitarbeitenden gedacht waren, dominieren zunehmend Zahlenanalysen und vage Ankündigungen zukünftiger Projekte. Themen, die für den Großteil der Belegschaft kaum relevant sind, werden ausführlich behandelt, während wirklich entscheidende Informationen oft unklar oder unzureichend vermittelt werden.
Unangenehme Entscheidungen, die ausschließlich top-down getroffen werden, laufen entweder über die mittlere Führungsebene welche lediglich wiederholt was ihr vorgegeben wird, oder die untere Führungsebene, die den Unmut abfedern soll – zumindest wirkt es so. Dabei haben diese Führungskräfte selbst kaum Mitgestaltungsmöglichkeiten und agieren inzwischen mehr als Boten denn als Entscheidungsträger. Besonders bedauerlich ist, dass viele ursprünglich hochkompetente und inspirierende Führungspersönlichkeiten über die Zeit extrem demotiviert oder herausgedrängt wurden oder das Unternehmen bereits verlassen haben.
Je näher und besser der Draht zum C-Level ist, desto "berchtigter" ist man. Alle anderen sind gleich...
Je nach Projekt kann man hier durchaus Glück haben. Allerdings ist man als Dienstleister stark von der Umsetzung auf Kundenseite abhängig, was den Prozess mitunter sehr zäh machen kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Unternehmen vermutlich nicht wesentlich von anderen Dienstleistungsagenturen.
Die Kolleginnen und Kollegen, die Selbstständigkeit, das Vertrauen, Homeoffice und Remote Work aus dem EU Ausland.
Aktuell würde ich diva-e nicht empfehlen. Der Trend lässt sich aber ändern!
Mein Competence Center scheint ungenügend zukunftssicher ausgerichtet zu sein und schafft es nicht interne Stabilität zu etablieren.
Seit Monaten wünsche ich mir Strategien und konkrete Zukunftsvisionen. Es kommt wirklich zu wenig.
Die ehemals stabile, unaufgeregte und angenehme Atmosphäre hat sich spürbar verschlechtert. Unsicherheiten gehen um.
Kann persönlich nur Gutes berichten. Urlaube wurden ausnahmslos bewilligt. Verspüre wenig Druck und es wurde mir stets angeboten meine Arbeitslast fair zu verteilen, als es notwendig war. Ich kann hier sehr selbstständig arbeiten und muss mich nicht verstellen.
Das Karriere-Bausteinsystem ist gut, transparent und weiß durchaus zu motivieren.
Die Gehaltsanpassungen und Boni waren bisher hingegen kein großer Motivationstreiber.
solider Dienstleister-Durchschnitt. Der Gürtel wurde enger geschnallt
kein großer Fokus darauf
Ist wirklich gegeben und gut. Es gibt in meinem Arbeitsumfeld keine Ellbogenmentalität und ich habe stets eine sehr hohe Kollegialität wahrgenommen.
weiß ich nicht, müssen ältere Kollegen entscheiden
Auf Grund von häufigen Wechseln der Head-Of Position erkenne ich strategisch keine (gute) Entwicklung meiner Abteilung. Hatte häufiger das Gefühl, dass nur die halbe Wahrheit präsentiert wird.
Es wird versucht auf Augenhöhe zu kommunizieren. Mir bekannte Teamleiter sind ausnahmslos top, leiden aber selbst an Informationsmangel.
Entscheidungen, Abgänge und Zukunftsperspektiven wurden zum Teil ungenau und unlogisch kommuniziert. "Spontane" Abgänge betrafen nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern auch das mittlere Management. Die Einführung der dreimonatigen Kurzarbeit wurde handwerklich schlecht umgesetzt.
Vier Männer im C-Level, danach etwas gemischter
Wie bei Agenturen üblich: mal so, mal so. Abwechslungsreich und projektabhängig
Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, vollständig im Homeoffice zu arbeiten, was eine hohe Flexibilität bietet. Zudem gibt es tolle Teams, in denen ein vertrauensvoller und unterstützender Umgang herrscht. Die Büros sind modern und ansprechend gestaltet, auch wenn sie aufgrund der hohen Remote-Quote oft leer wirken.
Die Entscheidungsgewalt liegt ausschließlich beim C-Level bzw. dem Exec Board. Mitarbeitende auf unteren Ebenen werden lediglich über getroffene Entscheidungen informiert und haben diese mitzutragen, ohne selbst Einfluss nehmen zu können. Wer sich kritisch äußert oder Entscheidungen nicht mitträgt, riskiert seine Karriere. In einigen Fällen führt dies sogar zu fragwürdigen Degradierungen oder Entlassungen, teils begleitet von Narrativen, die das Ansehen der betroffenen Personen schädigen.
Das Vertrauen der Mitarbeitenden in das obere Management hat in den letzten Jahren stark gelitten und ist mittlerweile kaum noch vorhanden. Besonders in Krisenzeiten, wie 2024, war deutlich zu sehen, dass es an einer klaren Strategie mangelte. Statt nachhaltiger Lösungen wurde reiner Aktionismus betrieben – darunter Kurzarbeit für eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, das Einstellen sämtlicher Fortbildungsmaßnahmen sowie ein Reiseverbot innerhalb der Teams. Das einzige erkennbare Ziel schien zu sein, interne Kosten zu senken und Bestandskunden maximal auszuschöpfen.
Auch der Umgang mit den Mitarbeitenden hat sich negativ entwickelt: Der Mensch spielt zunehmend eine untergeordnete Rolle, während hierarchische Positionen und Anpassungsfähigkeit an die Unternehmensführung den entscheidenden Faktor für Karrierechancen darstellen. Nur wer sich diesem Mindset anpasst, wird gefördert und erhält Aufstiegsmöglichkeiten. Viele engagierte Kollegen, die Wert auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur legen, haben das Unternehmen aus diesem Grund verlassen oder wurden zum Gehen gedrängt.
Besonders problematisch ist zudem die anhaltende Instabilität im Sales-Bereich, der sowohl für Neukunden- als auch für Bestandskundengeschäft essenziell ist. Seit Jahren leidet dieser Bereich unter internen Kündigungen, häufigen Umstrukturierungen und mangelnder strategischer Führung – ein Muster, das sich fortsetzt und nachhaltigen Erfolg erschwert.
diva-e sollte den Fokus wieder stärker auf die Wertschätzung der vielen engagierten Mitarbeitenden legen, anstatt sie primär nach ihrer Auslastung zu bewerten. Ein Unternehmen lebt von seinen Menschen – und nicht nur von ihrer abrechenbaren Zeit.
Die Kommunikation aus dem Management sollte deutlich offener und transparenter gestaltet werden. Derzeit ist sie extrem einseitig: Positive Nachrichten werden weitergegeben, während kritische oder unangenehme Themen, wie Kündigungen, oft im Verborgenen bleiben. Mitarbeitende verschwinden einfach aus dem Unternehmen, ohne dass nachvollziehbare Informationen kommuniziert werden. Dies trägt erheblich zum Vertrauensverlust bei.
Ein weiterer essenzieller Punkt ist der Aufbau eines schlagkräftigen und strategisch ausgerichteten Sales-Bereichs. Dabei sollte die Expertise der Fachabteilungen ernst genommen werden, anstatt einfach blind alles zu verkaufen. Es gibt engagierte Einzelpersonen im Sales-Team, die das Geschäft verstehen – doch leider sind sie die Ausnahme. Ein professioneller, nachhaltiger Vertrieb könnte helfen, wirtschaftliche Herausforderungen besser zu überstehen.
Auch in puncto Digitalisierung besteht dringender Handlungsbedarf (in einer Digital-Agentur!). Viele interne Tools sind veraltet und verursachen mehr Frust als Effizienz. Das ERP-System wirkt überholt und zwingt alle Mitarbeitenden täglich zu umständlichen Zeiterfassungen. Ebenso sind das Rechnungsmanagement und die Reisekostenabrechnung derart unübersichtlich, dass viele Mitarbeitende diese Aufgaben aufschieben, weil sie schlicht nicht wissen, wie sie das System richtig nutzen sollen.
Schließlich sollten Führungspositionen wieder mit Personen besetzt werden, die sich mit dem Geschäftsmodell ihrer Abteilung wirklich auskennen. Es ist kaum möglich, Mitarbeitende sinnvoll zu fordern, zu fördern oder Kundenbedürfnisse zu erfüllen, wenn die jeweilige Bereichsleitung fachlich nicht ausreichend qualifiziert ist. Ein kompetentes Management mit tiefgehendem Verständnis für die jeweiligen Fachbereiche wäre ein wichtiger Schritt, um Vertrauen und Effizienz wiederherzustellen.
In den letzten Monaten haben viele geschätzte Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen – teils freiwillig, teils gezwungenermaßen. Dies hat nicht nur wertvolles Know-how verloren gehen lassen, sondern auch das Betriebsklima nachhaltig negativ beeinflusst.
Zynismus ist mittlerweile weit verbreitet, und die Stimmung hat sich innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlechtert. Nach den zahlreichen „Umstrukturierungen“ herrscht eine große Unsicherheit, die viele Mitarbeitende belastet. Gespräche auf Mitarbeiterebene zeigen täglich, wie sehr die negativen Vibes das Arbeitsklima prägen.
Besonders problematisch: Diese Unzufriedenheit wird nicht nach oben weitergetragen. Viele Mitarbeitende vermeiden es, ihre ehrliche Meinung gegenüber dem oberen Management oder dem C-Level zu äußern – aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre eigene Karriere oder gar ihren Job. Dieses Klima der Unsicherheit und fehlenden offenen Kommunikation verstärkt das Misstrauen innerhalb der Belegschaft zusätzlich.
diva-e ist außerhalb bestimmter Fachbereiche, wie AEM oder Salesforce, nur wenig bekannt – trotz der beachtlichen Größe des Unternehmens und der Vielzahl an Mitarbeitenden. Eine starke, einheitliche Außenwahrnehmung fehlt, wodurch das Unternehmen in der breiten Digitalbranche kaum sichtbar ist.
Ein Beispiel für diese fehlende Identität zeigt sich im durchgeführten Marken-Relaunch. Anstatt auf die Expertise der eigenen Fachkräfte zurückzugreifen, wurde das gesamte Rebranding an eine externe Agentur abgegeben. Die wertvollen Meinungen und Ratschläge der internen Experten wurden dabei komplett ignoriert. Dies verstärkte den Eindruck, dass das Management wenig Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden setzt – eine verpasste Chance, um sowohl die Marke als auch die Unternehmenskultur nachhaltig zu stärken.
Dank der Möglichkeit, zu 100 % im Homeoffice zu arbeiten, ist die Work-Life-Balance grundsätzlich in Ordnung. Abgesehen davon bietet das Unternehmen jedoch keine besonderen Maßnahmen oder Benefits, die die Balance zwischen Berufs- und Privatleben aktiv fördern würden.
In den letzten sieben Monaten waren Weiterbildungsmaßnahmen überhaupt nicht möglich, da sie mit den aktionistischen Sparmaßnahmen gestrichen wurden. Dies ist besonders enttäuschend, da ein großzügiges Fortbildungsbudget lange Zeit als einer der großen Benefits bei diva-e galt und für viele Mitarbeitende ein entscheidender Faktor war. Bislang gibt es keinerlei transparente Kommunikation darüber, ob und wie dieses Budget in Zukunft wieder zur Verfügung stehen wird.
Auch in Bezug auf Karrierechancen gibt es erhebliche Defizite. Wer bei diva-e aufsteigen oder eine Beförderung erhalten möchte, muss sich stark an die Linie des Managements anpassen. Kritisches Denken oder eigenständige Ansätze scheinen dabei eher hinderlich zu sein – stattdessen wird erwartet, sich nahtlos in die bestehende Unternehmensführung einzufügen und keine unbequemen Fragen zu stellen.
Das Gehalt ist für eine Agentur grundsätzlich in Ordnung, und in der Vergangenheit gab es regelmäßige Anpassungen. Allerdings bleibt unklar, wie sich dies in Zukunft entwickeln wird. Angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen und internen Diskussionen ist nicht ersichtlich, ob und in welchem Umfang Gehaltsanpassungen weiterhin stattfinden werden. Diese Unsicherheit trägt zusätzlich zur angespannten Stimmung im Unternehmen bei.
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung scheinen in den letzten Jahren an Bedeutung verloren zu haben. Während es früher engagierte Teams gab,die sich aktiv für Umwelt- und soziale Initiativen eingesetzt haben - was man bei einem Unternehmen dieser Größe auch erwarten kann - ist davon mittlerweile nichts mehr zu spüren.
Zudem gibt es strikte Reisevorgaben: Mitarbeitende müssen grundsätzlich mit der Bahn reisen, und das ausschließlich in der zweiten Klasse zum Sparpreis. Während nachhaltiges Reisen grundsätzlich begrüßenswert ist, wirkt die Regelung eher wie eine reine Kostensparmaßnahme als eine ernst gemeinte Umweltinitiative.
Innerhalb der einzelnen Teams und Abteilungen herrscht ein großes Maß an Hilfsbereitschaft, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Die Zusammenarbeit ist in diesen Bereichen oft von einer positiven und unterstützenden Atmosphäre geprägt.
Allerdings hat die übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen stark gelitten. Es fällt zunehmend schwer, Verantwortung zu delegieren, und es scheint, als ob jeder nur noch auf seine eigene „Charge“ achtet. Dieser Mangel an Zusammenarbeit und Verantwortungsbereitschaft macht die interdisziplinäre Arbeit deutlich anstrengender und führt zu einer Fragmentierung, die das Unternehmen als Ganzes schwächt.
Keine Erfahrungswerte, es gibt jedoch nicht sonderlich viele ältere Kollegen.
Das Vorgesetztenverhalten war bislang stets absolut in Ordnung und von Respekt sowie Professionalität geprägt. Leider hat sich in letzter Zeit einiges verändert: Es wurden Personen in Führungspositionen befördert, die über wenig bis gar keine ausgeprägten Führungskompetenzen verfügen. Dies hat bei vielen Mitarbeitenden Irritationen ausgelöst, da sie stark an den Führungskräfte-Skills dieser neuen Vorgesetzten zweifeln. Mit diesen fanden zahlreiche, wie soll man es ausdrücken, befremdliche Termine statt.
Die Büros sind ansprechend und modern gestaltet, jedoch wirken sie aufgrund der hohen Remote-Arbeitsquote oft recht leer. Früher gab es zahlreiche Initiativen, wie zum Beispiel kostenfreie Mittagessen, die darauf abzielten, die Mitarbeitenden im Büro zusammenzubringen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Leider sind diese Angebote mittlerweile nicht mehr vorhanden, was das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation im Büro stark beeinträchtigt.
Die bereitgestellte Hardware ist grundsätzlich in Ordnung, aber nicht außergewöhnlich – sie erfüllt die grundlegenden Anforderungen, bietet jedoch keine besonderen Annehmlichkeiten oder Innovationen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern würden.
Ein Großteil der Kommunikation wurde ins Intranet verlagert, wo kaum jemand ist. Es gibt zwar regelmäßige Townhalls, in denen Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben werden, doch diese wirken oft stark gefiltert und einseitig. Statt einer offenen und ehrlichen Kommunikation gibt es eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche, die viele Mitarbeitende eher enttäuscht und demotiviert zurücklässt.
Das Management verbreitet gezielt Aussagen, die ihrer eigenen Agenda oder Geschichte dienen (und manchmal eben auch nicht stimmen), was von den meisten Mitarbeitenden schnell durchschaut wird.
Besonders auffällig ist, dass sich die Ergebnisse der internen Mitarbeiterumfrage 2024 im Vergleich zum Vorjahr bereits stark verschlechtert haben – und das, obwohl diese Umfrage noch vor den aktuellen, negativen Veränderungen durchgeführt wurde. Eine Aufarbeitung und transparente Kommunikation der Umfrageergebnisse an die Mitarbeitenden hat nicht stattgefunden, was den Eindruck von Ignoranz und mangelndem Engagement seitens des Managements verstärkt.
Bei diva-e scheint es wenig Raum für Mitarbeitende zu geben, die offen Feedback geben oder sich kritisch gegenüber dem Management äußern. Wer nicht bedingungslos folgt oder als unangenehm empfunden wird, hat es schwer, Karriere zu machen. Diese Praxis schafft ein Umfeld, in dem Gleichberechtigung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt werden, da Mitarbeitende das Gefühl haben, dass nur diejenigen, die sich unkritisch anpassen, die Möglichkeit auf beruflichen Aufstieg haben.
Wie es in vielen Agenturen der Fall ist, sind die Aufgaben besonders interessant, wenn man mit spannenden und anspruchsvollen Kunden zusammenarbeitet. Doch was zunehmend problematisch wird, ist der Umgang mit Mitarbeitenden, die versuchen, außerhalb ihrer eigentlichen Kundenarbeit innovative Projekte voranzutreiben. Oft werden diese Initiativen von anderen Abteilungen wie Sales oder Marketing sabotiert, indem ihnen zahlreiche Hürden in den Weg gelegt werden. Der hohe Charge-Druck tut jedoch sein Übriges, sodass Mitarbeitende bald keine Zeit mehr für solche Projekte haben werden. Dies führt zu Frustration und mangelnder Motivation, die „extra Meile“ zu gehen – und genau diese zusätzlichen Anstrengungen sind entscheidend für die Innovationskraft eines Unternehmens wie diva-e.
Remote, Arbeiten aus dem Ausland, Tech-Ausstattung, Zusammenhalt der KollegInnen, gute, zentrale Location der Büros in den Städte, spannende Kunden und Projekte
Dass Teamleads primär eine disziplinarische Leitung haben und daneben auch noch Projekte selbst machen müssen. Es wäre gut, wenn Teamleads eber Coaches wären, die das Team aktiv supporten, z.B. mal mit in ein Meeting / einen Pitch gehen und damit auch live Feedback teilen können. Dafür bräuchten sie die fachlichen Skills sowie auch genügend Zeit.
Transparente Gehaltsstrukturen und jährliche Gehaltserhöhungen, selbst wenn sie nur 1-2% wären.
Bessere Benefits wie eine Brutto-Netto-Optimierung oder Fitnessstudio-Support (z.B. Kosten können monatlich eingereicht werden bis zu einem Betrag x).
Sehr angenehm mit in der Branche vergleichsweise geringem Stress und wenigen Überstunden (im Schnitt weniger als 5 und maximal 10 pro Woche). Sehr freundschaftlicher Umgang mit Management sowie auch KollegInnen.
Bei den Kunden hat diva-e ein top Image und man wird immer sehr Willkommen geheißen. Im Markt kennt man sie aber nicht. Pitches, Kundenzufriedenheit und Servicequalität werden dementsprechend sehr ernst genommen.
Fully remote ist möglich und sogar Reisezeit ist Arbeitszeit und Überstunden können 1:1 konsumiert werden. Ich hatte in meinen vielen Jahren Berufserfahrung in verschiedensten Unternehmen noch nie so eine gute Work-Life-Balance.
Die Hierarchien sind relativ flach und es gibt daher eher weniger Aufstiegschancen, jedoch kann man sich inhaltlich sehr gut weiterbilden durch die coolen Kunden und Projekte. diva-e supported aber Weiterbildungen prinzipiell sehr gerne, z.B. durch freie Tage / Zeitausgleich.
diva-e ist nicht bekannt dafür gute Gehälter zu haben, aber auch nicht besonders schlechte zu habe. Sie zahlen branchendurchschnittlich und müssen als Agentur da auch in ihren Preisen gegenüber Kunden competitive bleiben. Es ist empfehlenswert ein gutes Gehalt gleich zu Beginn zu verhandeln, da größere Gehaltserhöhungen (über 5%) eher untypisch sind.
Es wird kaum was ausgedruckt und Müll wird an allen Standorten getrennt. Man ist angehalten innerhalb Deutschlands mit der Bahn zu fahren und bekommt auch relativ schnell eine Bahncard.
Wirklich tolles Team, jedoch ist das auch sehr projektabhängig in den meisten Fällen.
Sehr fair in meiner Wahrnehmung.
Vorgesetzte haben primär eine disziplinarische und keine fachliche Führung, was ich so noch nirgendwo gesehen habe. Für Coaching / Mentoring muss man sich also eher andere KollegInnen oder fachlich sehr erfahrene Leute suchen.
Sehr flexibel mit der Möglichkeit zu 100% remote sowie auch 90 Tage aus dem EU-Ausland zu arbeiten. Man bekommt eine gute technische Ausstattung (Laptop, Handy, Tastatur, Maus, Headphone) und alle Offices haben höhenverstellbare Tische. Getränke und Snacks gibt es gratis im Office. Leider gibt es neben einer reduzierten Frühstücksoption kein Essen, außer bei Teamevents.
Es gibt regelmäßig Townhalls, wo die gesamte Belegschaft abgeholt wird. Neu jetzt auch auf Englisch. Überraschenderweise werden Umsatz und Profitentwicklungen immer sehr transparent geteilt, was ich sehr wertschätzend wahrgenommen habe und eher unüblich ist. Auch die neue, interne Kommunikationsplattform ist sehr cool und reduziert E-Mails signifikant. Die meiste Kommunikation läuft über MS Teams ab, was auch sehr gut funktioniert.
Warum dennoch nur 4/5 Sternen? Potenzielle Kündigungen (von beiden Seiten) wurden zumindest 2024 nicht direkt angesprochen, was mich einen Dip in der Mitarbeitermotivation mit viel Flurfunk spüren ließ. Das hätte man direkter managen können, um gefühlte Unsicherheiten zu reduzieren.
Das Management ist generell nicht sehr divers und primär männlich, jedoch ist das eher historisch geschuldet. Es gibt jedoch auch keine aktiven Zielsetzungen im Hiring darauf dezidiert einen Wert zu legen wie ich das aus anderen Unternehmen kenne (z.B. Hiring Pipeline und Interviewer-Gruppe muss gewisse Diversität berücksichtigen). Da geht auf jeden Fall noch mehr. Das Management ist bestimmt offen dafür.
Echt mega coole Kunden wie ALDI, dm, Weleda, ZF oder Bentley. Auch die Projekte sind inhaltlich sehr spannend, von E-Commerce bis hin zu Cybersecurity oder Application Management Services. Gerade die Pitches machen immer großen Spaß und erlauben einen sehr crossfunktional zu arbeiten.
Mobiles Arbeiten wird ermöglicht, Arbeiten aus dem Ausland möglich, teilweise spannende Kunden (zumindest vom Namen her), Kollegenzusammenhalt innerhalb meiner Abteilung (noch), schönes Büro
- Change-Prozesse werden ausnahmslos top-down durchgeführt. Als direkt Betroffene wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, ohne auch nur einmal involviert gewesen zu sein.
- Druck seitens des C-Levels / oberen Managements: Die Zahlen rücken den Menschen immer mehr in den Hintergrund. Das einzige was zählt ist, wie viel Zeit kann auf den Kunden gebucht werden, wie kann das Buchungsverhalten der Mitarbeiter optimiert werden, wie kann die Charge gesteigert werden und was kann den Bestandskunden (mit oftmals fragwürdigen und unseriös anmutenden Sales-Initiativen) zusätzlich noch verkauft werden. Für das C-Level zählen nur Zahlen. Das Interesse an den Mitarbeitern als Menschen ist oberflächlich bis nicht vorhanden. Das ist auch okay, aber das aufgesetzte Interesse an den Mitarbeitern ist unglaubwürdig und wird von den Leuten durchschaut. Die Mitarbeiter sind für das obere Management “Mittel zum Zweck”. Nicht mehr und nicht weniger.
- Feedback-Kultur: Es heißt immer “Feedback jederzeit und ist gerne gesehen”. Äußert man dann kritisches Feedback nach oben, wird dieses abgetan und teilweise extrem beleidigt reagiert. Professionelle Feedbackkultur geht aus meiner Sicht auf jeden Fall anders.
- Mich besorgt der Trend, dass es augenscheinlich nicht mehr der Anspruch bei diva-e ist, dass Führungskräfte / Manager zumindest oberflächlich fachlich Bescheid wissen müssen über die Bereiche, die sie führen. Führungskräfte in fachfremden Abteilungen installieren? Bei diva-e kein Problem. Kann man gut oder schlecht finden – ich finde es schlecht.
- Man wird zum Konzern – mit allem, was dazu gehört. Wer hier noch Agentur erwartet, wird enttäuscht sein.
- Mir ist klar, dass das hier kein soziales Projekt ist, aber “Krise” verbietet es nicht, die Grundprinzipien eines gepflegten Miteinanders zu wahren.
- Die Mitarbeiter sollten in relevante Entscheidungen, die ihr direktes Arbeitsumfeld betreffen, involviert oder zumindest angehört werden und ihre Stimme sollte in den Entscheidungsprozess einfließen.
- Tut euren Mitarbeitern mit Kundenkontakt einen Gefallen und stampft doch bitte die Website wieder ein. Als Mitarbeiter läuft man vor Scham rot an, wenn man von Kunden auf diese angesprochen und belächelt wird.
- Mit der Website kann auch gleich das ERP-System aus dem letzten Jahrhundert eingestampft werden. Man dachte, dadurch wird die Toollandschaft reduziert und Prozesse zentralisiert. Das Gegenteil ist der Fall. Gefühlt haben wir für jedes Thema ein eigenes Tool, keiner blickt hier mehr durch. Außer ein paar Leuten findet das ERP-System keiner als hilfreich, geschweige denn als Weiterentwicklung des vorangegangenen Tools.
Bis 2024 sehr gut. Seit dem letzten Jahr hat sich die Arbeitsatmosphäre aber aus meiner Sicht um 180 Grad gedreht. Die Leute reagieren auf Managemententscheidungen zunehmend zynisch, sind zunehmend verunsichert und frustriert. Es ist im negativen Sinne erstaunlich, wie es das Management geschafft hat, dass sich die Stimmung und Arbeitsatmosphäre innerhalb der Belegschaft derart schnell und dramatisch verschlechtert hat.
Die Leute reden mittlerweile mehr übereinander statt miteinander. Ich stelle eine starke Zunahme des Flurfunks fest.
Dadurch dass letztes Jahr teilweise langjährige Mitarbeiter gefühlt von einem Tag auf den nächsten gegangen wurden, ist eine zunehmende Angst um den eigenen Arbeitsplatz zu spüren (“Bin ich der nächste, wenn sie selbst vor Person XY nicht halt machen?”). Es herrscht das Gefühl “Hier ist keiner mehr sicher” vor.
Ich glaube, dass mindestens 70% der Mitarbeiter die Gesamtentwicklung bei diva-e als bedauernswert empfinden. Aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz und weil man derzeit den Arbeitgeber nicht wechseln kann, spielen einige das Spiel aktuell noch mit und machen gute Miene zum bösen Spiel.
Man denkt von sich selbst, man sei ein Big Player, außerhalb der Branche kennt diva-e aber fast niemand. Hier sollte auch das Marketing mal hinterfragt werden.
Es werden Überstunden erfasst und können abgebaut werden. Es wird nicht wie bei anderen Agenturen erwartet, unbezahlt Überstunden zu machen. Auf private Belange wird zumindest von meinem direkten Teamlead Rücksicht genommen. Wie sich das zukünftig entwickeln wird, bleibt abzuwarten.
Geringe Weiterbildungsbudgets. Früher war Weiterbildung kein Problem, aufgrund des massiven Zahlendrucks ist hier eine deutliche Verschlechterung auszumachen.
Ansonsten kann man bei diva-e die Karriereleiter emporsteigen, wenn man nicht zu unbequem ist und einen guten Draht zum C-Level hat. Ist dies nicht der Fall, ist es fast unmöglich. “Alle sind gleich, aber manche sind gleicher” wird bei diva-e gelebt.
Ich werde fair bezahlt, gerade wenn man es mit anderen Agenturen vergleicht. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum bis dato nicht noch mehr Leute gekündigt haben. Das Geld, mittlerweile eher Schmerzensgeld, passt (noch).
Es gibt aber extreme Gehaltsunterschiede zwischen einzelnen Abteilungen, was vermehrt zu Unmut führt.
Negativ: Es gibt eigentlich keine ernst gemeinte Beteiligung am Unternehmenserfolg.
Man wird angehalten mit dem Zug zu reisen. Viel mehr passt hier meiner Einschätzung nach nicht. Es gab mal ein Green Team und ein Social Team. Keine Ahnung was mit diesen Teams passiert ist. Wahrscheinlich aus Kostengründen eingestellt worden.
Innerhalb meiner Abteilung (noch) sehr gut! Wobei das immer mehr bröckelt. Erst recht, nachdem die komplette Führungsmannschaft bald nicht mehr an Bord ist.
Wären die Kollegen und das Gehalt nicht, so glaube ich, wäre hier jetzt schon kein Stein mehr auf dem anderen. Der Großteil der Leute in meiner Abteilung ist nur noch wegen der Kollegen da, nicht wegen diva-e. Die Firma ist komplett austauschbar geworden und die Identifikation mit der Firma ist mittlerweile bei den meisten Kollegen auf dem Nullpunkt oder darunter angelangt.
Mit anderen Abteilungen gestaltet sich die Zusammenarbeit zumeist mehr schlecht als recht. Dies wirkt sich auch auf den Zusammenhalt aus. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich Leute vor dem Kunden von der Arbeit eines Kollegen distanziert haben, weil sie sich dafür geschämt haben. Diese Gemengelage empfinde ich als problematisch, da der Fokus immer mehr auf interdisziplinäre Zusammenarbeit gelegt werden soll. Es gibt abteilungsübergreifend einige wenige Leistungsträger, die den Laden am Laufen halten. Von denen schauen sich die meisten mittlerweile aber auf dem Arbeitsmarkt nach Alternativen um.
In meinem Bereich ist das überhaupt kein Thema – alle werden gleich behandelt. Es schlägt aber mehr und mehr zu einem durch, wie verdienten Mitarbeitern von oben mitunter nicht die Wertschätzung und der Respekt entgegengebracht wird, den sie eigentlich verdient hätten.
Hier muss man stark differenzieren. Mit meinen direkten Vorgesetzten ist bzw. bald war die Zusammenarbeit immer auf Augenhöhe und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Ich habe den Eindruck, dass dem mittleren und unteren Management überhaupt keine Einflussnahme ermöglicht wird und diese lediglich Entscheidungen kommunizieren “dürfen”, die an anderer Stelle getroffen wurden.
Je weiter man noch oben geht, desto schlechter wird das Führungsverhalten. Es zählt nur noch Charge, EBITDA & Co. Stimmen die Zahlen, kann das C-Level auch (aufgesetzt) nett sein und auf Kumpeltyp machen. Sobald die Zahlen unter Druck geraten, werden Mitarbeiter unter Druck gesetzt, gefühlt über Nacht betriebsbedingt gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt, um Kosten einzusparen. Der Mensch hinter der Arbeitskraft zählt leider immer weniger.
Mein Eindruck: Das C-Level hat mittlerweile alle relevanten Führungspositionen mit Personen besetzt, die die gewählte Linie konsequent mitgehen und keinen Widerspruch leisten.
Moderne Arbeitsausstattung, Möglichkeit wann immer man möchte remote zu arbeiten, Arbeiten aus dem Ausland möglich und schöne Büros (die aber eigentlich nur leer stehen und nur Kosten verursachen)
Top-down. Mitgestaltungsmöglichkeiten bei wirklich wichtigen Themen quasi nicht vorhanden. Es wird zwar kommuniziert und suggeriert, man könnte als einfacher Angestellter Dinge mitentwickeln und beeinflussen, aber im Endeffekt trifft das C-Level die Entscheidungen so, wie es für sie und ihre Ziele passt.
Es finden regelmäßig Town Halls statt. Der Mehrwert dieser hält sich stark in Grenzen. Außer dass aufgezeigt wird, dass wir unter der geplanten Charge sind und ein paar Sales- und Kunden-Updates kommt da nicht wirklich was mit Substanz.
Soweit ich das beurteilen kann, wird hier grundsätzlich jeder gleich behandelt. Im C-Level sind aber ausschließlich Männer anzutreffen. Das empfinde ich als sehr kritisch!
Von den Namen her interessante Kunden mit vielen Konzernen darunter. In der täglichen Arbeit ist dies aber manchmal hinderlich, da Prozesse teilweise ewig dauern und nichts umgesetzt wird. Wenn man auf große Brands steht, wird man bei diva-e aber fündig.
Leider bleibt aufgrund des Charge Drucks immer weniger Zeit interne Projekte voranzutreibe
Neben der Möglichkeit, 100% remote zu arbeiten, Überstunden abzubauen und den 30 Urlaubstagen, fällt diese Liste mittlerweile leider eher kurz aus. Besonders schade ist, dass einer der besten Arbeitgeber, die ich je hatte, inzwischen nur noch ein Schatten seiner selbst ist – ohne jegliche Aussicht, dass dies nur eine Phase ist.
So traurig es ist: Leider fast alles, was aus der diva-e geworden ist. Die Entwicklung hat sich so gewendet, dass es mir in manchen Momenten schon unangenehm ist, mit diesem Namen in Verbindung gebracht zu werden. Es ist wirklich schade, weil die Firma ursprünglich extrem viel Potenzial hatte. Jetzt bleiben oft nur noch diejenigen, die für ihre eigentliche Kompetenz (zu) gut bezahlt werden und deswegen aus Bequemlichkeit bleiben, weil sie anderswo nichts Vergleichbares finden würden. Sie arrangieren sich damit, die Management-Linie mitzugehen, und verstecken sich in den immer größer werdenden Projekten. Das ist das perfekte Rezept, damit High Performer das Unternehmen verlassen und die Projekte im unterdurchschnittlichen Mittelmaß versauern.
Es hoffe, dass nicht darum gebeten wird, positive Bewertungen zu schreiben, „um die negativen nicht so auffallen zu lassen“. Das würde zeigen, dass es dem Management nicht wirklich darum geht, etwas für die Mitarbeitenden zu verbessern, sondern nur das äußere Bild zu wahren. Ich bezweifle, dass das obere Management echte Verbesserungen für die Mitarbeitenden plant – vielmehr geht es um Zahlen, vermutlich auch, um vor dem neuen Investor gut dazustehen oder um die eigenen Bonusziele zu erreichen. Echte Werte gibt es hier kaum noch – nur leere Worthülsen auf Präsentationsfolien. Der einst starke diva-e Spirit ist, auch durch den Abgang der letzten People Manager, die freiwillig oder unfreiwillig gegangen sind, immer mehr verschwunden. Genau diese Personen wären jetzt dringend nötig.
Das vor etwa einem Jahr eingeführte ERP-System ist eine Katastrophe. Ohne zusätzliche User-Skripte im Browser ist das Frontend kaum nutzbar, die Performance ist schlecht (unverhältnismäßige Ladezeiten) und die Bedienung ist maximal unintuitiv. Fehlende Funktionen führen zu Workarounds, die die Datenqualität verschlechtern, und zahlreiche Fehlerquellen machen die Verlässlichkeit der Daten meiner Meinung nach unzureichend. Diese Daten bilden jedoch die Grundlage für alle Reportings und Business-Entscheidungen. Es braucht dringend Verbesserungen, um effizientere Arbeitsabläufe (z. B. Zeiterfassung) und verlässliche Zahlen zu gewährleisten.
Vor 2–3 Jahren war das Unternehmen ein großartiger Arbeitgeber mit tollen Fachexperten, starker Stimmung und echtem Tatendrang. Heute bleibt davon oft nur Galgenhumor. Daher sollte man ältere Bewertungen von den aktuellen (z. B. der letzten sechs Monate) getrennt betrachten.
Die einst positive Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten 6–12 Monaten drastisch verschlechtert, vor allem durch Entscheidungen und deren Kommunikation seitens des C-Levels. Während einige Teams noch funktionieren, schwindet auch dort die Zuversicht. Der Alltag ist geprägt von massivem Zahlendruck, willkürlichen Umstrukturierungen zur Kosteneinsparung und der Angst, wem man was sagen kann – kritisches Feedback wird ignoriert oder schadet der Karriere. Viele sorgen sich um ihren Job und erwägen eine Arbeitsrechtsschutzversicherung.
Natürlich muss das Unternehmen wirtschaftlich arbeiten und in Krisenzeiten sparen. Doch das rechtfertigt weder Aktionismus noch den Verlust strategischen Denkens. Auch in schwierigen Zeiten sollte ein Mindestmaß an Anstand und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden gewahrt bleiben.
Das wird (vergeblich) versucht aufzubauen. Das Eigenmarketing ist schwach, da nicht verstanden wird, dass es keine „eine“ Zielgruppe gibt. Statt gezielter Ansprache wird jede Botschaft per Gießkannenprinzip verteilt. Der Marken-Relaunch und der Website-Neubau haben dies verstärkt, da interner Expertenrat ignoriert oder übergangen wurde. Anschließend folgten Beschwerden über „nicht optimale“ Ergebnisse. Außerhalb von Bestandskunden oder Ex-Kollegen kennt kaum jemand diva-e – trotz Größe und namhafter Kunden. Intern sieht das Management das allerdings anders. Die Strategie möglichst große Kunden zu akquirieren, backfired regelmäßig: Die Tagessätze sind häufig niedrig, da Projekte als "blended Rate" mit Near-/Offshore-Kräften verkauft werden. Diese sind jedoch in vielen Abteilungen aktuell nicht verfügbar. Um trotzdem die Auslastung zu erreichen, werden Teams häufig mit juniorigen Mitarbeitenden besetzt, was bei komplexen Projekten zu Unzufriedenheit beim Kunden führt. Letztlich müssen dann teure Onshore-Senioren eingesetzt werden. Das Resultat: Der Kunde ist unzufrieden, das Image leidet und die Marge bleibt gering – ein klares Lose-Lose-Szenario.
Die Work-Life-Balance ist natürlich individuell, aber ein klarer Vorteil ist, dass Überstunden 1:1 ausgeglichen werden können – ein Benefit, der in der Agenturwelt eher selten ist.
Stark abhängig von der Eigeninitiative und ob die Abteilung an das Karrieremodell gebunden ist oder nicht. Das Grundprinzip des Modells ist sehr gut, Übertragbarkeit auf alle Fachbereiche sehr schwierig. Es ist stark davon auszugehen, dass eine Beförderung trotz Modell stark an Willkür gebunden ist - zumindest bei Bedarf.
Weiterbildung wurde bisher großzügig unterstützt, jedoch im Rahmen des Sparplans als eines der ersten Themen gestrichen. Es bleibt zu hoffen, dass dies bald wieder ermöglicht wird und nicht irgendwann von der Auslastung oder anderen Faktoren abhängig gemacht wird – Tendenzen in diese Richtung sind jedoch bereits erkennbar.
Die Gehälter und Gehaltsmodelle variieren aufgrund der Historie (Zusammenschluss verschiedener Agenturen) teils stark. In manchen Teams gibt es eine faire, transparente Struktur, während in anderen wilder Westen ist. Insgesamt werden jedoch in meiner Erfahrung gute Gehälter gezahlt, teils auch über Marktniveau. Wer allerdings mehr Gehalt will, muss aktiv kämpfen – wer nicht fordernd genug auftritt oder eine Führungskraft hat, die sich nicht für den Mitarbeitenden stark macht, geht oft leer aus. Manche Teamleads neigen auch dazu, zu sagen: „Sei doch dankbar für das, was du hast“, anstatt sich für eine faire Anpassung einzusetzen.
Die „Strategie“ scheint jedoch zunehmend darauf abzuzielen, vor allem juniorige oder Near-/Offshore-Kräfte einzustellen, um Kosten zu sparen – wahrscheinlich zu durchschnittlichen Gehältern. Insbesondere erfahrene und teurere Mitarbeitende wurden teilweise zum Gehen bewegt.
Vor ein paar Jahren hatte ich den Eindruck, dass hier tatsächlich etwas in Bezug auf Umwelt und Soziales passiert. Mittlerweile wirkt es eher wie Schein als Sein. Insgesamt würde ich das Unternehmen nicht als Vorzeigebeispiel in diesem Bereich sehen, aber vielleicht fehlen mir auch einfach die vollständigen Informationen.
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist nach wie vor stark – innerhalb der Teams wird sich unterstützt, und viele versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. Für viele ist das der Hauptgrund, (noch) zu bleiben.
Allerdings leidet dieser Zusammenhalt zunehmend unter dem steigenden Druck auf Margen und Charge. Das Management betont zwar immer wieder, wie wichtig es sei, die Silos zwischen den Abteilungen aufzubrechen, doch in der Praxis zeigt sich zunehmend das Gegenteil: Es entsteht ein immer stärkeres konzernartiges Denken, bei dem jede Abteilung vor allem ihre eigenen Interessen verfolgt. Zudem gibt es immer mehr Mitarbeitende, die sich lieber im Hintergrund halten, anstatt Verantwortung zu übernehmen oder über den eigenen Bereich hinauszudenken. Für leistungsstarke Kolleg:innen ist das extrem frustrierend.
In meiner Erfahrung immer einwandfrei.
Das Vorgesetztenverhalten in meiner Erfahrung war überwiegend positiv – offen, ehrlich, verlässlich und fair, vor allem bei den Teamleitern und Heads of. Auf höheren Ebenen scheint es jedoch, dass Führungskräfte ausschließlich in einer Linie mit der C-Level-Meinung bleiben, ohne größere Widersprüche.
Es wird oft von einer offenen Fehler- und Feedbackkultur gesprochen, doch diese kommt nicht bis ganz nach oben und ist daher für die Gesamtentwicklung des Unternehmens wertlos. Zudem fällt auf, dass immer häufiger über Mitarbeitende gesprochen wird, anstatt direkt auf sie zuzugehen. Führungskräfte werden wenig bis gar nicht in Entscheidungsprozesse eingebunden, zentrale Entscheidungen werden im Management getroffen und dann als vollendete Tatsachen kommuniziert. Die mittlere Führungsebene scheint dabei eher die Aufgabe zu haben, diese Entscheidungen den Teams zu vermitteln, statt aktiv mitzugestalten. Auch HR hat, wenn es wirklich darauf ankommt, keinen Einfluss – es wird strikt top-down durchregiert.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich sehr gut – die Hardware, Software und das Büroangebot stimmen. Allerdings werden die größeren Büros zunehmend reduziert, was durch die Möglichkeit des 100% remote verständlich ist. Die Qualität des Ersatzes bleibt an den noch umzuziehenden Standorten jedoch unklar.
Zunehmend sperrig wird es bei den sukzessive eingeschränkten Rechten auf dem eigenen Laptop, und den bürokratischen Hürden / notwendigen Prozesse für Softwarebeschaffung etc. - road to Konzern halt.
Trotz regelmäßiger Townhall-Meetings und eines speziellen Boards zur Verbesserung der Kommunikation von oben nach unten hat sich die Transparenz nicht verbessert. Statt klarer Informationen dominiert die Botschaft, dass die Zahlen nicht stimmen und die Wachstumsziele nicht erreicht werden – oft mit dem Unterton „Wir wissen, die Wirtschaftslage ist schlecht, aber...“.
Kritische Themen werden gezielt verklausuliert oder als Vorteil verkauft – Sparmaßnahmen werden etwa als „attraktive Optionen“ präsentiert („Mega-Angebot: Sabbatical light“). Das Vertrauen in die Führungsebene ist weitgehend verloren. Offensichtlich falsche oder widersprüchliche Aussagen werden später dementiert, was bei so manchem Mitarbeitenden den Eindruck erweckt, nicht ernst genommen zu werden.
Grundsätzlich immer gegeben bei Themen Gehalt und Beförderung in meiner Wahrnehmung. Die obere Führungsetage ist wenig überraschend Großteils und v.a. auf den einflussreichen Positionen eine klassische Männerdomäne.
Das hängt in der Regel vom Eigeninitiative-Level der Mitarbeitenden ab, aber natürlich maßgeblich von der jeweiligen Projektlage ab, die man meist nicht beeinflussen kann. Insgesamt ist mir jedoch nie etwas Negatives diesbezüglich aufgefallen. Insbesondere die zunehmend riesigen Projekte sind jedoch meist zäh und es geht wenig voran, weswegen sie nicht besonders spannend sind. Interessante Aufgaben außerhalb der laufenden Projekte werden jedoch zunehmend schwieriger zu finden / umzusetzen sein, da die Auslastungsziele erfüllt werden müssen.
Mobiles Arbeiten
Kollegen, Vorgesetzte und mangelndes Vertrauen, was dazu führt das dann die Leute denen man nicht vertraut hat, die ganze Sache wieder ausbaden darf.
- Büros dirch machen, die nihct genutzt werden
- Richtiges System für low und High perfomer einführen. Es kann nicht sein das Leute mit einer Ausbildung angedichtet wird, die Arbiet von Studierten zu übernehmen. Es hat und wird nie funktionieren. Das was da raus kommt, kann man höchstens in der Pfeife Rauchen. Zieht endlich die Linien Richtig, vergebt entsprechend Arbeit und investiert auch mal wirklich in die Leute, statt immer alle drann zu halten.
-Gewinnbeteitligung ist einfach nur lachhaft. Dann spart euch doch den Papierkram, statt mit den Leuten so herum zu springen
Die Arbeitsatmospphäre ist so lange gut, wie man nicht auf Dumme Kollegen trifft. An sich ist Diva-e ok, mehr aber auch nicht. Vor allem bei Forgesetzten und Projektmanagern, bekomme ich da schon arge Zweifel. Auf Einwände wird nicht eingegangen, Schätzungen über den Haufen geworfen, unfähige Externe mit ins Boot gezogen und Projekte gegen die Wand gefahren
Wenn ich manchmal höre was Kunden so erzählen und was abgeliefert wird, frage ich mich wie lange das noch gut gehen kann
Kann man eigentlich echt nicht meckern. ABER einsatz nach 16 Uhr wird auch nicht geschätzt
Große Red Flag. Es wird nur dann investiert, wenn der CC das für angebracht empfindet. Ich hatte manchmal 3 Monate und Mehr einfach nichts zu tun. Denkt mla jemand "Hey, die viele Zeit können wir in Weiterbildung investieren!" Nein, ich habe selbst angefangen Bücher zu wälzen.
Einfach nur OK, nicht mehr nicht weniger
kann ich wenig bis nichts zu sagen
Anfangs sehr gut, bis dann einige gekündigt hatten. Seit dem nur noch Ellenbogenmentalität, gegenseitige Demütigungen und runter machen in Meetings. Ansonsten gibt es im Jährlichen Mitarbeitergespräch immer das gesammelte Feedback des letzten Jahres. Einmal ist es mir passiert, das eine PM gefragt wurde, mit der ich schon über ein Jahr nicht mehr zusammen gearbietet hatte. In ihrem Feedback wurde ich wortwörtlich verhöhnt und alles war glatt gelogen. Als ich meinen Chef darauf aufmerksam gemacht habe, hat er einfach geschweiegen und ist nach 10 Sekunden Stille einfach zum nächsten Punkt. Als ich ihn nochmal darauf angesprocen habe, wieder das selbe. Menschlich von beiden sehr schade, da ich genanntem PM wöchentlich gerettet habe und sogar sonderarbeiten erledigt habe.
Großes nein, PMs und Team Leads haben wenig bis keine Anhnung was passiert und vor allem vom technischen. Der wo am lautesten Schreit, erhält das was er will
Kein Mensch ist in den Büros, zumindest in Karlsruhe. Büros fand ich eigentlich immer Top. Warum man die Geldgräber dennoch am laufen lässt, hat sich mir immernoch nicht erschlossen. Von den Leuten die ins office kommen, sind wenn es hoch kommt 5% der Plätze belegt. Der Rest verstaubt einfach.
Was ich richtig traurig gefunden habe, ist das iso27001 praktiziert wird, man aber kein eigenes Firmenhandy erhält. Kommt schon Leute, wo sind wir hier? Da wird wegen ein paar Handys herum gemacht?
Die Kommunikation habe ich als eher Negativ empfunden. Diva-e gibt Angestellten die falschen Anreize. Manchmal hatte ich das Gefühl in einer Hauptschule gelandet zu sein, statt mit Akademikern zusammen zu arbeiten, die wissen wie man sich benimmt, vor allem gegenüber Kunden. Ich werde nie den Tag vergessen, als mal in einem großen Meeting, wo auch der Kunde dabei war, einer der genannten Kollegen gesagt hat: "wann fangen wir an, dem Kunden etwas zu verkaufen, das wir auch liefern können". Ich bin in dem Moment fast gestorben, das ist dass was ich meine mit Diva-e gibt angstellten falsche Anreize. Fühlen sich einzelnze zu wichtig, betonung liegt auf fühlen, erlaubt man sich konsequenzlos die dümmsten Sachen. Das war eines von vielen Beispielen, wo sich Kollegen massiv daneben benommen haben, statt Themen ertsmal intern, gerne auch in einer größeren Runde zu besprechen.Ist ja nicht so als das es dafür keine Meetings gibt.
Ob M/W hier hat man mit dem Thema sicherlich keine Probleme. Einziger verutlich positiver Punkt. Es gibt auch viele Frauen, vor allem in Führungspositionen, wodurch ein Produktiver mix entsteht.
Naja, ich kann nur für meinen CC reden und da war es schon ganz schön ausgelutscht
I decided to leave diva-e on my own terms, and throughout the process, I felt very valued and supported. The offboarding experience was conducted with genuine care, which I truly appreciated.
Working at diva-e was an exciting journey, surrounded by great people and driven by an ambitious entrepreneurial spirit. The company thrives on its fast-paced environment and isn't afraid to set ambitious goals. I always had the freedom to try new things and explore creative solutions, which was both empowering and rewarding.
However, while the remote culture offers a lot of flexibility, I found myself missing more interpersonal connections. That's a personal preference, of course, but for me, it just wasn't the right fit.
I'll keep the memories of this time in a positive light.
relaxed, friendly and appreciative; Currently somewhat strained due to the overall economic situation; but optimistic about the future
Known among customers who rely on the good work results; currently still working on becoming better known in the market
Very flexible, strong remote culture
Great offers in themselves, which have currently suffered a little from somewhat tighter budgets; hope that everything can continue at full speed again soon
Was fine for me and, in my opinion, customary for the industry as a whole
There is certainly still room for improvement, but there were teams of employees who were committed to sustainability, etc.
I have always found them to be very supportive and open
In my opinion, age didn't play a role; it was more about the skills
In my case, very collegial, appreciative and supportive
Nice office, good equipment, good benefits
As open as possible; lots of changes, you have to be able to keep up
I have never noticed any differences
In principle, yes; you can try out a lot
Sehr transparente Info zu Markt- und Umsatzsituation. Tolle Kollegen, die einen mitziehn.
freundlich, kommunikativ, hell, zentrumsnah, klasse
Das Image ist modern, professionell und gar nicht Diva-like.
selbstbestimmte Organisation hilft, viel Rücksicht auf fam. Situationen
Ein ausgefeiltes Karrieremodell zeigt die Entwicklungspotentiale.
diva-e zahlt marktübliches / branchenübliches Gehalt
Es gibt freiwillige Werte-teams und Green Teams, die frei entscheiden
Meine Kollegen sind die besten der Welt.
Die Firma stellt lieber jüngere ein, aber erfahrene Kollegen werden geschätzt.
Immer ansprechbare Teamleads machen es leichter.
freie Wahl von Homeoffice-Anteil, Arbeitsort und sogar Euroweit möglich
sehr offen, auch Changes werden gut kommuniziert
Hier gibt es keinerlei Nachteile.
Super tolle Kundenprojekte aus vielen Branchen.
relative Freiheit in Auswahl von Projekten, Tätigkeiten. Volle Freiheit bei Arbeitszeit Einteilung, Auswahl Arbeitsgeräte, Tausch von Gehalt in Urlaubstage, regelmäßige Gespräche mit Teamleiter, kein Micro-Controlling (zumindest nicht bei mir).
Die negativen Bewertungen aus anderen Standorten, machen mir Angst. Da scheint es sehr große Abstände zwischen den unterschiedlichen Standorten zu geben, die ich mir für das Berliner Office, nicht erklären kann. An das C-Level: bitte nehmt solche Differenzen gerne als Wichtig wahr.
Bitte kein unkontrolliertes, zu hohes Wachstum mehr. Stabilisieren wir uns gerne erst einmal und bauen neu gewonnene Kollegen und Firmen auf.
Mit mehreren Jahren Homeoffice + den unzähligen Standorten, klappt die Zusammenarbeit recht gut. Ich bekam immer wieder Lob für Aktivitäten, die über meine "normale" Arbeit hinausgehen, egal ob PM, TL oder andere Kollegen. Für alles Andere("mache deine Arbeit, wofür du eingestellt wurdest) gibt es das Gehalt und den optionalen Jahresbonus.
Außerhalb der diva-e, habe ich nie unseren Namen gelesen, oder gehört. Das Image sollte von Außen kommen, nicht von Innen.
Die meisten Kollegen sind sich jedoch der allgemeinen Wirtschaftslage bewusst und es wird oft in Town Halls über die Zahlen gesprochen (da sollte Niemand überrascht sein!). Trotzdem kenne Ich aktuell keine Kollegen persönlich, die die Firma für etwaige schlechtere Auftragslagen verantwortlich machen könnte. Wir sind abhängig vom Wohlstand unserer Kunden.
Kernarbeitszeit in den Projekten ist meist 09:00 - 16:00. Trotzdem kann jeder und zu jederzeit, auch kurzfristig Stunden bzw. Tage freinehmen, ohne dass es negative Folgen für Einen hat. Auch steht es jedem Kollegen frei, die Arbeitszeit auf den ganzen Tag zu streuen; sofern keine wichtigen Kundentermine anstehen. Aber auch dann gibt es kein negatives Feedback, wenn man "mal nicht kann".
E-Learning Plattform, Weiterbildungs-Budget, Karriere-Modell (viele kleine Bausteine mit interessanten Zielen), rede mit deinem Teamleiter ... Was will man mehr?
Ich kann meine Gehaltsanpassungen bisher so gestalten, dass mich andere Jobanfragen nicht abwerben können. Meist brauche ich gar nichts zu sagen, und es klappt dennoch. Wie oben gesagt:
" Für alles Andere("mache deine Arbeit, wofür du eingestellt wurdest) gibt es das Gehalt und den optionalen Jahresbonus."
Egal, mit welchen Standorten ich bisher zusammengearbeitet habe, sind Alle untereinander immer sehr hilfsbereit und die meisten auch sehr engagiert gewesen. Lästereien habe ich sehr lange nicht mehr erlebt. Wenn, dann tauscht man sich Mal objektiv über Kollegen aus, was aber konstruktive Folgen haben soll: hier kann man bei Problemen mit den Leuten auch reden.
werden hier sehr gewürdigt. Bisher auch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Bisher keine Probleme mit meinen Teamleitern gehabt. Alle Wünsche/Anregungen wurden bisher berücksichtigt bzw. sehr gut diskutiert.
Alle Standorte haben gute bis sehr gute Büros. Wer es will, kann einen Arbeitsplatz im Office haben. Die meisten sind jedoch 80% > im Homeoffice. Hardware ist auf dem neusten Stand; auch Zweit-Laptops sind sogar möglich.
Es gibt jede Menge Town Halls vom C-level, wo jeder im Nachgang kritische Fragen stellen kann und diese auch vom C-Level beantwortet werden. #wer-nicht-fragt-bleibt-dumm...
Sehr viele internationale Kollegen, egal ob Mann/ Frau oder anders definiert, werden hier, meiner Erfahrung nach, gleichberechtigt behandlet. Es zählen eher zuerst die Hard-skills, dann die Soft-skills. Habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Nur einmal kam es wohl zu einer Kündigung, vor ein paar Jahren, wo ein Kollege sich mehrfach diskriminierend verhalten hat.
Abwechslungsreich kann hier Jeder seine Aufgaben finden. Für ein Projekt machst du Frontend-dev, für ein anderes kannst du QA machen. Wechsle vom Backend-dev zu Devops. Why not? Sage deinen Wunsch einfach im MA-Gespräch und wenn ein neues Projekt für dich gesucht wird, sag sofort, dass du gerne etwas anders ausprobieren magst.
E-learning Plattform steht auch jedem zur Verfügung, um sich persönlich weiterzuentwickeln.
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