

EDAG Group News

EDAG UNTERSTÜTZT AIR BEI DER ENTWICKLUNG UND PRODUKTION DES eVTOL AIR ONE
Die EDAG Group zeichnet mit „AIR“, einem Hersteller von eVTOLs (electric Vertical Take-Off and Landing aircraft) eine Absichtserklärung zur Entwicklung und Produktion von serienreifen Flugzeugvarianten. Die Partnerschaft markiert für beide Unternehmen einen bedeutenden Schritt in Richtung skalierbarer Luftmobilität.
Die EDAG Group ist unter anderem verantwortlich für die Entwicklung und Fertigung der Hauptstruktur für das Modell AIR ONE. Als zuverlässiger Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung in der automobilen Strukturentwicklung bringt die EDAG Group umfassende Expertise in Konstruktion, Leichtbau und Produktion in das Projekt ein.
Das “AIR ONE” wird in unterschiedlichen Flugzeugvarianten zur Verfügung stehen. Für die private Nutzung wird es ein durch einen Piloten gesteuertes Modell ab 2026 geben, die unbemannte Cargo-Variante wird bereits in diesem Jahr an die Erstkunden ausgeliefert.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit bei den Modellvarianten zwischen verschiedenen Antriebsformen zu wählen: So bietet das rein elektrische AIR ONE eine Reichweite von einer Stunde Flugzeit bei einer Beladung von bis 250 kg. Eine Reichweitenverlängerung bei gleichbleibender Beladung könnte mit einer hybriden Variante von bis zu 450 km möglich sein. Die ersten unbemannten Flüge wurden bereits im Jahr 2022 erfolgreich realisiert.
Die von der EDAG Group neu entwickelte Hauptstruktur sowie weiterer Baugruppen für das Luftfahrzeug AIR ONE überzeugen durch Leichtbau, innovative Features wie klappbare Flügel und Motorarme sowie einen variabel nutzbaren Kabinenraum für Güter oder Personen. Nachdem die ersten Strukturen bereits geliefert wurden, folgt derzeitig der Zusammenbau und das Testing der Flugzeuge bei AIR.

EDAG INTENSIVIERT ZUSAMMENARBEIT MIT NVIDIA OMNIVERSE
Die EDAG Group entwickelt zukunftsweisende Lösungen für das Industrial Metaverse.
Auf der Hannover Messe 2025 hat das Unternehmen Showcases präsentiert, die die Möglichkeiten seiner Kollaborationsplattform demonstrieren. Die vorgestellten Anwendungsfälle umfassten das Projektmanagement im Industrial Metaverse durch den Einsatz der NVIDIA Omniverse – powered by OpenUSD, sowie Produktionsentwicklung und -optimierung durch virtuelle Modellierung. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen kombiniert die jeweiligen Kernkompetenzen optimal: EDAG bringt tiefes Produkt- und Produktionswissen mit. Dank seines integrativen Ansatzes verbindet das Unternehmen digitale Welten und reale Fertigung. NVIDIA ergänzt diese Expertise mit beschleunigter Rechenleistung und KI-Technologien, um Projekte für die Industrie 4.0 in großem Maßstab zu realisieren.
EDAG wurde für seine Plattform außerdem von NVIDIA mit dem Industry Innovation Award ausgezeichnet, der herausragende Bemühungen und den innovativen Geist bei der Nutzung von NVIDIA Omniverse und KI-Technologien belegt. Prämiert wurde das Unternehmen für seine innovative Plattform, die es Kunden ermöglicht, fortschrittliche industrielle Metaverse-Anwendungen und digitale Zwillinge zu erstellen. Zu den Hauptmerkmalen der Plattform gehören datengestützte Entscheidungsfindung, virtuelle Schulungen, Qualitätssicherung auf Komponentenebene und KI-unterstütztes Projektmanagement. Diese führen zu einer verbesserten Zusammenarbeit, höherer Effizienz und reduzierten Kosten für Kunden.
Maßgeschneiderte Lösungen für die Produktion von Morgen
„Wir haben bereits früh erkannt, wie wichtig es ist, komplexe Fertigungsprozesse und Produktentwicklungen intuitiv darzustellen. Mit NVIDIA Omniverse Bibliotheken und Frameworks können wir diese Vision auf ein neues Level heben“, erklärt Dirk Keller, Geschäftsführer der EDAG Production Solutions GmbH & Co KG.
Jan Berner, Leiter Technik und Prozesse bei Feynsinn, ergänzt: „Bei uns gilt der Grundsatz: Wir machen fertig. Das bedeutet, dass wir nicht nur Konzepte entwickeln, sondern sicherstellen, dass unsere Lösungen im Markt funktionieren und Fertigungsanlagen tatsächlich auch zuverlässig produzieren können. Im Industrial Metaverse können wir sämtliche Prozesse visualisieren und optimieren, bevor sie in der Realität umgesetzt werden.“
Gesamtheitlicher Ansatz und Pilotprojekte
Als digitaler Integrator denkt EDAG nicht in Silos, sondern vernetzt Prozesse, Daten und Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Industrial Metaverse fungiert dabei als Klammer, die Smart Product, Smart Factory und Smart People miteinander verbindet. Die Verwendung von NVIDIA Technologien unterstützt Betriebe dabei, selbst komplexe Datenmengen schnell und effizient zu verarbeiten. So können Unternehmen intelligente, datengetriebene Entscheidungen treffen, die ihre Produktion optimieren.
Bereits jetzt hat EDAG erste Pilotkundenprojekte durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen durch den gezielten Einsatz von Technologie wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig den Fachkräftemangel ausgleichen können. Signifikante Produktivitätssteigerungen und die Reduktion von Fehlern helfen den Kunden, Kosten zu senken und ihre Time-to-Market zu verkürzen.

EDAG CHINA ALS KEY PARTNER VON VOLKSWAGEN ANHUI UND VCTC
EDAG China wurde bei der 4. Lieferantenkonferenz von Volkswagen Anhui und der Volkswagen China Technology Company (VCTC) in Hefei für die effiziente Zusammenarbeit gewürdigt.
VCTC als chinesisches Technologiezentrum der Volkswagen Gruppe hat sich auf die Entwicklung von Fahrzeug-Modellen und -Technologien speziell für den chinesischen Markt fokussiert. Es spielt eine Schlüsselrolle in der Forschung und Entwicklung von innovativen Lösungen in Bereichen wie Elektromobilität und autonomem Fahren.
Stellvertretend für die EDAG Group als einem der fünf Key Partner, die aus etwa 300 Lieferanten ausgewählten wurden, wurde William Wu, Managing Director von EDAG China, als Unternehmensvertreter auf die Bühne gebeten. Dort nahm er gemeinsam mit der Top-Managementebene von VCTC und VWA – darunter Thomas Ulbrich (CTO von VGC und CEO von VCTC), Alfonso Sancha (Executive VP von VGC), sowie Miroslav Khula (CEO von VWA) – an der feierlichen Light-Up-Ceremony teil, die den symbolischen Auftakt des neuen Geschäftsjahres markiert.
„Die Anerkennung als Key Partner unterstreicht die Partnerschaft zwischen EDAG China, Volkswagen Anhui und VCTC und bestätigt zugleich die bedeutende Rolle der EDAG Group bei der Entwicklung von Fahrzeug-Modellen der nächsten Generation“, erklärte William Wu.

STRAGETISCHE PARTNERSCHAFT ZWISCHEN EDAG & SAP
Die SAP SE und die EDAG Engineering GmbH haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben, die darauf abzielt, innovative Lösungen für das Supply Chain Management (SCM) zu entwickeln und umzusetzen. Diese Partnerschaft verbindet die umfassende Expertise von SAP im Bereich Unternehmenssoftware mit der langjährigen Erfahrung von EDAG in der Automobil- und Industrieentwicklung.
Mit dieser Zusammenarbeit möchten beide Unternehmen den digitalen Wandel in der globalen Lieferkette vorantreiben. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Supply Chain zu optimieren, indem sie Effizienz steigern, Risiken minimieren und gleichzeitig die Transparenz und Flexibilität erhöhen.
Innovative Lösungen für die digitale Lieferkette
Durch den Einsatz von SAP S/4HANA und weiteren SAP-Technologien wird die Partnerschaft Unternehmen ermöglichen, ihre Supply-Chain-Prozesse zu automatisieren, Echtzeit-Datenanalysen zu integrieren und KI-basierte Prognosen zu nutzen. EDAG wird seine Expertise in der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen einbringen, um die Implementierung dieser Technologien in komplexen Produktionsumfeldern zu erleichtern.
“Die Partnerschaft mit SAP im Bereich Supply Chain Management (SCM) ist ein entscheidender Schritt, um unseren Kunden zukunftsfähige Lösungen zu bieten. Durch die Kombination der innovativen Technologien von SAP mit unserer Expertise im Bereich der Entwicklung von smarten Fabriken können wir effiziente, flexible und skalierbare Lieferkettenlösungen schaffen, die den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt gerecht werden”, erklärt Dirk Keller, Geschäftsführer der EDAG Production Solutions GmbH & Co KG.
Zukunftsfähige Lieferketten für den Erfolg von Unternehmen
EDAG bringt in die Partnerschaft die tiefgreifende Expertise in der industriellen Digitalisierung sowie in der Entwicklung von Softwarelösungen für verschiedene Industrien ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit SAP wird EDAG in der Lage sein, maßgeschneiderte Anwendungen zu entwickeln, die auf die spezifischen Anforderungen von Unternehmen in verschiedenen Sektoren zugeschnitten sind.

DREI STRATEGISCHE SCHWERPUNKTE UND NEUE ZIELBRANCHEN
Im Rahmen seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung kündigt der Entwicklungsdienstleister EDAG Group heute eine umfassende Diversifizierung seines Portfolios an. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Marktstellung zu festigen und den sich wandelnden Bedürfnissen der Kunden sowie den dynamischen Anforderungen der unterschiedlichen Branchen gerecht zu werden. Die Diversifizierung des Portfolios erfolgt branchenspezifisch in enger Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen, Partnern und Experten.
Zukünftig wird es drei EDAG Portfoliocluster geben: Den ersten Schwerpunkt bildet Mobility Solutions, das größte Geschäftsfeld der EDAG Group. Hier liegt der Fokus unter anderem auf Dienstleistungen entlang des automobilen Entwicklungsprozesses, der Elektronikentwicklung sowie der Verantwortung von Modulen, Derivaten und Gesamtfahrzeugen. Darüber hinaus begleitet die EDAG Group Unternehmen bei der Realisierung von Trendthemen - dazu gehören zum Beispiel autonomes Fahren, innovative Antriebstechnologien und Nachhaltigkeit.
Im zweiten Cluster Industry Solutions bietet die EDAG Group ganzheitliche und branchenspezifische Lösungen rund um die Entwicklung von Smart Products sowie Smart Factories. Abgerundet wird das Portfolio durch die Entwicklung ergänzender digitaler und KI-gestützter Ökosysteme und die Integration der einzelnen Elemente in das Industrial Metaverse. Dass das Unternehmen sich bereits in der Industrie einen Namen gemacht hat und als Entwicklungspartner geschätzt ist, belegt die Auszeichnung zum Best Service Partner der Wacker Chemie AG. Für den Chemiekonzern entwickelt und betreibt die EDAG Group unter anderem Software zur Überwachung und Steuerung der Produktion auf Basis einer modernen Web-Anwendung.
Das jüngste Cluster bildet Public Solutions. Als innovativer Partner unterstützt die EDAG Group sowohl Städte als auch Landkreise, Bundesländer sowie kommunale IT-Dienstleister bei der Prozessoptimierung, Datenvernetzung und der digitalen Infrastruktur. Angefangen bei der Beratung und Entwicklung, übernimmt das EDAG Team auch die operative Verantwortung während der Umsetzung, bis hin zum laufenden Betrieb.
In zahlreichen Branchen wird die EDAG Group in Zukunft global aktiv sein. Zu den neu identifizierten Zielbranchen gehören unter anderem Medizinprodukte, erneuerbare Energien, Schienenverkehr, Halbleiterindustrie, Konsumgüter und Haushaltsgeräte.
Neuer Webauftritt und Teilnahme an der Hannover Messe
Begleitet und unterstützt wird dieser Entwicklungsschritt der EDAG Group durch den Launch einer neuen Website, die die Neuausrichtung des Geschäfts zum ersten Mal sichtbar macht. Außerdem nimmt die EDAG Group im Jahr 2025 erstmalig an der Hannover Messe teil. Interessierte erhalten vom 31. März bis zum 4. April 2025 Einblicke, wie die EDAG Group als digitaler Integrator Kunden aus verschiedensten Branchen bei der effizienten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen unterstützen kann.
Proaktiv die richtigen Weichen stellen
„Die Mobilitätsbranche befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess. Wir erleben fundamentale Veränderungen auf allen Ebenen. EDAG kann Wandel und Innovation. Das ist Teil unserer DNA. Wir schärfen unser Profil nicht nur im Automobilbereich, sondern auch Industrien ringsum. Dafür arbeiten wir als einer der weltweit größten Entwicklungsdienstleister global vernetzt und haben erst vor kurzem unsere Ressourcen in Indien weiter ausgebaut“, erklärt Harald Keller, CEO der EDAG Group.

INNOVATIONSPROJEKT CAMPUS FREECITY LIEFERT ERKENTNISSE FÜR AUTONOMES FAHREN
Nach 35 Monaten Laufzeit liefert das Konsortium des Mobilitätsprojekts Campus FreeCity, bestehend aus acht Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie drei assoziierten Partnern, umfassende Erkenntnisse für den Weg zur Einführung und Etablierung autonom fahrender, modular aufgebauter Fahrzeuge in der Stadt.
Über das Projekt
Im Projekt Campus FreeCity wurde seit November 2021 im Labormaßstab ein komplettes Ökosystem für Mobilitäts-, Transport- und Serviceaufgaben der Smart City erforscht, um für den Verkehr der Zukunft das volle Potential neuer Technologiefelder wie Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren oder Internet of Things zu nutzen. Im Zentrum des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Projekts stehen die modular aufgebauten CityBot-Fahrzeuge, die von der Projektinitiatorin EDAG Group entwickelt werden.
Die automatisiert fahrenden Roboterfahrzeuge sind sowohl zur Personenbeförderung als auch zum Gütertransport und für bestimmte Serviceleistungen, die in einer Stadt anfallen, geeignet. Getestet wurden im Reallabor am Deutsche Bank Park folgende Anwendungsfälle: die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen, die Belieferung der Kioske mit Waren, die Entsorgung von Abfällen und Grünschnitt, die Bewässerung von Grünflächen sowie die Beförderung von Arbeitskräften und deren Arbeitsmaterialen zum Einsatzort.
Das Konzept der hochautomatisierten Roboterfahrzeuge hat die EDAG Group erstmals 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt. Innerhalb des Projekts Campus FreeCity übernahm das Unternehmen die umfangreiche Entwicklung sowie den ganzheitlichen Systemaufbau und konnte für die Fahrzeuge das Technology Readiness Level vier (TRL 4) erreichen.
Das modulare Fahrzeugkonzept wird durch eine mechatronische Koppelstelle zwischen den Zug- und Nutzmodulen realisiert. Die Kommunikation der Roboterfahrzeuge erfolgt über 5G Mobilfunk und das Internet mit einem Operation Center und dem fahrzeug-externen, von der EDAG Group entwickelten, Mobility Backend. Über ein eigens entwickeltes Buchungssystem können Anwender*innen die verschiedenen Transport- und Arbeitsservices der CityBots über ein Mobiltelefon oder ein Tablet mit speziellen Applikationen beauftragen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Innovationsprojekt
Im Ergebnis des innovativen Vorhabens Campus FreeCity stehen insbesondere wichtige Erkenntnisse bei der Entwicklung autonomer Fahrzeugkonzepte, bei der Absicherung autonom und vernetzt fahrender Fahrzeuge, bei der Entwicklung von Sicherheits- und Zulassungskriterien und der Technologieakzeptanz bei Fahrgästen, Passantinnen und Passanten sowie anderen Verkehrsteilnehmenden erzielt werden.
Die Ergebnisse wurden vor allem durch eine intensive, mehrmonatige Testphase erzielt, in der spezifische Anwendungsfälle (Use Cases) aus dem Stadionbetrieb erprobt wurden. Die EintrachtTech GmbH, die Digitaltochter von Eintracht Frankfurt, hat hierbei gemeinsam mit den Verbundpartnern zehn Use Cases aus den Bereichen Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen, Logistik, Grünflächenbewässerung und Müllabtransport definiert, die eine Grundlage für die praktische Erprobung der CityBots im Reallabor des Deutsche Bank Park bildeten. Um Anforderungen aus der Praxis zu erhalten, wurden potenzielle Nutzergruppen aus dem Stadionbetrieb aktiv in die Testfahrten eingebunden.
Dr. Oliver Bäcker, Leiter Digitalzentrum „Arena of IoT“, EintrachtTech GmbH: „Gemeinsam mit unseren Partnern gestalten wir Innovationen, die auch über das Stadion hinaus Mehrwerte für die Menschen in Stadt und Region schaffen. Der Deutsche Bank Park ist dafür das ideale Testfeld. Viele Abläufe und Bedarfe, die in Innenstädten auftreten, finden sich auf dem Stadiongelände wieder und so lassen sich Erkenntnisse aus dem ‚Smart Stadium‘ auf ‚Smart City‘ und ‚Smart Region‘ übertragen.“
Campus FreeCity: Vorzeigeprojekt der Bundesregierung
Von den Ergebnissen überzeugen konnten sich am 21. Oktober 2024 auch Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler und Wirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing, die sich im Rahmen des Digital-Gipfels 2024 der Bundesregierung über das Potenzial der EDAG CityBots und der möglichen Skalierung des Projekts informierten.
Kerstin Bitterer, Bereichsleiterin Innovations- und Netzwerkmanagement, House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH, sagt: „Dank des interdisziplinären und perspektivenreichen Charakters von Campus FreeCity haben wir umfassende Erkenntnisse gewonnen, die für sämtliche Herausforderungen auf dem Weg zum autonomen Fahren in der Stadt höchste Relevanz haben – technologisch, rechtlich und kommunikativ.”
Technologieakzeptanz als Schlüssel für innovative Mobilitätslösungen
Ein wesentlicher Treiber der Adoption innovativer Mobilitätslösungen und neuartiger Automobilkonzepte wie dem automatisierten Roboterfahrzeug EDAG CityBot ist die Technologieakzeptanz. Im Rahmen des Projekts wurden über 600 Personen befragt, um Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von automatisierten Fahrzeugen und insbesondere des EDAG CityBots zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Vertrauen in die Technologie sowie eine transparente Kommunikation entscheidend für die Akzeptanz sind.
Diese Erkenntnisse wurden in Nutzerstudien bestätigt, die die Technische Universität Darmstadt gemeinsam mit der Hochschule Fulda im Reallabor im Deutsche Bank Park durchgeführt hat. In diesen Studien wurde das im Projekt entwickelte Konzept für die Kommunikation und Interaktion des EDAG CityBots mit Nutzenden in verschiedenen Use Cases evaluiert. Insgesamt 44 Probandinnen und Probanden nahmen an drei Versuchsreihen teil, in denen sie in realitätsnahen Szenarien mit dem EDAG CityBot interagierten. Zu den Versuchsreihen zählten eine Fahrt als Fahrgast im EDAG CityBot auf dem Stadiongelände, die Begegnung des EDAG CityBot im Szenario der Straßenquerung aus Fußgängerperspektive sowie die Zusammenarbeit mit dem EDAG CityBot aus Sicht einer Arbeitsperson. Über alle Versuchsreihen hinweg zeigte sich, dass das unmittelbare Erleben der innovativen Technologie für den Abbau von Bedenken und die Steigerung der Nutzungsbereitschaft entscheidend ist.
Die mit den Projektverantwortlichen erarbeiteten Verbesserungsvorschläge und Entwicklungsansätze, werden unmittelbar in die nächste Entwicklungsphase der Mensch-Fahrzeug-Kommunikation einfließen.
Im Rahmen zusätzlicher Dialogveranstaltungen wurden Bürgerinnen und Bürger aktiviert, an der Gestaltung ihrer künftigen Mobilität aktiv teilzunehmen. Zu deren wichtigsten Bedürfnissen zählten die Gestaltung der Fahrzeuge, eine nutzerfreundliche Oberfläche der App zur Beauftragung der Fahrzeugflotte, Sicherheitsaspekte des autonomen Fahrens und der persönlichen Daten sowie eine lebenswerte und gleichzeitig funktionale Gestaltung des öffentlichen Raums. Im Ergebnis begegneten die beteiligten Bürgerinnen und Bürger einer hochautomatisiert fahrenden Roboterfahrzeugflotte durchaus positiv: Über zwei Drittel der Teilnehmenden bewerteten das Konzept des CityBots als nützlich für ihr Umfeld, knapp 80 Prozent können sich vorstellen, ein solches Angebot selbst zu nutzen.
Im Rahmen des Teilprojekts „Energieeffiziente Künstliche Intelligenz“ der Hochschule Fulda wurden Aspekte der Nachhaltigkeit untersucht. Der Fokus lag dabei auf dem Einsatz energieeffizienter Prozessoren, um den Energieaufwand des CityBots bei der Verarbeitung von Bildern zur Erkennung von Objekten, Personen oder Gefahrenquellen im Straßenverkehr möglichst gering zu halten.
Prof. Dr. Jan-Torsten Milde, Projektleiter, Hochschule Fulda: „Mit unseren Ergebnissen möchten wir dazu beitragen, dass autonome Fahrzeuge wie der CityBot für jedermann effektiv, einfach und sicher nutzbar werden. Der Einsatz von energieeffizienter Künstlicher Intelligenz in den Bereichen maschinelles Sehen und Sprachsteuerung ermöglicht wichtige Schritte in diese Richtung.“
Prof. Dr.-Ing. Stephan Rinderknecht, Projektleiter, Technische Universität Darmstadt: „Bei der Erforschung von innovativen und disruptiven Mobilitätskonzepten wie dem CityBot-Ökosystem ist es besonders wichtig, interdisziplinär zu arbeiten und Aspekte der Nachhaltigkeit mit den drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales einzubringen. Dazu war die TU Darmstadt am Projekt als wissenschaftliche Begleitung mit fünf Instituten beteiligt, um alle Dimensionen zu beforschen und spannende wissenschaftliche Ergebnisse für die Mobilitätssysteme der Zukunft zu erzielen.“
In puncto Absicherung des autonomen Fahrens entwickelte und implementierte T-Systems International im Projekt ein auch auf andere autonome Fahrzeuge übertragbares System zur Teleoperation von Fahrzeugen als technische Aufsicht im öffentlichen Straßenverkehr. In Situationen, in denen das autonome Fahrsystem an seine Grenzen stößt, übernimmt die Teleoperatorin bzw. der Teleoperator die Kontrolle und steuert das Fahrzeug sicher durch den Verkehr.
DEKRA prüfte im Projekt Campus FreeCity die Zulassungsfähigkeit des Mobilitätskonzepts CityBot nach europäischen Verordnungen/Richtlinien und etablierten Normen. Die im Projekt gewonnenen technologischen und zulassungsrechtlichen Kenntnisse sollen zur geeigneten Methodik für die Überprüfung vergleichbarer Systeme genutzt werden. Zudem soll der Bericht zum Stand der Technik als Basis für die Klärung offener zulassungsrechtlicher Fragen mit Fachgremien und Behörden dienen.
Erforscht wurden außerdem Fragen zur Absicherung gegen Cyber-Angriffe des autonomen Fahrens (Hochschule Fulda); entwickelt wurden eine Software-Applikation, mit der lang-, mittel- und kurzfristige Planungsanforderungen für logistische Aufgaben einer CityBot-Flotte umgesetzt werden können (Hochschule Fulda mit Unterstützung der Universität der Bundeswehr München), ein Capacity & Traffic Management System sowie Handlungsleitfäden für Störungsfälle (TU Darmstadt) und smarte Wartungs- und Reparaturplanungen (COMPREDICT).
Die Zukunft des EDAG CityBots
Die Laufzeit des Projekts endete im Oktober 2024. Künftig sollen die CityBots in einem neuen Umfeld, dem Flughafenvorfeld, getestet und weiterentwickelt werden. Das Flughafenvorfeld bietet eine analoge Vielfalt an Use Cases im Anschluss an das Reallabor im Deutsche Bank Park, wie Personenbeförderung, Transport- und Serviceaufgaben. Es bietet die Möglichkeit zur Weiterentwicklung des Systems in einem abgegrenzten Raum mit klar definierten Abläufen und gleichzeitig stellt es einen ersten umsetz- und skalierbaren großen Business Case einer CityBot-Flotte dar.
Gerhard Körbel, Gesamtprojektleiter Campus FreeCity, EDAG Group: „Wir sehen überall dort ein hohes Potenzial für die EDAG CityBots und ihr Ökosystem, wo wiederkehrende Aufgaben durch ein automatisiertes System ersetzt werden können. Dadurch, dass unser System rund um die Uhr arbeitet, können viele Aufgaben auf den Nachtbetrieb ausgeweitet werden. Das betrifft nicht nur kommunale Serviceaufgaben einer Stadt oder die Logistik eines Stadions wie im Reallabor Campus FreeCity. Insbesondere Flughäfen bieten hier in einem ersten Schritt eine ideale Plattform.“
Eine Übersicht über unsere aktuellen Veröffentlichungen sowie weitere Informationen über Campus FreeCity sind auf der Projektwebsite campusfreecity.de verfügbar.

EDAG ERNEUT ALS TOP EMPLOYER AUSGEZEICHNET
Bereits zum 17. Mal zeichnet das unabhängige internationale Top Employers Institute die EDAG Engineering GmbH als einen der besten Arbeitgeber in Deutschland aus. Diese Auszeichnung hebt das Unternehmen als Arbeitgeber hervor, der nicht nur exzellente Arbeitsbedingungen schafft, sondern auch ein zukunftsorientiertes, innovatives Arbeitsumfeld bietet – ein Aspekt, der gerade in der aktuellen Transformation von besonderer Bedeutung ist.
Der im Vergleich zur Vorjahresauszeichnung noch verbesserte Score von 80,3% bestätigt dem Unternehmen seine stetige Weiterentwicklung. „Diese Auszeichnung ist für uns zugleich ein Ansporn, uns gerade in diesen Zeiten weiter zu verbessern. Unsere Mitarbeitenden sind der Schlüssel, um die Transformationsprozesse in den verschiedenen Entwicklungsbereichen aktiv mitzugestalten“, erklärt Holger Merz, CFO der EDAG Group.
Besonders hervorzuheben sind die hervorragenden Ergebnisse in den Kategorien Employer Branding, Arbeitsumgebung, Onboarding und Personalentwicklung. Die starke Arbeitgebermarke überzeugt unter anderem mit einer klaren Employer Value Proposition und authentischer Kommunikation. Moderne Arbeitswelten bieten Flexibilität, ergonomische Arbeitsplätze, Think Tanks und kreative Begegnungszonen, ergänzt durch flexible Arbeitszeiten und hybride Arbeitsmodelle. Erneut wurde das Onboarding-Programm für neue Mitarbeitende hervorgehoben. Digitale Plattformen, ein strukturierter Welcome Day und ein enger Austausch mit Führungskräften und Teams sorgen für einen reibungslosen Einstieg. Mit dem zuletzt im Unternehmen implementierten LinkedIn Learning und dem Nachwuchskräfte-Entwicklungsprogramm EDAG Qualifying bietet die EDAG Engineering GmbH zudem gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten.

DER EDAG CITYBOT AUF DEM DIGITAL-GIPFEL 2024
Beim zweitägigen Digital-Gipfel der Bundesregierung am 21. und 22. Oktober 2024 präsentierte die EDAG Group ihr modulares Roboterfahrzeug EDAG CityBot. In diesem Rahmen wurde das Potential der vernetzten und automatisiert fahrenden Roboterflotte vor einem großen Publikum aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gewürdigt.
EDAG CityBot als Schrittmacher der digitalen Transformation Deutschlands
Der Digital-Gipfel ist die zentrale Plattform der Bundesregierung zur Gestaltung der digitalen Transformation mit über 1500 Teilnehmenden. Im Fokus der Veranstaltung stehen digitale Zukunftsfragen Deutschlands und die Vorstellung von wegweisenden Projekten wie dem EDAG CityBot. Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Verkehrsminister Volker Wissing haben sich persönlich das einzigartige Mobilitätskonzept des Entwicklungsdienstleisters aus nächster Nähe angesehen. Im Rahmen eines Ausschreibungsprozesses hatte der Bundeskanzler das Mobilitätssystem der EDAG Group als Kanzlerexponat des Digital-Gipfels ausgewählt.
Die Präsentation vor Ort zeigt die Bedeutung der EDAG Group im Kontext der digitalen und nachhaltigen Transformation Deutschlands. Kanzler Scholz zu der technologischen Innovationskraft und den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Roboterfahrzeugs: „Das Produkt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung und nachhaltige Mobilität ineinandergreifen können.“
Innovative Lösung für vielfältige Aufgaben
Die EDAG CityBots sind hochautomatisierte, vernetzte, emissionsfreie und fahrerlose Roboterfahrerzeuge, die dank ihrer modularen Bauweise unterschiedliche Aufgaben im urbanen Raum übernehmen können. Ob als Transportfahrzeug, Reinigungseinheit oder als mobiler Assistent – durch ihre Flexibilität sind die CityBots ein Schlüsselfaktor für die nachhaltige, profitable und effiziente Mobilität von morgen. Eine eigens entwickelte Leitsoftware navigiert die automatisierten Fahrzeuge staufrei und sicher durch den Verkehr. Optional sind die Roboterfahrzeuge auch teleoperiert steuerbar. Zur Automatisierung der Fahrfunktionen besitzen die CityBots ein konfigurierbares Sensor Set, vornehmlich bestehend aus LIDAREN und 3D-Stereokameras. Die Umsetzung der Fahrfunktionen wird durch eine skalierbare Software-Plattform mit 40 Software Kernmodulen realisiert. Die Kommunikation der Roboterfahrzeuge erfolgt über 5G Mobilfunk und das Internet mit einem fahrzeug-externen, von der EDAG Group entwickeltem, Mobility Backend.
Die Einbindung von Infrastruktur- und Umwelt-Sensorik ermöglicht den bedarfsgerechten Einsatz der CityBots und die Erweiterung der Systemautomatisierung. Über ein eigens entwickeltes Buchungssystem können Anwender die verschiedenen Transport- und Arbeitsservices der CityBots mit Hilfe eines Mobiltelefons oder eines Tablets beauftragen.
Ein eigenes Ökosystem für Smart Citys und Flughäfen
„Die Präsentation auf dem Digital-Gipfel bestätigt die Relevanz unserer Technologie und gibt uns zusätzlichen Rückenwind für die weitere Entwicklung. Wir haben eindrucksvoll gezeigt, wozu der EDAG CityBot in der Lage ist und in welchen Anwendungsgebieten er sein volles Potenzial ausschöpfen kann“, erklärt Harald Keller, Geschäftsführer und CEO der EDAG Group. „Jetzt möchten wir in den Dialog mit Investoren und Wirtschaftspartnern treten, die den EDAG CityBot zur Effizienzsteigerung und als Antwort auf die Herausforderung der urbanen Mobilität und Logistik einsetzen möchten. Als konsequenten nächsten Schritt sehen wir den Einsatz auf dem Flughafengelände.“
Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Fertigungszeit sind zwei EDAG CityBots mit unterschiedlichen Modulvarianten auf ein reales Spielfeld umgezogen: Dem Deutsche Bank Park in Frankfurt. Ein Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft hat im Rahmen eines vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Projekts in direkter Nähe zum Trainingsgelände der Eintracht Frankfurt den Einsatz der modularen Fahrzeugflotte für den Stadionbetrieb sowie der Stadionlogistik in diesem Jahr erprobt. Unter dem Projekttitel “Campus FreeCity” diente das Stadiongelände als Smart City im kleinen Maßstab. Angefangen bei der Beförderung von Personen, über den Abtransport von Grünschnitt und die Bewässerung von Grünflächen bis hin zur Beförderung von Arbeitskräften und deren Arbeitsmaterialien zum Einsatzort: Die vielfältigen Anwendungsbereiche und das Potenzial der Fahrzeugflotte konnten eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Ende Oktober enden die letzten Test- und Evaluierungsphasen nach einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
Im Fokus des diesjährigen Digital-Gipfels stand das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz, autonomem Fahren und der Vernetzung in der Smart City. Der EDAG CityBot vereint all diese Aspekte in einem ganzheitlichen Ökosystem und bietet gleichzeitig eine konkrete Lösung für die Herausforderungen der urbanen Mobilität und Logistik – von der Reduzierung von Emissionen bis hin zur Optimierung von Verkehrsströmen und städtischen Dienstleistungen. Als fahrerloses Fahrzeug ist der EDAG CityBot zudem eine Antwort auf das Thema Fachkräftemangel. Seine Modularität macht ihn rund um die Uhr zu jeder Tages- und Nachtzeit für unterschiedlichste Aufgaben einsatzfähig und profitabel. Ein Gamechanger im Dauer-Einsatz.
Über das Konsortium Campus FreeCity
Das Konsortium besteht aus der EDAG Engineering GmbH, EintrachtTech GmbH, T-Systems International GmbH, COMPREDICT GmbH, DEKRA Automobil GmbH, Hochschule Fulda sowie der Technischen Universität Darmstadt. Die Gesamtkoordination hat die House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH inne. Das Projekt Campus FreeCity wird im Rahmen der Innovationsoffensive KI mit insgesamt 10,9 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Folgende Unternehmen haben sich dem Projekt als assoziierte Partner angeschlossen: DPD, mainova, FES.

MIT STARKEN PARTNERN IN DIE ZUKUNFT DER INDUSTRIETECHNOLOGIE
Der EDAG Smart Industry Summit etabliert sich als Branchentreffen führender Industrieunternehmen: Am 25. und 26.9. lud die EDAG Group, global führender Entwicklungs-dienstleister der Mobilitätsindustrie und Technologieentwickler für industrielle Lösungen, erneut nach Fulda. Die besondere Hausmesse ist längst zur Plattform für Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichsten Industriebranchen geworden. Sie bot zudem die Möglichkeit, sich an fachspezifischen Themeninseln sowie im Rahmen von Fachvorträgen und Paneldiskussionen zu informieren und über die eigene Expertise hinweg auszutauschen.
Fokus auf zukunftsweisende Technologien
Die EDAG Group hat sich auf sechs zentrale Industrieportfoliobereiche spezialisiert, in denen sie an neuen technologischen Lösungen arbeitet: Smart Product, Smart Factory, Smart People, Public Solutions, Smart Ecosystem und Industrial Metaverse. All diese Bereiche wurden auf dem Summit vorgestellt – einige in Zusammenarbeit mit Kunden, die über gemeinsame, bereits erfolgreich realisierte Projekte berichteten und deren Vorteile erörterten.
Besonderes Highlight der Veranstaltung war der EDAG Metaverse Dome: Auf dieser gesonderten Ausstellungsfläche wurden konkrete UseCases präsentiert, die die Zukunft der Produktion in interaktiven Live-Demos abbildeten. Neben der virtuellen Anlagenbegehung mit der neuesten Apple Vision Pro und der interaktiven Werkerunterstützung konnten die Besucher die Leistungsfähigkeit des Industrial Metaverse auch anhand des MicBotX-Roboters begutachten. Dieses modulare Robotersystem einer neuen Generation von Automatisierungslösungen in der Fertigung, wird sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt gesteuert und führt dabei komplexe Produktionsaufgaben nahtlos aus.
Dirk Keller, Geschäftsführer der EDAG Production Solutions GmbH, sieht in den neuen Industrien besondere Wachstumschancen für das Unternehmen: “Die Zukunft ist vernetzt. Wir beraten und realisieren für unsere Kunden komplexe Projekte im Umfeld von Smarten Fabriken und Produktionsanlagen. Wir kennen die Herausforderungen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und natürlich alle relevanten Belange in der Fertigung unserer Kunden und können beim Neuaufbau oder der Optimierung seiner Anlagen optimal unterstützen. Als unabhängiger Engineering-Dienstleister können wir nach den besten und effizientesten Lösungen auf dem Markt suchen, um die Kundenanforderungen optimal zu bedienen. Dazu kommen die Entwicklung und Realisierung von maßgeschneiderten Lösungen für die Bereiche, wo es noch keine adäquate Alternative auf dem Markt gibt.“
Globale Technologieführer beim Summit
Der EDAG Smart Industry Summit zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Acht ausgewählte Unternehmen waren mit eigenen Ausstellungsständen auf dem Summit vertreten. “Diese Unternehmen sind Partner in unserem Businessnetzwerk. Gemeinsam ergänzen wir unser Portfolio und können unternehmensübergreifend durch Know-How, Expertise und Innovationskraft die notwendigen Lösungen anbieten, die unsere Kunden wünschen”, erklärt Dirk Keller. Auch Vertreter von Technologiegiganten wie Google, NVIDIA und AWS (Amazon Web Service), sowie weiterer, führender Industrieunternehmen waren in Fulda, um am Summit teilzunehmen.
Die vielfältige Mischung der Unternehmen unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die Zukunft der Industrietechnologie. Obwohl die EDAG Group ihre Wurzeln im Automobilsektor hat, konzentriert sich das Unternehmen zunehmend auf Branchen jenseits der Mobilität.
Auszeichnung belegt Qualität
Dass die EDAG Group als Entwicklungspartner geschätzt ist, belegt ihre Auszeichnung zum Best Service Partner der Wacker Chemie AG. Im Rahmen des Summits übergab Manfred Maierhofer, Head of IT Procurement bei Wacker, Dirk Keller nun feierlich diese Ehrung. Für den Chemiekonzern entwickelt und betreibt die EDAG Production Solutions GmbH unter anderem Software zur Überwachung und Steuerung der Produktion auf Basis einer modernen Web-Anwendung.

LICHTLABOR IN WOLFSBURG ERÖFFNET
Die EDAG Group eröffnet an ihrem Standort in Wolfsburg mit einem Partnerevent ihr neues Lichtlabor. Damit adressiert das Unternehmen die hohen Anforderungen in der Automobilindustrie und anderen Branchen. Die Eröffnung markiert einen bedeutenden Meilenstein, gemeinsam mit Kunden die Lichtlösungen für Produkte der nächsten Generation zu entwickeln.
Im Labor betreibt die EDAG Group fortschrittliche Mess- und Testverfahren, um Beleuchtung in verschiedenen Szenarien genau unter die Lupe zu nehmen. Moderne Lichtlösungen müssen durch Energieeffizienz überzeugen und hohe technologische Standards erfüllen. Hier setzt EDAG an und hilft Kunden, ihre Produkte zu bewerten und zu optimieren.
Branchenübergreifende Relevanz
Das Lichtlabor steht einer Vielzahl von Kunden aus verschiedensten Branchen zur Verfügung. Dabei geht es nicht nur um die Evaluierung von Lichtlösungen. Das Labor versetzt EDAG in die Lage, viele Produkte in verschiedenen Szenarien zu bewerten. Zum Beispiel können die Experten auch Displays, beleuchtete Bedienelemente und weitere Lichtfunktionen vermessen und danach die Eigenschaften der Objekte untersuchen. Gemeinsam mit Kunden gelingt es so, die Funktionalität, Qualität, Benutzerfreundlichkeit, Energieeffizienz und Langlebigkeit von Geräten und Bauteilen zu sichern. Zu den weiteren Branchen, die zukünftig auf das Labor vertrauen können, gehören unter anderem die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik, die Unterhaltungselektronik und die Haushaltsgeräteindustrie.
„Wir stellen uns strategisch breiter auf, indem wir unsere jahrelange Erfahrung aus der Automobilindustrie nun auch für andere Branchen nutzen. Unsere umfassende Expertise und unser hoher Qualitätsanspruch helfen uns, die Produkte von noch mehr Kunden zu prüfen“, erklärt Jannes Buthmann, Expert und Technical Lead Light&Vision bei EDAG. „Wir teilen unseren Kunden aber nicht nur Analyseergebnisse mit, sondern machen auch Optimierungsvorschläge. Gemeinsam finden wir stets die richtigen Lösungen.“
Großer Vorteil für die Mobilitätsindustrie
Das Alleinstellungsmerkmal des neuen Lichtlabors ist die Bauart des Photogoniometers. Dieser kann im Gegensatz zu herkömmlichen Goniometern viel größere Bauteile bei gleichbleibender Präzision aufnehmen. Der hochpräzise Messroboter ermöglicht die Aufnahme und Vermessung großer Bauteile und ganzer Fahrzeugfronten beziehungsweise -hecks. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine realistische Analyse der Beleuchtungseigenschaften – ein wichtiger Schritt für die Optimierung der Lichtfunktionen und die Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Um eine genaue Lichtverteilungsanalyse erstellen zu können, erfasst der Roboter einzelne Objekte in unterschiedlichen Positionen und Winkeln. Insgesamt nimmt durch seinen Einsatz der Arbeitsaufwand enorm ab. Da der Roboter komplette Systeme vermessen kann, läuft die Evaluierung von Lichtlösungen einfacher und schneller ab, ohne an Genauigkeit einzubüßen.
Synergie mit dem Zero Prototype Lab
Am Standort in Wolfsburg befindet sich bereits seit Juni 2024 das Zero Prototype Lab von EDAG, das auch wieder zum Eröffnungstag des Lichtlabors zugänglich war. In der in Europa einzigartigen Einrichtung können Kunden die Prototypen von Fahrzeugen mitsamt aller Funktionen zunächst in einem Fahrzeugsimulator abbilden, testen und verbessern, bevor sie die Modelle bauen. In Zukunft arbeiten das Lichtlabor und das Zero Prototype Lab direkt zusammen – ein weiterer Mehrwert für Kunden aus der Mobilitätsindustrie. Durch die Integration können zuvor erfasste Lichtfunktionen im Simulator virtuell dargestellt werden. Für Kunden ist das ein perfekter Ausgangspunkt, um sie eventuell noch anzupassen. Hinzu kommen Tests unter einer Reihe von Wetterbedingungen, wie beispielsweise Regen, Nebel und Schnee. Kunden können Lichtfunktionen unter unterschiedlichen Bedingungen prüfen und testen, ob die Beleuchtung in allen Situationen effektiv und zuverlässig funktioniert. Durch die Simulationen nimmt außerdem die Zahl der tatsächlichen Testfahrten signifikant ab. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern beschleunigt auch die Entwicklung und schont die Umwelt.

EMV-KOMPETENZZENTRUM IN FULDA ERÖFFNET
Nach einer Bauzeit von knapp eineinhalb Jahren hat die EDAG Group nun ihr neues und hochmodernes Kompetenzzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) in Fulda eröffnet. Bei der Eröffnung am 3. und 4. Juli 2024 lernten Partner, Kunden, Journalisten sowie Vertreter der Kommunalpolitik die neue Einrichtung kennen.
Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung sowie der EMV-Experten der Unternehmensgruppe gab es einen gemeinsamen Rundgang durch das futuristisch anmutende Innere des neuen Gebäudes. Auf einer Fläche von 2.500 qm konnten die Besucher und Besucherinnen vor Ort einen exklusiven Einblick von der Testumgebung für elektromagnetische Verträglichkeit erhalten. Kunden aus Branchen wie Medizintechnik, Agrarindustrie, Bauwesen oder der Mobilitätsindustrie können von dem EMV-Zentrum in Fulda profitieren und ihre Produkte testen lassen.
Fortschrittliches Labor für umfangreiche Tests
Die Anzahl elektronischer Komponenten in Produkten wird im Zuge der Digitalisierung in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Sie erzeugen alle ein elektromagnetisches Feld, das potenziell andere Bauteile in ihrer Funktion beeinflussen kann. Deshalb kommt es darauf an, die Störemissionen und die Störfestigkeit von elektronischen Komponenten zu messen und damit ihre elektromagnetische Verträglichkeit gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu überprüfen.
Das EMV-Zentrum von EDAG entspricht dem aktuellen Stand der Technik und bietet mit seinen unterschiedlichen Messhallen für Produkte verschiedenster Form und Größe, wie zum Beispiel Platinen, Geräte, PKWs oder LKWs, eine ideale Testumgebung. Neben Absorberhallen gehören auch eine Schirm- und mehrere Verstärkerkabinen zur Ausstattung. Zudem erfüllt die Einrichtung die Anforderungen modernster Standards. Sie besitzt eine Zertifizierung nach TISAX und wird von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert.
„Mit der Investition unterstützen wir die sichere Produktentwicklung und bieten unseren Kunden einen umfassenden Service, der ihnen erhebliche Zusatzkosten einsparen kann“, erklärt Andreas Boländer, Leiter des EMV-Zentrums der EDAG Group. „Wir arbeiten mit unseren Kunden bereits bei der Entwicklung von Fahrzeugen, Maschinen und Geräten zusammen, um EMV-Störungen frühzeitig zu identifizieren und zu verhindern. Darüber hinaus bieten wir eine sehr umfassende Beratung und geben konkrete Handlungsempfehlungen.“
Erschließung neuer Industrien
Wie bereits die Besucher und Besucherinnen der Eröffnungsveranstaltung feststellen durften, profitieren von dem EMV-Zentrum nicht nur Automobilhersteller und ihre Zulieferer. Auch Unternehmen aus anderen Branchen können Komponenten, Baugruppen und Produkte in den Absorberhallen nach geltenden Normen messen lassen.
Bereits in frühen Entwicklungsphasen kann das EMV-Team bei der Erstellung der Testpläne und der korrekten Auswahl der relevanten Prüfnormen unterstützen. Die entsprechenden Prüfergebnisse werden im Anschluss analysiert und im Rahmen eines Abschlussbericht zusammengefasst. Das Experten-Team steht den Kunden bei der Auswahl geeigneter Optimierungsmaßnahmen anschließend zur Seite.
„Die zunehmende Komplexität vieler Fahrzeuge sorgt für immer mehr elektrische Komponenten. Darauf bereiten wir uns vor. Gleichzeitig wissen wir auch um die steigende Relevanz von EMV für vernetzte Systeme,“ sagt Harald Keller, CEO der EDAG Group. „Für uns ist das EMV-Zentrum ein wichtiger Baustein zur Erweiterung unseres Leistungsportfolios – auch zur Erschließung neuer Branchen.”
„Dass wir in so kurzer Zeit ein hochmodernes EMV-Zentrum realisiert haben, ist unserem engagierten Team zu verdanken, die nicht nur in den letzten Monaten, sondern auch bei der Planungs- und Vorbereitungsphase hervorragende Arbeit geleistet haben.”, betont Jork Rother, Senior Vice President bei der EDAG Group, im Rahmen der Eröffnungsfeier.
Ebenfalls am EDAG Standort Fulda befindet sich das firmeneigene „Accredited Test Center“ (ATC), ein weiterer Versuchsstand in direkter Nähe. Das Testzentrum spezialisiert sich auf Umweltsimulationen, Elektrik/Elektronik-Erprobungen sowie physikalisch-chemischen Testmethoden. Mit dem EMV-Zentrum schließt die EDAG Group eine technologische Lücke in der Absicherung elektronischer Komponenten. Dadurch erhalten Kunden die Möglichkeit alles aus einer Hand zu bekommen und durch maßgeschneiderte Testpläne Prototypen bzw. Bauteile in der Entwicklung einzusparen.

ERST TESTEN, DANN BAUEN: EDAG GROUP NIMMT ZERO PROTOTYPE LAB IN BETRIEB
Sechs Monate nach der ersten Bekanntgabe ist es so weit: Die EDAG Group nimmt in Wolfsburg ihr Zero Prototype Lab in Betrieb. In dem hochmodernen Fahrdynamiksimulationszentrum können Kunden aus aller Welt ihre Fahrzeuge und wichtige Funktionen umfassend virtuell testen, ohne dass dafür Prototypen entwickelt werden müssen. Das gestaltet den Entwicklungsprozess deutlich effizienter, nachhaltiger und verkürzt zudem die Zeit bis zur Markteinführung.
Einzigartig in Europa
Das Zero Prototype Lab ist dank der neusten Simulationstechnik ein in Europa einzigartiges Fahrdynamiksimulationszentrum. Fahrzeugbewegungen können exakt im virtuellen Raum abgebildet werden. Im Zentrum gibt es drei Testplattformen zur Forschung und Entwicklung in den Bereichen Hardware, Software und Human Machine Interface (HMI).
Das Simulationszentrum steht allen Marktteilnehmern weltweit offen und ermöglicht, neue Fahrzeuge zunächst virtuell zu fahren und subjektiv zu erleben. Dabei können wichtige Funktionen und ihre Wirkketten wie beispielsweise autonome Fahrfunktionen in Verbindung mit der Fahrsystemfunktion, dem Lenken, Bremsen und Beschleunigen getestet werden. Dies ermöglicht Fahrzeugherstellern beispielsweise, den Bau von kostenintensiven Prototypen zu reduzieren und die Entwicklungszyklen zu verkürzen. Zudem ist es möglich, in der virtuellen Welt auf verschiedenen Prüfgeländen und Rennstrecken unter kontrollierten Umweltbedingungen saisonunabhängig fahrdynamische Optimierungen vorzunehmen. Insgesamt lässt sich der Material- und Ressourcen-Einsatz verringern und der CO2-Fußabdruck des Entwicklungsprozesses reduzieren.
Innovation für den Motorsport
Ob Lenkgefühl, Grenzverhalten oder das Fahrwerk: In Zeiten von aktiver Fahrsicherheit und autonomen Fahrzeugen sind die grundlegenden Fahrzeugeigenschaften noch herausfordernder zu testen. Das betrifft nicht nur Prototypen von Großserien, auch im Motorsport ist der Fahrzeugsimulator ein echter Zugewinn. Für Rennteams sind unzählige setupvarianten und spezifische Anpassungen für Fahrer sowie Rennstrecken unumgänglich. Am Fahrsimulator können in kürzester Zeit eine Vielzahl von Setups auf diversen Rennstrecken zur jeweiligen Performance Erhöhung erarbeitet werden.
Innerhalb des Zero Prototype Lab lassen sich sämtliche Rennstrecken abbilden und die Fahrer dürfen sich bereits vor Saison-Start mit den Strecken vertraut machen. Dabei lassen sich einzelne Abfolgen und Parameter so lange optimieren, bis die gewünschte Rundenzeit und das entsprechende Fahrgefühl erreicht wird. In einer Simulation lässt sich immer wieder das gleiche Testszenario mit den gewünschten Rahmenbedingungen durchspielen – beispielsweise Straßenbelag, Reifenmaterial oder Witterung. Die Windstärke wird hier punktgenau auf die geforderte Intensität eingestellt, ebenso wie sich eine Schneelandschaft simulieren lässt. Testfahrten für beide Anwendungsfälle sind also nicht mehr auf bestimmte Jahreszeiten angewiesen.
„Mit der Eröffnung des Zero Prototype Labs schlagen wir ein völlig neues Kapitel in der Fahrzeugentwicklung auf. Technologieentwickler und Fahrzeughersteller weltweit können ihren Entwicklungsprozess jetzt neu aufstellen und durch die präzise Simulation deutlich schneller, effizienter und nachhaltiger arbeiten“, erläutert Harald Keller, ab 1.7.2024 CEO der EDAG Group. „Dadurch bringen wir den allgegenwärtigen Wandel in der Fahrzeugentwicklung und Mobilitätsbranche voran und ermöglichen eine zukunftsweisende Wertschöpfung.“
Dafür setzt die EDAG Group auf modernste Technik: Mit dem DiM500 Full Spectrum Simulator (DiM500 FSS) des Unternehmens VI-grade kommt der größte und leistungsfähigste kabelgesteuerte Simulator für Entwicklung, Racing und Forschung mit Fokus auf Fahrdynamik, Fahrzeugbewegung und Fahrerinteraktion zum Einsatz. Mit ihm können Fahrdynamikmanöver mit einem 1:1 „Motion Cueing“ abgebildet werden. Das bedeutet, dass der Fahrende realistische Bewegungssignale bekommt, in die virtuelle Umgebung eintaucht und ein realistisches Fahrgefühl erleben kann. Neben dem DiM500 FSS Simulator verfügt das Zero Prototype Lab auch über einen COMPACT Full Spectrum Simulator von VI-grade sowie die Hardware-in-the-Loop-Plattform AutoHawk. Dies ermöglicht die Anbindung der Fahrsimulatoren an bestehende und zukünftige Hardware-in-the-Loop-Prüfstände.
“Mit dem Zero Prototype Lab bauen wir unsere Engineering-Dienstleistungen weiter aus und unterstützen die Transformation der Mobilitätsbranche”, erläutert Jork Rother, Senior Vice President Fahrzeugintegration der EDAG Group. “Dass wir nach intensiver Planungsphase nun die ersten Kundensimulationen vornehmen können, verdanken wir auch dem besonderen Engagement unseres Expertenteams, das die Realisierung dieses Vorhabens vorangetrieben hat.”
„Wir sind stolz darauf, dass unser Driver-in-Motion Full Spectrum Simulator das Herzstück des neuen EDAG Zero Prototype Labs bildet“, ergänzt Guido Bairati, Geschäftsführer von VI-grade. „Mit dem DiM500 FSS, unserem bisher leistungsstärksten Simulator, hebt EDAG seine Engineering-Dienstleistungen auf ein nie dagewesenes Niveau. Der DiM FSS Simulator ist ein Quantensprung in der experimentellen Simulation und integriert nahtlos Fahrdynamik, Bewegung, Vibration und Sound zu einem immersiven und realistischen Fahrerlebnis. Ich freue mich auf die spannenden Kundenprojekte, die in dieser zukunftsweisenden Einrichtung entstehen und die Mobilität von morgen gestalten werden.