

Everllence SE News

Everllence erweitert Schulungszentrum in Augsburg
Fast doppelte Fläche in der neuen PrimeServ Academy für praxisnahe Trainings und neue Technologien
Everllence hat am Standort Augsburg die umfassende Erweiterung der PrimeServ Academy eröffnet. Mit dem Ausbau der Trainingsfläche von rund 1.700 auf etwa 3.000 Quadratmeter reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage an Schulungen, die durch neue Technologieentwicklungen getrieben wird. Die offizielle Eröffnung fand im Rahmen der Technology Fair statt, eine Kundenveranstaltung, die Everllence in diesem Jahr mit 50 Teilnehmern zum sechsten Mal ausrichtet.
„Mit dem Ausbau der PrimeServ Academy investieren wir 6,5 Millionen Euro in die Zukunft des Standorts und stärken Augsburg als ein bedeutendes Schulungszentrum für unsere Kunden und Mitarbeitenden aus der weltweiten PrimeServ After-Sales-Organisation“, sagt Uwe Lauber, CEO von Everllence.
„Die erweiterte PrimeServ Academy legt nun auch einen besonderen Fokus auf unser erweitertes Motorenportfolio, das sich immer mehr in Richtung klimaneutraler Kraftstoffe wie grünes Methanol und Methan wandelt,“ betont Holger Gehring, Leiter der PrimeServ Academy Augsburg. „Mit neuen Kraftstoffen steigen auch die Herausforderungen für unsere Kunden und wir unterstützen sie nicht nur mit unseren Zukunftstechnologien, sondern begleiten sie auch intensiv während des gesamten Lebenszyklus unserer Motoren mit maßgeschneiderten Trainings.“
Trainingszentrum wächst mit den Anforderungen
Die PrimeServ Academy in Augsburg ist das Zentrum des Unternehmens für Trainings an großen mittelschnelllaufenden Motoren und Turboladern. In den vergangenen Jahren nahmen dort im Durchschnitt rund 1.500 Personen jährlich an Schulungen teil. Die Teilnehmer bestehen zu gleichen Teilen aus Kunden und Mitarbeitenden aus der weltweiten After-Sales-Organisation von Everllence.
Der Schulungsbedarf ist zuletzt deutlich gestiegen, unter anderem durch technologische Entwicklungen bei Motoren, Automatisierungs‑ und Einspritzsystemen, Turboladern sowie durch den zunehmenden Betrieb mit klimaneutralen Kraftstoffen. Gleichzeitig besteht auch für ältere Anlagen weiterhin Nachfrage nach praxisnahen Trainings. Im Zuge der Erweiterung entstanden eine größere Werkstatt, vier zusätzliche Schulungsräume sowie ein separater Bereich für Online‑Trainings. Damit kann Everllence Schulungen zu neuen und zukünftigen Technologien durchführen und gleichzeitig die Trainingskapazität für bestehende Technologien deutlich erhöhen.
Für den Ausbau wurde ein direkt angrenzendes Gebäude aus dem Jahr 1888 vollständig saniert und innerhalb von rund eineinhalb Jahren für die Nutzung als Trainingszentrum umgebaut. Everllence investiert damit weiter in den Standort Augsburg und baut seine Aktivitäten im Bereich Service und Weiterbildung aus.

Everllence startet Forschungsprojekt zur Entwicklung von klimaneutralen Kraftwerken
Projekt „HydroMonia“ erforscht Kraftwerkskonzepte zum kohlenstofffreien Motorenbetrieb mit Wasserstoff oder Ammoniak
Montag, 22. Juni 2026
Everllence startet gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung das Forschungsprojekt „HydroMonia“. Hierbei sollen Kraftwerkskonzepte mit mittelschnelllaufenden, gasbetriebenen Viertakt-Motoren erarbeitet werden, die entweder mit reinem Ammoniak oder reinem Wasserstoff betrieben werden. Beide Kraftstoffe sind kohlenstofffrei, wodurch bei deren Verbrennung keine CO2-Emissionen freigesetzt werden.
Neben Everllence sind folgende Industriepartner und Forschungseinrichtungen an dem Projekt beteiligt: WTZ Roßlau gGmbH, Fraunhofer Institut ISE in Freiburg, FKFS in Stuttgart sowie der kommunale Infrastrukturdienstleister und Kraftwerksbetreiber eins energie in sachsen GmbH & Co. KG (kurz: eins) aus Chemnitz als assoziierter Partner. HydroMonia wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Alexander Knafl, Head of Engineering, R&D Four-Stroke, Everllence sagt: „Für Everllence ist dieses Forschungsprojekt ein weiterer Schritt auf dem Weg, klimaneutrale Kraftwerkslösungen anzubieten. Es unterstützt unsere Strategie, nachhaltige Technologien zu entwickeln, und ich schätze die Möglichkeit sehr, mit externen Partnern und darunter einem Kraftwerksbetreiber zusammenzuarbeiten. Für uns beginnt der Weg zur Dekarbonisierung des Strommarktes mit der Dekarbonisierung von Kraftstoffen und in diesem Zusammenhang sind Ammoniak und Wasserstoff vielversprechende Kandidaten, da diese vollständig kohlenstofffrei sind.“
Everllence sieht den zukünftigen Einsatz von ammoniak- bzw. wasserstoffbetriebenen Gaskraftwerken vor allem in Phasen von sogenannten Dunkelflauten. Mit Dunkelflauten werden Zeiten beschrieben, in denen über einen längeren Zeitraum (mehrere Stunden bis Wochen) weniger grüner Strom aus Sonne und Wind verfügbar ist, als benötigt wird. Diese Zeiträume können mit heutigen Speichertechnologien wie z.B. Batteriespeichern nicht überbrückt werden, sondern müssen mit flexiblen Erzeugungskapazitäten (Back-up-Kraftwerke) gedeckt werden.
Christian Kunkel, Head of Combustion Development, Four-Stroke R&D, Everllence, fügt hinzu: „Gasmotorenkraftwerke eignen sich besonders für die Anwendungen im zukünftigen Strommarkt. Motoren können sich im Vergleich zu alternativen Technologien sehr schnell im Netz aufschalten und sind bezüglich Lastabgabe im Vergleich zu anderen Kraftwerkstechnologien äußerst flexibel. Aus diesem Grund sind Motorenkraftwerke ein wichtiges Puzzlestück zur Dekarbonisierung des Strommarktes.“
Rollen der PartnerEverllence ist für das Gesamtkonzept, d.h. das Kraftwerks- als auch das Motorenkonzept einschließlich der erforderlichen Abgasnachbehandlungssysteme verantwortlich.Die WTZ Roßlau gGmbH wird die motorischen Brennverfahren für Wasserstoff und Ammoniak entwickeln.Das FKFS ist für die Verbrennungssimulation und Vorauslegung verantwortlich.Das Fraunhofer ISE fokussiert sich auf Life-Cycle-Analysen und Zukunftsszenarien bezüglich Kraftstoffinfrastruktur und -import.eins bringt technische Anforderungen und praxisbasierte Erfahrungen aus dem Kraftwerksbetrieb mit Gasmotoren ein.
Das Projekt hat im Januar 2026 begonnen und hat eine Laufzeit von 36 Monaten.

Everllence Kompressortechnologie erstes CCS-Projekt in Thailand
Radial-Barrel-Kompressoren ermöglichen die Abscheidung und Speicherung von 1 Million Tonnen CO2 pro Jahr.
Everllence hat einen Auftrag zur Lieferung von zwei RB-Kompressor-Skids für Thailands erstes Projekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) erhalten. Die Anlagen werden PTT Exploration and Production Public Company Limited (PTTEP) beim Auffangen und Rückleiten von bis zu einer Million Tonnen CO₂ pro Jahr im Arthit-Gasfeld im Golf von Thailand unterstützen.
Die Investition von PTTEP in Arthit stellt Thailands erste groß angelegte Anwendung der CCS-Technologie dar und ist Teil des staatlichen NDC-Klimaschutzaktionsplans (Nationally Determined Contribution), der für den Zeitraum 2021 bis 2030 ausgelegt ist.
Daniel Schmidli, Head of Sales Industries SEA bei Everllence, erklärt: «Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zu Thailands erstem CCS-Projekt zu leisten und PTTEP bei diesem entscheidenden Schritt zur Verwirklichung der Dekarbonisierungsziele des Landes zu unterstützen. Die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid hat sich zu einem unverzichtbaren Hebel zur Verringerung von Emissionen in der Gasproduktion entwickelt. Mit unserer Kompressortechnologie liefern wir bewährtes Know-how und robuste Leistung für ein Projekt, das zu einem wichtigen Vorbild für die gesamte Region werden kann.»
Luntharima Somchit, Sales and Business Development Manager bei Everllence Thailand, fügt hinzu: «Bei einem Projekt von dieser Wichtigkeit kommt es auf eine gute Kooperation mit dem Kunden und eine starke lokale Präsenz an. Während der gesamten Projektentwicklungsphase haben wir eng mit PTTEP zusammengearbeitet, die Schnittstellen zum Kunden koordiniert und die technischen und betrieblichen Anforderungen aufeinander abgestimmt. Diese Beteiligung vor Ort wird auch während der Umsetzung und dem Betrieb des Projekts von zentraler Bedeutung bleiben.»
Der Lieferumfang von Everllence umfasst zwei Kompressorstränge des Typs RB für die Abscheidung und Re-injektion von CO2. Beide Anlagen werden durch Gasturbinen von Solar Turbines angetrieben und als eng integrierte Lösung geliefert. Darüber hinaus umfasst die Lieferung eine dynamische Prozesssimulation, die den Betrieb der Verdichter auf höchstem Effizienzniveau ermöglicht. Die Anlagen werden offshore im Arthit-Feld installiert. Der Speicherbetrieb soll 2028 aufgenommen werden.
Markus Hons, Branch Manager Thailand von Everllence, sagt dazu: «Radialkompressoren sorgen für eine hohe Effizienz und Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Offshore-Umgebungen. Für das Arthit-Projekt bieten wir eine maßgeschneiderte Konfiguration, die eine stabile langfristige CO₂-Verdichtung unterstützt und sich zugleich nahtlos in die bestehende Infrastruktur von PTTEP einfügt. Wir freuen uns, bei einer so bahnbrechenden Initiative unsere Expertise einzubringen und Thailand bei der Umsetzung der nationalen CO₂-Reduktionsziele zu helfen.»

Umstellung auf Bio-LNG reduziert CO2-Emissionen von Fähren erheblich
TT-Line meldet erfolgreiche Zusammenarbeit mit PrimeServ
Der deutsche Fährbetreiber TT-Line hat bekannt gegeben, dass seine RoRo-Schiffe Nils Holgersson und Peter Pan im Jahr 2025 in enger Zusammenarbeit mit Everllence PrimeServ Deutschland erfolgreich mit Bio-LNG betrieben wurden, was zu einer signifikanten Reduzierung von Emissionen geführt hat. Die beiden 230 Meter langen Schiffe wurden 2022 bzw. 2023 in Betrieb genommen und werden von je zwei 8L51/60DF sowie zwei 6L51/60DF Motoren angetrieben. Sie verkehren auf der Ostsee zwischen Deutschland, Schweden, Polen und Litauen.
TT-Line und Everllence haben den Einsatz von Bio-LNG als Ersatz für fossiles LNG erörtert und so auch die langfristige technische Kooperation der beiden Unternehmen gestärkt. Während dieser Zusammenarbeit führte Everllence fast ein Jahr lang regelmäßige Emissionsmessungen an Bord der Nils Holgersson durch zur Optimierung des Schiffbetriebs.
Daraus resultieren folgende Erkenntnisse:
Methanemissionen haben keinen signifikanten Alterungseffekt auf die Motoren.Auf dem Prüfstand gemessene Emissionswerte konnten in den Messungen an Bord reproduziert werden.Der Betrieb mit Bio-LNG hat keine negativen Einflüsse auf die Betriebsparameter des Motors.
Andreas Schaerli, COO TT-Line, sagt: „Mit der Verwendung von klimaneutralem Bio-LNG, das aus biogenen Abfallstoffen gewonnen wird, leistet TT-Line einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz auf der Ostsee. Dank dieser Technologie ermöglichen unsere beiden Green Ships Nils Holgersson und Peter Pan der gesamten Flotte eine CO2-freie Fahrt. Unsere Kunden können ihre Überfahrt vollständig kompensieren, indem sie bei der Buchung Bio LNG als Option hinzufügen. Wir setzen damit konsequent auf innovative Lösungen, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren und die Zukunft der Fährschifffahrt klimafreundlich zu gestalten.
Das Bio-LNG stammt aus landwirtschaftlichen Abfällen in Nordeuropa und wird als Biogas ins Netz eingespeist. Dann wird es extrahiert, verflüssigt und auf ein Bunkerschiff geladen, das den klimaneutralen Treibstoff zu den jeweiligen Schiffen der TT-Line transportiert. Wird eine Tonne fossiles LNG durch Bio-LNG ersetzt, werden 2,75 Tonnen CO2-Emissionen eingespart, was einer Reduzierung um 100 % entspricht.
Dr. Michael Filous, Senior Vice President and Head of PrimeServ Germany, Everllence, ergänzt: „Der größte Nutzen von Bio-LNG ist die Reduzierung von CO2-Emissionen. Ein großer Vorteil für Kunden ist, dass der Kraftstoff zwar bestimmte Spezifikationen, wie beispielsweise die Methanzahl, erfüllen muss, darüber hinaus jedoch keine zusätzlichen Modifikationen des Motors erforderlich sind. Bei der Nils Holgersson war dies der Fall.“
Darüber hinaus ist TT-Line hocherfreut über die positiven Erfahrungen, die durch die Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe während der Zusammenarbeit gesammelt wurden. Durch einen als Pooling bekannten Prozess tragen die Emissionseinsparungen der Green Ships zur Reduzierung der Emissionen der gesamten Ostseeflotte von TT-Line bei. Zur Unterstützung und Verwaltung dieses Prozesses stellen Kraftstofflieferanten Zertifikate aus, die dokumentieren, in welcher Höhe Emissionen dank der Verwendung von Biokraftstoffen im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen eingespart wurden.

Internationaler Frauentag: Women for Zero
Der 8. März ist ein Anlass, um den Beitrag der Frauen anzuerkennen, die Sichtbarkeit zu erhöhen und die Forderung nach Gleichheit zu erneuern. Bei Everllence ist dies aber nicht auf einen Tag beschränkt. Dies spiegelt wider, dass Transformation jeden Tag geschieht.
In allen Abteilungen, von Engineering, IT, Produktion bis Business, übernehmen Kolleginnen auf der ganzen Welt Verantwortung, leiten Projekte, entwickeln Technologien und verwandeln Ideen in messbare Fortschritte.
Dieser Beitrag ist nicht eine Ergänzung. Er ist in unsere gesamte Performance und unser Ziel „Moving big things to zero“ eingebettet.
Durch verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen wird die Entscheidungsfindung gestärkt, Lösungen werden verbessert und die Teams über Funktionen und Landesgrenzen hinweg miteinander verbunden. Diversität ist nicht nur eine Behauptung. Sie ist ein Treiber für Fortschritte.
Mit Women for Zero legen wir einen Fokus auf diese Auswirkungen. Nicht als abgetrennte Erzählung, sondern als sichtbarer Ausdruck davon, wie wir gemeinsam erfolgreich sein können.
Gemeinsam schaffen wir es – getreu unserem Motto „Moving big things to zero“.
Women for Zero.

Gelungener Start für 35/44DF CD GenSet
Seit Einführung im April 2025 wurde der neue Motor bereits 138 Mal verkauft
Laut Everllence sind für das neue 35/44DF CD GenSet seit dem erfolgreichen Typgenehmigungstest (TAT) im April 2025 am STX-Hauptsitz in Changwon 138 Bestellungen eingegangen. Zu den zahlreichen Interessenten, die bisher Bestellungen aufgegeben haben, gehören auch mehrere große Reedereien. Everllence gibt bekannt, dass die Auslieferung des ersten 35/44DF für Mai 2026 geplant ist.
Sephardim Koblenz – Vice President and Head of Licensing, Four-Stroke Marine & License – Everllence, sagt: „Diese 138 Aufträge sind innerhalb von nur etwa sieben Monaten seit der Markteinführung des Motors bei uns eingegangen. Dieser Erfolg ist ein Beleg für unser Engagement, der maritimen Industrie innovative und nachhaltige Lösungen zu bieten. Wir sind überzeugt, dank der Designphilosophie des 35/44DF CD und unserer engen Zusammenarbeit mit STX Engine bei der Entwicklung dieses Motorkonzepts die optimale Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiger Antriebstechnologie gefunden zu haben.“
Zu den Hauptmerkmalen des 35/44DF CD-Motors zählen niedrige Emissionen und ein zukunftssicheres Design. Das Unternehmen erklärt, dass der Motor aufgrund des Designs für die kommenden Jahrzehnte geeignet ist und eine Basis für alle Dekarbonisierungsmaßnahmen schafft – unabhängig davon, ob Biokraftstoffe, LNG, synthetisches LNG oder Zukunftskraftstoffe wie Methanol zum Einsatz kommen.
Manuel Zaharias, Promotion Manager – Four-Stroke License-Built Engines, Everllence – fügt hinzu: „Der 35/44DF CD wurde entwickelt, um die zukünftige Nachfrage nach GenSets zu erfüllen. Dieser Prozess wurde maßgeblich durch Feedback von Kunden und Marktanforderungen geprägt. Diese wurden direkt implementiert und in Zusammenarbeit mit STX Engine getestet. Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise eine Lösung entwickelt zu haben, die den Kundenbedarf nach nachhaltiger und zuverlässiger Stromerzeugung an Bord zahlreicher Schiffstypen erfüllt.“

Everllence delivers compressor technology for Lithuania’s gas transmission network
Everllence to supply electrically-driven MOPICO® system for the Jauniunai gas transport station in Lithuania
Everllence has signed a contract with leading European EPC contractor MT Group for the delivery of a 5 MW hermetically sealed MOPICO® (Motor Pipeline Compressor) system with integrated magnetic bearing technology. The compressor will be installed at the Jauniunai station in Lithuania and operated by AB Amber Grid, the country’s national gas transmission system operator.
Lithuania’s gas transmission network serves as a regional corridor for gas transport between Latvia and Poland. To ensure the transport of large gas volumes over long distances, compressors need to increase the pressure in the pipeline every 150 to 250 kilometers. The new MOPICO® unit for Jauniunai will compress natural gas to around 53 bar, thereby increasing transmission capacity while operating on renewable electricity and ensuring zero direct CO₂ emissions during operation.
Mindaugas Zakaras, CEO of MT Group, stated: “This project with Everllence demonstrates how advanced technology and sustainability can be brought together. By integrating renewable energy and zero-emission compression into Amber Grid’s network, we are modernizing critical infrastructure while shaping the foundation for a cleaner and more resilient energy future in Europe.”
Basil Zweifel, Senior Vice President, Sales & Project Management Upstream & Midstream at Everllence, emphasized: “Our partnership with MT Group and Amber Grid marks a milestone on the path toward stable and sustainable energy supply in Europe. Our MOPICO® technology combines energy efficiency, flexibility and environmental performance. With its fully electric drive and oil-free, hermetically sealed design, the system eliminates emissions, reduces maintenance, and supports the decarbonization of critical infrastructure.”
The MOPICO® compressor for Jauniunai is directly driven by an Everllence high-speed electric motor and supported by MECOS active magnetic bearings. The design eliminates the need for dry gas seals and lubrication systems, contributing to higher reliability and reduced lifecycle costs.
Design, manufacturing and testing are carried out at Everllence in Zurich, Switzerland.
Dr. Kristina Norvaišienė, Managing Director of MT Group, added: “Everllence’s high-speed compressor with magnetic bearing technology represents cutting-edge engineering and a clear alignment with climate neutrality goals.”
Wiebke Korfitsen, Team Lead Commercial Bid Management at Everllence, said: “This signing is the result of close collaboration and a shared vision between all partners involved. At Everllence, we are committed to delivering solutions that not only meet today’s operational needs but also set new benchmarks in sustainability and long-term value for our clients and communities.”

First TCT Turbocharger Rolls off Production in Japan
TCT40 unit built under licence by Mitsui
At the MITSUI E&S Co., Ltd. Tamano factory on September 19th, 2025, Everllence took part in a ceremony to mark the first-ever TCT turbocharger to be produced under license in Japan – a TCT40 unit.
Attendees included Ichiro Tanaka, Director of MITSUI E&S Co., Ltd., Assistant to President, and in charge of Marine Propulsion Systems Div. and Logistics Systems Div.; and Dr Daniel Struckmeier, Managing Director of Everllence Japan Ltd., Head of Sales for License Turbocharger & Exhaust Gas Treatment APAC.
As one of the largest, marine, two-stroke engine builders in the world, MITSUI E&S Co., Ltd. has been an Everllence turbocharger licensee since 1981. In 2022, it successfully concluded negotiations to build Everllence’s new TCT axial-turbocharger series, replacing the older TCA turbocharger for two-stroke engines.
While production in Japan is beginning with the TCT40 model, it intends to progressively add other sizes in the TCT range over time. The turbochargers will be installed on MITSUI-manufactured Everllence two-stroke engines.
Tanaka said: “Since entering into a licensing agreement with Everllence in 1981, we have manufactured and sold over 4,000 MITSUI-Everllence turbochargers over the past 40 years. It is a great pleasure to commence production of the latest turbocharger, the ‘MITSUI-Everllence TCT40’ under this license. We deeply appreciate the strong partnership between the two companies and the dedicated efforts of everyone involved. We look forward to continuing our successful collaboration in the years to come.”
Struckmeier said: “This is a significant milestone that has been coming since our two companies signed the TCT licence agreement, enabling MITSUI E&S Co., Ltd. to bring our latest turbocharger technologies to the market. At the same time, we know that many Japanese customers prefer products that are manufactured domestically. Local production helps build trust, ensures faster delivery, and aligns with customer expectations for domestic sourcing. We are very happy with developments and are confident that it will further enhance the appeal of MITSUI E&S Co., Ltd. within the two-stroke engine segment while highlighting the strength of the TCT series.”
The TCT series
Everllence launched the TCT turbocharger series in 2019, starting with the TCT40, and subsequently followed by the TCT30, TCT50 and TCT60. Ultimately, the series will comprise six frame-sizes including TCT70 and TCT80 units.
The newly developed radial compressor and axial turbine are key components of the series. Both have been developed with new design features, backed by the latest simulation technologies, resulting in a very compact and lightweight turbocharger design. Thanks to its superior charging efficiencies, wide compressor maps and ample matching options, TCT turbochargers can easily be matched to engines. Their variability covers not only a wide range of engine-tuning options and fuel types, but also all new requirements of today’s exhaust-gas after-treatment systems for IMO Tier III operations.
In general, TCT turbochargers offer the following features:
• long TBOs – high performance bearings;
• maintenance-friendly service concept resulting in low life-cycle costs;
• highest specific flow rates, resulting in a compact and lightweight design;
• lowest noise emissions;
• highest efficiency levels.
For two-stroke engines, TCT-series turbochargers are suitable for engines ranging from 5.5 MW up to 24 MW per turbocharger. Typical applications include prime movers for container vessels, large bulk carriers or tankers.

Everllence, ABB and OceanWings Join Forces to Develop Sustainable Propulsion Concepts
MoU’s initial focus on future LNG carrier setup.
At GasTech 2025 in Milan, Everllence signed a Memorandum of Understanding (MoU) with ABB, the global technology leader in electrification and automation, and OceanWings, a global leader in wind-assisted propulsion systems.
The MoU aims to jointly develop an optimised propulsion concept that builds upon Everllence’s and ABB’s existing DFE+ (Diesel-Electric with variable speed) concept, that enables:
high engine efficiency, even at partial loads;operational flexibility through multiple engines;future integration of sustainable energy sources like batteries and fuel cells.
With growing regulatory and financial pressure to reduce emissions and the technological maturity of wind-assisted propulsion systems (WAPS), the partners aim to showcase the benefits of combining WAPS with DFE+.
OceanWings’ proven wingsail technology features an Adaptive Trimming capability, which continuously optimises sail positioning by accounting for each vessel’s unique aerodynamic profile and all aerodynamic interactions.
Romain Grandsart, COO of OceanWings, said: “LNG carriers sail fast and spend typically 70% of their time at sea. This is ideal for harnessing wind and the full potential of OceanWings rigid wingsails. Combined with optimised propulsion, including a DFE+ highly efficient variable-speed concept engine, this unlocks high double-digit fuel savings and greenhouse-gas emissions reduction, all being compatible with the boil-off gas management.”
Rune Lysebo, Head of Strategic Market Development, ABB’s Marine and Ports division, said: “We at ABB believe that the flexibility of our hybrid electrical propulsion system is a good match with the variable power contribution from the wind. By utilising ABB’s advanced power and energy solution, we are able to optimise the operational efficiency of the vessel.”
Dominik Thoma, Global Manager LNG Cargo, Everllence said: “While WAPS introduces highly variable propulsion demand due to fluctuating wind conditions, DFE+ propulsion offers precise load control and operational flexibility, making it exceptionally well-suited to harness the variable and intermittent power contributions of wind-assisted systems. In combination with smart power-management systems and adaptive trimming, we see significant potential for reduced emissions and OPEX.”
The initial scope of the collaboration will focus on a future LNG carrier concept, with further applications planned within the cargo segment. The partners see strong potential for long-distance operations, vessels with sufficient deck space for wingsails and propulsion systems requiring high flexibility. The collaboration also aims to deliver significant reductions in both OPEX and CAPEX for next-generation vessel designs.
About ABB
ABB is a global technology leader in electrification and automation, enabling a more sustainable and resource-efficient future. By connecting its engineering and digitalisation expertise, ABB helps industries run at high performance, while becoming more efficient, productive and sustainable so they outperform, called ‘Engineered to Outrun’. The company has over 140 years of history and around 110,000 employees worldwide. ABB’s shares are listed on the SIX Swiss Exchange (ABBN) and Nasdaq Stockholm (ABB).
www.abb.com
About OceanWings
OceanWings is an industrial company that designs and delivers Wind Assisted Propulsion Systems, enabling the shipping industry to reduce emissions, lower operational costs, and protect the long-term value of their investments. With an innovative and scalable design, OceanWings offers best-in-class fuel and emissions reductions, ranging from 15% to 50% depending on ship type, route and operational conditions. With no need for dedicated infrastructure, OceanWings harnesses free wind and best-in-class payback of 5 years or less depending on the vessels and fuel type.

Everllence to supply dual-fuel engines for new Mauritanianpower plant
74 MW of installed capacity to strengthen domestic grid
Everllence has won the contract from China National Electric Engineering Co. Ltd. (CNEEC) to supply four high-efficiency 18V51/60DF engines for a new power plant in Nouakchott, Mauritania’s capital. With a total power output of 74 MW, the facility is set to play a key role in closing the existing gap in the country’s electricity supply.
Each engine will deliver 18.5 megawatts of electric power. For this project, production planning at an early stage and close collaboration with both EPC contractor and end user enabled exceptionally short delivery times — a crucial advantage given Mauritania’s urgent energy needs. Commissioning is planned to be completed by late 2026.
The plant will be operated by SOMELEC, Mauritania’s national utility, which plans to build additional facilities to gradually meet the country’s growing electricity demand.
Ghassan Saab - Head of Power, Region MEA at Everllence, said: “Everllence is making a vital contribution to stabilizing Mauritania’s energy supply with this power plant. We have been a trusted partner for energy projects across Africa for over half a century. Everllence has realized power plants in more than 30 African countries, contributing over 2.5 GW of installed capacity to the continent.”
Martin Chmiela – Head of Power, Asia Pacific at Everllence, said: “We’re proud that CNEEC is relying on our technology to strengthen the power supply in Mauretania. Our dual-fuel engines offer maximum fuel flexibility. Depending on availability, the engines can seamlessly switch between fuels without compromising performance, ensuring reliable power-generation at all times.”

Everllence Confirms Successful Running of World-First, Ethanol-Fuelled, Two-Stroke Engine
Testing confirms ME-LGIM suitability for new alternative fuel.
Everllence has confirmed the successful running on ethanol – at all load points – of a 90-bore ME-LGIM (-Liquid Gas Injection Methanol) engine in Japan.
Everllence pioneered the ME-LGIM platform over a decade ago with the first commercial engine entering service in 2016 within the methanol-carrier segment. Building on experiences from these engines, Everllence scaled up its methanol burning portfolio in 2021 with the first ME-LGIM for a vessel outside the methanol carrier segment and now enjoys prominence as the best-selling, methanol-burning engine across all vessel segments with more than 225 units ordered for newbuildings alone and more than 50 engines in operation already.
Building further on the ME-LGIM platform, the successful operation on ethanol means Everllence now has a fully operational engine with which to document ethanol capabilities.
Ole Pyndt Hansen – Senior Vice President, Head of Two-Stroke R&D, Everllence – said: “The past few years have brought steadily growing interest in ethanol from the market. We always do our utmost to listen to these signals and have accordingly been carrying out the necessary design considerations for quite some time; this has provided us with a solid technical foundation. With this latest development, we now have the technical know-how from an actual running engine to take us to the next level. Our data confirms our earlier assumption that we could run our ME-LGIM engine on ethanol without issues.”
Bjarne Foldager – Head of Two-Stroke Business, Everllence – said: “It’s a proud moment to see yet another ‘first-ever’ for Everllence and that we, once again, have been able to draw on our company’s long engineering heritage. We already have five dual-fuel technologies in service along with an ammonia-powered engine that is on the verge of release. Our position as the world’s leading engine developer within the two-stroke marine segment means that we have a special obligation to push technologies and serve all markets in our efforts to decarbonise the global maritime industry. Now we need legislation in place that considers the case of ethanol as a viable fuel source, and we need a requisite market demand. At Everllence, the market speaks and we listen.”
Michael Petersen – Senior Vice President, Head of PrimeServ Denmark – Everllence, said: “The successful conclusion of running in Japan means that we are now significantly closer to offering ethanol as retrofit product, especially on the S90 engines already equipped with ME-LGIM engine technology, just as our successful ME-GI, ME-LGIP and ME-LGIM retrofit offerings. As such we are eagerly awaiting further market input with regard to the viability of ethanol from commercial, application and bunkering perspectives. In general, introducing ethanol capability to retrofitted engines will bring those customers of ours wishing to pursue alcohol-burning engines – as their pathway to IMO-defined net-zero – to a similar technology-readiness and capability as those directly adopting from our existing engine portfolio.”

Everllence, HHI-EMD and HMD to Collaborate on Gas Carrier Concept
Companies jointly pioneering future of clean shipping.
At the GasTech 2025 Exhibition & Conference in Milan, Everllence, HD Hyundai Heavy Industries-Engine Machinery Division (HHI-EMD) and HD Hyundai Mipo Dockyard (HMD) – part of the Hyundai Group – announced a strategic collaboration to jointly develop a next-generation, medium-size gas carrier powered by Everllence’s dual-fuel, two-stroke B&W G50ME-LGIA ammonia-fuelled engine.
Christian Ludwig – Head of Two-Stroke Sales & Promotion – and Sang-Bae Cha – Head of Sales and Marketing, Korea, signed the agreement on behalf of Everllence; while Dong-Jin Lee – Executive Vice President – and Byung-Kuk Kang – Senior Vice President - signed on behalf of HD HMD and HD Hyundai Heavy Industries-Engine Machinery Division respectively.
Ludwig said: “This partnership represents a major leap forward in the maritime industry's transition toward zero-carbon propulsion. By combining Everllence’s deep expertise in dual-fuel technologies with HMD’s world-class shipbuilding capabilities, we are setting a new benchmark for sustainable vessel design and innovation. Together, we are not just building ships — we are shaping the future of clean energy at sea.”
Cha said: “This agreement matches perfectly with our desire to work with like-minded industry partners to meet the global demand for decarbonisation. The ammonia engine we are currently developing has attracted widespread industry interest since testing began. We remain confident that ammonia has a major role to play in the marine segment in the not-too-distant future, and that this gas-carrier concept will showcase its vast potential.”