350 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
350 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
350 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sozialleistungen, Vergünstigungen in der Kantine
Arbeitsatmosphäre und Betriebsklima
Vorgesetztenverhalten
Umgang mit Beschwerden
Work-Life-Balance
Intransparente übertarifliche-Zulagen
Sollte das Unternehmen auf diese Bewertung reagieren und sich für meine Erfahrungen entschuldigen oder die Situation als Einzelfall darstellen, entspricht dies aus meiner Sicht nicht der Realität, die ich über einen sehr langen Zeitraum erlebt habe. Für mich wirkt ein solches Vorgehen eher wie Imagepflege, nicht wie ernsthafte Auseinandersetzung mit den strukturellen Problemen.
Die Arbeitsatmosphäre ist aus meiner Sicht von dauerhaftem Druck und Unsicherheit geprägt. Offen über Probleme zu sprechen ist kaum möglich, da Kritik nicht als Chance sondern als Störung wahrgenommen wird. Viele Mitarbeitende halten den Kopf unten, um nicht selbst in Visier zu geraten. Eine offene oder vertrauensvolle Fehlerkultur, konnte ich nicht erkennen.
Ferrero verfügt über ein sehr starkes Image und versteht es, sich als Top Arbeitgeber zu präsentieren. Meine persönliche Erfahrung war jedoch geprägt von Angst, Schweigen und Wegsehen. Viele Mitarbeitende - insbesondere ältere - bleiben, weil sie Angst vor Konsequenzen haben oder die verbleibenden Jahre „einfach noch durchhalten“. Aussagen wie „Wenn ich jünger wäre, wäre ich längst weg“ habe ich regelmäßig gehört. Probleme werden aus meiner Sicht nicht gelöst, sondern gedeckt. Entscheidend sind am Ende Zahlen - nicht die Menschen die sie erwirtschaften. Wer einen Arbeitgeber sucht, bei dem Respekt, Fairness und Verantwortung nicht nur auf Plakaten stehen, sondern auch im Alltag gelebt werden, sollte sehr genau hinschauen. Meine Erfahrungen bei Ferrero Stadtallendorf waren geprägt von Druck, keine Konsequenzen bei Führungsfehlverhalten und einer großen Diskrepanz zwischen Image und Realität.
Die Schichtarbeit schränkt die Work-Life-Balance erheblich ein. Flexible Arbeitszeitmodelle, Tagschicht oder Homeoffice sind nur in wenigen Bereichen möglich. Selbst diese, wo Anpassungen organisatorisch machbar wären, werden sie aus meiner Erfahrung nicht ernsthaft geprüft. Starre Modelle haben Vorrang vor individuellen Lösungen.
Weiterbildungsmöglichkeiten begrenzt bzw. Nicht systematisch. Oft stehen Aufstiegschancen nicht fair im Verhältnis zur Verantwortung. Entscheidungen sind oft intransparent oder willkürlich.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als massiv problematisch erlebt. In meinem Arbeitsumfeld entstand über Jahre der Eindruck, dass Bossing nicht nur vorkommt, sondern stillschweigend geduldet wird. Fehlverhalten von Führungskräften hatte nach meiner Wahrnehmung kaum bis keine Konsequenzen. Statt Unterstützung wird mit Abmahnungen, Kündigungen, Gesprächen mit der Personalabteilung und Zwangsversetzungen Druck aufgebaut. Zusätzlich hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende gezielt mit unangenehmen oder zusätzlichen Tätigkeiten unter Druck gesetzt werden, wenn sie kritisch auftreten. Dieses Vorgehen erzeugt Angst und führt dazu, dass Missstände nicht mehr angesprochen werden.
Nach außen wird stark mit Arbeitsschutz und Mitarbeitersicherheit geworben. In der Praxis hatte ich jedoch wiederholt den Eindruck, von reinem Marketing. Wenn es darauf ankommt, stehen Produktion und Kennzahlen im Vordergrund. Sicherheitsbedenken der Mitarbeitenden werden aus meiner Sicht relativiert oder ignoriert - Hauptsache, der Betrieb läuft weiter. Für mich klaffen Anspruch und Realität hier besonders deutlich auseinander.
Die von mit geschilderten Problematiken wurden nicht erst beim Offboarding-Gespräch angesprochen, sondern mehrfach im Laufe der letzten Jahre. Ich habe diese Themen wiederholt bei meinem direkten Vorgesetzten, dessen Vorgesetzten, beim Betriebsrat sowie bei der Personalabteilung Thematisiert. Trotz dieser mehrfachen Eskalationen über verschiedene Ebenen hinweg, kam es aus meiner Sicht zu keiner nachhaltigen Verbesserung. Die Problematiken waren bekannt, wurden dokumentiert und dennoch blieb das Verhalten und die Arbeitsbedingungen unverändert. Dies verstärkte bei mir den Eindruck, dass Verhalten von Führungskräften zwar wahrgenommen, aber letztlich toleriert oder gedeckt wird. Auch im Offboarding-Gespräch wurden die Punkte nochmals detailliert und ausführlich angesprochen und dokumentiert. Nach meinem Eindruck wurden diese Hinweise zwar zur Kenntnis genommen, führten jedoch erneut zu keinem erkennbaren Konsequenzen. Sollte das Unternehmen auf diese Bewertung reagieren und sich für meine Erfahrungen entschuldigen oder die Situation als Einzelfall darstellen, entspricht dies aus meiner Sicht nicht der Realität, die ich über einen sehr langen Zeitraum erlebt habe.
Die tarifliche Bezahlung ist grundsätzlich in Ordnung. Die übertarifliche Vergütung empfinde ich jedoch als willkürlich und intransparent. Mitarbeitende mit vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit und Betriebszugehörigkeit erhalten unterschiedliche Zulagen, ohne nachvollziehbare Erklärung. Gespräche über Gehälter unter den Mitarbeitenden wird Verboten, was den Eindruck von Ungleichbehandlung weiter verstärkt. Ein Aufstieg lohnt sich finanziell oft kaum: Mehr Verantwortung, mehr Druck aber nur minimale Gehaltsunterschiede.
Vorgesetzte sind häufig „Ausbildungsposten“ für weitere Karriereschritte von Trainees > auch älteren erfahrenen Kollegen sollten hier Chancen gegeben werden
Faire Bezahlung, gute Benefits, Umgang auf Augenhöhe in allen Stufen, gute Fortbildungs- und Aufstiegschancen/ Chancen in andere Bereiche zu wechseln
Nichts
Im Rahmen des Sinnvollen könnte die vertikale Kommunikationskultur noch verbessert werden. Ebenso die Flexibilität in puncto Arbeitsort.
Gratis Schokolade
Arbeitsklima
alle Mitarbeitenden gleichwertig behandeln
Starkes Markenportfolio, kollegiales Umfeld und hohe Arbeitsplatzsicherheit
Wenig Flexibilität im Arbeitsalltag, konservative Strukturen und langsame Entscheidungswege.
Mehr Flexibilität in Arbeitsmodellen sowie eine offenere, modernere Unternehmenskultur würden das Arbeitsumfeld weiter verbessern
Sie kümmern sich gut um das Team
Sie plaudern auch während der Arbeit
Die Leute plaudern zu viel.
Es hindert anderen daran, sich zu konzentrieren.
Es gibt sehr viele junge Leute, wie eine Schule.
Essenzuschuss
Als ein großes Konzern sind die Aufgaben sehr aufgeteilt.
Eigeninitiative
Kontrovers. Es ist eine Firma, deren Produkte polarisieren.
Sehr eigenständige Terminplanung
Jeder kann Karriere machen.
Ich bin sehr zufrieden.
Jetzt schon sehr gut und es wird kontinuierlich weiterentwickelt
Ein starkes Team. Auch abteilungsübergreifend.
Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Egal, ob alt oder jung.
Kann nur individuell beurteilt werden
Es ist alles da, was man braucht.
Wird immer besser und umfassender.
Total gegeben.
Man kann seine eigenen Projekte starten.
Sozialleistungen, Zusatzleistungen
Schwierige Kommunikation, ein richtiges Team wird nicht gefördert. Vorgesetzte ohne Ausbildung in Personalführung ist leider Standard.
Offenere Kommunikation muss von oben gelebt werden! Teamgeist und das WIR Gefühl sollte mehr gefördert werden.
Weiterbildung nur intern
Top modernes Equipment
- Die derzeitigen Investitionen in das Werk in Stadtallendorf
- Meine Aufgaben
- Sehr gute Vergütung
- Sicherer Arbeitsplatz
- Sehr gute Sozialleistungen
- Die Produkte
Ich bin mit der Arbeitsatmosphäre sehr zufrieden. Unser Vorgesetzter lobt uns, wenn wir gute Arbeitsergebnisse erzielen. Zudem achtet er darauf, dass keiner unfair behandelt wird.
Ich habe das Gefühl, dass die meisten zufrieden sind.
Die Work-Life-Balance finde ich sehr gut. Ich muss nur sehr selten am Wochenende arbeiten. Es gibt bei uns eine Rufbereitschaft, die aber auch eher selten gerufen wird. Wenn man auf etwas Lohn verzichten kann und weniger arbeiten möchte, gibt es Arbeitszeitmodelle, bei denen man mehr Zeitguthaben aufbaut.
Es gibt definitiv Entwicklungsmöglichkeiten. Als Meister oder Vorarbeiter hat man bei Ferrero aber auch eine sehr hohe Verantwortung.
Ich bin mit meiner Vergütung sehr zufrieden.
Das Umwelt-/Sozialbewusstsein wird immer wieder verbessert.
Der Kollegenzusammenhalt in unserer Abteilung ist super.
Ferrero ist ein Arbeitgeber, bei dem man als langjähriger Mitarbeiter sehr geschätzt wird. Zum Beispiel bekommt man bei langer Betriebszugehörigkeit (Jubiläum) eine Sonderzahlung. Für langjährige ehemalige Mitarbeiter gibt es Veranstaltungen in der Opera Sociale.
Ich arbeite jetzt seit etwa 7 Jahren bei Ferrero und habe auch meine Ausbildung hier absolviert. Bisher war ich mit meinen Vorgesetzten immer zufrieden.
In Konfliktfällen findet mein derzeitiger Vorgesetzter immer sehr gute Lösungen. Es werden meiner Meinung nach realistische Ziele gesetzt. Er bezieht uns auch bei einigen Entscheidungen ein. Man kann auch jederzeit Verbesserungsvorschläge einbringen.
Die Arbeitsbedingungen finde ich sehr gut. Zum Beispiel ist das Werkzeug, das ich als Facharbeiter zur Verfügung gestellt bekomme, von sehr guten Herstellern.
Als Facharbeiter hat man ein iPhone, mit dem man sich beispielsweise auf Aufträge anmeldet, Informationen zu Aufträgen bekommt oder Arbeitsschritte dokumentiert. Die Computer sind auch auf dem aktuellen Stand der Technik.
Es gibt sogar eine Abteilung, die für die Themen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zuständig ist. Das Thema Arbeitssicherheit hat sich bei Ferrero in den letzten Jahren meiner Meinung nach sehr verbessert.
Über die Unternehmensplattform Forward bekommt man viele Informationen über aktuelle Geschehnisse in der Firma. Viele Informationen bekommt man auch auf der Betriebsversammlung, die letztes Jahr zweimal stattgefunden hat. Auch gibt unser Vorgesetzter immer alle wichtigen Informationen an uns weiter.
Es gibt bei Ferrero in Stadtallendorf viele Frauen in Führungspositionen.
Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und werden von unserem Vorgesetzten und der Arbeitsvorbereitung gerecht verteilt.
Die Einarbeitung war äußerst intensiv und gut strukturiert. Von Anfang an wurde ich in den Prozess integriert und hatte die Möglichkeit, viele Einzelgespräche mit meinem Vorgesetzten und anderen Teammitgliedern zu führen. Diese Gespräche waren nicht nur hilfreich, um meine Erwartungen zu klären, sondern auch um meine persönliche und berufliche Entwicklung gezielt zu fördern.
Ferrero legt großen Wert auf die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Ich habe an zahlreichen internen Schulungen teilgenommen, die speziell auf rechtliche Aspekte des Food Law sowie Wettbewerbsrecht ausgerichtet sind. Diese Schulungen haben mir nicht nur ein tiefes Verständnis für die gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben, sondern auch dafür gesorgt, dass ich bestens auf die Herausforderungen meines Jobs vorbereitet bin.
Die Arbeit selbst macht unglaublich viel Spaß! Ich habe die Möglichkeit, an spannenden Produktinnovationen mitzuwirken und diese aktiv mitzuentwickeln. Es ist ein tolles Gefühl, neue Produkte zu kreieren und sie dann auch selbst probieren zu dürfen. Die Kreativität und der Innovationsgeist, die in unserem Team herrschen, sind inspirierend und motivierend.
Zusätzlich schätze ich das positive Arbeitsklima bei Ferrero. Die Zusammenarbeit im Team ist von Offenheit und Respekt geprägt, was den Austausch von Ideen fördert und dazu beiträgt, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.
Die Work-Life-Balance wird ebenfalls großgeschrieben; flexible Arbeitszeiten ermöglichen es mir, Beruf und Privatleben optimal miteinander zu vereinbaren.
Insgesamt kann ich Ferrero als Arbeitgeber im Bereich Prozessmanagement nur wärmstens empfehlen. Hier wird nicht nur Wert auf Leistung gelegt, sondern auch auf die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen. Ein großartiger Ort für alle, die in einem innovativen Umfeld arbeiten möchten
So verdient kununu Geld.