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2026

22 von 57 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 27%
Score-Details

22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Interessante Aufgaben, aber schwierige Teamatmosphäre

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderne Microsoft-Technologien
Interessante technische Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Teamzusammenhalt
Teilweise mangelnde Unterstützung für neue Mitarbeiter
Schwierige Integration ins Team
Zurückhaltende Kommunikation innerhalb des Teams

Verbesserungsvorschläge

Die Integration neuer Mitarbeiter sollte stärker gefördert werden. Eine offenere Teamkultur, mehr gegenseitige Unterstützung und ein strukturierteres Onboarding würden den Einstieg deutlich erleichtern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich leider schwierig. Besonders als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich häufig isoliert und nicht richtig ins Team integriert.

Image

Das Unternehmen arbeitet mit modernen Technologien und bietet interessante Projekte.

Work-Life-Balance

Mit der Work-Life-Balance war ich insgesamt zufrieden. Hier hatte ich keine größeren Probleme.

Karriere/Weiterbildung

Ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und mich fachlich weiterentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Benefits waren angemessen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich keine fundierte Aussage treffen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich oft allein gelassen und nicht ausreichend eingebunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich keine besondere Bewertung abgeben.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe meinem direkten Vorgesetzten mehrfach von den Problemen berichtet. Leider hat sich die Situation im Team trotz dieser Gespräche nicht verbessert.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Teams hätte offener und unterstützender sein können. Teilweise war es schwierig, Hilfe oder Rückmeldungen zu erhalten.

Gleichberechtigung

Ich hatte teilweise den Eindruck, dass neue Mitarbeiter nicht immer die gleiche Unterstützung erhielten wie bereits etablierte Kollegen.

Interessante Aufgaben

Die technischen Aufgaben waren abwechslungsreich und interessant. Ich konnte meine Kenntnisse im Bereich Microsoft Intune, Microsoft 365 und Endpoint Management weiter ausbauen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ehrliches Feedback! Es freut uns zu hören, dass du die technischen Aufgaben als abwechslungsreich empfunden hast. Auch dass du deine Kenntnisse in Microsoft Intune, Microsoft 365 und Endpoint Management ausbauen konntest, zeigt, dass wir in diesem Bereich unteranderem gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Gleichzeitig tut es uns sehr leid, dass du dich als neuer Mitarbeiter nicht ausreichend ins Team integriert gefühlt hast. Deine Rückmeldungen zur Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und zum Kollegenzusammenhalt nehmen wir sehr ernst.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge für ein strukturierteres Onboarding sind für uns sehr wertvoll. Die Integration neuer Mitarbeitender ist ein wichtiger Baustein für den gemeinsamen Erfolg.

Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch hast, um deine Erfahrungen noch detaillierter zu teilen, melde dich gerne bei uns. Dein Input hilft uns dabei, ein noch besseres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Glänzende Inszenierung vs. interne Realität: Wenn das "Wir-Gefühl" zur leeren Hülse verkommt

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die IT-Infrastruktur und die optische Gestaltung der Büroräumlichkeiten sind auf einem modernen Stand, was den ersten Eindruck positiv beeinflusst.

Die Bereitstellung von Firmenwagen und einer Firmenversicherung stellt ein finanzielles Basis-Paket dar, das als Rahmenbedingung akzeptabel ist.

Das theoretische Angebot an Zertifizierungen bietet gerade für den Berufseinstieg eine Möglichkeit, erste Qualifikationen im KMU-Bereich zu erwerben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Systematisches "Vorspielen": Intern herrscht eine Kultur der Inszenierung, in der Kennzahlen und Zielerreichungen regelmäßig beschönigt werden, um nach außen eine nicht existierende Dynamik zu suggerieren.

Fehlende Stabilität: Sobald geschäftliche Herausforderungen auftreten, bricht die Stimmung. Das Management verfällt in Krisenmodus, und anstatt das Team zu stärken, wird der Druck unreflektiert nach unten weitergegeben.

Ersatzkultur statt Entwicklung: Anstatt durch fachliche Weiterentwicklung oder konstruktive Einarbeitung zu glänzen, wird bei Problemen oft auf personellen Austausch gesetzt; wer als "Stein in der Brandung" hinterfragt, wird schnell durch formbare Kräfte ersetzt.

Strukturelle Überlastung: Die Arbeitswoche ist kein produktiver Prozess, sondern ein fortlaufender "Kampf" gegen administrative Leistungsbuchungen und eine redundante Meeting-Kultur, die den Fokus vom operativen Geschäft abzieht.

Kundenwahrnehmung: Auch außerhalb der Firma wird die Diskrepanz zwischen hohem Anspruch und tatsächlicher Serviceleistung zunehmend zum Thema, was Techniker vor Ort in unangenehme Erklärungsnöte bringt.

Verbesserungsvorschläge

Kulturwandel in der Führung: Anstatt Mitarbeitergespräche zur Fehleranalyse oder zum Druckaufbau zu nutzen, sollten diese konsequent auf lösungsorientiertes Handeln und die individuelle Weiterentwicklung ausgerichtet werden.

Priorisierung des operativen Kerns: Reduzieren Sie die administrative Meeting-Last und das Micromanagement. Geben Sie den Mitarbeitern den notwendigen Freiraum für das eigentliche "Doing", anstatt dieses durch ineffiziente Prozesse zu ersticken.

Authentizität statt Fassade: Ein Unternehmen gewinnt an Stabilität, wenn es intern so agiert, wie es sich nach außen darstellt. Offenheit über die tatsächliche Lage schafft mehr Vertrauen bei den Mitarbeitern als das Aufrechterhalten eines "Luftschlosses".

Nachhaltige Mitarbeiterbindung: Setzen Sie auf die Bindung erfahrener Fachkräfte anstatt auf einen hohen Durchsatz. Echte Wertschätzung zeigt sich durch faire, transparente Karrierewege, die nicht an restriktive und zweckgebundene Zertifizierungsziele gekoppelt sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist volatil und angespannt; bei kritischer Rückfrage schlägt eine oberflächliche Harmonie unmittelbar in ein Klima der Ablehnung um.

Image

Ein meisterhaftes Marketing suggeriert nach außen Innovation und Modernität, während das interne "Innenleben" veraltet und von systematischer Überforderung gezeichnet ist.

Work-Life-Balance

Von Balance kann keine Rede sein; das Arbeitsleben wird durch eine Überfülle an redundanten Meetings und administrativer Leistungsbuchung förmlich erstickt.

Karriere/Weiterbildung

Zertifizierungen werden zweckgebunden als Druckmittel eingesetzt. Die ständige Projektlast verhindert das tatsächliche Lernen und verzögert notwendige Gehaltsanpassungen systematisch.

Gehalt/Benefits

Das Vergütungsmodell ist intransparent und durch eine extreme Gehaltsschere geprägt. Bei Gehaltserhöhungen tut man sich schwer und muss diese mehrfach rechtfertigen und umkämpfen. Viele "Benefits" sind bei näherer Betrachtung lediglich Gehaltsumwandlungen zu Lasten des Personals.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die E-Auto-Flotte wirkt wie ein Feigenblatt, das wenig über die eigentliche interne soziale Unternehmenskultur aussagt.

Kollegenzusammenhalt

Das operative Team versucht zwar, sich gegenseitig zu stützen, doch die hohe Fluktuation zersetzt den Zusammenhalt nachhaltig und lässt niemanden wirklich ankommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung ist hier unerwünscht. Das Unternehmen fokussiert sich exklusiv auf junge, formbare Talente, während gewachsene Fachkräfte kaum eine Perspektive finden.

Vorgesetztenverhalten

Geprägt von inkonsequenter Führung und einem egozentrischen Managementstil, der bei auftretenden Problemen eher Druck aufbaut als Lösungen zu forcieren.

Arbeitsbedingungen

Die modern inszenierte Bürofläche kaschiert nur mangelhaft die technischen Defizite. Die Hardware-Wahl unterstreicht den Vorrang der Optik vor der Praxistauglichkeit.

Kommunikation

Intransparente Top-Down-Vorgaben dominieren. Der Austausch wirkt häufig inhaltsleer und dient eher der Kontrolle als dem konstruktiven Dialog.

Gleichberechtigung

Die homogene Personalstruktur lässt den Raum für echte Diversität gar nicht erst entstehen; das Bild wirkt wie aus einer vergangenen Management-Ära.

Interessante Aufgaben

Zwar bietet die IT grundsätzlich spannende Felder, doch in der Praxis werden Innovationen durch fehlendes Budget oder die starre Microsoft-Fokussierung im Keim erstickt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

Wir bedauern, dass du deine Zeit bei fly-tech so erlebt hast. Einige der angesprochenen Themen, insbesondere in den Bereichen Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit, nehmen wir ernst und nutzen solche Rückmeldungen, um uns weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig möchten wir einige Punkte einordnen:

Die persönliche Arbeitsausstattung wird bei uns nicht pauschal vorgegeben. Zwar starten wir mit einer standardisierten Grundausstattung, diese kann jedoch entsprechend der jeweiligen Rolle und der individuellen Anforderungen angepasst werden.

Auch beim Thema Weiterbildung investieren wir kontinuierlich in Zertifizierungen und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten. Viele unserer Mitarbeitenden nutzen diese Angebote regelmäßig und bauen ihre fachlichen Kompetenzen dadurch gezielt aus.

Die Aussage, dass ausschließlich junge Talente gefördert werden, entspricht nicht unserem Selbstverständnis. Unser Team besteht aus Mitarbeitenden unterschiedlicher Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Für uns zählen fachliche und persönliche Kompetenzen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hintergrund.

Unabhängig davon respektieren wir selbstverständlich deine persönliche Wahrnehmung und danken dir für die Zeit, die du dir für das Feedback genommen hast. Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Vorsicht vor der glänzenden Fassade: Hier trügt der Schein

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Den starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen.
- Die optisch modernen Büroräume.
- Den Ansatz, den Firmenfuhrpark komplett auf Elektroautos umzustellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Den extremen Kontrast zwischen dem glänzenden Image nach außen und der von Druck und Intransparenz geprägten Arbeitsrealität im Inneren.
- Dass Zusagen (wie Weiterbildungszeiten) dem Tagesgeschäft geopfert und als Hebel genutzt werden, um Gehaltserhöhungen hinauszuzögern.
- Eine Führungskultur, die auf Einschüchterung statt auf Augenhöhe basiert und in der erfahrene Mitarbeiter scheinbar unerwünscht sind.
- Die sichtbare Doppelmoral: Mitarbeiter finanzieren folierte Firmenwagen quasi selbst, während die Chefetage mit unfolierten Luxus-Sportwagen vorfährt und die Techniker die entsprechenden Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen ausbaden müssen.

Verbesserungsvorschläge

- Transparente, faire Gehalts- und Karrierestrukturen etablieren, bei denen Leistung zählt und nicht der „Nasenfaktor“.
- Die Mitarbeiter bei der Auswahl ihrer Arbeitsgeräte einbeziehen, damit Hardware (wie fehlende Anschlüsse oder unpassende ARM-Prozessoren) auch wirklich zum praktischen Arbeitsalltag von Technikern passt. Dann arbeitet der Mitarbeiter im Zweifel halt nicht mit einem Microsoft-Gerät...
- Eine professionelle und wertschätzende Kommunikation etablieren, die auch dann Bestand hat, wenn Mitarbeiter Entscheidungen kritisch hinterfragen oder das Unternehmen verlassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist stark von Leistungsdruck und den persönlichen Launen der Vorgesetzten geprägt. Solange man alles stillschweigend mitträgt, ist die Oberfläche ruhig. Hinterfragt man Entscheidungen, schlägt die Stimmung oft sofort ins Negative um.

Image

Das Unternehmen investiert viel Energie in sein Außenbild. Nach außen wird erfolgreich das Image eines modernen, innovativen und dynamischen „Premium IT-Dienstleisters“ mit flachen Hierarchien und tollen Benefits vermarktet. Blickt man jedoch hinter diese glänzende Fassade, sieht die Realität für die Mitarbeiter leider deutlich ungemütlicher aus. Der interne Druck, die intransparente Führungskultur und der fehlende echte Zusammenhalt mit den Führungskräften spiegeln das nach außen getragene „Wir-Gefühl“ in keiner Weise wider. Ein weiteres Problem für das Firmenimage entsteht direkt beim Kunden: Wenn die Geschäftsführung mit einem 200.000€-Sportwagen auf den Hof fährt, sorgt das regelmäßig für unangenehme Situationen für die Techniker vor Ort. Diese dürfen sich im Nachgang dann oft die ironischen Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen anhören.

Work-Life-Balance

Work-Work-Balance ist hier eher passend. Hohe Arbeitsbelastung und die Erwartungshaltung, auch deutlich über dem vertraglich vereinbarten zu leisten. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben wird hier eher klein geschrieben.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist hier stark zweckgebunden: Gefördert werden fast ausschließlich Microsoft-Zertifikate, die das Unternehmen benötigt, um seinen eigenen Partnerstatus aufrechtzuerhalten. Individuelle Weiterentwicklung abseits dieses Pfades gibt es kaum.
Zwar existieren auf dem Papier theoretische „Weiterbildungstage“ für das Selbststudium, in der Praxis werden diese Lernzeiten jedoch bei jedem aufkommenden Kundenthema sofort gestrichen. Besonders frustrierend ist das System dahinter: Zugesagte Gehaltserhöhungen werden teilweise an das Bestehen genau dieser Zertifizierungen gekoppelt. Da man durch die hohe Projektlast und das Streichen der Lernzeiten die Prüfungen aber unweigerlich immer wieder nach hinten schieben muss, verzögern sich auch die Gehaltsanpassungen auf unbestimmte Zeit – ein Schelm, wer dabei an eine bewusste Sparmaßnahme des Arbeitgebers denkt.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist reine Verhandlungssache, was zu einer enormen und spürbaren Gehaltsschere innerhalb des Teams führt. Feste, regelmäßige Gehaltsanpassungen oder transparente Gehaltsstrukturen existieren nicht. Wer aufgrund gezeigter Leistung eine Erhöhung möchte, macht die Erfahrung, dass weniger das tatsächliche Engagement oder die fachliche Leistung zählen, sondern vielmehr der "Nasenfaktor" bei der Entscheidungsfindung herangezogen wird. Wenn ein Angebot gemacht wird, ist dieses als fix zu verstehen - Nachverhandlungen sind eher unerwünscht. Ein besonderes Geschmäckle hat zudem die Firmenwagen-Regelung: Auch wenn nach außen hin mit diesem Benefit geworben wird, bezahlt man das Fahrzeug durch einen erheblichen Gehaltsverzicht faktisch selbst.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Firmenfuhrpark ist komplett auf Elektroautos umgestellt, was ein positiver Ansatz ist. Im Büro wird klassische Mülltrennung betrieben. Insgesamt ist das solide, entspricht aber eher dem heutigen Standard und ist kein herausragendes Alleinstellungsmerkmal.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen (insbesondere auf der operativen Ebene) war sehr gut. Man versucht, sich gegenseitig zu unterstützen, um den Druck von oben gemeinsam abzufedern.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist sehr jung aufgestellt. Ältere Kollegen mit entsprechender Berufserfahrung gab es kaum. Die wenigen Mitarbeiter mit mehr Berufs- und Lebenserfahrung wurden nach meinem Eindruck recht schnell wieder aus dem Unternehmen gedrängt. Es entstand das deutliche Gefühl, dass erfahrene Fachkräfte, die Strukturen hinterfragen und „nicht so leicht spuren“, unerwünscht sind. Man setzt hier lieber auf günstige, formbare Nachwuchskräfte frisch aus der Ausbildung.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es deutlich Nachholbedarf. Die Kommunikation ist in Abwesenheit von betroffenen Personen oftmals herablassend üder die jeweilige Person/den Kunden. Ganz abgesehen davon, wird man freundlich darum "gebeten" LinedIn-Beiträge von ehemaligen Kollegen doch nicht zu liken. Darüber hinaus wird dann darüber schimpft, wenn sich Kollegen von Systemhäusern abwerben lassen, dass sowas nicht geht. Wenn man das aber dann selber macht, um neuen Kollegen zu gewinnen, ist das wieder völlig normal und gut so. - Mir kam es in immer nach ziemlichen Ego-Problemen im gesamten Führungsteam vor.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind optisch modern, allerdings lässt die Klimatisierung massiv zu wünschen übrig: Durch defekte Kühldecken ist es im Sommer oft viel zu heiß, während eine unzuverlässige Heizung im Winter für kalte Räume sorgt.
Die technische Grundausstattung (Surface Pro für jeden) klingt auf dem Papier gut, ist aber an den Bedürfnissen der Techniker vorbeigeplant. Für Außendiensteinsätze beim Kunden – oft ohne festen Schreibtisch – ist die abnehmbare Tastatur extrem unpraktisch, ebenso fehlen essenzielle integrierte Anschlüsse. Dass zuletzt sogar Geräte mit ARM-Prozessoren für die Techniker beschafft wurden, die für viele spezifische IT-Werkzeuge und -Aufgaben schlichtweg ungeeignet sind, zeigt leider: Bei der Wahl der Arbeitsmittel wird oft mehr auf die Optik als auf die tatsächliche Praxistauglichkeit geachtet.

Kommunikation

Intransparent. Wichtige Entscheidungen werden top-down vorgegeben. Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht. Äußert man sie trotzdem, reagiert man unprofessionell und nachtragend.

Gleichberechtigung

Aufgrund der Branchenstruktur waren im operativen Bereich fast ausschließlich Männer angestellt. Da es kaum gemischte Teams gab, lässt sich das Verhalten im Alltag schwer beurteilen. Weder besonders positive noch auffällig negative Tendenzen waren in der täglichen Praxis direkt sichtbar, was allerdings schlicht an der homogenen Teamstruktur lag.

Interessante Aufgaben

Aufgaben im Cloudbereich sind grundsätzlich immer interessant. Hier sticht Fly-Tech nicht wirklich heraus. Man muss aber beachten, dass man hier immer an den Kunden gebunden ist. Möchte der Kunde kein Geld ausgeben, wird keine Innovation umgesetzt. Zudem gibt es die Einschränkung, dass ausschließlich im Microsoft-Kosmos gearbeitet wird. "Über den Tellerrand herausschauen" ist nicht gewünscht!

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du insgesamt unzufrieden warst und deine Erfahrungen bei uns nicht deinen Erwartungen entsprochen haben.

Besonders freut uns, dass du den starken Kollegenzusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung im Team so positiv bewertet hast. Das zeigt uns, dass wir hier eine gute Basis haben, auf der wir aufbauen können.

Deine Kritikpunkte zur Führungskultur und Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinung nicht geschätzt wird oder dass Entscheidungen intransparent getroffen werden, ist das definitiv ein Bereich, in dem wir uns verbessern müssen. Auch deine Anmerkungen zur Work-Life-Balance und den Arbeitsbedingungen sind wichtige Hinweise für uns.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge zu transparenten Gehaltsstrukturen, praxistauglicher Hardware-Ausstattung und wertschätzender Kommunikation sind wertvolle Impulse für unsere Weiterentwicklung.

Wir wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Glaube versetzt Berge - oder halt nicht

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

8 Wochen - nach den ersten 5 Werktagen über 40 Tickets.
In der ganzen Firma wird nur reagiert, eine einzige Entzündung, typischer Arbeitstag:
Morgens, du hast 40 Tickets, Kunde X hat über einen Koordinator, den IT Leiter, Vertrieb oder Inhaber ein „incident“ gemeldet und du wurdest auserkoren dafür, also kümmerst du dich drum. Währenddessen haben andere Kunden das selbe getan und während du Feuer1 löscht kommt der Chef, ein Koordinator oder der IT Leiter und du musst unbedingt da schauen weil irgendwas. Also weiter reagieren und so hast du abends nicht weniger Arbeit, deine Kunden und Chefs sind nicht happy und an die Hotline ist auch noch niemand gegangen, geschweige dass jemand echten Service geleistet hat.
In den 8 Wochen wurde mir mehrfach nach Feierabend BlaBla erzählt von Dankbarkeit, Vertrauen und so Quatsch der meist vermutlich selbst geglaubt wird aber dann eines Tages hat’s mir gereicht und ich war krank - Kündigung, dacht ich mir morgens schon aber ich hab sehr gut ausgeschlafen.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht Führungskräfte mit Kompetenz finden und denen vertrauen dann kann jeder sich drum kümmern dass er seinen Job anständig erledigen kann.

Arbeitsatmosphäre

Was jemand nicht machen möchte lässt er jemand anders machen

Work-Life-Balance

Ich hatte nur work

Karriere/Weiterbildung

Die Firma braucht noch diese Zertifizierungen, sucht euch mal Schulungen aus.

Gehalt/Benefits

Gehalt wäre gut gewesen aber Menschen haben halt auch andere Bedürfnisse

Kollegenzusammenhalt

Hab ich nicht erlebt

Vorgesetztenverhalten

Alles in AI und Meetings aufnehmen und überall mitsingen, kein Vertrauen

Kommunikation

Viel bla, wenig Substanz


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei fly-tech zu teilen.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass du verschiedene Aspekte deiner Zeit bei uns kritisch erlebt hast.
Rückmeldungen wie diese sind für uns wichtig, da sie unterschiedliche Sichtweisen aufzeigen und Impulse für die weitere Entwicklung geben können.
Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Mehrfachbewertung

TOPP Arbeitgeber, vollste Zufriedenheit und ein klasse Team seit vielen Jahren ein Genuß

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kurze Wege intern, man kann sehr schnell Dinge klären und auch umsetzen. Man ist total flexibel und kann extrem eigenverantwortlich arbeiten und selbst Entscheidungen treffen. Es gibt ein wahnsinnig großes Angebot an frischem Obst (alles in BIO-Qualität), Kaffee, Tee, Wasser,...
Ich tausche mich oft mit Freunden aus, so großzügig habe ich das bei keiner anderen Firma bisher gehört. Des Weiteren sind wir vom Denken her und auch in Sachen Produktentwicklung gegenüber Mitbewerber immer mindestens einen Schritt voraus. Man sieht wie viele Konkurrenten insolvent gegangen sind. Hier fühle ich mich sicher und immer aktuell.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir fällt aktuell nichts ein.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für deine positive Bewertung!
Es freut uns sehr, dass du die kurzen Wege, die schnelle Umsetzbarkeit und die große Flexibilität bei uns so schätzt. Auch das dir unsere moderne, innovative Arbeitsweise bei dir so gut ankommen, bedeutet uns viel.
Schön, dass du dich bei fly‑tech sicher und gut aufgehoben fühlst.
Danke, dass du dir die Zeit für dein Feedback genommen hast – wie schön, dass du ein #cloudhero bist!

Guter Arbeitgeber familiäres Miteinander

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Weiterbildungsmöglichkeiten, modernes Arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Mitsrbeiter mit einbeziehen und Entscheidungen zusammen treffen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

1000 Dank für deine durchweg positive Bewertung. Es freut uns sehr, dass du dich bei uns wohlfühlst und besonders die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie unser modernes Arbeitsumfeld schätzt.
Besonders toll finden wir, dass du den Zusammenhalt im Team, die spannenden Aufgaben und unser Engagement in den Bereichen Gleichberechtigung sowie Umwelt und Soziales mit Bestnoten bewertest. Das zeigt uns, dass wir in vielen wichtigen Bereichen auf einem guten Weg sind.
Dein Feedback zur internen Kommunikation und dein Wunsch nach mehr Mitbestimmung bei Entscheidungen sind für uns sehr wertvoll. Wir möchten gerne mehr darüber erfahren, wie wir uns hier verbessern können. Lass uns dazu gerne in einen direkten Austausch gehen - deine Ideen sind uns wichtig!
Danke, dass du dir die Zeit für deine ehrliche Rückmeldung genommen hast. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Projekte mit dir. Wie schön, dass du ein #cloudheroes bist.

Moderne Hülle, veraltetes Innenleben. Willkommen in der Management-Vergangenheit.

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

E-Auto Flotte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine spürbare Verbesserung wäre durch echte Investitionen in Führungsentwicklung, zeitgemäße Kommunikation und mehr gelebtes Vertrauen möglich – nicht durch mehr Prozesse, sondern durch echtes Verständnis für moderne Unternehmenskultur.

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen und Wertschätzung in die eigenen Kollegen stärken

Arbeitsatmosphäre

Die Teamatmosphäre war gut, stand aber im starken Kontrast zur Führungsebene. Ständiger Druck und Kontrollverhalten sorgten für ein Klima der Unsicherheit. Informationen mussten permanent berichtet werden – nicht aus Transparenz, sondern in meiner persönlichen Sicht aus Misstrauen.

Work-Life-Balance

Formell war eine Work-Life-Balance durch feste Arbeitszeiten zwischen 8:00 und 16:30 Uhr möglich. In der Praxis wurde sie jedoch durch eng getaktete Meetings (z. B. Dailys, Jour fixes) stark eingeschränkt, was eine ausgewogene Tagesstruktur deutlich erschwerte

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Team war sehr gut. Innerhalb des Teams herrschten Hilfsbereitschaft und Unterstützung – jeder half im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Führung und Geschäftsleitung vermittelten den Eindruck moderner Arbeitsweisen (z. B. OKR, Agilität), konnten diese jedoch nicht authentisch umsetzen. Es besteht deutlicher Schulungs- und Entwicklungsbedarf in moderner Führung, Kommunikation und Managementmethodik.

Kommunikation

Kommunikation war quantitativ stark ausgeprägt – jedoch wenig effizient. Eine übermäßige Anzahl an Meetings mit häufig redundanten Inhalten führte zu überfüllten Kalendern und erschwerte konzentriertes Arbeiten erheblich.

Interessante Aufgaben

IT bietet immer spannende und zeitgemäße Aufgaben


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Wie schön, dass du unser Team so positiv hervorhebst – wir sind auch wirklich ein tolles und vielfältiges Team. 😊
Gleichzeitig ist es schade, dass wir dich in einigen anderen Bereichen offenbar nicht überzeugen konnten.
Unser 5 Fortbildungstage pro MitarbeiterIn nutzen natürlich auch unsere Führungskräfte. Neben fachlichen Themen geht es auch um Softskills – du siehst, wir arbeiten stetig an uns.
Glücklicherweise konnten wir vor rund einem Jahr einen neuen Teamleiter Technik gewinnen. Gerne kommst du auf einen Kaffee vorbei und lernst ihn kennen. 😊
Wir danken dir für die gemeinsame Zeit und wünschen dir alles Gute.

Sehr hohe Personalfluktuation

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Strategische Ausrichtung auf Cloud und New Work, Fortbildungsmöglichkeiten. Innovatives Image und Geschäftsmodell.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Personalfluktuation, Personalmangel, hoher Leistungsdruck, unrealistische Umsatz-Ziele, zu viele Meetings, autoritärer Umgang mit Mitarbeitern, starke Kontrolle der Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Hohe Personalfluktuation reduzieren, menschlicher und entspannter mit den Mitarbeitern umgehen. Mehr auf langfristige Bindung achten, die Mitarbeiter nicht systematisch unter Druck setzen und die Arbeitsbelastung auf ein normales Niveau anpassen. Mehr zuhören und nicht alles einfach, was nicht in die Linie passt, aussortieren. Mehr Selbstreflexion seitens des Arbeitsgebers.

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund von hoher Auslastung, Leistungsdruck und Kontrollmechanismen herrschte leider oft eine angespannte Atmosphäre unter den Kollegen. Die große Zahl an internen und externen (Regel-) Meetings hat einen Großteil der Arbeitszeit gebunden, sodass die Kalender sind idR komplett voll waren. Gleichzeitig wurde jedoch enormer Umsatzdruck, in Form von unrealistischen monetären Zielen, aufgebaut. Dieser wurde in regelmäßigen, sog. "Entwicklungsgesprächen" (mind. 2-monatlich) aufrecht erhalten und verstärkt. Der Ablauf der Entwicklungsgespräche war leider oft sehr unangenehm, da einem in der Regel zwei Personen gegenübersitzen und die finanzielle Zielerreichung eine zentrale Rolle einnahm. Danach wurden oft alle Punkte thematisiert, die seit dem letzten Meeting detailliert im Planner des Mitarbeiters notiert wurden. Waren diese negativ, wurde dann oft eine Rechtfertigung eingefordert. Nicht selten bin ich (und andere Kolleginnen und Kollegen) sehr geknickt aus diesen sog. "Entwicklungsgesprächen", aber auch aus anderen Meetings, gekommen.

Image

Nach außen will man modern, locker und cool erscheinen. Leider passt das überhaupt nicht zum internen Führungsstil, der trotz gegenseitigem "Duzen" eher autoritär ist.

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbelastung war innerhalb der Regelarbeitszeit sehr hoch, auch ohne eine große Überstundenanzahl. In Gesprächen zu Stress-Situationen, oder bei Thematisierung einer Überlastung, wurde oft ein "fehlender privater Ausgleich" (bzw. fehlende Resilienz) vermutet oder an der Persönlichkeit/charakterlichen Eignung für das Aufgabengebiet gezweifelt. Eine Ursache im Arbeitsumfang wurde vom Arbeitsgeber kategorisch ausgeschlossen und somit auch keine Lösung gefunden. Somit war man als Arbeitnehmer immer selbst für sein Schicksal verantwortlich. Hat man auslastungsbedingt (Zusatz-) Aufgaben abgelehnt, musste man sich stets umfassend rechtfertigen. Bei mehrtägigen Workshops wurde die Teilnahme zur Quasi-Pflicht deklariert und im Falle einer Absage bei jedem Mitarbeiter einzeln eingefordert.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden, vor allem im Bereich MS Zertifizierungen, was jedoch auch für die Firma wichtig ist. Fachliche Weiterentwicklung ist und war vorhanden.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist durchschnittlich, Sozialleistungen sind möglich. Gehälter kommen pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist vorhanden. Es gibt E-Firmenwägen und Soziale Projekte.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich war die Zusammenarbeit innerhalb des Teams, also mit den direkten Kolleginnen und Kollegen, gut und freundschaftlich. Hier haben durchaus auch private Treffen und Aktivitäten stattgefunden, allerdings ohne die Führungsebene. Aufgrund des hohen Leistungsdrucks und der enormen Arbeitsbelastung ist, zu meinem großen Bedauern, teilweise auch eine Art gegenseitiges Mißtrauen entstanden. Da viele Kollegen verhältnismäßig jung sind, gab es schon eine Cliquenbildung, die oft nicht einfach zu durchschauen war.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind nicht vorhanden, wobei "älter" hier nicht definiert wird. Längere Unternehmenszugehörigkeiten werden schon anerkannt.

Vorgesetztenverhalten

Wer aus Sicht des Unternehmens nicht gut performt gerät schnell unter Druck. Erfüllt man eine Aufgabe nicht zur Zufriedenheit, wird einem diese rigoros entzogen und an andere übergeben. Während meiner Zeit dort haben mehrere Mitarbeiter Abmahnungen erhalten, teilweise komplett unangekündigt. D.h. es gab keinerlei "Vorwarnung" durch den Arbeitgeber im Vorfeld. Diese wurden seitens der Führungsebene als "erzieherische Maßnahme" gesehen, da man mit den Mitarbeitern unzufrieden war. Das hat dann zu Kündigungen, und somit zu einer fast vollständigen Auflösung funktionierender Teams und Strukturen, geführt. Mit der Folge eines hohen Personalmangels, was jedoch offenbar gerne in Kauf genommen wurde. Auch Kündigungen während der Probezeit wurden oft ausgesprochen, teilweise nachvollziehbar, teilweise auch nicht.

Arbeitsbedingungen

Die Büroausstattung ist gut, es gibt flexible Arbeitsplätze und moderne Arbeitsmittel.

Kommunikation

Die Kommunikation war, aufgrund der überschaubaren Mitarbeiterzahl, OK. Allerdings erfolgte diese hauptsächlich per MS Teams, dort jedoch in enormen Umfang und hoher Geschwindigkeit. Jegliche Kommunikation in Teams, mindestens die kundenbezogene, musste öffentlich in Chats und Kanälen durchgeführt werden und war somit immer für andere Kollegen einsehbar. Dadurch entstand oft die Situation, dass man täglich vielfach auf Teams "markiert" und neue Aufgaben, Themen, Infos und Feedback erhielt. Hier kam man oft kaum hinterher seine Teams-Nachrichten und Verlinkungen abzuarbeiten, die Schlagzahl war wirklich enorm. Direkte 1:1 Kommunikation zwischen den Mitarbeitern war in MS Teams eher unerwünscht.

Gleichberechtigung

Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer. Kollegen aus anderen Kulturkreisen werden gerne integriert.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabengebiete waren interessant, aufgrund der starken Cloud- und New-Work-Orientierung des Unternehmens. Entsprechend waren auch anspruchsvolle und fachlich spannende Projekte vorhanden. An diesen Themen scheitert es bei dem Arbeitgeber nicht. Leider war eine Fokussierung auf diese, im eigentlich notwendigen Umfang, nicht möglich.

6Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Wie schön, dass du unsere strategische Ausrichtung auf Cloud und New Work sowie die Fortbildungsmöglichkeiten positiv wahrgenommen hast – das freut uns sehr.
Schade, dass du dich unter Druck gesetzt gefühlt hast – das ist nicht unsere Art und keinesfalls System. Vielleicht lag es an der unterschiedlichen Erwartungshaltung?
Wir sind im Bewerbungsprozess transparent und erläutern die Erwartung und notwendigen Kompetenzen an die zu besetzende Stelle. Ja, diese sind in Rollen wie z.B. die des IT-Managers hoch, so dass wir Zeit für Einarbeitung und Fortbildung geben und einen Buddy zur Seite stellen. Wenn die Erwartungen beider Seiten nicht passen, ist es besser getrennte Wege zu gehen. Das ist schade, aber dennoch notwendig.
Wir danken dir für die gemeinsame Zeit und wünschen dir alles Gute.

Sucht euch lieber einen anderen Arbeitgeber. Die schlechten Rezessionen kann ich nur bestätigen.

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Allem im Allem würde ich jedem Raten hier nicht zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Selbst als Workaholic, welcher jeden Tag mehr als 10 Tassen Kaffee konsumiert, wird man in diesem Unternehmen absolut unglücklich.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte sich mit dem Thema SMARTe Ziele auseinander setzen und lernen was diese bedeuten. Außerdem sollte der Führungskreis lernen wie man mit Mitarbeitern umgeht.

Arbeitsatmosphäre

Führungskräfte und Mitarbeiter spielen nicht im gleichen Team. Am Mittagstisch wird über den Führungskreis nicht nur kritisiert sondern dauerhaft schlecht geredet und der Führungskreis lässt Ihre Überlastung stark an den Arbeitnehmern aus.

Work-Life-Balance

Sehr viel Arbeit für zu wenig Personal. Kann durch die HomeOffice Möglichkeit nicht abgefangen werden

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es, da es sich um einen Dienstleister handelt. Oft muss man als Mitarbeiter Themen, die man zum ersten mal sieht direkt am Kunden ausprobieren.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut, aber trotzdem ist es das nicht Wert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nichts dazu sagen.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt Kollegen die gerne Unterstützen. Es gibt Kollegen die sehr stark Überlastet sind und deswegen keine Zeit haben zu Unterstützen. Und es gibt Kollegen die nicht gerne unterstützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es kaum. Die Fluktuation ist aus gutem Grund sehr hoch. Es gibt wenige Leute die es in der Firma lange aushalten.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetze haben kein Verständnis. Ein Gefühl für realistische (smarte) Ziele gibt es im Führungskreis nicht. Auch beim Ansprechen, dass Ziele viel zu unrealistisch sind, wird das ignoriert und trotzdem gefordert. Vorgesetzte sind beleidigt, wenn man die Ziele nicht erreichen kann, die bekommt man dann deutlich zu spüren.

Arbeitsbedingungen

Man hat die Möglichkeit ca 50% im HomeOffice zu arbeiten.

Kommunikation

Schlechte Kommunikation zwischen Führungskräfte und Arbeitnehmer

Interessante Aufgaben

Es gibt Interessante Projekte. Die gibt es aber auch bei anderen Arbeitgebern.


Image

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Schade, dass du deine Bewertung offensichtlich nur negativ formulieren wolltest.
Sicher gibt es Themen, die wir verbessern können und deswegen arbeiten wir stetig daran besser zu werden. Wir optimieren unsere Prozesse, involvieren das gesamte Team mit OKR, nehmen Coachings in Anspruch, schulen unser Team, verstärken unsere Mannschaft und haben gemeinsam Spaß an der Arbeit und auch im Escape Room, beim Wandern, Rafting, etc. :-)
Offenbar haben wir nicht die „selbe Sprache gesprochen“, so dass es besser war getrennte Wege zu gehen.
Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft.

Eine Firma mit viel Potential nach oben

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Eine E-Firmenwagenflotte
- Modernes und innovatives Bürogebäude

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Es ist noch viel Luft nach oben was klare Prozesse angeht, auch wenn es Rollenbeschreibungen und Prozesse auf dem Papier gibt. Klare Abläufe sind wünschenswert. Der komplette Druck lastet auf den Schultern der Führungskraft-aber kaum Entscheidungsspielraum

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Zeit in das Rectruiting neuer Mitarbeiter investieren
- Vermehrt Feedback der Mitarbeiter aufnehmen
- Kommunikation auf Augenhöhe zwischen dem Führungsteam und Mitarbeitern
- Veränderungen Zeit geben
- Fluktuation verringern und Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Teams eine sehr gute Atmosphäre. Zwischen den Teams und der oberen Führungsebene ist noch viel Potential nach oben. Konstruktive Kritik wird je nach Thema nicht immer gerne gehört. Home Office ist ohne Probleme möglich. Mitarbeiterbezogene wirtschaftliche Zielvorgaben sind sehr schwer zu erreichen, wodurch nicht immer eine positive Arbeitsatmosphäre besteht

Image

Es wird versucht ein positives Image durch diverse Awards und Social Media Einträge zu generieren.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist möglich, aufgrund vieler Aufgaben nicht immer während der Arbeitszeit umsetzbar

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut und garantiert auch über dem Durchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier wird viel Wert daraufgelegt

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams halten die Kollegen sehr gut zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll - leider fehlen ein paar ältere Kollegen, um Erfahrungen und Strukturen aufzubauen und vor allem zu vermitteln

Vorgesetztenverhalten

Ein direkter Kontakt ist fast jederzeit möglich, aber konstruktive Kritik ist nicht immer erwünscht. Es kommt häufig vor, dass sich die obere Führungsebene in das kleinteiligere Tagesgeschäft involviert und es dadurch oftmals einen faden Beigeschmack hat, da dadurch kaum Entscheidungsspielraum gegeben ist. Mehr Vertrauen wäre mehr als wünschenswert.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen top, da modernste IT-Infrastrutkur und ein Firmengebäude mit New-Work Charakter, welches sehr modern und innovativ eingerichtet ist.

Kommunikation

Kommunikation findet in einem erheblichen Maß statt, auch die Anzahl der Regelmeetings ist enorm hoch - leider ist die Quantität kein Qualitätsmerkmal

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und spannend, da die IT auch viele Themenfelder hergibt.


Work-Life-Balance

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Es freut uns sehr, dass du die Atmosphäre und unsere Arbeitsbedingungen so positiv in Erinnerung behalten hast. Gleichzeitig ist es schade, dass wir dich in einigen Bereichen offenbar nicht überzeugen konnten. Wir pflegen eine wertschätzende Firmen- und Führungskultur, in der wir alle KollegInnen motivieren sich einzubringen und Themen offen anzusprechen. Erst letzte Woche waren wir bei unserem gemeinsamen Jahresauftakt, um alle KollegInnen bei den Jahreszielen mit einzubeziehen und Themen offen zu diskutieren - der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz. :-)
Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

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