57 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
57 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
57 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein offenerer und transparenterer Umgang mit Kennzahlen und Zielerreichung würde helfen, Erwartungen realistisch einzuordnen, anstatt sie durch allgemeine Aussagen zu ersetzen. Ebenso würde eine sachliche, ruhige Gesprächskultur – auch bei Kritik oder dem Hinterfragen von Entscheidungen – die Zusammenarbeit spürbar verbessern.
Rückmeldungen aus dem Team, insbesondere aus Umfragen, sollten konsequenter nachverfolgt und mit sichtbaren Maßnahmen beantwortet werden, statt unkommentiert zu bleiben. Das gilt besonders für wiederholt genannte Kritikpunkte.
Eine bessere Abstimmung zwischen Vertrieb und Technik sowie eine Reduktion inhaltlich wenig substanzieller Meetings würden zudem mehr Raum für konzentriertes, ergebnisorientiertes Arbeiten schaffen.
Bei den Zielvorgaben wäre eine stärkere Berücksichtigung von Erholungszeiten (Urlaub, Krankheit) wünschenswert, um ein gesundes Verhältnis zwischen Leistungsanspruch und Fürsorge zu ermöglichen. Die angekündigte Einführung eines transparenten Gehaltsbandes sollte zeitnah umgesetzt werden.
Nicht zuletzt würde eine ehrlichere Angleichung zwischen Außendarstellung und intern gelebter Praxis – etwa bei Themen wie Homeoffice und Arbeitszeitflexibilität – langfristig zu einer höheren Glaubwürdigkeit als Arbeitgeber beitragen.
Abschließend würde ich mir eine Weiterentwicklung des Führungsverständnisses wünschen – weg von einem eher hierarchisch-anweisenden Stil, hin zu einem partnerschaftlichen Miteinander mit gegenseitigem Respekt und echter, gelebter Offenheit. Dazu gehört auch ein offener Umgang mit eigenen Fehlern. Gerade in einem hochpreisigen Dienstleistungssegment sollte kein Raum für persönliche Eitelkeiten bleiben.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung, jedoch von Anspannung geprägt, da Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten mitunter kurzfristig eskalierten und sich dadurch auf die Stimmung im Team auswirkten.
Auch die von mehreren Seiten thematisierte Mitarbeiterfluktuation trug zu dieser angespannten Grundstimmung bei und lässt sich zugleich als Indiz dafür werten, dass im Bereich Arbeitsatmosphäre Verbesserungsbedarf bestand.
Die Zielvorgaben orientierten sich stark am Prinzip „Zeit gegen Geld", was bei Urlaub oder krankheitsbedingter Abwesenheit teilweise zu einem ungutem Gefühl führen konnte. Zugleich wurden ab einem bestimmten Zeitpunkt keine konkreten Kennzahlen mehr mit dem Team geteilt – stattdessen beschränkte man sich auf allgemeine Aussagen, dass die Ziele nicht ausreichend erreicht würden.
In der Gesamtbetrachtung hatten diese Faktoren einen spürbaren Einfluss darauf, wie sich das Betriebsklima langfristig entwickeln konnte. Daher kann ich keine besser Bewertung als 2 Sterne für die Arbeitsatmosphäre abgeben.
Nach außen hin positioniert sich das Unternehmen sehr stark über Begriffe wie Innovation, Teamgeist und moderne Arbeitswelt, unter anderem durch eine intensive Präsenz in sozialen Netzwerken. Dieses Bild deckt sich aus meiner Erfahrung jedoch nur bedingt mit der intern gelebten Realität – insbesondere im Hinblick auf die in den vorherigen Punkten beschriebene Diskrepanz zwischen kommunizierter Flexibilität und tatsächlicher Praxis.
Die Unternehmenskultur legt großen Wert darauf, dass Mitarbeitende viel Zeit im und für das Unternehmen verbringen – das Unternehmen versteht sich selbst als „große Familie" und ist entsprechend im Familienpakt Bayern gelistet. In der Praxis zeigte sich das unter anderem an einer spürbar hohen Zahl an Überstunden sowie daran, dass Meetings teils so terminiert wurden, dass eine Wahrnehmung von Homeoffice-Möglichkeiten davor oder danach kaum sinnvoll möglich war.
Auch offiziell freiwillige Veranstaltungen, teils am Wochenende, wurden in der Praxis eher als erwartete Teilnahme wahrgenommen. Bei Verpflichtungen außerhalb des Unternehmens wurde gelegentlich Unverständnis geäußert.
Insgesamt steht das nach außen kommunizierte Bild eines flexiblen Arbeitens in einer offenen Atmosphäre in deutlichem Kontrast zur tatsächlich gelebten Praxis.
Es wird viel Wert auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit gelegt.
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Weiterbildungen wahrzunehmen, wobei der Fokus dabei stark auf Maßnahmen liegt, die dem Unternehmen unmittelbar zugutekommen – etwa im Hinblick auf den Erhalt bestimmter Partnerstatus.
Weiterbildungen zur persönlichen Entwicklung wurden teilweise unterstützt, ein erkennbares System oder klare Kriterien dafür gab es jedoch nicht.
Der Zusammenhalt im Team war, zumindest während meiner Zeit dort, gut. Vereinzelte Reibungen blieben natürlich nicht aus, dennoch hat man sich – insbesondere innerhalb der Technik – gegenseitig unterstützt und die Zusammenarbeit gesucht.
Wie bereits im Punkt Kommunikation angesprochen, galt dies jedoch nicht abteilungsübergreifend. Zwischen den Bereichen bestand offenbar eine Barriere, die im gesamten Zeitraum nicht überwunden wurde.
Vorab ist anzumerken, dass es sich hierbei nicht um eine Kritik an einzelnen Personen handelt, sondern um die Darstellung eines allgemeinen Eindrucks.
Das Verhalten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht als unterdurchschnittlich einzustufen. Kritik oder das Hinterfragen von Entscheidungen führte recht schnell zu emotional geführten Reaktionen. Vereinzelt wurden Führungskräfte auch in Meetings mit mehreren Teilnehmenden gegenüber einzelnen Mitarbeitenden ausfällig.
Von Mitarbeitenden an die Führung herangetragene Missstände wurden häufig lediglich zur Kenntnis genommen, ohne dass darauf erkennbar reagiert wurde – auch bei wiederholter Ansprache über einen längeren Zeitraum.
Auch in der internen Kommunikation, schriftlich wie mündlich, kam es wiederholt zu Unstimmigkeiten. Daran änderte sich auch nichts, nachdem dieser Punkt im Rahmen einer Mitarbeiterumfrage als deutlicher Kritikpunkt an der Führung benannt wurde .
Dies führt zu einem weiteren Punkt: Entscheidungen wurden häufig überhastet oder situationsbedingt getroffen, sowohl intern als auch im Umgang mit Kunden.
Die Arbeitsbedingungen waren geprägt von Zielvorgaben, die stark am Prinzip „Zeit gegen Geld" ausgerichtet waren, sowie von einer vergleichsweise aufwendigen Zeiterfassung. Flexibles Arbeiten wurde nach außen kommuniziert, in der Praxis jedoch dadurch eingeschränkt, dass Meetings teils so terminiert wurden, dass eine sinnvolle Nutzung von Homeoffice davor oder danach kaum möglich war.
Auch eine spürbar hohe Zahl an Überstunden sowie ein hoher Anteil an operativem Overhead – etwa durch häufige, inhaltlich wenig substanzielle Meetings – prägten den Arbeitsalltag. In Summe blieb dadurch oft zu wenig Zeit für eine vertiefte, konzentrierte Bearbeitung der eigentlichen Aufgaben.
Positiv hervorzuheben ist hingegen die technische Ausstattung: Sowohl das Büro als auch die bereitgestellte Hardware waren in Ordnung.
Es fanden viele Meetings statt, die inhaltlich oft wenig Substanz hatten und teilweise eher der Selbstdarstellung dienten als dem eigentlichen Austausch. Gleichzeitig wurde eine Vielzahl an Kommunikationskanälen – sowohl intern als auch mit Kunden – genutzt, was zu einer spürbaren Flut an Benachrichtigungen führte.
Die Kommunikation gegenüber Kunden war teilweise wenig präzise, und auch die Abstimmung zwischen Vertrieb und Technik ließ zu wünschen übrig. In Meetings kam es zudem gelegentlich zu emotional geführten Wortmeldungen, die den professionellen Rahmen phasenweise verließen.
Nach außen hin zeigte sich ein deutlich anderes Bild: Kommunikation und Marketing vermittelten durchgehend ein positives, teils überzeichnetes Bild des Unternehmens, das im Kontrast zur internen Realität stand.
In meinem Fall war das Gehalt angemessen, wobei es innerhalb des Teams teils deutliche Abweichungen gab. Es war die Einführung eines Gehaltsbandes angekündigt, anhand dessen nachvollziehbar dargestellt werden sollte, welches Gehalt mit welchen Anforderungen verbunden ist. In einem Zeitraum von über zwei Jahren wurde dies jedoch nicht umgesetzt.
Die weiteren Benefits wie Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge, Obstkorb und Ähnliches sind grundsätzlich positiv zu bewerten, heben sich im Vergleich zu anderen Arbeitgebern jedoch nicht wesentlich ab.
Sieht man von der aufwendigen Zeiterfassung, inhaltsleeren Meetings und operativem Overhead ab, waren die Aufgaben zu Beginn durchaus interessant. Der Grund für die niedrigere Bewertung in diesem Punkt liegt darin, dass oft zu wenig Zeit blieb, um sich tiefergehend mit diesen Themen zu befassen.
Im Laufe der Zeit wichen die interessanten Aufgaben zunehmend der Deeskalation von Störungen, anstelle einer Weiterentwicklung der Systeme. Aufgrund der zeitlich begrenzten Kapazitäten war es schwierig, Weiterentwicklung voranzutreiben, während man gleichzeitig damit beschäftigt war, bestehende Systeme am Laufen zu halten.
Möglichkeit eigenständig und flexibel zu arbeiten
Teilweise etwas zu viel Micromanagement
Es gibt Gutscheinkarten, z.B. Firmenfitness mit Wellpass oder Sachbezüge
E-Auto Flotte, deutlich papierreduziertes Arbeiten, begrünte, beschattete & klimatisierte Büros
Bei den Kollegen findet man immer ein offenes Ohr
Es herrscht Gleichbehandlung, unabhängig von Geschlecht oder Alter
Teilweise etwas zu viel Micromanagement, aber gut gemeint und engagiert
Moderne Microsoft-Technologien
Interessante technische Aufgaben
Wenig Teamzusammenhalt
Teilweise mangelnde Unterstützung für neue Mitarbeiter
Schwierige Integration ins Team
Zurückhaltende Kommunikation innerhalb des Teams
Die Integration neuer Mitarbeiter sollte stärker gefördert werden. Eine offenere Teamkultur, mehr gegenseitige Unterstützung und ein strukturierteres Onboarding würden den Einstieg deutlich erleichtern.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich leider schwierig. Besonders als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich häufig isoliert und nicht richtig ins Team integriert.
Das Unternehmen arbeitet mit modernen Technologien und bietet interessante Projekte.
Mit der Work-Life-Balance war ich insgesamt zufrieden. Hier hatte ich keine größeren Probleme.
Ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und mich fachlich weiterentwickeln.
Das Gehalt und die Benefits waren angemessen.
Dazu kann ich keine fundierte Aussage treffen.
Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich oft allein gelassen und nicht ausreichend eingebunden.
Dazu kann ich keine besondere Bewertung abgeben.
Ich habe meinem direkten Vorgesetzten mehrfach von den Problemen berichtet. Leider hat sich die Situation im Team trotz dieser Gespräche nicht verbessert.
Die technische Ausstattung und die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut.
Die Kommunikation innerhalb des Teams hätte offener und unterstützender sein können. Teilweise war es schwierig, Hilfe oder Rückmeldungen zu erhalten.
Ich hatte teilweise den Eindruck, dass neue Mitarbeiter nicht immer die gleiche Unterstützung erhielten wie bereits etablierte Kollegen.
Die technischen Aufgaben waren abwechslungsreich und interessant. Ich konnte meine Kenntnisse im Bereich Microsoft Intune, Microsoft 365 und Endpoint Management weiter ausbauen.
Die IT-Infrastruktur und die optische Gestaltung der Büroräumlichkeiten sind auf einem modernen Stand, was den ersten Eindruck positiv beeinflusst.
Die Bereitstellung von Firmenwagen und einer Firmenversicherung stellt ein finanzielles Basis-Paket dar, das als Rahmenbedingung akzeptabel ist.
Das theoretische Angebot an Zertifizierungen bietet gerade für den Berufseinstieg eine Möglichkeit, erste Qualifikationen im KMU-Bereich zu erwerben.
Systematisches "Vorspielen": Intern herrscht eine Kultur der Inszenierung, in der Kennzahlen und Zielerreichungen regelmäßig beschönigt werden, um nach außen eine nicht existierende Dynamik zu suggerieren.
Fehlende Stabilität: Sobald geschäftliche Herausforderungen auftreten, bricht die Stimmung. Das Management verfällt in Krisenmodus, und anstatt das Team zu stärken, wird der Druck unreflektiert nach unten weitergegeben.
Ersatzkultur statt Entwicklung: Anstatt durch fachliche Weiterentwicklung oder konstruktive Einarbeitung zu glänzen, wird bei Problemen oft auf personellen Austausch gesetzt; wer als "Stein in der Brandung" hinterfragt, wird schnell durch formbare Kräfte ersetzt.
Strukturelle Überlastung: Die Arbeitswoche ist kein produktiver Prozess, sondern ein fortlaufender "Kampf" gegen administrative Leistungsbuchungen und eine redundante Meeting-Kultur, die den Fokus vom operativen Geschäft abzieht.
Kundenwahrnehmung: Auch außerhalb der Firma wird die Diskrepanz zwischen hohem Anspruch und tatsächlicher Serviceleistung zunehmend zum Thema, was Techniker vor Ort in unangenehme Erklärungsnöte bringt.
Kulturwandel in der Führung: Anstatt Mitarbeitergespräche zur Fehleranalyse oder zum Druckaufbau zu nutzen, sollten diese konsequent auf lösungsorientiertes Handeln und die individuelle Weiterentwicklung ausgerichtet werden.
Priorisierung des operativen Kerns: Reduzieren Sie die administrative Meeting-Last und das Micromanagement. Geben Sie den Mitarbeitern den notwendigen Freiraum für das eigentliche "Doing", anstatt dieses durch ineffiziente Prozesse zu ersticken.
Authentizität statt Fassade: Ein Unternehmen gewinnt an Stabilität, wenn es intern so agiert, wie es sich nach außen darstellt. Offenheit über die tatsächliche Lage schafft mehr Vertrauen bei den Mitarbeitern als das Aufrechterhalten eines "Luftschlosses".
Nachhaltige Mitarbeiterbindung: Setzen Sie auf die Bindung erfahrener Fachkräfte anstatt auf einen hohen Durchsatz. Echte Wertschätzung zeigt sich durch faire, transparente Karrierewege, die nicht an restriktive und zweckgebundene Zertifizierungsziele gekoppelt sind.
Die Stimmung ist volatil und angespannt; bei kritischer Rückfrage schlägt eine oberflächliche Harmonie unmittelbar in ein Klima der Ablehnung um.
Ein meisterhaftes Marketing suggeriert nach außen Innovation und Modernität, während das interne "Innenleben" veraltet und von systematischer Überforderung gezeichnet ist.
Von Balance kann keine Rede sein; das Arbeitsleben wird durch eine Überfülle an redundanten Meetings und administrativer Leistungsbuchung förmlich erstickt.
Zertifizierungen werden zweckgebunden als Druckmittel eingesetzt. Die ständige Projektlast verhindert das tatsächliche Lernen und verzögert notwendige Gehaltsanpassungen systematisch.
Das Vergütungsmodell ist intransparent und durch eine extreme Gehaltsschere geprägt. Bei Gehaltserhöhungen tut man sich schwer und muss diese mehrfach rechtfertigen und umkämpfen. Viele "Benefits" sind bei näherer Betrachtung lediglich Gehaltsumwandlungen zu Lasten des Personals.
Die E-Auto-Flotte wirkt wie ein Feigenblatt, das wenig über die eigentliche interne soziale Unternehmenskultur aussagt.
Das operative Team versucht zwar, sich gegenseitig zu stützen, doch die hohe Fluktuation zersetzt den Zusammenhalt nachhaltig und lässt niemanden wirklich ankommen.
Erfahrung ist hier unerwünscht. Das Unternehmen fokussiert sich exklusiv auf junge, formbare Talente, während gewachsene Fachkräfte kaum eine Perspektive finden.
Geprägt von inkonsequenter Führung und einem egozentrischen Managementstil, der bei auftretenden Problemen eher Druck aufbaut als Lösungen zu forcieren.
Die modern inszenierte Bürofläche kaschiert nur mangelhaft die technischen Defizite. Die Hardware-Wahl unterstreicht den Vorrang der Optik vor der Praxistauglichkeit.
Intransparente Top-Down-Vorgaben dominieren. Der Austausch wirkt häufig inhaltsleer und dient eher der Kontrolle als dem konstruktiven Dialog.
Die homogene Personalstruktur lässt den Raum für echte Diversität gar nicht erst entstehen; das Bild wirkt wie aus einer vergangenen Management-Ära.
Zwar bietet die IT grundsätzlich spannende Felder, doch in der Praxis werden Innovationen durch fehlendes Budget oder die starre Microsoft-Fokussierung im Keim erstickt.
- Den starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen.
- Die optisch modernen Büroräume.
- Den Ansatz, den Firmenfuhrpark komplett auf Elektroautos umzustellen.
- Den extremen Kontrast zwischen dem glänzenden Image nach außen und der von Druck und Intransparenz geprägten Arbeitsrealität im Inneren.
- Dass Zusagen (wie Weiterbildungszeiten) dem Tagesgeschäft geopfert und als Hebel genutzt werden, um Gehaltserhöhungen hinauszuzögern.
- Eine Führungskultur, die auf Einschüchterung statt auf Augenhöhe basiert und in der erfahrene Mitarbeiter scheinbar unerwünscht sind.
- Die sichtbare Doppelmoral: Mitarbeiter finanzieren folierte Firmenwagen quasi selbst, während die Chefetage mit unfolierten Luxus-Sportwagen vorfährt und die Techniker die entsprechenden Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen ausbaden müssen.
- Transparente, faire Gehalts- und Karrierestrukturen etablieren, bei denen Leistung zählt und nicht der „Nasenfaktor“.
- Die Mitarbeiter bei der Auswahl ihrer Arbeitsgeräte einbeziehen, damit Hardware (wie fehlende Anschlüsse oder unpassende ARM-Prozessoren) auch wirklich zum praktischen Arbeitsalltag von Technikern passt. Dann arbeitet der Mitarbeiter im Zweifel halt nicht mit einem Microsoft-Gerät...
- Eine professionelle und wertschätzende Kommunikation etablieren, die auch dann Bestand hat, wenn Mitarbeiter Entscheidungen kritisch hinterfragen oder das Unternehmen verlassen.
Die Atmosphäre ist stark von Leistungsdruck und den persönlichen Launen der Vorgesetzten geprägt. Solange man alles stillschweigend mitträgt, ist die Oberfläche ruhig. Hinterfragt man Entscheidungen, schlägt die Stimmung oft sofort ins Negative um.
Das Unternehmen investiert viel Energie in sein Außenbild. Nach außen wird erfolgreich das Image eines modernen, innovativen und dynamischen „Premium IT-Dienstleisters“ mit flachen Hierarchien und tollen Benefits vermarktet. Blickt man jedoch hinter diese glänzende Fassade, sieht die Realität für die Mitarbeiter leider deutlich ungemütlicher aus. Der interne Druck, die intransparente Führungskultur und der fehlende echte Zusammenhalt mit den Führungskräften spiegeln das nach außen getragene „Wir-Gefühl“ in keiner Weise wider. Ein weiteres Problem für das Firmenimage entsteht direkt beim Kunden: Wenn die Geschäftsführung mit einem 200.000€-Sportwagen auf den Hof fährt, sorgt das regelmäßig für unangenehme Situationen für die Techniker vor Ort. Diese dürfen sich im Nachgang dann oft die ironischen Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen anhören.
Work-Work-Balance ist hier eher passend. Hohe Arbeitsbelastung und die Erwartungshaltung, auch deutlich über dem vertraglich vereinbarten zu leisten. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben wird hier eher klein geschrieben.
Weiterbildung ist hier stark zweckgebunden: Gefördert werden fast ausschließlich Microsoft-Zertifikate, die das Unternehmen benötigt, um seinen eigenen Partnerstatus aufrechtzuerhalten. Individuelle Weiterentwicklung abseits dieses Pfades gibt es kaum.
Zwar existieren auf dem Papier theoretische „Weiterbildungstage“ für das Selbststudium, in der Praxis werden diese Lernzeiten jedoch bei jedem aufkommenden Kundenthema sofort gestrichen. Besonders frustrierend ist das System dahinter: Zugesagte Gehaltserhöhungen werden teilweise an das Bestehen genau dieser Zertifizierungen gekoppelt. Da man durch die hohe Projektlast und das Streichen der Lernzeiten die Prüfungen aber unweigerlich immer wieder nach hinten schieben muss, verzögern sich auch die Gehaltsanpassungen auf unbestimmte Zeit – ein Schelm, wer dabei an eine bewusste Sparmaßnahme des Arbeitgebers denkt.
Das Einstiegsgehalt ist reine Verhandlungssache, was zu einer enormen und spürbaren Gehaltsschere innerhalb des Teams führt. Feste, regelmäßige Gehaltsanpassungen oder transparente Gehaltsstrukturen existieren nicht. Wer aufgrund gezeigter Leistung eine Erhöhung möchte, macht die Erfahrung, dass weniger das tatsächliche Engagement oder die fachliche Leistung zählen, sondern vielmehr der "Nasenfaktor" bei der Entscheidungsfindung herangezogen wird. Wenn ein Angebot gemacht wird, ist dieses als fix zu verstehen - Nachverhandlungen sind eher unerwünscht. Ein besonderes Geschmäckle hat zudem die Firmenwagen-Regelung: Auch wenn nach außen hin mit diesem Benefit geworben wird, bezahlt man das Fahrzeug durch einen erheblichen Gehaltsverzicht faktisch selbst.
Der Firmenfuhrpark ist komplett auf Elektroautos umgestellt, was ein positiver Ansatz ist. Im Büro wird klassische Mülltrennung betrieben. Insgesamt ist das solide, entspricht aber eher dem heutigen Standard und ist kein herausragendes Alleinstellungsmerkmal.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen (insbesondere auf der operativen Ebene) war sehr gut. Man versucht, sich gegenseitig zu unterstützen, um den Druck von oben gemeinsam abzufedern.
Das Team ist sehr jung aufgestellt. Ältere Kollegen mit entsprechender Berufserfahrung gab es kaum. Die wenigen Mitarbeiter mit mehr Berufs- und Lebenserfahrung wurden nach meinem Eindruck recht schnell wieder aus dem Unternehmen gedrängt. Es entstand das deutliche Gefühl, dass erfahrene Fachkräfte, die Strukturen hinterfragen und „nicht so leicht spuren“, unerwünscht sind. Man setzt hier lieber auf günstige, formbare Nachwuchskräfte frisch aus der Ausbildung.
Hier gibt es deutlich Nachholbedarf. Die Kommunikation ist in Abwesenheit von betroffenen Personen oftmals herablassend üder die jeweilige Person/den Kunden. Ganz abgesehen davon, wird man freundlich darum "gebeten" LinedIn-Beiträge von ehemaligen Kollegen doch nicht zu liken. Darüber hinaus wird dann darüber schimpft, wenn sich Kollegen von Systemhäusern abwerben lassen, dass sowas nicht geht. Wenn man das aber dann selber macht, um neuen Kollegen zu gewinnen, ist das wieder völlig normal und gut so. - Mir kam es in immer nach ziemlichen Ego-Problemen im gesamten Führungsteam vor.
Die Büroräume sind optisch modern, allerdings lässt die Klimatisierung massiv zu wünschen übrig: Durch defekte Kühldecken ist es im Sommer oft viel zu heiß, während eine unzuverlässige Heizung im Winter für kalte Räume sorgt.
Die technische Grundausstattung (Surface Pro für jeden) klingt auf dem Papier gut, ist aber an den Bedürfnissen der Techniker vorbeigeplant. Für Außendiensteinsätze beim Kunden – oft ohne festen Schreibtisch – ist die abnehmbare Tastatur extrem unpraktisch, ebenso fehlen essenzielle integrierte Anschlüsse. Dass zuletzt sogar Geräte mit ARM-Prozessoren für die Techniker beschafft wurden, die für viele spezifische IT-Werkzeuge und -Aufgaben schlichtweg ungeeignet sind, zeigt leider: Bei der Wahl der Arbeitsmittel wird oft mehr auf die Optik als auf die tatsächliche Praxistauglichkeit geachtet.
Intransparent. Wichtige Entscheidungen werden top-down vorgegeben. Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht. Äußert man sie trotzdem, reagiert man unprofessionell und nachtragend.
Aufgrund der Branchenstruktur waren im operativen Bereich fast ausschließlich Männer angestellt. Da es kaum gemischte Teams gab, lässt sich das Verhalten im Alltag schwer beurteilen. Weder besonders positive noch auffällig negative Tendenzen waren in der täglichen Praxis direkt sichtbar, was allerdings schlicht an der homogenen Teamstruktur lag.
Aufgaben im Cloudbereich sind grundsätzlich immer interessant. Hier sticht Fly-Tech nicht wirklich heraus. Man muss aber beachten, dass man hier immer an den Kunden gebunden ist. Möchte der Kunde kein Geld ausgeben, wird keine Innovation umgesetzt. Zudem gibt es die Einschränkung, dass ausschließlich im Microsoft-Kosmos gearbeitet wird. "Über den Tellerrand herausschauen" ist nicht gewünscht!
8 Wochen - nach den ersten 5 Werktagen über 40 Tickets.
In der ganzen Firma wird nur reagiert, eine einzige Entzündung, typischer Arbeitstag:
Morgens, du hast 40 Tickets, Kunde X hat über einen Koordinator, den IT Leiter, Vertrieb oder Inhaber ein „incident“ gemeldet und du wurdest auserkoren dafür, also kümmerst du dich drum. Währenddessen haben andere Kunden das selbe getan und während du Feuer1 löscht kommt der Chef, ein Koordinator oder der IT Leiter und du musst unbedingt da schauen weil irgendwas. Also weiter reagieren und so hast du abends nicht weniger Arbeit, deine Kunden und Chefs sind nicht happy und an die Hotline ist auch noch niemand gegangen, geschweige dass jemand echten Service geleistet hat.
In den 8 Wochen wurde mir mehrfach nach Feierabend BlaBla erzählt von Dankbarkeit, Vertrauen und so Quatsch der meist vermutlich selbst geglaubt wird aber dann eines Tages hat’s mir gereicht und ich war krank - Kündigung, dacht ich mir morgens schon aber ich hab sehr gut ausgeschlafen.
Vielleicht Führungskräfte mit Kompetenz finden und denen vertrauen dann kann jeder sich drum kümmern dass er seinen Job anständig erledigen kann.
Was jemand nicht machen möchte lässt er jemand anders machen
Ich hatte nur work
Die Firma braucht noch diese Zertifizierungen, sucht euch mal Schulungen aus.
Gehalt wäre gut gewesen aber Menschen haben halt auch andere Bedürfnisse
Hab ich nicht erlebt
Alles in AI und Meetings aufnehmen und überall mitsingen, kein Vertrauen
Viel bla, wenig Substanz
An sich ein guter Arbeitgeber mit interessanten Aufgaben und guten Rahmenbedingungen. Leider verlassen viele Mitarbeitende das Unternehmen aufgrund einzelner Führungskräfte, die aus meiner Sicht NICHT über die notwendigen sozialen und kommunikativen Fähigkeiten für eine Führungsrolle verfügen, was sehr schade ist.
Die hohe Zahl an Kündigungen in den letzten 12 Monaten sollte Anlass genug sein, die Situation auf Führungsebene kritisch zu bewerten. Eine nachhaltige Verbesserung wird vermutlich nur möglich sein, wenn Führungsverhalten offen reflektiert und entsprechende Konsequenzen gezogen werden.
Die Stimmung im Team wirkte zuletzt angespannt und wenig wertschätzend, die Motivation war überwiegend bei den neuen Mitarbeitern vorhanden
Die personelle Situation führte dauerhaft zu hoher Arbeitsbelastung. Ich habe wiederholt Arbeitstage erlebt, die deutlich über die reguläre Arbeitszeit hinausgingen. Die verbleibenden Mitarbeiter mussten die Mehrbelastung ausgleichen
Allerdings kann ich hier nur für die Technikabteilung sprechen.
E-Autos, regelmäßige Spenden
Der Zusammenhalt war in meiner Zeit untereinander soweit sehr gut, allerdings wurde zuletzt durch die hohe Personalfluktuation der Zusammenhalt immer weniger.
In meinem Bereich bestand das Team fast ausschließlich aus jüngeren Mitarbeitenden. Ältere Kolleginnen und Kollegen waren in meiner Zeit dort selten dauerhaft Teil des Teams.
Der Führungsstil der neuen technischen Leitung wurde von vielen Mitarbeitenden als belastend empfunden. Hoher Druck, schwierige Kommunikation und fehlende Wertschätzung haben aus meiner Sicht maßgeblich zur hohen Fluktuation beigetragen.
Trotz zahlreicher Abgänge im Team entstand nicht der Eindruck, dass das Führungsverhalten kritisch hinterfragt oder angepasst wurde.
Modernes schönes Büro, Moderne Ausstattung
Die Kommunikation durch die Führungskräfte war aus meiner Sicht häufig nicht professionell und wenig wertschätzend. Es fehlte teilweise an respektvoller und lösungsorientierter Kommunikation an die Mitarbeitenden. Dies hat sich leider oft durch den scharfen Ton auf die Stimmung ausgewirkt. Die Kommunikation untereinander im Team war immer respektvoll und konstruktiv.
Kurze Wege intern, man kann sehr schnell Dinge klären und auch umsetzen. Man ist total flexibel und kann extrem eigenverantwortlich arbeiten und selbst Entscheidungen treffen. Es gibt ein wahnsinnig großes Angebot an frischem Obst (alles in BIO-Qualität), Kaffee, Tee, Wasser,...
Ich tausche mich oft mit Freunden aus, so großzügig habe ich das bei keiner anderen Firma bisher gehört. Des Weiteren sind wir vom Denken her und auch in Sachen Produktentwicklung gegenüber Mitbewerber immer mindestens einen Schritt voraus. Man sieht wie viele Konkurrenten insolvent gegangen sind. Hier fühle ich mich sicher und immer aktuell.
Mir fällt aktuell nichts ein.
Offene Türen; engagierte Mitarbeiter; starker Zusammenhalt im Team; großes Entwicklungspotenzial
Verbesserungspotenzial im Management; interne Prozesse (abteilungsübergreifend) sollten optimiert werden
Weiterbildungsmöglichkeiten, modernes Arbeiten
Kommunikation
Mitsrbeiter mit einbeziehen und Entscheidungen zusammen treffen
So verdient kununu Geld.