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TopCompany2026

57 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 63%
Score-Details

57 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Solide Basis, aber Diskrepanz zwischen Schein und Sein

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ein offenerer und transparenterer Umgang mit Kennzahlen und Zielerreichung würde helfen, Erwartungen realistisch einzuordnen, anstatt sie durch allgemeine Aussagen zu ersetzen. Ebenso würde eine sachliche, ruhige Gesprächskultur – auch bei Kritik oder dem Hinterfragen von Entscheidungen – die Zusammenarbeit spürbar verbessern.

Rückmeldungen aus dem Team, insbesondere aus Umfragen, sollten konsequenter nachverfolgt und mit sichtbaren Maßnahmen beantwortet werden, statt unkommentiert zu bleiben. Das gilt besonders für wiederholt genannte Kritikpunkte.

Eine bessere Abstimmung zwischen Vertrieb und Technik sowie eine Reduktion inhaltlich wenig substanzieller Meetings würden zudem mehr Raum für konzentriertes, ergebnisorientiertes Arbeiten schaffen.

Bei den Zielvorgaben wäre eine stärkere Berücksichtigung von Erholungszeiten (Urlaub, Krankheit) wünschenswert, um ein gesundes Verhältnis zwischen Leistungsanspruch und Fürsorge zu ermöglichen. Die angekündigte Einführung eines transparenten Gehaltsbandes sollte zeitnah umgesetzt werden.

Nicht zuletzt würde eine ehrlichere Angleichung zwischen Außendarstellung und intern gelebter Praxis – etwa bei Themen wie Homeoffice und Arbeitszeitflexibilität – langfristig zu einer höheren Glaubwürdigkeit als Arbeitgeber beitragen.

Abschließend würde ich mir eine Weiterentwicklung des Führungsverständnisses wünschen – weg von einem eher hierarchisch-anweisenden Stil, hin zu einem partnerschaftlichen Miteinander mit gegenseitigem Respekt und echter, gelebter Offenheit. Dazu gehört auch ein offener Umgang mit eigenen Fehlern. Gerade in einem hochpreisigen Dienstleistungssegment sollte kein Raum für persönliche Eitelkeiten bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung, jedoch von Anspannung geprägt, da Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten mitunter kurzfristig eskalierten und sich dadurch auf die Stimmung im Team auswirkten.

Auch die von mehreren Seiten thematisierte Mitarbeiterfluktuation trug zu dieser angespannten Grundstimmung bei und lässt sich zugleich als Indiz dafür werten, dass im Bereich Arbeitsatmosphäre Verbesserungsbedarf bestand.

Die Zielvorgaben orientierten sich stark am Prinzip „Zeit gegen Geld", was bei Urlaub oder krankheitsbedingter Abwesenheit teilweise zu einem ungutem Gefühl führen konnte. Zugleich wurden ab einem bestimmten Zeitpunkt keine konkreten Kennzahlen mehr mit dem Team geteilt – stattdessen beschränkte man sich auf allgemeine Aussagen, dass die Ziele nicht ausreichend erreicht würden.

In der Gesamtbetrachtung hatten diese Faktoren einen spürbaren Einfluss darauf, wie sich das Betriebsklima langfristig entwickeln konnte. Daher kann ich keine besser Bewertung als 2 Sterne für die Arbeitsatmosphäre abgeben.

Image

Nach außen hin positioniert sich das Unternehmen sehr stark über Begriffe wie Innovation, Teamgeist und moderne Arbeitswelt, unter anderem durch eine intensive Präsenz in sozialen Netzwerken. Dieses Bild deckt sich aus meiner Erfahrung jedoch nur bedingt mit der intern gelebten Realität – insbesondere im Hinblick auf die in den vorherigen Punkten beschriebene Diskrepanz zwischen kommunizierter Flexibilität und tatsächlicher Praxis.

Work-Life-Balance

Die Unternehmenskultur legt großen Wert darauf, dass Mitarbeitende viel Zeit im und für das Unternehmen verbringen – das Unternehmen versteht sich selbst als „große Familie" und ist entsprechend im Familienpakt Bayern gelistet. In der Praxis zeigte sich das unter anderem an einer spürbar hohen Zahl an Überstunden sowie daran, dass Meetings teils so terminiert wurden, dass eine Wahrnehmung von Homeoffice-Möglichkeiten davor oder danach kaum sinnvoll möglich war.

Auch offiziell freiwillige Veranstaltungen, teils am Wochenende, wurden in der Praxis eher als erwartete Teilnahme wahrgenommen. Bei Verpflichtungen außerhalb des Unternehmens wurde gelegentlich Unverständnis geäußert.

Insgesamt steht das nach außen kommunizierte Bild eines flexiblen Arbeitens in einer offenen Atmosphäre in deutlichem Kontrast zur tatsächlich gelebten Praxis.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel Wert auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit gelegt.

Karriere/Weiterbildung

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Weiterbildungen wahrzunehmen, wobei der Fokus dabei stark auf Maßnahmen liegt, die dem Unternehmen unmittelbar zugutekommen – etwa im Hinblick auf den Erhalt bestimmter Partnerstatus.

Weiterbildungen zur persönlichen Entwicklung wurden teilweise unterstützt, ein erkennbares System oder klare Kriterien dafür gab es jedoch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war, zumindest während meiner Zeit dort, gut. Vereinzelte Reibungen blieben natürlich nicht aus, dennoch hat man sich – insbesondere innerhalb der Technik – gegenseitig unterstützt und die Zusammenarbeit gesucht.

Wie bereits im Punkt Kommunikation angesprochen, galt dies jedoch nicht abteilungsübergreifend. Zwischen den Bereichen bestand offenbar eine Barriere, die im gesamten Zeitraum nicht überwunden wurde.

Vorgesetztenverhalten

Vorab ist anzumerken, dass es sich hierbei nicht um eine Kritik an einzelnen Personen handelt, sondern um die Darstellung eines allgemeinen Eindrucks.

Das Verhalten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht als unterdurchschnittlich einzustufen. Kritik oder das Hinterfragen von Entscheidungen führte recht schnell zu emotional geführten Reaktionen. Vereinzelt wurden Führungskräfte auch in Meetings mit mehreren Teilnehmenden gegenüber einzelnen Mitarbeitenden ausfällig.

Von Mitarbeitenden an die Führung herangetragene Missstände wurden häufig lediglich zur Kenntnis genommen, ohne dass darauf erkennbar reagiert wurde – auch bei wiederholter Ansprache über einen längeren Zeitraum.

Auch in der internen Kommunikation, schriftlich wie mündlich, kam es wiederholt zu Unstimmigkeiten. Daran änderte sich auch nichts, nachdem dieser Punkt im Rahmen einer Mitarbeiterumfrage als deutlicher Kritikpunkt an der Führung benannt wurde .

Dies führt zu einem weiteren Punkt: Entscheidungen wurden häufig überhastet oder situationsbedingt getroffen, sowohl intern als auch im Umgang mit Kunden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren geprägt von Zielvorgaben, die stark am Prinzip „Zeit gegen Geld" ausgerichtet waren, sowie von einer vergleichsweise aufwendigen Zeiterfassung. Flexibles Arbeiten wurde nach außen kommuniziert, in der Praxis jedoch dadurch eingeschränkt, dass Meetings teils so terminiert wurden, dass eine sinnvolle Nutzung von Homeoffice davor oder danach kaum möglich war.

Auch eine spürbar hohe Zahl an Überstunden sowie ein hoher Anteil an operativem Overhead – etwa durch häufige, inhaltlich wenig substanzielle Meetings – prägten den Arbeitsalltag. In Summe blieb dadurch oft zu wenig Zeit für eine vertiefte, konzentrierte Bearbeitung der eigentlichen Aufgaben.

Positiv hervorzuheben ist hingegen die technische Ausstattung: Sowohl das Büro als auch die bereitgestellte Hardware waren in Ordnung.

Kommunikation

Es fanden viele Meetings statt, die inhaltlich oft wenig Substanz hatten und teilweise eher der Selbstdarstellung dienten als dem eigentlichen Austausch. Gleichzeitig wurde eine Vielzahl an Kommunikationskanälen – sowohl intern als auch mit Kunden – genutzt, was zu einer spürbaren Flut an Benachrichtigungen führte.

Die Kommunikation gegenüber Kunden war teilweise wenig präzise, und auch die Abstimmung zwischen Vertrieb und Technik ließ zu wünschen übrig. In Meetings kam es zudem gelegentlich zu emotional geführten Wortmeldungen, die den professionellen Rahmen phasenweise verließen.

Nach außen hin zeigte sich ein deutlich anderes Bild: Kommunikation und Marketing vermittelten durchgehend ein positives, teils überzeichnetes Bild des Unternehmens, das im Kontrast zur internen Realität stand.

Gehalt/Benefits

In meinem Fall war das Gehalt angemessen, wobei es innerhalb des Teams teils deutliche Abweichungen gab. Es war die Einführung eines Gehaltsbandes angekündigt, anhand dessen nachvollziehbar dargestellt werden sollte, welches Gehalt mit welchen Anforderungen verbunden ist. In einem Zeitraum von über zwei Jahren wurde dies jedoch nicht umgesetzt.

Die weiteren Benefits wie Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge, Obstkorb und Ähnliches sind grundsätzlich positiv zu bewerten, heben sich im Vergleich zu anderen Arbeitgebern jedoch nicht wesentlich ab.

Interessante Aufgaben

Sieht man von der aufwendigen Zeiterfassung, inhaltsleeren Meetings und operativem Overhead ab, waren die Aufgaben zu Beginn durchaus interessant. Der Grund für die niedrigere Bewertung in diesem Punkt liegt darin, dass oft zu wenig Zeit blieb, um sich tiefergehend mit diesen Themen zu befassen.

Im Laufe der Zeit wichen die interessanten Aufgaben zunehmend der Deeskalation von Störungen, anstelle einer Weiterentwicklung der Systeme. Aufgrund der zeitlich begrenzten Kapazitäten war es schwierig, Weiterentwicklung voranzutreiben, während man gleichzeitig damit beschäftigt war, bestehende Systeme am Laufen zu halten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Danke für dein ehrliches und umfangreiches Feedback – wir nehmen deine Rückmeldung sehr ernst.

Schön zu hören, dass du den Kollegenzusammenhalt im Team positiv erlebt hast. Das zeigt uns, dass wir hier eine gute Basis haben, auf der wir aufbauen können.

Deine Kritik zu Arbeitsatmosphäre, Führungsverhalten und Work-Life-Balance nehmen wir sehr ernst. Besonders deine Beobachtungen zu emotionalen Reaktionen bei Kritik und der fehlenden Umsetzung von Mitarbeiterfeedback sind wichtige Hinweise für uns.

Bei der Kommunikation haben wir bereits begonnen, die Kanäle zu strukturieren, um die Benachrichtigungsflut zu reduzieren. Auch die Abstimmung zwischen den Abteilungen sind wir durch verschiedene Formate am verbessern.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge – von transparenteren Kennzahlen über eine sachlichere Gesprächskultur bis hin zur besseren Abstimmung zwischen Außendarstellung und gelebter Realität – geben uns wertvolle Impulse für unsere Entwicklung.

Falls du Lust auf einen direkten Austausch hast, melde dich gerne unter personal@fly-tech.de. Wir sind offen für den Dialog und möchten aus deinen Erfahrungen lernen.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ein Team, in dem man sich wirklich wohlfühlt

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Möglichkeit eigenständig und flexibel zu arbeiten

Verbesserungsvorschläge

Teilweise etwas zu viel Micromanagement

Gehalt/Benefits

Es gibt Gutscheinkarten, z.B. Firmenfitness mit Wellpass oder Sachbezüge

Umwelt-/Sozialbewusstsein

E-Auto Flotte, deutlich papierreduziertes Arbeiten, begrünte, beschattete & klimatisierte Büros

Kollegenzusammenhalt

Bei den Kollegen findet man immer ein offenes Ohr

Umgang mit älteren Kollegen

Es herrscht Gleichbehandlung, unabhängig von Geschlecht oder Alter

Vorgesetztenverhalten

Teilweise etwas zu viel Micromanagement, aber gut gemeint und engagiert


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns sehr, dass du dich bei uns so wohlfühlst und die Zusammenarbeit im Team so schätzt. Dass du bei den Kolleg:innen immer ein offenes Ohr findest, zeigt genau das, was uns wichtig ist - ein unterstützendes Miteinander.

Dein Hinweis zum Micromanagement nehmen wir ernst. Wir wissen, dass es manchmal eine Gratwanderung zwischen notwendiger Unterstützung und zu viel Kontrolle ist. Hier möchten wir das richtige Maß finden, damit du und deine Kolleg:innen eigenständig und flexibel arbeiten könnt.

Besonders freuen wir uns über dein Lob zu unseren Nachhaltigkeitsbemühungen und den vielfältigen Benefits. Dass Gleichbehandlung bei uns gelebt wird, ist uns ein wichtiges Anliegen.

Falls du noch weitere Ideen hast, wie wir unser Verhalten optimieren können, melde dich gerne bei uns. Wir sind immer offen für konstruktive Gespräche!

Interessante Aufgaben, aber schwierige Teamatmosphäre

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderne Microsoft-Technologien
Interessante technische Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Teamzusammenhalt
Teilweise mangelnde Unterstützung für neue Mitarbeiter
Schwierige Integration ins Team
Zurückhaltende Kommunikation innerhalb des Teams

Verbesserungsvorschläge

Die Integration neuer Mitarbeiter sollte stärker gefördert werden. Eine offenere Teamkultur, mehr gegenseitige Unterstützung und ein strukturierteres Onboarding würden den Einstieg deutlich erleichtern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich leider schwierig. Besonders als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich häufig isoliert und nicht richtig ins Team integriert.

Image

Das Unternehmen arbeitet mit modernen Technologien und bietet interessante Projekte.

Work-Life-Balance

Mit der Work-Life-Balance war ich insgesamt zufrieden. Hier hatte ich keine größeren Probleme.

Karriere/Weiterbildung

Ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und mich fachlich weiterentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Benefits waren angemessen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dazu kann ich keine fundierte Aussage treffen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Als neuer Mitarbeiter fühlte ich mich oft allein gelassen und nicht ausreichend eingebunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich keine besondere Bewertung abgeben.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe meinem direkten Vorgesetzten mehrfach von den Problemen berichtet. Leider hat sich die Situation im Team trotz dieser Gespräche nicht verbessert.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und die Arbeitsbedingungen waren insgesamt gut.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Teams hätte offener und unterstützender sein können. Teilweise war es schwierig, Hilfe oder Rückmeldungen zu erhalten.

Gleichberechtigung

Ich hatte teilweise den Eindruck, dass neue Mitarbeiter nicht immer die gleiche Unterstützung erhielten wie bereits etablierte Kollegen.

Interessante Aufgaben

Die technischen Aufgaben waren abwechslungsreich und interessant. Ich konnte meine Kenntnisse im Bereich Microsoft Intune, Microsoft 365 und Endpoint Management weiter ausbauen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ehrliches Feedback! Es freut uns zu hören, dass du die technischen Aufgaben als abwechslungsreich empfunden hast. Auch dass du deine Kenntnisse in Microsoft Intune, Microsoft 365 und Endpoint Management ausbauen konntest, zeigt, dass wir in diesem Bereich unteranderem gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Gleichzeitig tut es uns sehr leid, dass du dich als neuer Mitarbeiter nicht ausreichend ins Team integriert gefühlt hast. Deine Rückmeldungen zur Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und zum Kollegenzusammenhalt nehmen wir sehr ernst.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge für ein strukturierteres Onboarding sind für uns sehr wertvoll. Die Integration neuer Mitarbeitender ist ein wichtiger Baustein für den gemeinsamen Erfolg.

Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch hast, um deine Erfahrungen noch detaillierter zu teilen, melde dich gerne bei uns. Dein Input hilft uns dabei, ein noch besseres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Glänzende Inszenierung vs. interne Realität: Wenn das "Wir-Gefühl" zur leeren Hülse verkommt

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die IT-Infrastruktur und die optische Gestaltung der Büroräumlichkeiten sind auf einem modernen Stand, was den ersten Eindruck positiv beeinflusst.

Die Bereitstellung von Firmenwagen und einer Firmenversicherung stellt ein finanzielles Basis-Paket dar, das als Rahmenbedingung akzeptabel ist.

Das theoretische Angebot an Zertifizierungen bietet gerade für den Berufseinstieg eine Möglichkeit, erste Qualifikationen im KMU-Bereich zu erwerben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Systematisches "Vorspielen": Intern herrscht eine Kultur der Inszenierung, in der Kennzahlen und Zielerreichungen regelmäßig beschönigt werden, um nach außen eine nicht existierende Dynamik zu suggerieren.

Fehlende Stabilität: Sobald geschäftliche Herausforderungen auftreten, bricht die Stimmung. Das Management verfällt in Krisenmodus, und anstatt das Team zu stärken, wird der Druck unreflektiert nach unten weitergegeben.

Ersatzkultur statt Entwicklung: Anstatt durch fachliche Weiterentwicklung oder konstruktive Einarbeitung zu glänzen, wird bei Problemen oft auf personellen Austausch gesetzt; wer als "Stein in der Brandung" hinterfragt, wird schnell durch formbare Kräfte ersetzt.

Strukturelle Überlastung: Die Arbeitswoche ist kein produktiver Prozess, sondern ein fortlaufender "Kampf" gegen administrative Leistungsbuchungen und eine redundante Meeting-Kultur, die den Fokus vom operativen Geschäft abzieht.

Kundenwahrnehmung: Auch außerhalb der Firma wird die Diskrepanz zwischen hohem Anspruch und tatsächlicher Serviceleistung zunehmend zum Thema, was Techniker vor Ort in unangenehme Erklärungsnöte bringt.

Verbesserungsvorschläge

Kulturwandel in der Führung: Anstatt Mitarbeitergespräche zur Fehleranalyse oder zum Druckaufbau zu nutzen, sollten diese konsequent auf lösungsorientiertes Handeln und die individuelle Weiterentwicklung ausgerichtet werden.

Priorisierung des operativen Kerns: Reduzieren Sie die administrative Meeting-Last und das Micromanagement. Geben Sie den Mitarbeitern den notwendigen Freiraum für das eigentliche "Doing", anstatt dieses durch ineffiziente Prozesse zu ersticken.

Authentizität statt Fassade: Ein Unternehmen gewinnt an Stabilität, wenn es intern so agiert, wie es sich nach außen darstellt. Offenheit über die tatsächliche Lage schafft mehr Vertrauen bei den Mitarbeitern als das Aufrechterhalten eines "Luftschlosses".

Nachhaltige Mitarbeiterbindung: Setzen Sie auf die Bindung erfahrener Fachkräfte anstatt auf einen hohen Durchsatz. Echte Wertschätzung zeigt sich durch faire, transparente Karrierewege, die nicht an restriktive und zweckgebundene Zertifizierungsziele gekoppelt sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist volatil und angespannt; bei kritischer Rückfrage schlägt eine oberflächliche Harmonie unmittelbar in ein Klima der Ablehnung um.

Image

Ein meisterhaftes Marketing suggeriert nach außen Innovation und Modernität, während das interne "Innenleben" veraltet und von systematischer Überforderung gezeichnet ist.

Work-Life-Balance

Von Balance kann keine Rede sein; das Arbeitsleben wird durch eine Überfülle an redundanten Meetings und administrativer Leistungsbuchung förmlich erstickt.

Karriere/Weiterbildung

Zertifizierungen werden zweckgebunden als Druckmittel eingesetzt. Die ständige Projektlast verhindert das tatsächliche Lernen und verzögert notwendige Gehaltsanpassungen systematisch.

Gehalt/Benefits

Das Vergütungsmodell ist intransparent und durch eine extreme Gehaltsschere geprägt. Bei Gehaltserhöhungen tut man sich schwer und muss diese mehrfach rechtfertigen und umkämpfen. Viele "Benefits" sind bei näherer Betrachtung lediglich Gehaltsumwandlungen zu Lasten des Personals.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die E-Auto-Flotte wirkt wie ein Feigenblatt, das wenig über die eigentliche interne soziale Unternehmenskultur aussagt.

Kollegenzusammenhalt

Das operative Team versucht zwar, sich gegenseitig zu stützen, doch die hohe Fluktuation zersetzt den Zusammenhalt nachhaltig und lässt niemanden wirklich ankommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung ist hier unerwünscht. Das Unternehmen fokussiert sich exklusiv auf junge, formbare Talente, während gewachsene Fachkräfte kaum eine Perspektive finden.

Vorgesetztenverhalten

Geprägt von inkonsequenter Führung und einem egozentrischen Managementstil, der bei auftretenden Problemen eher Druck aufbaut als Lösungen zu forcieren.

Arbeitsbedingungen

Die modern inszenierte Bürofläche kaschiert nur mangelhaft die technischen Defizite. Die Hardware-Wahl unterstreicht den Vorrang der Optik vor der Praxistauglichkeit.

Kommunikation

Intransparente Top-Down-Vorgaben dominieren. Der Austausch wirkt häufig inhaltsleer und dient eher der Kontrolle als dem konstruktiven Dialog.

Gleichberechtigung

Die homogene Personalstruktur lässt den Raum für echte Diversität gar nicht erst entstehen; das Bild wirkt wie aus einer vergangenen Management-Ära.

Interessante Aufgaben

Zwar bietet die IT grundsätzlich spannende Felder, doch in der Praxis werden Innovationen durch fehlendes Budget oder die starre Microsoft-Fokussierung im Keim erstickt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

Wir bedauern, dass du deine Zeit bei fly-tech so erlebt hast. Einige der angesprochenen Themen, insbesondere in den Bereichen Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit, nehmen wir ernst und nutzen solche Rückmeldungen, um uns weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig möchten wir einige Punkte einordnen:

Die persönliche Arbeitsausstattung wird bei uns nicht pauschal vorgegeben. Zwar starten wir mit einer standardisierten Grundausstattung, diese kann jedoch entsprechend der jeweiligen Rolle und der individuellen Anforderungen angepasst werden.

Auch beim Thema Weiterbildung investieren wir kontinuierlich in Zertifizierungen und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten. Viele unserer Mitarbeitenden nutzen diese Angebote regelmäßig und bauen ihre fachlichen Kompetenzen dadurch gezielt aus.

Die Aussage, dass ausschließlich junge Talente gefördert werden, entspricht nicht unserem Selbstverständnis. Unser Team besteht aus Mitarbeitenden unterschiedlicher Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Für uns zählen fachliche und persönliche Kompetenzen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hintergrund.

Unabhängig davon respektieren wir selbstverständlich deine persönliche Wahrnehmung und danken dir für die Zeit, die du dir für das Feedback genommen hast. Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Vorsicht vor der glänzenden Fassade: Hier trügt der Schein

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Den starken Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen.
- Die optisch modernen Büroräume.
- Den Ansatz, den Firmenfuhrpark komplett auf Elektroautos umzustellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Den extremen Kontrast zwischen dem glänzenden Image nach außen und der von Druck und Intransparenz geprägten Arbeitsrealität im Inneren.
- Dass Zusagen (wie Weiterbildungszeiten) dem Tagesgeschäft geopfert und als Hebel genutzt werden, um Gehaltserhöhungen hinauszuzögern.
- Eine Führungskultur, die auf Einschüchterung statt auf Augenhöhe basiert und in der erfahrene Mitarbeiter scheinbar unerwünscht sind.
- Die sichtbare Doppelmoral: Mitarbeiter finanzieren folierte Firmenwagen quasi selbst, während die Chefetage mit unfolierten Luxus-Sportwagen vorfährt und die Techniker die entsprechenden Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen ausbaden müssen.

Verbesserungsvorschläge

- Transparente, faire Gehalts- und Karrierestrukturen etablieren, bei denen Leistung zählt und nicht der „Nasenfaktor“.
- Die Mitarbeiter bei der Auswahl ihrer Arbeitsgeräte einbeziehen, damit Hardware (wie fehlende Anschlüsse oder unpassende ARM-Prozessoren) auch wirklich zum praktischen Arbeitsalltag von Technikern passt. Dann arbeitet der Mitarbeiter im Zweifel halt nicht mit einem Microsoft-Gerät...
- Eine professionelle und wertschätzende Kommunikation etablieren, die auch dann Bestand hat, wenn Mitarbeiter Entscheidungen kritisch hinterfragen oder das Unternehmen verlassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist stark von Leistungsdruck und den persönlichen Launen der Vorgesetzten geprägt. Solange man alles stillschweigend mitträgt, ist die Oberfläche ruhig. Hinterfragt man Entscheidungen, schlägt die Stimmung oft sofort ins Negative um.

Image

Das Unternehmen investiert viel Energie in sein Außenbild. Nach außen wird erfolgreich das Image eines modernen, innovativen und dynamischen „Premium IT-Dienstleisters“ mit flachen Hierarchien und tollen Benefits vermarktet. Blickt man jedoch hinter diese glänzende Fassade, sieht die Realität für die Mitarbeiter leider deutlich ungemütlicher aus. Der interne Druck, die intransparente Führungskultur und der fehlende echte Zusammenhalt mit den Führungskräften spiegeln das nach außen getragene „Wir-Gefühl“ in keiner Weise wider. Ein weiteres Problem für das Firmenimage entsteht direkt beim Kunden: Wenn die Geschäftsführung mit einem 200.000€-Sportwagen auf den Hof fährt, sorgt das regelmäßig für unangenehme Situationen für die Techniker vor Ort. Diese dürfen sich im Nachgang dann oft die ironischen Sprüche der Kunden zu den hohen Stundensätzen anhören.

Work-Life-Balance

Work-Work-Balance ist hier eher passend. Hohe Arbeitsbelastung und die Erwartungshaltung, auch deutlich über dem vertraglich vereinbarten zu leisten. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben wird hier eher klein geschrieben.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist hier stark zweckgebunden: Gefördert werden fast ausschließlich Microsoft-Zertifikate, die das Unternehmen benötigt, um seinen eigenen Partnerstatus aufrechtzuerhalten. Individuelle Weiterentwicklung abseits dieses Pfades gibt es kaum.
Zwar existieren auf dem Papier theoretische „Weiterbildungstage“ für das Selbststudium, in der Praxis werden diese Lernzeiten jedoch bei jedem aufkommenden Kundenthema sofort gestrichen. Besonders frustrierend ist das System dahinter: Zugesagte Gehaltserhöhungen werden teilweise an das Bestehen genau dieser Zertifizierungen gekoppelt. Da man durch die hohe Projektlast und das Streichen der Lernzeiten die Prüfungen aber unweigerlich immer wieder nach hinten schieben muss, verzögern sich auch die Gehaltsanpassungen auf unbestimmte Zeit – ein Schelm, wer dabei an eine bewusste Sparmaßnahme des Arbeitgebers denkt.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt ist reine Verhandlungssache, was zu einer enormen und spürbaren Gehaltsschere innerhalb des Teams führt. Feste, regelmäßige Gehaltsanpassungen oder transparente Gehaltsstrukturen existieren nicht. Wer aufgrund gezeigter Leistung eine Erhöhung möchte, macht die Erfahrung, dass weniger das tatsächliche Engagement oder die fachliche Leistung zählen, sondern vielmehr der "Nasenfaktor" bei der Entscheidungsfindung herangezogen wird. Wenn ein Angebot gemacht wird, ist dieses als fix zu verstehen - Nachverhandlungen sind eher unerwünscht. Ein besonderes Geschmäckle hat zudem die Firmenwagen-Regelung: Auch wenn nach außen hin mit diesem Benefit geworben wird, bezahlt man das Fahrzeug durch einen erheblichen Gehaltsverzicht faktisch selbst.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Firmenfuhrpark ist komplett auf Elektroautos umgestellt, was ein positiver Ansatz ist. Im Büro wird klassische Mülltrennung betrieben. Insgesamt ist das solide, entspricht aber eher dem heutigen Standard und ist kein herausragendes Alleinstellungsmerkmal.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen (insbesondere auf der operativen Ebene) war sehr gut. Man versucht, sich gegenseitig zu unterstützen, um den Druck von oben gemeinsam abzufedern.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist sehr jung aufgestellt. Ältere Kollegen mit entsprechender Berufserfahrung gab es kaum. Die wenigen Mitarbeiter mit mehr Berufs- und Lebenserfahrung wurden nach meinem Eindruck recht schnell wieder aus dem Unternehmen gedrängt. Es entstand das deutliche Gefühl, dass erfahrene Fachkräfte, die Strukturen hinterfragen und „nicht so leicht spuren“, unerwünscht sind. Man setzt hier lieber auf günstige, formbare Nachwuchskräfte frisch aus der Ausbildung.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es deutlich Nachholbedarf. Die Kommunikation ist in Abwesenheit von betroffenen Personen oftmals herablassend üder die jeweilige Person/den Kunden. Ganz abgesehen davon, wird man freundlich darum "gebeten" LinedIn-Beiträge von ehemaligen Kollegen doch nicht zu liken. Darüber hinaus wird dann darüber schimpft, wenn sich Kollegen von Systemhäusern abwerben lassen, dass sowas nicht geht. Wenn man das aber dann selber macht, um neuen Kollegen zu gewinnen, ist das wieder völlig normal und gut so. - Mir kam es in immer nach ziemlichen Ego-Problemen im gesamten Führungsteam vor.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind optisch modern, allerdings lässt die Klimatisierung massiv zu wünschen übrig: Durch defekte Kühldecken ist es im Sommer oft viel zu heiß, während eine unzuverlässige Heizung im Winter für kalte Räume sorgt.
Die technische Grundausstattung (Surface Pro für jeden) klingt auf dem Papier gut, ist aber an den Bedürfnissen der Techniker vorbeigeplant. Für Außendiensteinsätze beim Kunden – oft ohne festen Schreibtisch – ist die abnehmbare Tastatur extrem unpraktisch, ebenso fehlen essenzielle integrierte Anschlüsse. Dass zuletzt sogar Geräte mit ARM-Prozessoren für die Techniker beschafft wurden, die für viele spezifische IT-Werkzeuge und -Aufgaben schlichtweg ungeeignet sind, zeigt leider: Bei der Wahl der Arbeitsmittel wird oft mehr auf die Optik als auf die tatsächliche Praxistauglichkeit geachtet.

Kommunikation

Intransparent. Wichtige Entscheidungen werden top-down vorgegeben. Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht. Äußert man sie trotzdem, reagiert man unprofessionell und nachtragend.

Gleichberechtigung

Aufgrund der Branchenstruktur waren im operativen Bereich fast ausschließlich Männer angestellt. Da es kaum gemischte Teams gab, lässt sich das Verhalten im Alltag schwer beurteilen. Weder besonders positive noch auffällig negative Tendenzen waren in der täglichen Praxis direkt sichtbar, was allerdings schlicht an der homogenen Teamstruktur lag.

Interessante Aufgaben

Aufgaben im Cloudbereich sind grundsätzlich immer interessant. Hier sticht Fly-Tech nicht wirklich heraus. Man muss aber beachten, dass man hier immer an den Kunden gebunden ist. Möchte der Kunde kein Geld ausgeben, wird keine Innovation umgesetzt. Zudem gibt es die Einschränkung, dass ausschließlich im Microsoft-Kosmos gearbeitet wird. "Über den Tellerrand herausschauen" ist nicht gewünscht!

8Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ehrliches und konstruktives Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du insgesamt unzufrieden warst und deine Erfahrungen bei uns nicht deinen Erwartungen entsprochen haben.

Besonders freut uns, dass du den starken Kollegenzusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung im Team so positiv bewertet hast. Das zeigt uns, dass wir hier eine gute Basis haben, auf der wir aufbauen können.

Deine Kritikpunkte zur Führungskultur und Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinung nicht geschätzt wird oder dass Entscheidungen intransparent getroffen werden, ist das definitiv ein Bereich, in dem wir uns verbessern müssen. Auch deine Anmerkungen zur Work-Life-Balance und den Arbeitsbedingungen sind wichtige Hinweise für uns.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge zu transparenten Gehaltsstrukturen, praxistauglicher Hardware-Ausstattung und wertschätzender Kommunikation sind wertvolle Impulse für unsere Weiterentwicklung.

Wir wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Glaube versetzt Berge - oder halt nicht

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

8 Wochen - nach den ersten 5 Werktagen über 40 Tickets.
In der ganzen Firma wird nur reagiert, eine einzige Entzündung, typischer Arbeitstag:
Morgens, du hast 40 Tickets, Kunde X hat über einen Koordinator, den IT Leiter, Vertrieb oder Inhaber ein „incident“ gemeldet und du wurdest auserkoren dafür, also kümmerst du dich drum. Währenddessen haben andere Kunden das selbe getan und während du Feuer1 löscht kommt der Chef, ein Koordinator oder der IT Leiter und du musst unbedingt da schauen weil irgendwas. Also weiter reagieren und so hast du abends nicht weniger Arbeit, deine Kunden und Chefs sind nicht happy und an die Hotline ist auch noch niemand gegangen, geschweige dass jemand echten Service geleistet hat.
In den 8 Wochen wurde mir mehrfach nach Feierabend BlaBla erzählt von Dankbarkeit, Vertrauen und so Quatsch der meist vermutlich selbst geglaubt wird aber dann eines Tages hat’s mir gereicht und ich war krank - Kündigung, dacht ich mir morgens schon aber ich hab sehr gut ausgeschlafen.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht Führungskräfte mit Kompetenz finden und denen vertrauen dann kann jeder sich drum kümmern dass er seinen Job anständig erledigen kann.

Arbeitsatmosphäre

Was jemand nicht machen möchte lässt er jemand anders machen

Work-Life-Balance

Ich hatte nur work

Karriere/Weiterbildung

Die Firma braucht noch diese Zertifizierungen, sucht euch mal Schulungen aus.

Gehalt/Benefits

Gehalt wäre gut gewesen aber Menschen haben halt auch andere Bedürfnisse

Kollegenzusammenhalt

Hab ich nicht erlebt

Vorgesetztenverhalten

Alles in AI und Meetings aufnehmen und überall mitsingen, kein Vertrauen

Kommunikation

Viel bla, wenig Substanz


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

7Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei fly-tech zu teilen.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass du verschiedene Aspekte deiner Zeit bei uns kritisch erlebt hast.
Rückmeldungen wie diese sind für uns wichtig, da sie unterschiedliche Sichtweisen aufzeigen und Impulse für die weitere Entwicklung geben können.
Wir danken dir für deine Offenheit und wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Gute Rahmenbedingungen, schwache Mitarbeiterführung

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

An sich ein guter Arbeitgeber mit interessanten Aufgaben und guten Rahmenbedingungen. Leider verlassen viele Mitarbeitende das Unternehmen aufgrund einzelner Führungskräfte, die aus meiner Sicht NICHT über die notwendigen sozialen und kommunikativen Fähigkeiten für eine Führungsrolle verfügen, was sehr schade ist.
Die hohe Zahl an Kündigungen in den letzten 12 Monaten sollte Anlass genug sein, die Situation auf Führungsebene kritisch zu bewerten. Eine nachhaltige Verbesserung wird vermutlich nur möglich sein, wenn Führungsverhalten offen reflektiert und entsprechende Konsequenzen gezogen werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Team wirkte zuletzt angespannt und wenig wertschätzend, die Motivation war überwiegend bei den neuen Mitarbeitern vorhanden

Work-Life-Balance

Die personelle Situation führte dauerhaft zu hoher Arbeitsbelastung. Ich habe wiederholt Arbeitstage erlebt, die deutlich über die reguläre Arbeitszeit hinausgingen. Die verbleibenden Mitarbeiter mussten die Mehrbelastung ausgleichen
Allerdings kann ich hier nur für die Technikabteilung sprechen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

E-Autos, regelmäßige Spenden

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war in meiner Zeit untereinander soweit sehr gut, allerdings wurde zuletzt durch die hohe Personalfluktuation der Zusammenhalt immer weniger.

Umgang mit älteren Kollegen

In meinem Bereich bestand das Team fast ausschließlich aus jüngeren Mitarbeitenden. Ältere Kolleginnen und Kollegen waren in meiner Zeit dort selten dauerhaft Teil des Teams.

Vorgesetztenverhalten

Der Führungsstil der neuen technischen Leitung wurde von vielen Mitarbeitenden als belastend empfunden. Hoher Druck, schwierige Kommunikation und fehlende Wertschätzung haben aus meiner Sicht maßgeblich zur hohen Fluktuation beigetragen.
Trotz zahlreicher Abgänge im Team entstand nicht der Eindruck, dass das Führungsverhalten kritisch hinterfragt oder angepasst wurde.

Arbeitsbedingungen

Modernes schönes Büro, Moderne Ausstattung

Kommunikation

Die Kommunikation durch die Führungskräfte war aus meiner Sicht häufig nicht professionell und wenig wertschätzend. Es fehlte teilweise an respektvoller und lösungsorientierter Kommunikation an die Mitarbeitenden. Dies hat sich leider oft durch den scharfen Ton auf die Stimmung ausgewirkt. Die Kommunikation untereinander im Team war immer respektvoll und konstruktiv.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für deine offene und ausführliche Rückmeldung sowie die Zeit, die du dir für die Bewertung genommen hast.

Es freut uns, dass du die interessanten Aufgaben, die modernen Arbeitsbedingungen und den Kollegenzusammenhalt positiv in Erinnerung behalten hast. Gleichzeitig nehmen wir auch die von dir angesprochenen Kritikpunkte ernst.

Feedback wie deines ist für uns sehr wichtig, da es unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und wertvolle Denkanstöße geben kann. Wir setzen uns mit solchen Rückmeldungen intensiv auseinander und nehmen sie als Impuls mit.

Für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg

Mehrfachbewertung

TOPP Arbeitgeber, vollste Zufriedenheit und ein klasse Team seit vielen Jahren ein Genuß

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kurze Wege intern, man kann sehr schnell Dinge klären und auch umsetzen. Man ist total flexibel und kann extrem eigenverantwortlich arbeiten und selbst Entscheidungen treffen. Es gibt ein wahnsinnig großes Angebot an frischem Obst (alles in BIO-Qualität), Kaffee, Tee, Wasser,...
Ich tausche mich oft mit Freunden aus, so großzügig habe ich das bei keiner anderen Firma bisher gehört. Des Weiteren sind wir vom Denken her und auch in Sachen Produktentwicklung gegenüber Mitbewerber immer mindestens einen Schritt voraus. Man sieht wie viele Konkurrenten insolvent gegangen sind. Hier fühle ich mich sicher und immer aktuell.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir fällt aktuell nichts ein.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für deine positive Bewertung!
Es freut uns sehr, dass du die kurzen Wege, die schnelle Umsetzbarkeit und die große Flexibilität bei uns so schätzt. Auch das dir unsere moderne, innovative Arbeitsweise bei dir so gut ankommen, bedeutet uns viel.
Schön, dass du dich bei fly‑tech sicher und gut aufgehoben fühlst.
Danke, dass du dir die Zeit für dein Feedback genommen hast – wie schön, dass du ein #cloudhero bist!

Hier wird Digitalisierung wirklich gelebt

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene Türen; engagierte Mitarbeiter; starker Zusammenhalt im Team; großes Entwicklungspotenzial

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungspotenzial im Management; interne Prozesse (abteilungsübergreifend) sollten optimiert werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

Vielen Dank für dein ehrliches Feedback!
Wir freuen uns sehr, dass du die offenen Türen, das Engagement im Team, den starken Zusammenhalt und das große Entwicklungspotenzial bei fly‑tech so positiv hervorhebst. Genau diese Punkte liegen uns besonders am Herzen.
Deine Hinweise zu Verbesserungspotenzial im Management und bei abteilungsübergreifenden Prozessen nehmen wir sehr ernst.
Vielen Dank dafür – solche Rückmeldungen helfen uns, besser zu werden.

Guter Arbeitgeber familiäres Miteinander

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei fly-tech IT GmbH in Friedberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Weiterbildungsmöglichkeiten, modernes Arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Mitsrbeiter mit einbeziehen und Entscheidungen zusammen treffen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lea SchweckePersonalmanagement

1000 Dank für deine durchweg positive Bewertung. Es freut uns sehr, dass du dich bei uns wohlfühlst und besonders die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie unser modernes Arbeitsumfeld schätzt.
Besonders toll finden wir, dass du den Zusammenhalt im Team, die spannenden Aufgaben und unser Engagement in den Bereichen Gleichberechtigung sowie Umwelt und Soziales mit Bestnoten bewertest. Das zeigt uns, dass wir in vielen wichtigen Bereichen auf einem guten Weg sind.
Dein Feedback zur internen Kommunikation und dein Wunsch nach mehr Mitbestimmung bei Entscheidungen sind für uns sehr wertvoll. Wir möchten gerne mehr darüber erfahren, wie wir uns hier verbessern können. Lass uns dazu gerne in einen direkten Austausch gehen - deine Ideen sind uns wichtig!
Danke, dass du dir die Zeit für deine ehrliche Rückmeldung genommen hast. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Projekte mit dir. Wie schön, dass du ein #cloudheroes bist.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 57 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird fly-tech IT durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 36% der Bewertenden würden fly-tech IT als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 57 Bewertungen gefallen die Faktoren Arbeitsbedingungen, Gleichberechtigung und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 57 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich fly-tech IT als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.