313 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ich mag meinen Job an meinem Institut
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wahnsinnig spannende Themengebiete.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Verkehrsanbindung
Verbesserungsvorschläge
Es läuft schon Vieles gut am Forschungszentrum, wir könnten allerdings trotz der Größe deutlich agiler sein. Was mich ärgert sind eher (wenige) Kollegen, die einfach ihre Zeit absitzen.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Rückblickend schwierige Zeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man kann arbeiten oder es halt nicht tun. Ob man was tut merkt im Zweifel sowieso keiner. Das nennt man hier gestalterische Freiheit, ich würde es Beschäftigungstherapie nennen. Sollte man wissen, bevor man hier einen Job annimmt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Innovationsstau, abwertendes Verhalten gegenüber "neuen" Mitarbeitern, Kleinreden jeglicher Wünsche für Optimierungen, kein Rückhalt für Kollegen durch den Betriebsrat. Die Basics werden nicht erfüllt.
Dieses Unternehmen ist aufgebläht und würde als Wirtschaftsunternehmen keinesfalls in dieser Größe existieren.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte mit der Zeit gehen. Man will so brachial an allem festhalten was "schon immer so war" dass man ein schlimmeres Bürokratiemonster als echte Verwaltungen geworden ist. Nehmt die Innovation die neue Kollegen mitbringen endlich an statt sie mit Floskeln oder Druck von oben klein zu machen!
Karriere/Weiterbildung
Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Zeiterfassung und Gleitzeitkonto für Tarifpersonal, sowie eine Regelung für Brückentage. Damit ist das FZJ z.B. der RWTH voraus.
- Eine höhere Entfristungsquote als an Universitäten.
- Außerordentliche Infrastruktur wie das Jülich Supercomputing Centre oder das Ernst-Ruska Centre.
- Ein grüner Campus mit Teich und Wildtieren und eigener Kantine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Jedes Institut kocht sein eigenes Süppchen und Institutsleiter:innen dürfen im Endeffekt machen was sie wollen. Eine Kontrollinstanz gibt es nicht. Mitarbeiter:innen werden einmal im Jahr pro forma bewertet, Führungskräfte aber nicht. Beschwerden an z.B. den Betriebsrat ziehen sich lange hin und bleiben selbst bei schweren Verstössen oft folgenlos.
- Behandlung der Mitarbeiter:innen hängt von der Sympathie und Zugehörigkeit zu einem wichtigen oder interessantem Projekt ab, nicht von der Leistung.
- Viele völlig veraltete und verkrustete Verwaltungsprozesse und ein Verwaltungs-Wasserkopf, der regelmässig vom Zuwendungsgeber bemängelt wird. Natürlich gibt es auch motivierte und kompetente Kollegen in der Verwaltung, aber diese sind eher dünn gesät und werden gerne mal verheizt. Prozesse dauern ewig und oft bekommt man keinerlei Rückmeldung oder nur unnötig pampige Antworten. Man bekommt oft das Gefühl, dass das wissenschaftlich-technische Personal ein reiner Störfaktor für die Verwaltung ist. Ein Servicegefühl ist oft Fehlanzeige.
- Der Campus liegt im Nirgendwo und die ÖPNV-Anbindung nach Aachen ist gerade mal ausreichend. Selbst der Schnellbus hält bis auf 2 mal pro Tag überall in Jülich und Aachen an, sodass die Strecke gerne mehr als 1,5 h dauert. Oft darf man dabei auch noch stehen. Als einer der grössten Arbeitgeber in der Region muss hier mehr Druck auf die Verkehrsbetriebe ausgeübt werden.
- Ob das Gebäude in dem man Arbeitet abrissreif oder nagelneu ist, ist Glücksache. Die Realität der Mitarbeiter:innen ist daher sehr unterschiedlich.
Verbesserungsvorschläge
- Konsequenter und radikaler Bürokratieabbau und Verwaltungsabbau, auch wenn es erst mal allen weh tut. Prozesse neu denken und konsequent Prozess- und Projektmanagement nutzen.
- Dienstleistungs- und Servicekultur in der Verwaltung etablieren.
- Mitarbeiter:innen die sich nur den "Hintern platt sitzen" nicht durch den BR schützen sondern zum Wohle eines produktiven und motivierenden Arbeitsumfeld entsprechen behandeln und ggf. kündigen.
- Kontrollinstanzen für das Verhalten und die Führungsfähigkeit von Führungskräften etablieren. Die Wiederberufung sollte nicht nur von der wissenschaftlichen und finanziellen Leistung des Instituts abhängig sein sondern auch von der Zufriedenheit und dem Erfolg der Mitarbeitenden. Das Leitbild des FZJ muss verbindlich von den Führungskräften gelebt werden.
- Verlagerung von zumindest Teilen des Campus oder neu gegründeten Instituten näher an/in eine Grossstadt, statt den Campus weiter aufzubauen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr abhängig vom Institut in dem man arbeitet. Es wird keine Firmenkultur vorgelebt. Auch kann es passieren, dass es weder eine Institutskultur noch eine Führungskultur gibt. Oft werden Mitarbeiter:innen bei Konflikten und Problemen sich selbst überlassen, die dreistesten und faulsten Kollegen gewinnen. Respektloser Umgang ggü. weiblichen, jüngeren oder ausländischen Mitarbeiter:innen wird offen toleriert. Einerseits wird behauptet, man müsse alle gleich behandeln, aber die Realität sieht anders aus. Wiederholt hat sich gezeigt, dass Wohlwollen, Vertragsverlängerungen und Entfristungen nicht von der Leistung abhängen, sondern von der Institutsstrategie und der Zugehörigkeit zu wichtigen oder für den Institutsleiter interessanten Projekten. Aussenwirkung und Visionen sind wichtiger als echter wissenschaftlicher Output oder gesellschaftliche Relevanz. Entsprechend sieht auch die Betreuung von Doktoranden aus. Mehrfache Kündigungen und Krankheitsausfälle in einer Gruppe werden totgeschwiegen. Viele Kollegen sind durch mangelnde Wertschätzung und Führung demotiviert und apathisch.
Image
Das FZJ setzt viel auf tolle Aussenwirkung und Image, Leitbild und was nicht noch alles, während auf der Innenseite vieles Strukturell und Personell vor sich hin schimmelt. "Cutting-edge" nach Außen, verkrustete und veraltete Strukturen Innen. Ob die Führungskräfte das Leitbild tatsächlich leben oder nicht wird nicht überprüft. Beschwerden werden selten wirklich angegangen, vieles versandet oder wird schlichtweg toleriert. In einigen Domänen wird die Bekanntheit und Leistung des FZJ völlig aufgebauscht und entspricht nicht der tatsächlichen wissenschaftlichen Relevanz und Output. Hier werden eher die Egos der Institutsleiter:innen bedient.
Work-Life-Balance
Positiv zu sehen ist die Existenz einer Zeiterfassung und das Gleitzeitkonto, und eine Regelung für Brückentage, wo viele Universitäten noch stark hinterher hinken.
Der Rest ist stark abhängig vom Institut und der Institutsleitung. Obwohl das FZJ die Basis für flexibles Arbeiten und individuelle Lösungen ermöglicht, setzen Institutsleiter gerne strengere und gleichmachende Regeln an, die z.T. gegen die GBS verstossen. Es wird z.B. ein Aufbau von Gleitzeit (besonders im Home Office) untersagt. Da aber viele Mitarbeite befristet sind oder aus anderen Kulturkreisen kommen, kommt man damit oft durch. Leistungsstärkere Kolleg:innen werden gezwungen die mangelnde Arbeitsleitung anderer Kolleg:innen oder der Institutsleitung aufzufangen. Da müssen dann z.B. Dinge die ewig beim Institutsleiter:in auf dem Tisch gegammelt haben plötzlich unter hohem zeitlichen und emotionalen Druck erledigt werden. Möchte man ausserhalb der Arbeitszeiten und Urlaub nicht erreichbar sein, wird das als negativ wargenommen.
Karriere/Weiterbildung
Das FZJ bietet sowohl arbeitsspezifische Seminare als auch z.B. Gesundheitskurse zu Ernährung und Yoga an. Diese sind für die Institute kostenlos, müssen aber von der Führungskraft erlaubt werden. Wenn jemand seine Kompetenzen für eine Stellensuche oder einen Stufenaufstieg erweitern möchte oder als Bürotier mal einen Rückenkurs machen möchte, dies aber vom Chef nicht erwünscht ist, geht man leer aus. Beim Einstellen von neuem Personal wird gerne mit Vertragsverlängerungen, Entfristung und Aufstieg in leitenden Positionen gewedelt, die aber selten tatsächlich umgesetzt werden.
Kollegenzusammenhalt
Auch hier sehr unterschiedlich. Mangels Institutskultur ist eine Grüppchenbildung unvermeidlich. Oft herrscht eine "wir gegen die" Einstellung zwischen z.B. Sekretariat und Wissenschaftler:innen, Gruppenleiter:innen und Dokorand:innen. Teamwork ist eher "toll, ein anderer machts". An Absprachen wird sich oft nicht gehalten. Leistungsstarke Kolleg:innen rennen den schwächeren ständig hinterher.
Vorgesetztenverhalten
Die Institutsleiter werden wegen ihrer wissenschaftliche Leistung eingestellt, viele haben aber kaum Führungserfahrung und auch kein Interesse sich welche Anzueignen oder zu verbessern. Echte Führung ist selten. Oft werden Mitarbeiter:innen bei Konflikten und Problemen sich selbst überlassen, die dreistesten und faulsten Kollegen gewinnen. Respektloser Umgang ggü. weiblichen, jüngeren oder ausländischen Mitarbeiter:innen wird offen toleriert. Einerseits wird behauptet, man müsse alle gleich behandeln, aber die Realität sieht anders aus. Wohlwollen, Vertragsverlängerungen und Entfristungen hängen nicht von der Leistung sondern von der Institutsstrategie und der Zugehörigkeit zu wichtigen oder für den Institutsleiter interessanten Projekten ab. Entsprechend sieht auch die Betreuung von Doktoranden aus. Mehrfache Kündigungen und Krankheitsausfälle in einer Gruppe werden totgeschwiegen. Unproduktive oder toxische Mitarbeiter:innen werden toleriert oder bis zum Vertragsende ausgesesen.
Gehalt/Sozialleistungen
Die meisten Mitarbeiter:innen werden an den TVÖD angelehnt bezahlt, mit allem was dazu gehört, wie z.B. die pünktliche Zahlung zum Monatsende oder eine Jahressonderzahlung. Zuschläge werden erst 2 Monate später ausgezahlt. Eine individuelle Anpassung an die Leistung oder Gehaltserhöhung ist nicht möglich. Oft werden Mitarbeiter:innen trotz entsprechender Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten nicht höher eingestuft. Wer aber eine seltene Kompetenz mitbringt oder im Bewerbungsgespräch hart verhandelt hat kann auch bei unzureichender Leistung in einer hohen Stufe bleiben.
Gleichberechtigung
Mitarbeiter:innen mit längeren Fehlzeiten wurden abgewickelt oder auf das Abstellgleis geschoben. Respektloser Umgang ggü. weiblichen, jüngeren oder ausländischen Mitarbeiter:innen wird offen toleriert. Mitarbeiter:innen die dem Chef sympathischer sind oder ihn besser einlullen können, bekommen mehr Freiheiten.
Interessante Aufgaben
Das hängt sehr vom Projekt ab, an dem man arbeitet. Sinnloser Papierkram und Verwaltungsaufgaben sind leider oft an der Tagesordnung. Freiheit bei der Arbeitsgestaltung ist willkürlich und unvorhersehbar. Mal kann man machen "was man will" und mal muss man kleinlichst die Anforderungen der Vorgesetzten erfüllen oder sich jede Kleinigkeit absegnen lassen. Nicht selten arbeitet man komplett für die Tonne oder wird für Kleinigkeiten abgewatscht, die hätten vermieden werden können, wenn man Rechtzeitig Input oder Feedback bekommen hätte. Leistungsstarke Mitarbeiter:innen müssen die fehlende Leitung anderer Auffangen oder als "Kinderbetreuung" fungieren.
Kommunikation
Values are marketing, integrity is optional.
Gut am Arbeitgeber finde ich
The technical infrastructure is good, yet without ethics and integrity, even the best resources lose their value.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Lack of integrity at various levels. Decisions are driven by personal interests, loyalty, and politics rather than competence, honesty, or accountability. Cancel culture is tolerated.
Verbesserungsvorschläge
To transform values from slogans into enforceable standards- confronting ethical breaches, sexual harassment and mobbing with courage and zero tolerance, and replacing complicity-driven behavior with genuine accountability. As a publicly funded institution, the organization must embody trust, credibility, and integrity in every decision and action.
Arbeitsatmosphäre
A culture of fear and politics replaces fairness and trust. Toxic behavior is tolerated when it serves those in power, while honesty and collaboration are undervalued. This environment erodes morale, isolates employees, and damages the company’s credibility. Cancel culture and entrenched academic gangs across its institutes expose the true face of FZJ.
Image
The company’s public image does not reflect the internal reality. While it claims to uphold high ethical standards, there is a visible lack of integrity and fairness. Intellectual contributions are not always respected, and success often depends on connections rather than genuine merit.
Work-Life-Balance
Work-life balance is acceptable. Working hours are generally within a normal range, and time off can be taken when needed. Compared to other aspects of the organization, this area functions.
Karriere/Weiterbildung
Career progression seems strongly tied to personal networks and political alliances rather than transparent, competency-based criteria. This dynamic creates barriers for employees who are not part of traditional or privileged groups, particularly women, foreigners, and diverse professionals.
Kollegenzusammenhalt
Collaboration among colleagues is overshadowed by politics, fear, and destructive competition. Trust between colleagues has been replaced by caution. Access to information and transparency depend on belonging to a privileged circle. Those outside it receive filtered or incomplete updates. Results are withheld to fit internal narratives, and quality is occasionally reduced intentionally. Instrumentation and resources of common use are controlled by specific individuals who exploit this control to grant or deny access selectively, reinforcing dependence, favoritism, and inequality. This system rewards loyalty.
Vorgesetztenverhalten
The most unprofessional management I have experienced-driven by self-success and politics instead of fairness and integrity. From bottom managers as department leaders up to the CEO top.
Arbeitsbedingungen
Modernization of work places and computers is long overdue.
Kommunikation
Communication lacks transparency. Information is controlled, not shared. Decisions are made behind closed doors, reinforcing a toxic and distrustful culture.
Gleichberechtigung
Gender equality is a façade. Women are showcased to promote a progressive image but excluded from real influence. Despite public claims of inclusion, the system favors men and entrenched alliances. Advancement depends less on competence than on personal ties - there is no path to success without belonging to, or being connected to, the right circle. Equality here is rhetoric, not reality.
Interessante Aufgaben
The role offered diverse and intellectually rewarding tasks. However, excessive workload combined with management focused on personal visibility rather than equitable support limited the potential for sustainable performance.
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Rundum zufrieden
Gehalt/Sozialleistungen
TVÖD gibt halt nicht mehr her.
Arbeitsbedingungen
Sehr gute Betriebsvereinbarungen.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Arbeitgeber mit den besten Betriebsvereunbarungen
Gehalt/Sozialleistungen
Hat der Arbeitgeber keinen Einfluss TVÖD
Gleichberechtigung
Könnte besser sein
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Interessante Aufgaben
Gut mit etwas Luft nach oben
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Life-Balance, Angenehmer Arbeitgeber
Verbesserungsvorschläge
Mehr digitalisierierung, Fördern von Jüngeren Kollegen/-innen
Kollegenzusammenhalt
Ich habe den Eindruck das die jüngeren Kollegen/-innen nicht Ernst genommen werden da sie nicht soviel Erfahrung haben als langjährige Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Institute werden sehr gut gefördert, die Verwaltung scheint da hinterher zu hängen
Kommunikation
Regelmäßige Meetings für Updates jedoch den Eindruck das keiner Lust darauf hat
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, diverse Lebensrealitäten, zeitgemäßes Arbeiten treffen auf "Das will ich so nicht!"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird dort viel Cutting-Edge- und Spitzen-Forschung geleistet, Forschung, die dazu geeignet ist, unser Leben deutlich zu verbessern und zu verändern.
Es werden Erkenntnisse, Möglichkeiten und Lösungen gewonnen, die atemberaubend sein können!
Das Unternehmen, d.h. viele OEs, sind sehr international aufgestellt.
Dort ist es gang und gäbe, dass sich Teams aus diversen Personen zusammensetzen, die an ganz unterschiedlichen Orten und unter unterschiedlichen Bedingungen erfolgreich zusammen arbeiten: Soziale Stellung, Zugehörigkeit zu marginalisierten Gruppen, Religion, sexuelle Orientierung und Identitäten, das soziale Geschlecht, Sprachen, Länder und so weiter spielen im Regelfall eine untergeordnete Rolle.
Die technischen Voraussetzungen sind auf dem aktuellsten Stand. Ein klassischer Bürobesuch etwa, bei dem man zusammen sitzt, auch mal über persönliches redet, findet vielen OEs ganz selbstverständlich in virtuellen Büros statt.
Wie sollte man auch "mal eben" zusammensitzen, wenn sich die Kolleg*innen z.B. auf verschiedenen Kontinenten befinden. Selbst unterschiedliche Zeitzonen sind dabei kein Problem. Für die eine Person fängt ihr Arbeitstag gerade an, für die andere geht er zu Ende. Es bleibt die Zeit sich schnell noch abzubrechen, Probleme zu lösen, Ideen auszutauschen, sich gegenseitig zu Unterstützen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unterschiedliche Behandlung der Menschen, je nach OE-Leitung.
Es fehlt stellenweise an einer Richtschnur, an der sich mit der Leitung einer OE betraute Personen, halten sollten - ein Code of Conduct für OEs.
Es darf nicht sein, dass persönliche Einstellungen einer OE-Leitung dominieren.
Eine Person wird in einem Unternehmen angestellt, um mit ihrem Können bestimmte Aufgaben, die meist schon in der Stellenbeschreibung umrissen sind, für den Arbeitgeber zu erledigen.
Der Arbeitgeber unterstützt sinnvollerweise die angestellte Person.
Einer durch den Arbeitgeber ernannte OE-Leitung werden diese Aufgaben übertragen.
Stellt sie, die OE-Leitung, ihre jeweiligen Animositäten in den Vordergrund, wird sie dadurch ihrer Aufgabe, den ihr anvertrauten Menschen und ihrem Arbeitgeber, nicht gerecht.
Eine OE-Leitung ist ein Arbeitnehmer, wie alle anderen Arbeitnehmer des Zentrums. Die OE-Leitung ist vom Vorstand zu den Aufgaben berufen worden. Sie hat der Ernennung und den ihr übertragenen Pflichten zugestimmt.
Die Ernennung ist keine "Ernennung auf Lebenszeit!". Eine Ernennung kann widerrufen werden.
Erhält der Vorstand von problematischem Verhalten einer OE-Leitung Kenntnis, muss er handeln, auch über einen Wechsel des Vorstandes hinaus.
Aussagen einer OE-Leitung der Art: "Wenn Ihnen das nicht passt, was ich möchte, dann können sie ja gehen!" ist bereits ein deutliches Alarmzeichen.
Es gibt nahezu immer eine verträgliche und praktikable Lösung.
Es gibt Richtlinien und Leitfäden, wie etwa die in einem BEM-Verfahren vorgeschriebenen. Diese sind nicht nur für den Fall einer Wiedereingliederung erdacht und (bindend) festgehalten worden. Sie können auch auf, dem Wesen nach, andere Situationen übertragen werden.
Verbesserungsvorschläge
Für das gesamte Zentrum, wäre es sehr wünschenswert, wenn zeitgemäße, selbstverständliche, umweltfreundliche, nachhaltige, sinnvolle, Zeit und Aufwand sparende sowie Rücksicht auf persönliche Gegebenheiten (Work-Life-Balance) nehmende Umgangsformen verbindlich und gleichermaßen für jede OE gelten würden.
Unter Mitarbeitenden ist oft die Rede von "Vielen kleinen Königreichen".
Meiner Erfahrung nach ist dieses Bild sehr zutreffend.
Arbeitsatmosphäre
Den Umgang und damit die Arbeitsatmosphäre empfand ich als angenehm.
Image
Das Image des Arbeitgebers ist gut bis sehr gut:
Doch nicht jede*r Leitende einer Organisationseinheit (OE) trägt zu diesem guten Image bei.
Karriere/Weiterbildung
Ich hatte keine Probleme Weiterbildungen, die sich auf meine Aufgaben bezogen, genehmigt zu bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Ich empfand den Zusammenhalt als locker.
Vorgesetztenverhalten
Mein Eindruck, den ich mitnahm, ist, dass ein autoritärer Führungsstil meiner Leitung vorlag. Es fehlte, aus meiner Sicht, die Bereitschaft und der Wille sich auf Bedingungen, persönliche bis medizinische, der Menschen in Verantwortungsbereich der Leitung einzustellen. Unter meinen Kolleg*innen, war eine gewisse Vorsicht zu spüren, die manchmal auch verbal und durch Gesten angedeutet wurde: "Besser nicht zu sehr aufzufallen."
Interessante Aufgaben
Ja, viele.
Wir haben in einem (inter-)nationalen Team zusammen eine für unsere jeweiligen Arbeitgeber zentrale Software gewartet, verbessert und neu entwickelt.
Bereits vor der Corona-Pandemie hatten wir alle nötigen, der breiten Mehrheit der Bevölkerung erst in der Pandemie bekannt gewordenen, technischen Voraussetzungen.
Wir konnten uns etwa "ad hoc" bzw. in geplanten regelmäßigen Treffen austauschen und gegenseitig helfen.
Die Zeiten, in denen man sich Teile des Programmcodes ausdruckte und sich an einem großen Tisch traf, um die Ausdrucke ausbreiten und durchgehen zu können, sind dank der technischen Möglichkeit, (Bildschirm teilen, Links verschicken, Dokumente austauschen) vorbei :-).
Work-Life-Balance
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Sehr familienfreundlich und flexibel
Gut am Arbeitgeber finde ich
die Flexibilität
Verbesserungsvorschläge
mehr gemeinsame Events und Veranstaltungen
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Sehr empfehlenswerter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr gutes Arbeitsklima
Verbesserungsvorschläge
- Vereinfachung von Arbeitsabläufen / Bürokratieabbau
Arbeitsatmosphäre
Sehr gut
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Basierend auf 364 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Forschungszentrum Jülich durchschnittlich mit 4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Forschung/Entwicklung (3,6 Punkte). 85% der Bewertenden würden Forschungszentrum Jülich als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Ausgehend von 364 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Gleichberechtigung und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
- Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 364 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Forschungszentrum Jülich als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Sozialleistungen noch verbessern kann.
