Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 3,5Gehalt/Benefits
- 4,2Image
- 3,9Karriere/Weiterbildung
- 4,1Arbeitsatmosphäre
- 3,6Kommunikation
- 4,1Kollegenzusammenhalt
- 4,2Work-Life-Balance
- 3,8Vorgesetztenverhalten
- 4,2Interessante Aufgaben
- 4,2Arbeitsbedingungen
- 4,2Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 4,3Gleichberechtigung
- 4,4Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2011 haben 331 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 bewertet. Dieser Wert ist höher als der Durchschnitt der Branche Forschung/Entwicklung (3,6).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 331 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Flexible Arbeitszeiten
Betriebsarzt
Kantine
Parkplatz
Homeoffice
Betriebliche Altersvorsorge
Internetnutzung
Coaching
Kinderbetreuung
Gesundheits-Maßnahmen
Barrierefrei
Mitarbeiter-Events
Gute Verkehrsanbindung
Diensthandy
Mitarbeiter-Beteiligung
Rabatte
Essenszulage
Firmenwagen
Hund erlaubt
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Die Art, wie sich das FZJ nach außen präsentiert. Klingt alles super.
Den Betriebsrat finde ich toll! Er stand zu 100% auf meiner Seite, ohne dass ich ihn einschalten musste übrigens. Ich wurde von ihm kontaktiert, nicht umgekehrt. Dem BR war total bewusst, dass Frauen nach längerer Familienzeit und zudem als Quereinsteigerin der Weg nicht zusätzlich erschwert werden darf. Meine Hochachtung für soviel Menschenkenntnis und Empathie!
Als Arbeitgeber ist das Forschungszentrum nicht verkehrt - aber man sollte sich vorher damit beschäftigen, auf was man sich einlässt. Nicht jeder Mensch kann mit der im Forschungszentrum herrschenden Mentalität umgehen. Gerade für Familien sind vor allem die Arbeitszeitregelungen natürlich ein riesiger Pluspunkt, genau wie die immer zuverlässig passierende Zahlung vom Lohn.
Eine Stelle, an der man wirklich mit anpacken kann und auch muss und gleichzeitig technische Ideen mit einbringen kann, gibt es nur in der Forschung, insbesondere hier am Standort
Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen war durchweg sehr angenehm. Die Aufgaben waren interessant und inhaltlich sinnvoll, insbesondere im Forschungsumfeld.
Die Work-Life-Balance war gut, und der Arbeitsplatz ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Insgesamt habe ich die Zeit dort, bis auf die an anderer Stelle genannten Probleme, als positiv und bereichernd erlebt.
Was Mitarbeitende schlecht finden
In der Zusammenarbeit mit der zentralen Personalabteilung kam es wiederholt zu Problemen.
Beispielsweise wurde eine von mir eingereichte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zunächst nicht berücksichtigt, wodurch mir Minusstunden angerechnet wurden. Die Klärung dauerte mehrere Wochen und konnte erst nach Einbindung meines Vorgesetzten erfolgen. Die Bescheinigung wurde daraufhin kurzfristig gefunden. Eine proaktive Information über die Korrektur erfolgte nicht.
Dies war kein Einzelfall. Es kam mehrfach zu administrativen Fehlern, die für mich zusätzlichen Aufwand und teilweise auch finanzielle Auswirkungen hatten.
Die Kommunikation mit der Personalabteilung ...
Innovationsstau, abwertendes Verhalten gegenüber "neuen" Mitarbeitern, Kleinreden jeglicher Wünsche für Optimierungen, kein Rückhalt für Kollegen durch den Betriebsrat. Die Basics werden nicht erfüllt.
Dieses Unternehmen ist aufgebläht und würde als Wirtschaftsunternehmen keinesfalls in dieser Größe existieren.
Dass es dann leider nicht so funktioniert, wie es in der Imagebroschüre steht. Da, wo Menschen aufeinander treffen, gibt es leider auch Mobbing, Angstmacherei, Druck und Neid. Das muss besser bedacht werden.
Eine systematische Arbeitszeiterfassung fehlt, sodass der Umgang mit Gleitzeitausgleich nicht klar geregelt ist und dem Eindruck nach stark vom Ermessen der Teamleitung abhängt.
Die unterschiedliche Behandlung der Menschen, je nach OE-Leitung.
Es fehlt stellenweise an einer Richtschnur, an der sich mit der Leitung einer OE betraute Personen, halten sollten - ein Code of Conduct für OEs.
Es darf nicht sein, dass persönliche Einstellungen einer OE-Leitung dominieren.
Eine Person wird in einem Unternehmen angestellt, um mit ihrem Können bestimmte Aufgaben, die meist schon in der Stellenbeschreibung umrissen sind, für den Arbeitgeber zu erledigen.
Der Arbeitgeber unterstützt sinnvollerweise die angestellte Person.
Einer durch den Arbeitgeber ...
Verbesserungsvorschläge
Die Abwicklung von Resturlaubsansprüchen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verlief in meinem Fall schwierig und im Ergebnis nicht zufriedenstellend. Die Kommunikation des Unternehmens war aus meiner Sicht nicht ausreichend transparent und wenig proaktiv. Aus meiner Perspektive wurde mit zuvor getroffenen Zusicherungen nicht konsistent umgegangen. Ich empfehle, alle relevanten Themen frühzeitig und möglichst schriftlich zu dokumentieren sowie Fristen konsequent im Blick zu behalten. Insgesamt habe ich den Eindruck gewonnen, dass Austritte nicht immer im beiderseitig guten Einvernehmen gestaltet werden.
Es läuft schon Vieles gut am Forschungszentrum, wir könnten allerdings trotz der Größe deutlich agiler sein. Was mich ärgert sind eher (wenige) Kollegen, die einfach ihre Zeit absitzen.
Vorgänge wie z.B. Bestellungen effizienter gestalten und bessere Möglichkeiten bieten gegen toxische Vorgesetzte vorzugehen ohne drastische Konsequenzen fürchten zu müssen.
Der Arbeitgeber sollte mit der Zeit gehen. Man will so brachial an allem festhalten was "schon immer so war" dass man ein schlimmeres Bürokratiemonster als echte Verwaltungen geworden ist. Nehmt die Innovation die neue Kollegen mitbringen endlich an statt sie mit Floskeln oder Druck von oben klein zu machen!
Wichtigster Schritt wäre ein Abbau der unnötig großen und behäbigen Verwaltung. Diese Strukturen kosten Unmengen Geld und bringen nichts - außer Zeitverlust. Das Vereinfachen von Strukturen sorgt gleichzeitig dafür, dass es für alle einfacher und angenehmer wird.
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Umgang mit älteren Kollegen
Der am besten bewertete Faktor von Forschungszentrum Jülich ist Umgang mit älteren Kollegen mit 4,4 Punkten (basierend auf 41 Bewertungen).
In der Forschung an sich schwieriger, dafür verhältnismäßig sehr gut
Meisten gut
hier sind alle Altersgruppen vertreten und alle agieren auf Augenhöhe
Ältere Kollegen haben oft "Narrenfreiheit", auch hier fehlt es an Kontrolle. In meiner Abteilung sind sie aber auch gleich behandelt wie die anderen Kollegen, allerdings haben wir zur Zeit auch keine sehr jungen Kollegen im Team.
Durch vieles kommen und gehen sind ältere Kollegen gar nicht so häufig. Diejenigen die dennoch eine langfristige Anstellung erhalten erfahren hier eine hohe Wertschätzung.
Am schlechtesten bewertet: Gehalt/Benefits
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Forschungszentrum Jülich ist Gehalt/Benefits mit 3,5 Punkten (basierend auf 82 Bewertungen).
Das Gehalt ist nach TVöD, also eher unterdurchschnittlich für die meisten Berufsgruppen. Dafür ist das Geld immer pünktlich auf dem Konto - an der Stelle ein Lob.
Dabei hält sich der Arbeitgeber AUSSCHLIEßLICH an Papier fest - reale Arbeit spielt überhaupt keine Rolle. Meine Arbeitsaufgabe hat sich seit Arbeitsbeginn verändert und ich leiste Arbeit, die normalerweise einige Lohngruppen höher anzusiedeln wäre. Eine Anpassung des Lohns ist nicht erfolgt, eine Anpassung der Tätigkeitsdarstellung ebenfalls nicht. Während die Industrie längst erkannt hat, ...
Die benefits sind recht begrenzt, die Menge an Urlaubstagen ist dank de öffentlichen Dienstes jedoch sehr gut
Der TVÖD bietet leider immernoch wenig Anreize da er insbesondere auf formale Abschlüsse schaut und da alle gleich behandelt werden. Eine Belohnung von überdurchschnittlichem Einsatz ist so leider kaum möglich.
entspricht nicht dem Markt
Das FZJ ist an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes angelehnt. Dieser ist aber dringend reformbedürftig, was ich schon an anderer Stelle beschrieben habe.
Mit der Gehalts und Arbeitssituation war ich nicht zufrieden. Zunächst wurde ich unter den einen Bedingungen eingestellt und im Laufe meiner Beschäftigung erweiterten sich meine Aufgaben, eine Anpassung der Bezüge erfolgte natürlich nicht. Die in Aussicht gestellte Übernahme nach 2 Jahren wurde natürlich auch nicht eingehalten.
So wie mir geht es vielen im Kollegium, die Personalabteilung pocht ...
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,9 Punkten bewertet (basierend auf 71 Bewertungen).
Ich glaube das Forschungszentrum ist ein guter Ort zur Weiterbildung und macht auf dem Lebenslauf definitiv etwas her.
Schulungen können bezugsorientiert frei gewählt werden, auch aus persönlichem Interesse
Weiterbildung im Forschungszentrum soll möglich sein - aber scheinbar nur für manche. Bis auf die jährlichen Unterweisungen (die auch fast alle wirklich jährlich stattfinden) ist mir in meiner Arbeitszeit genau 1!! 3-tägiger Lehrgang gewährt worden. Nach dem Lehrgang hat sich mein Arbeitsbereich verändert, so dass der ein oder andere Lehrgang nötig wäre - Fehlanzeige, dort passiert nichts. Als Angebot (interne Schulung an der Stelle nicht möglich) schon gar nicht, aber auch nicht auf Anfrage. Begründung dafür: Keine.
Das FZJ bietet sowohl arbeitsspezifische Seminare als auch z.B. Gesundheitskurse zu Ernährung und Yoga an. Diese sind für die Institute kostenlos, müssen aber von der Führungskraft erlaubt werden. Wenn jemand seine Kompetenzen für eine Stellensuche oder einen Stufenaufstieg erweitern möchte oder als Bürotier mal einen Rückenkurs machen möchte, dies aber vom Chef nicht erwünscht ist, geht man leer aus. Beim Einstellen von neuem Personal wird gerne mit Vertragsverlängerungen, Entfristung und Aufstieg in leitenden Positionen gewedelt, die aber selten tatsächlich umgesetzt ...
Möglichkeit für Auslandsemester
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Forschungszentrum Jülich wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Forschung/Entwicklung schneidet Forschungszentrum Jülich besser ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 86% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Forschungszentrum Jülich als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 316 Bewertungen schätzen 56% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 176 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Forschungszentrum Jülich als eher modern.
Puls
Aktuelle Stimmung
Basierend auf 2 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
Neu diese Woche:
1 Angabe
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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Bürokratisch auf Regeln achten und Kollegen helfen.



































