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Zuletzt aktualisiert am 23.9.2026
Giesecke+Devrient erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen seiner Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre unter Kolleg:innen gilt als wertschätzend und freundlich, jedoch belasten häufige Reorganisationen, Chefwechsel und unerfüllte Versprechen das Betriebsklima spürbar. Der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet, variiert jedoch je nach Team und Abteilung. Die Work-Life-Balance profitiert von Homeoffice-Möglichkeiten und Gleitzeitregelungen, obwohl hohe Arbeitsbelastung und häufige Zehnstundentage diese Flexibilität relativieren.
Kritischer fallen die Bewertungen zu Kommunikation und Führungsverhalten aus. Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft nur zufällig, und ein echter Dialog von oben nach unten fehlt vielen zufolge. Das Vorgesetztenverhalten spaltet: Während einige Führungskräfte als unterstü...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Giesecke+Devrient wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite beschreiben viele Kolleg:innen das Miteinander als wertschätzend und offen, mit einem freundlichen Arbeitsklima. Einzelne Stimmen merken jedoch an, dass die Belastung durch Überstunden das positive Erleben einschränkt.
Dem gegenüber stehen deutliche Kritikpunkte: Ständige Reorganisationen und häufige Führungswechsel sorgen nach Meinung einiger Nutzer:innen für chaotische Abläufe und Stress – besonders in intensiven Projektphasen. Hinzu kommen unerfüllte Versprechen, etwa beim Homeoffice, sowie chronische Unterbesetzung und wenig Lob. Einige Bewertungen schildern zudem, dass die Atmosphäre unpersönlicher geworden sei und die Motivation der Belegschaft gelitten habe. Wenige Nutzer:innen berichten außerdem von Belästigungen am Arbeitsplatz, was das Bild weiter trübt.
Die Work-Life-Balance bei Giesecke+Devrient wird positiv bewertet, wobei flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Gleitzeit besonders hervorgehoben werden. Viele Nutzer:innen schätzen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Möglichkeit, auch aus dem Ausland zu arbeiten. Teilzeitmodelle sind je nach Stellenprofil realisierbar, und der Urlaubsplanung wird mit Flexibilität begegnet.
Allerdings zeigt sich ein gemischtes Bild bei der Arbeitsbelastung: Einige Bewertungen berichten von häufigen Zehnstundentagen, Wochenendarbeit und hohem Erwartungsdruck, was die Balance erschwert. Homeoffice und Gleitzeit helfen zwar, kompensieren jedoch nicht immer die hohe Arbeitslast. Ob eine gute Work-Life-Balance gelingt, hängt laut einigen Nutzer:innen stark von der eigenen Durchsetzungsfähigkeit und dem jeweiligen Aufgabenbereich ab.
Der Kollegenzusammenhalt bei Giesecke+Devrient wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders die Teamdynamik hebt sich hervor: Viele Kolleg:innen schätzen die gegenseitige Hilfsbereitschaft, den freundlichen Umgang und die Wertschätzung untereinander. Jüngere und ältere Mitarbeiter:innen arbeiten nach Ansicht einiger gut zusammen, wobei das Niveau je nach Abteilung variiert.
Allerdings zeichnen die Bewertungen kein vollständig einheitliches Bild. Während einige Nutzer:innen von einem hervorragenden Miteinander berichten, beschreiben andere eine eher isolierte Arbeitsweise ohne echten Zusammenhalt. Zudem erwähnen wenige Bewertungen, dass der Zusammenhalt teilweise weniger aus echtem Teamgeist entsteht, sondern durch schwaches Management bedingt wird. Auch das Thema Verantwortungsübernahme wird kritisch angesprochen. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass die Kolleg:innen bei Giesecke+Devrient ein tragfähiges, angenehmes Arbeitsumfeld schaffen.
Die Kommunikation bei Giesecke+Devrient wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die uneinheitliche Informationsweitergabe: Während einige Bewertungen die offene Kommunikation über verschiedene Kanäle positiv hervorheben, überwiegt die Meinung, dass sie in der Vergangenheit besser war und deutlichen Verbesserungsbedarf hat. Einige Bewertungen beschreiben sie als schwach oder gar nicht mehr vorhanden.
Besonders negativ fällt die Kommunikation von oben nach unten auf. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig nur zufällig über Kolleg:innen. Trotz interner Tools wie Slack und Teams empfinden viele den Austausch als mangelhaft und berichten, dass sie Informationen aktiv einfordern müssen. Zudem wird kritisiert, dass offizielle Kommunikation einseitig positiv ausfällt und nicht die tatsächliche Situation widerspiegelt – etwa wenn Gehaltserhöhungen ausgeschlossen werden, gleichzeitig aber mehr Einsatz gefordert wird.
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