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Goethe-Institut e. 
V.
Bewertungen

111 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 57%
Score-Details

111 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

53 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 40 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Fairer und kollegialer Arbeitgeber mit vielen Vorteilen und einigen Schwächen

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute kollegiale Arbeitsatmosphäre, Unterstützung wenn man sie braucht, Home Office Fähigkeit, Sozialleistungen, familienfreundlich, angemessenes Gehalt gem. TvöD

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Relativ hohe Fluktuation, begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten in einigen Bereichen, Selbstgefälligkeit einiger Kolleg*innen und typisch deutsche „Oberlehrer“-Kultur im Ausland (wir wissen es besser, wir haben es immer so gemacht, etc.)

Verbesserungsvorschläge

Das Goethe-Institut könnte durchaus etwas mehr Selbstkritik und Bewusstsein für eigene Unzulänglichkeiten vertragen. Das Image des Unternehmens ist (zurecht) sehr gut, doch das muss nicht immer so bleiben. Die Belegschaft ist sehr kollegial und würde dem Vorstand sicherlich auch bei unbequemen aber notwendigen Maßnahmen zur Seite stehen.
Die Karriereperspektiven sind sicherlich nicht für alle attraktiv, allerdings hat hier das Goethe-Institut durch seine (finanzielle) Abhängigkeiten zum Auswärtigen Amt auch nur begrenzten Spielraum.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Sehr interessante Aufgaben unter erschwerten Rahmenbedingungen

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Gutes Klima, sehr angenehmer Umgangston, wertschätzende Kommunikation unter Kollegen.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeit und mobiles Arbeiten

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten - das Thema wird von den Vorgesetzten auch unterstützt. Entwicklungs- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten außerhalb der weltweiten Rotation sind begrenzt.

Gehalt/Sozialleistungen

Der TVöD gibt leider keinerlei Spielräume. In München ist es sehr schwierig Personal zu finden.

Kollegenzusammenhalt

Wie überall gibt es super Teamplayer und solche, die gerne die anderen machen lassen.

Vorgesetztenverhalten

Kaum Anerkennung - dafür wird sehr viel gemeckert - man kann es nicht recht machen. Ganz nach dem Motto nicht geschimpft ist schon genug gelobt. Es gibt sehr viele Kolleg*innen, die sich weit über das Normale engagieren und großen Einsatz zeigen. Das wird leider in keinster Weise honoriert.

Kommunikation

Immer noch sehr hierarchisch - passt nicht mehr ganz in die Zeit. Keine Feedbackkultur.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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sinnhafte Aufgaben, allerdings noch nicht in der modernen Arbeitswelt angekommen

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt gutes Betriebsklima. Viele höfliche und nette Kolleg*innen. Das spürt man im Alltag.

Work-Life-Balance

Viel Urlaub, man kann Angebote vom Gesundheitsmanagement nutzen und der Betriebsrat reagiert konsequent auf Anhäufungen von Überstunden.

Karriere/Weiterbildung

Wer sich eine Karriere als Entsandte*r in der weltweiten Rotation vorstellen kann und eine der begehrten Stellen ergattert, kann sich auf spannende Aufgaben freuen. Für den Rest dürften die Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten woanders häufig besser sein.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten arbeiten gut zusammen, es gibt aber auch einige Kolleg*innen mit einer sehr geringen Anstrengungs-/Veränderungsbereitschaft. Meinungsverschiedenheiten und schwierige Entscheidungen werden oft eher auf die lange Bank geschoben oder abmoderiert, als gelöst.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss ich mich vielen Vorbewertungen anschließen: das Verhalten von vielen Vorgesetzten wirkt in seiner barocken Art leider oft merkwürdig aus der Zeit gefallen.

Kommunikation

Eher klassische Top-Down-Kommunikation mit noch wenig ausgeprägter Feedbackkultur. Viele (Abstimmungs-)Prozesse sind recht umständlich.


Image

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Guter Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Transparenz

Arbeitsatmosphäre

Teamwork und gute Stimmung in der Abteilung

Work-Life-Balance

Vorwiegend im Home Office

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegin helfen sich und unterstützen sich.

Vorgesetztenverhalten

Nur gute Erfahrung damit

Arbeitsbedingungen

In der Zentrale hat man alle Bequemlichkeiten.

Kommunikation

Regelmäßige JF und Austauschmöglichkeiten

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und interessant.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeit an einem Auslandsinstitut ist toll

3,9
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

breites Aufgabenspektrum, nette Kollegen, gute Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, spannende Begegnungen und Veranstaltungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

übermäßige Bürokratie, Wertschätzung wird nicht genügend ausgedrückt, man sieht kein echtes Interesse der Zentrale an den Inhalten der Arbeit im Ausland, zu viel Beschäftigung mit sich selber

Verbesserungsvorschläge

Ein regelmäßiger Kontakt zu den entsandten Mitarbeitern durch die Personalabteilung und die Fachabteilungen wäre wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Als Führungskraft kann man natürlich selber viel dazu beitragen, dass die Arbeitsatmosphäre stimmt. Bisher hatte ich da immer Glück. Schade ist es allerdings, dass man als einzige Entsandte an einem Auslandsinstitut vor Ort niemanden mit den gleichen Problemen hat wie man selber, das ist dann oft etwas einsam

Image

Das Goethe-Institut hat im Ausland ein sehr gutes Image und dies wird auch von Partnern häufig ungefragt zum Ausdruck gebracht, was sehr wohltuend ist.

Work-Life-Balance

30 Tage Urlaub, 13 Feiertage, einmal pro Jahr eine bezahlte Reise nach Deutschland für die gesamte Familie, und im Prinzip großzügige Gleitzeitregeln. Leider ist die Arbeitsmenge so groß, dass ein Großteil der Mehrarbeitsstunden nicht ausgeglichen werden kann und verfällt, was auch zu Lasten der Familie geht.

Karriere/Weiterbildung

Der Wechsel von einem Institut zum anderen in der Funktion der Institutsleitung ist nicht unbedingt ein Karrieresprung, was aber durch die Abwechslung mehr als kompensiert wird. Fortbildungsangebote gibt es genügend, wenn diese auch noch mehr auf kulturelle Inhalte statt auf administrative Dinge fokussieren könnten. Die sprachliche Ausbildung für neue Dienstorte kommt leider viel zu kurz, dafür ist einfach keine Zeit.

Gehalt/Sozialleistungen

Für die entsandten deutschen Mitarbeiter ist das Gehalt sehr gut (TVÖD). Hier wird zwar von einigen Kollegen häufig gemeckert, aber wenn man die Aufgaben und Verantwortungen einmal nüchtern betrachtet, ist die Arbeit mehr als angemessen bezahlt und abgesichert. Vor allem im Vergleich zu anderen Arbeitsstellen im Kulturbereich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es könnten immer weitere physische Meetings durch digitale ersetzt werden und es könnten insgesamt auch weniger Meetings stattfinden, denn auch die digitalen Meetings benötigen Energie. Der Papierverbrauch ist unsinnig hoch, da viele Formulare mehrfach ausgedruckt und physisch abgelegt werden müssen.

Kollegenzusammenhalt

Im Prinzip gut, nach meinen Erfahrungen gibt es an einigen Instituten aber überhaupt kein Interesse, auch in der Freizeit noch etwas gemeinsam zu unternehmen, was ich schade finde. Das ist aber auch abhängig von der Kultur des Gastlandes

Umgang mit älteren Kollegen

Führungskräfte suchen ganz bestimmt nicht gezielt nach älteren Kollegen. Sehr schade ist es, dass das Goethe-Institut in Deutschland weiterhin an Altersdiskriminierung festhält und Arbeitsverträge mit dem Renteneintritt (65-67) beendet werden müssen. Da sind andere Länder inzwischen viel weiter und überlassen es den älteren Mitarbeitern, ob sie in Rente gehen wollen oder nicht.

Vorgesetztenverhalten

Im Prinzip sehr gut, aber durch die Rotation von Person zu Person unterschiedlich.

Arbeitsbedingungen

gut, aber zum Teil sehr und unnötig bürokratisch. Zu viel Bildschirmarbeit, besonders durch die zahlreichen TEAMS-Meetings während Corona belasten die Gesundheit.

Kommunikation

Sehr unterschiedlich von Standort zu Standort. Es gibt kein einheitliches System zur internen Kommunikation. Die Kommunikation zum Regionalinstitut ist abhängig von den jeweiligen Personen und zur Zentrale gibt es kaum noch direkte Kommunikation.

Gleichberechtigung

70 Jahre Goethe-Institut ohne eine einzige weibliche Führungskraft im Vorstandsbereich ... Die Personalstruktur an den Auslandsinstituten im Ortskraftbereich ist überwiegend weiblich, schade, dass sich nicht mehr Männer für die Aufgaben interessieren. Das ändert sich hoffentlich bald.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsinhalte in den Arbeitsbereichen der Auslandsinstitute sind sehr spannend und führen zu superinteressanten Begegnungen mit tollen Menschen. Leider wird der Anteil der Arbeitszeit, die am Institut mit internen Aufgaben und am Computer mit Emails und aufgeblähten Verwaltungsaufgaben verbracht wird, immer größer. Unter Coronabedingungen ist das noch einmal verstärkt worden. Soviel Beschäftigung mit sich selbst in endlosen Meetings, Fortbildungen und Best Practice Sessions ist nervig und führt letztlich dazu, dass wir um uns selber kreisen statt uns mit dem Gastland befassen zu können.

Nur als Sprungbrett gut - schwache Personalpolitik und keine Führungskompetenz

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sinnvolle Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Öffentliche Gelder könnten manchmal besser/effizienter eingesetzt werden! Nicht immer ist eine forcierte Ausgabe der Projektgelder bis Jahresende die beste Idee.

Verbesserungsvorschläge

Liebes Goethe-Institut vieles bei uns ist sehr positiv. Allerdings kann es mit der hohen Fluktuation so nicht mehr weitergehen. Zumindest sollte man offen damit umgehen, und sagen, dass das Goethe-Institut nur ein Karrieresprungbrett ist, der sich nicht leisten kann/leisten will, kompetente und eingearbeitete Mitarbeiter zu halten!

Seitdem ich hier bin habe ich mehr als 60 (!!??) neue Kolleg*innen begrüßt! Und das nur in der Abteilung (da sind wir um die 100). Die Personalabteilung kommuniziert nur mit den Führungskräften. Ich finde es sehr schade, weil eben viel positives dabei ist und die Arbeit an sich sehr viel Spaß macht.

Arbeitsatmosphäre

Ganz abhängig vom Bereich/Projekt. Entscheidet euch für die Abteilung Kultur, wenn ihr könnt. Die Abteilung Sprache wird aktuell leider sehr schlecht geführt von dem Abteilungsleiter, der sehr unzugänglich ist, wenig kommuniziert und oberflächlich arbeitet. Die Bereichsleitern sind zum Teil zu jung und unerfahren und haben keinerlei oder wenig Führungserfahrung.

Image

War mal besser. Ist aber immer noch sehr gut!

Work-Life-Balance

Es gibt zwei Kategorien: die die zu wenig zu tun haben, mehr machen möchten und nicht gehört werden und die die viel zu viel zu tun haben, Unterstützung bräuchten (und auch nicht gehört werden). Projektassistenten haben meistens dieselbe Qualifikation wie Projektleiter, dürfen aber diese bei manchen Aufgaben nicht unterstützen weil es in der "Tätigkeitsbeschreibung nicht steht". Absurde Behördenmentalität!

Karriere/Weiterbildung

Wenn es 0 Sterne geben würde dann würde ich 0 Sterne geben. Wer nach einem langfristigen Job sucht, sollte woanders suchen.

Kollegenzusammenhalt

Da kann ich nur gutes sagen! Schade dass die meisten Kollegen nicht bleiben aufgrund der schwachen Personalpolitik (Fast nur befristete Verträge ohne oder mit begrenzten Verlängerungsmöglichkeit).

Vorgesetztenverhalten

Abteilung Sprache = Schlechte Führung. Sehr chaotisch, nicht transparent wenn es um Personalpolitik geht.

Arbeitsbedingungen

Top Zentrale und super Ausstattung. Home-Office Möglichkeit nach Corona zur Regel geworden.

Kommunikation

Nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Besonders in der Projektarbeit sind die Aufgaben meistens sehr interessant.


Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Anja Weise, Referentin Arbeitgebermarketing
Anja WeiseReferentin Arbeitgebermarketing

Liebe*r Kolleg*in,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben Ihre Meinung zu teilen. Wir haben Ihre Bewertung sehr aufmerksam gelesen und nehmen die Kritikpunkte ernst.
Ihnen scheint die Arbeit bei uns grundsätzlich Spaß zu machen, Sie erwähnen, dass Sie die Projektarbeit interessant finden und dass Sie den Zusammenhalt im Goethe-Institut schätzen. Das freut uns zu hören.
Es stimmt, dass wir viele befristete Stellen haben. Uns ist bewusst, dass dies nicht optimal ist. Wir sind, was die Anzahl der unbefristeten Stellen angeht an die Vorgaben des Auswärtigen Amts gebunden und können daher nicht beliebig Stellen entfristen bzw. unbefristete Verträge anbieten.
Es tut mir leid, dass Sie mir Ihrer Abteilungsleitung unzufrieden sind, ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten ist natürlich wichtig für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit bei der Arbeit. Wir würden Sie daher gerne dabei unterstützen eine Lösung für dieses Problem zu finden. Der Leiter der Spracharbeit lädt Sie daher gerne zu einem Gespräch ein. Sie können sich allerdings auch gerne im ersten Schritt vertraulich an unseren Betriebsrat wenden.
Falls Sie Fragen haben, oder ich Ihnen anderweitig behilflich sein kann, können Sie mir gerne eine E-Mail schicken an: arbeitgebermarketing@goethe.de

Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise
Bereich 51 Arbeitgebermarketing

Lehrreich, überraschend, chaotisch, flexible Änderungen können auftreten

3,4
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die strukturierte Arbeitsweise, die Fähigkeit den Überblick bei vielen unterschiedlichen Projekten zu bewahren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arroganz, Unsensibles Verhalten, fehlendes Verständnis, schlechte Kritikaufnahme, fehlende moderne Arbeitsweise

Verbesserungsvorschläge

Mehr darauf achten, dass Teambuildingmaßnahmen regelmäßig angeboten werden, mehr Feedbackmöglichkeiten wahrnehmen und mehr auf Augenhöhe der Mitarbeiter*innen sein und nicht von oben herab kritisieren


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Kulturbehörde mit viel Potential

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch die verschiedenen Bereiche kann man wirklich viel lernen; mitunter internationale, tolle KollegInnen; an sich einzigartige Projekte. Stabiler Job im Kultursektor. Wenn man seine Nische findet, sich mit seinem Team gut versteht, klare Ziele hat, kann man eine tolle Zeit und viel Raum für Entfaltung haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele KollegInnen scheinen überlastet; über Wirkung wird selten geredet; vor allem für junge Menschen leider oft zermürbendes Umfeld und Bedingungen durch befristete Verträge. Wirklich sehr viel interne Politik. Manche tun so, als ob man dankbar sein müsste, beim Goethe-Institut arbeiten und die "Welt mit Kultur retten" zu dürfen - Mal abgesehen von den postkolonialen Schwingungen: es ist 2021 und es ist wahrlich nicht der einzige Arbeitgeber, der meint, Gutes in der Welt zu tun oder der international arbeitet. Wie viel ist eine Mission außerdem wert, wenn man nicht genau und ehrlich hinschaut, ob man sie erfüllt?

Verbesserungsvorschläge

Es passiert ganz viel und das Goethe-Institut ist an dutzenden Baustelle aktiv dran. Manchmal ist jedoch weniger einfach mehr. Durch die vielen Restrukturierungen und Wechsel ist kaum Konsolidierung möglich. Die Internationalität und Möglichkeiten der Digitalisierung, Menschen zu verknüpfen, kann auch intern besser genutzt werden. Eigene Talente aufbauen statt durch Agenturen und Unternehmensberatungen führen lassen.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte eine wunderbare direkte Vorgesetzte, die sehr gut und offen kommunizierte. Leider hatte ich auch mit vielen Führungskräften zu tun, bei denen dies nicht der Fall war.

Image

Der Mangel an Fokus und analytischem Vorgehen hat - für mich persönlich - die hären Ansprüche des Goethe-Instituts sehr geschmälert und die "Mission" des Goethe-Instituts entzaubert.

Work-Life-Balance

Generell gut, Möglichkeit für flexible Modelle (teilweise), aber erstaunlich viele überarbeitete und überlastete Kolleg*innen im Umfeld.

Karriere/Weiterbildung

Viele Möglichkeiten, sich auf andere Stellen zu bewerben; wenig Durchlässigkeit zwischen Entsandtenlaufbahn und dem Rest (auch für Ortskräfte aus dem Ausland, mir ist bewusst dass es hier bürokratische Vorgaben gibt). Leider sehr undurchsichtige Personalplanung und Talentmanagement (wenn vorhanden); Personalabteilung leider allgemein mit einem schlechten Ruf (in einigen Aspekten völlig unverdient, hier vor allem auch ein Vorgesetztenthema). Es fällt hier schwer, in diese Vertrauen aufzubauen.

Gehalt/Sozialleistungen

Je nach Eingruppierung schlecht bis mittelmäßig im Vergleich zum Arbeitsmarkt. Vergütungsschema für die Entsandten Laufbahn ist ein anderes Thema, hat leider auch andere Implikationen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Initiativen und Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

In den meisten Fällen sehr guter und respektvoller Umgang. Leider werden Konflikte auf persönlicher Ebene selten angesprochen oder gelöst.

Vorgesetztenverhalten

Wie erwähnt leider sehr unterschiedlich. Das oft genannte Rotationsprinzip ist in der Tat kein Garant für ein Match zwischen Talenten/Eignung und Anforderungen/Führungsqualitäten bei Stellen.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung in München und an den Auslandsstandorten durchgehend gut und modern.

Kommunikation

Hierarchische, konservative top-down Kommunikationskultur. Sehr von Bereichen und persönlichen Kontakten abhängig.

Interessante Aufgaben

In einigen Nischenprojekten hat man sehr viel Autonomie; es ist jedoch ernüchternd, wie oft Ambitionen dann an Behördentum scheitern (nicht nur wegen Rahmenbedingungen, sondern auch Denkweisen).


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Anja Weise, Referentin Arbeitgebermarketing
Anja WeiseReferentin Arbeitgebermarketing

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben das Goethe-Institut so ausführlich zu bewerten.
Es klingt als hätte Sie alles in allem eine schöne Zeit bei uns gehabt und es freut mich zu hören, dass Sie so eine tolle Vorgesetzte hatten.
Ihre Rückmeldungen nehmen wir gerne an, um uns als Arbeitgeber zu verbessern, damit sich alle Arbeitnehmer*innen bei uns wohl fühlen und die Möglichkeit haben ihr volles Potenzial zu entfalten.
Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Sehr interessante Tätigkeit bei einer international tätigen Kulturorganisation.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

offene Atmosphäre, innovative Formate. Man darf auch mal was ausprobieren.

Karriere/Weiterbildung

Viele Möglichkeiten zur Fortbildung.

Gehalt/Sozialleistungen

TVöD, lässt sich aber nicht ändern

Arbeitsbedingungen

New Work, mobiles Arbeiten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Anja Weise, Referentin Arbeitgebermarketing
Anja WeiseReferentin Arbeitgebermarketing

Vielen Dank für die nette, positive Rückmeldung!

Mehr Schein als Sein

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die meisten Angestellten haben eine für eine Jahr befristete Stelle, wenn man Glück hat sind es 2 selten länger. Dementsprechend ist die Fluktuation sehr hoch, denn auch wenn Verträge verlängert werden geschieht dies immer kurz vor knapp. 2-3 Wochen vor Vertragsende erfährt man ob man noch ein Job zum Monatsende hat oder nicht. Viele sind frustrieret, genervt oder unzufrieden. Gute Leute tuen sich das nicht lange an und mit dem Rest der bleibt muss man dann arbeiten.

Image

Nach außen wird stolz die Frauenquote präsentiert. Hinterfragt wird aber nicht, warum? Nur so eine Idee aber kann es sein, dass Männer unter den Umständen nicht arbeiten wollen und schneller weg sind als eine Mutter in Teilzeit?
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität? Wird nur von den Personen gelebt die diese Projekte kommunizieren. Alle anderen interessiert es nicht.

Work-Life-Balance

Gleitzeiten und die 39 Stundenwoche sind ganz nett. Ansonsten ist es sehr durchwachsen: Manche haben so gut wie kaum etwas zu tun und verbringen den ganzen Tag gefühlt beim Kaffeeklatsch in der Küche andere sind gestresst, überfordert und überarbeitet weil gutes Personal fehlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Themen wir Nachhaltigkeit & Diversität werden zwar kommuniziert aber nur von denen gelebt, die für diese Kommunikation zuständig sind.

Karriere/Weiterbildung

Leute mit Masterabschlüssen arbeiten als Sachbearbeiter:innen. Können wenn überhaupt zu Referenten aufsteigen. Führungspositionen besetzen bedeutet eine Rotationlaufbahn anzutreten bei der man alle 2-5 Jahre den Standort wechselt.
Klingt spannenden wenn man jung und ohne Familie ist und mal eben alle Zelte abbauen kann und weiterziehen will. Ansonsten ist es einfach nur nett auf dem Lebenslauf zu lesen, dass man da mal gearbeitet hat, weil ja das Image nach außen regelmäßig gut poliert wird und was vor sich geht wird von Exkollegen selten kommuniziert.

Kollegenzusammenhalt

Dadurch das Kolleg:innen permanent wechseln, entsteht kein wirklicher Zusammenhalt.

Vorgesetztenverhalten

Durch die sehr steifen Hierarchien wird nur nach unten aber nie nach oben gesprochen. Als Sachbearbeiter ist es nicht erwünscht direkt mit einer Führungskraft in Kommunikation zu tretet. Mit anderen Bereichen sowieso nicht.

Kommunikation

Kommunikation ist eine Katastrophe. Keiner weiß was der Nachbar rechst oder links macht. Alles ist sehr hierarchisch und wenn kommuniziert wird dann über 1000 Ecken. Kritik üben ist unerwünscht genau so wie Veränderungen.

Gehalt/Sozialleistungen

TVÖD klingt im ersten Moment gut aber die Eingruppierungen sind willkürlich. Wenn der Vertrag abläuft muss man sich auf die eigene Stelle neu bewerben. Die Stellen werden offiziell wenn es gut läuft 4-6 Wochen vor Vertragsende intern oder auch extern ausgeschrieben und man bewirbt sich drauf. Gehälter werden so klein gehalten und verhandeln kann man sowieso nicht. Es heißt dann nur: Sie haben sich auf das Gehalt doch beworben. Ja, weil man sich entweder kurzfristig was Neues suchen muss, oder wenn man Familie hat das nimmt was einem angeboten wird. Es passierte auch nicht nur einmal, dass die Stellenausschreibung nicht frühzeitig raus ging weil Personal verpennt hat und Kolleg:innen entweder gegangen sind oder sich kurzfristig in einem anderen Team bewerben konnten.
Kolleg:innen die diese Bedingungen ausgehalten haben und nach Jahren doch einen unbefristeten Vertrag bekommen, haben natürlich lockeres Leben und können die Vorteile eines unbefristeten Tarifvertrages genießen.
Verantwortung für diese schlechten Arbeitsbedingungen/Projektverträge werden einfach auf andere geschoben. Die Behörden den man unterliegt seien tragen die Schuld, doch nicht das Institut.


Gleichberechtigung

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