Workplace insights that matter.

Login
Goethe-Institut e. V. Logo

Goethe-Institut e. 
V.
Bewertungen

99 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 56%
Score-Details

99 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

45 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 36 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Goethe-Institut e. V. über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Schnell weg!

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nur die Kollegen, die alles halbwegs erträglich gemacht haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nahezu alles - der Laden läuft nicht gut.

Verbesserungsvorschläge

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Eigentlich nahezu alles.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von unendlich vielen unbefristeten Verträgen ist die Atmosphäre dementsprechend gedrückt. Kritik ist ungünstig, denn man hat sonst Repressalien zu befürchten. Peinlich, was man als Mitarbeiter teilweise nach außen hin als sinnvolle "Sicht des Goethe-Instituts" verteidigen muss, obwohl man selbst weiß, das es Quatsch ist. Oft kommt die Ausrede, man könne nichts für die befristeten Verträge, aber immer nur Ausreden zu finden, ohne zu versuchen, strukturell Verbesserung herbeizuführen, ist vor allem frustrierend.

Image

Langsam merkt auch die Außenwelt, dass da viel schief läuft.

Work-Life-Balance

Ganz unterschiedlich. Manche schieben eine ruhige Kugel, wenn es die Stelle zulässt. Manche sind aber auch hoffnungslos überfordert, weil sie nicht genug Ressourcen im Team haben und kaum eine Chance, die Ziele zu erreichen.

Karriere/Weiterbildung

Eine Katastrophe! Leute mit Masterabschlüssen auf Sachbearbeiterstellen und unbefristete Verträge Ende nie.
Hier kann man sich einen Punkt für seinen Lebenslauf einsammeln und dann leider nur weiterziehen.
Weiterbildung ist sehr behördlich organisiert und ungefähr ein Jahr im Voraus zu planen.

Gehalt/Sozialleistungen

TVöD - kann man jetzt gut oder schlecht finden. Hängt wohl von den individuellen Voraussetzungen ab. Vor allem aber sind die meisten eigenartig eingruppiert und man fragt sich, wo da die Logik steckt. Als Antwort bekommt man in der Regel nur fadenscheinige Ausreden zu hören...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr gemischt. Propagiert wird hohes Umweltbewusstsein, gelebt eher die goldene Mitte. Es gibt aber einige Mitarbeiter, die sehr engagiert sind.

Kollegenzusammenhalt

Der einzig positive Faktor! So viele junge, motivierte Menschen, die idealistisch ankommen und dann meist schnell wieder kündigen. - Wer
kann, der geht, das muss man ganz ehrlich sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die halten nur noch durch bis zur Rente und bemitleiden die Jungen. Grundsätzlich aber wertschätzender Umgang.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetze/r wird man bei Goethe primär dann, wenn man in der Rotation ist.
Deshalb kommen auf diese Stellen immer wieder neue inkompetente Menschen, die sich in der Zeit, in der sie dort sind (4 Jahre), profilieren wollen. Das Wissen bei den ganz wenigen guten Führungskräften geht also spätestens alle vier Jahre komplett verloren - tolles Wissensmanagement!

Arbeitsbedingungen

Home Office ist möglich, wenn auch erst seit Corona wirklich gern
gesehen.
Eigene Laptops ermöglichen ein gutes Arbeiten zuhause.

Kantine ist völlig in Ordnung!

Kommunikation

Wenn kommuniziert wird, dann meist zu spät und in altertümlicher Form. Mitarbeiter werden oft gar nicht informiert oder in Prozesse eingebunden. Meist werden Ergebnisse präsentiert, Mitwirkung tendenziell unerwünscht. Schlecht gemeint und schlecht gekonnt.

Interessante Aufgaben

Mehr Schein als Sein... meistens schlägt man sich mit Anträgen herum für Projekte die am Sankt Nimmerleinstag starten.


Gleichberechtigung

Teilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anja Weise, Referentin Arbeitgebermarketing
Anja WeiseReferentin Arbeitgebermarketing

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns Feedback zu geben. Es tut mir leid zu lesen, dass Sie vieles bei uns so negativ empfunden haben, wir nehmen Ihre Kritikpunkte gerne auf.
Ich möchte auch auf ein paar Punkte von Ihnen eingehen:
Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie für sich wenige Karrieremöglichkeiten beim Goethe-Institut gesehen haben. Allerdings möchte ich an dieser Stelle auf unser umfangreiches Fortbildungsangebot hinweisen. Aktuell haben wir beispielsweise über 150 Seminare zur Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen im Angebot. Die Themen reichen von agilem Arbeiten und Projektmanagement, zu arbeiten in hybriden Teams, Ökologie und Nachhaltigkeit, sowie Seminaren speziell für Führungskräfte.
Wir bieten außerdem Auslandshospitationen für unsere Mitarbeiter*innen an und sind bemüht – wo immer möglich – Stellen intern zu besetzen, um unseren Kolleg*innen die Möglichkeit zu geben, sich beruflich weiter zu entwickeln.
Die sogenannten Rotationsstellen gibt es hauptsächlich an unseren Instituten im Ausland. In der Zentrale in München sind nur wenige Führungskräfte auf einer solchen Stelle. Daher werden die meisten Führungspositionen ganz regulär besetzt und übrigens zuerst immer intern ausgeschrieben.
Grundsätzlich bietet das Goethe-Institut viele Karrieremöglichkeiten; sei es durch die Möglichkeit mit uns ins Ausland zu gehen, oder auch durch Wechsel zwischen verschiedenen Abteilungen.
Falls Sie noch Fragen haben oder uns weiteres Feedback zukommen lassen wollen, könne Sie mir gerne eine E-Mail an: arbeitgebermarketing@goethe.de schreiben.
Ich wünschen Ihnen alle Gute für die Zukunft!
Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Nichts für junge motivierte Menschen die etwas bewegen wollen oder für Menschen, die mehr im Leben erreichen wollen!

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Goethe-Institut e. V. in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einige smarte, nette junge Kollegen die sich aber auch fast alle extern umschauen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr politisch; es wird sehr stark hinter dem Rücken über einen hergezogen, Kompetenz der Vorgesetzten lässt sehr zu wünschen übrig, starke Hierarchien, erinnert an eine Behörde oder ein Amt.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte mehr wert auf gut geschulte Vorgesetzte legen, Arbeiten gerechter verteilen, mehr Wert auf Unternehmenskultur legen

Arbeitsatmosphäre

Ganz gemütlich bis hin zu stressig je nach Vorgesetzem/Gruppenleitung

Image

Unternehmen wird gelobt und hat auch nach Außen ein super Image. Wenn man erstmal weiß was hier abgeht, dann sollte man lieber schnell weg.

Work-Life-Balance

Perfekt

Kollegenzusammenhalt

Gut je nach Team!

Umgang mit älteren Kollegen

Teilweise in Ordnung, teilweise aber auch grauenhaft.

Vorgesetztenverhalten

Wie man es vor 20 Jahren eben gelebt hat. Top-Down only - keine Feedback Kultur, kein Growth-Mindset. Du bist ein Headcount.

Kommunikation

Wird besser durch Technologien wie MS Teams; Man bekommt regelmäßige Updates, die einen betreffen könnten bzw. über das was aktuell passiert, in einem wöchentlichen Jour Fixe.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist sehr gering (nach TVÖD), auch die Leistungen sind eher mittelmäßig. Die Benefits mit denen das Unternehmen wirbt, bekommt man auch woanders bzw. sogar mit noch besseren Konditionen als hier.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung für Schwerbehinderte und LGBT

Interessante Aufgaben

Könnte besser sein. Arbeitsprozess ist wie in einer Behörde.


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Teilen

Chancen zur Gestaltung

4,5
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Institution wandelt sich alle paar Jahre und entwickelt sich permanent weiter - und damit habe ich als Mitarbeiter*in, die Möglichkeit mit ebenfalls immer weiter fortzuentwickeln - es wird einfach nicht langweilig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider gibt es nicht für alle Positionen unbefristete Stellen.

Verbesserungsvorschläge

Die Diversität der Mitarbeiterschaft, die in Deutschland angestellt sind sollte erhöht werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter*innen sind hoch motiviert und offen für Neuerungen.

Image

Sehr viele Menschen kennen die Institution und haben einen sehr guten Eindruck von ihr - manche Menschen haben ein etwas verstaubtes Image - aber das sind die, die sich nicht wirklich mit der Institution beschäftigt haben.

Work-Life-Balance

Wünschen nach Arbeitszeitreduzierung wird immer nachgekommen, ebenso herrscht großes Verständnis für die Betreuung von Kindern oder auch die Bedürfnisse der Familie zum Beispiel bei Versetzungen in andere Länder. An Wochenenden und nach 18.00 Uhr kommen keine Nachrichten mehr rein.

Karriere/Weiterbildung

Es bestehen sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten, die Institution ist nicht knauserig, wenn es um die Entwicklung ihres Personals geht. "Karriere" kann man allerdings nur machen, wenn man bereit ist ins Ausland zu gehen.

Gehalt/Sozialleistungen

Hier ist die Institution an den TVÖD gebunden - das gibt Sicherheit auf den unbefristeten Stellen, ermöglicht aber auch keine individuellen Boni oder anderes....

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier laufen aktuell einige Projekte um dieses Thema bewusster in der Institution zu verankern und hier passiert aktuell sehr viel.

Kollegenzusammenhalt

Ein tolles Team in der ganzen Institution.

Vorgesetztenverhalten

Offen für Feedback, auch und insbesondere wenn hoher Leistungsdruck besteht.

Kommunikation

Jeder kann jeden um Hilfe bitten und die Institution bemüht sich über das Intranet so transparent wie möglich zu sein. Es gibt viele tolle neue Formate des Wissensaustauschs und Wissenstransfers.

Gleichberechtigung

Es wird hier sehr bewusst darauf geachtet, dass alle ihre Chance bekommen.

Interessante Aufgaben

Großer Gestaltungsspielraum auf jeder einzelnen Position.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Teilen

Toller Arbeitgeber mit sinnstiftenden Tätigkeiten

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung nach TVöD
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice möglich
Gutes Klima unter den Kolleg*innen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Teilen

Nie wieder am Goethe- Institut

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bis vor einer Zeit lang konnten wir noch im Institut frühstücken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle Punkte, die verbessert werden müssen.

Verbesserungsvorschläge

1. Schnellere Entscheidungswege
2. Die behördenartige Arbeitskultur soll sich ändern
3. Unbefristete Stellenausschreibungen
4. Nicht immer Stellen nur im Intranet ausschreiben, sondern auch publik machen. Wir brauchen den frischen Wind...
5. Bessere Entlohnung, höhere Eingruppierung im öffentlichen Dienst.
6. Mehr Gesundheitsmanagement ( Sport- Fitness im Beruf...)
7. Lehrpersonal einstellen und nicht immer auf Honorarlehrer warten.
8. Die Stellen der LSP´s streichen. Die Institutsleitung kann diese übernehmen.
9. Parkplätze am Standort Schwäbisch Hall

Arbeitsatmosphäre

Man hat den Eindruck, man arbeitet in einer Behörde.

Image

Der alte Slogan :" Von außen hui, von innen pfui!" sagt alles. Die Institutsleitung versucht durch Pressemitteilungen in der regionalen Zeitung und durch diversen "Connections" das Image aufrecht zu erhalten, was ihr kaum gelingt.

Work-Life-Balance

Auf Familien wird kaum Rücksicht genommen. In ernsten Fällen muss man trotzdem zuerst zur Arbeit, um dann von der Leitung einen "freien" Tag zu bekommen. Der Urlaub wird ständig verschoben. Im Sommer hat man kaum Urlaub gehabt, da dann die Hochsaison für alle GID´s ist.

Karriere/Weiterbildung

Keine Aufstiegschancen, da die Verträge nur befristet sind.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Einstellung erfolgt nach TVöD. Die Eingruppierung hängt von der Tätigkeit ab.
Leider sind alle Verträge befristet. Das muss sich ändern!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird ständig kopiert und kopiert. Und ständig gedruckt. So viel Papierkram, obwohl alles digitalisiert werden kann.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der hohen Fluktuation in den letzten Jahren, lässt der Zusammenhalt nach.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Kolleginnen gehen mit älteren Kolleginnen und Kollegen kaum respektvoll um. Jeder versucht sich wichtig zu machen ohne Rücksicht auf die älteren zu nehmen. Ältere Lehrkräfte wünschen sich so sehr einen Unterrichtsraum im Erdgeschoss, allerdings wird dieser Wunsch von den jüngeren Lehrkräften kaum respektiert.

Vorgesetztenverhalten

Institutsleitung und LSP sind nur da zum verwalten. Sonst sind sie abwesend, kühl. Wie in einer Behörde

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude in Schwäbisch Hall ist Sanierungsbedürftig. Im Sommer wird das Institut nicht klimatisiert. Trotz Corona, findet seit Monaten Präsenzunterricht mir spanischen Teilnehmern statt.

Kommunikation

Die Institutsleitung ist kaum ansprechbar. Es herrscht das Subsidiaritätsprinzip

Gleichberechtigung

Mehr Frauen werden eingesetzt. Männliche Kollegen tun mir Leid, da sie von der Institutsleitung nicht gut behandelt werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr interessant. Nach einer Zeit aber ist fällt es einem schwer diese nachzugehen, da es keine Variationen gibt.

Arbeitgeber-Kommentar

Anja Weise, Referentin Arbeitgebermarketing
Anja WeiseReferentin Arbeitgebermarketing

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Rückmeldung. Es tut mir leid zu hören, dass Sie so unzufrieden mit dem Goethe Institut als Arbeitgeber sind.

Ich stimme Ihnen völlig zu, dass es sehr bedauerlich ist, dass wir so oft nur befristete Verträge anbieten können. Wir sind uns sehr bewusst, dass Arbeitsplatzsicherheit wichtig ist. Es ist auch nicht in unserem Sinne Arbeitnehmer*innen nur befristete Stellen anzubieten, da wir über öffentliche Mittelfinanziert werden, liegt die Entscheidung diesbezüglich allerdings leider nicht beim Goethe Institut.

Das Goethe Institut befindet sich mitten in der Fußgängerzone von Schwäbisch Hall, es gibt dort keine Parkmöglichkeiten, was bedauerlich ist, aber von uns nicht beeinflusst werden kann. Im Innenhof des Instituts besteht ein Park- und Halteverbot, welches von der Stadt Schwäbisch Hall ausgesprochen wurde.

Das Institut befindet sich in einem historischen Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, daher sind die Auflagen für baulichen Veränderung sehr streng und es ist uns nicht erlaubt eine Klimaanlage zu installieren.

Schade, dass Sie anscheinend nichts von unseren Angeboten zum Gesundheitsmanagement wussten. Es gibt diesbezüglich tolle Angebote - wie Fitmit5 (kurze Trainingseinheiten, die am Arbeitsplatz ausgeführt werden können) oder auch unsere Gesundheitswoche die einmal im Jahr stattfindet. Da müssen wir vielleicht noch stärker darauf achten, dass wir solche Angebote immer wieder kommunizieren, damit auch wirklich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davon profitieren.

Falls Sie noch weitere Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne an mich wenden unter der Adresse arbeitgebermarketing@goethe.de

Mit freundlichen Grüßen
Anja Weise

Ein exzellenter Arbeitgeber mit gutem Betriebsklima, abwechslungsreicher und interessanter Aufgabe

4,5
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Aufgabe mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert und Relevanz für die Zukunft
- viele Erneuerungs- und Modernisierungsprozesse
- inhaltliche Selbstbestimmtheit und Freiheit, innerhalb des Arbeitsbereichs wirksam zu sein
- Moderne Arbeitsumgebung
- Internationalität
- Im Bereich Kultur arbeiten und trotzdem einen dauerhaften sicheren Job zu haben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- hoher Marktdruck bei den Goethe-Instituten in Deutschland.
- Feedbackkultur gerade auch bei Kritik noch ausbaufähig

Verbesserungsvorschläge

- bürokratische Vorgänge in einzelnen Bereichen etwas vereinfachen

Arbeitsatmosphäre

Enger Zusammenhalt zwischen den Kolleginnen und Kollegen, "New Work". Man kann den Kollegen/die Kolegin zwischendrin was fragen. Vorgesetzte in der Regel fair. Instrument der Jahresgespräche, aber auch zwischendrin Möglichkeit zum Feedback. Wertschätzende Feedbackkultur noch etwas ausbauen sowohl bei Kritik als auch bei Lob.

Image

Das Goethe-Institut steht für Internationalität. freiheitliche Werte und weltweiten Austausch. Wichtig in diesen Zeiten.

Work-Life-Balance

Insgesamt ist alles klar geregelt mit Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeit. Aber Kultur ist nun mal kein 35-Stunden-Job...

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten zu Fort- und Weiterbildung. Auch gerade immer mehr digitale Angebote. Das war in der Corona-Zeit sehr hilfreich. Es gibt unterschiedliche Laufbahnen im Goethe-Institut. Deshalb auch unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Da muss man sich bei der Bewerbung kundig machen.

Gehalt/Sozialleistungen

Eine feste und sichere Arbeitsstelle mit einem Gehalt nach TvÖD ist im Kultur- und Bildungsbereich nicht immer Standard. Hier schon. München ist allerdings nicht ganz billig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit ist im Goethe-Institut weltweit wichtiges Thema in Programmen und auch in der Institution. Man befindet sich auf einem guten Weg.

Kollegenzusammenhalt

Die Sache eint und es besteht gegenseitige Wertschätzung

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut

Vorgesetztenverhalten

Das Goethe-Institut zeichnet sich durch eine hohe Diskussionskultur aus. Vorgesetzte sind dadurch gefordert, Meinungen zu Wort kommen zu lassen und Entscheidungen zu treffen nach intensivem Austausch. Meist gelingt das.

Arbeitsbedingungen

Sehr gute Ausstattung des Arbeitsplatzes. "New Work" Modelle wurden eingeführt und aktiv betrieben.

Kommunikation

Es gibt ein sehr professionelles und informatives Intranet. Gerade in der Corona-Zeit wurde versucht intensiv zu kommunizieren. Das ist trotz der unübersichtlichen Gesamtlage meist gut gelungen.

Gleichberechtigung

Führungsstellen auf unterschiedlichen Ebenen sind ungefähr jeweils zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt. Gleichstellung und Diversität sind wichtige Themen in der Institution.

Interessante Aufgaben

Top!

Gutes Onboarding trotz Corona

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goethe Institut in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen und direkten Vorgesetzten ist sehr unkompliziert und vertrauensvoll.

Image

Die meisten Mitarbeitenden sind stolz, Teil des Goethe-Instituts zu sein und identifizieren sich mit den Werten und Zielen des Instituts.

Work-Life-Balance

Gleitzeit, 30 Urlaubstage; seit Corona gibt es die Möglichkeit, fast ausschließlich im Homeoffice zu arbeiten. Das erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie enorm.

Karriere/Weiterbildung

Zu Beginn erhält man die nötigen Schulungen, z. B. in die Plattform Teams. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Problematisch sind die vielen befristeten Verträge.

Gehalt/Sozialleistungen

Es wird nach TVöD bezahlt. Die Gehälter sind in Ordnung. Überstunden werden erfasst und können über Freizeitausgleich abgebaut werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei Werbeartikeln wird darauf geachtet, dass sie möglichst umweltfreundlich produziert werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Offene Kommunikation und gutes Onboarding (über Skype), trotz Corona.

Arbeitsbedingungen

Aktuelle Laptops und Headsets, je 2 Monitore pro Arbeitsplatz und höhenverstellbare Tische (in der Zentrale). Dank des guten Equipments ist die Arbeit von zu Hause aus problemlos möglich.

Kommunikation

Die Mitarbeiter werden regelmäßig in Bereichsbesprechungen über aktuelle Ereignisse informiert und erhalten in Teamrunden alle für ihre Arbeit notwendigen Informationen.

Interessante Aufgaben

Eigene Interessen werden bei der Aufgabenverteilung, wo möglich, berücksichtigt.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Teilen

Tätigkeit top - Bezahlung flop

3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Goethe-Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeitregelung, Home Office möglich, gute technische Ausstattung

Verbesserungsvorschläge

Die Tarifstruktur überdenken. Die Personalabteilung besser briefen und erreichbar machen.

Arbeitsatmosphäre

Da viele nicht mehr vor Ort arbeiten, kommt kaum eine Atmosphäre auf. Aber dafür kann das Unternehmen nichts.

Karriere/Weiterbildung

Mit Eigeninitiative kann man sich fortbilden.

Umgang mit älteren Kollegen

Was schon zu verständnisvoll.

Kommunikation

Kommunikation zwischen Personalabteilungen und Mitarbeitern ist sehr schleppend bis schlecht. Kommunikation zwischen den Ebenen ist ebenfalls sehr langsam.


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Teilen

Insgesamt gut mit Verbesserungsmöglichkeiten

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei Goethe-Institut in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wirklich tolles Arbeitklima und das Gefühl etwas sinnvolles zu machen, das einen selbst interessiert

Verbesserungsvorschläge

Kritik ernster nehmen, mehr Hierarchien abbauen, abseits der Rotation mehr Möglichkeiten schaffen im Ausland zu arbeiten

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeit mit Kolleg*innen und direkten Vorgesetzten ist in meinem Fall sehr offen und vertrauensvoll. Bei anderen leitenden Angestellten muss man allerdings teils vorsichtig sein um nicht von deren Agenda vereinnnahmt zu werden.

Work-Life-Balance

10:00-15:30, freitags 10:00-13:30, 30 Urlaubstage mit Überstundenabbau.
Man kann sich die Arbeitsstunden recht gut einteilen, besonders auch im Home Office. Längere Mittagspausen sind mit Terminblocker und ggf. Absprache möglich. Da gibts echt nix zu meckern. Kolleginnen und Kollegen mit Kindern haben pandemiebedingt zusätzliche freie Wochen bekommen.

Karriere/Weiterbildung

Volontariat in der Zentrale mit vielen Fortbildungen möglich. Teilweise wird man da aber sehr alleingelassen. Trotzdem ist das Volo ist eine tolle Einstiegsmöglichkeit. Auch so wird man zu kontinuierlicher Weiterbildung ermutigt.

Gehalt/Sozialleistungen

Tvöd, allerdings ist man teils viel zu niedrig eingruppiert. Das gilt besonders in den Bereichen Marketing und Internet. In Kultur und Sprache wird besser bezahlt.
Besonders schlimm sieht es aber bei den Ortskräften und Deutschlehrern aus. Hier besteht Nachbesserungsbedarf. Problematisch sind auch die vielen befristeten Verträge, die nie eine Sicherheit oder wirkliches Ankommen ermöglichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Fahrradreparaturaktionen und nun auch eine Arbeitsgruppe zu ökologischer Nachhaltigkeit. Ob die erfolgreich ist, ist schwer zu sagen. Früher wurde wohl viel gedruckt, jetzt weniger. Etwas mehr Enthusiasmus und praktische Erfolge würde ich begrüßen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe außerhalb des Goethe-Instituts noch nie so eine Kollegialität und Freude an der Zusammenarbeit erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Teilweise nicht ganz nachvollziehbar, da besonders Gesandte in der Rotation (circa alle 4 Jahre neuer Arbeitsort in neuem Land) ihre eigenen Interessen verfolgen. Das Goethe-Institut ist stark hierarchisch organisiert, ein Aufstieg ist teils schwierig. ABER es tut sich langsam was - zwar noch in homöopathischen Mengen, aber immerhin.

Arbeitsbedingungen

Aktuelle Laptops und Monitore und höhenverstellbare Tische, die Arbeit zu Hause ist möglich und wird pandemiebedingt auch stark gefördert.

Kommunikation

Hat sich in den letzten Jahren verbessert, ist aber sehr stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängig und kann man daher nicht pauschalisieren. Es gibt die Tendenz zu ewig langen Diskussionsrunden, bei denen alles zu Tode diskutiert wird (Besonders Sprach- und Kulturabteilung).

Gleichberechtigung

Teilweise bräuchte man für mehr Diversität mehr Männer. Kollegen und Kolleginnen werden wegen ihrer Arbeit und Persönlichkeit geachtet, nicht wegen ihres Aussehens.

Interessante Aufgaben

Falls man das Glück hat ein interessantes Kultur-/Sprach-/Digitalprojekt zu betreuen oder in einer leitenden Position zu sein sind die Aufgaben ziemlich interessant. Sachbearbeiter und Ortskräfte im Ausland werden allerdings oft nicht genug gewertschätzt (spiegelt sich auch im Gehalt wider, vor allem bei den Ortskräften). Es besteht oft wenig Interesse die spannenden Aufgaben breiter zu streuen oder Entscheidungskompetenzen abzugeben. Der Frust rührt zum Teil auch daher, dass Sachbearbeiter und Ortskräfte heillos überqualifiziert sind.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Teilen

Hire to Fire Politik mit befristeten Arbeitsverträgen

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Goethe Institut in München Goethestraße 20 gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung und Work- Life- Ballance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte zu starr. Personalmanagement . Verträge befristet oder nur auf Teilzeit .

Verbesserungsvorschläge

Was das GI machen sollte ist eine Überholung im HR- Management. Dies hat in den letzten Jahren deutlich gelitten. Auch sollte das GI, die behördenartige Organisation und das Umgehen mit den IL´s unbedingt überholen. IL´s sollen eine Fortbildung in Menschlichkeit erhalten und jüngere Mitarbeiter sollten auf jeden Fall lernen, dass diese Einrichtung mal was Großes war und der "Goethe- Geist" soll erhalten bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Es hängt davon ab, an welchem Standort man arbeitet. An GI´s wie z.B. Schwäbisch Hall, Mannheim oder Hamburg, gilt das Subsidiaritätsprinzip, was in einer Kultureinrichtung wie dem GI nichts zu suchen hat.

Image

Von außen "hui" & von innen "pfui"! Alt bewährter Slogan, der leider immer stärker wird. Äußerlich versucht sich das GI mit Pressemitteilungen aufs oberste Niveau zu halten. Intern herrscht aber ein anderes Klima. Wichtig zu betonen ist hier allerdings, dass nicht immer die "böse Zentrale " Schuld an allem ist. Auch die Führungskräfte sorgen für heftige Diskussionen im Lehrerzimmer.

Work-Life-Balance

Als Lehrkraft arbeitet man meistens von 08:00-14:00 Uhr spätestens.

Karriere/Weiterbildung

Lehrkräfte können kaum aufsteigen. Auch die Aufgaben bleiben immer dieselben, da die starre Organisation sich nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Neuerdings haben sich die Dinge etwas verbessert, aber Aufstiegschancen hat eine Lehrkraft keine mehr, es sei denn, man hat gute "Connections" zur oberen Etage.

Gehalt/Sozialleistungen

Als langjährige Lehrkraft habe ich keine Lohnerhöhung bisher erhalten. TVöD ist toll, aber die Eingruppierung und die ständigen 75% Stellen machen den Job weniger lukrativ.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Obwohl man Lehrwerke hat, kopieren viele ununterbrochen herum. Das ist nicht schön.

Kollegenzusammenhalt

Das Kollegium ist sehr nett und unterstützt sich einander. Der Betriebsrat hingegen, hilft bei heikleren Situationen oft wenig.

Umgang mit älteren Kollegen

Die guten alten KollegInnen sind nun fast alle in Rente. Schade, denn ihr Sinn für Humor, das Wissen dieser tollen Generation und die Späßchen auf hohem Niveau gehören zur Vergangenheit.

Vorgesetztenverhalten

Hier müsste Goethe eine ordentliche Arbeit geleistet haben, den Vorgesetzten der "jüngeren Generation" angewiesen zu haben, entweder eine unternehmerische Arbeitspolitik zu führen oder dem guten alten Goethe- Geist zu entkommen. Denn die guten alten Führungskräfte, die auch menschliche Werte beachtet haben, sind schon fast alle in Rente. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.

Kommunikation

Vieles wird über das Intranet kommuniziert. Das tut die Zentrale gut. Allerdings ist die Kommunikation an den Standorten Schwäbisch Hall miserabel. Die Institutsleitung ist kaum erreichbar. Man müsse immer einen Termin vereinbaren. Die Tür ist immer geschlossen. Offenheit ist was Anderes.

Interessante Aufgaben

Es wird von langjährigen Lehrkräften nun auch online- Unterricht erwünscht. Die Idee dahinter ist toll. Der verwaltungstechnische Aufwand allerdings enorm, weshalb man keine Lust hat solche Kurse zu leiten. Sonst unterrichtet man nur und geht nach Hause. Interessant machen alles die Kursteilnehmer. Sonst wäre es wünschenswert auch in den Fortbildungsbereich einzusteigen.


Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Teilen

Arbeitgeber-Kommentar

Personalabteilung des Goethe-Instituts

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Verbesserungsvorschläge hier bei kununu.

Schade, dass Sie den Eindruck erhalten haben, dass eine Überholung des HR-Managements notwendig sei und unser internes Klima nicht dem äußeren Auftreten entsprechen würde. Als moderne und lernende Institution arbeiten wir stetig an der Entwicklung und Verbesserung unserer Abläufe und Strukturen, um den von Ihnen beschriebenen „guten alten Goethe-Geist“ der Kollegialität und Wertschätzung mit Fortschritt und Nachhaltigkeit zu bereichern. Hierfür sind u.a. die Digitalisierung von Lehrmaterialien und der Online-Unterricht unumgänglich und äußerst erstrebenswert.

Viele Grüße
Ihre Personalabteilung des Goethe-Instituts

MEHR BEWERTUNGEN LESEN