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Goethe-Institut e. V.als Arbeitgeber

Deutschland Branche Kunst / Kultur / Unterhaltung
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Goethe-Institut e. V.: Copyright Mike Morgan @ Goethe-InstitutGoethe-Institut e. V.Goethe-Institut e. V.: Copyright Mike Morgan @ Goethe-Institut

Bewertungsdurchschnitte

  • 52 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (22)
    42.307692307692%
    Gut (14)
    26.923076923077%
    Befriedigend (12)
    23.076923076923%
    Genügend (4)
    7.6923076923077%
    3,50
  • 9 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (2)
    22.222222222222%
    Befriedigend (1)
    11.111111111111%
    Genügend (6)
    66.666666666667%
    1,90
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    0,00

Firmenübersicht

Ds Goethe-Institut e.V. ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Wir vermitteln ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben in unserem Land. Unsere Kultur- und Bildungsprogramme fördern den interkulturellen Dialog und ermöglichen kulturelle Teilhabe. Sie stärken den Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und fördern weltweite Mobilität.

Mit unserem Netzwerk aus Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren sind wir seit über sechzig Jahren für viele Menschen der erste Kontakt mit Deutschland. Die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit mit führenden Institutionen und Persönlichkeiten in über 90 Ländern schafft nachhaltiges Vertrauen in unser Land. Wir sind Partner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und seiner Kultur beschäftigen und arbeiten eigenverantwortlich und parteipolitisch ungebunden.

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Kennzahlen

Mitarbeiter

1000 in Deutschland, 3.500 weltweit

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Das Goethe-Institut nimmt Tendenzen in Deutschland auf und fördert die internationale kulturelle Zusammenarbeit unter anderem durch Kulturveranstaltungen und Festivalbeiträge in den Bereichen Film, Tanz, Musik, Theater, Ausstellungen, Literatur und Übersetzung. Dabei gibt es zahlreiche Kooperationen mit internationalen Partnern.

Das Goethe-Institut setzt international anerkannte Standards im „Deutsch als Fremdsprache“-Unterricht und bei Deutsch-Prüfungen. Es führt Sprachkurse durch, erarbeitet Lehrmaterialien, bildet Lehrende fort und nimmt an wissenschaftlichen Forschungen und sprachenpolitischen Initiativen teil.

Bibliotheken und Informationszentren, Diskussionsforen, vielfältige Print-, Audio- und Video-Publikationen und unser Besucherprogramm vermitteln ein aktuelles Deutschlandbild und fördern den internationalen Diskurs zu Schlüsselthemen der zunehmend globalisierten Gesellschaft.

 

Perspektiven für die Zukunft

Wir sind davon überzeugt, dass interkultureller Kulturdialog und die Vermittlung von Sprache, Bildung und Informationen zunehmend wichtiger für das Verständnis zwischen den Ländern weltweit werden wird. Das Goethe-Institut trägt durch seine Arbeit an 159 Standorten weltweit seinen Teil dazu bei.

Egal, ob Sie an einem Institut in der Welt, in Deutschland oder in der Zentrale in München arbeiten - überall gehören Sie zu einem weltweiten Netzwerk. Sie wirken mit, Menschen weltweit zu verbinden. Wie? Mit Ihren individuellen Kompetenzen und mit Ihren Ideen.

Benefits

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Aufgabe in einer international erfolgreichen Organisation. Bei uns arbeiten Sie in einer freundlichen Unternehmenskultur, geprägt von Offenheit, Vielfalt und Neugierde.

Die Benefits im Überblick:

• flexible Arbeitszeitmodelle, z.B. Gleitzeit, Teilzeit und Home-Office
• 30 Tage Urlaub
• Übertragung des Urlaubs ins komplette Folgejahr

Profitieren Sie von unseren Angeboten rund um Ihre Gesundheit:

• Angebote zur Gesundheitsförderung, z.B. Rückensport, Entspannung, Kooperation mit Fitnessstudio
• medizinischer/ psychosozialer Beratungsdienst weltweit
• Infoveranstaltungen und ausführliche digitale Infos zu Gesundheitsthemen
• Grippeschutzimpfung, Sehtests, Impfberatung für Dienstreisen (in Zentrale)

Bringen Sie Familie/Partnerschaft und Beruf "unter einen Hut":

- Belegplätze in einer Kita
- Kooperation mit einem externen Dienstleister zu Kinderbetreuung und Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger – pme (deutschlandweit); ebenfalls für Entsandte
- Intranetseite mit Informationen zu Vereinbarkeit von Beruf, Partnerschaft und Familie
- Zertifizierung als familienbewusstes Unternehmen durch die berufundfamilie GmbH (3. erfolgreiche Auditierung)

Entwickeln Sie sich weiter:

• fachliche Fortbildungen (Präsenzangebote und digitale Formate)
• Führungskräftetrainings
• Fortbildungen im Rahmen der Auslandsentsendungen: Sprache, Landeskunde, Sicherheitstraining
• Beratung zur beruflichen Weiterentwicklung
• individuelles Coaching für Führungskräfte

 

Für Bewerber

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Die aktuellen Stellenausschreibungen können sie am besten über unseren Stellennewsletter erhalten unter www.goethe.de/karriere. Darüber hinaus bekommen Sie auf unserer Karriere-Seite einen Überblick.
Allgemein suchen wir Fach- und Führungskräfte für den Bereich Kultur, Spracharbeit, Informationsmanagement, Finanzen und Administration. Darüber hinaus suchen wir Fachkräfte im Bereich Finanzen, Marketing, Deutsch als Fremdsprache, Strategie.
An den Instituten weltweit suchen wir Kollegen und Kolleginnen, die neben der Fachkenntnis auch sehr gute Deutschkenntnisse mitbringen.

Folgende Aufgabengebiete finden Sie beim Goethe-Institut:
Spracharbeit: Aufgaben in der Zentrale in München oder an den Instituten in Deutschland oder an einem Goethe-Institut im Ausland: Sprachkursmanagement, Sprachkursverwaltung, Förderung der deutschen Sprache durch Programme, Entwicklung von Sprachkursen und Prüfungen, Entwicklung von Kulturprogrammen rund um die deutsche Sprache.
Kulturarbeit: Aufgaben in der Zentrale in München oder an einem Goethe-Institut im Ausland. Entwicklung und Organisation von Kulturprogrammen, z.B. Theater, Film, Diskus, Bildende Kunst. Beratung zur aktuellen kulturellen Szene, Netzwerken, Zusammenarbeiten mit verschiedenen Partnern der Kulturszene vor Ort.
Administration und Finanzen: Finanzcontrolling, Budgetplanung und Haushaltsüberwachung, Management des Budgets eines Goethe-Instituts im Ausland.
Informationsmanagement: Aufgaben in der Zentrale in München oder an einem Goethe-Institut im Ausland. Beratung und Qualitätsmanagement für die Bibliotheken der Goethe-Institute im Ausland, konzeptionelle und funktionale Weiterentwicklung der digitalen Angebote des Goethe-Instituts. Online-Redaktion.
Weitere Aufgabengebiete in der Zentrale: Strategie- und Organisationsentwicklung, Marketing, Verwaltung von Liegenschaften, Recht, Personal, Kommunikation, Onlineredaktion, Webprojektmanagement, SAP-Betreuung

Gesuchte Studiengänge

zum Beispiel Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Zweitsprache, Kulturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaften, BWL, International Management, Verwaltungswissenschaften, Marketing, Kommunikation, Informatik, Webdesign, Bibliotheks- und Informationsmanagement, Digitale Medien, Digitale Kommunikation, Social Media Management



Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

Das Goethe-Institut ist weltweit in über 90 Ländern an 159 Standorten vertreten. Egal, ob Sie an einem Institut in der Welt oder in einem der 12 Institute in Deutschland oder in der Zentrale arbeiten. Überall sind Sie, Teil eines großen weltweiten Netzwerkes. Und Sie wissen, dass Sie als Mitarbeiter und Mitarbeiterin daran mitwirken, den Auftrag zu erfüllen: Förderung des internationalen Kulturaustauschs, der Kenntnis der deutschen Sprache und der Information über Deutschland. Wir verbinden Menschen weltweit. Das ist der Kern aller Aufgaben am Goethe-Institut.
Das Goethe-Institut ist ein sozial verantwortungsbewusster Arbeitgeber. Davon können gerade auch Familien oder Pflegende durch sehr flexible Arbeitszeitmodelle profitieren.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Wir sind ein Unternehmen, das weltoffen und freundlich agiert. Wir sind neugierig auf andere Menschen und Kulturen, wir lieben den interkulturellen Austausch und fördern die weltweite Mehrsprachigkeit.

Von externen Partnern wird immer wieder bestätigt, wie freundlich und wertschätzend der Umgang ist. Offenheit, Neugierde, Vielfalt und Internationalität zählen zu den wichtigsten Werten des Goethe-Instituts. In der Mitarbeiterbefragung, die regelmäßig stattfindet, war ein wichtiges Ergebnis, dass die Zusammenarbeit mit den Kollegen und Kolleginnen ein sehr großes Plus ist.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Das Goethe-Institut lebt vom Engagement und den Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es gibt viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln und viele abwechslungsreiche Tätigkeiten, von Personal, Strategie über Kultur- und Spracharbeit bis hin zu Webproduktmanagement oder Finanzen.
Als internationale Organisation, die Deutsch fördert, ist unsere Unternehmenssprache Deutsch.
Bei uns gibt es Stellen in der Zentrale, an Goethe-Instituten in Deutschland und im Ausland, die durch Kolleginnen und Kollegen vor Ort besetzt werden.
Das Besondere beim Goethe-Institut ist, dass wir weltweit an 159 Standorten tätig sind. Es gibt an den Goethe-Instituten weltweit und in der Zentrale insgesamt ca. 400 sogenannte Rotationsstellen. Kolleginnen und Kollegen auf diesen Stellen wechseln ca. alle fünf Jahre an einen anderen Standort. So sind sie zum Beispiel erst fünf Jahre in St. Petersburg, dann fünf Jahre in der Zentrale in München, dann fünf Jahre in Buenos Aires und dann zum Beispiel in Nowosibirsk.

Bewerbungstipps

Erwartungen an Bewerber

Die konkreten Anforderungen finden Sie in den jeweiligen Stellenausschreibungen. Allgemein erwarten wir, dass Sie neugierig und offen sind und dass Sie sich mit unseren Aufgaben bereits im Vorfeld intensiv auseinandersetzt haben. Erste Informationen finden Sie auf unserer Website oder im aktuellen Jahrbuch.

Bevorzugte Bewerbungsform

Bitte bewerben Sie sich immer über unseren Bewerbungslink zu unserem Online-Bewerbungsportal. Diesen Link finden Sie in den Stellenaussschreibungen.

Auswahlverfahren

Sie werden über die einzelnen Schritte des Auswahlverfahrens, die je nach Stelle unterschiedlich sind, von unserem Bewerbungsmanagement-Team informiert und auf dem Laufenden gehalten.

Bei jeder Stellenausschreibung bewerben Sie sich erst einmal über unser Online-Bewerbungsportal. Anschließend erwarten Sie je nach Stelle ein Telefon-Interview, ein Online-Test oder direkt ein Bewerbungsgespräch oder die Einladung zu einem Assessment-Center.

Goethe-Institut e. V. Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,50 Mitarbeiter
1,90 Bewerber
0,00 Azubis
  • 20.März 2019 (Geändert am 08.Apr. 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Manche sind ganz glücklich, die meisten machen entweder Dienst nach Vorschrift oder arbeiten sich krumm. Die hohe Belastung führt häufig zu schlechter Stimmung. Das Institut ist außerdem streng hierarchisch geordnet. Obwohl gerade der "frische Blick" von Neu-Eingestellten gerne offiziell begrüßt wird, ersticken die Hierarchie und der individuelle Blick auf die eigenen Karrierechancen häufig jedwede Kritik im Keim. Zudem empfinden viele, insbesondere höher Qualifizierte das Institut als Kompromiss des Scheiterns: Wer es als Jurist oder ITler, Architektin oder Ökonomin im eigenen Feld nicht geschafft hat, hat hier immer noch eine Chance.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier kommt es stark auf puren Zufall an, sowohl in der Zentrale als auch im Ausland. Auch hier ist die positive Erfahrung eher die Ausnahme. Manche sind aufgeschlossen, interessiert und loyal. Viele sind charakterlich schwierig, sozial wie kommunikativ ungeschickt und dementsprechend als Führungsperson mit Vorbildfunktion zweifelhaft. Weinende Kolleginnen waren keine Seltenheit.

Kollegenzusammenhalt

Mit Glück sind die Personen im eigenen Bereich aufgeschlossen und kollegial. Spätestens bei hierarchischen Unterschieden ist egozentrische Taktik weitaus häufiger anzutreffen als vertikale Solidarität. Die Devise "Nach oben freundlich, nach unten hart" ist eher die Norm als die Ausnahme. Seilschaften sind nicht die Sorte nachvollziehbaren Zusammenhalts, der eine dynamische Organisation auszeichnen sollte.

Interessante Aufgaben

Welche Aufgaben subjektiv als interessant empfunden werden oder auch nicht sollte in der Wahl der Laufbahn liegen. Wenn Sprachler allerdings aus Personalmangel in die Personalabteilung gesetzt werden, studierte BWLer in die Verwaltung gesteckt und Juristen fernab ihrer juristischen Qualifikationen arbeiten müssen, leidet die subjektive Empfindung nachhaltig.

Kommunikation

Das Wissensmanagement ist katastrophal, das Intranet eine Zumutung für jede Nutzerin, vor allem die interne Kommunikation idR intransparent, widersprüchlich und unvollständig. Es wird viel zerredet, selten sind Aussagen klar und verbindlich, meist dominiert der strategische Gedanke den Informationsgehalt. Regelmäßig kommt es auch bei Kleinigkeiten zu nicht nachvollziehbarer Geheimhaltung, was gerade die interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit stark behindert.

Gleichberechtigung

Die Gleichstellungsbeauftragte existiert. Der Vorstand ist männlich. Insgesamt stellen Frauen gerade auf den höheren Führungsebenen noch eine Minderheit dar.

Umgang mit älteren Kollegen

Während die älteren meist eine Festanstellung genießen, sind eher die jüngeren häufig in prekären Verhältnissen angestellt. Ihre befristeten Verträge werden zyklisch neu ausgeschrieben, gerne mit Unterstützung der aktuellen Stelleninhaberin, und bevor ein Anspruch auf Entfristung entsteht, wird die Kollegin oder der Kollege entweder versetzt oder entlassen. In beiden Fällen gehen viel Wissen und erarbeitete Kompetenz verloren und eine notwendige neue Person beweist wieder, wie diese Stelle längst hätte verstetigt werden sollen (wäre da nicht der erwähnte Stellenplan).

Karriere / Weiterbildung

Wer sich anpassen kann, nicht unbedingt Familie haben möchte und ein hohes Frustrationspotential mitbringt, kann bei Goethe Karriere machen.
Die meisten Fort- und Weiterbildungsangebote sind höchstens durchschnittlich. Sie werden häufig von externen Firmen angeboten, die aus Geheimhaltungsgründen nicht hinreichend mit den Vereins-Interna vertraut sein können und dürfen, und daher geht ihre Expertise häufig am Problemkern vorbei. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, und jeder Versuch ist besser als gar kein Versuch.

Gehalt / Sozialleistungen

Im Inland, besonders in München, sind gerade Führungskräfte klar unterbezahlt. Wer aus der Rotation zurück nach München kommt und keinerlei Auslandszulagen, Mietzuschüsse u.ä. mehr bezieht, sieht sich sofort mit Existenzängsten konfrontiert, insbesondere, wenn noch eine Familie mitreist. Im Ausland hingegen sind die meisten Führungskräfte klar überbezahlt. Vor allem die Privilegien der Entsandten führen zu nicht nachvollziehbaren Klassenunterschieden zwischen Führung und Ortskräften: Wenn einer Entsandten aufgrund von Klimabedingungen u.ä. teilweise 10-15 Urlaubstage mehr zustehen, der Ortskraft, die zweifelsohne demselben Klima ausgesetzt ist, aber nicht, ist das schwer zu vermitteln. Wenn die Ortskraft nach lokalem Arbeitsrecht zudem ohnehin schon weniger Regelurlaub hat als die deutsche Führungskraft, wird es noch problematischer. Wenn man schließlich bedenkt, ob man als Institution tendenziell eher einen Tag auf eine Führungs- oder Ortskraft verzichten kann, wird der Unterschied spätestens absurd.
Finanzielle Ausnahmen bilden diejenigen, die in sicheren Ländern an teuren Standpunkten arbeiten. Dort lässt sich mitunter kaum etwas zurücklegen, trotz der gesamten Auslandszulagen.

Arbeitsbedingungen

Wenn man von den Überstunden absieht, den selten professionellen Vorgesetzten, der mittelprächtigen Bezahlung (vor allem in München), den frustrierenden Kommunikationsgewohnheiten, dem unfassbaren Verwaltungsaufwand für einfachste Anliegen wie Dienstreisen, dem völlig unzeitgemäßen Verständnis von Digitalisierung, einem wenig zukunftsfähigen Organisationsaufbau, der personellen Inkompetenz durch willkürliche Stellenbesetzungen, den Seilschaften, den systematischen Ungereimtheiten wie dem Credo, dass Kulturler pauschal die geeignesten Institutsleitungen darstellten, strukturellen Defiziten wie einer überforderten Zentrale oder einem hartnäckigen Stellenplan bei konstantem Wachstumsauftrag, sowie der teilweise atemberaubenden Verschwendung von Steuergeldern (vor allem durch Institutsleitungen im Ausland oder die Notwendigkeit externer Partner im Inland aufgrund institutioneller Unzulänglichkeiten) - kann man in der Münchner Kantine in freundlichem Ambiente gutes italienisches Essen genießen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein hat sich in den letzten Jahren gesteigert. Hauptsächlich formell. Noch immer werden z.B. Unterlagen in Deutschland erstellt und ins Ausland per Luftfracht verschickt statt sie direkt vor Ort zu drucken.
Das Institut hat sich zuletzt "Stärkung der Zivilgesellschaft" als neuen Punkt auf die Fahne geschrieben. Inwieweit das überhaupt sein Auftrag sein kann, sei dahingestellt. Doch wie häufig sich ein Auslandsinstitut ernsthaft als neutraler Schutzraum für Unterdrückte beweisen konnte, lässt sich in der Institutsgeschichte an einer Hand abzählen. Jeder Institutsleitung ist die eigene Angreifbarkeit durchaus bewusst, wenn kulturell brenzlige Themen angeschnitten werden könnten. Das ist keineswegs ein Vorwurf. Nur gehen Anspruch und Realität in diesem Punkt stark auseinander, und dies zu ändern ist nicht zwingend sinnvoll. Daher ist der neue Fahnenpunkt auch klar zu hinterfragen.

Work-Life-Balance

Praktisch alle Bereich arbeiten personell am Limit, was nicht zuletzt dem völlig antiquierten Konzept eines Stellenplans geschuldet ist, der trotz aller vermeintlicher institutioneller Unabhängigkeit vom Auswärtigen Amt vorgegeben ist. Schon am ersten Tag wurde mir der "Trick" verraten, ich könnte bei zu viel Überstunden einfach "vergessen" auszustempeln und am nächsten Tag online meine Zeiten anpassen, weil andernfalls meine Vorgesetzte verwarnt würde.

Image

Das Image nach Außen ist weiterhin fantastisch. Davon zehrt das Institut auch. Nach einigen Jahren Arbeit für das Institut hat sich der gute Ruf intern aber stark dekonstruiert...

Verbesserungsvorschläge

  • Die Vergeudung von Potential, Wissen, Motivation und Energie ließe sich durch professionellere Personalführung stark eindämmen. Das hausinterne Ausbildungsprogramm lässt sich inhaltlich deutlich verbessern, sowohl was Praktikanten als auch Fach- und Goethe-Volontäre betrifft. Auch über den Willen zur weiteren Anstellung dieser Absolventinnen sollte dringend gesprochen werden. Eine Strategieabteilung kann besser strategisch arbeiten, wenn sie mit der Personalabteilung kooperiert. Der Stellenplan muss endlich weg.

Pro

Seine Werte. Das Ideal hinter dem Institut bleibt weiterhin vorbildlich und erstrebenswert und es sollte jede/r alles für genau diese Werte tun.

Contra

Seine Personalpolitik, seine häufige Weltfremdheit und Selbstüberschätzung, seine systematische und gezielte Elitenförderung, seine häufige Verschwendung von Steuergeldern, seine ebenso häufige Heuchelei demgegenüber, seine Ignoranz und Rückständigkeit in Sachen Digitalangebote, die Hürden zum Homeoffice, veraltete Software, intransparente Entscheidungsprozesse, miserable interne Kommunikation und natürlich den Stellenplan.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Goethe Institut
  • Stadt
    München
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 04.Aug. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Vorgesetztenverhalten

Problematisch, da im Jugendprogramm teilweise junge sehr Führungskräfte eine forcierte Autorität nach außen tragen die keine echte von innen kommende Autorität ist.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man/ frau andrer Meinung ist, ist man sofort das Schwarze Schaaf

Interessante Aufgaben

Wenn man nicht zur Büroarbeit abkommandiert wird, hat man interessante Aufgaben. Allerdings bestehen wenig Entfaltungsraum und Beitragsmöglichkeiten bzw. sind diese sehr abhängig vom Vorgesetztenverhalten, was ich als problematisch erachte.

Kommunikation

Vorgesetzte, die weniger qualifiziert sind und teilweise ca. 10 Jahre jünger kommandieren herum und spielen sich auf wie die Paschas im Harem.
Es werden ellenlange Diskussionen über kleine Entscheidungen geführt, die in dieser Form gar nicht notwendig sind

Gleichberechtigung

Exklusionsmechanismen in Teams

Umgang mit älteren Kollegen

In dem Team wo ich gearbeitet habe, wurde mein fortgeschrittenes Alter in keinster Weise berücksichtigt. Durchschnittsalter des Teams war 22 Jahre ich bin 12 Jahre älter und mein Studium längst angeschlossen. Das Team meinte auf den Altersunterschied keine Rücksicht nehme zu müssen.

Arbeitsbedingungen

Das Goethe Institut in München hat für die Sommerkurse ein Internat, das erheblich sanierungsbedürftig ist, angemietet. Es ist ein Traditionsort für die Sommerkurse allerdings erheblich zu hinterfragen. Die ganze Schließmechanismen und Türregeln tragen zur Erziehungsanstaltsatmosphäre nur noch stärker bei.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ist mir wenig aufgefallen außer, dass die Kursteilnehmer zur Mülltrennung aufgefordert wurden.

Work-Life-Balance

Im Jugendprogramm nicht gegeben

Verbesserungsvorschläge

  • Andere und besser überlegte Führung im Jugendprogramm, nicht ein unfreundliche und herrschsüchtige Personen wichtige Positionen abgeben, genausowenig an unreife Studenten.

Pro

?

Contra

Einiges, zum Beispiel die steilen Hierarchien

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00
  • Firma
    Goethe Institut
  • Stadt
    München
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Kommentare! Es tut uns sehr leid, dass Sie ihre Tätigkeit bei uns so negativ bzw. kritisch wahrgenommen haben. Im Jugendprogramm arbeiten die Kollegen und Kolleginnen normalerweise sehr gut und konstruktiv zusammen. Dabei sind Zuständigkeiten und die damit verbundene Verantwortung nicht an das Alter der Kolleginnen oder Kollegen gebunden. Gern können wir uns auch nochmals zu Ihren Erfahrungen austauschen. Schreiben Sie gern eine Mail an personal-jugendprogramm@goethe.de. Oder nehmen Sie telefonisch Kontakt mit uns auf. Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen privat und beruflich alles Gute! Viele Grüße, Ihre Personalabteilung des Goethe-Instituts

Personalabteilung des Goethe-Instituts
Referentin
Goethe-Institut

  • 13.Juni 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Vorgesetztenverhalten

Direkter Vorgesetzter sehr nett, sehr zugänglich und kein Hierarchie-Heckmeck. Generell ist das aber bei Goethe nicht überall der Fall, vor allem Volontären wird oft das Gefühl gegeben, nicht wirklich viel zu zählen.

Interessante Aufgaben

An sich interessant, wurde allerdings keinesfalls eingelernt. Der Wurf ins kalte Wasser war im Nachhinein für die Karriere zwar nicht schlecht, zu dem Zeitpunkt war es aber sehr unpassend. Außerdem hatte das Volontariat dadurch wenig Ausbildungscharakter.

Kommunikation

Selbst als Volontär bekommt man mit, wie schlecht von oben nach unten kommuniziert wird. Mehrmals haben sich auch KollegInnen gewünscht, dass insgesamt offener und ehrlicher kommuniziert wird.

Karriere / Weiterbildung

einige interne Fortbildungen für Volontäre + externe

Gehalt / Sozialleistungen

Volontariatsgehalt für die Branche zwar angemessen, in meinem Fall war ich allerdings eine Elternzeitvertretung + habe einen weiteren Bereich übernommen. Dadurch war die Bezahlung m.M. nach nicht angemessen.

Work-Life-Balance

Überstundenausgleich, ausreichend Urlaubstage, Gleitzeit. Da kann man nicht meckern.

Image

Leider hat mich das Goethe-Institut sehr enttäuscht, nachdem ich es intern näher kennen gelernt habe. Schade, da ich immer schon dort arbeiten wollte. Für mich persönlich definitiv nicht alles Gold, das glänzt.

Verbesserungsvorschläge

  • Ausbildungscharakter des Volontariats in den Vordergrund stellen
  • feste Stellen nicht mit Volontären besetzen, um zu sparen
  • offenere Kommunikation
  • auch ehrlich darüber sprechen, wenn etwas nicht gut läuft
  • von oben nach unten zeitnah und transparent kommunizieren

Pro

- Kollegen
- Work-Life-Balance

Contra

- Einsatz der Volontäre

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
4,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
3,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Work-Life-Balance
5,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    Goethe Institut
  • Stadt
    München Goethestraße 20
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Marketing / Produktmanagement

Kommentar des Arbeitgebers

Vielen Dank für Ihre Bewertung! Wir sind mit den Volontären und den Fachbereichen im ständigen Kontakt über das Volontariat. Ihre Hinweise nutzen wir gern, um es weiter zu entwickeln und zu verbessern. Das Volontariat beim Goethe-Institut dient als Berufseinstieg und der Sammlung erster Berufserfahrung in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist nach dem Hochschulstudium eine Chance, um Einblicke in spannende Arbeitsbereiche mit verschiedener fachlicher Ausrichtung zu bekommen – von Marketing über Webentwicklung bis hin zu Kultur oder Sprachkursentwicklung. Das Goethe-Institut bietet gesellschaftsrelevante und zukunftsorientierte Themen im internationalen Kulturaustausch, in der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache und indem es über das Leben in Deutschland weltweit informiert. Wir bieten Volontären mehrmals im Jahr die Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, z.B. zu folgenden Themen: Projektmanagement, Kommunikation und Präsentation oder Design Thinking. So versuchen wir ihnen - auch über den fachlichen Bereich hinaus - noch weitere Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten. Danke nochmal für Ihre Anregungen und Ihr Feedback zu Ihrer ehemaligen Tätigkeit bei uns! Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute! Viele Grüße, Ihre Personalabteilung des Goethe-Instituts

Personalabteilung des Goethe-Instituts
Referentin
Goethe-Institut


Bewertungsdurchschnitte

  • 52 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (22)
    42.307692307692%
    Gut (14)
    26.923076923077%
    Befriedigend (12)
    23.076923076923%
    Genügend (4)
    7.6923076923077%
    3,50
  • 9 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (2)
    22.222222222222%
    Befriedigend (1)
    11.111111111111%
    Genügend (6)
    66.666666666667%
    1,90
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    0,00

kununu Scores im Vergleich

Goethe-Institut e. V.
3,27
61 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Kunst / Kultur / Unterhaltung)
3,52
10.084 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.347.000 Bewertungen