Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.6.2026
Haema erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten sie das Verhalten der Vorgesetzten: Führungspositionen sollen teils auf Basis persönlicher Verbindungen statt Kompetenz besetzt werden, und Mitarbeiter:innen mit abweichenden Meinungen erfahren laut Bewertungen wenig Wertschätzung. Die Kommunikation von oben nach unten gilt als lückenhaft – Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung der Belegschaft verkündet, und die Qualität der Information hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter hohem Leistungsdruck, Personalabbau und einem wahrgenommenen Fokus auf Kennzahlen, der laut einigen Bewertungen seit der Übernahme durch Grifols zugenommen hat. Der Kollegenzusammenhalt wird gemischt bewertet: Während viele die gegenseitige Unterst...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Haema wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders die Informationsweitergabe durch Führungskräfte steht in der Kritik: Einige Bewertungen beschreiben, dass Entscheidungen von oben nach unten ohne vorherige Absprache oder Dialog durchgesetzt werden und Informationen verzögert oder gar nicht ankommen. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen die Kommunikation als stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig und kaum verlässlich strukturiert.
Darüber hinaus berichten einige Nutzer:innen von einem respektlosen Umgang im Arbeitsalltag. Konkreter Kritikpunkt ist dabei, dass krankmeldende Mitarbeiter:innen angeschrien werden sollen und der Ton als entwürdigend und unehrlich wahrgenommen wird. Wenige Stimmen deuten an, dass zumindest Versuche unternommen werden, Probleme anzugehen, doch überwiegt insgesamt ein klares Bild: Die Kommunikationskultur bei Haema gilt den Bewertenden als verbesserungswürdig auf nahezu allen Ebenen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Haema wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist die Inkonsistenz im Führungsverhalten: Während einige Mitarbeiter:innen ihre Vorgesetzten als kompetent, unterstützend und ansprechbar erleben und gegenseitigen Respekt sowie konstruktives Feedback hervorheben, überwiegt bei vielen die Kritik deutlich. Besonders bemängelt wird, dass Führungspositionen nicht nach Kompetenz, sondern aufgrund persönlicher Verbindungen besetzt werden. Zudem berichten einige Nutzer:innen von einem dogmatischen Führungsstil, bei dem abweichende Meinungen abgemahnt und Mitarbeiter:innen wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. Auch die Priorisierung wirtschaftlicher Kennzahlen gegenüber den Bedürfnissen der Belegschaft sowie eine Ungleichbehandlung innerhalb der Teams werden kritisiert. Der Umgang mit Krankheit wird ebenfalls als problematisch wahrgenommen.
Der Kollegenzusammenhalt bei Haema wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ein gutes Miteinander, gegenseitige Unterstützung in schwierigen Situationen und ein starkes Zusammenhalten im Team – besonders in Krisenmomenten. Gleichzeitig bemängeln wenige das Fehlen von Teambuilding-Maßnahmen und entsprechender Budgets.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch in ihrer Schärfe: Einige Kolleg:innen berichten von einem Kliquenprinzip, bei dem Einzelne durch das Weitermelden von Informationen an Vorgesetzte bevorzugt behandelt werden. Zudem sollen Mitarbeiter:innen gezielt gegeneinander ausgespielt werden, was das Vertrauen im Team untergräbt. Generationelle Unterschiede und Widerstände gegenüber Veränderungen belasten den Zusammenhalt zusätzlich. Unehrlichkeit und ein mangelndes Gefühl von Sicherheit im Umgang miteinander werden ebenfalls erwähnt. Das Bild ist damit gespalten: Während einzelne Bereiche positiv hervorstechen, prägen strukturelle Spannungen das Gesamtbild.
Die Arbeitsatmosphäre bei Haema wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisch sehen viele den wachsenden wirtschaftlichen Druck, der seit der Übernahme durch Grifols spürbar zugenommen habe. Personalabbau, steigende Spendenzahlen und fehlende Wertschätzung belasten laut einigen Bewertungen den Arbeitsalltag. Hinzu kommen Berichte über mangelnde Offenheit im Miteinander sowie ein als kaum erträglich empfundenes Arbeitsklima. Wenige Nutzer:innen kritisieren zudem die Bevorzugung neuer gegenüber langjährigen Mitarbeiter:innen.
Dem stehen einige positivere Stimmen gegenüber: Wenige Nutzer:innen beschreiben die Zusammenarbeit mit Spender:innen als bereichernd und erleben das Team als freundlich und kollegial. Auch die Sinnhaftigkeit der Arbeit wird positiv hervorgehoben, wobei manche darauf hinweisen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Bereich und den direkten Kolleg:innen abhänge. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln ein gespaltenes Bild wider, das insgesamt eher von Unzufriedenheit geprägt ist.
Findest du das hilfreich?