Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.6.2026
Das Profil der HARTING Technologiegruppe zeigt ein gemischtes Bild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klare Stärke: Viele Bewertungen beschreiben ein freundschaftliches Miteinander auf Teamebene, das für einige Mitarbeiter:innen ein entscheidender Grund ist, im Unternehmen zu bleiben. Die Work-Life-Balance wird ebenfalls positiv wahrgenommen, mit flexiblen Arbeitszeiten, Gleitzeitmodellen und Homeoffice-Möglichkeiten.
Demgegenüber stehen deutliche Kritikpunkte. Die Kommunikation aus dem Management gilt als intransparent und verzögert – Informationen verbreiten sich laut Bewertungen häufiger über den Flurfunk als über offizielle Kanäle. Das Vorgesetztenverhalten wird als uneinheitlich beschrieben, mit Hinweisen auf Günstlingswirtschaft und mangelnde Mitarbeiter:innenförderung. Auch das Gehalt empfinden viele als unt...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der HARTING Technologiegruppe wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Teamebene berichten viele von einer angenehmen Stimmung, großen Freiheiten und gegenseitiger Anerkennung. Besonders in einzelnen Abteilungen wie der IT empfinden Mitarbeiter:innen die Atmosphäre als sehr gut.
Gleichzeitig beschreiben einige Nutzer:innen eine Verschlechterung der Stimmung in den letzten Jahren. Als Gründe nennen sie mangelnde Kommunikation, fehlende Zukunftsperspektiven sowie Stellenabbau in Deutschland. Kritisiert wird zudem, dass die positive Teamdynamik häufig auf der Führungsebene nicht weitergeführt wird, wo der Fokus auf Meilensteinen und Projektplänen dominiere. Auch die Zentralisierung von Aufgaben durch externe Beratende habe die Atmosphäre belastet. Das Vertrauen in das Unternehmen wird von einigen Nutzer:innen infrage gestellt, und die Bewertungen zeigen, dass die Erfahrungen stark je nach Abteilung und Führungsebene variieren.
Die Kommunikation bei HARTING Technologiegruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders die Kommunikation seitens des Managements steht in der Kritik: Viele bemängeln, dass Informationen zu spät, unklar oder nur indirekt weitergegeben werden. Einige Nutzer:innen berichten, dass Entscheidungen erst nach ihrer Umsetzung kommuniziert werden und wichtige Neuigkeiten häufiger über den Flurfunk als durch Vorgesetzte verbreitet werden. Auch die abteilungsübergreifende Kommunikation sowie die Verständlichkeit unternehmensinterner Mitteilungen – etwa durch verwirrende Abkürzungen – werden kritisiert. Auf der positiven Seite erwähnen die Nutzer:innen, dass die IT-Kommunikation funktioniert und verschiedene Möglichkeiten zur Meinungsäußerung vorhanden sind. Diese positiven Aspekte fallen jedoch gegenüber den zahlreichen kritischen Stimmen kaum ins Gewicht, da strukturelle Schwächen in der internen Kommunikationskultur den Gesamteindruck prägen.
Das Vorgesetztenverhalten bei HARTING Technologiegruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Bewertende, dass Führungskräfte Druck weitergeben, anstatt ihre Mitarbeiter:innen zu unterstützen, Verantwortlichkeiten unklar bleiben und Vetternwirtschaft in einigen Abteilungen eine Rolle spielt. Zudem empfinden einige Nutzer:innen Karrierewege und Beförderungsmöglichkeiten als intransparent, wobei bestehende Beziehungen die Auswahl beeinflussen sollen. Auch fehlende Vision und unklare Zielvereinbarungen auf höheren Führungsebenen werden kritisiert.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und beschreiben Vorgesetzte als ansprechbar und auf Augenhöhe kommunizierend. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung, die fachliche Schwächen im Führungsverhalten und mangelnde Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter:innen hervorhebt. Die Kommunikationskultur wird ebenfalls als verbesserungswürdig beschrieben.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei HARTING Technologiegruppe fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass die Gehälter unter dem Branchendurchschnitt liegen und Gehaltserhöhungen über Jahre ausgeblieben sind, was einem realen Einkommensverlust entspricht. Zudem berichten einige von einer Ungleichheit zwischen verschiedenen Werken, bei der Mitarbeiter:innen derselben Lohngruppe bis zu 7–10 % weniger verdienen können. Ohne Unterstützung durch Vorgesetzte bleiben viele laut einigen Bewertungen dauerhaft beim Einstiegsgehalt. Auch das Fehlen einer betrieblichen Altersvorsorge oder zusätzlicher Zulagen wird kritisiert. Zwar loben wenige Nutzer:innen die pünktliche Gehaltszahlung und bezeichnen das Gehalt als gut, diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheitsmeinung. Insgesamt entsteht das Bild, dass die Vergütung weder der Verantwortung der Mitarbeiter:innen noch der Wettbewerbssituation am Markt gerecht wird.
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