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Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Hays erzielt in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Innerhalb der Teams erleben viele Mitarbeiter:innen echten Rückhalt, gegenseitige Unterstützung und ein vertrauensvolles Miteinander. Zwischen verschiedenen Teams hingegen beschreiben Bewertungen eine ausgeprägte Ellbogenmentalität und Konkurrenzdenken, was sich mit dem insgesamt positiven Kategorie-Sentiment widerspricht.
Die Arbeitsatmosphäre wird stark durch Leistungsdruck, Sparmaßnahmen und Unsicherheit durch Entlassungswellen belastet. Das Vorgesetztenverhalten fällt je nach Führungskraft sehr unterschiedlich aus: Direkte Vorgesetzte werden oft positiv beschrieben, während das höhere Management als kontrollierend und wenig transparent gilt. Beim Gehalt sehen viele Bewertungen die Vergütung als mar...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Hays wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet, was sich im ausgeglichenen Gesamtbild widerspiegelt. Auf der positiven Seite heben viele Bewertungen das kollegiale Miteinander hervor: Der Zusammenhalt im Team wird oft als stark empfunden, Kolleg:innen gelten als freundlich und offen, und die direkte Arbeitsatmosphäre innerhalb einzelner Teams wird häufig als wertschätzend und respektvoll beschrieben. Auch Vorgesetzte werden von einigen als zugänglich und mitarbeiterorientiert wahrgenommen.
Dem gegenüber stehen deutlich kritische Stimmen: Leistungsdruck, Mikromanagement und wirtschaftlich bedingte Unsicherheiten belasten die Stimmung spürbar. Einige Nutzer:innen berichten von einem angespannten Klima, in dem Druck die Zusammenarbeit verdrängt und Wertschätzung zu kurz kommt. Besonders in Großraumbüros und abteilungsübergreifend schwankt die Atmosphäre stark. Die Bewertungen machen deutlich, dass das Erleben bei Hays stark vom jeweiligen Team und der Führungskraft abhängt.
Die Kommunikation bei Hays erhält eine gemischte Bewertung. Besonders positiv heben viele Nutzer:innen die Transparenz und Offenheit hervor: Vorgesetzte und Ansprechpersonen seien gut erreichbar, der Informationsaustausch erfolge zeitnah, und die Kommunikation werde als direkt, ehrlich und wertschätzend beschrieben. Auch regelmäßige Feedbackgespräche sowie eine schnelle Weitergabe relevanter Informationen werden gelobt.
Jedoch äußern einige Nutzer:innen deutliche Kritik. Wichtige Informationen zu Strategie und Unternehmensentscheidungen erreichten Mitarbeiter:innen häufig nicht oder nur gefiltert, und die Kommunikation auf oberer Führungsebene wird als wenig transparent wahrgenommen. Manche berichten von widersprüchlichen Aussagen, kaum nachvollziehbaren Entscheidungen und einer stark von der jeweiligen Führungskraft abhängigen Kommunikationsqualität. Damit zeichnen die Bewertungen insgesamt ein gespaltenes Bild: Auf Team- und direkter Vorgesetztenebene funktioniert die Kommunikation oft gut, während sie auf höheren Ebenen als verbesserungswürdig gilt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Hays wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als freundlich, empathisch und auf Augenhöhe kommunizierend. Offene Gespräche und konstruktives Feedback werden ebenso gelobt wie eine realistische Zielsetzung und die Bereitschaft, Mitarbeiter:innen in Entscheidungen einzubeziehen. Die Qualität der Kommunikation gilt für viele als gut bis sehr gut.
Gleichzeitig äußern zahlreiche Nutzer:innen deutliche Kritik. Ein häufig genannter Punkt ist die stark personenabhängige Führungsqualität: Während direkte Vorgesetzte oft als kompetent wahrgenommen werden, gilt das höhere Management vielfach als wenig greifbar, unqualifiziert oder zu stark auf Kennzahlen fokussiert. Einige berichten von fehlendem Feedback, mangelnder Empathie und als unangemessen empfundenem Verhalten einzelner Führungskräfte. Auch Günstlingswirtschaft und fehlende Transparenz bei Entscheidungen werden kritisiert. Die Erfahrungen variieren damit erheblich je nach Team und Führungsperson.
Die Work-Life-Balance bei Hays wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorzuheben sind Homeoffice-Möglichkeiten, Gleitzeitmodelle und die Flexibilität bei kurzfristigen Urlaubsanfragen. Einige Nutzer:innen schätzen, dass persönliche und familiäre Situationen Berücksichtigung finden, und beschreiben die Balance als gut handhabbar.
Kritischer sehen viele Nutzer:innen die zunehmende Präsenzpflicht im Büro, die als "Back to Office"-Entwicklung wahrgenommen wird. Homeoffice-Optionen werden demnach schrittweise eingeschränkt, während gleichzeitig Überstunden erwartet, jedoch nicht vergütet werden. Einige Nutzer:innen beklagen starre Kernarbeitszeiten und sozialen Druck bei frühem Verlassen des Büros. Besonders im Vertrieb scheint die Balance stärker von der Zielerreichung abhängig zu sein, was die individuelle Flexibilität begrenzt.
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