


JobRad bei Hekatron
Neu: Ab sofort radelt Hekatron mit JobRad!
Das bedeutet, dass unsere Kolleginnen und Kollegen ihr Wunschfahrrad zu günstigen Konditionen über uns beziehen können. Wir wünschen allzeit gute Fahrt!
Hintergrundinfo: Die JobRad GmbH macht aus hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes steuerlich geförderte Diensträder.

Top Company 2023
kununu-Award 2023: Auch in diesem Jahr haben wir es wieder zur Top Company geschafft.
Damit gehören wir erneut zu den 5% der Unternehmen, die diese Auszeichnung erhalten.
Sie basiert auf den Bewertungen unserer Kolleginnen und Kollegen auf der Bewertungsplattform kununu.
Daher möchten wir uns bei allen bedanken, die uns ehrlich und positiv bewertet haben!
Selbstverständlich gibt es auch Punkte, bei denen wir uns verbessern dürfen. Und das gelingt uns am besten im Dialog und durch konkretes Feedback.
Der Award ist daher gleichzeitig Belohnung als auch Ansporn, auch in Zukunft ein positives Arbeitsumfeld hier bei Hekatron zu schaffen.

Ausbildungsstart 2022
Ausbildung bei Hekatron: Wir sagen herzlich willkommen an Board!
Heute sind unser neuen Auszubildenden und DH-Studierenden in einen neuen Lebensabschnitt gestartet.Wir freuen uns, mit ihnen gemeinsam in die Zukunft zu gehen und sie bei ihren ersten Schritten im Berufsleben begleiten zu dürfen.

Hekatron Brandschutz unter neuer Geschäftsführung
Seit Jahresbeginn ist mit Petra Riesterer eine Frau an der Unternehmensspitze von Hekatron Brandschutz. Als neue Geschäftsführerin folgt die 46-Jährige auf Peter Ohmberger, der die Geschicke des Unternehmens fast zwei Jahrzehnte leitete.
Die Weichen stellte das Sulzburger Unternehmen bewusst frühzeitig und gab die altersbedingte Staffelübergabe schon im Herbst 2020 bekannt. Im vergangenen Jahr arbeiteten Riesterer und Ohmberger dann bereits Hand in Hand, um einen nahtlosen Übergang zu gestalten.
Die frischgebackene Geschäftsführerin verbindet eine mehr als zwanzigjährige Geschichte mit Hekatron. "Ich möchte dieses besondere Unternehmen mit einer wohldosierten Mischung aus Aufbruch und Kontinuität in eine verstärkt digitale Zukunft führen", erklärt Riesterer. Mit dem bestehenden Kundenportal Mein HPlus sei bereits ein wichtiger Grundstein für weitere Entwicklungen gelegt. Denn gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel werde es für die Geschäftsmodelle der Kunden immer wichtiger, dass sich einzelne Arbeitsschritte ortsunabhängig und maximal und effizient gestalten lassen.
"Ich habe den Anspruch, die Branche aktiv mitzugestalten", betont Riesterer. Dabei setzt die Elektroingenieurin klar auf Kooperation: "Wir leben in einer Zeit, in der sich Dinge mit hohem Tempo verändern und die Komplexität rasant zunimmt. In diesem Zusammenhang gibt es eine Reihe von Themen, die wir als Branche gemeinsam sehr viel besser lösen können, als einzelne Hersteller für sich allein."
Riesterer studierte Elektrotechnik an der Berufsakademie Lörrach und absolvierte den praktischen Teil des Studiums bereits bei Hekatron. Anschließend war die gebürtige Freiburgerin für ein Unternehmen im Bereich Dienstleistungsentwicklung tätig und machte sich als Beraterin für mittelständische Unternehmen selbstständig. Bei Hekatron sammelte sie seit 2005 zunächst als Entwicklungsingenieurin und Produktmanagerin, später als Leiterin des Leistungsportfoliomanagements wertvolle Erfahrungen. Management Know-how beweist Riesterer seit 2017 als Leiterin Produktmanagement International für die gesamte Securitas Gruppe, zu der auch die Hekatron Unternehmen gehören.

Peter Ohmberger übergibt an die nächste Generation
Von der Hauptschule in die Chefetage eines renommierten Technologieunternehmens − das ist die Kurzfassung der Laufbahn des langjährigen Geschäftsführers der Hekatron Vertriebs GmbH. Fast drei Jahrzehnte war Peter Ohmberger für den Sulzburger Brandschutzspezialisten tätig, dessen Leitung er 2002 übernommen hat. Dabei gelang es dem gebürtigen Freiburger durch seinen ebenso leidenschaftlichen wie menschlichen Führungsstil nicht nur, seinen Mitarbeitenden ein zweites Zuhause zu geben, sondern mit ihnen gemeinsam auch eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zu schreiben. Zu Beginn des neuen Jahres wird der 64-Jährige die Geschicke in die Hände seiner Nachfolgerin Petra Riesterer übergeben.
Alles ist möglich
Bereits im Alter von 27 Jahren führte sein Weg zu Hekatron nach Sulzburg. Damals hätte wohl kaum jemand daran geglaubt, dass Peter Ohmberger das Technologieunternehmen später knapp 20 Jahre lang erfolgreich führen würde. Doch nach seinem Start als Programmierer und Betreuer für elektronische Testsysteme, eroberte er zunehmend die Produktionswelt und wuchs schnell zur Führungskraft heran. Schon zu dieser Zeit zeichnete ihn die besondere Fähigkeit aus, neue Ideen zu entwickeln, andere dafür zu begeistern und sie gemeinsam umzusetzen. Über den Prüfmittelbau und das Qualitätswesen folgten schließlich immer neue Aufgaben bis hin zur Ernennung zum Produktionsleiter. Damit führte Peter Ohmberger ab 1994 nicht nur 185 Mitarbeiter*innen, sondern verantwortete auch einen Umsatz von ca. 27 Millionen Euro. „Dies alles wäre ohne die großartige Leistung all meiner Vorgänger und das außergewöhnliche Engagement jeder einzelnen Kollegin und jedes einzelnen Kollegen in dieser Zeit nicht möglich gewesen“, wie Peter Ohmberger immer betont.
Erstens kommt es anders…
Als Prokurist und Mitglied der Geschäftsführung nahezu am beruflichen Gipfel angekommen, kam es im Jahr 1999 aufgrund einer strategischen Unstimmigkeit jedoch überraschend zur Trennung − die aber nur von kurzer Dauer war. Nach nur drei Jahren Selbstständigkeit sollte Peter Ohmberger als neuer Geschäftsführer das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen aus der Krise führen. Einmal mehr auf seine Intuition vertrauend, war für ihn unmittelbar klar, die Ärmel hochzukrempeln, anzupacken und die Herausforderung anzunehmen. Gestützt vom großen Vertrauen der Belegschaft, erfolgten mutige Entscheidungen und der Weg zurück in die Erfolgsspur, welche über die Jahre hinweg nicht abriss: 2020 schließen die Hekatron Unternehmen am Standort Sulzburg mit einem konsolidierten Umsatz von 204 Millionen Euro ab und beschäftigen über 950 Mitarbeiter*innen.
Der Mensch ist der Zweck
In seiner Zeit als Geschäftsführer hat Peter Ohmberger das Unternehmen besonders durch seine menschliche Seite geprägt. Bis heute beschreibt er das Verhältnis zu „seiner“ Hekatron aufgrund seiner Gefühle, Leidenschaft, Begeisterung und Zuneigung gerne als eine Art „Liebesbeziehung“. Gemeinsam mit allen seinen „Weggefährtinnen und Weggefährten“, wie er seine langjährigen Mitarbeitenden vertrauensvoll nennt, ist es ihm gelungen, die Firma groß zu machen. Sie haben das Unternehmen für ihn nicht nur geprägt und vorangetrieben, sondern auch zu einem Stück Zuhause, zu einem sicheren Ort gemacht, an dem man – zum Teil über sich hinaus – wachsen konnte. Der große Rückhalt und das starke Zusammengehörigkeitsgefühl sind neben der südbadischen Mentalität vor allem seinem zugewandten Führungsstil zu verdanken. So waren die Menschen für ihn immer der Zweck und niemals das Mittel. Gemeinsam Arbeitsthemen erkennen und festlegen, Wertschätzung und Zugehörigkeit vermitteln, den Mitarbeitenden einen Sinn in ihrer Aufgabe aufzeigen und damit Begeisterung wecken sowie die entstehende positive Energie bündeln und auf das gemeinsame Ziel lenken − das war sein Schlüssel zum Erfolg.
Zeit für neue Vorhaben
Nach knapp 20 Jahren wird Peter Ohmberger zum Jahresende die Verantwortung an Petra Riesterer abgeben. Bewusst wurden in enger Zusammenarbeit mit der Gruppenleitung in der Schweiz die Weichen für seine Nachfolge sehr früh gestellt. Mit dem 46-jährigen Eigengewächs Petra Riesterer konnte dafür seine Wunschkandidatin gewonnen werden. „Ich hatte gehofft, ihr das Ruder in einer ruhigeren Phase übergeben zu können, doch ich bin mir sicher, dass sie mit ihren Fähigkeiten jetzt genau die Richtige ist – so wie ich es Anfang der 2000er Jahre war“, ist der 64-Jährige überzeugt. Für seinen neuen Lebensabschnitt hat Peter Ohmberger sich einiges vorgenommen. Dabei freut er sich besonders darauf, mehr Freiheiten und weniger Verpflichtungen zu haben. Er wird pro Woche mit deutlich reduziertem Umfang in der Zentrale der Securitas Gruppe in der Schweiz tätig sein und sich im Unternehmensbereich Alarm- und Sicherheitssysteme mit dem „Gebäude der Zukunft“ auseinandersetzen. Eine strategische Aufgabe, bei der er seine ganze Erfahrung für die Zukunft der Securitas Gruppe einbringen wird.

Die Hekatron Unternehmen erhalten das MobilSiegel 2021
Wir dürfen uns über das MobilSiegel und damit über eine Auszeichnung freuen, die unsere Maßnahmen für klimafreundliche Mobilität der Mitarbeiter würdigt.
"Das MobilSiegel ist ein gemeinsamer Beitrag von Stadt und Landkreisen für den Klimaschutz in der Region. Es freut mich, dass das Thema bei den Unternehmen in der Region einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Mit dem MobilSiegel wird der Einsatz der Unternehmen sichtbar und auch gewürdigt."Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg.
Die beiden Hekatroner Theresa Köbelin und Franziska Welsch konnten den Preis im Rahmen einer Prämierungsfeier von Dr. Martin Barth, dem Ersten Landesbeamten beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und Sabine Barden, Referentin für Klimaschutz und Klimaanpassung, entgegennehmen.
Übrigens: Die besondere Trophäe besteht aus ausrangierten Schienenteilen, die von den Lehrlingen der Freiburger Verkehrs AG - VAG bearbeitet wurden.
Hintergrundinfo: Das MobilSiegel wurde von der VAG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dieses Jahr zum ersten Mal an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich für klimafreundliche Mobilität ihrer Mitarbeitenden einsetzen.
Foto: Patrick Seeger, Stadt Freiburg

Petra Riesterer wird Geschäftsführerin bei Hekatron Brandschutz
Wir stellen vor: Petra Riesterer – ab 2022 neue Geschäftsführerin bei Hekatron Brandschutz.
Nach fast zwei Jahrzehnten legt Peter Ohmberger die Geschicke des Unternehmens in jüngere Hände. Mit Petra Riesterer wird erstmals eine Frau an der Spitze von Hekatron Brandschutz stehen.
Peter Ohmberger: "Für mich geht mit Petra Riesterer als meiner Nachfolgerin ein großer Wunsch in Erfüllung. Sie ist mit Ihrem Knowhow und ihren herausragenden Fähigkeiten wie gemacht dafür, Hekatron Brandschutz mit sicherer Hand in die Zukunft zu führen. Sie kennt das Unternehmen bis ins Detail und kann sich ohne Umschweife auf das konzentrieren, was es voranbringt."
Hintergrundinfo: Petra Riesterer ist Elektroingenieurin und ein echtes "Kind" der Hekatron Unternehmen: Den praktischen Teil ihres Studiums an der Berufsakademie Lörrach absolvierte sie bereits bei Hekatron. Anschließend war die gebürtige Freiburgerin für ein Unternehmen im Bereich Dienstleistungsentwicklung tätig und machte sich als Beraterin für mittelständische Unternehmen selbstständig. Bei Hekatron sammelte sie seit 2005 zunächst als Entwicklungsingenieurin und Produktmanagerin, später als Leiterin des Leistungsportfoliomanagements wertvolle Erfahrungen. Management Know-how beweist sie seit 2017 als Leiterin des Produktmanagement International für die Unternehmensgruppe.

5.700 Euro für ehrenamtliches Engagement
Die Hekatron Unternehmen haben auch in diesem Jahr die Spendentombola "Hand in Hand! Hekatron hilft" veranstaltet. Dabei stellen die beiden Geschäftsführer Peter Ohmberger und Michael Roth 100 Euro für jedes "Lebensjahr" seit der Gründung von Hekatron im Jahr 1963 zur Verfügung.
In diesem Jahr konnten demnach insgesamt 5.700 Euro verlost werden. Mit dieser Summe unterstützt Hekatron nun gemeinnützigen Vereine und Organisationen in der Region, für die sich die Mitarbeitenden engagieren. Damit möglichst viele aus der Belegschaft in den Genuss einer Spende für ihr Projekt kamen, wurde die Summe gestückelt und auf insgesamt 11 Gewinner verteilt: Auf diese Weise waren dreimal 700 Euro und achtmal 450 Euro zu vergeben. Um eine Spende zu erhalten, konnten sich alle Mitarbeitenden per Formular bewerben. Corona-bedingt fand die Verlosung erstmals digital statt.
Einer der diesjährigen Gewinner ist Jan Seifried. Für „Miteinander – Menschen mit Down-Syndrom und ihre Freunde e.V.“ erhält er 450 Euro aus dem Spendentopf. Der Verein besteht aus rund 100 Familien aus der Region, in denen ein Kind mit der genetischen Besonderheit Trisomie 21, dem Down-Syndrom, lebt. Die Gemeinschaft bietet eine Plattform für Austausch und Beratung, ermöglicht aber auch Unterstützung in Problemsituationen. „Uns ist es wichtig, das Thema Down-Syndrom in der Öffentlichkeit stark zu machen. Über die Spende von Hekatron freuen wir uns sehr, weil wir damit beispielsweise Informationsmaterial und die Vereinsteilnahme an diversen Veranstaltungen finanzieren können“, erklärt Seifried.
Folgende Vereine werden in diesem Jahr durch die Spendentombola unterstützt:
TV Britzingen, EHC Freiburg Nachwuchsabteilung, Musikverein Freiburg St. Georgen, Musikverein Mundingen, Musikverein Gottenheim, Tennisclub Grün Weiss Emmendingen, Miteinander – Menschen mit Down-Syndrom und ihre Freunde e.V., Tennisclub Endingen, Trachtenkapelle Badenweiler, SF Schliengen, TSV Kandern Abt. Ringen Jugend.

Die Hekatron Unternehmen gehören zu den familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands
Die Hekatron Unternehmen gehören zu den familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands.
Das bescheinigt uns jetzt auch die Freundin Verlag GmbH zusammen mit der Bewertungsplattform Kununu auf Basis unserer dortigen Arbeitgeber-Bewertungen.
Insgesamt wurden 400 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen ausgezeichnet. In der Kategorie „Elektronik“ konnten wir uns dabei den 3. Platz sichern.
Weitere Infos gibt’s in der aktuellen Herbst-Ausgabe der „Freundin“ und unter folgendem Link: https://fal.cn/3bnBo

Interview mit "Welt der Wunder"
Interview für "Welt der Wunder" zur internen digitalen Zusammenarbeit und Kommunikation bei Hekatron.
Jens Mielke, Leiter Corporate Marketing, berichtet dabei über die Software-Lösung von Intrexx. Sie ist die Grundlage für unser Intranet und für unsere interne Social Collaboration Plattform "Hekabook", über die sich Mitarbeiter vernetzen und austauschen können.
Gerade in den aktuellen Zeiten ist virtuelle Zusammenarbeit und „New Work“ für uns wichtiger denn je: Homeoffice, entfallene Teammeetings, unterschiedliche Arbeitszeiten, keine gemeinsamen Kaffeepausen oder sonstige Austauschmöglichkeiten...
Aber wie bleiben Kollegen innerhalb von Abteilung, Projekten und mit anderen Schnittstellen trotzdem in Kontakt? Wir haben mit Intrexx eine Lösung für uns gefunden! Wie die aussieht, erfahren Sie sicherlich bald bei "Welt der Wunder".

Neue Auszubildende und Studierende bei den Hekatron Unternehmen
Auch die Hekatron-Familie hat pünktlich zum 1.9.2020 Zuwachs bekommen!
16 x frischer Wind, 16 x neue Ideen,16 x Miteinander stark - vielfältig gut
Die ersten Tage stehen bei uns immer unter dem Motto „Willkommen bei Hekatron“. In dieser Zeit können sich alle gegenseitig kennenlernen und mit den organisatorischen Abläufen vertraut machen. Danach durchlaufen alle Auszubildenden und Studierenden ein Einführungsprogramm, das mit einem Workshop „Meine Rolle als Azubi“ beginnt und mit einem Knigge-Seminar endet.
„Wir konnten alle Ausbildungs- und Studienplätze besetzen und freuen uns, dass wir wieder junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei den Hekatron Unternehmen begeistern konnten,“ erläutert Ausbildungsleiter Eugen Rempel.
Wir wünschen allen einen guten Start!

Rauchwarnmelder retten Leben - Die Kitzrettungs-Aktion
Jedes Jahr sterben zahlreiche Rehkitze bei der ersten Grünlandmahd. Die Geburt der Rehkitze im Frühsommer fällt in dieselbe Zeit, in der die Landwirte zum ersten Mal ihre Wiesen mähen. Die Ricken/Geißen legen in dieser Zeit ihre frisch geborenen Kitze an vermeintlich geschützter Stelle, z. B. im hohen Gras einer Wiese, ab. Droht Gefahr, verharren die Kitze instinktiv tief geduckt und reglos auf dem Boden anstatt zu fliehen. Da sie dadurch nicht erkannt werden können, werden sie durch Mähmaschinen häufig schwer verletzt oder getötet. Durch „vermähte“ Rehkitze wird der Grünschnitt der betroffenen Fläche unbrauchbar. Die Kitze vor schweren Verletzungen oder gar Tod zu bewahren ist das Ziel der Kitzrettung.
Jährlich werden etwa 100.000 Rehkitze durch Mähmaschinen grausam getötet. Von April bis Juli setzt die Rehgeiß die Kitze bevorzugt in hohem Gras ab. Gut getarnt, geruchlos und mit ausgeprägtem Drückinstinkt sind sie dort perfekt vor ihren Fressfeinden geschützt. Den modernen Mähmaschinen sind sie jedoch schutzlos ausgeliefert. Herkömmliche Wildschutzmaßnahmen helfen jedoch kaum, sind zeit- und personalintensiv.
Doch nicht nur Rehe, sondern auch Fasanen, Rebhühner, Hasen und andere Wildtiere sind den Gefahren oft schutzlos ausgesetzt. Um vor allem Tierverluste, aber auch die daraus finanziellen Risiken der Landwirte (z.B. durch das Kadaver-verseuchtes Futter) so gering wie möglich zu halten ist es sinnvoll, die Mähaktionen in enger Zusammenarbeit mit Jägern und Wildschützern durchzuführen.
Dabei haben sich der Einsatz von brauchbaren Jagdhunden sowie insbesondere fliegende Erkennungssysteme in Form von kleinen Drohnen mit angehängten Wärmebild- und normalen Digitalkameras bewährt: Beim systematischen Überfliegen von Wiesen vor der Mahd mit einem Multikopter werden Infrarotbilder an die Kitzretter übertragen. Die Rehkitze sind aufgrund ihrer Körpertemperatur in den frühen, kühleren Morgenstunden deutlich zu erkennen. Sie werden vom Kitzrettungs-Team aus dem Feld getragen, markiert und in den Schatten am Feldrand in eine Kiste gesetzt. Nach der Mahd werden sie wieder frei gelassen.
An dieser Stelle kommen auch die Rauchwarnmelder von Hekatron Brandschutz ins Spiel. Der Jäger Paul Schmid aus Bad Krozingen ist in Gesprächen mit Jäger-Kollegen eher zufällig über diese Idee gestolpert: Die akustische Alarmierung der Melder könnte nach der Suchaktion verhindern, dass die Tiere zurück in die vorgesehene Mähfläche laufen. Welch ein Glück, dass sein Jagdfreund Julian Grethler beim Sulzburger Brandschutz-Unternehmen arbeitet.
Unterstützer der Aktion konnten schnell gefunden werden. In Zusammenarbeit mit der Ausbildungsabteilung wurden insgesamt 10 Melder so umgerüstet, dass der Alarmierungston dauerhaft ertönt und vor einer möglichen Gefahr warnen soll.
Am Wochenende um den 20. Juni 2020 war es dann soweit: In Eschbach sollte eine rund 50 ha große Wiese abgemäht werden. Ab 4.30 Uhr wurde das Areal gründlich abgeflogen. Insgesamt konnten auf diese Weise 20 Kitze in 3 Tagen gefunden werden. Durch die anschließend an der Waldkante aufgestellten Rauchwarnmelder mit Daueralarmsignal konnten viele schutzlose Kitze vor dem Mähtod bewahrt werden – man kann also durchaus von einem erfolgreichen Pilotprojekt sprechen.
Paul Schmid bedankte sich bei den Geschäftsführern der Hekatron Unternehmen für die tolle Unterstützung bei der Aktion.