99 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
99 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
99 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Weniger Manager
Könnte mehr gemacht werden
War mal besser
Sinnlos aber viel
Starker Fokus, in der Praxis weit verfehlt
Tolle Teams die trotz Umstrukturierung zusammenhalten
Betriebsklima, Benefits und sehr fähige Vorgesetzte
Freundschaftlicher Umgang
Gleitzeit, 30 Urlaubstage, T-Zug
Nach Tarifvertrag
Wird Rücksicht genommen
Sehr Menschlich aber dennoch mit viel Fachwissen
Intranet immer Aktuell + regelmäßige Informationsveranstaltungen
Die Firma unternimmt viel für Ihre Mitarbeiter. Speziell mein/e Vorgesetzte/r hat immer ein offenes Ohr und man kann Probleme immer ansprechen und er/sie versucht zu helfen. Ob das nun berufsbedingt ist, oder auch mal zwischenmenschlich. Die Vorgesetzten, welche ich davor hatte, waren ebenfalls immer nett, haben zugehört und haben Mitarbeiterorientiert gehandelt. Es gibt im neuen Gebäude Großraum Büros, bei denen man sich wirklich Mühe gegeben hat, dass die Mitarbeiter in Ruhe arbeiten können (Schallschutz etc.). Leider gelingt das nicht immer, da doch recht oft Geräusche von z.B. den Kollegen aus der Kaffeeküche kommen, oder recht laut telefoniert/ gesprochen wird. Durch die Home Office Situation, ist es inzwischen aber absolut erträglich geworden. Apropos: Home Office ist bei den meisten, die es aus technischer Sicht können, kein Problem mehr. Working from anywhere.
HBK bietet seinen Mitarbeitern für die Gesundheit eine ganze Menge an:
- Fitness Mitgliedschaft
- Jobbike
- Betriebsarzt
- uvm.
Sicherlich gibt es Firmen, die noch viel mehr machen, aber es gibt viel mehr Firmen, die viel weniger für ihre Mitarbeiter unternehmen.
HBK ist eben eine Fusion aus HBM und B&K. Ich denke, dass die einzelnen Brands mehr Bedeutung hätten. Aber gut, das ist der Lauf der Zeit. Es sind nicht die ersten Firmen, die fusioniert haben, und eben an so manchen Stellen noch das Laufen lernen müssen. Ich finde jedoch, dass sich das Ganze inzwischen recht gut auf dem Markt etabliert hat, und Branchenkenner mit HBK auch was anfangen können.
Es gibt Tage, da ist man landunter und es gibt entspannte Tage. Kein Tag ist gleich und das macht das Ganze so interessant. Überstunden werden nicht gefordert, wenn mal mehr ist, macht man seine Arbeit fertig. Dafür ist an einem anderen Tag mal weniger los, und dann kann man auch einfach mal früher Feierabend machen.
Es werden viele Weiterbildungen angeboten. Die meisten hausintern, extern ist jedoch auch möglich. Durch die HBM Academy wird jeder Mitarbeiter auf sein neues Aufgabengebiet (aus technischer Sicht) auf seine neue Aufgabe gut vorbereitet. An dieser Stelle auch ein großes Lob an unsere HBM Trainer von der Academy, die ihren Job immer wieder super machen, was auch die Kundenumfragen immer wieder zeigen.
Ich finde das Gehalt i.O. Klar, woanders gibt es vllt. mehr (für mehr Arbeit, schlechtere Arbeitsbedingungen etc.) , aber ganz bestimmt auch viel weniger (auch für mehr Arbeit, schlechtere Arbeitsbedingungen). Das Gehalt ist mehr als branchenüblich.
Ich kann von meinem Team sprechen und höre auch von vielen anderen Teams, dass der Kollegenzusammenhalt immer gut ist. Auch hier gibt es natürlich hier und da mal Ausnahmen, aber auch die hat man überall.
Stellt bei HBK kein Problem dar.
Wie oben bereits beschrieben, kann ich nichts negatives zum Vorgesetztenverhalten sagen.
Top ausgestattete Arbeitsplätze, für mobiles Arbeiten erhält man Bürotisch (höhenverstellbar), Stuhl, Laptop und zwei Monitore zusätzlich zum eigentlichen Arbeitsplatz in der Firma. Was will man eigentlich mehr?
Die Kommunikation ist in den meisten Fällen prima. Auch hier gibt es natürlich Verbesserungspotential, aber auch das liegt auch oftmals ein Stück weit an einem selbst. Wer nicht kommuniziert, kann von anderen keine Kommunikation erwarten. Es werden regelmäßig Townhall Meetings / Mitarbeiterversammlungen (online, noch Corona bedingt) abgehalten, bei denen die MA stets auf dem Laufenden gehalten werden. Alles andere kann man jederzeit im Intranet nachlesen. Kann man mal bspw. nicht an den Versammlungen teilnehmen, dann sind die Aufzeichnungen einen Tag später dort zum nachschauen, zu finde.
Wird m. E. nach groß geschrieben, habe aber auch schon andere Dinge gehört. Da ich sie aber nur gehört habe, werde ich mir hierüber (und kann/darf ich auch nicht) kein Urteil bilden.
Die Aufgaben sind immer herausfordernd und spannend. Ist man mal mit seinem Latein am Ende, dann gibt es sicherlich eine nette Kollegin oder einen Kollegen, der einem bei der Aufgabenstellung behilflich ist. Langweilig wird es nicht.
-Arbeitszeiten
-Urlaubsplanung
-Kantine
-Gesundheitsförderung
-Sportangebote
-Sommerfest
-Weihnachtsessen
-Arbeitsklima
-
Das man nicht anhand seiner Arbeit entlohnt wird und die ERA Einstufung so nicht gerecht ist.
-Arbeitsplatzbewertung
-Pausenecken erneuern
-Sanitäre Anlagen renovieren
Nette Kollegen aber der Chef könnte etwas freundlicher sein.
Das ist TOP.
Schulungen sind regelmäßig und werden angeboten.
Leider ungerecht , aber immer pünktlich.
Es tat und tut sich viel.
Bis auf wenige Ausnahmen richtig gut.
Da habe ich noch nichts negatives mitbekommen.
Ich selbst habe kein Problem aber manchmal könnte er freundlicher und kommunikativer sein.
Manche Arbeitsplätze sind super organisiert und manche nicht.
Diese hat sich deutlich verbessert.
Schade, dass ist wirklich ein Problem wenn man als Frau dort arbeitet. Leider verdient man als Frau dort deutlich weniger. Für gleichwertige Arbeit wird man nicht gerecht entlohnt. Auch die Entgelttranzparenz ist nirgendwo einzusehen, obwohl es zu den Aushanggesetzen gehört.
Super Ausstattung der Arbeitsplätze
Leider beschweren sich viele langjährige Kollegen über ihren Arbeitsplatz. Diese haben leider vergessen wie es wo anders ist!!!
Selbstverständlich wird von einem viel erwartet man ist schließlich auf der Arbeit. Jedoch habe ich es in meinen fast 10Jahren HBK noch nie erlebt das ein Mitarbeiter sobald er einen oder mehrere Tag spontan frei oder Gleitzeit benötigt hat das nicht genehmigt bekommen hat.
Ich werde immer gefördert
Überdurchschnittlich hoch durch Tarifvertrag und außertariflichen Zulagen. Selbst ungelernte Kräfte ohne Ausbildung bekommen ein mehr als gutes Gehalt
Ein super Team über alle Ebenen
Immer ein offenes Ohr meiner Vorgesetzten. Ich habe immer das Gefühl das meine Meinung wichtig ist
Ehrliche und direkte Vorgesetzte
Sehr abwechslungsreich und immer neue Herausforderungen
SEHR freundliches und kollegiales Miteinander mit Kollegen der gleichen Augenhöhe in den deutschen Abteilungen, mit denen ich täglich zusammengearbeitet habe (Vorgesetzte ausgenommen!). Anders bei den Kollegen im Ausland.
Nach der Fusion mit Brüel&Kjaer nur noch mehr Profitgier, noch mehr inkompetente Personen in der Geschäftsführung. Permanente Wechsel der Vorgesetzten. Kein Plan außer Profit und Marktwachstum (als angeblicher Marktführer?!?). Keinerlei Gefühl für die teils langjährigen Mitarbeiter. Den Rauswurf einer Kollegin ganz kurz vor der Rente machen die ohne Wimpernzucken. Aber diese Art ist ja inzwischen in internationen Konzernen Gang und Gäbe. Leider....
Unterdrückung der Betriebsäte, der nicht nur die Wünsche des Arbeitgebers abnicken, sondern sich um die echten Anliegen der Mitarbeiter sorgen und kümmern. Drohungen und Abmahnungen OHNE Hintergrund und echter Beweisführung (mir so geschehen). Mobbing wird nicht auf Hintergründe verfolgt und aufgeklärt.
Seit der Fusion ist alles noch mehr auf Profit und Shareholder-Satisfaction getrimmt. Der Mensch, der die Umsätze im Unternehmen ranschafft, ist nur eine Nummer, die sich offenbar beliebig austauschen lässt.
Es wurde in laaaangen Zoom-Konferenzen immer um Verbesserungsvorschäge gebeten - was bekommt man dafür? Richtig! Nen Tritt in den Hintern.
Also Vorschlag: Setzt das um, was Ihr Euren Mitarbeitern propagiert. Seid selber ein Vorbild.
Mit vielen Kollegen SUPER! Aber leider nicht im Team und schon gar nicht mit Vorgesetzten rund um die Welt - mit ganz wenigen Ausnahmen.
Leider immer schlechter. Sieht man ja auch hier bei Kununu.
Man muß also nicht unbedingt langjährige alte Kollegen dazu befragen. Der Rest findet sich im Internet.
Arbeitszeiteinteilung geht so. Aber schreibe NIEMALS eine Mail nach 18h!!! (galt aber nur für mich - andere haben noch gegen 22h geschrieben, auch an Kunden.... )
Kann ich nicht beurteilen. Habe keinerlei Interesse an Karriere. Was ich für den Job brauchte, habe ich mitgebracht oder bei der Arbeit gelernt (danke an meinen liebsten Kollegen damal, der leider sehr kurz danach ausgeschieden ist...)
Bezahlung ist durchschnittlich. Angeblich "sichere" Jahres-Boni nur nach Jahresleistung des gesamten Unternehmens WELTWEIT - egal, was die eigene Abteilung geleistet hat. Kann dann schon mal schlecht ausfallen. Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld gab es nicht - Vertrieb halt.
Leider kann ich nur was schreiben, wenn ich mindestens einen Stern anklicke.
Umwelt kann ich nicht beurteilen.
Als sozial (hier ggü. Mitarbeitern) würde ich mir was anderes vorstellen.
Nur 3 Sterne, da mein Team KEINERLEI Zusammenhalt mir gegenüber gezeigt hat, ich aber immer wirklich sehr gute Kontakte zu allen anderen Abteilungen (haptsächlich in Deutschland!!) hatte.
Kann ich nicht beurteilen.
Keiner meiner Vorgesetzen hatte auch nur annähernd Rückgrat. Nicht in D, nicht in UK - nur ein entfernter Scheff in den USA hatte den Mut, mir auch mal beiseite zu stehen, als ich gemobbt wurde.
OK, sofern ich mich selber um meine Sachen gekümmert habe. Ist da wohl Voraussetzung. Wenn dann was kaputt war, habe ich halt ein paar Tage blöd rumgesessen, bis wer zum Reparieren kam - auch OK! :-) Um die abteilungs-interne Technik (Server, W-Lan, Backup, auch die Teeküche) habe ich mich selber gekümmert.
Vieles einfach am Thema vorbei oder wirklich unnötige Missverständnisse. Versprochene Besuche von Vorgesetzten aus dem Ausland immer nur eine Luftnummer geblieben.
Kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, daß Männer im gleichen Job mehr Gehalt bekommen. Ist ja aber normal.
Der Job war mein Himmel auf Erden. Ich habe meine Aufgaben geliebt!
Gar nichts mehr
Intrigen, Lügen, Ellbogen-Kultur, schlechter Umgang mit Mitarbeitern, Führung der Personalabteilung ist in keiner Weise am Wohlergehen der Mitarbeiter interessiert. Das gesamte Unternehmen orientiert sich ausschließlich an der Gewinnmaximierung der Stakeholder ohne Rücksicht auf Verluste.
Walk the talk... nicht nur ständig darüber, was man alles Tolles machen und sein möchte, sondern auch mal Taten folgen lassen
- Die Kantine
- Gehalt
- Hilfsbereites Kollegium mit gutem Know-How, allgemein freundlicher Umgang.
- Realitätsfremdes Top-Management
- Fehlende Investitionen in den Standort, das Personal und in F&E
- "Haben wir schon immer so gemacht" Mentalität vieler Führungskräfte
- Veraltete und der heutigen Zeit nicht mehr angemessene Prozesse, Arbeitsmittel und Softwarelösungen
- Verschwenderischer Umgang mit dem eigenen Personal
- Mehr Anwesenheit des Top-Managements am Standort
- Mehr Investitionen in den eigenen Standort sowie in F&E. Wachstum durch Innovation und nicht durch Akquise.
- Das Unternehmen nicht weiter künstlich zum "globalen Konzern" aufblasen. Ein Unternehmen mit 3000 Mitarbeitern wird durch Powerpoint-Präsentationen mit vielen vollgestopften Tabellen und bunten Bildern zur Zukunftsvision und zur hochkomplexen Management-Organisation nicht plötzlich zum Weltkonzern. Muss es auch nicht.
- Anstatt den zigsten CXO einzustellen das Geld lieber in das eigene Personal auf der Wertschöpfungsebene investieren. Den Leuten zuhören und vorhandenes Potential fordern und fördern.
- Verbesserung der Unternehmenskommunikation. Dabei berücksichtigen dass nicht jeder der englischen Sprache mächtig ist. Inhalte an den angesprochenen Personenkreis anpassen. Ist es zielführend die Produktionsmitarbeiter mit einer Hoshin Kanri Matrix zu konfrontieren, die so mancher Ingenieur nicht richtig verstanden hat?
Im Allgemeinen freundlicher und hilfsbereiter Umgang unter den Kollegen. Im Zuge der Fusion mit Brüel & Kjaer machte sich allerdings zunehmende Frustration und Resignation breit. Man bekommt oft die Aussage zu hören, dass man früher gerne für HBM gearbeitet hat und stolz auf seinen Arbeitgeber war. Davon ist gerade im Produktionsbereich nicht mehr viel übrig mit den entsprechenden Auswirkungen auf Motivation und Engagement. Als maßgebliche Gründe hierfür sehe ich:
- Völlige Entfremdung zwischen Top-Management und der Realität am Standort. In unternehmensweiten Meetings mit dem Management hatte man sich oft die Frage gestellt, ob man für das gleiche Unternehmen arbeitet oder ob da von einer anderen Firma die Rede ist.
- Mangelnde Präsenz des Top-Managements am Standort. Einstellungskriterium schien hier eine möglichst große Distanz des Wohnorts zum Standort zu sein, gerne auch im Ausland und nur per Flugzeug erreichbar. Wenn dann doch mal hoher Besuch kam wurde schnell alles aufgeräumt und aufpoliert, damit sicher kein Eindruck vom realen Arbeitsumfeld entsteht. Gerne wurde sich dann auch in Meetingräumen verschanzt, um fancy Kaizen-Workshops durchzuführen.
Hat durch die Fusion stark gelitten. Früher hoch angesehenes Unternehmen mit familiärem Charakter. In der Vermarktung hat der Name "Hottinger" sicher noch Gewicht, im Image als Arbeitgeber aber eher auf dem absteigenden Ast.
Die Arbeitszeit kann in aller Regel flexibel eingeteilt werden, mobiles Arbeiten wird nach Möglichkeit angeboten. Zwischendurch ein früher Feierabend oder ein privater Termin am Vormittag sind kein Problem.
Allerdings werden selbst für Mitarbeiter ohne Personalverantwortung gerne Verträge mit Vertrauensarbeitszeit abgeschlossen, damit die geleisteten Überstunden am Ende des Jahres vom Tisch fallen. Manche behalten ihre Stunden im Auge und sorgen selbst dafür, dass die Arbeitszeit im Rahmen bleibt, andere schieben massenhaft Überstunden ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten. Gleittage sind ohne Zeiterfassung entsprechend nicht vorgesehen.
Der Begriff Personalentwicklung war eher ein Fremdwort, keine klar definierten Karrierepfade. Es hat sich eher der Eindruck ergeben, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss um sich weiterzuentwickeln. Auf das Potential und die Ambitionen des einzelnen Mitarbeiters wird kein großes Augenmerk gelegt. Schulungen / Weiterbildung kosten leider Geld, weshalb dieses Privileg vor allem der oberen Führungsriege zuteilwurde. Dabei durfte natürlich kein agiles Managementsystem ausgelassen werden.
Allgemein extrem verschwenderischer Umgang mit dem eigenen Personal mit zunehmender Fluktuation, auch in gehobenen Positionen. Es herrscht das Credo "jeder ist ersetzbar". Grundsätzlich keine falsche Annahme, die Frage ist jedoch um welchen Preis. Bei der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt eine sehr mutige Herangehensweise.
Mehrfach befristete Verträge für selbst ausgebildete Azubis mit Vertragsverlängerungen auf den letzten Drücker und am Ende wundert man sich dann, wenn sie plötzlich weg sind. Selbst bei letztendlicher Übernahme bleibt dies den Betroffenen mit Sicherheit für immer in guter Erinnerung.
Sehr ordentliches Gehalt mit guter Steigerung über die ersten Arbeitsjahre. Durch Tarifbindung zumindest für den Einstieg relativ klar und einheitlich geregelt. Elternzeit kein Problem und auch zusätzlicher unbezahlter Urlaub war in der Regel möglich.
Gesetzliche Vorgaben werden sicherlich eingehalten, darüber hinaus gehende Initiativen waren aber eher Mangelware.
Sicherlich stark abhängig von der Position im Unternehmen. Ich habe hier in aller Regel auch abteilungsübergreifend sehr gute Erfahrungen gemacht. Es arbeiten (noch) viele talentierte Leute mit großem Wissensschatz für das Unternehmen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch immer gerne und zielführend zur Seite standen.
Durch die offensichtliche Reduzierung des "head-counts" wurde die Arbeitslast allerdings auf immer weniger Schultern verteilt und an einem gewissen Punkt haben die Kollegen dann verständlicherweise keine Lust mehr, sich mehr Arbeit als unbedingt nötig auf den Schreibtisch zu ziehen.
Auch hier nichts Negatives mitbekommen. Zumindest in meinem Bereich hatte ich schon den Eindruck, dass auf ältere Kollegen Rücksicht genommen wird und diese gut in den Arbeitsalltag integriert sind. Ich selbst bin von der Thematik allerdings nicht betroffen und kann nur als außenstehender bewerten.
Sehr subjektives Kriterium, ich persönlich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings auch Dinge mitbekommen, die ich alles andere als gut fand und die meinen Eindruck im Laufe der Zeit schwer eingetrübt haben. Statt gemeinsam und lösungsorientiert an Herausforderungen zu arbeiten wurde gerne mit dem Finger auf einzelne gezeigt und "Schuld" zugewiesen.
Mein Eindruck war, dass vom zahlenfixierten Topmanagement großer Druck ausgeübt wurde, der dann in einem großen Maß nach "unten" durchgereicht wurde.
Viele neue und vom Mobiliar her gut ausgestattete Großraumbüros. Hervorragende Kantine mit abwechslungsreicher Speisekarte (auch vegetarisch und z.T. vegan), angemessenen Preisen und freundlichem Personal. Habe woanders schon billiger gegessen, dafür war das Essen dann aber auch schlechter. Sehr gute Kaffeemaschinen zum fairen Preis.
Warum also nur zwei Sterne? Bringt mir alles nichts wenn ich mich jeden Tag mit mangelhaften Arbeitsmitteln rumärgern muss. Wenn am ersten Arbeitstag erstmal ein alter und der Arbeitsaufgabe nicht angemessener Laptop aus dem Schrank gekramt wird weiß man wenigstens gleich woran man ist. Für mich trotz coronabedingter Sparmaßnahmen absolut nicht nachvollziehbar. Statt sinnvolle Investitionen zu tätigen, wird versucht auf Biegen und Brechen mit den vorhandenen Mitteln zu arbeiten.
Viele alte Anlagen mit hohen Stillstandszeiten, die mechanische Produktion um Galaxien entfernt von Industrie 4.0 (eher 1.0) und völlig veraltete und unangemessene Softwarelösungen die einen tagtäglich in den Wahnsinn treiben. Insgesamt eine ziemlich schwache Vorstellung für ein "Technologieunternehmen".
Ein ehemaliger und verdienter Kollege hat die Sachlage mal folgendermaßen zusammengefasst: Früher hat man vieles aus Selbstverständlichkeit heraus gemacht, ohne darüber zu reden. Heute hängt man alles an die große Glocke, macht es am Ende aber nicht mal.
Ein kurzes Beispiel hierfür: Bei diversen Gelegenheiten wurde die Durchführung von "exit-Gesprächen" für kündigende Mitarbeiter angekündigt. Dieses hat bei mir allerdings nie stattgefunden, obwohl hierfür mehr als genug Zeit gewesen wäre. Eigentlich nicht mein Problem, sollte es doch vor allem im Interesse des Unternehmens sein warum junge, gut qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Für mich aber symptomatisch für die Gesamtsituation.
Zur Entfremdung zum Produktionspersonal hat maßgeblich auch beigetragen, dass die allgemeine unternehmensweite Kommunikation nur noch auf Englisch stattgefunden hat. Insbesondere die älteren "worker" auf "shopfloor-ebene" haben die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zum Teil nicht mehr verstanden.
Nichts Negatives mitbekommen.
Grundsätzlich interessante und herausfordernde Aufgabenstellungen. Durch den zunehmenden Margendruck wurde der Fokus bei der Wertschöpfung aber immer stärker auf das "schnell verdiente" Geld gelegt.
Nach meinem Eindruck kaum mehr Investitionen in F&E, die Entwicklungsarbeit beschränkte sich in weiten Teilen auf Produktpflege und Sustaining. Es wird sich sehr stark auf den Errungenschaften der Vergangenheit ausgeruht, in meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung für ein hochpreisiges "Technologieunternehmen".
Die neu eingestellten Manager hatten oftmals keinen technischen Hintergrund und hätten genauso gut Waschmaschinen verkaufen können. Relevanz hatten nur noch klinisch ermittelte Kennzahlen auf unzähligen Powerpoint-Präsentationen und Excel-Tabellen, gerne auch redundant. Sicherlich ist die Erhebung und Analyse von Kennzahlen in der heuten Zeit ein wichtiges Thema, wenn vor lauter Datenerhebung aber keine Zeit mehr übrig bleibt um die Probleme dann auch nachhaltig zu lösen stimmt irgendetwas nicht mehr.
Gute Kommunikation, Sehr nette Vorgesetzten
So verdient kununu Geld.