Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind die Vertrauensarbeitszeit und die damit verbundene Flexibilität bei der Gestaltung des Arbeitsalltags. Auch die angebotenen Benefits wie der Wellpass, Corporate Benefits und JobRad sind attraktive Zusatzleistungen, die den Mitarbeitern einen echten Mehrwert bieten können.
Ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben ist mir die Zusammenarbeit mit den Teamleitern und Kollegen, die ich persönlich als sehr gut erlebt habe. Diese Punkte sind durchaus Stärken des Arbeitgebers und sollten beibehalten werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
1. Mangelhafte Kommunikation und eine unzureichende Weitergabe wichtiger Informationen.
2. Versprechen der Geschäftsführung, deren Umsetzung ich als unzuverlässig erlebt habe.
3. Sehr hohe Arbeitsbelastung und teilweise extremer Zeitdruck durch zu kurze Fristen.
4. Unklare Zuständigkeiten und fehlende Abstimmung bei Arbeitsabläufen.
5. Aus meiner Sicht zu wenig Wertschätzung und begrenzte Möglichkeiten bei Gehaltsverhandlungen.
6. Eingeschränkte Unterstützung bei Weiterbildungen und langfristige Bindungsverpflichtungen bei entsprechenden Angeboten.
7. Eine aus meiner Sicht hohe Mitarbeiterfluktuation und zahlreiche personelle Abgänge.
8. Verbesserungsbedarf bei der Führungskultur auf Geschäftsführungsebene.
9. Zu wenig Transparenz bei unternehmerischen Entscheidungen und wichtigen Entwicklungen.
10. Arbeitsbedingungen, die aus meiner Sicht zu unnötigem Stress und einer dauerhaften Überlastung beitragen können.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht besteht bei der IC Property Services GmbH in mehreren Bereichen erheblicher Verbesserungsbedarf. An erster Stelle stehen eine transparente und verlässliche Kommunikation sowie eine Geschäftsführung, die zu ihren Zusagen steht und Entscheidungen nachvollziehbar vermittelt. Mitarbeiter sollten rechtzeitig über wichtige Entwicklungen informiert werden, anstatt notwendige Informationen erst kurzfristig zu erhalten.
Darüber hinaus müssen die Arbeitsbelastung und der Zeitdruck realistisch gestaltet werden. Aufgaben benötigen angemessene Fristen, klare Zuständigkeiten und eine vernünftige Planung. Die Kombination aus hoher Arbeitsmenge, kurzfristigen Fristen und fehlenden Informationen führt zu unnötigem Stress und kann langfristig die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen.
Ebenso wichtig ist eine wertschätzende Führungskultur. Mitarbeiter sollten ernst genommen werden, und Kritik sowie Verbesserungsvorschläge sollten nicht nur angehört, sondern auch in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Während ich die Zusammenarbeit mit den Teamleitern positiv erlebt habe, sehe ich insbesondere auf Geschäftsführungsebene deutlichen Verbesserungsbedarf.
Auch bei Gehaltsverhandlungen und Weiterbildungen wünsche ich mir mehr Flexibilität und bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Weiterbildung sollte aktiv unterstützt werden, ohne Mitarbeiter durch langfristige Bindungsverpflichtungen unnötig abzuschrecken.
Darüber hinaus sollte die hohe Mitarbeiterfluktuation und die Zahl der personellen Abgänge kritisch hinterfragt werden. Ein Unternehmen sollte sich nicht nur darauf konzentrieren, neue Mitarbeiter zu gewinnen, sondern vor allem darauf, gute Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen angemessene Arbeitsbedingungen zu bieten.
Mein wichtigster Verbesserungsvorschlag: weniger Versprechen, mehr tatsächliche Umsetzung. Die IC Property Services GmbH sollte an ihrer Kommunikationskultur, der Organisation der Arbeitsabläufe und dem Umgang mit Mitarbeitern arbeiten. Eine nachhaltige Verbesserung wird nur dann möglich sein, wenn die Geschäftsführung Verantwortung übernimmt, transparent kommuniziert und die Zufriedenheit sowie Gesundheit der Mitarbeiter ernst nimmt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als wenig angenehm und teilweise belastend empfunden. Ein gutes Arbeitsklima, gegenseitiger Respekt und ein wertschätzender Umgang sollten selbstverständlich sein. Leider hatte ich nicht den Eindruck, dass diese Aspekte ausreichend im Mittelpunkt standen.
Image
Mein persönlicher Eindruck vom Image der IC Property Service GmbH hat sich im Laufe meiner Zeit dort drastisch verschlechtert. Aus meiner Sicht ist das Ansehen des Unternehmens rapide gesunken. Besonders kritisch sehe ich die hohe Mitarbeiterfluktuation und die zahlreichen personellen Abgänge, die ich während meiner Zeit im Unternehmen wahrgenommen habe.
Wenn viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen oder entlassen werden und gleichzeitig eine hohe Arbeitsbelastung, enormer Zeitdruck und eine mangelhafte interne Kommunikation bestehen, wirft das aus meiner Sicht erhebliche Fragen zur Unternehmenskultur und zur langfristigen Personalstrategie auf.
In einer Branche, in der Zuverlässigkeit, Qualität und Vertrauen entscheidend sind, halte ich diese Entwicklung für besonders bedenklich. Mein Eindruck ist, dass die Mitarbeiter unter den bestehenden Rahmenbedingungen häufig an ihre Grenzen gebracht werden, anstatt nachhaltig gefördert und langfristig gehalten zu werden. Teilweise entsteht dadurch für mich das Bild einer regelrechten Arbeitnehmerverbrennungsmaschine, bei der Mitarbeiter stark beansprucht werden und personelle Wechsel zum wiederkehrenden Problem werden.
Work-Life-Balance
Durch die Vertrauensarbeitszeit war eine gewisse Flexibilität gegeben, weshalb ich diesen Bereich mit drei Sternen bewerte. Allerdings hängt ein gutes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben nicht allein von flexiblen Arbeitszeiten ab, sondern auch davon, wie gut die Arbeitsbelastung organisiert ist und wie verlässlich die Rahmenbedingungen sind. Vertrauensarbeitszeit kann Vorteile bieten, setzt aber auch Vertrauen, Eigenverantwortung und klare Absprachen voraus. Insgesamt sehe ich hier sowohl positive Aspekte als auch Verbesserungsbedarf.
Karriere/Weiterbildung
Die Unterstützung bei Weiterbildungen habe ich als sehr eingeschränkt empfunden. Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend gefördert. Wenn Weiterbildungen angeboten oder ermöglicht werden, sind diese nach meiner Erfahrung teilweise an Vereinbarungen geknüpft, die eine sehr langfristige Bindung an das Unternehmen vorsehen.
Solche Bedingungen können Mitarbeiter davon abhalten, Weiterbildungsangebote überhaupt wahrzunehmen, da sie sich dadurch über einen langen Zeitraum an den Arbeitgeber gebunden fühlen. Eine Weiterbildung sollte in erster Linie dazu dienen, Kompetenzen auszubauen und berufliche Perspektiven zu verbessern, und nicht das Gefühl vermitteln, sich dadurch langfristig verpflichten zu müssen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsgestaltung habe ich als wenig flexibel empfunden. Verhandlungsspielraum beim Gehalt schien nur begrenzt vorhanden zu sein. Als Begründung wurde nach meiner Erfahrung seitens des Unternehmens wiederholt angeführt, dass nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stünden. Das macht es schwierig, die eigene Vergütung weiterzuentwickeln und die geleistete Arbeit angemessen honoriert zu sehen.
Gerade wenn die Arbeitsbelastung und der Zeitdruck hoch sind, sollte auch die Vergütung ein Thema sein, mit dem sich ein Arbeitgeber ernsthaft auseinandersetzt. Insgesamt hätte ich mir mehr Offenheit bei Gehaltsverhandlungen, bessere Entwicklungsmöglichkeiten bei der Vergütung und eine stärkere Wertschätzung der Mitarbeiterleistung gewünscht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel Papierverschwendung
Kollegenzusammenhalt
Für die Kollegen würde es sich lohnen zu bleiben.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Besonders enttäuschend war für mich der Umgang der Geschäftsführung mit der Abgabe eines großen Mandats und den daraus resultierenden Kündigungen zahlreicher Mitarbeiter. Die betroffenen Mitarbeiter wurden nach meiner Erfahrung völlig unvorbereitet mit dieser Situation konfrontiert. Statt frühzeitig und offen zu kommunizieren, fand offenbar keine ausreichende vorherige Information statt. Teilweise erfuhr man erst durch eine Kündigung im Briefkasten davon, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden sollte.
Besonders kritisch sehe ich, dass nach meinem Eindruck auch die Teamleiter nicht angemessen einbezogen und zu den Auswirkungen dieser Entscheidung angehört wurden. Von einer verantwortungsvollen Geschäftsführung hätte ich erwartet, dass sie die betroffenen Mitarbeiter respektvoll behandelt, rechtzeitig informiert und ihnen zumindest die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch gibt.
Unternehmerische Entscheidungen mögen notwendig sein, aber die Art und Weise, wie sie umgesetzt werden, sagt viel über die Führungskultur aus. Dieser Vorgang hat mein Vertrauen in die Geschäftsführung erheblich beeinträchtigt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen habe ich als sehr belastend empfunden. Die Arbeitsmenge war aus meiner Sicht deutlich zu hoch und der Zeitdruck teilweise extrem. Hinzu kommt ein sehr schlechter Informationsfluss: Wichtige Informationen wurden häufig nicht rechtzeitig weitergegeben, während die Fristen für die Umsetzung der Aufgaben viel zu knapp bemessen waren.
Dadurch entsteht ein enormer Stress, der sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit und die Motivation der Mitarbeiter auswirken kann. Eine solche Arbeitsweise halte ich für problematisch, insbesondere wenn gleichzeitig klare Strukturen und eine vernünftige Planung fehlen.
Auch die Zuständigkeiten waren aus meiner Sicht nicht ausreichend voneinander abgegrenzt. Es fehlte an klaren Verantwortlichkeiten, verlässlichen Absprachen und einer rechtzeitigen Kommunikation. Die Kombination aus hoher Arbeitsbelastung, unrealistischen Fristen und fehlenden Informationen macht den Arbeitsalltag unnötig schwierig und belastend.
Hier besteht meiner Meinung nach erheblicher Verbesserungsbedarf. Eine angemessene Aufgabenverteilung, realistische Fristen, klare Zuständigkeiten und ein funktionierender Informationsfluss sollten grundlegende Vorausset
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen empfand ich als sehr schlecht. Als Mitarbeiter hatte man häufig das Gefühl, wichtige Informationen gar nicht oder erst viel zu spät zu erhalten. Eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe sieht für mich anders aus.
Auch die Geschäftsführung hat aus meiner Sicht kein überzeugendes Bild abgegeben. Ankündigungen und Versprechen wurden gemacht, jedoch hatte ich nicht den Eindruck, dass diesen konsequent Taten folgten. Dadurch geht Vertrauen verloren und die Glaubwürdigkeit der Führung leidet erheblich.
Insgesamt hätte ich mir deutlich mehr Offenheit, Verlässlichkeit und eine bessere Informationsweitergabe gewünscht. Mitarbeiter sollten nicht ständig das Gefühl haben, im Unklaren gelassen zu werden. Wer von seinen Angestellten Engagement und Leistung erwartet, sollte ihnen auch die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen und zu seinen Zusagen stehen.
Gleichberechtigung
Ist in Ordnung.
Interessante Aufgaben
Nichts zu erwähnen.