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Zuletzt aktualisiert am 17.3.2026
Die INTER Versicherungsgruppe wird von Mitarbeiter:innen mit gemischten Bewertungen beurteilt. Die Work-Life-Balance wird überwiegend positiv eingeschätzt, wobei besonders die flexible Heimarbeit und die Rücksichtnahme auf Familie und Hobbys hervorgehoben werden. Allerdings gibt es in manchen Servicebereichen weniger Flexibilität, und einige Mitarbeiter:innen berichten von hohem Stress und sogar freiwilliger Samstagsarbeit. Bei Führungskräften und Kommunikation zeigt sich ein negativeres Bild: Viele Mitarbeiter:innen bemängeln, dass Vorgesetzte zu wenig Zeit haben, Informationen zurückhalten und Versprechungen nicht einhalten. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter hohem Druck und zu wenig Personal, während Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungen zwar existieren, aber je nach Alter und Bereich unterschiedlich zugäng...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei der INTER Versicherungsgruppe wird überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die flexible Homeoffice-Regelung, die es vielen Mitarbeiter:innen ermöglicht, private Termine wahrzunehmen und ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Auch die Rücksichtnahme auf Familie, Urlaub und Hobbys wird von einigen Beschäftigten geschätzt. Die Gleitzeit und die Möglichkeit, zusätzliche Urlaubstage zu kaufen, tragen ebenfalls zur positiven Bewertung bei.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Einige Mitarbeiter:innen berichten von hohem Stress, der die positiven Aspekte der flexiblen Arbeitsgestaltung einschränkt. In manchen Abteilungen, besonders in Servicebereichen, scheint die Flexibilität geringer zu sein. Vereinzelt wird von freiwilliger Samstagsarbeit und einer unausgewogenen Arbeitsverteilung zwischen Vollzeit- und Teilzeitkräften berichtet, was bei einigen Betroffenen zu Überlastung führt. Trotz dieser Kritikpunkte überwiegt insgesamt der positive Eindruck der Work-Life-Balance.
Das Vorgesetztenverhalten bei der INTER Versicherungsgruppe wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, wobei die Gesamtstimmung ausgewogen ist. Einerseits schätzen Mitarbeiter:innen, dass einige Führungskräfte gute Beziehungen pflegen, ansprechbar sind, Unterstützung bieten und Autonomie gewähren. Die direkte Führungsebene wird teilweise als angemessen beschrieben. Andererseits berichten mehr Mitarbeiter:innen von negativen Erfahrungen: Führungskräfte hätten aufgrund neuer Strukturen zu wenig Zeit für ihre Mitarbeiter:innen, würden Informationen zurückhalten und Versprechungen nicht einhalten. Einige Vorgesetzte werden als abwesend wahrgenommen oder es wird bemängelt, dass sie lediglich Entscheidungen von oben umsetzen. Auch fehle manchen Führungskräften ein authentisches Einfühlungsvermögen, und es wird angeregt, dass einige von Führungstrainings profitieren könnten.
Die Kommunikation bei der INTER Versicherungsgruppe wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders die Kommunikation zwischen den Abteilungen wird als mangelhaft beschrieben, wobei relevante Informationen oft verloren gehen, während unwichtige Details übermäßig verbreitet werden. Einige Beschäftigte berichten, dass sie wichtige Neuigkeiten nur über Büroklatsch erfahren, da die offizielle Informationsweitergabe unzureichend ist. Auch die Unterstützung durch Führungskräfte wird als zu gering empfunden. Mitarbeiter:innen haben zudem den Eindruck, dass ihre Stimme trotz konstanter Kommunikation nicht wirklich gehört wird und dass Protokolle von Meetings selten sind. Insgesamt besteht im Bereich der Kommunikation nach Meinung der Belegschaft erhebliches Verbesserungspotenzial.
Die Arbeitsatmosphäre bei der INTER Versicherungsgruppe wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders hervorgehoben wird der konstante Stress und hoher Arbeitsdruck, der durch zu wenig Personal für die vorhandene Arbeitslast verstärkt wird. Einige Beschäftigte bemängeln, dass Vorgesetzte sie wie kleine Kinder behandeln, während andere berichten, dass sich die Atmosphäre von ehemals gut zu nüchtern, kühl und ohne Einfühlungsvermögen verändert hat. Die verbreitete Heimarbeit wird als Hindernis für eine positive Arbeitsatmosphäre angesehen, da der persönliche Kontakt fehlt. Zudem wirkt sich die Einstellung mancher langjähriger Kolleg:innen, die nostalgisch auf entspanntere Zeiten zurückblicken, dämpfend auf die allgemeine Stimmung aus.
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