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Jungheinrich 
PROFISHOP 
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KG
Bewertungen

143 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 58%
Score-Details

143 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Enttäuschung

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Bewertungen.

Die wichtigste Resource ist das Personal. Und dies muss ankommen, aber tut es nicht.

Verbesserungsvorschläge

- Auf die Mitarbeiter eingehen und anhören.
- Ganz klar an der Kommunikation arbeiten
- Wertschätzung der Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Kontrolle ist in der Führungsebene sehr wichtig. Kaum Sachen die nicht kontrolliert werden. Es gibt keine Wertschätzung. Die Stimmung der Belegschaft ist zu spüren.

Image

Im Namen steckt Jungheinrich

Work-Life-Balance

Für Urlaub gibt es klare Regelungen.
Homeoffice ist möglich.

Gehalt/Benefits

Für die Arbeit und Aufgaben mittlerweile deutlich zu wenig.
Es ist mittlerweile ein Allround Job.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Joa wahrscheinlich ok

Kollegenzusammenhalt

Das einzige positive

Umgang mit älteren Kollegen

Meine Antwort auf den Arbeitgeberkommentar:

vielen Dank für die Rückmeldung.

Ich verstehe, dass Kritik manchmal anders wahrgenommen wird.
Dennoch basiert meine Bewertung auf persönlichen Eindrücken und konkreten Erfahrungen. Schade finde ich, dass man sich pauschal davon distanziert. Ich bin mir auch dessen bewusst, das Kununu nicht der passende Ort für Zwiegespräche ist.

Jedoch bin ich der Ansicht, das man bei dem einen oder anderen Punkt für ein klareres und transparenteres Bild hätte sorgen können.

Des Weiteren ist mir aufgefallen, deine Antwort gleicht wortwörtlich der Reaktion auf einer anderen Bewertung. Das hinterlässt den Eindruck, dass es weniger um inhaltliche Auseinandersetzungen geht, sondern eher um eine standardisierte Außendarstellung.
Das steht nach meinem Empfinden im Widerspruch zu deinem letzten Absatz.

Ich hoffe dennoch, das kritisches Feedback, auch wenn es unbequem ist, langfristig als Chance für Entwicklung verstanden wird.

Ich werde hierzu keinen weiteren Kommentar mehr abgeben.

Vorgesetztenverhalten

Der eine Stern gilt meiner/ meinem direkten Vorgesetzten. Ansonsten 4 Sterne Abzug wegen GF und Personalabteilung. Perso hat meiner Erachtens viel zu viel Entscheidungsgewalt über Themen die sie nicht zu bestimmen haben. GF schlägt gerne mit Alibivergleichen um sich und trifft Entscheidung ohne Rücksicht auf Verluste. Hier fehlt es mir an Ehrlichkeit.

Arbeitsbedingungen

Lieblos eingerichtet. Viele Stühle kaputt hier könnte man mit deko viel machen.

Kommunikation

Am liebsten 0 Sterne. Die Kommunikation existiert quasi gar nicht. Gehaltsstreichungen werden erst auf dem letzten Drücker bekanntgegeben. Als bsp. die Gehaltserhöhung hätte mit Mai Gehalt kommen sollen und Mitte Mai gibt es ein Unternehmensmeeting wo seitens der GF mit nicht nachvollziehbaren Argumenten erläutert wird warum es dieses Jahr eine Gehaltsstreichung gibt. Abgerundet natürlich mit dem Fingerzeig „Anderen Unternehmen geht es auch schlecht, wenn nicht sogar schlechter“…Über eine Alternative wurde auch nicht nachgedacht.

Gleichberechtigung

Joa wahrscheinlich ok

Interessante Aufgaben

Für Leute die Lust haben auf ständige Veränderungen und Anpassungen. Ein ständiges hin und her. Auflösen von Abteilungen und integrieren in den Vertrieb. Das Motto „Der Vertrieb macht die Mehrarbeit schon“ Und am Ende des Jahres hält unser GF eine Ansprache mit dem Zitat: „Legt euch das Danke unter euren Weihnachtsbaum“. Viele von uns haben eine Prämie erwartet so wie jedes Jahr.
Aber solch ein Satz reißt es raus!

Wissen festigen und im Kern zu bleiben nicht mehr möglich.


Karriere/Weiterbildung

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für Dein offenes und ausführliches Feedback. Wir schätzen es, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke und Erfahrungen mit uns zu teilen. Gleichwohl hätten wir uns über einen direkten und persönlichen Dialog hierzu gefreut.

Deine geäußerten Kritikpunkte können wir in der geschilderten Form größernteils nicht nachvollziehen. Insbesondere pauschale Aussagen oder haltlose Thesen, die dem Grundverständnis unserer Zusammenarbeit oder unserem Umgang mit Mitarbeitenden widersprechen, teilen wir nicht und distanzieren uns hiervon ausdrücklich. Unsere tägliche Arbeit ist von dem Ziel geprägt, ein wertschätzendes und verantwortungsvolles Miteinander zu fördern, sowohl in der Führung, der Kommunikation, als auch einer wertschätzenden Arbeitskultur und im Umgang mit individuellen Bedürfnissen und Entwicklungschancen.

Wir möchten betonen, dass uns Transparenz, Dialog und Mitgestaltung wichtig sind. Daher stehen wir jederzeit für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Sei es im vertraulichen Gespräch oder über unser zentrales HR-Postfach (humanresources@jh-profishop.de). Nur durch direktes Feedback und konstruktive Gespräche lassen sich Herausforderungen gemeinsam klären und Verbesserungen gestalten.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Was sagt man dazu…?!

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass er Arbeitsplätze geschaffen hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wo anfangen und wo aufhören??

Verbesserungsvorschläge

Ich kann nur noch den Kopf schütteln. Wo soll ich anfangen…?

Arbeitsatmosphäre

Ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich… sicherlich spielen momentan verschiedene Faktoren eine Rolle (angekündigter möglicher Stellenabbau -> kein Freiwilligenprogramm, schlechte Entlohnung; keine Boni; kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld). Ansonsten sind sehr viele Kollegen (exkl. Führungskräften) wirklich cool drauf.

Image

Lebt vom Konzern. Fragt sich wie lange..

Work-Life-Balance

(Bewusst) Kein Kommentar.

Karriere/Weiterbildung

Wer will, der kann.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Abteilung unterschiedlich. In meiner Abteilung performen die Leute sehr unterschiedlich. Nicht alle sind gleich motiviert und dementsprechend gibt’s manchmal Stress bei der Aufgabenverteilung.

Vorgesetztenverhalten

(Bewusst) Kein Kommentar.

Arbeitsbedingungen

In meiner Abteilung scheint die eine oder andere Entscheidung auf Basis der Nase getroffen worden zu sein.

Kommunikation

Mit dem alten GF schlecht gewesen; aktuell ist die Kommunikation mit dem neuen GF auf eine andere Weise schlecht… vor rund 2 Monaten wurde angekündigt, dass voraussichtlich zu dann und dann abgebaut wird…. Joa, was soll ich sagen… genau dabei ist es auch geblieben. Kein Freiwilligenprogramm - nix. Man hat die Leute zwar informiert, aber keine Lösungen o.ä. vorgestellt. Die Info hat sich natürlich wie ein Lauffeuer in der Firma verbreitet. Seitdem ist die Stimmung nicht besser geworden. Lange Gesichter, keine neuen Infos. Es kommt in der Belegschaft halt so an, als würde man darauf hoffen, dass die Leute von selbst gehen. Man hat echt das Gefühl, man ist sich selbst überlassen.

Gehalt/Benefits

Beim Konzern IG Metall Vertrag; Bei uns gibt’s nur das selbst verhandelte Gehalt.

Gleichberechtigung

Bisher nichts negatives mitbekommen

Interessante Aufgaben

Wer sucht, der findet. Ständig wechselnde Prozesse in der eigenen Abteilung und den anderen Abteilungen, mit denen man im Alltag regelmäßig zusammenarbeitet. Eigentlich sollte keinem langweilig werden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung. Es tut uns leid zu lesen, dass du uns aktuell nicht als positiven Arbeitgeber erlebst und deine Erfahrungen dementsprechend ausgefallen sind.

Den von dir angesprochenen Unmut, insbesondere im Hinblick auf die Kommunikation, können wir nachvollziehen und nehmen diese Rückmeldung ernst.

Solltest du darüber hinaus Gesprächsbedarf haben oder einzelne Punkte näher besprechen wollen, kannst du dich jederzeit gerne per E-Mail (humanresources@jh-profishop.de) an uns wenden oder mit uns in ein persönliches und vertrauliches Gespräch gehen.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Zwischen Komfort und Stillstand: Gute Work-Life-Balance trifft auf Führungsdefizite und fehlende Wertschätzung

2,1
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Homeoffice
- kein Leistungsdruck / geringe Anforderungen
- relativ flexible Arbeitszeiten
- flexible Urlaubsgestaltung (in Absprache)
- flexible Wahrnehmung von privater Termine
- solide Bereitstellung von Arbeitsmitteln

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- 40-Stunden-Woche
- Fehlende Motivation
- Fehlende Wertschätzung
- schlechte Kommunikation
- Führungsebene

Verbesserungsvorschläge

- Geschäftsführung ersetzen
- Leistungsträger halten, fördern und Leistung wertschätzen
- umfassende Personalkürzungen vornehmen (Personalabteilung, Low-Performer)
- positive Streitkultur ins Leben rufen (Abrücken von der „Wegduck-Mentalität“)
- Führungskräfte hinsichtlich der Führungskompetenzen hinterfragen (ersetzen oder Schulungen/Kontrolle)
- neue Strukturen schaffen
- Homeoffice ausweiten (Stichwort Nachhaltigkeit)
- Fortbildungsmaßnahmen wie Persönlichkeitsentwicklung für „impulsive“ Kollegen

Arbeitsatmosphäre

Im Team ist die Arbeitsatmosphäre im Büro vor Ort in Ordnung und unternehmesübergreifend als nüchtern zu bezeichnen. Zeitweise und abhängig von den Befindlichkeiten der Kollegen, leidet die Konzentrationsfähigkeit. Insbesondere aufgrund schlechter Belüftung, privater Unterhaltung und Bewegungsaktivitäten abseits der Pausenzeiten.
Drucksituation seitens Vorgesetzten habe ich weder selbst noch bei Kollegen aktiv wahrgenommen.
Fairness lebt der Jungheinrich Profishop nicht. Gelebt wird eine Ja-Sager-Mentalität in Verbindung mit einer großen Portion Vitamin B. Arbeitsleistung wird nur unter gewissen Voraussetzungen (s.u.) honoriert.

Image

Die Bewertungen der Kunden über Trustpilot und Google sagen alles!
Im Profishop haperte es in viele Bereichen (Lieferanten, externe Dienstleister/Call Center, Management, Prozesse etc.). Somit leidete das Image des Profishops und somit auch stellvertretend das Image des Konzern.
Unter neuer Führung mit neuen Impulsen hätte der Profishop mit Sicherheit viel Potenzial zurück auf dem Wachstumsweg zu kommen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance würde ich als positiv bezeichnen.
Es bestand die Möglichkeit (je nach Arbeitsweg und Raumausstattung) für bis zu vier Tage die Woche im Homeoffice zu arbeiten.
Allerdings bei einer 40-Stunden-Woche (in Vollzeit).
Es gibt 30 Tage Urlaub und bei entsprechender mehrjähriger Unternehmenszugehörigkeit weitere Urlaubstage.
Privattermine konnten in der Regel in Absprache kurzfristig wahrgenommen werden. Auch die Arbeitszeiten ließen sich recht flexibel einteilen (Kernarbeitszeit je nach Abteilung).
Auch die Urlaubstage ließen sich nach Rücksprache im Team flexibel einteilen.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits unter den Punkten oben beschrieben, sind die Perspektiven und Aufstiegschancen (Stand 11/2025) sehr überschaubar. Wer Karriere machen möchte, sollte sich anderweitig umschauen.
Sollte man jedoch auf der Suche nach einer drucklosen Tätigkeit mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten zu Lasten der Kollegen sein, könnte der Profishop eine tolle Chance bieten.
Viele strebten einen Wechsel zum Konzern an (bessere Konditionen). Auch hier sind mir nur Wechsel mit Hilfe von Vitamin B bekannt.

Gehalt/Benefits

Wie bereits unter dem Punkt Gleichberechtigung beschrieben, waren die Gehälter intransparent.
Angeblich existiert ein Gehaltsrahmen in den jeweiligen Abteilungen.
Unter den Kollegen gingen die Gehälter - ohne Plausibilität - weit auseinander.
Die in den damals beschäftigten Abteilungen Vielzahl an Low-Performern erschienen mir als absolut fair bezahlt.
Ich persönlich wurde zu keinem Zeitpunkt fair bezahlt und hatte auch nicht die gewünschte Wertschätzung für die geleistete Arbeit erfahren.
Weihnachts- oder Urlaubsgeld wurde im Profishop nicht gezahlt. Damals wurde immerhin die Inflationsausgleichsprämie ausgezahlt.
2025 wurden keine Gehaltsanpassungen angesichts der wirtschaftlichen Lage vorgenommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Retouren wurden vermieden, allerdings in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen.
Aus Nachhaltigkeitsgründen müsste weitere Heimarbeit ermöglicht werden (Verkehrentlastung, Energie etc). Das Vertrauen ließ allerdings mehr und mehr zu wünschen übrig (zu Recht, s.o. Stichwort Low-Performer).

Kollegenzusammenhalt

In meinen Einsatzbereichen gab es so gut wie keine Auffälligkeiten was die Zusammenarbeit mit Kollegen betrifft. Jedoch wird in dem Teams sehr viel hintenherum gesprochen (sowohl über Kollegen als auch Vorgesetzten). Viele Kollegen hatten diverse Themen mit Vorgesetzten und Arbeitsbedingungen, jedoch war kaum jemand in der Lage, diese auch bei den Vorgesetzten anzusprechen (Stichwort Wegduck-Mentalität). Einige Kollegen nahmen Anmerkungen zu fachlichen Themen persönlich und somit sehr zu Herzen (Stichwort Professionalität und Belastbarkeit).
Jegliche Führungskräfte ignorieren derartig angesprochene Themen wiederholend weg.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden häufig hinsichtlich digitaler Prozesse mitgezogen. Langjährige Kollegen wirkten teilweise etwas verloren. Viele Kollegen, die teilweise 20 Jahre im Unternehmen waren, hatten sich mit jeglichen Befindlichkeiten im Profishop arrangiert und blieben aus Bequemlichkeitsgründen im Unternehmen.
Lediglich wenige langjährige Führungskräfte hatten den Absprung im kriselnden Konzern geschafft.
Grundsätzlich gab es jedoch viele langjährige Kollegen, die im Laufe der Jahre einen Aufstieg geschafft hatten (unabhängig davon, ob überhaupt Führungskompetenzen erkennbar waren).

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten in Konfliktsituationen war stets geprägt von Ignoranz und Desinteresse.
Jegliche angesprochene Themen, Fehlverhalten etc. ließ man ins Leere laufen.
Low-Performer haben im Unternehmen Oberwasser. Es gibt keine Konsequenzen unabhängig von Performance, Fehltagen, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit oder Engagement. Jeder machte quasi was und wie er will und das zu Lasten derjenigen, die den Laden am Laufen gehalten haben.
Die Vorgesetzten hatten keine Entscheidungsgewalten (Thema Gehalt, Personal etc). Alles lief über die Geschäftsführung. Somit wartete man auf diverse Entscheidungen zu diversen Themen Monate bis Jahre auf eine Rückmeldung.
Die Geschäftsführung lebte eine Gesprächsführung aus dem letzten Jahrhundert. Wertschätzung, Anerkennung, Empathie und Motivation den Mitarbeitern gegenüber ließ man schmerzlich vermissen. Man hatte den Eindruck, dass nur eigene (finanzielle) Interessen (Ansehen im Konzern) im Vordergrund standen.

Arbeitsbedingungen

Nüchterne Büroräume und verschmutze und schlecht ausgestattete Pantry-Küchen auf 3.Etagen.
Im Erdgeschoss moderner Aufenthaltsraum und Meetingräume. Die anderen Etagen könnten ebenfalls neue Impluse vertragen (defekte Tische, Bürostühle, schlechte Belüftung, in den Sommermonaten je nach Büro unerträglich). Wöchentlich gab es Obstkörbe. Es waren stark verunreinigte Kaffee-/Kakaovollautomaten vorhanden. Darüber hinaus auch Mitarbeiterräume mit Kickertisch, Konsole etc.

Kommunikation

Unternehmensübergreifend und Teamintern haben wöchentliche bis 3-monatliche Meetings stattgefunden. Leider lies die Geschäftsführung 2024 vermissen, dass der Konzern unter Margendruck und somit Umsatzeinbußen leidet. Gerne hätten viele Kollegen diese Information insbesondere in der vom CEO der AG übermittelten Eindringlichkeit gehört (Stichwort Perspektivlosigkeit / Weiterentwicklungspotenziale).
Impulse und Ideen drangen nicht bei der Geschäftsführung, die alleinig jegliche Entscheidungen trifft, nicht durch. Viele Maßnahmen, die während meines Beschäftigungsverhältnisses durchgesetzt wurden, hätten zu einem früheren Zeitpunkt bereits gesehen und mit geringen Mitteln/Aufwänden durchgeführt werden können.
Die Kommunikation mit der Personalabteilung war sehr umständlich, langwierig und ermüdend.
Funktion und Aufgaben der Personalabteilung waren mir bis zum Austritt nicht bekannt und die Abteilung erschien für mich als vollkommen überflüssig.

Gleichberechtigung

Vitamin B in Kombination mit einer ausgeprägt devoten und kritikfreien Charakter ist das einzige Mittel um Aufzusteigen. Die Gehälter waren sehr intransparent und losgelöst von Erfahrungswerten, Bildungsabschluss, Leistung und Motivation. Ob auch ein Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern existierte, kann ich nicht beantworten. Grundsätzlich war in der Leitungsebene ein erheblicher Männerüberschuss vorhanden.

Interessante Aufgaben

Übergreifen bietet der Jungheinrich Profishop spannende Aufgabenbereiche, nur erlangte man wenig Einblick (praktische Erfahrung) zu vielen Bereichen im Unternehmen. Gerne hätte ich eine Expertise in anderen Geschäftsbereichen aufgebaut.
Im eigenen Aufgabengebiet scheiterte die Einflussnahme zur Ausgestaltung an der Bereitschaft der Vorgesetzten bzw. der Geschäftsführung.
Die Strukturen waren zum Teil sehr verhärtet und man ist lieber nach der Philosophie „alles bleibt beim Alten“ verfahren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe ehemalige JH‑PROFISHOPLERIN,
lieber ehemaliger JH‑PROFISHOPLER,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns rückblickend Dein Feedback mitzuteilen. Auch die Rückmeldungen ehemaliger Mitarbeitender sind für uns wichtig, da sie uns dabei unterstützen, unsere Prozesse und Strukturen zu reflektieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Deiner Bewertung entnehmen wir, dass Dein Austritt voraussichtlich im November 2025 erfolgt ist. In den vergangenen rund sechs Monaten haben wir verschiedene Themen weiterentwickelt und Veränderungen angestoßen, die in Deiner Bewertung verständlicherweise nicht abgebildet werden konnten und diese somit den damaligen Stand widerspiegelt. Wir schätzen es dennoch, wenn Themen, die einen weiterhin beschäftigen, offen angesprochen werden und gehen mit konstruktivem Feedback stets verantwortungsvoll um.

Gleichzeitig bedauern wir es, dass wir Deinen Erwartungen nicht vollständig gerecht werden konnten und wir für Dich nicht der optimale Arbeitgeber waren.

Für Deine berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Dir weiterhin alles Gute und hoffen, dass Du inzwischen einen Arbeitgeber gefunden hast, der besser zu Dir und Deinen Vorstellungen passt.


Viele Grüße
Dein ehemaliges HR‑Team

Ein guter Chef macht viel aus

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Jungheinrich PROFISHOP in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Abteilung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die andere Abteilung. Die macht das Unternehmen kaputt.

Verbesserungsvorschläge

Gut oder schlecht arbeiten: Es kommt ganz darauf an du landest. Im Grunde gibt es zwei Abteilungen. Abteilung E und Abteilung B. Abteilung E hat einen kompetenten, durchsetzungsstarken Chef der genau weiß wie man das beste aus der Abteilung macht. Stellt gute Leute ein. Schützt Teams vor Kündigungen. Sorgt für gutes Gehaltplus in dieser Wirtschaftslage und Technik die funktioniert und das arbeiten erleichtert. Das macht das alle bei uns ihre Arbeit sehr gerne und vor allem gut machen. Und schnell. Muss auch so sein heutzutage! Sonst läuft es nämlich wie in Abteilung B. Egal was du mit denen erarbeiten musst: Es dauert immer sehr lange. Wochen manchmal Monate. 1000 Meetings. Und am Ende passiert nichts. Es wird nur geblockt und abgelehnt. Laune ist da bei vielen auch echt mies. Keiner hat Bock auf die. Viele kündigen da. Statt kompetent zu arbeiten wird alles bei Copilot eingegeben.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Abteilung super. Unternehmensweit nicht so gut.

Image

Ist nicht immer alles perfekt. Aus meiner Abteilung stehen aber alle hinter der Firma. Macht ja auch viel für uns in schweren Zeiten. Finde ich nicht selbstverständlich.

Work-Life-Balance

Passt alles: Keine Überstunden und nur selten Stress.

Karriere/Weiterbildung

Bin ich ehrlich: Nur reinhängen bringt nichts Musst auch etwas Glück haben. Weiterbildung eigentlich nur über online Kurse. Ist etwas schade. Aber was will man machen wenn Alternativen so teuer sind?

Gehalt/Benefits

Super! Trotz schwieriger Wirtschaftslage gibt es für die ganze Abteilung ein saftiges plus und sogar noch Erhöhung von Budgets und Fachmessenbesuche.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Muss man wirklich sagen: Da ginge noch viel mehr. Aber nicht bei der Wirtschaftslage.

Kollegenzusammenhalt

In meiner Abteilung super Kollegen: Kompetent, freundlich, schnell, hilfsbereit, immer offen Ohr. Auch Geschäftsführer super Typ.

Umgang mit älteren Kollegen

Glaube ganz gut. Man merkt aber schon das einige nicht so ganz mitkommen.

Vorgesetztenverhalten

In meiner Abteilung bester Chef und tolle Teamleiter.

Arbeitsbedingungen

Schöne Räume mit viel Fenster und Licht und Pflanzen. Große Küche! Lecker Kantine nicht weit weg. Laptops sind okay aber IT ist manchmal langsam bei Problemen.

Kommunikation

In meiner Abteilung gut. Auch wenn einem von oben nie die ganze Wahrheit erzählt wird. Aber man muss auch nicht immer alles wissen.

Gleichberechtigung

Hier geben zum Glück noch echte Männer den Ton an. Gibt zwar auch Frauen in Führungspositionen. Aber die sind eh meist Teilzeit oder haben nicht so viel zu melden.

Interessante Aufgaben

War früher nicht so viel interessant. Aber kommt gerade ganz viel neues rein mit KI.

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Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback und der positiven Bewertung! Es freut uns wirklich, dass du dich in deiner Abteilung so wohlfühlst und die Arbeitsatmosphäre, den Teamzusammenhalt und das Führungsverhalten dort so positiv erlebst.

Im Hinblick auf die geäußerte Aussage zur Gleichberechtigung möchten wir eine klare Position einnehmen: Diese Meinung lehnen wir als Jungheinrich PROFISHOP ausdrücklich ab. Die getroffene Formulierung widerspricht unseren Verhaltensweisen vom "Jellow Way", in der wir uns füreinander einsetzen, uns vertrauen und mit gegenseitigem Respekt behandeln.

Abwertende Aussagen gegenüber Menschen aufgrund ihres Geschlechts, Alters, ihrer Religion oder ähnlicher Merkmale sind für uns nicht hinnehmbar und haben somit beim Jungheinrich PROFISHOP keinen Raum.

Danke dennoch für deine Offenheit. Dein weiteres konstruktives Feedback nehmen wir ernst und nutzen es, um gezielt an Verbesserungen zu arbeiten.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Wird halt nicht mehr besser...

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte sich viel mehr um die Mitarbeiter bemühen die noch nicht gekündigt haben statt nur auf Einsparungen und Digitalisierung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird von Jahr zu Jahr schlechter. Aktuell hat fast jeder Angst um seinen Job da massive Einsparungen getroffen werden sollen und immer mehr Aufgaben an ein Callcenter ins Ausland gehen.

Image

In vielen Stellenanzeigen wird suggeriert das man sich bei der AG bewirbt. Dies ist natürlich nicht der Fall und das erwachen kommt dann im Bewerbungsgespräch. Ohne den Namen Jungheinrich wäre es noch schwieriger

Work-Life-Balance

Gleitzeitig und Homeoffice

Karriere/Weiterbildung

Es gibt eine Lernplattform die überall inter beworben wird. Zeit da mit zu machen hat aber keiner. Alle Stellen in Führungsebenen sind besetzt. Daher kein Aufstieg möglich.

Kollegenzusammenhalt

Aussage von vielen "Wenn die Kollegen nicht so nett wären, wären viele schon lange weg"

Vorgesetztenverhalten

In der Abteilung selbst gut aber darüber hinaus nicht.

Arbeitsbedingungen

Mischung zwischen Großraumbüros und kleinen Räumen. Einbuchen soll man sich wo man möchte. Gilt aber nicht für alle Teams. Ausstattung ist ok allerdings oft Störungen. Da das Gebäude an einer Hauptkreuzung liegt ist bei Fenster offen eine sehr hohe Lautstärke sodass man kaum arbeiten kann.

Kommunikation

Je höher die Position desto unterirdischer ist die Kommunikation

Gehalt/Benefits

Prämien gibt es keine, Gehaltserhöhung wird es auch im zweiten Jahr in Folge nicht geben. Wir sind ganz weit weg vom Standard der Jungheinrich AG. Kein Tarifvertrag! Es wurde mal die Aussage vom GF getroffen: "Wenn wir die gleichen Gehälter wie die AG zahlen würden, würde es den PROFISHOP nicht geben!" Kein Weihnachts- und Urlaubsgeld

Interessante Aufgaben

Aufgaben werden im Vertrieb immer mehr. Wir machen mittlerweile viele Sachen die nicht mal was mit Vertrieb zu tun haben nur weil Abteilungen aufgelöst wurden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so offen mit uns zu teilen. Dein Feedback zeigt deutlich, dass dir viele Themen am Herzen liegen und genau deshalb ist es uns wichtig, auf einige deiner Punkte einzugehen.

Wir bedauern, dass du die aktuelle Situation als belastend empfindest und Unsicherheit wahrnimmst. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, mehr Klarheit zu schaffen und unsere Mitarbeitenden bestmöglich mitzunehmen. Dein Hinweis, dass wir uns noch stärker um die Mitarbeitenden kümmern sollten, ist ein sehr wichtiger Punkt und diesen nehmen wir ernst.

Zum Thema Weiterbildung möchten wir hervorheben, dass wir vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung anbieten. Zusätzlich können im Jahresgespräch individuelle Trainings vereinbart werden. Wenn du dich weiterbilden möchtest, sprich deine Führungskraft gern aktiv an, damit entsprechende Kapazitäten berücksichtigt werden können.

Auch deine Rückmeldung zur Kommunikation auf höheren Ebenen nehmen wir sehr ernst. Wir schulen unsere Führungskräfte regelmäßig und arbeiten kontinuierlich daran, unsere interne Kommunikation weiter zu verbessern. Dies kommunizieren transparent in unserem Intranet.
Dass es im Büro laut sein kann, hängt mit der Gebäudelage zusammen, die bereits im Bewerbungsprozess ersichtlich war. Bei technischer Störung oder nicht einwandfreie Ausstattung bitten wir dich, dich direkt an unsere IT oder das Office Management zu wenden. Bereiche, die mit sensiblen Daten arbeiten, benötigen aus Datenschutzgründen separate Büros Hierfür bitten wir um Verständnis.

Als eigenständiges eCommerce-Unternehmen sind wir nicht an den Tarif der Muttergesellschaft angeschlossen. Unsere Gehälter sind branchenüblich und werden durch zahlreiche Benefits ergänzt, wie etwa Corporate Benefits, Company Bike, betriebliche Altersvorsorge, Zuschüsse zum Deutschland-Ticket (HVV), Kantinenzuschüsse sowie unsere Weiterbildungsplattform – um nur Einige zu nennen.

Dein Feedback macht deutlich, wie wichtig dir von dir angesprochenen Themen sind. Daher möchten wir dich ausdrücklich ermutigen, jederzeit offen und ohne Sorge mit uns in den Dialog zu treten. Nur gemeinsam können wir konstruktive Lösungen entwickeln und Verbesserungen erreichen. Alternativ steht dir auch jederzeit unser zentrales HR-Postfach (humanresources@jh-profishop.de) zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

Job interessant, Kollegen top, Führung kommunikativ schwach.

4,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung, Kollegen, Arbeitsinhalte,

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben

Verbesserungsvorschläge

Faire Gehälter (fair im Vergleich zu den Kollegen beim Mutterkonzern, fair im Hinblick auf eine wachsende Fülle an Aufgaben bei seit 2 Jahren stehengeblieben Gehältern, fair mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten)!!!!

Arbeitsatmosphäre

Sicherlich sind die Zeiten schwierig. Und als Betriebsausstatter für die Industrie und den Handel ist man von der wirtschaftlichen Flaute ebenfalls betroffen. Daher ist die Sorge, wie es weitergeht, bei allen Kollegen da. Darüber hinaus herrscht jedoch Frust in allen Abteilungen über die schwache Bezahlung und seit 2 Jahren ausgeblieben Gehaltserhöhungen.

Image

Sinkt.

Work-Life-Balance

Überstunden sind nicht erwünscht. Das Arbeitspensum ist mal herausfordernd, dann gibt es aber wieder Zeiten, in denen es ruhiger ist.

Kollegenzusammenhalt

Wie in jeder Firma. In der eigenen Abteilung dicke. Abteilungsübergreifend recht dünn.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nichts Negatives bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten verdienen durchweg 5 Sterne. Jede/r hat ihre/seine Schwächen, aber alle sind fair, kompetent, zuverlässig, hilfsbereit, klar, erreichbar.

Arbeitsbedingungen

Grossraumbüros. Flexible Arbeitsplätze, so dass sich jeder in ein belebtes oder ruhiges Büro buchen kann. Höhenverstellbare Tische. 2x pro Woche Obstkorb. Kaffee und diverse Getränke for free.

Kommunikation

Die Geschäftsführung kommuniziert denkbar unglücklich. Es werden Horrorszenarien in Meetings der gesamten Belegschaft entworfen, um zu begründen, warum es weiterhin keine Gehaltsanpassungen (nicht mal ein Mindestsatz, um die für alle steigenden Kosten abzufangen).

Gehalt/Benefits

Die Firma steht durch die permanente Zusammenarbeit im ständigen Vergleich mit dem Mutterkonzern Jungheinrich. Alle Kollegen wissen, dass Vergütung und alle Sozialleistungen beim Mutterkonzern deutlich besser sind, bei teilweise identischer Arbeit. Unter dem Aspekt und im Vergleich zum allgemeinen Hamburger Gehaltsniveau sind die Gehälter schlecht.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht beurteilen.

Interessante Aufgaben

Ja, interessant und abwechslungsreich.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback! Es freut uns sehr, dass Du so viele Bereiche bei uns positiv bewertest, besonders Deine Einschätzung zum Vorgesetztenverhalten, den interessanten Aufgaben und der Work-Life-Balance zeigt uns, dass wir in diesen wichtigen Punkten auf dem richtigen Weg sind.

Auch dass Du die flexiblen Arbeitsplätze und die Arbeitsbedingungen schätzt, nehmen wir gerne zur Kenntnis. Der starke Zusammenhalt in den Teams ist uns ebenfalls sehr wichtig.

Deine Kritik zur Vergütungssituation und zur Kommunikation nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass die wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für alle belastend sind und dass sich das auch auf die Stimmung auswirkt. Dein Hinweis auf die Gehaltsthematik ist für uns ein wichtiger Punkt.

Ein offener Dialog, sei es persönlich, oder über unser zentrales HR-Postfach (humanresources@jh-profishop.de) ist uns wichtig, um in transparenter Kommunikation auf Deine Anliegen einzugehen und gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Innovation war gestern - Stillstand ist heute.

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Noch ist Potenzial da, das Ruder rumzureißen. Es gibt einige, die noch nicht aufgegeben haben, aber es werden mit der Zeit weniger. Letztlich braucht es auch eine Führung, welche die Angestellten mitreißt und nicht vor den marktwirtschaftlichen Herausforderungen kapituliert und darauf hofft, dass sich die Zeiten von selbst zum Besseren wenden, denn:
"Vision ohne Handlung bleibt ein Traum. Handlung ohne Vision bleibt Zeitverschwendung."

Sollte sich hier nicht grundlegend etwas ändern, dann reiht sich Jungheinrich ingesamt nahtlos in das stillstehend ewig gestrige vor allem aber mutlose Unternehmertum deutscher Firmen ein - sehr schade.

Ex labore dignitas - Vergesst das bei eurem Vorhaben des Personalabbaus nicht!

Verbesserungsvorschläge

Zum Thema Arbeitsbedingungen:
Mir ist schleierhaft wie man eine Effizienzsteigerung etablieren will, wenn die eigenen Systeme und Anwendungen derart schlecht laufen. Nicht zuletzt sind auch viele der Angestellten mit der Bedienung dieser Systeme überfordert, weil nie in vernünftige Schulungen investiert wurde. Stattdessen schafft man überkomplexe Prozesse, welche diese Systeme nur halbgar und ohne Automatisierung bedienen und wundert sich, warum die Ergebnisse nicht stimmen.

Mein Vorschlag: Hört euch die Probleme im Arbeitsalltag eurer Angestellten an und schaut wie ihr diese gelöst bekommt! Weniger Frust = Mehr Effizienz

Ja, die Zeiten sind wirtschaftlich schwierig - aber deshalb ist es umso wichtiger eine Vision für die Zukunft zu haben und diese kann nicht lauten, dass man Personal abbaut und dann in Billiglohnländer flieht. Ihr entwürdigt hier eure Angestellten, die dieses Unternehmen bis hierhin getragen haben!

Arbeitsatmosphäre

Noch vor wenigen Jahren hätte ich hier 4 Sterne vergeben. Jedoch ist das Arbeitsumfeld mittlerweile vor allem zwischen den Abteilungen von Missgunst und Schuldzuschieberei geprägt. Viele Abteilungen, die voneinander abhängig sind, arbeiten aneinander vorbei und agieren lieber als eigene Ideenfabrik ohne interdisziplinär über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Aber wen verwundert das? Ist es doch so, dass das Einbringen von abteilungsübergreifenden Projekten vielmehr als Belastung oder Absprechen der eigenen Kompetenzen gesehen wird.

In meiner Abteilung ist zwar der Zusammenhalt da, doch die Gesichter sprechen bei der Bewältigung des Arbeitsalltags Bände. Freude an der Arbeit sieht anders aus.

Lösungsvorschlag: Hier ist vor allem das mittlere Management gefragt. Die Synergien sind da - und wenn ihr sie nicht seht, dann holt euch das Feedback aus euren Teams! Wenn dieses Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen nicht auf die Kette bekommt, sehe ich hier schwarz. Es gibt bereits zu viele verhärtete Fronten.

Image

Wie von vielen betont, profitiert dieses Unternehmen vom Image der Marke Jungheinrich. Aber der Konzern arbeitet mit seiner derzeitigen Strategie unweigerlich daran, dass dieses Risse bekommt.

Work-Life-Balance

Mobiles Arbeiten wird geduldet. 3 Tage Office, 2 HO. Urlaub kann unter Berücksichtigung von Vertretung flexibel gestaltet werden - dies kann bei kleineren Abteilungen aber auch gerne mal Probleme bereiten. Überstunden werden nicht erwartet. Alles in allem: Einer der wenigen Aspekte, bei denen es noch nichts zu beanstanden gibt.

Karriere/Weiterbildung

Die Weiterbildungsmaßnahmen, wenn man sie denn so nennen will, sind ein Graus. Die viel beworbene Plattform für die persönliche Weiterentwicklung bietet fachlich so gut wie keinen Mehrwert. Hier hat jedes YouTube-Tutorial mehr Informationsgehalt. Dazu sollte man aber auch sagen, dass fundierte Weiterbildung in Unternehmen global ein Auslaufmodell zu sein scheint und hier geht man scheinbar mit der Zeit.

Wer seinen beruflichen Werdegang verbessern will, findet hier durchaus viele Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Aber eine Karriereleiter, die eine entsprechende Vergütung mit sich bringt, sucht man hier vergebens.

Kollegenzusammenhalt

Wie von anderen erwähnt, agieren die meisten Abteilungen in sich als geschlossene Einheit. Abteilungsübergreifend muss man jedoch bei fachlichen Anliegen oft mit Widerstand rechnen. Erst durch Einsatz von viel Verhandlungsgeschick bei derartigen Anliegen lässt sich die Definition von "Kollegenzusammenhalt" in diesem Unternehmen erahnen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten haben ein offenes Ohr und nehmen sich auch die Zeit für die Probleme der Belegschaft. Doch scheinbar verhallt dieses Echo dann auch ungehört in die höheren Ebenen des Unternehmens.

Man merkt, dass für das mittlere Management die derzeitige Situation zur Zerreißprobe wird und der ein oder andere Teamleiter hat bereits das Handtuch geschmissen. Was darauf folgt, ist ein Vakuum, welches durch die wenigen High-Performer der betroffenen Teams verzweifelt zu füllen versucht wird, weil der Rest infolgedessen resigniert aufgegeben hat oder sein eigenes Ding durchzieht - das Chaos ist vorprogrammiert.

Arbeitsbedingungen

Wir sollen effizienter werden? Aus Kostenstop wird nur leider Innovationsstop! Unsere IT pfeift aus den letzten Löchern und die Geschäftsführung wird nicht müde zu betonen, wie sehr ihr die Kosten für die IT ein Dorn im Auge sind! Wer in einem digitalen Unternehmen erfolgreich sein will, der spart hier an der falschen Ecke.
Und das erfahren die Kollegen jeden einzelnen Arbeitstag: Lahmende Systeme, die jahrelang auf Verschleiß gefahren wurden, weil man kein Personal hat, diese Up-to-Date zu halten. Stattdessen wird lieber noch ein weiteres Tool oder noch eine andere Software ins Unternehmen geholt und alles über eine unflexible Schnittstellenprogrammierung miteinander verbastelt - und am Ende verbringt man mehr Zeit mit der Fehlerbehebung der Schnittstelle als mit der Optimierung der daran angebundenen Systeme. Herzlichen Glückwunsch.

Beim morgentlichen Gang zum Arbeitsplatz wird man auf den Fluren von schrillen Plakaten zum Thema KI auf den digitalen Hype des Jahres 2025 eingestimmt, nur um anschließend nach Hochklappen des Laptops 30 Jahre zurückteleportiert zu werden, weil man seine Arbeitszeit händisch in eine Excel-Tapete einträgt.

Kommunikation

Es ist eine Kommunikation, die sprachlos macht. Wie schon von dem ein oder anderen Vorgänger auf dieser Plattform erwähnt, bemüht sich das mittlere Management um Schadensbegrenzung, wenn seitens Geschäftsführung mal wieder visionslos über Sparmaßnahmen, zu hohe Personalkosten und zu teure IT-Abteilung schwadroniert wurde.

Doch hier muss ich weiter oben ansetzen: Wie ist es möglich, dass nach Neubesetzung des Vertriebsvorstands im Mutterkonzern angekündigt wurde, dass man große Pläne für die gemeinsame Zukunft habe, nur um dann ein Jahr später durch Sparmaßnahmen aller Art wie fehlende Investitionen, Einstellungsstops und ausbleibende Nachbesetzung von geflüchtetem Personal eine komplette Rolle rückwärts hinzulegen
und diese Maßnahmen auch noch lautstark als Säulen des zukünftigen Wachstums zu skandieren?

Liebe Geschäftsführung, lieber Konzernvorstand: Nur weil man lautstark fordert, dass das Personal effizienter werden soll, weil dieses zu teuer ist, wird die Belegschaft dadurch nicht effizienter. So kann keine Führung funktionieren.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist auf Kante genäht und es wird um jeden Cent geschachert. Branchenüblich hin- oder her: Unser Standort ist in Hamburg. Wer hier Personal finden will, muss halt tiefer in die Tasche greifen oder über seinen Schatten springen und bereit sein Personal remote aus anderen Regionen anzustellen - und damit meine ich nicht Outsourcing nach Osteuropa.

Interessante Aufgaben

Bei den Aufgaben kommt es darauf an wie man sich anstellt. Wer Dienst nach Vorschrift schiebt, darf sich nicht wundern, wenn die Aufgaben gleich bleiben. Auf der anderen Seite muss man hier aufpassen, dass man nicht mit Aufgaben und Verantwortungen überladen wird, so interessant diese dann auch sein mögen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für Deine ausführliche und konstruktive Rückmeldung. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen und Eindrücke so offen mit uns zu teilen. Auch wenn wir nicht auf jeden einzelnen Aspekt eingehen können, möchten wir die aus unserer Sicht wesentlichen Themen aufgreifen. Gerne können wir bei Interesse deinerseits darüber hinaus den persönlichen Austausch hierzu führen.

Viele der von Dir angesprochenen Themen beschäftigen uns ebenfalls: die steigende Belastung im Arbeitsalltag, Herausforderungen in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit, das Spannungsfeld zwischen Effizienzsteigerung und technischer Ausstattung sowie der Wunsch nach klarer Führung und einer gemeinsamen Vision. Diese Punkte sind uns bewusst, und wir arbeiten bereits aktiv daran. So verbessern wir derzeit unsere Unternehmenskommunikation gemeinsam mit den Führungskräften und unterstützen sie zusätzlich durch externe Schulungen.

Einige der genannten Herausforderungen sind uns bekannt, andere nehmen wir durch Deine Perspektive noch einmal klarer wahr. Es stimmt: Eine Vision ohne konkretes Handeln bleibt wirkungslos und Veränderungen brauchen nicht nur gute Konzepte, sondern auch Beteiligung, Kommunikation und Transparenz. Daran arbeiten wir intensiv, auch wenn dies vielleicht nicht immer sofort für alle sichtbar ist.

Von der Aussage, dass die Vision lautet „dass man Personal abbaut und dann in Billiglohnländer flieht“ und seitens der Geschäftsleitung über die „zu teure IT-Abteilung schwadroniert wird“ und die „Kosten für die IT ein Dorn im Auge“ sind, distanzieren wir und ausdrücklich. Wir wissen beim JH PROFISHOP um die Relevanz der Mitarbeitenden als wichtigem Beitrag für den Unternehmenserfolg. Deshalb haben wir auch die Investitionen am Standort in Hamburg in der Vergangenheit kontinuierlich fortgesetzt und vor allem auch in der IT Personal aufgebaut und neue Stellen geschaffen, um in den eCommerce Zukunftsfeldern unsere Geschäftsentwicklung voranzutreiben. Auch wir können uns als Unternehmen jedoch von der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland und dem zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck nicht vollends freisprechen und durch notwendige Maßnahmen die Weichen stellen uns für die aktuellen und zukünftigen Marktgegebenheiten richtig aufzustellen. Uns ist klar, dass diese Situation Unsicherheit und Fragen mit sich bringt. Mit höchster Umsichtigkeit und enger, direkter Kommunikation versuchen wir dies gemeinsam anzugehen und mit Geduld und Zuversicht diese notwendigen Herausforderungen und Veränderungen als Chance zu betrachten den Weg zusammen erfolgreich zu gestalten. Die Unterstützung und das Engagement aller sind wichtig, um die vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam zu bewerkstelligen.

Wir danken Dir insofern für Deine kritischen, aber konstruktiven Impulse. Auch wenn wir nicht alle Herausforderungen von heute auf morgen lösen können, ist klar: Nur gemeinsam, mit der Erfahrung der Mitarbeitenden, offener Kommunikation und klarer Führung, kann es gelingen, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Mit freundlichen Grüßen
Dein HR-Team

Viel Luft nach oben

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obstkorb, Kaffee und gefiltertes Leitungswasser.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dominanz starker egos.

Verbesserungsvorschläge

Bitte klarer in die Strategie gehen und mehr Vision zeigen. Mut haben sich klar zu positionieren, reflektieren und verbessern, agiler werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von Unsicherheit geprägt.

Image

Jungheinrich strahlt ab

Work-Life-Balance

Homeoffice ist möglich, emotionaler Stresslevel leider hoch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung wird gemacht.

Karriere/Weiterbildung

wird aktuell nicht so optimal gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Leider kämpfen einige Kollegen gerade, anstatt sich auf gemeinsame Ziele zu fokussieren.

Vorgesetztenverhalten

Hier gibt es Licht und Schatten.

Arbeitsbedingungen

vintage Style

Kommunikation

Die Firma hat Potential, gute Leute. Es gelingt nicht optimal diese durch klare Strategien an einem Strang ziehen zu lassen.

Gehalt/Benefits

Ist Verhandlungs- und Glücks-sache.

Gleichberechtigung

Den Ton geben hier Männer an.

Interessante Aufgaben

Es gibt interessante Aufgaben, diese könnten besser verteilt werden.

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für Dein offenes und kritisches Feedback. Wir wissen es zu schätzen, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Gedanken offen mit uns zu teilen. Rückmeldungen wie Deine helfen uns, zu reflektieren, besser zu verstehen und gezielt an Weiterentwicklungen zu arbeiten. Gerne möchten wir zu einigen Deiner angesprochenen Punkte kurz eingehen:

Ein respektvoller und wertschätzender Umgang auf Augenhöhe ist uns sehr wichtig und ist Grundlage für eine gelungene Zusammenarbeit. Dieses Miteinander basiert auf einer team- und funktionsübergreifenden Kollegialität und muss von allen Beteiligten aktiv gelebt werden, um die Voraussetzungen für eine motivierende Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Hier würden wir gerne wissen, wo sich das von Dir empfundene Dominanzverhalten äußert und die Arbeitsatmosphäre als unsicher empfunden wird.

Deinen Wunsch nach klarer Orientierung in Bezug auf Strategie und Vision teilen wir und nehmen dies zu Anlass daran zu arbeiten, die strategische Ausrichtung künftig noch greifbarer und transparenter zu gestalten.

Dein aktueller Eindruck uns, dass es Themen gibt, die Dich beschäftigen. Umso mehr möchten wir Dich ermutigen, jederzeit den direkten Austausch, entweder mit Deiner Führungskraft, oder mit uns zu suchen. Ein offener Dialog, sei es persönlich, oder über unser zentrales HR-Postfach (humanresources@jh-profishop.de) ist uns wichtig, um in transparenter Kommunikation auf Deine Anliegen einzugehen und gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Der Faktor Mensch ist leider nichts mehr wert

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie so häufig sind es doch die KollegInnen, die vieles aufwerten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Bewertung oben. Schlechtes Gehalt, kein Wille für Verbesserungen und fehlende Wertschätzung.

Verbesserungsvorschläge

Im Unternehmen arbeiten so viele gute MitarbeiterInnen, die man jedoch fragen und anhören müsste. Man verschenkt Potential.
Wenn das Unternehmen „die persönlichste Beratung in der digitalen Welt“ anbieten möchte, sollte man mehr auf die Menschen setzen und nicht hoffen, dass die KI alles übernimmt.

Arbeitsatmosphäre

Toxisch. Die MitarbeiterInnen merken nach und nach, dass man hier keine Wertschätzung erfährt und entsprechend ist die Stimmung.

Image

Man könnte nun die Marke Jungheinrich heranziehen und es aufwerten, aber dann würde man den Konzern bzw. die Marke bewerten und nicht dieses Unternehmen.

Work-Life-Balance

Unternehmen bietet begrenzt Homeoffice an. Das Gehalt drängt jedoch zur Ausübung eines Nebenjobs, damit man in Hamburg leben kann.

Karriere/Weiterbildung

Sämtliche Vorschläge/Wünsche wurden mir aufgrund von Kosteneinsparungen verwehrt. Stattdessen darf ich gerne in meiner Freizeit die Online-Trainings von GoodHabitz machen.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu gleichen/ähnlichen Jobs in Hamburg sehr schlecht. Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Keine Bonuszahlungen. Für den Parkplatz vorm Gebäude kassiert der Arbeitgeber monatlich 30 Euro von mir. Aber es gibt den Obstkorb.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man verhält sich zivilisiert und wirft den Müll in den Mülleimer. Darüber hinaus ist mir nichts bekannt.

Kollegenzusammenhalt

Untereinander verstehen wir uns. Man sitzt im gleichen Boot, quasi „geteiltes Leid ist halbes Leid“.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt ältere KollegInnen, normales Verhalten denen gegenüber.

Vorgesetztenverhalten

Unbelehrbar. Geschäftsführung und Personalabteilung entscheiden willkürlich und ohne Rücksicht auf Verluste, was zu einer permanent hohen Fluktuation führt.
Mittleres Management ohne Rückgrat, gibt die Anweisungen stumpf weiter, um nicht die eigene Karriere zu riskieren.

Arbeitsbedingungen

Es gibt im Büro höhenverstellbare Tische und kostenloses Wasser/Kaffee. Leider sind regelmäßig die Toiletten defekt, Büro direkt an der Hauptstraße, im Sommer extrem warm durch Glasfront.

Kommunikation

Miserabel. Ein Beispiel, welches es gut auf den Punkt bringt: Mein Jahresgespräch hatte ich Anfang Februar. Hier wurde eine Gehaltsanpassung für Mai vereinbart. Mitte Mai (!) wurde der Belegschaft in einem unpersönlichen Online-Meeting mitgeteilt, dass Gehaltserhöhungen für alle gestrichen wurden. Kein Plan B.

Gleichberechtigung

Eine Benachteiligung ist mir nicht bekannt.

Interessante Aufgaben

Gab es vor Jahren, nun eher Ausnahme. Zuletzt wurde der Customer Service aufgelöst, wodurch man nun überwiegend Reklamationen bearbeiten muss.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank für Dein offenes und ausführliches Feedback. Wir schätzen es, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke und Erfahrungen mit uns zu teilen. Gleichwohl hätten wir uns über einen direkten und persönlichen Dialog hierzu gefreut.

Deine geäußerten Kritikpunkte können wir in der geschilderten Form größernteils nicht nachvollziehen. Insbesondere pauschale Aussagen oder haltlose Thesen, die dem Grundverständnis unserer Zusammenarbeit oder unserem Umgang mit Mitarbeitenden widersprechen, teilen wir nicht und distanzieren uns hiervon ausdrücklich. Unsere tägliche Arbeit ist von dem Ziel geprägt, ein wertschätzendes und verantwortungsvolles Miteinander zu fördern, sowohl in der Führung, der Kommunikation, als auch einer wertschätzenden Arbeitskultur und im Umgang mit individuellen Bedürfnissen und Entwicklungschancen.

Wir möchten betonen, dass uns Transparenz, Dialog und Mitgestaltung wichtig sind. Daher stehen wir jederzeit für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Sei es im vertraulichen Gespräch oder über unser zentrales HR-Postfach (humanresources@jh-profishop.de). Nur durch direktes Feedback und konstruktive Gespräche lassen sich Herausforderungen gemeinsam klären und Verbesserungen gestalten.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

Schlechte Kommunikation, fehlende Wertschätzung, emotionale Führung statt Weitblick

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Jungheinrich PROFISHOP AG & Co. KG in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Schätzt endlich die Mitarbeitenden. Sie sind euer wertvollstes Kapital. Behandelt sie mit Respekt und erarbeitet eine richtige Kommunikationsstrategie und stellt dafür jemanden ein, der das kann und von außerhalb kommt.

Arbeitsatmosphäre

Alte Büroausstattung, dreckige Büros/Arbeitsplätze, die man selber sauber machen muss. Stromberg Vibes in den Büros trifft zu. Meeting Räume und Pantry wurden allerdings modernisiert und sind gut. Aber heutzutage geht dahingehend definitiv mehr. Dann würden die MA auch wieder gerne ins Büro kommen. Es gibt einen Obstkorn, Kaffee und Wasser.

Image

Profitiert von der AG, ansonsten siehe Google oder hier kununu

Work-Life-Balance

Bei uns in der Abteilung gut. Unternehmensübergreifend könnte hier aber mehr passieren. Mobiles Arbeiten auch aus dem EU Ausland oder weltweit wäre toll. Viele Unternehmen sind hier viel progressiver, mutiger.

Karriere/Weiterbildung

Kommt auf Führungskraft an. Und sehr viel Eigenmotivation aber es gibt seitens HR keinen Fahrplan oder Möglichkeiten dies in Angriff zu nehmen. Ist mir nicht bekannt

Gehalt/Benefits

Ist ok, aber auch nicht bewegend für die sehr gut ausgebildeten Leute die unfassbar viel reißen bei uns. Aber kommt aufs Verhandeln drauf an.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es gar keine Strategie die ich kenne oder gelebt wird bis auf ein paar nachhaltige Produkte. Leider

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung sehr groß, darüber hinaus theoretisch auch aber das wird im Unternehmen leider wirklich nicht gefördert. Ich habe hier auch oft das Gefühl, dass Abteilungen gegeneinander arbeiten und die Ellenbogen raushalten. In den seltensten Fällen kommt das von den MA selbst sondern wird nicht oder falsch vorgelebt. Auch hier sehe ich auf GF / HR / Abteilungsleitungsebene großen Bedarf dass a) zu sehen und b) zu ändern.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es wenige, viele werden günstig jung eingekauft.

Vorgesetztenverhalten

In der Abteilung gut, darüber hinaus nicht. Siehe andere Kommentare, hierzu ist alles gesagt was ich so unterschreibe. Als MA hat man abgesehen vom Abteilungsleiter/ direkter FK nicht das Gefühl gesehen, gehört oder geschätzt zu werden. Aber man ist müde Feedback dazu zu geben.

Kommunikation

Leider der größte Schwachpunkt im Unternehmen. Die GF und HR schaffen leider keine gute Kommunikation, teilweise. Für mich wirkt das ganz klar ohne Strategie und Empathie. Teilweise auch hier fehlende Wertschätzung, aber vor allem keine Motivation, Perspektive und teilweise inkompetente Äußerungen, v.a. Auf politischer, wirtschaftlicher Ebene - sehr unprofessionell wie hier auch mehrfach geäußert. Man fragt sich warum auf Führungskräfte Ebene hier kein Kollektiv einschreitet. Spricht aber auch für fehlende Feedback Kultur im Unternehmen. Es gibt leider keine Möglichkeit, anonym Feedback zu geben. Warum anonym? Weil man sonst Konsequenzen für die eigene berufliche Karriere zu fürchten hat (zumindest fühlt es sich so an). Das ist doch keine Basis für eine offene Unternehmenskultur. Schade!

Gleichberechtigung

Ich habe bisher gute Erfahrungen in meiner Abteilung gemacht aber es wird darüber hinaus nichts kommuniziert oder getan (s. Führungskräfteebene) dass Frauen hier besonders gefördert werden. Die „Muttis“ sind oft in Teilzeit: das Gefühl habe ich bei uns. Richtige Role-Models im Unternehmen gibt es nicht. Nur 1 Person fällt mir hier ein, aber die hat auf Unternehmensebene nicht so viel Sichtbarkeit.

Interessante Aufgaben

Ja die gibt es. Und sind auch neben dem Team der einzige Grund weswegen so viele noch da sind.


Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Milena Lorenz, HR-Specialist
Milena LorenzHR-Specialist

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du uns erneut ein ausführliches Feedback gegeben hast. Wir schätzen es, dass Du Dir wieder die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Dies nehmen wir erneut zum Anlass, Abläufe zu prüfen und uns kontinuierlich zu verbessern. Zu einigen Deiner Punkte möchten wir gerne Stellung nehmen:

Zum einen bedauern wir, dass bei Dir der Eindruck entstanden ist, dass eine offene Feedbackkultur bei uns nicht gelebt wird und etwaige Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass es uns sehr wichtig ist, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, in der jede Meinung ohne etwaige Folgen willkommen ist. Dass dieser Eindruck bei Dir entstanden ist, finden wir sehr schade und möchten dies entkräften, indem wir Dich einladen, gemeinsam mit uns an der Verbesserung unserer Feedback- und Führungskultur sowie Kommunikation zu arbeiten und konkrete Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Zum anderen sind Wertschätzung, eine gute Führungskultur und offenes Feedback für uns wesentliche Grundlagen einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Die Wertschätzung ist dabei ein zentraler Pfeiler, da sie Vertrauen schafft und die Motivation fördert. Ein respektvoller Umgang miteinander ist uns wichtig, weil er zu einem positiven Arbeitsklima beiträgt und die Basis für erfolgreiche Teamarbeit bildet. Aus diesem Grund betrübt es uns, dass bei Dir der Eindruck entstanden ist, es fehle aktuell an Wertschätzung und Motivation in Deinem Arbeitsumfeld.

Wir investieren außerdem kontinuierlich in die Weiterbildung unserer Führungskräfte, um sie in ihrer Rolle zu stärken und ein wertschätzendes Miteinander zu fördern. Gleichzeitig bemühen wir uns, den Austausch innerhalb der Teams und bereichsübergreifend zu fördern – etwa durch Formate wie unser regelmäßiges „All Hands“-Meeting. Darüber hinaus bietet unser Intranet allen Mitarbeitenden die Möglichkeit, transparent informiert zu bleiben und Einblicke in aktuelle Themen zu erhalten. Mit diesen Maßnahmen möchten wir eine offene und transparente Kommunikationskultur unterstützen.

In Bezug auf unsere Büroausstattung möchten wir klarstellen, dass die Reinigung der Büros und Arbeitsplätze durch unser Reinigungspersonal erfolgt und nicht von den Mitarbeitenden übernommen werden muss. Sollte es dennoch vereinzelt zu Unsauberkeiten kommen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an unser Office Management. Was unter einer attraktiven Bürogestaltung verstanden wird, kann sehr individuell sein. Wir bieten sowohl ruhige Teambüros als auch kreative Räume an, die mit ergonomischen Arbeitsplätzen modern ausgestattet sind. Wir sind uns bewusst, dass die Erwartungen an moderne Arbeitsumgebungen stetig steigen. Dabei wägen wir stets ab, welche Maßnahmen sinnvoll und machbar sind, um sowohl Komfort als auch Funktionalität bestmöglich zu gewährleisten.

Dein Feedback zeigt uns, dass Dir verschiedene Themen wichtig sind. Deshalb möchten wir Dich ausdrücklich ermutigen, jederzeit offen und ohne Sorge persönlich mit uns in den Dialog zu treten. Nur so können wir gemeinsam konstruktive Lösungen finden und Verbesserungen erzielen. Alternativ steht Dir auch jederzeit unser zentrales HR-Postfach (humanresources@ jh-profishop.de) zur Verfügung.

Beste Grüße
Dein HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 152 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Jungheinrich PROFISHOP durchschnittlich mit 3,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte). 45% der Bewertenden würden Jungheinrich PROFISHOP als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 152 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 152 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Jungheinrich PROFISHOP als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.