190 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
190 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
190 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Toxisches Umfeld, eine einstmals großartige Firma wurde durch miserable Personalauswahl, Ideologie statt Geschäftssinn und ständigem Personalwechsel ruiniert. Traurige Entwicklung. Bis 2021 war der Laden top, heute kaum mehr zu retten.
Der Zug ist abgefahren, eine personelle Fehlentscheidung nach der andere. 2021-2023 haben dazu geführt, dass die Firma in den Abgrund taumelt. Das aktuelle Management kenne ich nicht, Gutes hört man nicht.
Die Firma hat sich durch katastrophales Führungspersonal im Vorstand seit 2022 sukzessive selbst ruiniert. Aus einer einstmals guten Firma wurde eine toxische Falle für Mitarbeiter, Umsätze und Ergebnis sind seit 2023 in freiem Fall, die Aktie ist von 15 auf 2 Euro kollabiert und keiner hält es in diesem Arbeitsklima lange aus.
Die Kunden laufen der Firma seit Jahren in Scharen weg, der Umsatz hat sich seit 2021 fast halbiert. Das ist kein Zufall.
Mittelmaß, viel Arbeit für die Tonne
Extreme Fluktuation
Miserabel. 2022/2023 wurden so ziemlich alle guten Führungskräfte entsorgt, geparkt, entmachtet. Danach kamen über den damaligen Vorstand fast nur noch Bekannte und alte Weggefährten mit zweifelhafter Kompetenz in höhere Positionen.
Unehrlich, unauthentisch, unreflektiert
2022/2023 konnte man sicher sein, dass man als Mann in Führungspositionen auf der Abschussliste stand, egal wie kompetent und intern angesehen. Hauptsache Frau war damals wichtig, alles andere zweitrangig, mit katastrophalem Ergebnis wie sich heute zeigt. Ideologie pur.
Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt des Unternehmens. Anstelle von Vertrauen, Wertschätzung und einem konstruktiven Miteinander, war es eher Druck, Unsicherheit und eine ausgeprägte Fehlerkultur. Kritik wurde häufig eher als Angriff verstanden als als Chance zur Verbesserung. Vor allem im Bereich der langfristigen, strategischen Partnerschaften.
Zwischen Außendarstellung und Realität klafft aus meiner Sicht eine deutliche Lücke. Frei nach dem Motto: "Es wird schon irgendwie gut aussehen."
Wer eine ausgeglichene Balance sucht, sollte weitersuchen. Lange Arbeitszeiten wurden stillschweigend vorausgesetzt. 60 Stunden pro Woche waren keineswegs außergewöhnlich. Der Begriff "Freizeit" schien eher als optionale Zusatzleistung verstanden zu werden.
Weiterentwicklung scheint weniger von Leistung als von persönlicher Akzeptanz abhängig zu sein.
Gehaltsgespräche sind eher historische Gerichtsverfahren, nur dass am Ende nicht Schwarzkünstler, sondern Motivation verbrannt wurde.
Wer bereit ist, dauerhaft deutlich über das normale Maß hinaus Leistung zu bringen, sollte keine Wunder auf dem Gehaltszettel erwarten.
Gemessen an Verantwortung, Arbeitsbelastung und Erwartungshaltung.
Es gab durchaus einige hilfsbereite Kollegen. Allerdings hatte man häufig den Eindruck, dass Eigenprofilierung wichtiger war als Teamarbeit.
Vertrauen sollte man deshalb mit Bedacht verschenken.
Erfahrung schien nicht immer als Bereicherung gesehen zu werden. Teilweise entstand der Eindruck, dass man lieber auf "formbare" Mitarbeiter setzte.
Mein Eindruck war, dass Kritik nur selten konstruktiv aufgenommen wurde und unterschiedliche Meinungen eher unerwünscht waren. Wer die Erwartungen des Vorgesetzten bedingungslos erfüllte, hatte deutlich bessere Karten als diejenigen, die fachlich argumentierten oder auch einmal widersprachen. Führung bedeutet für mich etwas ganz anderes.
Die technische Ausstattung war grundsätzlich in Ordnung.
Welche Kommunikation?
Transparenz scheint hier eher ein theoretisches Konzept zu sein. Interne Sichtbarkeit ist der neue Erfolg.
Der mit Abstand stärkste Punkt des Unternehmens. Die Aufgaben sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und bieten viel Verantwortung. Leider wird dieser positive Aspekt durch das Umfeld weitgehend zunichtegemacht.
Bestimmte Aufgaben weniger ins ausland verlagern
Rennt um euer Leben!
Der eine ist beliebt der andere nicht
Nichts
Alles
Immer schlechter man darf sich nicht mal mehr im Büro unterhalten
3 Tage ins Büro, gilt aber wohl nicht für jeden
Gehalt noch aus dem Jahre 2002, Provisionsmodel reicht für eine Tankfüllung
Das einzige was einen noch hält
Absolute Katastrophe, es wird nicht zugehört, man will sich nur selber gut darstellen. Einfach unfähig
Es fehlt von vorne bis hinten an Komfort
Viel Gerede,kommt nur nichts bei rum
Stumpfes Ticket bearbeiten
Was auf den ersten Blick wie ein modernes Umfeld mit Freiraum und Homeoffice wirkte, entpuppte sich schnell als Bühne für Machtspiele. Entscheidungen änderten sich täglich, Prioritäten stündlich. Wer versucht hat, selbstständig zu denken oder Verantwortung zu übernehmen, stand plötzlich im Gegenwind. Eigenständigkeit wurde nicht gefördert, sondern als Gefahr wahrgenommen.
Flexible Arbeitszeiten bedeuteten in der Praxis: erreichbar zu sein - immer.
"Life" existierte nur, wenn es gerade keiner hinschaute. Wer am Abend oder am Wochenende nicht sofort reagierte, bekam subtil zu spüren, dass Engagement offenbar eine Frage der Uhrzeit ist.
Damals gut, heute schlecht.
Geteiltes Leid ist halbes Leid. Nur Einzelne hielten noch zusammen und das waren meist diejenigen, die selbst schon genug erlebt hatten, um zwischen den Zeilen zu lesen.
Statt Leadership: Micromanagement.
Führung war hier weniger Vorbild, sondern Machtdemonstration. Schlechte Laune wurde konsequent ans Team weitergegeben in einem Ton, der mehr Angst als Respekt erzeugte. Kontrolle bis ins kleinste Detail, selbst in Momenten, in denen Menschlichkeit gefragt wäre. Emotionaler Druck gehörten zum Alltag dazu. Wer durchhält, funktioniert, wer kurz schwächelt, wird noch stärker kontrolliert. Somit war das Gefühl ständiger Beobachtung der tägliche Begleiter.
Homeoffice, Firmenwagen und moderne Ausstattung sind positiv zu erwähnen, aber was nützt einem die Technik, wenn das Vertrauen fehlt, sie eigenverantwortlich zu nutzen?
"Heute so, morgen so" beschreibt es wohl am besten. Transparente und ehrliche Kommunikation? Fehlanzeige! Nach außen wurde Teamgeist betont, intern dominierte Misstrauen. Gespräche, die Klarheit schaffen sollten, endeten meist mit noch mehr Verwirrung.
Homeoffice, Gleitzeit, Kantine mit dem alten Koch, seit er weg ist, eine Katastrophe
Eigentlich alles, Abteilungen werden aufgelöst und ins Ausland verlagert
Da kann man nichts mehr retten..... Falsche Führungskräfte waren bzw sind noch da...
Wer nicht schleimt, hat verloren
Zuviel Stunden, statt 38,5 eine 50 Stundenwoche und mehr
Dass man hier lernt, wie viel Leidensfähigkeit wirklich in einem steckt. Persönlichkeitsentwicklung durch Schmerz, quasi.
Wo soll man anfangen? Vielleicht damit, dass Empathie hier als Schwäche gilt und Führung durch Angst offenbar als zeitgemäßer Managementstil verstanden wird.
Einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn man Menschen statt Marionetten einstellt – und sie dann auch so behandelt.
Stellt euch eine Mischung aus kaltem Konferenzraum, unterdrücktem Zwangslächeln und latenter Existenzangst vor.
Nach außen glänzend wie frisch polierter Edelstahl, innen rostet’s an allen Ecken
Work? Jede Menge. Life? Wenn man dazu noch kommt.
Nur wer es schafft, den narzisstischen Sonnenkönig dauerhaft anzustrahlen, darf hoffen, nicht im Dunkeln zu verschwinden.
Die Leidensgemeinschaft schweißt zusammen. Ironischerweise ist der einzige Lichtblick der Kollegenkreis, der kollektiv den Wahnsinn erträgt.
In meiner Abteilung, die maßgeblich für die Kundenbeziehungen und strategische Umsatzentwicklung verantwortlich ist, durfte ich die seltene Erfahrung machen, wie sich ein narzisstisch veranlagter Machtmensch im beruflichen Umfeld entfaltet. Die Führungsperson verstand es meisterhaft, aus Unsicherheit eine Tugend zu machen – getarnt als „starke Führung“. Fachlich wirkte er stets souverän, zumindest solange niemand genauer nachfragte – hinter der Fassade verbarg sich erschreckend wenig Substanz. Kritik wurde als persönlicher Angriff interpretiert, Lob gab es nur, wenn es dem eigenen Ego dienlich war. Zwischen Mikromanagement und spontanen Stimmungsschwankungen schwankte der Alltag wie ein schlecht gebautes Kartenhaus.
Empathie? Fehlanzeige. Vertrauen? Nur, solange man sich widerspruchslos in die gewünschte Richtung beugte.
Kurz gesagt: Eine Lehrstunde darin, wie man Menschen mit Potenzial systematisch demotiviert und gleichzeitig die Fassade eines visionären Leaders aufrechterhält – fachlich limitiert, aber rhetorisch brillant im Selbstverkauf. Wer sich in toxischer Führungskultur weiterbilden möchte, findet hier die perfekte Fallstudie.
Von oben nach unten, nie andersherum. Offenheit wird gern gepredigt, aber bitte nicht praktiziert.
Im Rahmen dessen, was nötig ist, um die Fluktuation nicht völlig explodieren zu lassen.
Das Gehalt steht in keinem Verhältnis zur Verantwortung oder zur tatsächlichen Arbeitsbelastung. Für eine Position mit dieser Tragweite ist die Vergütung schlichtweg nicht richtig. Gehaltsgespräche erinnerten weniger an Verhandlungen auf Augenhöhe, sondern eher an eine Vorführung, bei der man mit Floskeln und fadenscheinigen Begründungen über den Tisch gezogen wird.
Durchaus vorhanden – wenn man die Energie findet, sie trotz Dauerfrust, Mikromanagement und Kontrollwahn noch interessant zu finden.
Das Unternehmen zeichnet sich durch einen starken Teamzusammenhalt sich gegenseitig unterstützen schafft ein motivierendes Umfeld, insbesondere in stressigen Phasen. Die Arbeitsplätze im Büro sind modern, ergonomisch ausgestattet und bieten gute Technik sowie Rückzugs- und Pausenmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist das klare Umwelt- und Sozialbewusstsein des Unternehmens, sowie aktives gesellschaftliches Engagement. Zudem werden Mitarbeitende durch Schulungen, Trainings und Workshops gefördert, wodurch fachliche Weiterentwicklung möglich ist.
Abteilungsübergreifend herrschen hoher Druck, wechselnde Zielvorgaben und chaotische Kommunikation, was zu Konkurrenzdenken, Konflikten und sinkendem Zusammenhalt führt. Feedback ist selten konstruktiv, persönliche Angriffe und fehlende Wertschätzung kommen vor. Arbeitsbelastung und Deadlines sind oft unrealistisch, Überstunden faktisch notwendig, und Aufgaben werden zunehmend monoton.
Die hohe Fluktuation und häufige Führungswechsel (teilweise 1–2 Monate) sind ein Alarmsignal. Kündigungswellen, Umstrukturierungen und die Verlagerung von Abteilungen ins Ausland schaffen Unsicherheit und instabile Teams. Gehalt und Boni sind wenig transparent, Eigenverantwortung wird eingeschränkt, und das Unternehmensimage spiegelt die internen Probleme wider.
Um die Arbeitsatmosphäre und Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig zu verbessern, wäre es hilfreich, klare und transparente Zielvorgaben zu etablieren, die regelmäßig und einheitlich kommuniziert werden. Außerdem sollten die Prozesse der Zeiterfassung in allen Unternehmensbereichen vereinheitlicht werden, damit Überstunden fair ausgeglichen werden. Eine stärkere Wertschätzung der Mitarbeitenden, konstruktives Feedback und konsequente Unterstützung der Eigenverantwortung könnten das Engagement und die Motivation deutlich steigern. Auch ein klareres Mentoring- oder Weiterbildungskonzept würde den Karriere- und Entwicklungsweg der Mitarbeitenden nachvollziehbarer und planbarer machen.
Innerhalb des Teams war das Verhältnis zu den Kollegen sehr gut, abteilungsübergreifend jedoch sehr unterschiedlich und durch fehlende Motivation oft schwierig.
• Der ständige Druck und die unklaren, sich ändernden Zielvorgaben führten dazu, dass Teammitglieder eher auf sich selbst achteten und weniger Rücksicht aufeinander nahmen
• Außen- und Innendienst arbeiteten teilweise gegeneinander, da sie nach unterschiedlichen Zielen von ihren Führungskräften bewertet wurden.
• Die Fusion brachte zwei unterschiedliche Arbeitswelten und Arbeitsweisen zusammen, was zusätzliche Spannungen verursachte.
• Vor Ort im Büro war der Umgangston freundlich und familiär
• Insgesamt: Über die Jahre war eine negative Entwicklung des Klimas spürbar, ausgelöst durch Druck, Zielkonflikte und mangelnde Abstimmung zwischen Abteilungen- der Führungsebene geschuldet.
• Nach außen wird das Unternehmen eher negativ wahrgenommen. Durch die Fusionierung sind die Kunden häufig unzufrieden, äußern Frust oder machen sich teilweise sogar über das Unternehmen lustig. (Man bekommt Jobs angeboten- es ist genauso peinlich wie es sich liest)
• Das Image entspricht aktuell der Realität: Viele Prozesse sind problematisch, und die Unzufriedenheit der Kunden ist spürbar.
• Intern wird das Unternehmen kritisch gesehen, die Stimmung spiegelt die abnehmende Performance und fehlende Stabilität wider.
• Marketing- und PR-Maßnahmen wurden zwar unternommen, scheiterten aber häufig, da Probleme nicht erkannt oder auf Mitarbeitende geschoben wurden. Versprechen und Unternehmenswerte werden nach außen hin kommuniziert, aber intern nur teilweise gelebt.
Arbeitsbelastung häufig unrealistisch hoch, besonders während Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen. Deadlines oft kurzfristig und schwer machbar.
• Homeoffice und flexible Arbeitszeiten stark von Führungskraft abhängig; plötzlich eingeführte Bürozeiten sorgten für Unsicherheit.
• Unterschiedliche Zeiterfassung in den Firmenbereichen: Ein Teil erfasst Stunden im System mit Ausgleich/Bezahlung, der andere nur über selbstgeführte Excel-Tabellen ohne klare Regelungen oder Anerkennung.
• Überstunden meist freiwillig, oft aber notwendig, um Aufgaben zu bewältigen; Wertschätzung dafür kaum vorhanden.
• Privatleben stark beeinträchtigt, nach Arbeitstagen Erschöpfung und hoher Erholungsbedarf. Es bedarf bald einen speziellen Kaiserkraft Therapeuten von der Firma zur Verfügung gestellt. :)
• Perspektiven für Aufstieg, Beförderung und Weiterentwicklung waren grundsätzlich vorhanden. Chancen wurden nicht aktiv angeboten, konnten aber jederzeit angesprochen werden. Aufgrund der unsicheren Unternehmenslage war dies jedoch oft schwierig, da die Firma derzeit stark aussortiert.
• Fortbildungen, Trainings und Workshops wurden angeboten, wodurch neue Fähigkeiten erlernt und die fachliche Entwicklung gefördert werden konnten.
• Mitarbeitende wurden in angemessenem Maß unterstützt, gezieltes Mentoring, Coaching oder strukturiertes Feedback zur Karriereförderung gab es jedoch nicht.
• Das Gehalt finde ich im Vergleich zu den Aufgaben als gering, häufig gab es Diskussionen darüber. Unterschiede zwischen Mitarbeitenden schienen fair zu sein, z. B. nach Abteilung oder Betriebszugehörigkeit.
•Zusatzleistungen und Benefits waren sehr gut und für alle Mitarbeitenden zugänglich. (Gesundheitsbudgets, Gutscheine etc.)
Das Unternehmen zeigte ein starkes Umweltbewusstsein, z. B. durch eine eigene Produktlinie hierfür. Umweltfreundlichkeit wurde ernst genommen und aktiv verfolgt.
• Soziales Engagement war ausgeprägt: Mitarbeitende, Kunden und gesellschaftliche Projekte wurden unterstützt, gefördert und es gab entsprechende Aktionen.
Innerhalb des direkten Teams war der Zusammenhalt sehr stark. Die Kollegen haben sich gegenseitig unterstützt, motiviert und geholfen, auch in stressigen Phasen.
• Ohne den Rückhalt und die Zusammenarbeit meiner Kollegen hätte ich viele Herausforderungen und Belastungen wahrscheinlich nicht so gut bewältigen können.
• Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, wechselnder Ziele und hoher Belastung war der Teamgeist ein stabilisierender Faktor und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Arbeit überhaupt machbar war.
Dieses Unternehmen kann sich glücklich schätzen solche guten Menschen bei sich zu beschäftigen und das diese sich gegenseitig immer wieder aufbauen.
Ältere und langjährige Mitarbeitende wurden fachlich anerkannt und ihre Kompetenz war gefragt.
• Bei Aufgaben und Verantwortung gab es keine Benachteiligung oder Bevorzugung, sie hatten die gleichen Möglichkeiten wie andere.
• Allerdings zeigte sich im Umgang insgesamt wenig Wertschätzung: Unabhängig von der Betriebszugehörigkeit wurde langjähriges Engagement nicht besonders honoriert, was für ältere Kollegen frustrierend war.
Die Führungskräfte waren fachlich oft auf theoretischem Niveau geschult, hatten aber Schwierigkeiten im Umgang mit dem Tagesgeschäft und Menschlichkeit. Perfektionismus und ständiger Vergleich führten zu erheblichem Druck auf die Mitarbeitenden.
• Feedback war häufig kritisch, selten konstruktiv, und insbesondere im Rahmen der Jahresbewertung wurde Kritik verstärkt, was direkt Einfluss auf Gehaltsverhandlungen hatte. Kritik wurde allgemein unbeliebt behandelt, persönliche Angriffe oder unprofessionelles Verhalten waren keine Seltenheit.
• Gleichbehandlung gab es kaum; es gab klar erkennbare „Lieblinge“, ständige Vergleiche zwischen Mitarbeitenden und Druck, mehr zu leisten als seine Kollegen. Einfluss auf Entscheidungen war für normale Mitarbeitende begrenzt.
• Unterstützung oder Rückhalt von Vorgesetzten war oft nur vorgetäuscht. Mitarbeitende wurden kurzfristig unterstützt, aber anschließend schnell wieder sich selbst überlassen. Motivation und Förderung gab es kaum, stattdessen dominierte ständiger Druck.
Die Arbeitsplätze im Büro waren modern, sehr gut ausgestattet und ergonomisch, allerdings ohne Klimaanlage. Homeoffice-Equipment stand offiziell nicht zur Verfügung, was schade war und dke Laptops waren allerdings bei vielen die alten Reste.
Innerhalb des Teams war die Kommunikation gut, abteilungsübergreifend jedoch sehr problematisch. Unterschiedliche Vorgaben, mangelnde Abstimmung der Führungskräfte und ein Versuch, jeweils das eigene Team ins Ziel zu bringen, führten zu Konflikten und Uneinigkeit.
• Die Kommunikation aus Führungsebene war chaotisch: In Meetings zeigte sich oft, dass die Führungskräfte vom Tagesgeschäft kaum Ahnung hatten und auf Vorschläge oder Kritik kaum reagierten. Themen wurden meist „mitgenommen“, aber selten wirklich behandelt.
• Anweisungen waren unklar, schwammig und änderten sich ständig; Positionsbeschreibungen wurden regelmäßig erweitert oder verkleinert. Kritik wurde ungern gesehen und führte teilweise zum plötzlichen Ausscheiden von Kollegen. Feedback vom direkten Vorgesetzten war in vielen Fällen unangenehm und persönlich kritisch.
• Der Informationsfluss war inkonsistent: Einerseits wurden Informationen teilweise zu früh und ohne klare Umsetzungsstrategie geteilt, andererseits gab es abteilungsübergreifend regelmäßig Probleme durch fehlende Absprachen und Zielkonflikte. Verantwortlichkeiten waren oft unklar, sodass Aufgaben nicht mehr effizient erledigt werden konnten.
Grundsätzlich wurden alle Mitarbeitenden gleich behandelt, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Betriebszugehörigkeit. Unterschiede entstanden eher durch persönliche Sympathien als durch systematische Benachteiligung.
• Es gab keine Unterschiede in Aufgabenverteilung, Beförderungen oder Vergütung.
Früher waren die Aufgaben abwechslungsreich und boten viel Eigenverantwortung. Mit der Bildung neuer Abteilungen und systemischen Einschränkungen wurden viele Tätigkeiten monoton, auch wenn weiterhin viel zu tun war.
• Neue Dinge konnte man im Rahmen der Möglichkeiten lernen, Schulungen und der Austausch mit Kollegen waren hilfreich.
• Eigenverantwortung nahm über die Zeit ab: Selbst langjährigen Mitarbeitenden wurde zunehmend weniger zugetraut, für wichtige Aufgaben waren oft langwierige Freigaben notwendig, was zu Verzögerungen und Unzufriedenheit bei den Kunden führte.
• Wertschätzung für den eigenen Beitrag war schwierig zu erkennen.
• Aufgaben waren oft belastend, motivierend waren vor allem Tätigkeiten, die systemisch funktionierten und Kunden zufriedenstellten.
Standorte, Internationalität, Produktmix
besser ohne Kommentar, mittlerweile leider zu viel
Holt Management welche aus der Branche kommen und einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen. Die Eigentümer (Haniel) sollen sich nicht durch "Blender" beeinflussen lassen.
nimmt stetig ab, Druck nimmt zu aber ohne Plan
nimmt leider immer mehr ab, Image ist längst bei den Kunden angekommen und spürbar
viel versprochen, wenig umgesetzt, heisse Luft sozusagen
am Papier, ja (Nachhaltigkeitsbericht)
noch sehr gut, mit Gefahr zur Abwanderung von Mitarbeitern
aus Kostengründen wird aussortiert, Expertise allein zählt nichts mehr
kommt auf den Vorgesetzten an
wir auch immer schlechter, Management distanziert sich von Mitarbeitern
wären da, wenn Innovation und offene Meinungen erwünscht wären
So verdient kununu Geld.