312 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
312 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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312 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Schnellere Reaktionen
Tatsächlich die Bewerbungsunterlagen ansehen und nicht lügen man hätte es ja getan.
Menschen die sich auf Ausbildung bewerben auch Ausbildung geben wenn sie schon Bock haben zu lernen. In Deutschland fehlt es angeblich Massen an gelernten Kräften auch wenn es nur Verkauf ist. Ungelernte Kräfte anwerben zu wollen für Teilzeit finde ich würde los.
Wenn überall im Handel darüber geklagt wird, dass dringend Leute gesucht werden, sollte man Menschen, die wirklich arbeiten und anpacken wollen, auch eine echte Chance geben. Stattdessen wird man mit standardisierten Textbausteinen abgespeist. Mein Rat: Schaut euch die Menschen hinter den Bewerbungen an und ladet sie zum Kennenlernen oder Probearbeiten ein – gerade bei praktischen Jobs im Markt. Sonst vergrault man genau die Leute, die wirklich arbeiten wollen.
Ich habe mich auf eine Teilzeitstelle im Bereich Leergut beworben und war wirklich hochmotiviert. Gerade in der heutigen Zeit ist es mir wichtig, ehrliche Arbeit zu leisten, mein Geld zu verdienen und genau dort anzupacken, wo jede Hand gebraucht wird. Man hört und liest ja ständig vom großen Personalmangel im Handel.
Umso enttäuschender war für mich das Ergebnis: Nach meiner Bewerbung kam einfach nur eine völlig unpersönliche Standard-Absage per E-Mail zurück (mit dem üblichen Satz, dass "oft nur Details entscheiden"). Kein kurzes Gespräch, kein Probearbeiten, nichts.
Ich verstehe natürlich, dass große Unternehmen ihre festen Abläufe haben. Aber für mich als Bewerber fühlt sich das einfach nur kalt und frustrierend an. Wenn selbst bei praktischen Helferjobs, wo es doch vor allem auf Fleiß, Zuverlässigkeit und Motivation ankommt, nur nach vorgefertigten Mustern aussortiert wird, fragt man sich schon, wie groß die Not beim Personal eigentlich wirklich ist. Es tut emotional einfach weh, wenn man unbedingt arbeiten möchte, sich bemüht, und dann nicht einmal die Chance bekommt, sich persönlich zu beweisen.
1 Stern
Der Bewerbungsprozess war für mich leider eine große Enttäuschung.
Im Vorstellungsgespräch wurden mir bestimmte Gehaltsvorstellungen in Aussicht gestellt. Im weiteren Verlauf wurde das angebotene Gehalt jedoch mehrfach nach unten angepasst. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass immer wieder versucht wurde, das Gehalt weiter zu drücken, obwohl zuvor andere Zusagen gemacht wurden. Das hat bei mir keinen vertrauensvollen Eindruck hinterlassen.
Hinzu kam eine sehr schlechte Kommunikation. Mir wurde mehrfach gesagt, dass ich zeitnah eine Rückmeldung bzw. den Arbeitsvertrag erhalten würde. Stattdessen musste ich ständig selbst nachfragen und erhielt unterschiedliche Aussagen.
Nachdem ich meine Unzufriedenheit über den Ablauf geäußert hatte, wurde ich angerufen und mir erklärt, die Verzögerung habe am Betriebsrat gelegen. Gleichzeitig wurde mir gesagt, ich hätte den Vertrag bereits an diesem Tag unterschreiben können. Für mich waren diese Aussagen widersprüchlich und wirkten eher wie eine nachträgliche Erklärung als eine transparente Kommunikation.
Ein professioneller Bewerbungsprozess sollte ehrlich, verbindlich und wertschätzend sein. Leider habe ich hier das Gegenteil erlebt. Aus diesem Grund habe ich mich gegen das Unternehmen entschieden.
Eine gründlichere Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch wäre wünschenswert, da einige Fragen eher spontan und wenig strukturiert wirkten.
Der Fokus sollte stärker auf den fachlichen Qualifikationen und Kompetenzen des Bewerbers liegen, anstatt auf persönlichen oder privaten Themen. Zudem hinterließ die Nachfrage zu den Arbeitsabläufen und eingesetzten Programmen des bisherigen Arbeitgebers einen unprofessionellen Eindruck. Solche Fragen können den Eindruck erwecken, dass weniger die Eignung des Bewerbers als vielmehr interne Informationen über ein anderes Unternehmen von Interesse sind.
* Schnellere und transparentere Kommunikation bezüglich Zu- oder Absage
* Übungen und Aufgaben im Bewerbungsprozess klarer erklären
* Feedback nachvollziehbarer und konkreter begründen, damit Bewerber die Entscheidung besser einordnen können
* Bei längeren Anfahrten frühzeitig über mögliche Fahrtkosten- oder Hotelkostenerstattung informieren bzw. anbieten
* Rückmeldungen zeitnaher geben
* Bisherige Erfahrungen und Abschlüsse wertschätzender einordnen, auch wenn sie nicht vollständig zum gesuchten Profil passen
* Insgesamt wäre ein strukturierterer, transparenterer und wertschätzenderer Bewerbungsprozess wünschenswert, gerade bei einem großen Unternehmen
**Mein konstruktiver Wunsch an Kaufland:**
Führt ein strukturiertes Bewerber-Feedback ein. Wer es bis ins persönliche Gespräch schafft, hat Zeit, Energie und Vertrauen investiert – ein kurzes, ehrliches Feedback ist das Mindeste, was man als Gegenleistung erwarten darf. Die aktuelle Unternehmensrichtlinie, grundsätzlich kein Feedback zu geben, ist nicht zeitgemäß und schadet dem Employer Branding nachhaltig.
Individualisiert eure Absagen. "Andere Kandidaten waren besser qualifiziert" ist keine Aussage – es ist eine Floskel. Selbst ein einziger konkreter Satz würde den Unterschied machen.
Schafft Konsistenz im Prozess. Wenn eine Stelle kurz nach der Absagerunde erneut ausgeschrieben wird, sollten abgelehnte Kandidaten proaktiv informiert und zur erneuten Bewerbung eingeladen werden – anstatt sie kommentarlos ins Leere laufen zu lassen.
Kaufland hat das Potenzial, ein exzellenter Arbeitgeber zu sein. Ein wertschätzender Bewerbungsprozess wäre ein wichtiger Schritt dahin.
Keine Antwort auf die Bewerbung erhalten. Eine transparente und zeitnahe Rückmeldung und Kommunukation wäre wünschenswert.
Mein Rat an Arbeitgeber: Bitte achten Sie auf die Qualität Ihrer Recruiting-Teams. Es wäre hilfreich, wenn Recruiter regelmäßig Schulungen erhalten, insbesondere zum professionellen und höflichen Verfassen von E-Mails. Außerdem sollten Einstellungen ausschließlich auf Qualifikationen, Fähigkeiten und Erfahrung basieren – nicht auf der Herkunft der Bewerberinnen und Bewerber.
So verdient kununu Geld.