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KRONGAARD 
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2026

199 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

199 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Verlorenes Potential - schade!

2,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- viele gute Menschen arbeiten dort
- schöne Büro´s in guter Lage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vetternwirtschaft
- 2 Kündigungswellen innerhalb von 15 Monaten
- Kein wirklicher Veränderungswunsch - dem Managementkreis geht es ja gut - tolle Autos - wichtiger Titel

Verbesserungsvorschläge

- Wirklich Veränderung wollen und nicht immer nur das machen was früher funktioniert hat
- Neue Ideen von neuen Kollegen annehmen und testen - nicht einfach nur ablehnen weil es anders ist
- Eine Strategie entwickeln die der aktuellen Zeit entspricht
- Sich selber wirklich ernsthaft hinterfragen

Arbeitsatmosphäre

Hat im Laufe der Zeit massiv nachgelassen - früher hatte man das Gefühl dass alle an einem Strang ziehen - heute arbeiten die Abteilungen nicht mehr Hand in Hand. Der Salesbereich steht gefühlt über den Zentralfunktionen - hier gilt kein Arbeiten auf Augenhöhe

Work-Life-Balance

Sales funktioniert selten in 9-5 das muss man wissen - schwierig ist allerdings dass Überstunden hier oft erwartet werden und zB Home Office gar nicht gerne gesehen wird .. offiziell aus Gründen der Einarbeitung - in Realität wohl eher aus Kontrollgründen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man arbeitet sehr digital - allerdings fahren im Vertrieb alle große Firmenwagen nur aufgrund einer Position und selten weil es notwendig ist

Kollegenzusammenhalt

2 Kündigungswellen innerhalb von 15 Monaten stärken den Zusammenhalt nicht - es sei denn man gehört zum alten Kern - dann hat man Narrenfreiheit.

Umgang mit älteren Kollegen

Mitarbeiter über 40 sind rar gesät

Vorgesetztenverhalten

Es gibt solche und es gibt solche - wie überall.

Kommunikation

Der Flurfunk ( intern & extern) funktioniert am besten - das Unternehmen versucht hier durch Townhalls etc dagegen zu wirken - leider schwierig wenn sich niemand an Schweigevereinbarungen hält

Interessante Aufgaben

Cold Calling, Telefonieren, Kundenmeetings, etc - ein klassischer Job im Vertrieb


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Talent Acquisition
Team Talent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemalige Kollege,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus weiter auszuführen.

Es freut uns, dass Du die vielen guten Menschen bei KRONGAARD und die schönen Büros in guter Lage positiv erwähnst. Wir arbeiten in einem People Business, wo der Erfolg maßgeblich von den Mitarbeitern abhängt.

Deine Kritik zur Arbeitsatmosphäre nehmen wir sehr ernst. Schade, dass Du hier eine negative Entwicklung wahrgenommen hast. Für uns ist klar: KRONGAARD kann nur dann wirklich erfolgreich funktionieren, wenn alle Bereiche wie Zahnräder ineinandergreifen und abteilungsübergreifend auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Nur so entsteht ein Miteinander, das uns als Unternehmen weiterbringt und darauf fokussieren wir uns nun verstärkt.

Deine weiteren Hinweise, wie die Entwicklung einer zeitgemäßen Strategie und die ernsthafte Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen, nehmen wir uns zu Herzen. Wir wissen, dass Veränderung Zeit braucht, aber wir sind motiviert, den aktuellen Wandel positiv zu nutzen.
Falls Du weiteres Feedback hast, das Du auch gern diskret besprechen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Kontaktaufnahme.

Alles Gute für die Zukunft für Dich!

Beste Grüße
Dein Team Talent Acquisition – stellv. für KRONGAARD

Schade.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider runter gerockt. Alles wird so gemacht wie immer. Entscheider stecken die Köpfe in den Sand und lassen die Drecksarbeit von anderen erledigen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es kaum ...


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Talent Acquisition
Team Talent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke zu teilen – auch wenn sie kritisch ausfallen. Es ist uns wichtig, ehrliches Feedback zu erhalten, um uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

Noch mehr kannst Du bewirken, wenn Du uns (vertraulich) konkreter erklärst, worauf sich Deine Kommentare beziehen. Dann können wir abgleichen, ob unsere in den letzten Wochen eingeführten Neuerungen diese Dinge schon aufgreifen oder eventuell noch ergänzt werden sollten.

In diesem Sinne freuen wir uns über Deine Kontaktaufnahme.

Alles Gute für Deine Zukunft!

Beste Grüße
Dein Team Talent Acquisition – stellv. für KRONGAARD

Mehr Schein als Sein…

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Da die Geschäftsführung sich als sportlich bezeichnet: das Verhalten hat nichts mit Fair Play zu tun und es wäre Zeit, die Trainer auszuwechseln.

Arbeitsatmosphäre

Durch ein tolles Team und eine tolle Führungskraft war die Arbeitsatmosphäre super.
Man hat als Team immer zusammengehalten und jeder stand jedem zur Seite. Das war tatsächlich das Schönste bei KRONGAARD- das Team und die Arbeitsatmosphäre am Standort. - da hatte ich definitiv Glück

Image

Nach außen und innerhalb der PDL Branche gut.
Doch wer selbst Teil von KRONGAARD war und mitbekommen hat, was Anfang diesen Jahres passiert ist, weiß genau, dass es mehr Schein als Sein ist.

Im Januar werden noch alle Kolleginnen und Kollegen nach Hamburg eingeladen und es gibt eine große Kickoff Veranstaltung. Da wurde noch gefeiert und einem erzählt, wie toll wir alle sind.

Zwei Monate später wurden externe Berater eingesetzt, die wohl 1 und 1 zusammengezählt haben. (Die Geschäftsführung war dazu nicht in der Lage)

Völlig unerwartet wurden an einem Tag an allen Standorten sehr viele Kollegen entlassen. Das auf eine unmenschliche Art und ohne Vorankündigung. Wer nicht performt, der muss gehen. Da bekommt keiner eine Chance.
Diese Art und Weise hat viele und auch mich negativ geprägt.
Man geht morgens zur Arbeit und bekommt seine Kündigung in die Hand gedrückt. Egal ob Mutter/ Vater oder Berufseinsteiger. Die Geschäftsführer sind knallhart.

Work-Life-Balance

Unglaublich viele Überstunden… dank meiner tollen Führungskraft konnte man auch mal an einem Freitag eine Stunde früher Schluss machen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Karriere/Weiterbildung

Nur wenn die Bedingungen stimmen… KPIs sind utopisch

Gehalt/Benefits

Leider unterdurchschnittlich- Geschäftsführung war anderer Meinung und möchte nichts daran ändern. Da steht das Wohl der Mitarbeitenden nicht an erster Stelle.

Kollegenzusammenhalt

Wie schon oben beschrieben.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Führungskraft top. Geschäftsführung reinste Katastrophe. Meiner Meinung nach viel zu unerfahren für solch eine Position.

Arbeitsbedingungen

Schöne Büros

Kommunikation

Innerhalb des Unternehmens eine Katastrophe. Keine Transparenz- aber der Flurfunkt war am Ende am besten. Es wurde über jeden gesprochen. Dabei wurden selbst Gehälter verraten. Wirklich eine Frechheit, dass das passieren kann.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Talent Acquisition
Team Talent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin / lieber ehemalige Kollege,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast für ein ausführliches Feedback.

Deiner Bewertung habe ich entnommen, dass Du mit Deinem Team und Deiner Führungskraft sehr zufrieden warst. Wir legen viel Wert auf ein stimmiges Teamgefüge. Dass sich dies auch positiv auf die von Dir erlebte Arbeitsatmosphäre ausgewirkt hat, freut uns sehr zu hören!

Deine Enttäuschung im Bezug auf die strategische Neuausrichtung ist für uns absolut nachvollziehbar und es tut uns persönlich leid. Sei versichert, dass wir bzw. die Geschäftsführung diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen haben.

Wir haben unser Vorgehen reflektiert und unsere Lehren gezogen, sodass wir sicher sind, in Zukunft dies in der Art vermeiden zu können.

Falls Du weiteres Feedback hast, dass Du auch gern diskret besprechen möchtest, dann freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

Alles Gute für die Zukunft für Dich!

Beste Grüße
das Team Talent Acquisition – stellv. für KRONGAARD

Nicht durchdacht, höchst unprofessionell.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei KRONGAARD GmbH (Frankfurt) in Frankfurt am Main gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich kann diese Arbeitgeber einfach nicht weiterempfehlen. Was jetzt passiert ist, kann jeden anderen auch treffen. Daher rate ich von Gesprächen ab, und das nicht nur am Standort in Frankfurt.

Kommunikation

Leider kann ich nur begrenzt Einblick in die internen Abläufe geben. Mein Eindruck beruht vor allem auf dem Bewerbungs- und Einstellungsprozess. Ich hatte mich für eine vielversprechende Position entschieden und dafür meinen unbefristeten Arbeitsvertrag bei meinem vorherigen Arbeitgeber gekündigt. Zwischen Zusage und geplantem Starttermin vergingen rund sechs Wochen – inklusive Vorbereitungen auf die Schulungen am Hauptstandort in Hamburg.

Vier Tage vor dem ersten Arbeitstag erhielt ich dann überraschend einen Anruf: Der Standort Frankfurt werde in seiner Kapazität deutlich reduziert, und man könne die Stelle daher doch nicht besetzen. Noch am selben Tag traf die Kündigung per Expressversand ein.

Ich empfinde es als äußerst enttäuschend, wie hier mit der beruflichen Zukunft von Menschen umgegangen wird. Solche kurzfristigen Entscheidungen wirken planlos und lassen aus meiner Sicht an Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit neuen Mitarbeitenden vermissen.


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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe ehemalige Kollegin/ lieber ehemalige Kollege,

danke für Deine Bewertung hier bei Kununu.

Deine Enttäuschung ist für uns absolut nachvollziehbar und es tut uns persönlich leid. Sei versichert, dass wir diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen haben.

Wir haben aus den Vorgängen rund um diesen Vorgang auch unsere Lehren gezogen, so dass wir sicher sind, in Zukunft solch ein Vorgehen vermeiden zu können.

Wir wünschen Dir für die Zukunft dennoch alles Gute!

Beste Grüße
Anna – stellvertretend für KRONGAAD

Viel Potenzial – aber zu wenig Veränderungswille. Gut gestartet, dann immer mehr enttäuscht..

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei KRONGAARD GmbH (Frankfurt) in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Büro war wirklich schön – moderne Räume, tolle Aussicht, angenehme Atmosphäre. Auch das Miteinander mit vielen Kolleg:innen war ein Pluspunkt: Pausen, Gespräche zwischendurch oder Afterworks – menschlich war da vieles unkompliziert und angenehm. Besonders positiv war auch die Kommunikation mit Berater:innen und Kund:innen – der Austausch hat Spaß gemacht und war fachlich oft bereichernd. Die Vielfalt der Themen, mit denen man sich im Alltag beschäftigt hat, bot die Möglichkeit, viel zu lernen – was definitiv auch für die persönliche Weiterentwicklung wertvoll war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die größten Schwächen lagen im Umgang mit Feedback, der fehlenden Förderung von Mitarbeitenden und der internen Ungleichbehandlung von Rollen. Karriereversprechen wurden zwar gemacht, waren aber für viele schlicht nicht erreichbar – echte Entwicklungsmöglichkeiten gab es für viele Rollen nur in Ausnahmefällen.
Auffällig war auch, dass gute Mitarbeitende eher ziehen gelassen als gehalten wurden – ersetzt durch mehrere günstigere Neue, oft ohne vergleichbare Erfahrung. Wertschätzung zeigte sich selten in Form von Gehalt, Benefits oder echter Wertschätzung und Verantwortung.
Das Unternehmen war in vielen Bereichen durchaus modern aufgestellt – aber längst nicht so modern, wie es sich selbst gerne darstellt. Zwischen Außenwirkung und Realität lag oft eine spürbare Lücke.

Verbesserungsvorschläge

Zuhören wäre ein Anfang – echtes Zuhören. Probleme frühzeitig erkennen, gemeinsam mit den Mitarbeitenden Lösungsmöglichkeiten entwickeln und Vorschläge nicht nur anhören, sondern intern in der Führungsebene wirklich diskutieren. Es reicht nicht, erst zu reagieren, wenn es schon brennt. Wer Risiken früh erkennt, kann viel Schaden vermeiden – und langfristig gesünder führen.
Talente sollten gefördert und gehalten werden – mit Entwicklungsmöglichkeiten, mehr Verantwortung und realistischen Karriereperspektiven. Stattdessen verliert man gute Leute und versucht das mit mehreren neuen, oft unerfahreneren Mitarbeitenden auszugleichen – was auf Dauer nicht funktioniert. Ein guter Mitarbeiter ist nicht einfach durch zwei, drei günstigere eingekaufte zu ersetzen.
Auch das Thema Benefits/Vergütung sollte neu gedacht werden: Ein faires Bonusmodell, attraktivere Benefits, echte Work-Life-Balance und ein insgesamt zeitgemäßes Paket gehören einfach dazu, wenn man sich als modernes Unternehmen positionieren möchte.
Und vielleicht wäre es an der Zeit, auch die Geschäftsführung selbst zu reflektieren. Unter der vorherigen Leitung lief vieles strukturierter, klarer und erfolgreicher. Daran könnte man heute anknüpfen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war größtenteils in Ordnung, aber es gab immer wieder Störungen durch eine schlechte Kommunikation und teilweise unzureichendes Führungsverhalten. Viele Probleme hätten durch klare und rechtzeitige Kommunikation vermieden werden können, stattdessen wurden sie oft ausgesessen, bis sie sich zu größeren Schwierigkeiten auswuchsen. Die Grundstimmung im Team war jedoch meistens entspannt, und in den Pausen oder bei Afterworks konnte man gut zusammenfinden. Es war also Potenzial für eine bessere Atmosphäre da, das aber häufig durch organisatorische Schwächen gebremst wurde.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen modern, dynamisch und professionell – was auch lange Zeit so vermittelt wurde. Viele Kunden und Berater:innen hatten ein gutes Bild von Krongaard, was sicherlich auch an den engagierten Mitarbeitenden lag. Intern sah die Realität allerdings oft anders aus: Strukturelle Probleme, fehlende Kommunikation und wenig Veränderungsbereitschaft passten nicht zum Image, das man gerne verkörpern wollte. Der Anspruch und das tatsächliche Handeln gingen immer weiter auseinander.

Work-Life-Balance

Als ich ins Unternehmen kam, war die Work-Life-Balance noch in Ordnung. Später änderte sich das deutlich: Früher kommen? Ja. Dafür dann auch „früher“ gehen? Ungern gesehen – selbst wenn man seine Stunden längst gemacht hatte. Versprechen wie ‚Wenn du unter der Woche Überstunden aufbaust, kannst du freitags früher gehen‘ wurden in der Praxis selten eingehalten. Die Flexibilität, die man theoretisch hatte, wurde einem in der Realität zunehmend abgesprochen.

Irgendwann wurde dann eingeführt: maximal zwei Tage Remote, drei Tage verpflichtend vor Ort – unabhängig davon, ob es der Arbeit dienlich war oder nicht. Diese Regelung war eine direkte Reaktion auf sinkende Anfragenzahlen. Statt aber die eigentlichen Ursachen anzugehen – etwa Prozesse, Führung oder Förderung der Mitarbeiter – wurde auf Kontrolle und Präsenzpflicht gesetzt. Das hat das Vertrauen weiter untergraben und die Work-Life-Balance vieler verschlechtert, obwohl es durchaus andere, klügere Wege gegeben hätte.

Karriere/Weiterbildung

Karrierewege wurden intern zwar kommuniziert – auch im Intranet – und es gab theoretisch verschiedene Titelstufen wie „Senior“ oder „Executive“. In der Praxis bedeutete das aber meist: gleicher Job, anderer Titel. Wirkliche Weiterentwicklung mit neuen Aufgaben, mehr Verantwortung oder gar der Schritt in die Führung war nur für eine bestimmte Rolle im Unternehmen realistisch vorgesehen. Für alle anderen war es – trotz Engagement – nahezu unmöglich. Der Rest konnte bestenfalls hoffen, nach vielen Gesprächen und viel Eigeninitiative irgendwie berücksichtigt zu werden – geändert hat sich dadurch selten etwas.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lag eher im unteren Bereich und war meiner Meinung nach in einigen Rollen nicht ganz im Verhältnis zur tatsächlichen Verantwortung oder Belastung. Auch das Bonusmodell war stark von der jeweiligen Position abhängig – während manche deutlich profitieren konnten, war es für andere trotz vergleichbarer Leistung kaum relevant.
An Sozialleistungen gab es das 49/58-Euro-Ticket und den gesetzlich möglichen Inflationsausgleich – auf zwei Jahre verteilt mit monatlich 125 €. Das fühlte sich eher wie ein Pflichtprogramm an als wie ein bewusster Schritt in Richtung Wertschätzung. Auch andere Angebote, wie etwa Corporate Benefits, waren zwar theoretisch verfügbar, hatten aber kaum Relevanz im Alltag.
Insgesamt hatte man den Eindruck: Es wird das Nötigste getan – aber der Extraschritt, der echte Wertschätzung zeigen würde, bleibt aus. Besonders im Branchenvergleich wirkt das Gesamtpaket eher zurückhaltend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Thema Umweltbewusstsein gab es keine wirklichen Maßnahmen, die besonders hervorgestochen hätten. Es wurde digital gearbeitet, wenig gedruckt – aber das war eher Standard als bewusstes Umweltkonzept.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war… situationsabhängig. Oberflächlich hat man sich gut verstanden – gemeinsame Mittagspausen, Afterworks, Smalltalk, das war alles angenehm. Aber wenn es darauf ankam, war oft doch jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Teilweise wurde sogar gegeneinander gearbeitet, selbst wenn es keinen wirklichen Nutzen hatte. Es ging eher darum, besser dazustehen – koste es, was es wolle. Trotzdem gab es viele Kolleg*innen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Manchmal hätte nur ein bisschen mehr Miteinander statt Gegeneinander gereicht, um wirklich ein starkes Team zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Am eigenen Standort gab es keine älteren Kolleg:innen, deshalb lässt sich dazu wenig sagen. Aus anderen Standorten hat man zumindest nichts Negatives gehört – das Thema war insgesamt eher unauffällig.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte hing stark von der jeweiligen Person ab – ich hatte während meiner Zeit bei Krongaard mehrere Vorgesetzte, von denen einige empathisch und professionell geführt haben, andere hingegen waren schlicht überfordert oder fehl am Platz.
Die Geschäftsführung selbst will durchaus führen, hat aber kein Gespür für die Realität der Mitarbeitenden. Statt zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, hält man lieber stur an eigenen Vorstellungen fest – egal, wie oft auf bestehende Probleme hingewiesen wird. Entscheidungen wirken oft realitätsfern und wenig durchdacht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich in Ordnung. Die Büros waren modern, gut ausgestattet und zentral gelegen – das Arbeitsumfeld war angenehm. Technisch war man solide aufgestellt, ohne besonders innovativ zu sein. Insgesamt also funktional, aber nicht herausragend.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft einseitig. Informationen wurden zwar übermittelt, aber meistens erst, wenn es schon fast zu spät war, und nicht im Vorfeld, um Probleme frühzeitig zu lösen. Zudem war die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsführung schwierig. Ein echtes offenes Ohr gab es meiner Meinung nach leider nicht. Das führte dazu, dass wichtige Anliegen entweder ignoriert oder nicht ernst genommen wurden, was das Vertrauen in die Führung stark beeinträchtigte.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich wurde jede Kollegin/ jeder Kollege am Standort gleich behandelt – unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. In dieser Hinsicht habe ich nichts Negatives erlebt. Was aber auffiel, war die ungleiche Behandlung ganzer Abteilungen. Offiziell wurden verschiedene Rollen im Unternehmen gleichgestellt – in der Praxis sah das oft anders aus. Manche Funktionen hatten deutlich mehr Sichtbarkeit, Annerkennung und Entwicklungsmöglichkeiten als andere, obwohl das nie so kommuniziert wurde. Diese unausgesprochene Ungleichbehandlung war im Arbeitsalltag klar spürbar – und langfristig demotivierend.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich spannend und abwechslungsreich. Man hatte mit ganz unterschiedlichen Themen zu tun, konnte sich in neue Bereiche reindenken und dadurch viel lernen – das war definitiv ein Plus.
Trotzdem fühlte sich der Job mit der Zeit eher nach einem Premium Call Center an als nach einem Personaldienstleister. Krongaard wollte unbedingt als Premium-Dienstleister auftreten. Der Anspruch war hoch, aber statt wirklich auf Qualität zu setzen, wurde der Druck auf Quantität erhöht. Das wirkte oft widersprüchlich – fast schon wie ein Markenversprechen, das intern nie richtig eingelöst wurde.

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe ehemalige Kollegin/ lieber ehemalige Kollege,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe derart umfangreich weiter auszuführen.

Es freut uns zu lesen, wie viel Du während Deiner Zeit bei uns dazu lernen konntest und dass Du Dich im Büro und in der Zusammenarbeit mit Deinem Team ausgesprochen wohl gefühlt hast. Wir wissen wie wichtig diese Aspekte sind und tun vom Recruitingprozess bis hin zum Property Management viel für eine positive Candidate Journey.

An einigen von Dir aufgeführten Themen, sind wir als Arbeitgeber bereits dabei, uns weiterzuentwickeln. Wenn Du weitere ganz konkrete Vorschläge hast, wie wir noch besser werden können, kannst Du Dich gerne jederzeit bei mir bzw. People & Culture melden – natürlich absolut vertraulich.

Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute!

Beste Grüße
Anna – stellvertretend für KRONGAARD

Mehrfachbewertung

Trotz großer Umstrukturierung ein toller Arbeitgeber!

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Ich komme gerne zur Arbeit, es herrscht eine sehr kollegiale Stimmung. Man hilft sich wo man kann und feiert gemeinsam Erfolge!

Work-Life-Balance

Es ist eben Vertrieb. Überstunden fallen mal an wenn es darum geht dass Deals gemacht werden. Aber es ist ausdrücklich gewünscht diese dann eigenständig in entspannteren Wochen abzubauen.

Karriere/Weiterbildung

Sehr transparente und KPI getriebene Aufstiegschancen die für alle gleich sind! Man hat das Tempo selbst in der Hand!

Gehalt/Benefits

Auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Top, auch in schwierigen Zeiten halten wir zusammen! Das auch standortübergreifend. Gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft!

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Respektvoll und entschlossen das Unternehmen positiv zu lenken! Bei Entlassungen wird versucht für alle eine Lösung zu finden die akzeptabel ist. Im Management zu sitzen ist nicht einfach und auch unangenehme Entscheidungen müssen zum Wohle des Unternehmens manchmal getroffen werden. Hier wurde vom Management aber auf Performance geachtet. Es ist Sales und wer dem Unternehmen kein Geld einbringt kann sich eben nicht halten. Manche die hier im Vertrieb waren und so negativ nach Ihrer Kündigung bewerten, sollten mal genau hinterfragen warum sie gehen mussten. Leidtragende sind die Corporate Functions die wirklich gar nichts dafür konnten dass sie verkleinert wurden. Hier wurde sich einfach nur das Verhältnis zu den Sales Mitarbeitern angeschaut und abgewogen wieviel Mitarbeiter sinnvoll sind.

Arbeitsbedingungen

Ich fühle mich wohl

Kommunikation

Zwischen meiner direkten Führungskraft und mir top. Bezüglich des Managements manchmal den Umständen geschuldet etwas schwammig aber sehr bemüht alle abzuholen in Townhalls, via Mail oder dem persönlichen Austausch.

Interessante Aufgaben

Kundenbeziehungen aufzubauen und Projekte zu besetzen ist abwechslungsreich. Das muss man sich allerdings erarbeiten indem man viel telefoniert und auch Akquise betreibt. Man braucht einen gewissen Ehrgeiz


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus weiter auszuführen.

Es freut uns zu lesen, wie wohl Du Dich bei KRONGAARD fühlst und wie viel Freude Dir Deine Aufgaben machen.

Wir wünschen Dir weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg bei KRONGAARD.

Beste Grüße
Anna - stellv. für KRONGAARD

Wer Lust auf die Ausbildung hat, ist KRONGAARD nahezu perfekt als Arbeitgeber geeignet.

4,6
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Kaufmann für Büromanagement im Bereich Administration / Verwaltung bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Arbeitsatmosphäre, tolle Kollegen. Spannende Branche. Vor allem großes Lob an meine FK und meinem Ausbilder - diese haben die Spanne zwischen lockerer Arbeitsatmosphäre und ernstere Situationen (wenn z.B. es stressig wird aufgrund von hohem Workload) wirklich Top hinbekommen. Innerhalb des Teams wird sich gegenseitig supportet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Grob kann ich nichts Negatives zum Arbeitgeber sagen. Kein Unternehmen ist Perfekt, das ist auch unmöglich. Es gibt immer irgendwas, was nicht so ganz passt. Wenn Azubis Probleme haben oder ihnen etwas nicht passt, dann sollen sie diese unbedingt ansprechen. KRONGAARD nimmt diese nach meiner Erfahrung immer ernst und sucht Lösungen.

Verbesserungsvorschläge

Die Aufenthalte in den Abteilungen besser planen, einige Benefits wurden auf der Homepage nicht klar kommuniziert. Hat sich aber nach Erwähnung gebessert. Es ist schwierig zu sagen, was genau verbessert werden soll, da Azubis immer andere Bedürfnisse haben. Es gibt auf jeden Fall nicht viele Mängel.

Arbeitsatmosphäre

Sehr tolle Atmosphäre, ein breites Spektrum an tollen Mitarbeitern. Die einen sind ruhiger, die anderen etwas aufgedrehter. Man versteht sich und arbeitet als Team zusammen. Eine gemeinsame Vision für das Ziel des Teams/Unternehmens wird aufgebaut. Es werden tolle Events veranstaltet. Früher öfter, in den letzten Jahren wurden jedoch z.B. After Works seltener. Ich fand die regelmäßigen Events und After Works super. Dadurch stieg der Zusammenhalt der Kollegen und lernte diese besser kennen.

Karrierechancen

So wie ich das mitbekommen habe, haben Azubis i.d.R. sehr hohe Übernahmechancen, sobald deren Ausbildungszeit beendet wird. Dies wird auch so offen kommuniziert. Bei dem ein oder anderem Beispiel hat es leider nicht geklappt, wofür das Unternehmen aber nicht viel kann. Ich kann es dem Arbeitgeber aus sehr nachvollziehbaren Gründen nicht verübeln.

Arbeitszeiten

Gleitzeitmodell. Sofern man Termine einhält, ist man sehr flexibel. Man darf selbst entscheiden, ob man um 07:00 oder um 09:30 im Büro auftaucht. Die Pause wird leider nicht dazu gerechnet.

Ausbildungsvergütung

Etwas über der Mindestausbildungsvergütung nach HH-Regelung. Könnte mehr sein, aber noch im Rahmen. Jedoch wird das Deutschlandticket übernommen sowie z.B. das eigene Fitnessabo bezuschusst.

Die Ausbilder

Wirklich sehr tolle Ausbilder. Sie stehen immer als Ansprechpartner bereit, bieten großartige Unterstützung an. Man fühlte sich nie im Stich gelassen. Meinungsverschiedenheiten werden toleriert und ernst genommen. Austausch von eigenen Sichtweisen ebenfalls. Sie supporten sowohl arbeitstechnisch als auch bei den Themen der Berufsschule.

Spaßfaktor

Zum größten Teil kam ich sehr gerne zur Arbeit. Die Atmosphäre ist super. Bei einer bestimmten Zeitspanne ging der Spaßfaktor runter, dies hatte aber interne Gründe, welche zwischen Azubi und dem Arbeitgeber konstruktiv geklärt wurden.

Aufgaben/Tätigkeiten

Man kann nie jede Aufgabe zu 100% mögen. Jedoch würde ich sagen, dass der größte Teil der Aufgaben Spaß gemacht haben. Anfangs ziemlich eintönig, was jedoch auch nötig war, da die erste Hauptaufgabe eine lange und intensive Einarbeitung benötigt. Nach ca. dem ersten Ausbildungsjahr wird einem viel Verantwortung zwecks neuer Aufgaben übergeben, nicht im negativen Sinne, sondern im positiven, da die dazukommenden Aufgaben Schnittstellen zwischen den Abteilungen beinhalten.

Variation

Man durchläuft so gut wie jede Abteilung für mindestens 2 Wochen, teilweise für einen ganzen Monat. Einer der größten Benefits überhaupt als Azubi! So lernte man, wie die anderen Abteilungen arbeiten. Außerdem lernte man so andere Kollegen besser kennen. Nicht alle Abteilungen haben gleich viel Spaß gemacht, die eine mehr, die andere weniger. Ist jedoch verständlich, da die Wahrnehmung immer subjektiv ist.

Respekt

Immer auf Augenhöhe. Azubis werden für den Support, den sie leisten, hoch geschätzt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Lieber ehemaliger Kollege/ liebe ehemalige Kollegin,

herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus weiter auszuführen.

Es freut uns zu lesen, wie positiv Du Deine Ausbildungszeit bei uns in Erinnerung hast.

Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute!

Beste Grüße
Anna - stellv. für KRONGAARD

Ein solider Einstieg ins Berufsleben

4,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Administration / Verwaltung bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Freundliche Kollegen und Geschäftsführer. Über neue Projekte wird man stets in seinem standortübergreifenden Meetings informiert. Hat man Geburtstag, so wird sichergestellt, dass man mit einem schönen geschmückten Arbeitsplatz empfangen wird. Man kann sich wirklich wohlfühlen!
Umfangreiches Onboarding gewährleistet einen guten Einstieg ins Unternehmen.
Gelegentlicher Frust herrscht bei den Arbeitnehmer in Hinblick auf Mehrarbeit und unterdurchschnittlichem Gehalt.

Work-Life-Balance

40 Std.-Woche. Da ich in meinem Aufgabengebiet oft auf mich alleine gestellt war, gab es kaum einen Arbeitstag der wirklich nach 8-Stunden endete. Vertragliche „Vertrauensarbeitzeit“ machte es einem schwer mit guten Gewissen an seltenen Tagen früher zu gehen. Man wurde kritisch beäugt und konnte nicht nachweisen, wie viele Überstunden sich theoretisch schon angehäuft haben. Hier wäre eine Zeiterfassung von Vorteil.
Auch habe ich mitbekommen, dass der Status der Arbeitnehmer bei Teams überprüft wurde und somit Vertrauen der Führungskräfte in Ihre Mitarbeiter angezweifelt werden kann. Dies finde ich schade!

Die flexible Wahl seiner Home Office-Tage ist ein großes Plus und in wenigen Unternehmen zu finden. War man Abends lange aus, so konnte man spontan entscheiden den morgigen Tag im Home Office zu arbeiten. Keine Absprache nötig.

Arbeitszeit flexibel wählbar! Lediglich die vorgegebene 1 Std. Pause am Tag ist ein kleiner Zeiträuber.

Kollegenzusammenhalt

In meiner Abteilung habe ich mich sehr wohlgefühlt. Mein Team war hilfsbereit, stets gut gelaunt und es bot sich oft eine Gelegenheit zum gemeinsamen Afterwork auf der Dachterrasse.

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum ältere Kollegen vorhanden. Diesen wurde jedoch stets Respekt gezollt. Oftmals in Führungsrollen.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführer schätzten meine Arbeit, vermittelten Wertschätzung und führten Feedbackgespräche, damit man sich stets wohlfühlt. Nach erfolgreichem Abschluss von neuen Projekten wurde Lob ausgesprochen. Bei meiner Kündigung waren sie sehr respektvoll, erkundigten sich nach meinen Gründen und haben Lösungsvorschläge bereitet, um mich im Unternehmen zu halten. Dies blieb mir sehr positiv in Erinnerung!

Meine Führungskraft hingegen überhäufte mich gerne täglich mit Aufgaben, trat diese an mich ab, um mich am Ende des Tages anzurufen und zu erzählen, wie entspannt sein Tag verlief. Dies war häufig frustrierend.

Arbeitsbedingungen

Wunderschönes Büro in der Hamburger Innenstadt zentral gelegen. Schöne Dachterrasse und in jedem Stockwerk befindet sich eine Küche mit Kaffeemaschine, Wasserspender und Sitdown-Area. Kleines aber feines Gym, jederzeit zugänglich, und Afterwork, wie z.B. Spieleabende, gerne gesehen und meist mit einer großen Pizzalieferung vom Arbeitgeber bezuschusst. Für Arbeitnehmer, ohne zugewiesenen Parkplatz, befindet sich eine große Parkgarage 3min zu Fuß entfernt.

Arbeitsplätze per App frei buchbar.

Gehalt/Benefits

Unter dem Durchschnitt der Branche. 12 Gehälter und Bonusausschüttungen quartalsweise. Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Keine bezahlten Überstunden. Definitiv gibt es hier Luft nach oben.

Bezuschussung von Fitness, Öffentlichen Verkehrsmitteln und der Betrieblichen Altersvorsorge.

Gleichberechtigung

100%ig hatte jedes Geschlecht und jede Altersgruppe die gleichen Aufstiegschancen und wurde stets mit Respekt behandelt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe Ex-Kollegin/ lieber Ex-Kollege,

herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus weiter auszuführen.

Es freut uns sehr zu lesen, wie zufrieden Du insgesamt bei KRONGAARD warst.
Auf das von Dir anhand verschiedener Beispiele erläuterte hierarchieübergreifend wertschätzende Miteinander sind wir stolz. Wie schön, dass Du Deine Erfahrung dahingehend teilst.

Überrascht hat uns Deine kritische Einschätzung bzgl. unserer Vergütung im Branchenvergleich. Wir überprüfen regelmäßig die uns zur Vergütung stehenden Marktdaten und glauben, dass wir unseren Mitarbeitenden insgesamt attraktive Vergütungspakete anbieten, zu denen nicht nur unsere Boni, sondern eben auch unsere Benefits dazugehören. So bezuschussen wir u.a. nicht nur Öffentliche Verkehrsmittel, sondern zahlen auch in 2025 allen interessierten Mitarbeitenden das Deutschland Ticket.

Deiner Bewertung haben wir darüber hinaus entnommen, dass es Dir in der Vergangenheit schwer gefallen ist die vertraglich geregelte Vertrauensarbeitszeit dahingehend zu nutzen auch mal früher als an anderen Tagen Feierabend zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass es nicht um die Arbeitszeit an sich geht, sondern um das Engagement in Bezug auf unsere Dienstleistung. Gerade zu Anfang, aber auch wenn beispielsweise im Sales ein Neukunde übernommen wird, ist viel Engagement nötig, um sich bei den eigenen Unternehmenskunden und Berater:innen zu etablieren. Unsere Führungskräfte verstehen sich dahingehend als Coach und Sparringspartner:in. Am besten gelingt dies mit gegenseitigem Vertrauen. Das Du hier ein Verhalten anders wahrgenommen hast, tut uns leid zu lesen. Wir werden Deine Beobachtung intern prüfen.

Falls Du weiteres Feedback hast, dass Du auch gern diskret besprechen möchtest, dann freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

Für die Zukunft alles Gute für Dich!

Beste Grüße
Anna - stellvertretend für KRONGAARD

Empfehlung für einen tollen berufsstart

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei KRONGAARD GmbH (Hamburg) in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dynamic Team, Dazugehörigkeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu starke Vertriebszahlen, Bezahlung

Verbesserungsvorschläge

Prämienmodelle überdenken und optimieren

Karriere/Weiterbildung

Schnelle aufstiegschancen

Gehalt/Benefits

Leider unterm wettbewerb


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe Kollegin/ lieber Kollege,

herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus weiter auszuführen.

Es freut uns sehr zu sehen, wie zufrieden Du bei KRONGAARD bist und wünschen Dir auch weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg!

Beste Grüße
Anna - stellvertretend für KRONGAARD

Mehrfachbewertung

Tolles Unternehmen mit ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei KRONGAARD GmbH (Düsseldorf) in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Krongaard ist ein Unternehmen, welches mit dem "Füreinander" groß geworden ist: Aus Führungskräfte-Sicht macht es sehr viel Spaß mit Leuten zu arbeiten, die beruflich durchstarten möchten. Das (auch zeitliche) Engagement bei einem Einstieg in einen Sales Job, ist fast immer gegeben, sodass man größtenteils auf sehr engagierte Kolleg*innen trifft, die auch abseits der Arbeitszeit viel Zeit miteinander verbringen.

Image

Krongaard ist als Dienstleister für die Projektberatung am Markt der führende Anbieter für rechtssichere Projekteinsätze: Dieses Alleinstellungsmerkmal wurde kürzlich auch vom TÜV geprüft und zeitnah soll es eine TÜV Zertifizierung geben, die das Compliance Management System als einziges Unternehmen in Deutschland nach ISO 37301 vom TÜV zertifiziert

Work-Life-Balance

Die Flexibilität des Arbeitsmodells von Krongaard ist sehr gut: Es gibt keine festen Arbeitszeiten, allerdings (wie sollte es auch anders sein) ist eine Präsenz gegenüber den Kunden und selbstständigen Berater ein Muss! Das erfordert jedoch auch, dass man sich den tagesbedingten Gegebenheiten anpassen sollte: Wenn ein möglicher Auftrag da ist, dann ist es nicht unüblich am Abend länger zu arbeiten. Wir reden hier nicht von 22 Uhr, sondern von 1-2 Stunden länger. Eine gewisse benötigte Flexibilität ist nicht unüblich, allerdings recht normal in diesem Job.

Karriere/Weiterbildung

Seit einem Jahr gibt es einen Sales Coach, der intern Coachings für den Sales Prozess anbietet: Das ist absolut Outstanding! Der Kollege ermöglicht es den Kolleg*innen auf individueller Basis besser zu werden und das ist ein Mehrwert, den kein Unternehmen bietet. Der Coach ist bezogen auf die Branche und das Unternehmen ein unfassbar großer Mehrwert!

Kollegenzusammenhalt

Sowohl im Führungskräfte-Kreis als auch unter den Kolleg*innen sehr gut: Es gibt viele Kolleg*innen, die Freundschaften schließen und auch privat viel Zeit miteinander verbringen. Vertretungen (im Falle eines Urlaubes) werden super professionell gehandhabt, weil man weiß, dass man den Erfolg der Kolleg*innen sicherstellt.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei Krongaard wird jeder gleich behandelt: Branchenbedingt gibt es jedoch eher mehr junge Kolleg*innen

Vorgesetztenverhalten

Als Führungskraft ist der Punkt sehr differenziert zu beurteilen: Auch ich habe Vorgesetzte, die im Laufe der Jahre immer eine überragende Arbeit geleistet haben und ich kann mir nicht vorstellen bzw. ich konnte es mir vorher nicht vorstellen bessere Vorgesetzte zu haben. Ich selbst hoffe, dass ich mit einer sehr offenen, transparenten und ehrlichen Art ein guter Vorgesetzter bin, der immer ein offenes Ohr hat: Ich glaube fest daran, dass man über alles sprechen kann, was jemanden beschäftigt

Kommunikation

Es ist immer schwer Vergleiche zu anderen Unternehmen zu ziehen, aber Krongaard ist im Bereich der Kommunikation meiner Meinung nach ein Vorbild: Die interne Feedback Kultur wird gefördert und gefordert. Ich persönlich durfte im Laufe der Jahre sehr viel durch gegebene Feedbacks meiner Kolleg*innen lernen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit - natürlich im Zuge der Einhaltung von Kommunikationslinien - das direkte Gespräch mit der Geschäftsführung zu suchen, was nicht in jedem Unternehmen selbstverständlich ist.

Gleichberechtigung

Krongaard steht zu 110% hinter den Themen Gleichberechtigung und DEI: Es gibt einen Diversity Circle und im Zuge der internen "TeamGaard" Initiative schafft Krongaard ein Modell, dass alle Kolleg*innen gleichermaßen eine Anlaufstelle haben, wenn es mal Gesprächsbedarf gibt

Interessante Aufgaben

Man kommt mit Themenfeldern in Berührung, zu denen man sonst nicht unbedingt Zugang hat: Der Schwerpunkt liegt in der IT, allerdings gibt es auch sehr branchenspezifische Themen und im Laufe der Zeit entwickelt man ein Know-How, welches einen selbst zu einem Fachexperten macht


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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kook, Executive Manager People & Culture
Anna KookExecutive Manager People & Culture

Liebe Kollegin/ lieber Kollege,

wow! Herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Bewertung über die Punktevergabe hinaus derart detailliert weiter auszuführen.

Es freut uns sehr zu sehen, wie zufrieden Du bei KRONGAARD bist und wünschen Dir auch weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg!

Beste Grüße
Anna - stellvertretend für KRONGAARD

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