Gut am Arbeitgeber finde ich
Teilweise extrem nette Kunden und damit einhergehende Veranstaltungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Puh… das würde hier den Rahmen sprengen.
Verbesserungsvorschläge
Nehmt Bitten der Mitarbeiter ernst, haltet euch an Gesetze zu Arbeitszeiten, Ruhezeiten, Jugendschutz und überdenkt doch vielleicht, ob es sinnvoll ist alle Mitarbeiter zu verheizen bis sie gehen oder die gelben Scheine rausholen.
Mitarbeiterevents nicht einfach wegfallen lassen, obwohl man damit wirbt.
Arbeitsatmosphäre
Hat über die Jahre stark gelitten. Seit Hyatt sowieso. Wenn außer einem Postenchef und den 2 Neuen Kollegen im Frühstück ALLE anderen Kollegen/Chefs ohne sich vorher abzusprechen innerhalb von 10 Tagen zum ende des selben Monats kündigen, weil Bitten ignoriert werden für gehendes Personal kein Ersatz gefunden, geschweige denn gesucht wird und die Arbeit trotzdem immer mehr wird sollte das schon ein gewaltiges Zeichen sein. Aber, zumindest in der Abteilung war immer eine gute Atmosphäre, bis das schwimmen angefangen hat und die Stimmung Stressbedingt natürlich nicht mehr so super war.
Arbeitszeiten
Die Zeiten die auf dem dienstplan stehen sind nur eine grobe Richtlinie.
Jählich 200-300 Überstunden. Ausgleich quasi nicht möglich. Digitale Zeiterfassung fehlerhaft. In 6 Tage Woche wurden 8h von den Überstunden abgezogen, statt nochmal 8h draufzurechnen.
Ausbildungsvergütung
Tariflohn. Überstunden wurden zeitweise mit 15€/h netto bezahlt, damit man sie nicht als Freizeitausgleich nehmen will.
Am Ende der Ausbildung hatte ich noch sehr viele Überstunden offen und konnte sie aufgrund der anstehenden Prüfung und dem mit dem bestehen einhergehenden Ende des Ausbildungsverhältnisses nicht mehr Abbauen. Ausbezahlt bekommen habe ich sie dann plötzlich nur noch mit den knapp 7,70€/h brutto…
Die Ausbilder
Erst kurz vor Abschluss der Ausbildung gab es jemanden in der Küche mit Ausbilderschein. Die meisten Kollegen gaben sich aber Mühe auch etwas zu lehren.
Spaßfaktor
Stark abhängig davon, was einem Spaß macht. Ich mag es bei Veranstaltungen an den Gästen zu sein, andere Kollegen bekamen Panikattacken und wurden trotzdem regelmäßiger fürs Live-Cooking eingeteilt.
An sich gibt es durch viele verschiedene Veranstaltungen und teilweise sympathische Kollegen aber immer wieder auch mal einen tag der Spaß gemacht hat.
Insgesamt aber deutlicher Rückgang über die Jahre
Aufgaben/Tätigkeiten
Im 3. Monat der Ausbildung war ich das erste mal alleine im Frühstück.
Erste mal komplett alleine im à la carte war ich zum ende des 1. Lehrjahres.
Im 3. Lehrjahr habe ich mich zunehmend mehr um die Leitung der Produktion kümmern müssen, Leiharbeiter einweisen, Azubis ausbilden, Bestellung der Ware für den täglichen Bedarf.
Viel Stress und viel zu hohe Ansprüche.
Qualität wird nicht besonders groß
Variation
Viele wechselnde Veranstaltungen aber auch Regelmäßig wiederkehrende. Ansonsten mal mehr mal weniger abwechslungsreich.
Respekt
Respekt vor den Vorgesetzten sollte man haben, sonst bekommt man Probleme. Andersrum ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gerade Respektvoll.
Kollegen untereinander auch oft Respektlos, aber prozentual gesehen Respektvoller als in der Führungsriege.