Gut am Arbeitgeber finde ich
Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter, sehr starke Kundenausrichtung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise starre Hierarchie, allerdings normal in der Markenhotellerie
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Die Lindner Hotels und Resprts geniessen innerhalb Deutschlands einen guten Ruf in der Markenhotellerie.
Work-Life-Balance
Als Praktikant habe ich an 5 Tagen die Woche gearbeitet. Manchmal wurde ich gebeten am Wochenende eine Schicht zu übernehmen, habe im Ausgleich hierfür allerdings einen Tag unter der Woche frei bekommen.
Sollte man mal einen Termin haben, sind die Vorgesetzten i.d.R. sehr verständnisvoll. Allerdings sollte man sich in der Hotellerie von vorne herein im klaren sein, dass Überstunden dazu gehören.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen fördert seine Mitarbeiter mit internen Weiterbildungen (Academy Maker). Zudem werden Abteilungsleiter und Festangestellte mit Weiterbildungsmaßnahmen (Bsp IFH) gefördert
Gehalt/Benefits
Wie in der Hotellerie üblich, sind die Gehälter sehr niedrig und die Arbeitstage lang.
Auf der anderen Seite erhalten Mitarbeiter Vergünstigungen in den Lindner Hotels und wer hart arbeitet, hat die Möglichkeit im Unternehmen aufzusteigen, was letztendlich auch mit einer Gehaltssteigerung verbunden ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Hotel hält seine Mitarbeiter grundsätzlich zum schonenden Umgang mit Ressourcen an.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen war stets positiv. Besonders gut habe ich das Verhältnis unter den Auszubildenden in Erinnerung.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab wenige ältere Mitarbeiter in dem Betrieb.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Vorgesetzten haben sich Zeit genommen, um eventuelle Fragen mit mir zu besprechen. Falls dafür durch den laufenden Betrieb mal keine Zeit war, sollte man am Ball bleiben, aber man bekommt letztendlich immer eine Antwort.
Wenn ein Kunde vor Ort eine Änderung wünscht, müssen in der Hotellerie von den Abteilungsleitern Entscheidungen oft ad hoc getroffen werden, welche durch ihre Erfahrung meiner Ansicht nach meist richtig lagen.
Leider habe ich mit einer Vorgesetzen nicht immer viel Glück gehabt, was allerdings in jedem Betrieb mal vorkommen kann.
Arbeitsbedingungen
Druch Platzmangel waren leider nicht immer genügend PCs verfügbar. Dies hat manchmal etwas Kreativität bei der Findung eines Arbeitsplatzes gefordert.
Kommunikation
Mitarbeiter werden regelmäßig durch Emails und Aushängen in der Kantine über Neuigkeiten des Unternehmens informiert. Die Abteilungsleiter kommunizieren ebenfalls wichtige Mitteilungen aus den Morgenmeetings an deren Mitarbeiter weiter. Zudem gibt es einen täglichen Newsletter.
Gleichberechtigung
In dem Hotel arbeiten sehr viele unterschiedliche Nationalitäten und die Mitarbeiter kommen i.d.R. sehr gut miteinander zurecht.
Interessante Aufgaben
Mein Aufgabengebiet war sehr abwechslungsreich. Mein Praktikum war eine Art Cross-Training in den Abteilungen Verkauf, Revenue Management und Buchhaltung.
Ich habe in den jeweiligen Abteilungen verantwortungsvolle Aufgaben wie beispielsweise die Vorbereitung von Präsentationen, Kundenakquise während Messebesuchen oder Einblicke in den Monatsabschluss erhalten.
Um den Hotelbetrieb genauer kennen zu lernen, muss man jedoch auch Aufgaben wie Housekeeping (Zimmerreinigung) oder Bankett erledigen. Wenn Not am Mann ist, hilft man den Kollegen der anderen Abteilungen gerne aus. Daher sollte man als Praktikant ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen.