Gut am Arbeitgeber finde ich
- Einige dynamische und interessante Projekte
- Urban Sports Club Abonnement
- Mitarbeiterrabatte auf Produkte
- Gelegentlich kostenlose Produktzugaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Starke Präsenz interner Gruppen mit unreifem, unangemessenem und respektlosem Verhalten gegenüber anderen Kolleg:innen, was sowohl die Arbeit als auch den Teamgeist beeinträchtigt.
- Zu hohe Arbeitsbelastung für bestimmte Mitarbeitende, verbunden mit starkem Druck und einem hohen Stressniveau.
- Mangel an Anerkennung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit, häufig auf einige wenige privilegierte Mitarbeitende konzentriert.
- Geringe Transparenz hinsichtlich der beruflichen Entwicklung und interner Möglichkeiten, wobei die Prozesse als wenig klar und schwer nachvollziehbar wahrgenommen werden, was die beruflichen Perspektiven einschränkt.
- Unzureichende Kommunikation, mit häufig verspätet oder erst in letzter Minute weitergegebenen Informationen.
Verbesserungsvorschläge
- Die Führungspraktiken in Richtung eines positiveren, wohlwollenden und konstruktiven Managements stärken, um als toxisch wahrgenommene Verhaltensweisen zu reduzieren und ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.
- Konsequent gegen unangemessenes oder unreifes Verhalten vorgehen, um dessen Normalisierung zu verhindern.
- Interne Gruppendynamiken gezielt steuern, um Ausgrenzung oder die Bildung geschlossener „Cliquen“ zu vermeiden.
- Eine gerechtere Arbeitsverteilung sicherstellen, um eine Überlastung einzelner Mitarbeitender zu vermeiden.
- Eine positive Arbeitsdynamik fördern, die auf Integration, Zusammenarbeit und Austausch basiert.
- Rückmeldungen der Mitarbeitenden aktiv anhören, berücksichtigen und konkret wertschätzen.
- Alle Mitarbeitenden gleichwertig anerkennen und wertschätzen, nicht nur bestimmte Personen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist besonders toxisch. Es ist geprägt von hohem Druck, hohen Erwartungen und wenig bis kaum Unterstützung oder Anerkennung durch Teams und Führungskräfte. Die Atmosphäre ist angespannt und von Gruppen und Cliquen geprägt, die interne Dynamiken stark beeinflussen, bestimmte Kolleg:innen bevorzugen oder ausschließen und teilweise unreifes oder respektloses Verhalten zeigen.
Nach zahlreichen Kündigungen der Mehrheit der erfahrenen Mitarbeitenden, die die Hauptstärke der Teams darstellten, hat sich das Arbeitsumfeld, das früher positiv war und von einem ausgeprägten Teamgeist geprägt war, schrittweise zu einem toxischen Umfeld entwickelt. Es ist nun geprägt von Klatsch, Gerüchten, Mobbing, Lärm in offenen Büros und Gemeinschaftsbereichen sowie von Affinitäten zwischen bestimmten Kolleg und/oder Führungskräften, die eine wichtige Rolle in den internen Dynamiken spielen und Entscheidungen beeinflussen.
Diese Verhaltensweisen werden aufgrund starker Gruppendynamiken häufig toleriert. Darüber hinaus wird die Arbeitsqualität beeinträchtigt, da die erfahreneren Mitarbeitenden eine deutlich höhere Arbeitslast übernehmen müssen, um die Abgänge der ehemaligen Kolleg:innen zu
Image
Das externe Markenimage wird häufig als sehr engagiert im Umwelt- und Sozialbereich wahrgenommen, mit starken Werten wie Teilen, Solidarität und Authentizität. Die interne Realität weicht jedoch deutlich von diesem Bild ab. Viele Kolleg:innen haben aufgrund echter Unzufriedenheit gekündigt, und die Fluktuation ist extrem hoch. In einigen Positionen wechseln sich mehrere Personen in kurzer Zeit ab, ohne langfristig zu bleiben. Es besteht eine ausgeprägte Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden, die weder ausreichend gehört noch von der Führungsebene ernsthaft berücksichtigt wird. Wenn Mitarbeitende kündigen, werden sie häufig ersetzt, ohne dass die zugrunde liegenden Probleme gelöst werden. Teilweise werden Stellen auch nicht neu besetzt, wodurch die Arbeitslast auf bereits stark ausgelastete Teams verteilt wird.
Work-Life-Balance
Es gibt eine hohe Arbeitsbelastung und viel Druck, wodurch die Work-Life-Balance nur schwer aufrechtzuerhalten ist. Regelmäßig kommt es zu Anrufen oder Arbeitsanfragen am Abend sowie zu dringenden Aufgaben am Tagesende oder kurzfristigen Anforderungen für den nächsten Tag. Es ist notwendig, eigene Grenzen zu setzen, was jedoch häufig negativ wahrgenommen wird und zu einem schlechten Eindruck führen kann, obwohl es eigentlich völlig normal ist.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt sehr wenige, wenn nicht gar keine Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Darüber hinaus sind interne Karrieremöglichkeiten, sofern sie überhaupt bestehen, kaum sichtbar und werden nicht klar kommuniziert. Einige Versetzungen oder Ernennungen scheinen sich zudem in gewisser Weise intransparent zu gestalten, ohne formalisierten Prozess und ohne offene Kommunikation. Die wenigen verfügbaren Möglichkeiten scheinen von den Entscheidungen der Führungskräfte und der Geschäftsleitung abzuhängen, die festlegen, welche Personen sie auf bestimmte Positionen setzen möchten. Um eine Beförderung oder berufliche Weiterentwicklung zu erhalten, selbst wenn diese verdient wäre, scheint es zunächst erforderlich zu sein, von den Führungskräften und der Geschäftsleitung geschätzt zu werden, während die Kompetenzen, die eigentlich das Hauptkriterium sein sollten, häufig in den Hintergrund treten.
Gehalt/Benefits
Angesichts der Arbeitsbelastung sind die Gehälter eher niedrig und im Branchenvergleich wenig wettbewerbsfähig. Als Zusatzleistungen profitieren wir unter anderem von einer Urban-Sports-Club-Mitgliedschaft, von teils interessanten Mitarbeiterrabatten auf Produkte sowie gelegentlich von einzelnen Produktgeschenken.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einmal im Jahr einen Sozial- bzw. Aktionstag, was eine grundsätzlich positive Initiative darstellt, jedoch nur sehr begrenzt ausgeprägt ist, da er lediglich einmal jährlich stattfindet. Die Marke vermittelt nach außen ein starkes Bild von nachhaltigem Engagement mit natürlichen Inhaltsstoffen und einer Kommunikation, die auf Umwelt- und Sozialverantwortung ausgerichtet ist. Dieses Engagement ist jedoch intern nicht immer wirklich spürbar und wirkt eher wie ein Bestandteil des Markenimages als gelebte Realität.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt nur sehr wenig bis gar keinen Teamgeist. Mitarbeitende bilden Gruppen und unterstützen sich hauptsächlich nach persönlichen Affinitäten oder Freundschaften innerhalb desselben Teams, was einen deutlichen Mangel an Professionalität zeigt. Einige übernehmen den Großteil der Arbeit, während andere nur wenig beitragen, was zu einem erheblichen Ungleichgewicht führt. Zentrale Werte wie Unterstützung, Austausch und Respekt im Arbeitsalltag sind deutlich nicht gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Das Management wird als toxisch wahrgenommen. Vorgesetzte setzen Mitarbeitende stark unter Druck, nutzen teils einen respektlosen Ton und kritisieren regelmäßig ohne ausreichende Anerkennung. Der Druck konzentriert sich häufig auf bestimmte Mitarbeitende mit hoher Arbeitslast, während andere aufgrund persönlicher Beziehungen bevorzugt werden. Rückmeldungen sind inkonsistent und erschweren Entwicklung und Motivation. Wertschätzung ist selten, während die Arbeitsbelastung steigt. Probleme werden oft auf operative Teams geschoben, während bei Erfolgen die Führungskräfte die Anerkennung für sich beanspruchen und die Teams weitgehend unsichtbar machen, mit Ausnahme weniger Mitarbeitender mit persönlichen Affinitäten.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten sind insgesamt sauber. Allerdings ist die zur Verfügung gestellte IT-Ausstattung (Computer usw.) häufig defekt oder ungeeignet. Mehrere Kolleg:innen mussten wiederholt neue Laptops anfordern, ohne immer eine Rückmeldung zu erhalten, und teilweise steht kein Ersatzgerät zur Verfügung. Einige mussten ihren PC mehrfach austauschen, da es immer wieder zu technischen Problemen kommt. Trotz der zentralen Bedeutung dieses Arbeitsmittels werden diese Probleme nicht immer ernst genommen oder zeitnah bearbeitet. Homeoffice ist grundsätzlich auf zwei Tage pro Woche begrenzt, die Umsetzung ist jedoch unklar und inkonsistent. Einige Kolleg:innen oder Teams profitieren von deutlich mehr Flexibilität, während andere kaum oder gar keine erhalten und teilweise für entsprechende Anfragen kritisiert werden. Bei Abwesenheiten, insbesondere im Krankheitsfall, wird häufig erwartet, dass Mitarbeitende ihre Führungskraft telefonisch informieren, eine kurze Übergabe zu laufenden Aufgaben geben sowie eine Einschätzung zur Rückkehr liefern. Diese Erwartung lässt wenig Flexibilität zu und kann zu Kritik führen, obwohl eine Krankheitsphase in erster Linie der Erholung dienen sollte.
Kommunikation
Es gibt kaum bis gar keine transparente Kommunikation gegenüber den Teams. Die Kommunikation findet hauptsächlich horizontal auf den höheren Hierarchieebenen statt, wo Informationen untereinander geteilt und anschließend oft verspätet oder kurzfristig an die operativen Teams weitergegeben werden. Dadurch kommt es vor, dass Veränderungen (z. B. Neueinstellungen, Umstrukturierungen usw.) erst bekannt werden, wenn sie bereits beschlossen und umgesetzt sind.
Viele Informationen verbreiten sich über informelle Kanäle wie Gerüchte, Klatsch oder Hörensagen. Einige Gruppen verfügen über bestimmte Informationen und tauschen diese untereinander aus, während andere davon ausgeschlossen sind, was zu Ungleichgewichten und Unruhe innerhalb der Teams führt.
Gleichberechtigung
Es bestehen deutliche Unterschiede in der Behandlung der Mitarbeitenden, die häufig von persönlichen Beziehungen oder Sympathien zwischen Führungskräften und bestimmten Kolleg:innen abhängig zu sein scheinen. Bewertungen und Entscheidungen basieren nicht in erster Linie auf Leistung, sondern vielmehr auf persönlichen Affinitäten oder der Wahrnehmung eines bestimmten „Cultural Fits“.
Interessante Aufgaben
Es gibt einige interessante Aufgaben im Projektmanagement. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung ist es jedoch kaum möglich, Projekte in der gewünschten Qualität oder Tiefe zu entwickeln. Häufig müssen sie unter großem Zeitdruck umgesetzt werden, während gleichzeitig hohe Erwartungen an die Ergebnisse gestellt werden.