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L'Occitane 
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80 von 218 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 32%
Score-Details

80 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Persönlich hatte ich eine weitgehend gute Zeit, dennoch liegen mir ein paar Punkte im Magen.

3,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L'Occitane GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich konnte für mich viel lernen und mitnehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Grundstruktur muss sich ändern. Es wird sich tot-gespart.

Verbesserungsvorschläge

Schätzt eure Mitarbeiter mehr.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb unserer Boutique haben wir es uns schön gemacht. Im Allgemeinen ist der Verkaufs- und Erwartungsdruck aber sehr hoch. KPI's müssen stets gerechtfertigt werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zu wenig belegbare Stellen für eine "Karriere" und wenn, ist es stark sympathie-abhängig, ob man eine Chance bekommt.

Zu einem gewissen Grad ist das menschlich und durchaus normal, dennoch muss man gerade mit der Verantwortung als Führungskraft im Stande sein, persönliche Sympathie und tatsächliches Können und die Bereitschaften der Menschen voneinander zu trennen.

Gehalt/Benefits

Das "große" Geld wird man bei L'Occitane nicht verdienen. Neue MA steigen oft mit mehr Gehalt ein und haben noch keinerlei Leistung erbracht. Gehaltserhöhungen sind hauptsächlich von den eigenen KPI's abhängig und nicht davon, wie viel Einsatz und Mehrwert der Mensch tatsächlich erbringt.

Die Benefits sind nett und wurden gerne in Anspruch genommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich sind die Grundwerte, Philosophie und Einsätze der Marke lobenswert. Wiederum sind interne Beschaffungen günstig "Made in China" und qualitativ nicht ansprechend.

Natürlich kann eine einzelne Marke nicht die Welt retten und irgendwo müssen Abstriche gemacht werden, dennoch beißen sich die Außendarstellung und die internen Maßstäbe sehr.

Kollegenzusammenhalt

In unserer Boutique grandios gewesen.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele langjährige Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen. Den wenigen, die noch da sind, wird keine besondere Wertschätzung zu teil. Weder persönlich, noch im Gehalt.

Vorgesetztenverhalten

Hier hatte ich immer wieder den Eindruck, dass oft sehr willkürlich gehandelt wurde. Auch war der Umgang mit Personen/Situationen meist sympathie-abhängig. Ich hätte mir ebenfalls gewünscht, dass Fehler seitens mancher Vorgesetzten anerkannt und verbessert werden, anstatt die Schuld auf andere zu schieben oder gar alles unter den Teppich zu kehren.

Kommunikation

Diese war weitreichend ungenügend. Das Problem beginnt jedoch schon bei International und zieht sich dementsprechend durch die Länder.

Interessante Aufgaben

Hier muss ganz klar drauf hingewiesen werden, dass die Aufgaben weitreichender sind, als vertraglich festgehalten. Dabei muss jeder selbst wissen, ob er/sie das als Erfahrungswerte für Lebenslauf und Co. sieht und/oder als unbezahlte Mehrarbeit.


Image

Work-Life-Balance

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Vor dem Start genau überlegen, was einen erwartet: Viele Aufgaben stehen nicht in der Jobbeschreibung

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L‘Occitane GmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich besonders kritisch finde, ist der starke Fokus auf Abverkauf, Umsatz und Kennzahlen. Dieser Druck kommt aus meiner Wahrnehmung auch von der Head of Retail und der Area Managerin Nord und wird teilweise bis auf die Fläche weitergegeben.

Ein konkretes Beispiel war eine Kundin, die sich nach ihrem Einkauf über die sehr aufdringliche Beratung der Area Managerin Nord beschwerte und sagte, dass sie sich teilweise zum Kauf von Produkten gedrängt gefühlt habe. Gleichzeitig wurde an der Kasse vor der Kundin eine Mitarbeiterin deutlich darauf hingewiesen, dass die Kundin ihre Registrierung per E-Mail bestätigen müsse, damit sie die 10 % Rabatt erhält. Obwohl die Kundin bereits einen größeren Einkauf getätigt hatte, wurde keine Ausnahme gemacht.

Besonders negativ ist mir eine Aussage der Head of Retail der L’occitane Group, vor dem Weihnachtsgeschäft in Erinnerung geblieben. Sinngemäß wurde vermittelt, dass die Menschen zu Weihnachten Geld hätten und man diese Gelegenheit nutzen müsse, um ihnen möglichst viele Produkte zu verkaufen, auch wenn es sich hart anhöre, müsse man den Kunden das Geld „aus der Tasche ziehen“. Uns wurde dabei auch vermittelt, dass wir nicht selbst entscheiden sollten, wann ein Kunde bereits genug gekauft hat oder ob ein weiterer Kauf für ihn zu teuer ist, da es schließlich nicht unser eigenes Geld sei. Diese Einstellung empfand ich als sehr herzlos und nicht als die Art von Kundenberatung, mit der ich mich identifizieren möchte.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wert auf eine faire und transparente Vergütung sowie echte Entwicklungsmöglichkeiten für langjährige Mitarbeitende legen. Die Personalplanung sollte verbessert werden, damit Mitarbeitende nicht regelmäßig allein im Store stehen und ihre Pausen bzw. grundlegende Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Auch bei Krankheitsausfällen und Umsatzzielen sollte mehr Rücksicht auf die tatsächliche Personalsituation genommen werden.

Zudem würde ich mir mehr Wertschätzung für Mitarbeitende wünschen, insbesondere nach besonders belastenden Phasen. Die Kommunikation durch Führungskräfte sollte einheitlicher und fairer erfolgen, ohne dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt behandelt werden. Auch die Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Produktveränderungen sollten aus meiner Sicht transparenter und nachvollziehbarer kommuniziert werden.

Arbeitsatmosphäre

locker aber die Zahlendruck zerstört die Atmosphäre durch gedtresste vorgesetze/Manager, welches sich auf die MA auswirkt

Image

Das Image der Marke empfinde ich als zwiegespalten. L’Occitane steht nach außen stark für Nachhaltigkeit, natürliche und pflanzliche Inhaltsstoffe sowie die Verbindung zur Natur. Gleichzeitig finde ich es widersprüchlich, dass Verpackungen und das äußere Erscheinungsbild der Produkte teilweise mehrfach verändert werden und gleichzeitig immer wieder neue Produkte bzw. Produktvarianten auf den Markt kommen.

Auch beim Thema Recycling habe ich im Store selbst erlebt, dass Kunden leere Glas- und Kunststoffverpackungen verschiedener Marken gegen 10 % Rabatt abgeben konnten, diese anschließend jedoch bei uns gesammelt und letztendlich über die Gelbe Tonne entsorgt wurden. Dadurch war für mich nicht nachvollziehbar, welchen tatsächlichen nachhaltigen Mehrwert diese Aktion hatte.
Hinxi kommen häufige Produktveränderungen und Preiserhöhungrn, die gerade von langjährigen Kunden kritisch wahrgenommen werden. Gleichzeitig versucht sich die Marke durch das Rebranding stärker an eine jüngere, Social-Media-affine Zielgruppe zu richten. Dadurch entsteht für mich ein gewisser Widerspruch zwischen dem nachhaltigen, naturverbundenen Image und der tatsächlichen Entwicklung der Marke.

Work-Life-Balance

sehr schlecht:
Die Work-Life-Balance sehe ich eher kritisch. Durch die saisonalen Anforderungen im Einzelhandel ist die Urlaubsplanung teilweise stark eingeschränkt. Gerade in besonders wichtigen Verkaufszeiträumen, beispielsweise rund um Ostern, im Sommer sowie teilweise über Weihnachten und Silvester, ist es schwierig, Urlaub flexibel zu planen. Wenn mehrere Mitarbeitende gleichzeitig Urlaub nehmen möchten, entstehen entsprechend schnell Konflikte.

Zusätzlich gibt es verschiedene Events, bei denen Mitarbeitende aus den Boutiquen teilnehmen sollen. Teilweise wird beispielsweise vorgegeben, dass pro Filiale eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitenden anwesend sein muss. Private Verpflichtungen werden dabei nicht immer ausreichend berücksichtigt, sodass solche Termine die persönliche Freizeitplanung zusätzlich erschweren können. Alles sachen die nicht in Jobbeschreibungen stehen!

Insgesamt hätte ich mir daher mehr Flexibilität gewünscht

Karriere/Weiterbildung

webinare und Möglichkeit Produktwissen weiterzugeben von MA zu MA mit vergütung

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für eine junge Person, die die Tätigkeit als Nebenjob ausübt, grundsätzlich in Ordnung. Für jemanden, der davon dauerhaft einen eigenen Haushalt oder beispielsweise eine Familie finanzieren muss, stelle ich mir die Vergütung jedoch eher schwierig vor. Für meine persönlichen langfristigen beruflichen Ziele wäre die Tätigkeit daher nicht als dauerhafte Perspektive geeignet.

Bei den Benefits gibt es hingegen einige positive Punkte. Man erhält regelmäßig Produkte, wodurch sich über die Zeit einiges ansammelt, und auch die Möglichkeit, auf Kosten des Unternehmens Sportangebote zu nutzen, finde ich positiv. Allerdings bleibt durch die Arbeitsbelastung und den damit verbundenen Stress teilweise wenig Zeit, diese Benefits tatsächlich in Anspruch zu nehmen.

Kollegenzusammenhalt

kommt auf die Person an. Eher freundliche Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich habe ich nicht den Eindruck, dass es eine Altersdiskriminierung gibt. Allerdings haben ältere bzw. langjährige Mitarbeitende aus meiner Sicht nicht automatisch mehr Vorteile als neuere Mitarbeitende, weder beim Gehalt noch bei der Wertschätzung. Auch eine lange Betriebszugehörigkeit führt nicht unbedingt zu einer Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens. Selbst bei einem Jubiläum bleibt man häufig in derselben Position, während sich das Unternehmen weiterentwickelt und verändert. Die Anerkennung fällt dabei teilweise auf eine kurze Dankes-E-Mail zum Jubiläum hinaus. Dadurch entsteht für mich der Eindruck, dass langjährige Mitarbeit und gewonnene Erfahrung nicht entsprechend wertgeschätzt oder für eine Weiterentwicklung genutzt werden.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe das Vorgesetztenverhalten insbesondere durch die Area Managerin Nord als sehr zahlen- und leistungsorientiert erlebt. Verkaufszahlen, Monatsziele und Action-Pläne standen stark im Vordergrund, während Wertschätzung und die tatsächliche Belastung der Mitarbeitenden aus meiner Sicht zu kurz kamen.

Mehrere ehemalige Kolleginnen und Kollegen berichteten mir persönlich, dass sie sich durch den Führungsstil nicht wertgeschätzt fühlten. Gleichzeitig habe ich eine hohe Fluktuation erlebt. Auch bei personellen Engpässen blieb der Verkaufsdruck bestehen; teilweise mussten Mitarbeitende allein im Store arbeiten und konnten dadurch ihre Pausen kaum oder nicht nehmen.
Neben Verkauf, Beratung und Service fallen zahlreiche zusätzliche Aufgaben. Zusätzlich haben Kunden immer recht auch wenn sie MA gegenüber respektlos sind. Dann veranlassen Vorgesetzte wie Area managerin Nord oben drauf Gutscheine für Kunden die sich respektlos verhalten.

Auch die Kommunikation und Organisation von führenden Positionen fand ich häufig als unzureichend. Informationen zu Preisänderungen, Aktionen oder Kampagnen kamen teilweise verspätet oder unvollständig, sodass die Mitarbeitenden vieles selbst machen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren teilweise schwierig, insbesondere durch die häufige Alleinbesetzung im Store. Gerade bei vielen Krankheitsausfällen musste ich teilweise ganze Schichten allein arbeiten und gleichzeitig die Umsatzziele erreichen. Dadurch war es teilweise nicht möglich, regulär Pause zu machen oder kurz für einen Toilettengang den Store zu verlassen, da jederzeit Kunden kommen konnten.

Auch die Temperaturen in den Boutiquen waren teilweise problematisch, da es weder eine richtige Heizung noch eine Klimaanlage gibt. Im Sommer steht man teilweise mit einem kleinen Ventilator im Laden, der kaum für Abkühlung sorgt, während man im Winter in vorgegebenen Arbeitskleidung friert, die nicht für die kalten Temperaturen ausgelegt ist. Man friert im Winter und schwitzt im Sommer.

Zusätzlich steht man teilweise unter kontinuierlichem Stress und Leistungsdruck. Auch wenn die Tätigkeit nur als Nebenjob ausgeübt wird, nimmt man diesen Druck mit nach Hause. Nicht erreichte Umsatzziele werden per E-Mail, Telefon oder im direkten Austausch immer wieder thematisiert. Besonders ist war, dass nach schwierigen Phasen und zusätzlichem Einsatz kein Danke kommt

Kommunikation

transparent aber auch passiv aggressiv

Gleichberechtigung

Intern ist deutlich wahrnehmbar, dass Mitarbeitende mit teilweise mehr Erfahrung und längerer Betriebszugehörigkeit nicht zwangsläufig besser vergütet werden als neuere Mitarbeitende. Teilweise scheint der erzielte Umsatz einen größeren Einfluss auf die Vergütung zu haben, wodurch erfahrene Mitarbeitende trotz ihrer zusätzlichen Erfahrung finanziell schlechter gestellt sein können.

Auch im Umgang durch die Area Managerin entsteht aus meiner Sicht ein deutlicher Eindruck von Favoritismus. Eine von ihr ins Unternehmen geholte Mitarbeiterin, die anschließend eine Managerposition in einer Boutique übernommen hat, wird in Meetings besonders positiv hervorgehoben. Gleichzeitig werden Fehler dieser Mitarbeiterin teilweise deutlich weniger kritisch behandelt, während vergleichbare Fehler anderer Mitarbeitender wesentlich stärker thematisiert und kritisiert werden. Diese unterschiedliche Behandlung ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben gibt es aus meiner Sicht kaum. Die „Produktivität“ wird bei L’Occitane im Wesentlichen über den persönlichen Umsatz gemessen. Wer weniger Umsatz macht, gilt entsprechend als weniger produktiv – unabhängig davon, wie viele andere Aufgaben an diesem Tag erledigt wurden. Neben Verkauf und Kundenberatung gehören zahlreiche weitere Tätigkeiten dazu: Warenannahme und Lieferungen, Kassenöffnung und -abschluss, Kassenabrechnungen, Bankeinzahlungen, Reinigung des Stores, Müllentsorgung, Umbauten, Visual Merchandising, Preisanpassungen, Warenumbuchungen, Eventvorbereitungen, Fotodokumentationen sowie Webinare und Schulungen. Auch die Beratung mit Analyse- und Facecare-Geräten erfordert Zeit und Fachwissen.
Durch die häufigen Änderungen von Sortiment, Produktaufmachung, Preisen und Visual Merchandising entsteht zusätzlich viel Aufwand. Bei fehlenden oder fehlerhaften Materialien muss vor Ort improvisiert werden. Es zählt am Ende vor allem: Wie viel Umsatz wurde persönlich gemacht?

Dadurch entsteht aus meiner Sicht ein erheblicher Druck und das Gefühl, dass viele tatsächlich geleistete Aufgaben und Verantwortlichkeiten nicht als Leistung wahrgenommen werden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Extrem toxische Arbeitsatmosphäre und Arbeitsumgebung – unbedingt meiden.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei L'Occitane GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Einige dynamische und interessante Projekte
- Urban Sports Club Abonnement
- Mitarbeiterrabatte auf Produkte
- Gelegentlich kostenlose Produktzugaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Starke Präsenz interner Gruppen mit unreifem, unangemessenem und respektlosem Verhalten gegenüber anderen Kolleg:innen, was sowohl die Arbeit als auch den Teamgeist beeinträchtigt.
- Zu hohe Arbeitsbelastung für bestimmte Mitarbeitende, verbunden mit starkem Druck und einem hohen Stressniveau.
- Mangel an Anerkennung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit, häufig auf einige wenige privilegierte Mitarbeitende konzentriert.
- Geringe Transparenz hinsichtlich der beruflichen Entwicklung und interner Möglichkeiten, wobei die Prozesse als wenig klar und schwer nachvollziehbar wahrgenommen werden, was die beruflichen Perspektiven einschränkt.
- Unzureichende Kommunikation, mit häufig verspätet oder erst in letzter Minute weitergegebenen Informationen.

Verbesserungsvorschläge

- Die Führungspraktiken in Richtung eines positiveren, wohlwollenden und konstruktiven Managements stärken, um als toxisch wahrgenommene Verhaltensweisen zu reduzieren und ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.
- Konsequent gegen unangemessenes oder unreifes Verhalten vorgehen, um dessen Normalisierung zu verhindern.
- Interne Gruppendynamiken gezielt steuern, um Ausgrenzung oder die Bildung geschlossener „Cliquen“ zu vermeiden.
- Eine gerechtere Arbeitsverteilung sicherstellen, um eine Überlastung einzelner Mitarbeitender zu vermeiden.
- Eine positive Arbeitsdynamik fördern, die auf Integration, Zusammenarbeit und Austausch basiert.
- Rückmeldungen der Mitarbeitenden aktiv anhören, berücksichtigen und konkret wertschätzen.
- Alle Mitarbeitenden gleichwertig anerkennen und wertschätzen, nicht nur bestimmte Personen.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist besonders toxisch. Es ist geprägt von hohem Druck, hohen Erwartungen und wenig bis kaum Unterstützung oder Anerkennung durch Teams und Führungskräfte. Die Atmosphäre ist angespannt und von Gruppen und Cliquen geprägt, die interne Dynamiken stark beeinflussen, bestimmte Kolleg:innen bevorzugen oder ausschließen und teilweise unreifes oder respektloses Verhalten zeigen.

Nach zahlreichen Kündigungen der Mehrheit der erfahrenen Mitarbeitenden, die die Hauptstärke der Teams darstellten, hat sich das Arbeitsumfeld, das früher positiv war und von einem ausgeprägten Teamgeist geprägt war, schrittweise zu einem toxischen Umfeld entwickelt. Es ist nun geprägt von Klatsch, Gerüchten, Mobbing, Lärm in offenen Büros und Gemeinschaftsbereichen sowie von Affinitäten zwischen bestimmten Kolleg und/oder Führungskräften, die eine wichtige Rolle in den internen Dynamiken spielen und Entscheidungen beeinflussen.

Diese Verhaltensweisen werden aufgrund starker Gruppendynamiken häufig toleriert. Darüber hinaus wird die Arbeitsqualität beeinträchtigt, da die erfahreneren Mitarbeitenden eine deutlich höhere Arbeitslast übernehmen müssen, um die Abgänge der ehemaligen Kolleg:innen zu

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Das externe Markenimage wird häufig als sehr engagiert im Umwelt- und Sozialbereich wahrgenommen, mit starken Werten wie Teilen, Solidarität und Authentizität. Die interne Realität weicht jedoch deutlich von diesem Bild ab. Viele Kolleg:innen haben aufgrund echter Unzufriedenheit gekündigt, und die Fluktuation ist extrem hoch. In einigen Positionen wechseln sich mehrere Personen in kurzer Zeit ab, ohne langfristig zu bleiben. Es besteht eine ausgeprägte Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden, die weder ausreichend gehört noch von der Führungsebene ernsthaft berücksichtigt wird. Wenn Mitarbeitende kündigen, werden sie häufig ersetzt, ohne dass die zugrunde liegenden Probleme gelöst werden. Teilweise werden Stellen auch nicht neu besetzt, wodurch die Arbeitslast auf bereits stark ausgelastete Teams verteilt wird.

Work-Life-Balance

Es gibt eine hohe Arbeitsbelastung und viel Druck, wodurch die Work-Life-Balance nur schwer aufrechtzuerhalten ist. Regelmäßig kommt es zu Anrufen oder Arbeitsanfragen am Abend sowie zu dringenden Aufgaben am Tagesende oder kurzfristigen Anforderungen für den nächsten Tag. Es ist notwendig, eigene Grenzen zu setzen, was jedoch häufig negativ wahrgenommen wird und zu einem schlechten Eindruck führen kann, obwohl es eigentlich völlig normal ist.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt sehr wenige, wenn nicht gar keine Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Darüber hinaus sind interne Karrieremöglichkeiten, sofern sie überhaupt bestehen, kaum sichtbar und werden nicht klar kommuniziert. Einige Versetzungen oder Ernennungen scheinen sich zudem in gewisser Weise intransparent zu gestalten, ohne formalisierten Prozess und ohne offene Kommunikation. Die wenigen verfügbaren Möglichkeiten scheinen von den Entscheidungen der Führungskräfte und der Geschäftsleitung abzuhängen, die festlegen, welche Personen sie auf bestimmte Positionen setzen möchten. Um eine Beförderung oder berufliche Weiterentwicklung zu erhalten, selbst wenn diese verdient wäre, scheint es zunächst erforderlich zu sein, von den Führungskräften und der Geschäftsleitung geschätzt zu werden, während die Kompetenzen, die eigentlich das Hauptkriterium sein sollten, häufig in den Hintergrund treten.

Gehalt/Benefits

Angesichts der Arbeitsbelastung sind die Gehälter eher niedrig und im Branchenvergleich wenig wettbewerbsfähig. Als Zusatzleistungen profitieren wir unter anderem von einer Urban-Sports-Club-Mitgliedschaft, von teils interessanten Mitarbeiterrabatten auf Produkte sowie gelegentlich von einzelnen Produktgeschenken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt einmal im Jahr einen Sozial- bzw. Aktionstag, was eine grundsätzlich positive Initiative darstellt, jedoch nur sehr begrenzt ausgeprägt ist, da er lediglich einmal jährlich stattfindet. Die Marke vermittelt nach außen ein starkes Bild von nachhaltigem Engagement mit natürlichen Inhaltsstoffen und einer Kommunikation, die auf Umwelt- und Sozialverantwortung ausgerichtet ist. Dieses Engagement ist jedoch intern nicht immer wirklich spürbar und wirkt eher wie ein Bestandteil des Markenimages als gelebte Realität.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt nur sehr wenig bis gar keinen Teamgeist. Mitarbeitende bilden Gruppen und unterstützen sich hauptsächlich nach persönlichen Affinitäten oder Freundschaften innerhalb desselben Teams, was einen deutlichen Mangel an Professionalität zeigt. Einige übernehmen den Großteil der Arbeit, während andere nur wenig beitragen, was zu einem erheblichen Ungleichgewicht führt. Zentrale Werte wie Unterstützung, Austausch und Respekt im Arbeitsalltag sind deutlich nicht gegeben.

Vorgesetztenverhalten

Das Management wird als toxisch wahrgenommen. Vorgesetzte setzen Mitarbeitende stark unter Druck, nutzen teils einen respektlosen Ton und kritisieren regelmäßig ohne ausreichende Anerkennung. Der Druck konzentriert sich häufig auf bestimmte Mitarbeitende mit hoher Arbeitslast, während andere aufgrund persönlicher Beziehungen bevorzugt werden. Rückmeldungen sind inkonsistent und erschweren Entwicklung und Motivation. Wertschätzung ist selten, während die Arbeitsbelastung steigt. Probleme werden oft auf operative Teams geschoben, während bei Erfolgen die Führungskräfte die Anerkennung für sich beanspruchen und die Teams weitgehend unsichtbar machen, mit Ausnahme weniger Mitarbeitender mit persönlichen Affinitäten.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten sind insgesamt sauber. Allerdings ist die zur Verfügung gestellte IT-Ausstattung (Computer usw.) häufig defekt oder ungeeignet. Mehrere Kolleg:innen mussten wiederholt neue Laptops anfordern, ohne immer eine Rückmeldung zu erhalten, und teilweise steht kein Ersatzgerät zur Verfügung. Einige mussten ihren PC mehrfach austauschen, da es immer wieder zu technischen Problemen kommt. Trotz der zentralen Bedeutung dieses Arbeitsmittels werden diese Probleme nicht immer ernst genommen oder zeitnah bearbeitet. Homeoffice ist grundsätzlich auf zwei Tage pro Woche begrenzt, die Umsetzung ist jedoch unklar und inkonsistent. Einige Kolleg:innen oder Teams profitieren von deutlich mehr Flexibilität, während andere kaum oder gar keine erhalten und teilweise für entsprechende Anfragen kritisiert werden. Bei Abwesenheiten, insbesondere im Krankheitsfall, wird häufig erwartet, dass Mitarbeitende ihre Führungskraft telefonisch informieren, eine kurze Übergabe zu laufenden Aufgaben geben sowie eine Einschätzung zur Rückkehr liefern. Diese Erwartung lässt wenig Flexibilität zu und kann zu Kritik führen, obwohl eine Krankheitsphase in erster Linie der Erholung dienen sollte.

Kommunikation

Es gibt kaum bis gar keine transparente Kommunikation gegenüber den Teams. Die Kommunikation findet hauptsächlich horizontal auf den höheren Hierarchieebenen statt, wo Informationen untereinander geteilt und anschließend oft verspätet oder kurzfristig an die operativen Teams weitergegeben werden. Dadurch kommt es vor, dass Veränderungen (z. B. Neueinstellungen, Umstrukturierungen usw.) erst bekannt werden, wenn sie bereits beschlossen und umgesetzt sind.

Viele Informationen verbreiten sich über informelle Kanäle wie Gerüchte, Klatsch oder Hörensagen. Einige Gruppen verfügen über bestimmte Informationen und tauschen diese untereinander aus, während andere davon ausgeschlossen sind, was zu Ungleichgewichten und Unruhe innerhalb der Teams führt.

Gleichberechtigung

Es bestehen deutliche Unterschiede in der Behandlung der Mitarbeitenden, die häufig von persönlichen Beziehungen oder Sympathien zwischen Führungskräften und bestimmten Kolleg:innen abhängig zu sein scheinen. Bewertungen und Entscheidungen basieren nicht in erster Linie auf Leistung, sondern vielmehr auf persönlichen Affinitäten oder der Wahrnehmung eines bestimmten „Cultural Fits“.

Interessante Aufgaben

Es gibt einige interessante Aufgaben im Projektmanagement. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung ist es jedoch kaum möglich, Projekte in der gewünschten Qualität oder Tiefe zu entwickeln. Häufig müssen sie unter großem Zeitdruck umgesetzt werden, während gleichzeitig hohe Erwartungen an die Ergebnisse gestellt werden.


Umgang mit älteren Kollegen

7Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gutes Arbeiten

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L'Occitane GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt in der Filiale und die Area Managerin ist als Ansprechpartner da, das war ich nie gewohnt. Die Zusammenarbeit motiviert

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehälter sollten besser sein.

Verbesserungsvorschläge

Zu vieles was mich klappt oder fehlt bei neuen Kampagnen! Mehr Kolleginnen wäre gut!

Arbeitsatmosphäre

Mein Team in der Boutique ist super!

Image

Tolle Firma.
Es schließen jedoch gerade einige Boutiquen
L’Occitane will Luxus Marke werden, da fehlt noch einiges bei uns im Geschäft. Wenn das klappt wäre es schön.

Work-Life-Balance

Oft Überstunden, weil wenig Personal
Das ist im ganzen Norden so. Es können auch Stores Im Umfeld nicht aushelfen.

Karriere/Weiterbildung

Keine Karrieremoglichkeit /
Training: Webinare durch Trainerin, Store Manager oder Area Manager
Trainer im Geschäft kommt nicht mehr.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist ausbaufähig!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachfüllungen, BioKunststoff

Kollegenzusammenhalt

Super, auch wenn jeder für jeden einspringen muss!

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut, unsere Area Managerin lebt es vor. Ist auch nicht mehr ganz jung.

Vorgesetztenverhalten

Unsere Store Managern ist toll und unsere Area Managerin herzlich und motiviert uns alle. Alle darüberhinaus sind nie für uns da, von denen kommen oft unangenehme Mails.

Arbeitsbedingungen

oft viel Chaos, weil Dinge fehlen oder nicht umgesetzt werden können. Pausenraum schlecht! Das Team stimmt und macht vieles wieder gut!

Kommunikation

Unser Austausch in der Boutique ist immer gegeben. Jeder Informiert jeder…
Unsere Area Managerin informiert uns wöchentlich über wichtige Themen und unsere Zahlen. Das gibt uns einen Überblick

Gleichberechtigung

Gut

Interessante Aufgaben

Ist Verkauft. Wir müssen viel Services am Waschbecken machen, was unsere Kunden auch gut finden.

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Mehrfachbewertung

Wie lang mag das so noch gut gehen?

1,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei L'Occitane International GmbH in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langjährige Mitarbeitende hielten alles noch irgendwie zusammen. Aber die mussten gehen oder sind selbst gegangen.

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation! Am Besten auch miteinander, nicht übereinander.

Arbeitsatmosphäre

Die Anforderungen und Aufgaben wachsen ständig, allerdings gehen die an den Kund*innenwünschen vorbei. Dennoch wird eine Behandlung nach Schablone erwartet.

Work-Life-Balance

So viele Urlaubssperren. Dann gebt doch gerne vor, wann wir überhaupt noch Urlaub nehmen können. Wäre vielleicht einfacher.

Kollegenzusammenhalt

Mit Glück hat man Rückhalt im eigenen Team.

Vorgesetztenverhalten

AMs sind Mangelware. Und welche, die sich wie solche verhalten, erst recht.

Kommunikation

"Zur Erinnerung" ist mittlerweile ein geflügeltes Wort geworden. Für Dinge, die nie nach unten kommuniziert wurden, aber dennoch erwartet werden.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Es war mal ein guter Arbeitgeber

3,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L´occitane en Provence in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fällt mir gerade nichts ein

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es verändert sich ständig leider zum Nachteil

Verbesserungsvorschläge

Kommt zu Eurem Ursprung zurück

Arbeitsatmosphäre

Team super, Geschäftsleitung No go

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Tolle Produkte, der Style verändert sich, pb das gut geht

Work-Life-Balance

Kommt drauf an

Karriere/Weiterbildung

Das war einmal

Gehalt/Benefits

Für das was von einem verlangt wird, viel zu wenig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Könnte besser sein. Sehr unwirtschaftlich in Sachen Lieferung

Kollegenzusammenhalt

Das beste Team ever

Vorgesetztenverhalten

Die ltz 2 Jahre Katastrophe, AM gut Geschäftsleitung lässt zu Wünschen übrig

Arbeitsbedingungen

Schlechte bis keine Kommunikation von oben, wenn ha dann nur Druck

Kommunikation

Untereinander top, von oben nur noch Druck

Gleichberechtigung

Die Löhne sehr individuell gestaltet


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Lets do this

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L´Occitane en Provence in Trier gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die damaligen Chefin hätte mehr Mühe geben können um auf die Mitarbeiter einzugehen zugehen. Am Anfang war es gut und dann wurde es immer schwächer. Sie hst mir Karriere Möglichkeiten versprochen die sie nie eingehalten hat und das man sich auf sie verlassen kann. Alles leider gelogen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr entspannt und schön

Image

Super

Work-Life-Balance

Auch ok

Karriere/Weiterbildung

Ja ist ok

Gehalt/Benefits

Weiß ich nicht mehr genau

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Laden an sich härte es bisschen bewusster sein dürfen

Kollegenzusammenhalt

War auch ganz gut

Umgang mit älteren Kollegen

Würde sagen gut

Vorgesetztenverhalten

Leider zu inkompetent und eifersüchtig

Arbeitsbedingungen

Man darf nur schwarz weiß tragen und nichts gemustert oder beschrieben... auch die Schuhe

Kommunikation

Auch super im großen Ganzen

Gleichberechtigung

Geht so

Interessante Aufgaben

Die Beratung verpacken etc

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ein Unternehmen, von dem ich viel gelernt habe

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei L'Occitane GmbH in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit in der Heidelberger Filiale war für mich eine großartige Erfahrung. Ich habe sehr viel gelernt über die Geschichte, die Produkte, die Kunst der Duftkreation und die Art, wie wir mit Kunden umgehen und ihnen ein Premium erlebnis bieten.
Und personal rabatt natürlich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die ständigen Veränderungen innerhalb des Marketingteams

Arbeitsatmosphäre

„Trotz des Weihnachtsstresses haben sie immer nach uns geschaut, ob es uns gut geht – besonders meine Vorgesetzte. Außerdem haben wir Schokolade und gesunde Snacks bekommen, damit wir während des Weihnachtsgeschäfts die Nerven behalten.“

Kollegenzusammenhalt

Ich habe in anderen Unternehmen gearbeitet, aber die Kameradschaft, die L’Occitane – besonders in Mannheim und Heidelberg – hat, ist unglaublich. Es war nicht nur Konkurrenz zwischen den Filialen, sondern gegenseitige Unterstützung.“

Kommunikation

Die Kommunikation war sehr gut. Immer wenn ich mich überfordert gefühlt habe, hat meine Vorgesetzte mit uns gesprochen und uns bei unseren Sorgen beruhigt.

Interessante Aufgaben

Ich habe jeden Tag so viele verschiedene Dinge gelernt. Die Produkte sind unglaublich die Düfte, die Geschichte der Marke und das Nachhaltigkeitskonzept


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Unternehmen mit strenger Hierarchie und Kindergartenfeeling

1,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei L'Occitane GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

es wird vorausgesetzt dass man sein privates Laptop, Tablet und Handy zum arbeiten verwendet, Kosten für Dienstreisen müssen vorgestreckt werden und werden erst Monate später ausgeglichen

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation auf Augenhöhe, technische Ausrüstung wie Laptop, Handy etc. zur Verfügung stellen, mehr Wertschätzung, Gehälter anpassen

Arbeitsatmosphäre

permanenter Druck von oben nach unten, schuld sind immer nur die, die das Produkt direkt an den Verbraucher verkaufen. Mit animierten gifs ,die aus Kinderbücher stammen könnten, wird versucht die Arbeitsatmosphäre aufzulockern oder ins positive zu drehen

Work-Life-Balance

bei 24/7 Erreichbarkeit leider nicht gegeben

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unternehmen ist "stets bemüht", ist aber eher greenwashing. Accessoires werden häufig China hergestellt.

Karriere/Weiterbildung

hier wurde leider der Sparstift angesetzt, es gibt nur noch Teamfindungsveranstaltungen für die hohen Führungskräfte und die Ergebnisse sind leider nicht sicht- oder spürbar

Kollegenzusammenhalt

alle die rudern, sitzen im gleichen Boot und halten zusammen, hier wird die gegenseitige Unterstützung noch groß geschrieben. Schon eine Ebene höher ist es eher ein Gegeneinander bzw. das Praktizieren der Macht durch die Position

Vorgesetztenverhalten

es gab wenige gute menschliche Vorgesetzte, diese haben aber aus bekannten Gründen die Segel gestrichen und das Unternehmen verlassen. Geschäftsleitung hält es nicht einmal für nötig Weihnachtsgrüße per Mail an die Mitarbeitenden zu versenden

Arbeitsbedingungen

die Hierarchie muss eingehalten werden, es wird oben entschieden, die Unteren dürfen es umsetzen und sind dann auch daran schuld wenn es in die Hose geht

Kommunikation

welche Kommunikation? Trotz E-Mail, Telefon, Teams usw. funktioniert der Flurfunk schneller als alles andere. Wichtige Informationen kommen, wenn überhaupt ,verspätet. Es kommt durchaus öfters vor, dass Kunden Informationen schneller erhalten als die direkten Angestellten

Gehalt/Benefits

Sparen, sparen, sparen ist das neue Credo. Anspruchsvolle Premiumkosmetik verkaufen aber bei den Gehältern und Benefits einsparen. Bsp. die Prämienregelung wurde vor 2 Jahren so verändert dass man 2/3 weniger Prämie erhält. Der jährliche Zuschuss zum Weihnachtsessen wurde 2025 auch gestrichen

Gleichberechtigung

es gibt Lieblinge, die dürfen mehr als die anderen und bekommen dadurch auch mehr

Interessante Aufgaben

gibt es leider nicht, wird alles vorgegeben und muss zu 100% eingehalten werden


Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Sehr enttäuschend.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei LÓccitane in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt im Team.

Verbesserungsvorschläge

- Überprüft ganz dringend und gründlich was eure Führungskräfte machen. Sowohl Store-Manager als auch Area-Manager. Als ich gehört habe, wie viele gute Mitarbeiter rausgeekelt/rausgemobbt wurden da fiel mir die Kinnlade runter.

- Kümmert euch mehr um die Mitarbeiter in den Boutiquen, nicht alle trauen sich etwas zu sagen, weil sie wissen wie solch ein Feedback ankommt und wie man danach behandelt wird.

- Face 2 Face Schulungen! Ganz wichtig beim Verkauf von Kosmetik, dass Mitarbeiter aktiv geschult werden. Da reicht es nicht Power-Points zu senden oder Podcasts zu schicken… Lasst dies von geschultem Trainern machen und nicht von überarbeiteten Mitarbeitern die sich selbst quasi alles beigebracht haben.

Arbeitsatmosphäre

Solange man eine unterwürfige und niedliche Art hat ist alles in Ordnung. Sagt man einmal seine Meinung oder gibt Verbesserungsvorschläge macht man sich schnell fiese Feinde, vor allem in der oberen Etage. Dies ist besonders interessant, weil im Bewerbungsverfahren die Themen „Ehrlichkeit“ und „Innovation“ sehr begrüßt wurden. Sehr toxisches Arbeitsklima, welches größtenteils von der Bereichsleitung und ihren Anhängerinnen geschaffen wird.

Image

Ich war vorher ein großer Fan dieser Marke. Die Produkte und der Gedanke sind gut jedoch die Umsetzung und der Umgang mit Menschen ist grausam. Meine Meinung hat sich definitiv geändert.

Work-Life-Balance

Typischer Einzelhandel halt. Freitag frei zu haben wird sehr ungerne gesehen und den Samstag bekommt man einmal im Monat frei (wenn man eine nette Managerin hat).

Karriere/Weiterbildung

Bei guten Kontakten kann man sich höchstens auf eine Store-Manager Stelle hocharbeiten. Da hört es dann aber auf.

Gehalt/Benefits

Gehalt für den Verkauf war für den Einstieg in Ordnung. Sozialleistungen könnte man definitiv noch was drauflegen. Thema Benefits muss man jedoch aktiv hinterher sein, diese werden nicht von alleine erklärt und angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unzählige minimal bepackte Kartons bei Lieferung. Dazu muss man jedoch sagen, dass auf Plastik möglichst verzichtet wird.

Kollegenzusammenhalt

Man merkt schnell wie die Firma sich auf die Mitarbeiter spiegelt. Unterbesetzung, Unterbezahlung, aufschwatzen von Manager-Aufgaben beim Gehalt eines Verkäufers und enormer Druck zu verkaufen. Man soll dem Kunden alles mögliche andrehen und dies auf eine höchst aufdringliche Art und Weise. Trotz all dem jedoch ist der Zusammenhalt und die Loyalität im Team sehr groß und man versucht das Beste draus zu machen.

Vorgesetztenverhalten

Ich würde mich dazu am liebsten garnicht äußern. Sowohl Store-Manager als auch Area-Manager sind mit großer Vorsicht zu genießen, vor allem wenn diese sich privat gut verstehen. Bereits am ersten Tag wird man vor bestimmten Personen gewarnt.

Arbeitsbedingungen

Pausenraum ist gleichzeitig das Lager mit direkter Anbindung zum WC. Ein Plastik Stuhl auf dem man seine Pause verbringen kann. Oftmals wenn man stundenlang alleine ist darf man diese entweder in der Türschwelle zur Boutique machen oder aber den Laden komplett schließen für die Zeit.

Kommunikation

Die warscheinlich schlechteste „Kommunikation“ die ich jemals erlebt habe, verwunderlich bei einer solch großen Firma. Informationen die entweder garnicht ankommen, zu spät oder aber durch zig ecken oft erst auf Nachfrage.

Gleichberechtigung

Es gibt die Lieblinge und die Anderen. Man muss eine sehr spezielle Persönlichkeit sein, damit man von „den Richtigen“ gemocht wird. Nicht meine Art.

Interessante Aufgaben

Aufgaben die man halt aus dem Verkauf kennt. Verkaufen, vorziehen, putzen, Lieferung und Inventur. Was hier nur dazu kommt ist der direkte „Angriff“ des Kunden sobald dieser die Boutique betritt und krampfhaft versuchen was zu verkaufen. So soll es ja angeblich am Besten laufen.


Umgang mit älteren Kollegen

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