Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.6.2026
Löwenstein Medical erhält ein positives Gesamtbild. Besonders hervor sticht der Kollegenzusammenhalt, den Bewertende als ausgesprochen stark, unterstützend und von echter Hilfsbereitschaft geprägt beschreiben. Die Arbeitsatmosphäre gilt als freundlich, wertschätzend und familiär. Auch ältere Kolleg:innen fühlen sich respektiert und geschätzt. Das Vorgesetztenverhalten wird zwar positiv bewertet, die Meinungen gehen jedoch auseinander: Während viele Führungskräfte als zugänglich, fair und unterstützend wahrgenommen werden, kritisieren andere mangelnde Entscheidungskompetenz sowie fehlende Wertschätzung und Empathie.
Die Kommunikation erhält gemischte Bewertungen. Offene, direkte Kanäle werden gelobt, doch einige berichten von Verbesserungsbedarf bei der internen Transparenz. Ähnlich gespalten sind die Einschätzungen...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Löwenstein Medical wird insgesamt positiv bewertet. Viele Nutzer:innen beschreiben ihre Vorgesetzten als zugänglich, wertschätzend und offen für neue Ideen. Flache Hierarchien, regelmäßige Feedbackgespräche und eine unterstützende Kommunikation werden dabei besonders hervorgehoben. Einige Bewertungen betonen zudem, dass Probleme zeitnah angegangen werden und Führungskräfte als verlässliche Ansprechpersonen wahrgenommen werden.
Kritische Stimmen zeichnen jedoch ein anderes Bild: Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass Vorgesetzte durch Arbeitsüberlastung Verantwortlichkeiten vernachlässigen und zu wenig Entscheidungskompetenz besitzen. Darüber hinaus berichten einige von mangelnder Wertschätzung, fehlender Empathie und einem wenig lösungsorientierten Umgang mit Kritik. Einzelne Bewertungen erwähnen auch, dass das nach außen vermittelte harmonische Bild nicht der internen Realität entspreche.
Die Arbeitsatmosphäre bei Löwenstein Medical wird von Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird das freundliche, wertschätzende und kollegiale Miteinander – viele beschreiben die Stimmung als familiär, herzlich und abteilungsübergreifend angenehm. Einige Nutzer:innen betonen, dass sich Kolleg:innen gegenseitig unterstützen und niemand allein gelassen wird. Auch positives Feedback seitens der Vorgesetzten trägt laut einigen Bewertungen zur Motivation bei.
Darüber hinaus heben Mitarbeiter:innen hervor, dass die Atmosphäre fair und vertrauensvoll ist und es leichtfällt, bei Bedarf um Hilfe zu bitten. Wenige Stimmen äußern sich zwar etwas zurückhaltender, beschreiben die Situation aber dennoch als in Ordnung. Insgesamt zeichnen die Bewertungen das Bild eines Arbeitsumfelds, in dem man gerne zur Arbeit kommt.
Die Kommunikation bei Löwenstein Medical wird von den Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Viele schätzen die offene und direkte Kommunikationskultur: Vorgesetzte seien gut erreichbar, Feedback komme schnell und kompetent, und wichtige Informationen würden transparent über das Intranet weitergegeben. Einige heben hervor, dass Kolleg:innen abteilungsübergreifend stets ein offenes Ohr haben.
Auf der anderen Seite bemängeln kritischere Stimmen, dass die Kommunikation deutlichen Verbesserungsbedarf habe. Ideen und Verbesserungsvorschläge würden gelegentlich ignoriert, und einige Nutzer:innen berichten von Unsicherheiten, weil offen geäußerte Meinungen verzerrt weitergegeben werden könnten. Wenige beschreiben zudem den Umgangston von Vorgesetzten als wenig wertschätzend. Positiv zu erwähnen ist, dass mehrere Bewertungen eine Entwicklung zum Besseren wahrnehmen, was auf einen laufenden Verbesserungsprozess hindeutet – auch wenn dieser noch nicht alle Bereiche erreicht hat.
Der Kollegenzusammenhalt bei Löwenstein Medical wird von den Nutzer:innen als sehr positiv bewertet. Viele beschreiben das Miteinander als hilfsbereit, respektvoll und von echter Teamdynamik geprägt. Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, pflegen einen freundlichen Umgang und sorgen gemeinsam für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Einige heben hervor, dass der starke Teamgeist auch gemeinsame Aktivitäten fördert.
Wenige Stimmen zeichnen jedoch ein weniger harmonisches Bild: Sie berichten von einem angespannten Umfeld und mangelnder Unterstützung bei Problemen, insbesondere im Umgang mit Vorgesetzten. Diese kritischen Einschätzungen stehen im deutlichen Kontrast zur mehrheitlichen Wahrnehmung, ändern aber nichts am klar positiven Gesamtbild, das die Bewertungen für diesen Bereich zeichnen.
821 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehrfachbewertung
Bewertung meines Ex-Arbeitgebers
2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Löwenstein Medical SE & Co. KG Niederlassung in Ludwigshafen am Rhein gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Gehaltszahlungen, betriebliche Altersvorsorge, VWL, Prämien, kleine Geschenke zu Weihnachten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die o.g. Punkte.
Verbesserungsvorschläge
An der Offenheit und Fairness arbeiten. Personen in den gleichen Positionen verdienen sehr unterschiedlich. Man kennt sich schon vorher, gibt's gleich etliche Euros mehr. Wenn man nach der Nase des Vorgesetzten tanzt ist man auch eher dabei eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Was aber nichts mit der Qualität der Arbeit zu tun hat. Eher ein Honig um die Nase schmieren.
Arbeitsatmosphäre
Mal so und mal so, hält sich relativ die Waage - insgesamt soweit i. O..
Image
Es wurde die letzten Jahre zunehmend schlechter.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind normale Bürozeiten, beim Urlaub muss sich abgesprochen werden. Die Entscheidungen sind allerdings nicht immer gerecht.
Karriere/Weiterbildung
Kommt wahrscheinlich auf die Position an. In meiner gab es keine.
Gehalt/Benefits
Die jährlich versprochenen Gehaltserhöhungen von 3-5% kommen nicht bei allen. Es wird nach Nase entschieden. Manchmal gibt es auch ein paar Jahre gar nichts. Das 13. Gehalt wird ab 60% bis 100% jährlich um 10% gestaffelt. Bei Kündigung, erhält man dieses gar nicht, auch nicht anteilig für die laufenden Jahr gearbeiteten Monate. Aufpassen beim Unterzeichnen des Arbeitsvertrages.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird immer noch viel zu viel Müll produziert.
Kollegenzusammenhalt
Teils teils - richtig guter, aber auch Getratsche hinter deinem Rücken bis zu Machtspielchen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann hierzu nichts sagen.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte, die gar keine sind, weder die Ausbildung hierzu haben, noch eine entsprechende Qualifikation, bsw. durch ihre Persönlichkeit. Sich aber mächtig aufspielen. Hier würde ich tatsächlich gerne gar keinen Stern vergeben.
Arbeitsbedingungen
Seit Jahren muss man im Sommer, trotz mehrfacher Aufforderung Abhilfe zu schaffen, in bis zu 30 Grad heißen Räumen und im Winter tw. auch mal ohne Heizung arbeiten.
Tolle Produkte und starker Kollegenzusammenhalt, der systematisch durch die Führung demontiert wird.
2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG in Steinbach gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
1. Der Sinn der Arbeit: Man arbeitet in der Medizintechnik an Produkten, die Menschen helfen und einen echten Mehrwert bieten. Die Sinnhaftigkeit der Aufgaben motiviert enorm. 2. Der Kollegenzusammenhalt: Das Team vor Ort hält bombenfest zusammen. Die gegenseitige Unterstützung und Loyalität untereinander ist herausragend. 3. Moderne Basis: Die Räumlichkeiten sind grundsätzlich hell und modern gestaltet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
1. Fehlende Konstanz: Ein von oben getriebenes Chaos-Management mit ständigen, unstrategischen Team-Würfeleien und hoher Verunsicherung. 2. Widersprüchliche Führung: Eine massive Kluft zwischen offiziellen Versprechen und dem tatsächlichen Handeln der Führungsebene. 3. Kurzsichtiger Umgang mit Personal: Erfahrung wird weggedrängt, Flexibilität (wie Homeoffice) wird gestrichen und auf starre Kontrolle gesetzt. 4. Fassade statt gelebter Werte: Moderne Infrastruktur ist zwar optisch vorhanden, wird intern aber blockiert oder ungleich verteil
Verbesserungsvorschläge
1. Mitarbeiter wertschätzen statt wegdrängen: Stoppen Sie den psychologischen Druck auf Mitarbeiter in sensiblen Lebensphasen und fördern Sie eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 2. Erfahrungswissen sichern: Hören Sie auf, langjährige und erfahrene Kollegen aus reinen Gründen der kurzfristigen Gehaltsoptimierung gehen zu lassen. Der Verlust dieses Wissens schadet der Qualität und Produktion langfristig massiv. 3. Ehrliche Transparenz leben: Kommunizieren Sie wirtschaftliche Entscheidungen ehrlich, anstatt Standorte strategisch gegeneinander auszuspielen. 4. Vertrauen schenken statt kontrollieren: Bauen Sie das Mikromanagement ab und bieten Sie durch flexible Arbeitszeitmodelle (Homeoffice) eine zeitgemäße Arbeitskultur. 5. Infrastruktur freigeben: Nutzen Sie vorhandene Ressourcen wie die E-Auto-Ladestationen als echten Benefit für die Mitarbeiter, anstatt sie ungenutzt als reine Kulisse stehenzulassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist durch ständige Unruhe geprägt. Statt stabiler Rahmenbedingungen herrscht ein spürbares Chaos-Management: Teams werden ohne nachvollziehbare Strategie neu gewürfelt. Kaum keimt bei den Kollegen Motivation auf, folgt die nächste plötzliche Änderung der Anforderungen oder der Personalplanung. Das Ergebnis ist eine tiefe Verunsicherung in der Belegschaft, da niemand mehr genau weiß, worauf aktuell der Fokus liegen soll.
Image
Das Image des Unternehmens ist geprägt von einer massiven Schere zwischen Außenwirkung und Innenwahrnehmung. Nach außen hin wird die Firma als innovativer Player in der Medizintechnik wahrgenommen – ein Image, das durch die Produkte und die Branche eigentlich völlig zu Recht besteht. Man arbeitet an Dingen, die Sinn stiften. Intern jedoch gleicht das Image dem eines Unternehmens, das sich in einer Identitätskrise befindet. Die Führungsebene zerstört durch ihre Standort-Politik, das Ignorieren von Expertise und den Umgang mit langjährigen Mitarbeitern das Vertrauen der eigenen Belegschaft. Es ist ein Image des „Greenwashings“: Während man sich nach außen modern und sozial präsentiert, herrscht innen ein rückständiges Kontrollregime und eine Kultur, in der Mitarbeiter eher als Last denn als wertvolles Kapital gesehen werden. Ein Unternehmen, das nach außen Gutes tut, sollte dies intern auch gegenüber seinen Mitarbeitern leben – aktuell ist das Image für die Belegschaft leider eine hohle Fassade.
Work-Life-Balance
Von Flexibilität und Vertrauen ist aktuell nichts mehr zu spüren. Die drastische Streichung des Homeoffice auf nur noch einen Tag pro Woche setzt auf reinen Präsenzzwang. Das erschwert den Alltag der Beschäftigten massiv, ohne dass dadurch ein produktiver Mehrwert für die Projekte erkennbar wäre. Auf individuelle Lebenssituationen wird kaum Rücksicht genommen.
Karriere/Weiterbildung
Perspektiven für die persönliche Weiterentwicklung sind kaum vorhanden. Eine strategische Personalentwicklung, die Mitarbeiter gezielt fördert, sucht man vergeblich. Da erfahrene Kollegen aus Kostengründen gehen gelassen werden, wird auch jede Chance auf ein funktionierendes Mentoring im Keim erstickt. Dass zudem bei den Gehaltsstrukturen und Tarifverträgen zwischen den Standorten mit zweierlei Maß gemessen wird, nimmt jeder Motivation, sich intern hochzuarbeiten. Wer sich beruflich weiterentwickeln oder intern aufsteigen möchte, stößt hier sehr schnell an eine gläserne Decke. Statt in die bestehende Belegschaft zu investieren, wird Know-how lieber extern eingekauft.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltspolitik ist von einer massiven Ungerechtigkeit und Intransparenz geprägt. Es herrscht eine spürbare Willkür zwischen den Standorten: Während an einigen Standorten Tarifverträge und jährliche Gehaltsanpassungen gelten, geht man an anderen Standorten komplett leer aus. Insgesamt liegt das Gehaltsgefüge eher unter dem Branchendurchschnitt und spiegelt die gestiegenen Anforderungen nicht wider. Auch die angebotenen Benefits und Konditionen sind absolut nicht mehr zeitgemäß. So werden Berufseinsteiger heute noch mit gerade einmal 26 Urlaubstagen eingestellt – in der heutigen Zeit ein fatales Signal für die Mitarbeitergewinnung. Ein weiteres symbolhaftes Beispiel für die interne Haltung: Auf dem Gelände sind zwar E-Auto-Ladestationen vorhanden, deren Nutzung ist den Mitarbeitern jedoch streng untersagt. Man spart hier an jeder Ecke und verwehrt selbst vorhandene Infrastruktur, anstatt in zeitgemäße Mitarbeiterbindung zu investieren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier herrscht eine deutliche Schieflage. Nach außen hin profitiert das Unternehmen vom grünen und verantwortungsvollen Image der Medizintechnikbranche. Intern fehlt ein echtes, gelebtes Bewusstsein jedoch weitgehend. Wer seine erfahrenen Mitarbeiter wegdrängt und die vorhandene Infrastruktur (wie die Ladesäulen) für die eigene Belegschaft sperrt, betreibt reines Greenwashing nach außen. Die soziale und ökologische Verantwortung ist leider nur eine hohle Fassade.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist das größte Plus und macht den Arbeitsalltag aktuell überhaupt erst erträglich. Wir sitzen alle im selben Boot und unterstützen uns gegenseitig, gerade angesichts des enormen Drucks von oben. Es ist ein sehr starkes, loyales Team, das trotz der chaotischen Umstrukturierungen versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Es ist jedoch traurig zu sehen, wie dieser Teamgeist durch die allgemeine Firmenpolitik zunehmend belastet wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Das enorme Fachwissen und die jahrzehntelange Erfahrung älterer Kollegen werden aufgrund von reiner Kostenoptimierung als "zu teuer" bewertet. Anstatt diese wertvollen Kompetenzen als Stütze in die Umstrukturierung einzubinden, nimmt das Management den Verlust dieses Wissens billigend in Kauf, um kurzfristig Gehaltskosten zu senken. Selbst wenn die Belegschaft eindringlich vor den operativen Folgen warnt, wird dieses Know-how leichtfertig aufgegeben.
Vorgesetztenverhalten
Es klafft eine massive Lücke zwischen dem, was offiziell kommuniziert wird, und dem, was geschieht. Während an unserem Standort Personal abgebaut werden soll, wird in der restlichen Firmengruppe zeitgleich rekrutiert. Besonders bezeichnend für die menschliche Kultur ist der psychologische Druck: Einer Mitarbeiterin nach dem Mutterschutz wird die Trennung nahegelegt, statt sie bei der Wiedereingliederung zu unterstützen. Statt auf die Expertise der Leute zu vertrauen, setzt die Führung auf ein ausgeprägtes Mikromanagement. Das Vertrauen ist durch gebrochene Versprechen zur Beschäftigungssicherung vollständig zerstört.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude ist zwar modern, allerdings gibt es eine funktionierende Klimaanlage nur auf einer einzigen Gebäudeseite. Das führt im Sommer zu einer frustrierenden "Zwei-Klassen-Gesellschaft", bei der ein Teil der Belegschaft in der Hitze schwitzen muss. Zudem steht die physische Umgebung im krassen Gegensatz zur Organisation: Der Alltag wird durch unnötige Bürokratie und starre Kontrollsysteme gelähmt, die sich oft wie reine Beschäftigungstherapie anfühlen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist zutiefst widersprüchlich. Bedenken der Belegschaft werden in Gesprächsrunden zwar angehört, anschließend jedoch systematisch ignoriert. Es gibt keine echte Transparenz. Informationen werden je nach Bedarf und Standort taktisch zurechtgelegt, anstatt die Mitarbeiter ehrlich über die Zukunft des Standorts aufzuklären.
Gleichberechtigung
In der Behandlung der Standorte herrscht eine spürbare Willkür. Wenn es um das Image nach außen geht, wird die starke "Firmengruppe" betont. Geht es jedoch um Budgets oder Einsparungen, wird jeder Standort völlig isoliert betrachtet. Bei unseren eng verzahnten Produktionsprozessen, in denen ein Standort dem anderen zuarbeitet, ist diese isolierte Betrachtung wirtschaftlich und logisch absolut inkonsequent.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabenfeld an sich ist absolut spannend und sinnvoll. In der Medizintechnik zu arbeiten, gibt einem das gute Gefühl, einen echten Beitrag zu leisten. Das Potenzial der Produkte ist riesig. Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Potenzial durch das überbordende Mikromanagement und ineffiziente Prozesse regelrecht erstickt wird. Man möchte sich mit Herzblut für die Projekte einsetzen, wird aber administrativ immer wieder ausgebremst.
Liebe*r Löwensteiner*in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes im Bereich Forschung / Entwicklung am Standort Steinbach, für deine ausführlichen Erläuterungen und den Kommentar. Schade, dass du keine Weiterempfehlung aussprechen kannst.
Die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit in der Medizintechnik, der kollegiale Zusammenhalt und das Arbeiten in den hellen und modernen Räumlichkeiten in Steinbach, die du aufführst, sind allesamt wichtige Attribute für Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Bitte wende dich in Bezug auf die ausführlich formulierten personalpolitischen Verbesserungsvorschläge mit den bekannten Ansprechpartner*innen aus der Personalabteilung. Sie werden dir konkret zur Seite stehen und dir weiterhelfen. Das gilt auch für die beschriebenen Situationen von Kolleg*innen. Eine Weiterentwicklung und Weiterbildung ist für alle Mitarbeitenden möglich.
Im Unternehmen gibt es ein modernes Zeiterfassungssystem mit Gleitzeitmöglichkeit. Die Vereinbarung von Familie und Beruf und eine moderne Work-Life-Balance erfüllt sich damit. Das Unternehmen ist in Bezug auf Sozialleistungen und Benefits gegenüber seinen Mitarbeitenden ausgezeichnet aufgestellt.
E-Auto-Ladestation: Das Unternehmen investiert laufend und dynamisch in nachhaltige Projekt, siehe auch Nachhaltigkeitsbericht auf der Webseite. Das impliziert nicht automatisch, dass alle Mitarbeitenden die E-Auto-Ladestationen mit nutzen dürfen.
Wir wollen die Gruppe strategisch gut aufstellen für die Zukunft. Deswegen wollen wir das bisherige Remote ablösen durch Präsenztage im Unternehmen. Dieses Vorgehen wird auch in den übrigen Gesellschaften umgesetzt. Es bleiben ja trotzdem noch Remote Tage übrig. Wende dich bitte an die Personalabteilung, um deine Bedenken und angesprochenen Problematiken anzusprechen.
Alles Gute und beste Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Ein Arbeitgeber mit Herz und echtem Teamgeist - Hier passt einfach alles!
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Löwenstein Medical Niederlassung in Neufahrn bei Freising gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Toller Zusammenhalt und echte Wertschätzung!
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen ist hervorragend. Es macht jeden Tag auf Neue Freude, hierherzukommen. Man merkt einfach, dass hier der Mensch im Mittelpunkt ist. Ich kann mir aktuell keinen besseren Arbeitgeber vorstellen.
Work-Life-Balance
Mein Job ist sehr anspruchsvoll und bedarf eiserner Disziplin. Im Unternehmen ist die Balance, wie ich mir das gerne wünsche.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird absolut pünktlich gezahlt, auf diesen Punkt ist zu 100% Verlass.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist fantastisch.
Vorgesetztenverhalten
Sehr kollegial, nahbar und absolut auf Augenhöhe. Wenn es Probleme gibt, wird einem wirklich zugehört und gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Besonders schön ist, dass gute Leistungen nicht als selbstverständlich angesehen werden, sondern regelmäßig echtes Lob ausgesprochen wird. Das motiviert ungemein!
Kommunikation
Die Kommunikation läuft Hand in Hand, man unterstützt sich gegenseitig und zieht an einem Strang.
Interessante Aufgaben
Für mich persönlich läuft es hier einfach rund. Die Aufgaben machen Spaß und das Gesamtpacket stimmt perfekt!
Liebe*r Löwensteiner*in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes in der Niederlassung Neufahrn bei Freising, deine Weiterempfehlung, die ausführlichen Erläuterungen und den Kommentar. Das Teilen deiner persönlichen Wahrnehmung ist wertschöpfend und für Interessent*innen und Jobsuchende von großer Relevanz. Alles Gute weiterhin und die besten Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Neu für dich: Puls, dein Stimmungs-Check
Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.
Die Niederlassung in Neufahrn bei Freising kann man definitiv nicht empfehlen, ansonsten eine gute Firma!
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Löwenstein Medical Niederlassung in Neufahrn bei Freising gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt, die Sozialleistungen und die interessanten Aufgaben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht bestand insbesondere in der genannten Niederlassung Verbesserungsbedarf bei der internen Kommunikation sowie im Führungsverhalten der direkten Vorgesetzten.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht könnte sich die Situation in dieser Niederlassung deutlich verbessern, wenn die Führungskultur kritisch überprüft und personelle Veränderungen im Führungsbereich in Betracht gezogen würden. Dies würde nach meinem Eindruck die Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und das Engagement positiv beeinflussen. Zudem würde einer möglichen erhöhten Fluktuation in diesem Team vorgebeugt werden.
Arbeitsatmosphäre
Mit Kollegen aus dem Innendienst und Lager sehr nett, allerdings meiner Erfahrung nach nur gut, wenn wenn die beiden Vorgesetzten nicht vor Ort sind. Mit Kollegen aus dem Innendienst und Lager sehr nett, allerdings meiner Erfahrung nach nur gut, wenn wenn die beiden Vorgesetzten nicht vor Ort sind.
Image
Mein persönlicher Eindruck war, dass das Auftreten und der Umgang der direkten Vorgesetzten das Arbeitsklima in dieser Niederlassung negativ beeinflusst haben. Aus meiner Sicht passt die dort erlebte Führungskultur nicht zu dem professionellen Außenbild, das das Unternehmen vermittelt.
Work-Life-Balance
Überstunden gehörten nach meinem Eindruck regelmäßig zum Arbeitsalltag. Eine echte Entlastung oder ein konstruktiver Umgang mit der zusätzlichen Belastung war für mich jedoch kaum erkennbar. Dadurch entstand bei mir das Gefühl, dass die Work-Life-Balance nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Karriere/Weiterbildung
Wird unterstützt und auch finanziell gefördert
Gehalt/Benefits
Gutes Gehalt, auch Prämien und Weihnachtsgeld werden bezahlt. Bezahlung immer sehr pünktlich.
Kollegenzusammenhalt
Mein persönlicher Eindruck war, dass Mitarbeitende mit Problemen häufig wenig Unterstützung erhalten haben. Zudem wirkte das Arbeitsumfeld auf mich teilweise angespannt, da ich den Eindruck hatte, dass einige Kollegen im Umgang mit den direkten Vorgesetzten sehr vorsichtig agierten.
Umgang mit älteren Kollegen
Normal
Vorgesetztenverhalten
Nach außen professionell, intern leider ein ganz anderes Bild. Wertschätzung und respektvolle Kommunikation habe ich im Umgang mit Vorgesetzten häufig vermisst. Kritik wurde aus meiner Sicht eher herablassend als lösungsorientiert vermittelt, was das Arbeitsklima spürbar belastet hat. Wer ein unterstützendes Führungsverhalten erwartet, könnte hier enttäuscht werden.
Arbeitsbedingungen
Das benötigte Equipment wird gestellt, ist in ordentlichem Zustand.
Kommunikation
Ich habe die Kommunikation durch die direkten Vorgesetzten häufig als wenig wertschätzend empfunden. Kritik wurde aus meiner Sicht eher in einer herablassenden als konstruktiven Weise vermittelt, was für mich zu einem angespannten Arbeitsklima beigetragen hat.
Gleichberechtigung
Teilweise wirkte es auf mich so, als würden besonders angepasste oder wenig kritische Personen bevorzugt behandelt, während andere schneller auf Distanz gehalten wurden. Dadurch entstand für mich kein durchgehend faires Arbeitsumfeld.
Interessante Aufgaben
Vielseitig und abwechslungsreich, verantwortungsvoll
Liebe*r ehemalige*r Löwensteiner*in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes in der Niederlassung Neufahrn bei Freising und für die ausführlichen Erläuterungen. Schade, dass du keine Weiterempfehlung aussprechen kannst. Erfreulich ist zu lesen, dass du im Bereich auf Gehalt, Sozialleistungen und Aufgabenvielfalt gut aufgehoben gefühlt hast, gefolgt von Karriere, Weiterbildung und Umwelt- /Sozialbewusstsein. Das sind wichtige Attribute für Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Deine Ausführungen betreffen insbesondere den Bereich Kommunikation. Leider können wir durch dein Ausscheiden keine Lösung des Sachverhalts mehr vornehmen. Deine bekannten Ansprechpartner*innen aus der Personalabteilung wären dafür die geeigneten Personen gewesen, um eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten passt. Durch das Gleitzeitmodell, dass für alle Mitarbeitenden gilt, ist für Alle eine Work-Live-Balance realisierbar. Wir wünschen wir für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute. Viele Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Geht so
3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Löwenstein Medical SE & Co. KG in Neuhäusel gearbeitet.
Liebe*r Löwensteiner*in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes in Neuhäusel im Bereich Vertrieb / Verkauf. Schade, dass du keine Weiterempfehlung aussprechen kannst. Wir freuen uns, dass du dich in Bezug auf Arbeitsatmosphäre, Kollegenzusammenhalt und der Umgang mit älteren Kolleg*innen sehr wohl fühlst. Das sind wichtige Elemente für eine Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Das Gleitzeitmodell gilt selbstverständlich für alle Mitarbeitende. In Bezug auf Gehalt empfehlen wir dir, zunächst mit deinem Vorgesetzten zu sprechen. Darüber hinaus stehen dir die bekannten Ansprechpartner* aus der Personalabteilung beratend zur Seite, um dich zu unterstützen. Alles Gute und die besten Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Top Unternehmen im Bereich Medizintechnik
1,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Löwenstein Medical SE & Co. KG in Bad Ems gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Mieser Arbeitgeber ich kann nur von abraten
Arbeitsatmosphäre
Du Kultur , Geschäftsführung ist für jeden erreichbar und immer ein offenes Ohr
Work-Life-Balance
Kann nichts schlechtes drüber berichten , versteh die negativ Kommentare hier diesbezüglich auch null
Vorgesetztenverhalten
Lockere Atmosphäre auf Augenhöhe
Kommunikation
Nicht immer perfekt aber wo ist es das schon ? Wo viele Menschen arbeiten gibt es auch Fehler
Lieber Löwensteiner (m/w/d), vielen herzlichen Dank für deine Bewertung, für die Weiterempfehlung, für den Kommentar sowie für die ausführlichen Erläuterungen.
Man liest sehr deutlich heraus, dass du dich an deinem Arbeitsplatz sehr wohl fühlst. Deine persönliche Einschätzung, die bei fast allen Punkten dem Unternehmen eine ausgezeichnete Note schenkt, ist für andere (Job-)Interessierte von hoher Relevanz und wertschöpfend.
Alles Gute und freundliche Grüße vom Löwenstein Social-Media-Team.
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Tolles Unternehmen, nur leider weite Strecke zu fahren
3,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Löwenstein Medical SE & Co. KG Niederlassung in Löwenstein gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Möglichkeiten für Home-Office, gerade bei Müttern in Teilzeit die eine weite Strecke zur Arbeit zu fahren haben. Kinder und Arbeit könnten so besser vereinbart werden.
Liebe:r Löwensteiner:in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes im Bereich Administration / Verwaltung in der Niederlassung Löwenstein, deine Weiterempfehlung, die Erläuterung und den Kommentar. Deine Anregung wird gelesen und wahrgenommen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Unternehmensleitung die Mitarbeitenden in der gegenwärtigen Energiekrise mit Tankgutscheinen Unterstützung bietet. Das Teilen deiner persönlichen Wahrnehmung ist wertschöpfend und für Interessent:innen und Jobsuchende von großer Relevanz. Alles Gute weiterhin und herzliche Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Mehrfachbewertung
Grundsätzlich gut, aber mehr als herausfordernd/ belastend
3,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Löwenstein Medical SE & Co. KG in Bad Ems gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
mal direkt an der Basis hören, was wirklich los ist. Auf Mitarbeiter achten und an den richtigen Stellen personell aufstocken, um die Mitarbeiter nicht zu verbrennen
Arbeitsatmosphäre
An und für sich gut
Image
Lässt nach, leider
Work-Life-Balance
Jeder hat es eigentlich selbst in der Hand, wenn die Aufgaben auf zu wenige Schultern verteilt werden, gibt es zwangsläufig keine Balance mehr, wenn man seine Aufgaben gut erledigen will
Karriere/Weiterbildung
Wenn man es aktiv einfordert, kann man sich weiterbilden
Vorgesetztenverhalten
Die sind oft selbst total überlastet und mit zu vielen Aufgaben bedacht, sodass einiges auf der Strecke bleibt
Liebe:r Löwensteiner:in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes im Bereich Administration / Verwaltung am Standort Bad Ems, deine Weiterempfehlung und den Kommentar.
Danke auch für die ausführlichen Erläuterungen. Deine Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden gelesen und ernst genommen. Das Team der Personalabteilung steht dir für ein Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte wende dich bei Bedarf gerne an die konkreten Ansprechpartner:innen.
Das Teilen deiner persönlichen Einschätzung ist wertschöpfend und für Interessent:innen und Jobsuchende von großer Relevanz. Alles Gute weiterhin und herzliche Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Aufwendiger Auswahlprozess, kurze Zusammenarbeit
1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Löwenstein Medical SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet.
Vorgesetztenverhalten
Trotz eines aufwendigen Auswahlprozesses kommt es häufiger vor, dass Mitarbeitende bereits in der Probezeit gekündigt werden. Insgesamt wirkt dieses Vorgehen wenig verantwortungsvoll gegenüber neuen Mitarbeitenden. Solche Entscheidungen erscheinen leicht getroffen und betreffen die Betroffenen in vielen Bereichen, etwa Karriere, Finanzen und persönliche Beziehungen
Liebe:r Löwensteiner:in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes am Standort Hamburg und die Erläuterung. Schade, dass du keine Weiterempfehlung aussprechen kannst. Deine wahrgenommene Enttäuschung der Kündigung eines Mitarbeitenden in der Probezeit ist nachvollziehbar. Die Folgen dieser Entscheidung sind schwer. Du kannst mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sich die betroffene Führungskraft diese Entscheidung nicht einfach gemacht hat. Das Ziel ist, den sorgfältig ausgewählten Mitarbeitenden ans Unternehmen zu binden. Die Probezeit ist dafür eingerichtet, dass sich beide Seiten kennen lernen und während dieses Zeitraums herausfinden, ob sie zueinander passen. Woran es in dem konkreten Fall gelegen hat, dass die Probezeit nicht erfolgreich bestanden wurde, können wir an dieser Stelle nicht beantworten. Selbstverständlich hat es nichts mit der Person an sich zu tun. Alles Gute und die besten Grüße vom Löwenstein HR-Team.
• Gutes Image, aber intern spürbare Defizite • Anspruch und Realität passen nicht immer zusammen • Innovation allein
2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Löwenstein Medical SE & Co. KG in Bad Ems gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Innovatives Unternehmen mit spannenden Produkten • Gute und wertschätzende Zusammenarbeit mit Kunden • Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz • Vereinzelte positive Regelungen (z. B. Business Class bei Langstreckenreisen)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Herausfordernde Arbeitsatmosphäre, eingeschränkte Offenheit • Sorge vor verzerrter Weitergabe von Aussagen • Negativer Einfluss einzelner Personen auf das Miteinander • Zu wenig konsequentes Gegensteuern bei destruktivem Verhalten • Führung mit begrenztem Handlungsspielraum, wenig Umsetzungskraft • Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Vergütung • Kaum transparente Karriere- und Entwicklungsperspektiven • Diskrepanz zwischen Außenbild und interner Realität * Mitarbeitern werden angehalten, positives Feedback über soziale Medien über das Unternehmen darzustellen
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge • Offene und vertrauensvolle Kommunikation stärken • Führungskräfte in ihrer Rolle und Entscheidungsfähigkeit stärken • Konsequenter Umgang mit destruktivem Verhalten • Mehr Transparenz bei Karriere- und Entscheidungsprozessen • Vergütung stärker am Markt und an Anforderungen ausrichten • Arbeitsbelastung durch bessere Ressourcenplanung reduzieren • IT und Arbeitsmittel moderner und offener gestalten • Gleichberechtigung aktiv fördern • Innen- und Außenbild stärker in Einklang bringen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird insgesamt als schwierig wahrgenommen. Mitarbeitende haben nur eingeschränkt die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und ihre Potenziale einzubringen.
Zudem ist zu beobachten, dass innerhalb des Teams wiederholt über Kolleginnen und Kollegen gesprochen wird, teilweise in einer Weise, die als abwertend empfunden werden kann. Dieses Verhalten reicht vereinzelt bis in höhere Ebenen hinein und scheint Einfluss auf Wahrnehmungen und Entscheidungen zu haben.
Die Führungsebene wird dabei nicht durchgehend als unabhängiger Filter wahrgenommen, sondern teilweise als empfänglich für solche indirekten Einflüsse.
Vorgesetzte agieren häufig eher in einer ausführenden Rolle. Auch bei vertrauensvollen Gesprächen mit Mitarbeitenden sind ihre Handlungsspielräume begrenzt, was unter anderem mit einer ausgeprägten Zurückhaltung gegenüber der Unternehmensleitung in Verbindung gebracht wird
Image
Aus meiner Sicht lässt sich das Image nur differenziert nach Bereichen betrachten. In einzelnen Abteilungen, insbesondere in der Produktion, erlebe ich einen sehr guten Zusammenhalt und eine positive Grundhaltung gegenüber dem Unternehmen.
In Bereichen mit stärkerer Nähe zur Geschäftsführung nehme ich das Bild etwas anders wahr. Hier wirkt die Wahrnehmung innerhalb der Belegschaft differenzierter, und die Aussagen über das Unternehmen sind nicht durchgehend einheitlich positiv.
Nach außen wird das Unternehmen aufgrund seiner Innovationskraft insgesamt sehr gut wahrgenommen. Aus meiner Sicht besteht jedoch eine gewisse Diskrepanz zwischen diesem positiven Außenbild und den intern erlebten Rahmenbedingungen
Work-Life-Balance
Ich nehme die Work-Life-Balance insgesamt als herausfordernd wahr. Für mich entsteht der Eindruck, dass personelle Ressourcen eher knapp gehalten werden und zusätzliche Unterstützung erst aufgebaut wird, wenn das Arbeitsvolumen deutlich steigt.
Die Anforderungen an die Mitarbeitenden empfinde ich dabei als sehr hoch, während die Vergütung – insbesondere im Vertrieb – im Vergleich zum Markt eher niedrig ausfällt.
In Summe führt das aus meiner Sicht zu einer spürbaren Belastung und macht es nicht immer leicht, eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu halten.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung erlebe ich insgesamt als differenziert. Es gibt Schulungen auf Produktebene in meinem Bereich, die jedoch überwiegend intern durch Produktmanager erfolgen und aus meiner Sicht nur selten durch externe Spezialisten mit direkter Markterfahrung ergänzt werden.
Gezielte Förderprogramme, die Mitarbeitende systematisch auf weiterführende Rollen oder Führungspositionen vorbereiten, nehme ich kaum wahr. Mein Eindruck ist, dass Entwicklungsmöglichkeiten häufig bereits vorgezeichnet sind und weniger offen entstehen.
Dadurch wirken Karriereperspektiven für mich insgesamt nur eingeschränkt transparent und planbar.
Gehalt/Benefits
Ich nehme die Gehälter im Vergleich zum Wettbewerb eher am unteren Ende wahr. Aus meiner Sicht stehen Vergütung und Anforderungen nicht immer in einem ausgewogenen Verhältnis.
Gehaltsverhandlungen empfinde ich aktuell als wenig erfolgversprechend, da der Spielraum begrenzt wirkt. Im internationalen Vertrieb liegt die Vergütung nach meinem Kenntnisstand inklusive variabler Anteile etwa im Bereich von 80.000 bis 100.000 Euro, wobei dafür ein sehr hoher Einsatz erwartet wird. Im Marktvergleich sehe ich hier ein spürbares Delta nach oben.
Positiv hervorzuheben ist für mich die Reiserichtlinie, nach der bei längeren Flügen (ab ca. sechs Stunden) Business Class genutzt werden kann. Darüber hinaus nehme ich die Zusatzleistungen insgesamt als eher zurückhaltend wahr
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Beim Thema Umwelt- und Klimaschutz habe ich insgesamt einen eher positiven Eindruck. Das Unternehmen engagiert sich hier in einem aus meiner Sicht angemessenen Rahmen.
Beim Thema Fairness im Umgang mit Partnern sehe ich es etwas differenzierter. Ich nehme wahr, dass die Zusammenarbeit mit Händlern nicht immer einheitlich erfolgt und teilweise unterschiedlich gehandhabt wird. Dadurch entsteht für mich stellenweise kein ganz konsistentes Bild.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist grundsätzlich vorhanden, und es gibt auch Situationen mit sehr guter und engagierter gegenseitiger Unterstützung.
Gleichzeitig wird das Miteinander spürbar durch die bereits beschriebenen Rahmenbedingungen beeinflusst. Eine gewisse Zurückhaltung sowie die Sorge, Fehler zu machen oder negativ wahrgenommen zu werden, sind verbreitet.
Zudem ist vereinzelt ein Wettbewerbsdenken wahrnehmbar, das bei Erfolgen einzelner Kolleginnen und Kollegen zu Spannungen führen kann und den offenen, vertrauensvollen Austausch erschwert
Vorgesetztenverhalten
Ich nehme Vorgesetzte weniger als klar führende Instanz wahr, sondern eher in einer vermittelnden Rolle mit begrenztem Handlungsspielraum. Zwar habe ich im direkten Austausch häufig das Gefühl, dass Verständnis da ist, in der Umsetzung und beim Vertreten von Anliegen nach oben passiert aus meiner Sicht jedoch zu wenig.
Für mich entsteht der Eindruck eines Abhängigkeitsverhältnisses zur Unternehmensleitung, das die Durchsetzung von Mitarbeiterinteressen erschwert. Gleichzeitig wird nach außen – insbesondere über Plattformen wie LinkedIn – ein sehr harmonisches und enges Miteinander dargestellt, das sich so im Alltag nicht widerspiegelt.
Zudem habe ich den Eindruck, dass störendes Verhalten einzelner Mitarbeitender nicht konsequent adressiert wird, was sich negativ auf Zusammenarbeit und Klarheit auswirkt.
Arbeitsbedingungen
Die grundsätzlichen Arbeitsbedingungen empfinde ich als gut. Belüftung, Beleuchtung sowie der Zugang zum Büro sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung.
Herausfordernd ist teilweise die Parkplatzsituation vor Ort, wobei das auch standortbedingt ist und an anderen Niederlassungen besser gelöst scheint.
Die technische Ausstattung wird gestellt, entspricht aus meiner Sicht jedoch nicht immer dem neuesten Stand. Zudem erlebe ich die IT insgesamt als sehr restriktiv, insbesondere im Hinblick auf Eigennutzung oder zusätzliche Software. Hier würde ich mir mehr Offenheit und modernere Lösungen wünschen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation wird insgesamt als herausfordernd wahrgenommen. Zwar finden Informationsweitergaben statt, jedoch besteht bei offenen Meinungsäußerungen teilweise die Sorge, dass Inhalte im Nachgang verkürzt oder anders dargestellt weitergegeben werden.
Dieses Empfinden wird insbesondere durch das Verhalten einzelner weniger Personen geprägt, die indirekt Einfluss auf die Kommunikationskultur nehmen. Dadurch entsteht stellenweise eine Verunsicherung, die sich negativ auf Offenheit und Vertrauen im Austausch auswirken kann
Gleichberechtigung
Aus meiner Sicht ist die Gleichberechtigung in meinem Bereich nicht ausreichend gegeben. Insbesondere im Vertrieb habe ich den Eindruck, dass Frauen deutlich seltener Zugang zu entsprechenden Positionen erhalten, obwohl ich im Unternehmen mehrfach Frauen kennengelernt habe, die diese Aufgaben fachlich sehr gut erfüllen könnten.
Für mich wirkt es so, als ob einzelne, sehr präsente Persönlichkeiten im Vertrieb mit entsprechendem Einfluss auf Entscheidungsprozesse Entwicklungen in eine bestimmte Richtung lenken. Dabei entsteht stellenweise der Eindruck, dass potenzielle Kandidatinnen indirekt kritischer bewertet oder weniger berücksichtigt werden.
Aus meiner Perspektive wird dieses Verhalten von der Unternehmensleitung nicht ausreichend wahrgenommen oder hinterfragt. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass persönliche Nähe einzelner Beteiligter zur Geschäftsführung eine gewisse Rolle spielen könnte.
Interessante Aufgaben
Ich erlebe Löwenstein als ein sehr innovatives Unternehmen, und das ist aktuell der Hauptgrund, warum ich weiterhin hier arbeite. Auch meine Aufgaben sowie insbesondere die Zusammenarbeit mit meinen Kunden empfinde ich als grundsätzlich positiv und erfüllend.
Gleichzeitig stelle ich mir zunehmend die Frage, ob diese positiven Aspekte die bestehenden Rahmenbedingungen dauerhaft aufwiegen können. Ohne die Arbeit mit meinen Kunden wäre ich aus heutiger Sicht vermutlich nicht mehr im Unternehmen.
Liebe:r Löwensteiner:in, vielen Dank für die Bewertung deines Arbeitsplatzes im Bereich Vertrieb / Verkauf am Standort Bad Ems, den Kommentar und die ausführlichen Erläuterungen. Schade, dass du keine Weiterempfehlung aussprechen kannst.
Danke für die konstruktive Formulierung von positiven und weniger positiven Aspekten sowie Verbesserungsvorschlägen. Es ist spürbar, dass du deine aktuelle Arbeit magst und deinen Arbeitgeber wertschätzt.
Woran sich deine Wahrnehmung im Punkt Arbeitsatmosphäre knüpft, können wir an dieser Stelle nicht beantworten. Wir ermuntern dich, sich dazu an die bekannten Ansprechpartner:innen in der Personalabteilung zu wenden. Wir werden dir weiterhelfen. Das bieten wir dir auch zu deinen ausführlich formulierten Punkten, die Kommunikation zu Vorgesetzten und Kolleg:innen betreffend, an.
Erfreulich ist zu lesen, dass du dich in Bezug auf Aufgabenvielfalt, Arbeitsbedingungen und den Umgang mit älteren Kolleg:innen gut aufgehoben fühlst und deine Arbeit als erfüllend ansiehst.
Alles Gute und die besten Grüße vom Löwenstein HR-Team.
Basierend auf 899 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Löwenstein Medical durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Medizintechnik (3,6 Punkte). 81% der Bewertenden würden Löwenstein Medical als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 899 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 899 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Löwenstein Medical als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.