Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

MACH 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

220 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

220 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Firma auf dem absteigenden Ast

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen! Hier haben viele der Kollegen ein enormes Wissen angesammelt und es ist schade, dass ich nicht mehr lernen von den Kollegen lernen konnte. Aber man wird sich sicher bei der Konkurrenz wiedersehen und dann dort Projekte mit besserem Handwerkszeug rocken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Zukunftsaussichten und unehrliche Kommunikation! Finger weg!

Verbesserungsvorschläge

Auf das Kerngeschäft konzentrieren, dringend mehr in die Software investieren! Hier ist die Konkurrenz wesentlich attraktiver.
Und Konsequenzen in Vorstand und Vertrieb ziehen, die Zahlen sind nicht ohne Grund so miserabel.

Arbeitsatmosphäre

Hier drei Sterne, weil das Arbeiten mit den Kollegen sehr vorbildlich ist, die Stimmung unter den Beratern ist sehr gut; unter den Kollegen die länger dabei sind, ist sie sogar exzellent. Zwischen den Unternehmensbereichen gibt es aber keinerlei Kommunikation/ bzw. klassisches Silo-Denken und Arbeiten. Zumindest in der Breite bekommt man in der Beratung von der Entwicklung und der Unternehmensführung nichts mit. Das wäre bei einem großen Software-Haus verständlich, bei einem kleinen Mittelständler ist das hingegen extrem bedenklich. Besonders, da offiziell ein MACH-Spirit herbeigesagt wird, den ich so nicht beobachten/erleben durfte.

Image

Die veraltete Software stößt selbst den sehr geduldigen Kundenstamm zunehmend schlecht auf und katastrophal verlaufende Großprojekte ramponieren das Image. In einigen Marktsegmenten findet nicht einmal mehr ein Vertrieb statt.

Work-Life-Balance

Wenn man in der IT-Beratung beginnt, weiß man worauf man sich einlässt. Aber auch hier werden Überstunden nicht bezahlt/ anderweitig vergolten. Reisezeiten sind teils enorm. Hier ist zwar jeder seines eigenen Glückes Schmied, aber Anreisen am Sonntag, weil der Termin am Montag 400 Kilometer vom Wohnort entfernt angesetzt wird, sind keine Seltenheit. Und ja man kann sich mit Nachdruck beschweren, selbst umplanen: aber das ist kein Arbeiten, wenn es eigentlich Projektleiter UND eine Einsatzplanung gibt, die ihre Berater einplanen.

Karriere/Weiterbildung

Wirtschaftliche Schieflage verheißt hier nichts gutes. Weiterbildungen werden fast ausschließlich intern durch die Kollegen angeboten.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich, die niedrigen Beratersätze machen es sicher schwer in der Breite ordentlich zu zahlen, Gehaltssteigerungen sollen möglich sein, sind aber in der letzten Jahren extrem erschwert worden. Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird sich hier auch sicher wenig bessern. Mitarbeiteraktienprogramm wurde nach der externen Übernahme ersatzlos gestrichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zugfahren ist der Standard, Dienstwägen sind selten in Gebrauch. Soziales Engagement wird aber nicht wirklich gefördert.

Kollegenzusammenhalt

Im operativen Geschäft wird man sehr gut aufgenommen und auch integriert. Aber das ist in der Branche/Nische auch bei der Konkurrenz sicher ebenso gut, oder besser.
Ein Stern weil man hier eben damit rechnen muss jederzeit wegrationalisiert zu werden. Wenn die Firma im Oktober noch neue Kollegen in der Beratung einstellt um dann 6 Wochen später große Teile der Belegschaft zu entlassen, kann man nicht von Zugehörigkeit reden. Die langjährigen Kollegen haben auch begonnen zwischen den Zeilen zu lesen. Hier sind auch langjährige Kollegen gegangen: ebenfalls ein schlechtes Zeichen!

Vorgesetztenverhalten

Kann ich wenig dazu sagen, die operative Ebene und das mittlere Management sind sicher an ihren Mitarbeitern im eigenen Silo interessiert. Es wird auch aktiv nachgefragt, wie man sich einarbeitet/was man braucht. Wirklich Konstruktives Feedback gab es wenig, dafür war ich aber nicht lange genug in der Firma

Arbeitsbedingungen

Lobend muss erwähnt werden, dass 1. Klasse mit dem Zug gefahren wird, das ist extrem entspannend. Natürlich wird erwartet, dass man im Zug arbeitet. Auch die Technik funktioniert tadellos, auch wenn nicht unbedingt alles neu ist, was man ausgehändigt bekommt (ältere und gebrauchte Handys).
Aber die Arbeit im Homeoffice wird in keiner Weise unterstützt. man bekommt seinen Laptop und dann ist man auch sich selbst überlassen. Das ist nicht mehr zeitgemäß! Auch Homeoffice-Arbeitsplätze sollten ergonomisch eingerichtet werden! Einem Arbeitgeber in der IT-Branche, sollten man im Jahr 2020 nicht wegen eines externen Monitors, oder auch nur einer Docking-Station hinterherlaufen müssen.

Kommunikation

Miserabel: im Projektgeschäft wird hauptsächlich via Excel- To-Do's und Gruppenmails kommuniziert. Je nach Projekt und Projektleiter gibt es hier sicher Ausnahmen, aber es gibt keine wirklich etablierten Kommunikations- und Arbeitsstandards. In jedem Projekt, bei jedem Kunden muss man schon Grundsätzliches neu "erlernen". Es sind einige neue Tools in Planung/ Erprobung, aber auch hier erfindet jedes Geschäftsfeld das Rad gerade selbst neu. Das wird weiter Wildwuchs bedeuten.
Im Unternehmen werden die Infos Hauptsächlich im besten Marketing-Sprech über das Intranet und Slack verteilt: sieht toll und "professionell" aus. Gleichzeitig werden so schlechte Entwicklung verschwiegen.
Der Vorstand ging bei der Massentlassung extrem stillos vor. Von der eigenen Kündigung Morgens um 08:00 Uhr per Outlook-Einladung zu erfahren zeigt wie sehr die Mitarbeiter wertgeschätzt werden.

Gleichberechtigung

Das Management ist IT-typisch sehr männlich, aber es gibt auch Frauen im Management, ich kann hier aber nicht viel sagen.

Interessante Aufgaben

Die Software die intern gerne ehrfürchtig als "Monolith" bezeichnet wird, versteht in der Firma niemand komplett. D.h. für die Praxis: das Arbeitswerkzeug ist weder modern, noch flexibel. Auch wenn man interessante Projekte und Aufgaben hat, schleppt man die alte Technologie immer als Hypothek mit. Das frustriert zunehmend und bedeutet auch, dass man im Tagesgeschäft regelmäßig Eigenheiten und Fehler dem Kunden gegenüber wegdiskutieren muss. Auch hier ist wenig bis gar keine Besserung in Sicht, da auch jede kundenspezifische Änderung an der Software in den Standard übernommen werden soll. Warum das so sein "muss", konnte mir in dem halben Jahr niemand erklären und das sorgt bei allen neueren Kollegen regelmäßig für Stirnrunzeln.
Dazu muss gesagt, dass gewisse Großprojekte katastrophal verlaufen (Externe Beratungshäuser um das eigenen Projekt voranzubringen notwendig, Schlichtungsverfahrenen mit den Kunden). Dort ist die Belastung der Berater durch extrem verärgerte Kunden enorm.
Das wird in der Firma aber mit einem Schulterzucken abgetan.


Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

erst einmal: Dankeschön, dass du dir so viel Zeit für ein ausführliches Feedback genommen hast und auch so transparent deine kritischen Gedanken zum Ausdruck bringst.

An gemeinsamer Kommunikation kann man stets etwas tun, da gebe ich dir recht. Nicht von der Hand zu weisen ist sicherlich auch der Umstand, dass sich aufgrund der virtuellen Distanz im Zuge der Corona Pandemie unser Kommunikationsverhalten ändern durfte. Mit unserem Zusammenwachsen der Bereiche Vertrieb & Beratung haben wir im Spätsommer 2020 einen großen Meilenstein erwirkt, um hier gemeinsam näher beieinander zu sein. Auch unser Technologiebereich hat sich wieder verstärkt an unseren Produktlösungen orientiert. Die „Samen sind also gesät“ und wir haben großes Vertrauen darin, dass diese strukturellen Veränderungen ihre Früchte tragen werden.

Du sprichst auch unsere Personalmaßnahmen zum Ende 2020 an, die für uns alle schmerzlich waren und immer noch sind. Vergangenes Jahr prasselten viele Dinge gleichzeitig auf uns ein, allen voran Corona. Dies erfordert unsere gebündelten Kräfte und führte dazu, dass wir nicht allen Kolleg:innen eine Zukunftsperspektive geben konnten. Das finden auch wir sehr, sehr bitter!

Zum Mitarbeiteraktienprogramm darf ich ergänzen, dass jede:r Kolleg:in entscheiden konnte, die Aktien zu behalten oder zu einem sehr attraktiven Kurs zu veräußern. Von einer ersatzlosen Streichung kann demnach nicht gesprochen werden.

Bezüglich der Arbeitsbedingungen siehe uns es bitte nach, dass wir nicht ad hoc die gleiche Homeoffice-Austattung wie vor Ort im Büro bereitstellen konnten. Da viele Kolleg:innen zwischen Büro und Homeoffice „gependelt“ sind, war es nicht möglich, unmittelbar die doppelte Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Wir haben hier viel Spielraum gegeben, Equipment mit nach Hause zu nehmen. Zudem sind die Gegebenheiten und Bedürfnisse beim mobilen Arbeiten so individuell, dass hier nachfrageorientiert agiert wird.

Zu guter Letzt möchten wir uns noch einmal für den gemeinsamen Weg mit dir bedanken und wünschen dir auf deinem weiteren alles erdenklich Gute. Wir hoffen, dass du die positven Erinnerungen an deine MACH-Zeit bewahrst.

Viele Grüße
Patricia
- Personalmanagement-

Mach AG

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Kein Vertrauen durch falsche Kommunikation. Intransparenz

Image

Wird auch bei den Bestandskunden immer schlechter

Work-Life-Balance

Termindruck und hohe Arbeitsbelastung gerade auf den Grossprojekten

Karriere/Weiterbildung

Nur interne Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Unter Branchendurchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein 3 Punkte.
Sozialbewusstsein maximal 1 Punkt.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen im Team sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden geschätzt

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte ist das richtige Wort. Führungskräfte nur vereinzelt zu finden.

Arbeitsbedingungen

Obwohl Corona das Reisethema positiv beeinflusst hat, trotzdem schlecht

Kommunikation

Unglaublich!

Gleichberechtigung

Mit allen gleich schlecht umgehen ist auch eine Art von Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Aufgaben und das Arbeiten beim Kunden ist sehr interessant

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Unternehmenskultur ist nur scheinheilig. Null Diversität. Führungskräfte mit Methoden aus dem letzten Jahrhundert.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Versuch Familie und Job zu vereinen. Dennoch nicht innovativ hierbei.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Extrem viel. Führung ist wie im Mittelalter. Unternehmerisches Denken wird nur mit der Erfüllung von KPI betrachtet.

Verbesserungsvorschläge

Gute Führungskräfte an Bord holen oder ausbilden. Menschen nicht nur befördern, weil sie lange dabei sind. Schon gar nicht in Führungspositionen.
Mehr Frauen ins Management, insbesondere den Vorstand. "Kein Problem mit Frauen haben" bedeutet nicht, dass man sie nicht absichtlich befördern sollte. Innovationskraft stärken durch neue Einblicke und Frauen. Mal aufhören Dinge zu machen, nur weil sie immer so gemacht wurden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

Danke für deine Rückmeldung hier auf Kununu.

Deine Wahrnehmung unserer Führungskräfte-Auswahl und Führungskultur ist, so lese ich es hier heraus, eher unbefriedigend. Dabei sind wir sehr stolz auf unseren Auswahlprozess. So schreiben wir neue Führungsrollen stets intern aus. Wirklich jede:r MACHer:in hat die Chance, sich zu bewerben. Und nicht nur das: Bislang führen wir mit allen Anwärter:innen ein persönliches Gespräch (unser sog. Führungskräfte-Interview) zur Erörterung der Fach-, Sozial-, Methoden- und Führungskompetenzen. Ganz im Sinne unseres Führungskräfte-Modells.

Durch unser 360 Grad-Feedback (Instrument für das Wirksamwerden von Führung) für unsere Führungskräfte wird das Wirksamwerden sogar einmal jährlich ganz ausführlich monitort. Hier nehmen wir uns viel Zeit im Nachgang und führen mit allen Führungskräften ein persönliches Rückmelde-Gespräch.

Es geht noch weiter: Im Rahmen unseres Trainings-Programms der Schlüsselqualifikationen für Führungskräfte sorgen wir schon heute für unseren Führungsnachwuchs und begleiten unsere MACHer:innen, die eine Führungsperspektive anstreben, ganz aktiv auf ihrem jeweiligen Entwicklungspfad.
Diversität? Wir treiben es sogar noch weiter: Mit einen Frauenanteil von 36 % in Führungspositionen im Bereich Beratung und Vertrieb gibt es hier sogar viele Teilzeit-Führungskräfte (männliche und weibliche).

Natürlich darf sich jede:r ein eigenes Bild machen und dies für sich bewerten. Luft nach oben gibt es schließlich immer.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute und bedanke mich stellvertretend für alle Kolleg:innen für die gemeinsame Zeit mit dir.

Viele Grüße, Patricia
-Personalmanagement-

Intransparenz und Unsicherheit zum Jahreswechsel

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben und Projekte bei echt tollen Kunden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Beim Management gibt es noch viel zu tun

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen okay.

Image

Mittlerweile ganz schlecht. Riskant für alle, die noch eine Probezeit überleben müssen

Work-Life-Balance

Man müsste Führungskraft sein.

Karriere/Weiterbildung

Interne Weiterbildungen gibt es.

Gehalt/Benefits

Leicht unter Branchendurchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

3 Punkte für Umweltbewusstsein und maximal einen für Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Selbst in diesen Zeiten

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn ich ans Team denke

Vorgesetztenverhalten

Ohne Worte

Arbeitsbedingungen

Und das, obwohl Corona schon gut entschleunigt hat...

Kommunikation

Ich gebe maximal einen halben Stern, damit es nicht so aussieht, dass eine Bewertung übersehen wurde

Gleichberechtigung

Alle gleich schlecht behandeln ist auch konsequent gleich

Interessante Aufgaben

Extern auf jeden Fall

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r MACHer:in,

Danke für dein Feedback.

Wir bedauern es sehr, dass wir es nicht geschafft haben, dich vollumfänglich mitzunehmen.
Wie können wir wieder dein Vertrauen zurückgewinnen? Es wäre so schön, wenn wir im gemeinsamen Dialog Lösungen finden, die beiden Seiten wieder mehr Freude machen. Denn wir wollen ja noch möglichst viele zufriedene Jahre miteinander verbringen.

Liebe Grüße aus deiner Perso
Patricia
-Personalmanagement-

Wir leben den Anspruch, digital zu denken und menschlich zu handeln. So steht es geschrieben und es ist eine Lüge!

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Work-Life-Balance

Termindruck beherscht das vegetieren

Karriere/Weiterbildung

in der Freizeit; selbstfinanziert etwas wie "udemy" oder digitale Abos "packt" Fehlanzeige

Gehalt/Benefits

Freunde lachen mich aus

Kollegenzusammenhalt

kommt jedoch auf die Abteilung an

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen werden entlassen

Vorgesetztenverhalten

wenn man keine Ahnung hat

Arbeitsbedingungen

"Bring your own Device" also Monitor etc. nur nicht den Laptop das ist ein abgelegtes älteres Modell

Kommunikation

findet faktisch nicht statt

Gleichberechtigung

mehr schein als sein

Interessante Aufgaben

geht so


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Hier fehlen auch mir mal die Worte. Du lässt ja gar kein gutes Haar an uns. Das bedaure ich zutiefst. Traurig macht uns aber auch, dass du jegliche Konstruktivität in deiner Bewertung vermissen lässt.
Sicherlich hat es dir geholfen, dir mit deinen Worten mal Luft zu machen. Bewertungsplattformen eignen sich dazu ja ganz gut.
Wenn du deinen Ärger mal beiseite schiebst, gibt es bestimmt auch Dinge, die du weniger negativ siehst, oder? Und wenn du mal in dich reinhörst, gibt es bestimmt auch Erfahrungen bei MACH, für die du dankbar bist. Vielleicht gelingt es dir, basierend auf diesen Eindrücken wieder nach vorne zu blicken.

Auf dass du in deinem neuen Job wieder mehr Zufriedenheit & Freude findest.
Alles Gute für dich

Patricia
-Personalmanagement-

Ein Unternehmen wie es schlechter nicht sein könnte.

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr.
Okay das Geld ist pünktlich auf dem Konto

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider nicht mehr viel. s.o.

Liebes Personal :
Warum ich mich nicht an euch wenden möchte?
Ich habe nunmehr Angst um meinen AP und die Repressalien die ich befürchte.
Gäbe es einen Betriebsrat wäre dies ein Ansprechpartner.

Verbesserungsvorschläge

* Motivation durch echtes Interesse
* Fordern und Fördern
* Von Erfahrungen neuer Kollegen lernen und Vertrauen

Arbeitsatmosphäre

Neid, Lüge und Betrug unter Kolleginnen und Kollegen

Work-Life-Balance

Geprägt von nahezu unerreichbaren Terminen kann teilweise kein Privatleben stattfinden.

Karriere/Weiterbildung

Unmöglich durch permanenten Termindruck.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

geht besser

Kollegenzusammenhalt

Lügen und Betrügen sind die eingesetzten Mittel um "Anerkennung" zu erhalten. Pfui
Neid unter den Teammitgliedern

Umgang mit älteren Kollegen

Seit einiger Zeit nicht mehr.

Vorgesetztenverhalten

Mit "Der Untertan" von Heinrich Mann wäre dieses Verhalten zu beschreiben.

Arbeitsbedingungen

Büroräume im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt.

Kommunikation

Pseudoinforationsmeetings. Stundenlange Sinnlose Meetings ohne erkennbaren Inhalt.

Gleichberechtigung

Über Kolleginnen wird gern einmal gelästert und Unwahrheiten verbreitet.

Interessante Aufgaben

Ehrlich gesagt nein. Altbacken und ohne Vision.


Image

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

Frust & Enttäuschung auf ganzer Linie?!
Ich habe deine Bewertung mehrfach gelesen und mir ist aufgefallen, dass du kein einziges positives Wort für uns findest – das ist wirklich traurig. Wir können nachvollziehen, dass es nach diesem turbulenten Jahr schwer fällt, Stimmung und Motivation hochzuhalten. Die aktuelle Situation fordert uns alle sehr – das kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung bestätigen.
Aber ist denn wirklich alles schlecht? Gibt es nicht auch Dinge, die du wertschätzen kannst?
Vielleicht fasst du dir doch noch ein Herz und suchst den Dialog mit uns. Dann packen wir es hoffentlich gemeinsam!

Viele Grüße
Patricia
-Personalmanagement-

Jahre voller Herzblut und Schweiß in Wochen zunichte gemacht

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Zusammenhalt der Kollegen. Die noch da sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation intern und den Aktionismus

Verbesserungsvorschläge

Bitte macht euch einen Plan, wie ihr zukunftsweisende Produkte an den Markt bringt und behandelt die Mitarbeiter wieder wie Menschen. Der Vorstand sollte bei sich persönlich anfangen das vorzuleben.
Eine oft angepriesene offene Tür gibt es leider nicht.

Arbeitsatmosphäre

Jahrelang wundervoll. Seit längerem von Angst, Druck, Unsicherheit geprägt

Image

Nach außen verkauft man sich visionär, digital und menschorientiert.
Nach innen nicht.

Work-Life-Balance

Guter Umgang in Corona-Zeit mit Home Office. Arbeitszeit flexibel einteilbar, wenn kein Kundentermin ansteht

Karriere/Weiterbildung

Wurde im Vorstellungsgespräch versprochen. Ich hatte in den Jahren eine einzige.

Gehalt/Benefits

Für Lübeck gut und fair

Kollegenzusammenhalt

Selten so guten Zusammenhalt erfahren!

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere knowhow-Träger als Ansprechpartner in den Teams, die den mach-spirit leben

Vorgesetztenverhalten

Unwahrheiten, Unwissenheit, keine Transparenz. Kaum Wille Verantwortung zu übernehmen. Verwaltung der Aufgaben, keine Zukunftsorientierten Vorgaben

Arbeitsbedingungen

Ausstattung ok, aber nervige Updates während der Arbeitszeit

Kommunikation

Investoren-Einstieg angekündigt ohne personelle Konsequenzen.
Wenige Wochen später Kündigungen und Aufhebungsverträge. Trotz schwachem Arbeitsmarkt und Weihnachten vor der Tür.

Der Gipfel: auch die geschassten Mitarbeiter bekamen ein opulentes Weihnachtspaket mit einer lustigen Mach-Mütze nach hause geschickt! Ein Schlag ins Gesicht nochmal!! Das macht was mit den Menschen...
Die linke Hand weiß nicht was die Rechte Tut!

Interessante Aufgaben

Sehr Abwechslungsreiche Kundenprojekte


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r Ex-Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Gedanken und auch deinen Ärger hier mit uns zu teilen. Wir bedauern es sehr, deine Erwartungen nicht erfüllt zu haben.

Anders als es dein Titel vermuten lässt, waren deine Anstrengungen nicht „umsonst“. Sicher hast du bei vielen MACHer:innen nachhaltig deine Spuren und deinen Spirit hinterlassen. Auf diesem Wege danken wir dir einmal mehr für dein Engagement.

In keiner Weise war es unsere Absicht, dir mit unserem Weihnachtspräsent zu schaden. Auf diese Weise wollten wir dir zeigen, dass du ein wertvoller Teil von uns bist und bleibst.

Wir hoffen, dass du irgendwann auf die vielen positiven Dinge bei MACH zurückschaust und wünschen dir für deinen weiteren Weg von Herzen alles Gute und viel Kraft. Wir werden dich vermissen.

Liebe Grüße
Patricia
-Personalmanagement-

Schockstarre nach Vorstandsinfo

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der bisherige kollegiale Zusammenhalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie kann man nur von MACH-Spirit sprechen und Chancen leben, wenn so mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgegangen wird?

Verbesserungsvorschläge

Lernt endlich richtig mit euren Mitarbeiterinnen Mitarbeitern zu kommunizieren und nicht nur zu behaupten, alles transparent machen zu wollen!

Arbeitsatmosphäre

Bisher ein faires Miteinander, jedoch wird sich zeigen, was die Entlassungswelle bringt.

Image

Teils, teils. "Mitgehangen, mitgefangen."

Work-Life-Balance

Reisezeit = Arbeitszeit
Kein Überstundenabbau. Es wird sogar erwartet, wenn man im Unternehmen aufsteigen möchte, hier mehr als seine vorgeschriebene Arbeitszeit zu arbeiten, um seinen Einsatz zu zeigen. Anders ist ein Weiterkommen nicht vorgesehen. Dies ist schwierig mit Familie und Freizeit unter einen Hut zu bekommen.

Karriere/Weiterbildung

Wird in der jetzigen Zeit nicht gefördert, wie auch?! Ein Umsatteln innerhalb des Unternehmens ist derzeit nur schwer möglich und bietet einem nicht die Chancen, die einem zum Einstieg mitgeteilt wurden.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zur Branche unterdurchschnittlich ohne erwartbare Änderungen in der nächsten Zeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bahnfahrt wird empfohlen.

Kollegenzusammenhalt

Stehen füreinander ein und sind fair, es wird sich zeigen, ob sich hier, nach den neuen Entwicklungen etwas ändern wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Wurden bis zuletzt sehr geschätzt, nur nicht durch den Vorstand.

Vorgesetztenverhalten

Erste Vorgesetzte sind loyal und offen, je höher man die "nicht-vorhandene" Hierarchie geht, umso schwieriger ist es sich Gehör zu verschaffen.
Die letzte Vorstandsinfo zeigt das absolute Fehlverhalten in diesen Ebenen.

Arbeitsbedingungen

Eigner Laptop und Diensthandy sind üblich. Homeoffice ist möglich. Büros sind leider nur auf Attest mit hochfahrbaren Schreibtischen ausgestattet.

Kommunikation

Selten ein so schlechtes Kommunikationsgebaren der Vorstände erlebt, wie in diesen Zeiten.

Gleichberechtigung

Es gibt ein paar sehr gute Ansätze, die jedoch von unten getragen werden und im oberen Management kaum Beachtung oder Unterstützung gewinnen. Alleine gendergerechte Sprache ist im Unternehmen teilweise noch immer ein rotes Tuch.

Interessante Aufgaben

In Grenzen möglich, sich zu entwicklen, jedoch nur Nische und teilweise nicht durch den Arbeitgeber gefördert.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast & deine Gedanken/Sorgen teilst.

MACH hat in den vergangenen Jahren einen kräftigen Wachstumskurs hingelegt: Umsatz und Mitarbeiterzahl haben sich innerhalb der letzten vier Jahre verdoppelt. Dies brachte und bringt für uns auch Herausforderungen mit sich, die sich mit der Corona-Pandemie noch verstärkt haben. Aktuell sprechen viele von Digitalisierung und diese ist in der ÖV auch dringend notwendig – aber einen Digitalisierungsschub bei unseren Kunden erleben wir leider noch nicht. Beim Start neuer Projekte in unserem (ERP-)Markt verspüren wir aktuell eine große Zurückhaltung. Dazu beschäftigen uns ungeplante Verschiebungen in einigen unserer laufenden Digitalisierungsprojekte. Dadurch bleiben eingeplante Zahlungen aus.

Dass es nach diesem turbulenten Jahr schwer fällt, Stimmung und Motivation hochzuhalten, ist mehr als verständlich. Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation uns alle noch einmal zusätzlich beansprucht und fordert – das kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung bestätigen. Darum glaube ich, dass es jetzt umso wichtiger ist, Zeit zu nehmen, um uns zu sammeln und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Krisen bieten schließlich auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung – das heißt, wir alle können diese neue Zeit mitgestalten. Danke, dass du dein Bestes gibst, ein Teil davon bei MACH zu sein.

Viele Grüße
Patricia
-Personalmanagement-

Klassisches Unternehmen. Leider nicht im guten Sinne.

3,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Potential in der Entwicklungsabteilung ist definitiv gegeben. Hier gibt es viele fähige Menschen, die aber von den Strukturen gebremst werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung durch Vorstand und Aufsichtsrat. Für mich bremsen sie leider jede Art von Innovation und New Work aus.

Verbesserungsvorschläge

Diese Firma ist nicht agil, weder auf Geschäftslevel, noch in der Softwareentwicklung. Es wäre nur fair, sich dieses auch einzugestehen und nicht mehr in der Außendarstellung zu behaupten.

Arbeitsatmosphäre

Agilität ist ein zartes Pflänzchen...das hier gerne mit den Füßen getreten wird. Hier herrschen noch alte Führungsmuster und daran hat auch das Gehen (gegangen werden) des vorherigen Vorstandsmitglied für die Softwareentwicklung nichts geändert. Es geht um Command&Control wie man es in diesem Jahrtausend eigentlich nicht mehr kennt.
Auf Arbeitsebene ist es durchaus kollegial. Wenn man einfach nett 9 to 5 arbeiten möchte, dann geht das auch. Wenn man etwas erreichen möchte oder moderne Arbeitweisen etablieren möchte, läuft man schnell in Widerstände.

Image

Bei Kunden teilweise eine Hassliebe, einige sind aber durchaus zufrieden.

Außendarstellung in Lübeck ist eher schlecht. Man wird von anderen Firmen gefragt, ob es wirklich so schlimm intern ist, wie man hört. Oft ist das leider so.

Work-Life-Balance

War im Großen und Ganzen gut. Der alte Vorstand wollte alles mit Samstagsarbeit lösen, hat aber auch nicht geholfen. Aber spontanes Home Office und private Termine konnte man meistens gut einbauen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere geht, wenn man denn einen Förderer findet. Da unterscheidet sich MACH nicht großartig von anderen Firmen.
Weiterbildung ist so ein Thema. Es wurde zwar Zeit zur Verfügung gestellt, aber kein/kaum Budget. Je nach Führungskraft wurde jedoch komisch reagiert, wenn man diese Zeit wirklich nutzt.

Gehalt/Benefits

Für Lübeck in Ordnung. In Hamburg kann man natürlich 20% draufschlagen, aber will man wirklich jeden Tag 2-3Std. pendeln?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein gewisser Grundlevel ist vorhanden, könnte insgesamt noch besser sein.

Kollegenzusammenhalt

Ein gemeinsamer Feind schweißt zusammen, das gilt auch hier. Vor der Investorübernahme war es ein sehr familiäres Unternehmen. Von außen betrachtet scheint sich das gerade zu ändern. Es gab aber Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, die durchaus gegeneinander gearbeitet haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden sehr als Wissensträger geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Im mittleren Management gab es einige gute, denen auch Menschen und New Work keine Fremdworte waren. Diese wurde jedoch gegangen oder haben von sich aus das weite gesucht. Ein paar sind jedoch noch da. Weiter oben kann man leider nicht mehr so positiv berichten. Mangelnde Kommunikation, Gutsherrenverhalten sind durchaus auf C-Level verbreitet. Wird aber teilweise mit dicken Autos und aggressiver Fahrweise ausgeglichen ;-)

Arbeitsbedingungen

Sind im Durchschnitt.

Kommunikation

Kommt sehr darauf an, mit wem man spricht. Innerhalb der Silos ist es teilweise okay. Siloübergreifend jedoch nicht. Der Vorstand ist auch kein Kommunikationswunder. Es wird eher verbal heruntergetreten statt miteinander gesprochen.

Gleichberechtigung

Wenig Frauen und Diverse in Führungspositionen, der Umgang und die Akzeptanz dieser sind jedoch sehr gut.

Interessante Aufgaben

Gibt sicherlich interessante Aufgaben und man kann sich auch mal Nischen suchen. Geht aber alles in Überplanung unter.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

schön, dass du deine Wahrnehmungen mit uns teilst. Du hast dir viele Gedanken zu den verschiedenen Punkten gemacht – Danke dafür.

Wir befinden uns in einer Zeit der Umstrukturierungen. In unserem Technologiebereich wirken derzeit viele MACHer:innen daran mit, unsere Teams für die Zukunft noch besser zu rüsten, um zu neuer Stärke zu finden. So richten wir unsere Organisation wieder vermehrt auf unsere Produktlösungen aus.

Zudem haben wir im Rahmen des internen Recruitings unsere neuen Bereichs- und Teamleitungen offen für alle ausgeschrieben und in einem transparenten Verfahren eine Auswahl getroffen. Wir freuen uns, dass wir allen Bewerber:innen die Möglichkeit eines Gesprächs geben konnten. Wir haben uns viel Zeit genommen, mit allen Kolleg:innen eine Standortbestimmung zu ihren Schlüsselqualifikationen im Rahmen unseres Führungskompetenz-Modells durchzuführen.

Dies zeigt, dass jede:r MACHer:in die Möglichkeit hat, die Arbeit und unsere Führungskultur aktiv mitzugestalten. Die Früchte dieser Veränderung sind vielleicht nicht sofort und bei allen spürbar. Aber ich denke, hier dürfen wir unseren neuen Führungskräften noch etwas Zeit einräumen und nach besten Möglichkeiten unterstützen.

Du hast für dich abgewogen und entschieden, woanders Neuland zu erkunden und das respektieren wir. Wir hoffen, du nimmst wertvolle Erfahrungen mit in deinen neuen Job und wünschen dir alles Gute.

Viele Grüße
Patricia
-Personalmanagement-

Mehr Schein als Sein

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei MACH GmbH in Lübeck gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zum aktuellen Zeitpunkt leider nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Einsatzplanung bedingt durch schlechte Projektplanung.

Verbesserungsvorschläge

In der jetzigen Zeit findet eine enorme Umstrukturierung (hauptsächlich durch Übernahme durch Investor) statt, die auch Kündigungen mit einschließt. Dadurch ist es momentan nicht möglich, zu sagen, was am Ende dessen besser gemacht werden sollte. Die familiäre Atmosphäre ist dadurch jedenfalls weg.

Arbeitsatmosphäre

Durch schlecht geplante Projekte und schlecht dokumentierte Software kommt schnell Frust auf. Die regulären Mitarbeiter halten recht gut zusammen, aber das macht die Atmosphäre auch nicht wirklich besser.

Image

Das Image der MACH bei den Kunden ist sehr durchwachsen, ein nicht unerheblicher Teil ist leidgeprüft und entsprechend abgehärtet. Eskalationen sind an der Tagesordnung und das Ziel ist "80% ist gut genug".

Work-Life-Balance

Durch schlecht geplante Projekte und ausschließlich durch die Kunden getriebene Arbeitsweise mehr Frust-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Intern kaum Möglichkeiten, sich wirklich weiterzubilden, lediglich im ERP Bereich, der aber nicht für alle interessant ist. Schulungen nur extern möglich, sofern man denn A) Budget und B) Zeit dafür bekommt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt der Basis ist durchweg gut, allerdings wird es nach oben hin sehr dünn.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten meistens sehr gut und kompetent, nach oben hin dann schlechter und unnahbarer. Vorgesetzte können ihren Aufgaben kaum nachkommen, da sie mindestens 2 Rollen (Teamleiter=Projektmitarbeiter/Projektleiter;Bereichsleiter=Fach-/Teamleiter;etc.) ausfüllen müssen, wobei immer eine Rolle oder der Vorgesetzte leiden muss.

Arbeitsbedingungen

Persönliche Technik ist normaler Durchschnitt, allerdings wurde bei der Agenda für das personelle Wachstum verschlafen, die Infrastruktur zu skalieren und die alten zentralen Komponenten auch zu erneuern. Das genutzte ERP ist für den Einsatzbereich Projekte absolut ungeeignet. Es gibt eine enorme Bandbreite an Tools (JIRA, Alfrsco, Confluence, BitBucket, ...), die genutzt werden soll, allerdings keine cross-search oder SSO.

Kommunikation

Mit Abstand die schlechteste Unternehmenskommunikation, die ich in meiner Karriere erlebt habe. Intransparent, nicht integer und nur vage Formulierungen.

Gehalt/Benefits

Teils unterdurchschnittliches Gehalt. Die Sozialleistungen beinhalten zwar eine betr. Altersvorsorge, allerdings sind die Konditionen nicht gut. Reisezeit wird nicht vergütet, es sei denn, man arbeitet während der Fahrt, unabhängig davon, ob man 2 PT alleine Reisezeit hat (sprich, das ist privates "Vergnügen"); immerhin ist die Abrechnung ab der eigenen Haustür möglich. Es werden zwar ein paar zusätzliche Leistungen angeboten (Gesundheitsticket, Qualitrain, TÜV Prüfung Arbeitsplatz), aber es dauert sehr lange, es zu bekommen und man fühlt sich teilweise selbst mies, weil man so oft nachhaken muss.

Gleichberechtigung

Einige Vorgesetzte sind noch sehr stark in alten Denkmustern verfangen und dementsprechend teils schlechte Aufstiegschancen für Frauen; auch wird Input von Frauen teils nicht wahrgenommen. Kündigungen werden auch an alleinerziehende Mütter ausgesprochen. Ab Bereichsleitung aufwärts keine Frauen vorhanden.

Interessante Aufgaben

Aufgabenspektrum sehr vielfältig, aber die Erwartungshaltung "von oben" übersteigt das in den Stellenbeschreibungen genannte um ein Vielfaches. Darüber hinaus sehr oft auch nicht mal das, was dort genannt ist und dafür völlig anderes.
Ideen und Vorschläge für interne Projekte werden gern gesehen, aber die Umsetzung darf gern in der Freizeit erledigt werden; Innovationen werden gemieden und "das haben wir schon immer so gemacht".

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Patricia Funke*, Senior Referentin Personalmanagement
Patricia Funke*Senior Referentin Personalmanagement

Liebe:r MACHer:in,

autsch, dein Frust ist deutlich zu spüren. Bewertungsplattformen eignen sich ja ganz gut, um auch mal Dampf abzulassen. Leider werden in einem solchen Gemütszustand oftmals viele Dinge (v.a. die positiven) ausgeblendet, sodass man nur noch rot sieht. Damit möchte ich deine Gefühle und Wahrnehmungen in keiner Weise kleinreden, sondern dir die Gelegenheit geben, gemeinsam nach vorne zu schauen, wenn du das denn möchtest.

Ist denn wirklich alles „schlecht“? Wenn du Groll & Sorgen mal beiseite schiebst, gibt es bestimmt auch Dinge, die du wertschätzen kannst, oder? Lass uns darüber sprechen, wie wir dich konkret dabei unterstützen können, dass dir dein Job wieder mehr Freude macht, und darüber, was du auch selbst beitragen kannst. Teil dich uns oder deiner Führungskraft gerne vertrauensvoll mit, damit wir zusammen Lösungen finden können.

Danke für dein Vertrauen. Wir sind füreinander da - das MACHt uns doch aus.

Fühl dich lieb gegrüßt
Patricia
-Personalmanagement-

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.