64 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
64 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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64 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich empfehle eine komplette Überarbeitung der Denk- und Handlungsweise hinsichtlich und gegenüber externen Bewerbern. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus ensteht leider stark der Eindruck von Vetternwirtschaft.
Freie Stellen werden aus meiner Sicht oft nur öffentlich ausgeschrieben, um formale Vorgaben oder Betriebsrats-Forderungen zu erfüllen. Qualifikation und Matching externer Bewerber scheinen dabei kaum eine Rolle zu spielen. Absagen wirken standardisiert und automatisiert – sie kommen auffällig oft exakt zur vollen Stunde und enthalten weder persönliche Ansprechpartner noch individuelles Feedback.
Selbst intern wird hinter vorgehaltener Hand von externen Bewerbungen abgeraten, da Stellen gefühlt ohnehin für interne Kandidaten freigehalten werden. Der immense Bewerbungsaufwand für Externe ist hier oft vergebens. Zu diesem Eindruck passt auch, dass viele Positionen teilweise über ein Jahr lang unbesetzt ausgeschrieben bleiben, bis sich intern eine passende Lösung findet.
Der Bewerbungsprozess war aus meiner Sicht sehr enttäuschend und in Teilen nicht wertschätzend.
Die ersten Prozessschritte bestanden aus einer Videokonferenz mit der HR-Verantwortlichen sowie einem ersten Vor-Ort-Gespräch mit dem potenziellen Vorgesetzten und HR. Diese Gespräche selbst waren in Ordnung; meine Sterne-Bewertung zum Bewerbungsgespräch bezieht sich daher ausschließlich auf diese Gesprächssituationen.
Kritisch war aus meiner Sicht vor allem die Prozessführung. Die jeweils nächsten Schritte wurden erst nach mehrfachen Nachfragen kommuniziert, wodurch der Eindruck entstand, dass der Prozess nicht klar strukturiert war. Bereits bis zum ersten Vor-Ort-Gespräch vergingen rund drei Monate.
Im Anschluss wurde ich zu einem zweiten Vor-Ort-Termin in Ludwigsburg eingeladen und gebeten, erneut eine umfangreiche Präsentation vorzubereiten. Nachdem ich einige Zeit in die Ausarbeitung investiert hatte, erhielt ich jedoch keine weitere Rückmeldung. Auch auf mehrfache Nachfragen erfolgte keine substanzielle Antwort.
Bis heute, rund ein Jahr nach Beginn des Bewerbungsprozesses, habe ich keine formale Absage erhalten. Für eine VP-Position und ein Unternehmen dieser Größenordnung halte ich das für ausgesprochen unprofessionell und wenig wertschätzend.
Mein Eindruck ist, dass insbesondere bei Transparenz, Verbindlichkeit und (Abschluss-)Kommunikation im Bewerbungsprozess erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.
Der Bewerbungsprozess begann zunächst sehr professionell und wertschätzend. Die Gespräche waren anspruchsvoll, fachlich interessant und ich hatte den Eindruck, dass meine Erfahrung im technischen Vertrieb sowie meine Vorbereitung sehr positiv aufgenommen wurden. Im weiteren Verlauf entstand jedoch zunehmend ein anderes Bild. Trotz intensiver Vorbereitung, persönlicher Gespräche vor Ort und einer kurzfristig improvisierten Präsentations-/Case-Situation, weil Unterlagen bzw. Aufgabenstellungen vorab nicht wie angekündigt bereitgestellt wurden, blieb die Kommunikation danach leider sehr enttäuschend. Besonders schade fand ich, dass auf meine Bitte um konkreteres Feedback nach der Absage über längere Zeit überhaupt nicht mehr reagiert wurde. Gerade bei mehreren Gesprächsrunden, erheblichem Zeitaufwand und gegenseitigem Interesse hätte ich zumindest ein kurzes persönliches Feedback oder einen offenen Austausch erwartet. Stattdessen blieb es bei einer sehr allgemeinen anonymisierten Standtextabsage, ohne irgendeine konkrete Einordnung. Das wirkt umso befremdlicher, wenn parallel dieselbe Position erneut ausgeschrieben wird und gleichzeitig Themen wie Restrukturierungen und Standortveränderungen öffentlich diskutiert werden. Für Bewerber entsteht dadurch leider kein besonders transparenter oder verbindlicher Eindruck. Fachlich sicherlich ein spannendes Unternehmen mit interessanten Produkten und Märkten. Im Bewerbungsprozess hätte ich mir jedoch deutlich mehr Verlässlichkeit, Transparenz und Wertschätzung gegenüber Kandidaten gewünscht.
Eine bodenlose Unverschämtheit dieser Bewerbungsprozess
If you offer an email address for asking questions, please also make sure that someone is replying! Otherwise just don’t offer applicants this option.
Kommunikation zum Bewerber aufrecht erhalten, auf Rückfragen überhaupt eine Antwort geben, bzw. nicht erst nach dem dritten oder vierten Kontaktversuch zögerlich reagieren. Bewerbungen dürfen nicht einfach so im Sande verlaufen. Das kann nicht der Anspruch eines Unternehmens sein.
Bewerbung.
Absage nach 1,5 Arbeitstagen (Freitag, Montag Mittag).
Keine Begründung.
Zwei Wochen später ist die Stelle nach wie vor ausgeschrieben. Hinweis auf der Ausschreibungs-Plattform: "Starker Lebenslauf-Match! Die Stelle ist wie für Dich gemacht."
Genau.
Welche inhaltliche Prüfung wurde hier eigentlich vorgenommen?
Prozess = sich über eine gewisse Zeit erstreckender Vorgang, bei dem etwas entsteht oder abläuft.
Aha.
Die Auswahl von Bewerbern lässt für mich leider kein prozessuales Handeln erkennen.
Extrem kurze Bearbeitungszeit ohne erkennbare Prüfungstiefe - keine persönliche Rückmeldung oder Begründung - weiterhin aktive Stellenausschreibung - kein wertschätzender Umgang mit hochqualifizierten Bewerbern für Führungspositionen in globaler Verantwortung.
Warum also sollte ich Ihr Unternehmen "in positiver Erinnerung behalten"?
Ein Unternehmen, das „Leadership in Filtration“ propagiert und "FILTER" als Mission formuliert, sollte auch im Bewerbungsprozess Klarheit, Tiefe und Dialogbereitschaft zeigen.
Aktiv kommunizieren oder überhaupt Rückmeldung geben, nicht nur auf vermehrte Rückfragen und dann als Standardmail.
Mitarbeiter sind das Kapitel der Firma! Wertschätzung der Mitarbeiter!
So verdient kununu Geld.