Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.7.2026
Materna erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen Mitarbeiter:innen als angenehm und familienähnlich beschrieben — ein Merkmal, das dem Selbstverständnis als Familienunternehmen entspricht. Der Kollegenzusammenhalt gilt in vielen Teams als stark, wobei langjährige Mitarbeiter:innen besonders positiv hervorgehoben werden. Kritischere Stimmen sehen dagegen einen kulturellen Wandel durch neue Führungsentscheidungen und ein geändertes Gehaltsmodell, das die Stimmung in einigen Bereichen belastet. Die Work-Life-Balance bewertet die Mehrheit positiv — flexible Arbeitszeiten und Homeoffice werden geschätzt, jedoch mahnen einige Bewertungen mögliche Einschränkungen durch die Unternehmensleitung an.
Negativ fällt die Vergütung auf: Die Gehälter gelten als unterdurchschnittlich, Lei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Materna wird insgesamt positiv bewertet. Als Familienunternehmen pflegt Materna laut einigen Nutzer:innen ein familiäres Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeiter:innen gefördert werden und kein übermäßiger Leistungsdruck herrscht. Die Atmosphäre variiert je nach Team und Standort, gilt aber in vielen Bereichen als gut bis sehr gut. Positiv hervorgehoben wird der offene Austausch sowie die schnelle Integration neuer Kolleg:innen trotz wachstumsbedingter Herausforderungen.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von einer Verschlechterung des Arbeitsklimas. Als Ursachen nennen sie unter anderem den verstärkten Fokus auf KPIs zulasten des menschlichen Faktors sowie ein neues Gehaltsmodell, das Motivation und Teamleistung negativ beeinflusst habe. Auch der Einfluss des Top-Managements auf die Unternehmenskultur wird kritisch gesehen. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln wider, dass die Erfahrungen stark von Abteilung und Standort abhängen.
Die Kommunikation bei Materna erhält von den Nutzer:innen ein gemischtes Bild. Einige loben die regelmäßigen Updates durch Vorstand und Abteilungsleitung sowie eine als gut empfundene interne Kommunikation mit ansprechbaren Vorgesetzten. Auch wird eine wachsende Transparenz bei Strategien und Entscheidungsprozessen positiv hervorgehoben.
Jedoch überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Mehrere Nutzer:innen empfinden die offiziellen Kommunikationsformate als inhaltsleer, unkoordiniert und wenig aussagekräftig. Entscheidungen der Führungsebene werden häufig als unklar oder nicht nachvollziehbar wahrgenommen, und einige berichten, dass Informationen eher über den Flurfunk als auf offiziellem Weg ankommen. Auch die Kommunikation durch das HR-Management wird von wenigen Nutzer:innen als unangemessen kritisiert. Der Informationsfluss zwischen Teams und Abteilungen gilt ebenfalls als verbesserungswürdig.
Der Kollegenzusammenhalt bei Materna wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben ihre Kolleg:innen als offen, hilfsbereit und freundlich, wobei die projektbasierte Zusammenarbeit zu Flexibilität und gegenseitiger Unterstützung beiträgt. Besonders auf Abteilungsebene zeigt sich ein starker Teamgeist, und gegenseitige Hilfe gilt für viele als selbstverständlich.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zur tatsächlichen Qualität des Zusammenhalts. Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass echter Zusammenhalt fehle und ein stärkeres Eigeninteresse überwiege – verbunden mit der Wahrnehmung, dass eine frühere, familiärere Atmosphäre verloren gegangen sei. Zudem sehen einige den echten Teamgeist auf langjährige Mitarbeiter:innen beschränkt, während neuere Kolleg:innen weniger kooperativ wahrgenommen werden.
Die Work-Life-Balance bei Materna wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und die Rücksichtnahme auf familiäre Situationen werden dabei besonders hervorgehoben. Überstunden werden erfasst und können als Freizeitausgleich genommen werden. Auch spontane Urlaubsnahme ist nach Absprache mit Vorgesetzten möglich, und Werkstudent:innen schätzen die Vereinbarkeit von Studium und Beruf durch Gleitzeit und mobiles Arbeiten.
Wenige Nutzer:innen äußern sich kritischer: Im Projektgeschäft schwankt die Balance je nach Auftragslage, und die Arbeitsbelastung ist gelegentlich ungleichmäßig verteilt. Zudem weisen einige Bewertungen darauf hin, dass das Management plant, mobiles Arbeiten künftig einzuschränken – was als Rückschritt gesehen wird. Aktuell überwiegt jedoch die positive Einschätzung, da Materna seinen Mitarbeiter:innen trotz Kundenabhängigkeit im Consulting-Bereich vergleichsweise viel Gestaltungsfreiraum bei der Arbeitszeitplanung lässt.
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