Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.4.2026
Materna wird von Arbeitnehmenden insgesamt positiv bewertet, wobei besonders die Work-Life-Balance, interessante Aufgaben und der Kollegenzusammenhalt hervorstechen. Die Mitarbeiter:innen schätzen die flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen, die eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Die Aufgaben werden als technisch anspruchsvoll und modern beschrieben, mit vielfältigen Projekten in öffentlichen und privaten Sektoren. Der Kollegenzusammenhalt wird als außergewöhnlich gut bewertet, mit gegenseitiger Unterstützung und freundlicher Atmosphäre. Allerdings zeigt sich beim Vergütungsmodell ein gemischtes Bild: Das neue Gehaltsmodell wird kontrovers diskutiert, wobei einige Mitarbeiter:innen es als ungerecht oder sogar katastrophal empfinden, während andere eine positive Entwicklung zu ma...
Zusammenfassung nach Kategorie
Bei Materna zeigt sich ein gemischtes Bild hinsichtlich der Vergütung und Sozialleistungen. Das Unternehmen verfügt über ein Gehaltsmodell, das nach Fairheit und angemessener Bezahlung basierend auf Verantwortung strebt, wobei jedoch noch Verbesserungspotenzial besteht. Die Gehälter nähern sich laut einigen Mitarbeiter:innen dem Marktdurchschnitt an, während andere die Vergütung als unterdurchschnittlich bewerten. Auffällig ist die starke Gehaltsstreuung: Langjährige Mitarbeiter:innen verdienen offenbar gut, während Neueinsteiger:innen häufig unter dem Branchendurchschnitt liegen.
Besonders kritisch wird das neue Vergütungsmodell betrachtet, das bei vielen Mitarbeiter:innen Unzufriedenheit hervorruft. Einige berichten von undefinierten Bewertungskriterien, bei denen persönliche Präferenzen eine zu große Rolle spielen. Zudem wird bemängelt, dass Boni einen zu hohen Anteil am Festgehalt ausmachen und besondere Leistungen nicht ausreichend honoriert werden. Mehrere Beschäftigte geben an, dass die Gehälter bis zu 10.000 € unter dem Marktwert liegen, was dazu führt, dass Kolleg:innen das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen.
Die Work-Life-Balance bei Materna wird von den meisten Mitarbeiter:innen positiv bewertet. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten werden besonders geschätzt, da sie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern. Viele Beschäftigte berichten, dass Überstunden fair gehandhabt werden können und spontane Urlaubsnahme meist problemlos möglich ist. Besonders für Werkstudent:innen bietet das Unternehmen durch Gleitzeit und Homeoffice-Optionen gute Bedingungen, um Arbeit und Studium zu verbinden.
Einige Mitarbeiter:innen weisen jedoch darauf hin, dass die Work-Life-Balance stark vom jeweiligen Vorgesetzten und Projekt abhängt. In manchen Fällen werden Überstunden erwartet, wenn Projekte unter Druck geraten. Auch gibt es Hinweise auf mögliche zukünftige Einschränkungen bei der mobilen Arbeit durch das obere Management. Einige kritisieren zudem, dass die oft beworbenen flexiblen Arbeitszeiten nicht immer konsequent umgesetzt werden und die Work-Life-Balance für Mitarbeiter:innen außerhalb von Projektmanagement oder Beratung weniger gut sei.
Die Arbeitsatmosphäre bei Materna wird überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die Kommunikationskultur, die durch Offenheit, flache Hierarchien und transparenten Austausch geprägt ist. Trotz der Unternehmensgröße beschreiben Mitarbeiter:innen die Atmosphäre als familiär. Das Management trägt positiv zum Arbeitsklima bei, indem es unnötigen Druck vermeidet und für eine geordnete Arbeitsumgebung sorgt. Ein Senior Vice President wird für seinen frischen Einfluss auf die Abteilungskommunikation gelobt.
Einige kritische Stimmen weisen allerdings auf standortabhängige Unterschiede hin. Während der Kollegenzusammenhalt generell geschätzt wird, berichten Mitarbeiter:innen an bestimmten Standorten von problematischem Führungsverhalten. Vereinzelt wird auf erhöhten Druck bei komplexen Projekten hingewiesen und bemängelt, dass manche Teamleiter:innen veraltete Führungsmethoden praktizieren und Einfühlungsvermögen vermissen lassen. Trotz gelegentlicher "Wachstumsschmerzen" durch diverse Neueinstellungen gelingt es den Teams und Führungskräften meist, neue Kolleg:innen gut zu integrieren.
Die Kommunikation bei Materna wird insgesamt gemischt bewertet. Einige Mitarbeiter:innen beschreiben die interne Kommunikation als offen, transparent und respektvoll, wobei regelmäßige Updates durch Vorstand und Abteilungsleitung erfolgen. Andere schätzen die zunehmende Transparenz bei Strategien und Entscheidungsprozessen, weisen jedoch darauf hin, dass Kommunikationskanäle manchmal verstreut sind. Dem gegenüber stehen kritische Stimmen, die bemängeln, dass die interne Kommunikation zu begrenzt sei und Entscheidungen der oberen Ebene oft nicht erklärt werden. Besonders negativ wird angemerkt, dass zwar viel über Firmenimage und neue Gebäude kommuniziert werde, aber wenig über arbeitsrelevante oder gehaltstechnische Themen. Einige wenige Mitarbeiter:innen empfinden die Kommunikation sogar als nicht existent oder bewusst unwahr.
Findest du das hilfreich?

