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KI-gestützte Textilinspektion: Mewa stärkt Technologieführerschaft durch Beteiligung an KI-Spezialisten Desion
Mit einer strategischen Beteiligung an der Darmstädter Desion GmbH intensiviert der Textildienstleister in die langjährige Zusammenarbeit mit seinem Partner für Automatisierung, Robotik und KI-gestützte Textilinspektion.
Desion wurde 2020 als Spin-off der TU Darmstadt und des Fraunhofer-Instituts gegründet und entwickelt KI-basierte Qualitätskontrollsysteme für die Textilindustrie und Wäschereien. Als Industriepartner hat Mewa das Start-Up-Unternehmen von Beginn an begleitet und dazu beigetragen, neue Technologien praxistauglich zu machen. Unter anderem entstammt dieser Kooperation die patentierte KI-gestützte automatische Prüfanlage für Warnkleidung, mit der Mewa bereits 2017 auf der Top-10-Bestenliste in der Kategorie „Optische Technologie“ des Deutschen Industriepreises landete.
Das jüngste Projekt ist eine KI-gestützte Textilinspektion von Putztüchern in den Mewa-Betrieben. Damit kann die Qualitätskontrolle der Mewa-Mehrwegputztücher, die bislang visuell und maschinell erfolgt, durch Kameraunterstützung ergänzt und optimiert werden.
„Mit dieser Beteiligung schaffen wir die Grundlage für die textile Dienstleistung von morgen“, sagt Björn Scheel, COO der Mewa-Gruppe. „Skalierbare KI-Technologien helfen uns, Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielter einzusetzen und unseren hohen Qualitätsanspruch langfristig zu sichern. Technologie und menschliche Expertise gehen dabei Hand in Hand.“
Die von Desion entwickelte Technologie kombiniert Computer Vision, Steuerungstechnik und Künstliche Intelligenz. Nach dem Waschen und Trocknen erfassen Kameras Bilder der Putztücher aus mehreren Perspektiven und liefern die Daten an eine KI-Software. Sie analysiert Kategorie, Qualität und verschiedene Arten von Defekten. Die Auswertung dieses KI-Algorithmus steuert dann den weiteren Prozessablauf für jedes einzelne Putztuch: Je nach erkanntem Qualitätszustand wird das Tuch weiterverwendet und an den Kunden ausgeliefert, ein weiteres Mal gewaschen oder ganz aussortiert.
Die automatisierte Qualitätskontrolle ist patentiert und bereits in mehreren Betrieben der Mewa im Einsatz. In den ersten fünf Monaten wurden bereits mehr als 70 Millionen Putztücher mithilfe des neuen Systems geprüft. Insgesamt wäscht Mewa pro Jahr rund 1,2 Milliarden Putztücher für B2B-Kunden aus Industrie, Automotive und Druckerei.
Die Beteiligung an Desion mit mehr als 20 Prozent ist Teil der langfristigen Innovationsstrategie von Mewa. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Technologiepartnern zusammen, um neue Lösungen für mehr Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit im Textilservice zu entwickeln.
„Mit Mewa haben wir einen starken und zukunftsorientierten Partner an unserer Seite, mit dem wir unsere Technologien praxisnah weiterentwickeln können. Diese Zusammenarbeit ist für uns von großer Bedeutung, da wir gemeinsam mit dem traditionsreichen Unternehmen langjährige Erfahrung und Innovation zusammenbringen“, sagt Dirk Siegmund, geschäftsführender Gesellschafter von Desion. „Mit dieser Partnerschaft verfolgen wir die Vision, mithilfe fortschrittlicher Technologie frischen Wind in die Textilindustrie zu bringen und zukunftsorientierte Lösungen anzubieten. Dabei haben wir neben technologischer Innovation insbesondere auch Nachhaltigkeit im Blick“, so Siegmund.

Der German Brand Award für unsere Employer Branding Kampagne! 🏆
Besonders in unsicheren und unübersichtlichen Zeiten glauben wir an unsere Arbeitgebermarke: Denn eine starke Brand zieht nicht nur Kunden an, sondern auch Talente. Sie schafft Identifikation, Stolz und Bindung. In einer Zeit, in der Fachkräfte sich bewusst für Arbeitgeber entscheiden, wird Employer Branding zum echten Wettbewerbsfaktor.
Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Employer Branding Kampagne „Ich bin Mewa“ heute den German Brand Award in der Kategorie Employer Branding Activities & Campaigns gewonnen hat.
Auf dem Foto: Vanessa Jung, Leiterin Unternehmenskommunikation & Andrea Kallenberg, Employer Branding Managerin.
Mehr zur Kampagne finden Sie hier.

Mewa-Gruppe beruft Dr. Christian Funk zum neuen Vorstandsvorsitzenden –Generationswechsel an der Spitze des Familienunternehmens.
Die Mewa-Unternehmensgruppe stellt die Weichen für ihre zukünftige Entwicklung: Zum 1. August 2026 übernimmt Dr. Christian Funk den Vorstandsvorsitz (CEO) des international tätigen Textildienstleisters.
Mit Dr. Funk gewinnt die Mewa-Gruppe eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Expertise in der Leitung großer Dienstleistungsunternehmen mit komplexen operativen Logistiknetzen und mehreren Tausend Mitarbeitenden. Nach Stationen bei der Boston Consulting Group und der Thomas Cook Group ist er seit 2020 für die Compass Group tätig, seit 2022 als CEO der Compass Group Deutschland. Seine Stärken liegen insbesondere in der Verbindung von strategischer Weitsicht und operativer Umsetzung, verbunden mit internationaler Erfahrung sowie hoher Kompetenz in den Bereichen Digitalisierung und Transformation.
Der Führungswechsel erfolgt im Rahmen eines langfristig angelegten Generationswechsels und unterstreicht den Anspruch der Mewa-Gruppe, ihre Position als erfolgreiches und nachhaltig wachsendes Familienunternehmen weiter auszubauen. „Mit Dr. Christian Funk haben wir einen ausgezeichneten Nachfolger für den Vorstandsvorsitz gewonnen. Seine internationale Erfahrung und Transformationskompetenz werden wichtige Impulse für die nächste Entwicklungsphase der Mewa-Gruppe geben“, erklärt Prof. Dr. Andreas Söffing, Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Gleichzeitig würdigt der Aufsichtsrat die Verdienste des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Bernhard Niklewitz, der das Unternehmen seit dem Jahr 2000 maßgeblich geprägt hat. Unter seiner Führung wurden zentrale Grundlagen für Wachstum, wirtschaftliche Stabilität und die langfristige Zukunftsfähigkeit der Mewa-Gruppe geschaffen. Bernhard Niklewitz ist zum 31. Mai 2026 aus dem Unternehmen ausgeschieden.
„Wir danken Herrn Niklewitz ausdrücklich für sein langjähriges Engagement und seine große persönliche Verbundenheit mit unserem Unternehmen“, betont Gabriele Gebauer, Enkelin des Firmengründers und Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats. Mit dem geplanten Führungswechsel setzt die Mewa-Gruppe ihren Kurs fort, Tradition und unternehmerische Kontinuität mit Zukunftsorientierung und Innovation zu verbinden.

Mewa ist Nr. 1 beim zukunftsgerichteten Handeln in der Branche
Mewa bestätigt erneut seine führende Rolle bei der nachhaltigen und kundenorientierten Weiterentwicklung im Hygiene- und Textilservice: In der aktuellen Online-Studie von FOCUS Money und DEUTSCHLAND TEST zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Marken belegen wir den ersten Platz in unserem Segment.
Untersucht wurde, welche Unternehmen sich aus Sicht von Kundinnen und Kunden in den vergangenen 24 Monaten aktiv für die Zukunft aufgestellt und ihre Produkte sowie Dienstleistungen entsprechend weiterentwickelt haben. Grundlage ist ein externes Online-Panel mit 186.966 Verbraucherinnen und Verbrauchern im Zeitraum von Januar bis Februar 2026. Insgesamt wurden 1.500 Unternehmen aus 80 Branchen bewertet. Mewa erreicht die Bestnote von 2,3 und liegt damit vor allen anderen Anbietern der Branche.
Das Ergebnis würdigt eine Unternehmensstrategie, die langfristig ausgerichtet ist, statt sich auf den unmittelbaren Erfolg zu konzentrieren. Dafür sind Innovationskraft, Anpassungsfähigkeit und Weitblick erforderlich – Stärken, die Mewa auszeichnen. Nachhaltiges Wachstum ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Wir entwickeln unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiter und arbeiten dabei mit externen Expertinnen und Experten aus Forschung und Entwicklung zusammen. Zwei übergeordnete Ziele stehen für uns im Fokus: die konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen von morgen sowie die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells in Richtung Kreislaufwirtschaft.

Zum achten Mal in Folge bei den ersten dabei: Mewa ist Leading Employer
Bei uns steht das Wohl der Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Deshalb freuen wir uns besonders, auch in diesem Jahr wieder als Leading Employer ausgezeichnet worden zu sein – ein Zeichen dafür, dass wir zu den attraktivsten Arbeitgebern Deutschlands gehören.
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Metaanalyse untersucht das Institute of Research and Data Aggregation jährlich den Arbeitgebermarkt. Hierzu kommt ein umfangreiches Bewertungssystem zum Einsatz, das Millionen von Datenpunkten zu rund 500.000 Unternehmen in mehr als 300 globalen Quellen analysiert. In unterschiedlichen Blogs, Karriereseiten oder Printmedien werden so möglichst viele Mitarbeiterstimmen gesammelt und ausgewertet. Neben der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit stehen auch die Arbeitsbedingungen, die Arbeitsplatzsicherheit und das Werteverständnis der Unternehmen im Fokus. Damit entsteht ein realitätsnahes Bild von dem, was Arbeitskräften heutzutage besonders wichtig ist.
Die starke Arbeitgebermarke macht unsere zentralen Stärken sichtbar: Mewa wird als wertschätzend, fördernd und gleichzeitig fordernd gezeichnet, als international, vielfältig und wertebasiert. Mehr als 4.800 Unternehmen berücksichtigte die Studie. Dass Mewa sich hier seit 2019 durchgehend behauptet, zeigt: Unsere Ausrichtung trägt Früchte.
Wenn Sie Lust darauf haben, mit uns gemeinsam die Zukunft des nachhaltigen Textil-Service zu gestalten, können Sie sich hier über unsere aktuellen Stellenausschreibungen informieren.

Proaktiv, engagiert, zukunftsfähig: Mewa ist „Unternehmen der Zukunft”
Wir freuen uns über die neue Auszeichnung als „Unternehmen der Zukunft 2025“, die wir als Ansporn dafür sehen, unseren Weg konsequent fortzusetzen.
Das Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung diind würdigt mit der aktuellen Auszeichnung Unternehmen, die den Fortschritt in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit vorantreiben. Beides ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert: Angefangen bei unserem nachhaltigen Geschäftsmodell, mit dem wir uns schon seit fast 120 Jahren für Wiederverwendung und einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen einsetzen – bis hin zu den zahlreichen Initiativen und Kooperationen, die wir in Forschung, Entwicklung und Wissenschaft unterstützen.
Hierzu zählt etwa das aktuelle Forschungsprojekt „The Key“, bei dem wir uns zusammen mit namhaften Partnern aus Forschung und Industrie für eine kreislauffähige Textilwirtschaft stark machen. Ziel ist es, durch Schlüsselinnovationen Polyester/Baumwoll-Mischgewebe vollständig zu recyceln und dadurch eine nachhaltige Nutzung der Materialien zu gewährleisten. Ein weiteres, ganz aktuelles Beispiel ist das Forschungsprojekt „Sustainable Ownership Model“ der Hochschule Rhein-Main. Die Forschenden untersuchen hierbei den gesamten Lebenszyklus von Berufskleidung und betrachten neben dem eigentlichen Ressourcenverbrauch und den CO₂-Emissionen auch die anfallenden Kosten sowie die gesellschaftlichen Folgen, die im Zusammenhang mit der Berufskleidung stehen.
Mewa steht seit jeher für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln. Umso mehr freuen wir uns über die neue Auszeichnung als „Unternehmen der Zukunft 2025“, die wir als Ansporn dafür sehen, unseren Weg konsequent fortzusetzen.

Mewa-Gruppe ernennt Waldemar Feldbusch als CFO
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 hat der Aufsichtsrat der MEWA Textil-Service SE Waldemar Feldbusch als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand berufen. Er erweitert damit das bestehende Führungsgremium der Unternehmensgruppe mit Sitz in Wiesbaden um einen vierten Geschäftsbereich Finance & Compliance und wird künftig gemeinsam mit Bernhard Niklewitz (CEO), Michael Kümpfel (CCO) und Björn Scheel (COO) das strategische und operative Geschäft der Unternehmensgruppe führen.
Waldemar Feldbusch (41), Wirtschaftsingenieur, ist seit 2017 bei Mewa. Er leitete bislang das Ressort Finanzen und ist Mitglied des Exekutivkomitees. Zuvor war er für die Deutsche Bank sowie in der Private-Equity-Branche in Frankfurt tätig.
Die Rolle des CFO hatte bislang Vorstandsvorsitzender und CEO Bernhard Niklewitz in Personalunion inne. „Mit der personellen Erweiterung des Vorstands stärken wir die Steuerungsfunktionen Finanzen, Controlling und Compliance und entwickeln die Governance-Strukturen der Mewa-Gruppe für weiteres nachhaltiges Wachstum weiter“, so Prof. Andreas Söffing, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Waldemar Feldbusch eine hochkompetente Nachwuchsführungskraft aus den eigenen Reihen für diese Rolle gewinnen konnten.“
Mewa, gegründet 1908 als Weberei im sächsischen Ostritz, zählt heute zu Europas führenden Textildienstleistern. Die in vierter Generation familiengeführte Unternehmensgruppe versorgt über 200.000 Kunden in 26 Ländern mit Betriebstextilien im Rundum-Service und verzeichnete 2024 einen Umsatz von 937,9 Mio. Euro. In den vergangenen Jahrzehnten ist Mewa kontinuierlich aus eigener Kraft gewachsen und firmiert seit 2022 als europäische Aktiengesellschaft (SE). Das Wachstum resultiert aus der Erschließung neuer europäischer Märkte und dem kontinuierlichen Ausbau der B2B-Geschäftssegmente.
Zuletzt wurde das Angebot um ganzheitliche Lösungen im Reinraumsegment erweitert. Im süddeutschen Meißenheim eröffnet Anfang 2026 ein nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards konzipierter Neubau für die Bearbeitung von Reinraumkleidung, durch den die Kapazitäten für Kunden aus hochsensiblen Bereichen wie Pharma, Mikroelektronik, Medizin- und Halbleitertechnik ausgebaut werden. Komplettiert wird die strategische Geschäftsfeldentwicklung durch gezielte Zukäufe wie die Integration des Textilveredlers Spessart und des Reinraumspezialisten Mikroclean im Jahr 2024.
Seit 2019 hat sich Mewa auf den Weg vom klassischen Hidden Champion zum Category Leader gemacht und investiert verstärkt in seine Markenbekanntheit und -sichtbarkeit. Dazu gehört unter anderem die Kooperation mit dem Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, der seit 2021 in der MEWA ARENA spielt.