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Zuletzt aktualisiert am 28.9.2026
Die Mühlbauer Gruppe erhält ein gemischtes Gesamtbild, das in weiten Teilen von kritischen Stimmen geprägt wird. Besonders die Arbeitsatmosphäre fällt negativ auf: Bewertungen beschreiben Leistungsdruck, mangelnde Wertschätzung und einen respektlosen Umgang durch Führungskräfte, der laut mehreren Rezensionen mit hoher Fluktuation einhergeht. Das Führungsverhalten wird scharf kritisiert – Bewertende schildern autoritäre Strukturen, unrealistische Zielvorgaben und eine Kommunikation, die kaum konstruktiven Austausch zulässt. Gehalt und Sozialleistungen gelten vielen als deutlich unter dem regionalen Durchschnitt, mit stagnierender Vergütung und unbezahlten Überstunden. Die Work-Life-Balance wird von zahlreichen Rezensierenden als kaum vorhanden beschrieben, da Überstunden erwartet und Urlaubswünsche nicht immer berü...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Mühlbauer Gruppe wird von Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig thematisieren die Bewertungen ein angespanntes Betriebsklima, das von Leistungsdruck und mangelnder Wertschätzung durch Vorgesetzte geprägt ist. Einige Nutzer:innen berichten von respektlosem Umgang, darunter lautem Anschreien, und beschreiben Führungskräfte als fachlich unzureichend qualifiziert. Dabei wird auch eine Ungleichbehandlung gegenüber bestimmten Gruppen, etwa Frauen und ausländischen Mitarbeiter:innen, erwähnt.
Die hohe Fluktuation, die in einzelnen Bereichen laut Berichten bis zu 80 Prozent erreicht, unterstreicht die geschilderten Probleme. Kollegiales Tratschen sowie das Gefühl, leicht ersetzbar zu sein, tragen nach Ansicht der Nutzer:innen zusätzlich zur Demotivation bei. Fehlende Fehlerkultur und ausbleibende Anerkennung guter Leistungen werden ebenfalls als belastend empfunden.
Die Vergütung bei der Mühlbauer Gruppe wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Die Gehälter liegen nach Ansicht vieler Bewertenden deutlich unter dem regionalen Durchschnitt, und Gehaltserhöhungen blieben laut einigen Nutzer:innen über Jahre aus – trotz gegenteiliger Versprechen seitens der Führungsebene. Auch Inflationsanpassungen fehlen, und Verhandlungen führen kaum zu Ergebnissen.
Hinzu kommen Kritikpunkte an der Bonusstruktur: Anwesenheitsprämien ersetzen klassische Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, und Boni werden bei Krankheit gekürzt. Unbezahlte Überstunden werden laut einigen Bewertenden als selbstverständlich erwartet. Sozialleistungen werden als unzureichend beschrieben. Lediglich die pünktliche Gehaltszahlung findet Erwähnung, reicht jedoch nicht aus, um das negative Gesamtbild zu relativieren.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Mühlbauer Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit nach Meinung einiger Bewertender gut, und gleichrangige Kolleg:innen kommunizieren verständnisvoll miteinander. Über Abteilungsgrenzen hinweg sieht das Bild jedoch anders aus.
Abteilungsübergreifend beschreiben viele Bewertungen eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität, bei der Eigeninteressen den Teamgedanken verdrängen und Fehler anderen zugeschoben werden. In einigen Bereichen soll zudem eine belastende Atmosphäre durch streitende Führungskräfte entstehen, was das Arbeitsumfeld als stressig und demotivierend empfinden lässt. Insgesamt überwiegt laut den schriftlichen Bewertungen der Eindruck, dass echtes abteilungsübergreifendes Miteinander kaum vorhanden ist und ein Jeder-für-sich-Denken dominiert.
Die Work-Life-Balance bei der Mühlbauer Gruppe wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist die hohe Arbeitsbelastung durch verpflichtende Überstunden, die häufig ausgezahlt statt abgefeiert werden, sowie Wochenend- und Feiertagsarbeit. Hinzu kommt mangelnde Flexibilität, die es schwer macht, nach der Arbeit abzuschalten.
Einige Bewertungen beschreiben, dass Urlaub kaum oder gar nicht genommen werden kann und Familie sowie Freizeit deutlich hinter der Arbeit zurückstehen müssen. Lediglich wenige Stimmen deuten darauf hin, dass die Situation erträglicher ist, solange man nicht an besonders arbeitsintensiven Projekten beteiligt ist. Der Konsens der Bewertungen zeichnet jedoch das Bild eines Unternehmens, in dem eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben kaum möglich ist.
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