Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 6.1.2026
Die Mühlbauer Gruppe wird in den Bewertungen überwiegend neutral eingestuft, wobei die schriftlichen Rückmeldungen jedoch ein deutlich kritischeres Bild zeichnen. Besonders negativ werden die Work-Life-Balance und die Arbeitsatmosphäre bewertet, wo von übermäßigen Überstunden, Unmöglichkeit Urlaub zu nehmen und einem respektlosen Umgangston berichtet wird. Mitarbeitende beklagen zudem eine mangelhafte Kommunikation, die sich hauptsächlich auf Anweisungen beschränkt, sowie eine Führungskultur, die durch Anschreien und öffentliche Bloßstellung geprägt ist. Das Gehaltsniveau wird als unterdurchschnittlich beschrieben, mit ausbleibenden Gehaltserhöhungen trotz gegenteiliger Versprechen. Der Kollegenzusammenhalt funktioniert teilweise innerhalb kleiner Teams, während abteilungsübergreifend eine "Jeder-für-sich"-Mentali...
Zusammenfassung nach Kategorie
Bei der Mühlbauer Gruppe wird die Work-Life-Balance von den Mitarbeiter:innen äußerst kritisch bewertet. Es wird von übermäßigen Überstunden und einem Arbeitsumfeld berichtet, in dem Urlaub nur schwer zu nehmen ist und Kündigungsangst herrscht, wenn man nicht länger bleibt. Mehrere Bewertungen deuten auf einen massiven Druck hin, wobei Sonntage und Feiertage anscheinend kaum respektiert werden. Besonders problematisch scheint die Erwartungshaltung bezüglich der Arbeitszeiten zu sein, wobei einige Mitarbeiter:innen das Gefühl haben, dass sie ihr Privatleben vollständig dem Unternehmen opfern müssen. Auch wird von unbezahlten Überstunden berichtet, die am Jahresende verfallen, was zusätzlichen Frust erzeugt.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Mühlbauer Gruppe wird von den Mitarbeiter:innen durchweg kritisch bewertet. Besonders hervorgehoben wird ein respektloser Umgang, der sich durch häufiges Anschreien und eine ständig angespannte Stimmung äußert. Mehrere Beschäftigte berichten von einer bedrohlichen und ungerechten Behandlung, die sich besonders gegenüber ausländischen Mitarbeiter:innen und Frauen zeigen soll. Die Führungsebene wird als nicht ausreichend qualifiziert wahrgenommen, was offenbar durch lautes Auftreten kompensiert wird.
Die Wertschätzung der Mitarbeiter:innen scheint ein weiteres Problem darzustellen. Viele Bewertungen beschreiben ein Gefühl der Austauschbarkeit und mangelnder Anerkennung. Das regelmäßige negative Feedback der Vorgesetzten zur Unternehmensleistung und zur Arbeitsleistung der Angestellten trägt zu einer düsteren Grundstimmung bei. Die hohe Fluktuation, insbesondere unter ausländischen Kolleg:innen, wird als Folge dieses Arbeitsklimas gesehen, wobei ehemalige Mitarbeiter:innen ihre neue Arbeitsstelle als Erleichterung nach einem "Albtraum" empfinden würden.
Bei der Mühlbauer Gruppe wird die Vergütungsstruktur von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele Beschäftigte berichten, dass die Gehälter deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegen und als unzureichend empfunden werden. Besonders problematisch erscheint die Situation bezüglich Gehaltserhöhungen, die trotz wiederholter Versprechungen des Managements seit Jahren ausbleiben – einige Mitarbeiter:innen warten bereits seit mehreren Jahren vergeblich auf Anpassungen. Ein wiederkehrendes Muster scheint zu sein, dass Angestellte erst kündigen müssen, um anschließend ein besseres Gehaltsangebot zu erhalten. Auch das Bonussystem wird kritisiert, da es primär an Anwesenheit gekoppelt ist und bei Krankheit gekürzt wird, während unbezahlte Überstunden als "Beitrag" angesehen werden.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Mühlbauer Gruppe zeigt sich als zwiespältig. Innerhalb einzelner Abteilungen wird das Teamwork teilweise als gut beschrieben, wobei ein gewisser Teamgeist zu spüren ist. Abteilungsübergreifend treten jedoch häufig Probleme auf, wobei Kolleg:innen versuchen, sich gegenseitig die Schuld für Fehler zuzuschieben. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer "Jeder für sich"-Mentalität, während andere von Kolleg:innen erzählen, die aufgrund von Arbeitsüberlastung kaum Hilfestellung leisten können oder sich als "Mini-Chefs" aufführen, was die Zusammenarbeit erschwert.
Bemerkenswert ist, dass die Teamdynamik stark variiert - während manche Abteilungen unterstützend wirken, herrscht in anderen ein problematisches Arbeitsklima mit Schuldzuweisungen zwischen verschiedenen Abteilungsleitern. Besonders ausländische Mitarbeiter:innen unterstützen sich gegenseitig, was jedoch laut Bewertungen nicht ausreichend für eine langfristige Beschäftigung sei. Techniker:innen und Ingenieur:innen werden zudem manchmal als "zu teuer" dargestellt, was das Arbeitsklima belasten kann.
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