15 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider kam es kurz vor dem finalen On-site Termin zu einem abrupten Abbruch durch das Unternehmen. Grund war eine sehr kurzfristige, strategische Entscheidung der Geschäftsführung, eine strikte 100 % Office-Präsenzpflicht einzuführen (wohl nur für den Sales Bereich).
Es ist sehr schade, wenn ein ansonsten exzellenter Recruiting-Prozess durch solch fundamentale Richtungsentscheidungen der Geschäftsleitung im letzten Moment hinfällig wird. Besonders bei Bewerbern mit längeren Anfahrtswegen (in meinem Fall 160 km täglich) sollte die Home-Office-Policy von Anfang an klar und stabil kommuniziert werden. So wurde leider auf beiden Seiten viel Zeit und Energie investiert, die man sich hätte sparen können.
Zunächst wäre es angebracht, Vorstellungstermine nicht an einem Feiertag, Karfreitag, anzusetzen. Flexibilität wird beiderseits geschätzt, jedoch hinterlässt dies einen fragwürdigen Eindruck, ob bei Operations1 bzw. seinem Recruiting wesentliche Strukturen, die auf eine wertschätzende und intakte Bewerber-Journey schließen lassen, überhaupt bestehen.
Darüber hinaus setzt es ein Mindestmaß an Professionalität und Souveränität voraus, wenn Fragen gezielt gestellt werden und nicht erst auf einen minutenlangen Monolog durch die Recruiterin folgen, die dann versucht, mehrere Fragen, samt Zwischenfragen während der Beantwortung, zu platzieren.
Derartige "Stresstests" mögen bei juniorigen Bewerbern, die bei Operations1 laut eigener Angabe seitens der Recruiterin auch bevorzugt würden, gängige Praxis sein. Bewerber, die nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern auch nachweislich über die notwendige Erfahrung, Skills und Seniorität verfügen, muss man nicht auf um jeden Preis "auf den Zahn fühlen." Ein fairer und integrer Austausch auf Augenhöhe, um sich kennenzulernen, ist der Umgang, den es gilt an den Tag zu legen.
Für mich entstand im Laufe des Gesprächs der Eindruck, auch im Hinblick auf die kommunizierte Bevorzugung von juniorigen Bewerbern, dass hier lediglich die eigene Kandidaten-Pipeline gefüllt werden sollte, um das gezielte "Aussieben" von Kandidaten, die nicht dem "gewünschten Profil" entsprechen, zu rechtfertigen und dies mittels künstlichem Druck durchzusetzen.
Dieses gezielte "Aussieben", mit der Absicht, die eigene Pipeline, zusammen mit der mangelnden Vorbereitung der Recruiterin sowie der (initialen) Intransparenz zum tatsächlich gesuchten Profil und der willkürlichen Terminvergabe an einem Feiertag, ist ein Paradebeispiel für einen unwürdeigen Umgang mit Bewerbern. ERbetenes Feedback ist bis heute ausgeblieben und sucht man sicherlich auch vergebens bei Operations1.
Entsprechend der eigens getroffenen Aussagen agieren:
Rückmeldung nach Erstgespräch gem. vereinbarten Zeitraum. Informieren des Bewerbers bei Verzögerungen.
Absagen senden, wenn es nicht passt.
Man muss sich in einem Portal anmelden, das absolut keinen Mehrwert für Bewerber darstellt. Keine Kommunikationsmöglichkeit, kein Infos zum Bearbeitungsstand, nichts.
Trotz umfangreicher Qualifikationen und herausragender Referenzen wurde per Standardmail abgesagt. Die Stelle ist auch seit Monaten weiterhin online. Da werde ich misstrauisch.
Da fällt mir nichts ein um ehrlich zu sein. War von Anfang an alles transparent und strukturiert.
Im Grunde keine. Selbst die letztlich erteilte Absage erfolgte im Rahmen eines respektvollen Telefonats.
Keine. Es lief alles genau so ab, wie man es sich als Bewerber wünscht.
Der Bewerbungsprozess wurde von Anfang bis Ende stets von einer Recruiterin betreut, die dabei einen super Job geleistet hat. Sie hatte mich ursprünglich auf LinkedIn angeschrieben und mich durch den gesamten Prozess geführt. Ich konnte bei Fragen immer auf sie zukommen und erhielt zeitnah eine Antwort. Sie sorgte dafür, dass ich mich von Beginn an wohlfühlte!
Das Kennenlernen von Mitarbeitenden während des Vor-Ort-Termins war total locker und sympathisch! Während des persönlichen Gesprächs mit dem Fachverantwortlichen hätte ich mir gewünscht, dass Erwartungen noch klarer kommuniziert werden. Grund für die Absage waren vorrangig fehlender Umgang mit bestimmten Tools. Wären wir während des Gesprächs bereits näher darauf eingegangen, hätte hier womöglich eine Lösung gefunden werden können.
Könntest Du womöglich für unseren Termin auf 3 Folien (gerne „quick-and-dirty“) zusammenfassen, wie du vorgehen würdest, um unseren monatlichen Intake von SQLs aus der organischen Suche verdoppelst (rein konzeptionell, aber inkl. welcher Tools Du nutzen würdest und welche Abhängigkeiten zu anderen Kollegen Du siehst).
Leute einstellen, die Schlauer sind als das Management.
Offenbar ist der Prozess so, dass Cioplenu ein Selbstverständnis hat in einer bestimmten Zeitspanne zu antworten und in jedem Fall ein erstes Kennenlernkickoff mit HR zu machen. Das ist ehrenwert, aber bei mir ist der Eindruck entstanden, dass es eigentlich überhaupt kein Interesse an meiner Person gab. Es gab in dem Kennenlerngespräch genau genommen keine einzige Frage von cioplenu außer dass ich mal meinen CV vorstellen möge und das war es dann auch. Wir haben das Gespräch dann krampfhaft auf 15 min gedrückt durch Frage von mir. Das fand ich respektlos. Wenn man nicht passt ist das völlig ok. Aber bitte nur zum Interview einladen, wenn auch Interesse besteht.
So verdient kununu Geld.