55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen ein bis zwei Jahren. Insbesondere die Veränderungen bei Führung, Unternehmenskultur und Entscheidungsprozessen haben sich aus meiner Sicht deutlich negativ entwickelt.
Eine stärkere Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte und die Unternehmenskultur wäre aus meiner Sicht dringend notwendig. Die Mitarbeiter und Teams kennen ihre Arbeitsabläufe und Herausforderungen am besten und sollten daher wieder stärker in Entscheidungen einbezogen werden.
Weniger Top-down-Vorgaben und mehr Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter würden aus meiner Sicht zu besseren und nachhaltigeren Entscheidungen führen. Zudem sollte der Fokus nicht bei jeder Gelegenheit auf Gewinnmaximierung liegen. Ein Unternehmen besteht nicht nur aus Kennzahlen und Ergebnissen – eine funktionierende Kultur und zufriedene Mitarbeiter sind langfristig ebenso entscheidend.
Der Arbeitgeber entwickelt sich zunehmend zu einem klassischen Großkonzern. Entscheidungen werden immer häufiger zentral und ohne ausreichende Einbindung der betroffenen Mitarbeiter oder Teams getroffen. Dabei scheint die vorhandene fachliche Expertise immer weniger berücksichtigt oder wertgeschätzt zu werden.
Wo früher stärker auf Eigenverantwortung und Entscheidungen aus den Teams heraus gesetzt wurde, dominiert inzwischen ein klarer Top-down-Ansatz. Gleichzeitig wird die bisherige Unternehmenskultur Schritt für Schritt zurückgebaut und durch zunehmend konzernartige Strukturen und Prozesse ersetzt. Die Entwicklung wirkt dadurch wenig nachvollziehbar und lässt insbesondere diejenigen außen vor, die über das notwendige Fachwissen und die praktische Erfahrung verfügen.
Die angebotenen Benefits sind grundsätzlich weiterhin attraktiv und stellen einen der positiven Aspekte dar. Beim Gehalt bewegt sich das Unternehmen aus meiner Sicht eher im unteren Mittelfeld.
Kritischer sehe ich jedoch die Entwicklung bei den Soft Benefits: Durch den zunehmenden Kulturwandel gehen nach und nach Dinge verloren, die das Unternehmen früher besonders gemacht haben – beispielsweise ein offenerer Umgang mit Gehältern oder das Gefühl, dass die Mitarbeiter tatsächlich im Mittelpunkt stehen. Dadurch wird das Gesamtpaket trotz weiterhin vorhandener Benefits zunehmend weniger attraktiv.
Das Verhalten einzelner Führungskräfte trägt aus meiner Sicht maßgeblich zu einem zunehmend toxischen und stark von Eigeninteressen geprägten Arbeitsverhältnis bei. Teilweise fehlt es an wertschätzender Führung und einem gemeinsamen Verständnis von Zusammenarbeit.
Die Büroräumlichkeiten sind grundsätzlich modern, teilweise allerdings als Großraumbüros gestaltet. Problematisch ist insbesondere das fehlende Klimatisierungskonzept: In den Sommermonaten wird es bereits ab der Mittagszeit teilweise unangenehm bis kaum noch erträglich warm. Positiv ist immerhin, dass ab einer Außentemperatur von 30 °C die Möglichkeit besteht, ins Homeoffice zu wechseln.
Der interne Flurfunk funktioniert offenbar deutlich besser als die offizielle Kommunikation aus dem C-Level. Relevante Informationen und Entscheidungen werden häufig erst dann offiziell kommuniziert, wenn diese unter den Mitarbeitern längst bekannt sind.
Dadurch entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen nicht transparent vermittelt werden, sondern die offizielle Kommunikation eher der Schadensbegrenzung dient. Eine frühzeitige, offene und nachvollziehbare Kommunikation auf Führungsebene wäre hier dringend notwendig.
Seit dem Wechsel im Management werden zunehmend Aufgaben und Projekte vorangetrieben, deren Sinn und Mehrwert sich teilweise nur schwer nachvollziehen lassen. Entscheidungen und Prioritäten wirken nicht immer schlüssig und führen aus meiner Sicht dazu, dass unnötige Arbeit entsteht, anstatt sich auf wirklich relevante und zielführende Themen zu konzentrieren.
Erst als meine Kündigung absehbar wurde, hatte man mir eine Gehaltsanpassung angeboten, die aber weit unter dem war, was ich gefordert hatte. Zudem war die neue "Rolle", die ich einnehmen sollte, nicht klar definiert, weder die Anforderungen noch die Aufgaben. Anstatt also erst zu reagieren und Angebote zu machen, wenn ein Mitarbeiter droht zu kündigen, sollten stattdessen die Mitarbeiter, die noch motiviert sind, gefördert werden.
Ein faires und transparentes Gehaltsmodell einführen, das individuelle Leistung, Engagement und mehr Verantwortung auch abseits der jährlichen Gießkannen-Runde belohnt.
Die Zahlen mussten stimmen, egal, ob ein Team unterbesetzt war oder nicht. Ein Beispiel dafür war meine Elternzeit, in der keine Vertretung gesucht oder gar eingestellt wurde. Es wurde einfach erwartet, dass mein Team die Arbeit kompensiert. Hat sich für mich wenig wertschätzend angefühlt, als ob ich tagtäglich nichts leisten würde und gleichzeitig mussten meine Kollegen schauen wie sie die erhöhte Belastung kompensieren. In anderen Abteilungen sah man auch welche Kollegen kurz vorm Burnout waren und letztlich auch deshalb ausgefallen sind.
Weiterbildungen und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten waren hier leider größtenteils eine Frage von Glück und Timing. Es wurde nur dann etwas bewilligt, wenn zufällig noch Budget übrig war. Eine strategische oder individuelle Personalentwicklung fand praktisch nicht statt. Trotz mehrfacher, offener Kommunikation, dass man sich innerhalb der Firma in eine andere Abteilung entwickeln möchte, kamen fadenscheinige Begründungen zurück, weshalb man nicht für eine Position geeignet wäre (s. Gleichberechtigung).
Es gab zwar bis dato einmal im Jahr eine allgemeine Gehaltsanpassung für alle Mitarbeiter, was positiv zu erwähnen ist. Abseits davon war das Thema Gehalt jedoch extrem frustrierend. Individuelle Spitzenleistungen oder die Übernahme von deutlich mehr Verantwortung wurden finanziell nicht honoriert. Die Standardbegründung war stets das fehlende Budget. Das demotivierte auf Dauer enorm, da besonderes Engagement schlichtweg nicht wertgeschätzt wurde. Wenn man nicht zum Einstieg gut verhandelt hatte, war die Gehaltsentwicklung eher bescheiden.
Mülltrennung und regionale Produkte wurden gefördert, aber der Neubau ohne PV-Anlage, Parkplätze anstelle einer Tiefgarage, um Versiegelung zu vermeiden und keine Ladesäulen für Mitarbeiter sind in der heutigen Zeit nicht mehr zu rechtfertigen.
Teamintern hat alles gepasst, deswegen war ich auch so lange bei PERBILITY. Zwischen manchen Abteilungen hätte die Zusammenarbeit besser laufen können, aber allgemein gab es niemanden im Unternehmen mit dem ich nicht einen kurzen Plausch am Kaffeeautomaten gehalten hätte.
Das Verhalten meiner direkten Vorgesetzten war letztlich der ausschlaggebende Grund für meine Entscheidung, PERBILITY nach so vielen Jahren zu verlassen. Es mangelte spürbar an guter und moderner Mitarbeiterführung. Wer Wert auf eine unterstützende, wertschätzende Führungskraft legt, die sich für ihr Team einsetzt und motiviert, wird hier leider enttäuscht. Letztendlich hat dieses Umfeld für mich nicht mehr gepasst und mich zur Kündigung bewogen.
Ein Großteil der Räume war modern eingerichtet und es wurde auch in anderen Stockwerken, die dazu gemietet wurden, versucht an das Design anzupassen, allerdings verfügen beide Bamberger Gebäude über keine Klimaanlage, was es im Sommer oftmals sehr unangenehm gemacht hat. Ventilatoren halfen da nur bedingt.
Flurfunk war oft sehr aktiv und wichtige Infos kamen dort schon schneller an als über offizielle Wege. Dabei hätte es so viele Bühnen gegeben, um offen auch über kritische und wichtige Dinge zu sprechen, wie das montägliche Frühstück oder die Strategietage. Das ist über die Jahre immer mehr zu einer Informationsveranstaltung von Führungskräften geworden, auf der kritische Fragen ungern gesehen waren und Zahlen so lange jongliert wurden, dass sie auch dem Investor gefallen.
Frauen in einer bestimmten Altersklasse wurden nicht gefördert aus Sorge um eine potentiell drohende Schwangerschaft. Natürlich nie offiziell, aber selbst im Teamgefüge wurde über Neueinstellungen dazu diskutiert,ob man eine Frau einstellt oder nicht.
Kam stark auf die Abteilung an.
Flexibilität bei den Arbeitszeiten, Homeoffice, Gehalt
Seit dem Verkauf ist Sparkurs angesagt.
Immer mehr Druck. Durch den neuen C-Level geht die frühere Unternehmenskultur verloren. Neue Vorgesetzte teilweise sehr unmenschlich und keine Führungsqualitäten.
Fühle mich rund um wohl.
Eig ziemlich perfekt, aber es rutscht halt doch Mal was durch.
Man muss sich eben produktiv bei den Themen beteiligen auf die man Lust hat.
Die Kultur, die Mitarbeiter, das persönliche und unternehmerische Wachstum, Dank dem es nie langweilig werden wird. Darüber hinaus die Tatsache, dass der Mitarbeiter im Fokus steht und jeder der den Mund auf macht auch ein Gehör bekommt.
Wirklich schlecht tatsächlich nichts. Es gibt wie überall sonst Luft nach oben in manchen Punkten. Aber hier hat man noch die Hoffnung und das Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können und in neue Höhen zu gelangen!
Durchatmen. Dem Wachstum Raum geben und Strukturen festigen, bevor man neue Lücken sucht.
Ansonsten weiter so, was die Kultur, Transparenz und das Miteinander angeht !
Sehr angenehm und locker - stimmige Symbiose aus Sarkasmus, gemeinsam Lachen aber auch kompetenter Kommunikation und einem sich gegenseitig helfenden Miteinander. Kommt aber natürlich auf die jeweiligen Personen an, wie sehr das auch gelebt wird.
Könnte besser sein, aber wir arbeiten dran. Haben im Punkto Marketing lange geschlafen, aber es wird besser. Was sicher ist: wir leben, was wir nach außen zeigen !
Auch übers HomeOffice hinaus bieten die trotz Wachstum immer noch flach gelebten Hierarchien viele Freiheiten und Flexibilität, sich mit dem Team abzustimmen und die Arbeit auf das Privatleben abzustimmen. Hier steht der Mensch und das Wohlbefinden ganz vorne !
Wachstum bringt hier hoffentlich mehr Möglichkeiten. Man muss entweder zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein oder sich aktiv bemühen, neue Positionen zu erreichen. Weiterbildungen können jederzeit beantragt werden und auch hier sehe ich künftig mehr Potential.
Bezahlung nicht auf top-Level, dafür einige Leistungen wie Billyard oder JobRad möglich. Kultur und Einrichtung (zB. Dachterasse mit Webergrill zur privaten Nutzung) gleichen das aber aus !
Wir geben unser Bestes mit der Mülltrennung :D Jährliche Spenden an soziale Projekte.
Vorbildlich, hab ich noch nirgends so sehr wahrgenommen, wie hier !
Auf Augenhöhe
Überwiegend eher wie Kolleg:innen - geben an der richtigen Stelle Impulse und ziehen die „Führungskraft-Karte“ nur wenn es absolut notwendig ist. Dabei werden konstruktive Kritik und auch andere Ansichten wahrgenommen und reflektiert.
Sehr gute Ausstattung, moderne Büros, viele Möglichkeiten zum Zusammenkommen - alles sehr offen gehalten.
Unfassbar transparent und offen. Tolle Feedback-Kultur und jeder hat die Möglichkeit, offen und konstruktiv Kritik zu äußern. Manchmal ist der Flurfunk sehr stark ausgeprägt, aber wo ist das nicht der Fall?!
Jeder bekommt gleiche Chancen
Abwechslungsreich, herausfordernd und stetig weiterentwickelnd. Kein klassisches „Abarbeiten“. Individuelle Stärken werden berücksichtigt. Eigeninitiative und gute Selbstorganisation helfen maßgeblich und sind gerade in den herausfordernden Aspekten sehr wichtig.
Möglichkeiten sich einzubringen, viel Transparenz, offene Kommunikation, kostenlose Getränke, Hunde im Büro, schöne Büros, gemeinsames Frühstück. Dickes Sommerfest und schöne Weihnachtsfeiern. Offene Küchen, in denen Zusammensitzen mittags erwünscht ist und die viel von Mitarbeitern genutzt werden.
Mir fällt tatsächlich spontan nichts ein. Außer, dass wirklich kein Mensch eine Popcornmaschine braucht.
Perbility macht schon sehr vieles sehr richtig. Das ist auch das Wichtigste, denn was ist schon perfekt?
Da die Firma mehrere Standorte hat, kann ich natürlich nicht für alle sprechen. Generell ist die Stimmung in der Entwicklung immer freundlich, kollegial und hilfsbereit. Problematisch ist, dass wir wesentlich mehr Stress ausgesetzt sind, als es sein müsste. Obwohl es schon besser geworden ist, arbeitet die Entwicklung seit Jahren unterbesetzt an Themen, für die andere Firmen eigene Teams haben oder wo sich gar die gesamte Firma um ein Thema kümmert, was bei uns in einem einzigen Modul landet. Wenn man dann aus anderen Teams der Firma nur negatives hört, ist das schon arg deprimierend.
Generell ist das Image (zu recht) gut. Ansonsten leider wir immer noch ein bisschen an Unbekanntheit in der Stadt.
Hier kommen wir an einen der ausbaufähigen Punkte. Überstunden sammeln sich magisch an, viele Leute fühlen sich fertig und ausgebrannt, machen aber trotzdem weiter. Auch Fälle von klinischem Burnout gab es schon, weshalb mittlerweile von den einzelnen Teams sehr darauf geachtet wird, Überstunden in einem annehmbaren Rahmen zu halten. Hier ist auch jeder ein bisschen selber in der Verantwortung, aber da der Zusammenhalt so gut ist, hat man auch immer ein schlechtes Gewissen, seine Kollegen "hängen" zu lassen. Die Arbeitslast in der IT ist immer extrem hoch, es ist NIE genug, NIE schnell genug und die Fragen "Warum dauert das so lange? Ihr habt doch XY Sprints, wieso geht das nicht?" führt einem die Schattenseiten des agilen Arbeitens nach SCRUM eindrucksvoll vor Augen: Was man diese Woche als Lösung präsentiert, wird nächstes Jahr refactored, weil man die Probleme, die man direkt angesprochen hat, ignorieren musste, weil keine Zeit war, es ordentlich und rund zu machen. Ganz im Sinne des agilen Mottos: Fail fast, repeat faster. Allerdings muss man auch zugeben, dass dies kein exklusives Problem von Perbility ist, sondern in der IT-Branche an sich altbekannt ist.
Theoretisch immer möglich. In der Praxis sind die meisten froh, wenn sie irgendwie den stürmischen Alltag überstehen und anstatt sich bei zwei Tagen Flaute auf Fortbildungen zu stürzen, arbeitet man eben lieber unter Deck und kümmert sich um Dinge, die andere vielleicht nicht sehen, die aber eben doch ins Gewicht fallen. In der Hoffnung, dass es mit mehr Personal besser wird, verbessern sich aber vielleicht auch die Aussichten, Weiterbildungen aktiver betreiben zu können. Momentan verzichten viele, weil die Kollegen dann die Mehrarbeit ausbaden dürfen. Generell werden aber die (Teil-)kosten von der Firma erstattet und Fortbildung wird aktiv gewünscht.
Die Gehälter sind bei Perbility von jeher transparent - das hat Vor- aber eben auch Nachteile, denn ob jemand so viel leistet wie er verdient ist immer auch ein bisschen eine subjektive Frage. Strukturelle Anpassungen sind möglich und generell entfällt das persönliche Aushandeln für Gehaltserhöhungen in der Regel, weil man einmal im Jahr einen Gehaltstopf hat, der im Team ausgegeben wird (auch hier wieder: Vor- und Nachteile, denn manche Teams kommen besser weg als andere weil das Durchschnittsgehalt dort höher liegt).
Besonders für Leute, die nicht dauernd zum Chef rennen und ihm erzählen wollen, wie geil sie sind und warum man die Firma quasi im Alleingang zum x-ten Mal gerettet hat, ist der jährliche Gehaltstopf aber ein Segen. So hält man auch viele gute Leute, die einfach keinen Bock haben andauernd rumzudiskutieren, warum sie für ihre anständige Arbeit auch anständig entlohnt werden wollen. Solche Leute kündigen sonst eher und suchen sich was neues. Unser Standard in der Entwicklung ist auch nur zu halten, weil der Durchlauf relativ gering ist.
Man versucht umweltbewusst zu sein. Inwiefern man die Welt mit Hafermilch im Kaffee rettet, mag dahingestellt sein. Das Sozialbewusstsein ist relativ ausgeprägt, zumindest kann man sich in schwierigen Lagen auf seine unmittelbaren Kollegen gut verlassen und auch von oben wird meistens versucht, einem so gut es geht entgegenzukommen.
Einmalig. Selbstverständlich kann ich nicht für die gesamte Firma sprechen, aber der Zusammenhalt in der IT, wie ich ihn bisher erlebt habe, ist angenehm und einmalig. Liegt aber vielleicht auch an den vielen miteinander erlebten Stürmen. Katastrophen schweißen nun einmal zusammen.
Ich habe bisher in der Firma nichts erlebt, was für einen schlechten Umgang spricht. Bei Krankheiten wird entgegengekommen und auch für andere private Umstände hat sich meines Wissens nach immer eine Lösung finden lassen.
Vom Start-Up zur Firma mit Add-Ons ist es ein weiter Weg gewesen und man merkt auch hier, dass man irgendwo zwischen professionellem Mittelstand und "Perbility ist anders" steckt. Von Führungskräften wird Transparenz und wenig Überwachung, aber viel Rückhalt erwartet. An sich steht die Eigenverantwortlichkeit im Mittelpunkt bei der Arbeit; Vorgesetzte werden in der Regel erst bei ernsten Problemen involviert und solange man seine Arbeit macht, sitzt einem in der IT auch keine Führungskraft im Nacken.
Die Arbeitsbedingungen sind modern und angenehm. Es gibt kostenlose Getränke, ein gemeinsames Frühstück und vor allem vernünftiges Arbeitsmaterial. Lenovo Laptops, zwei Bildschirme und ein Headset sind Standardausstattung und für alle gleich. Kaputtes wird ohne Brimborium schnellstmöglich ersetzt. Veränderungswünsche können eingebracht werden, und werden (wenn sinnvoll) meist auch berücksichtigt, selbst wenn es individuell ist. Hunde dürfen nach Absprache mit ins Büro kommen, was hervorragend funktioniert. Home Office gilt regulär zwei Tage die Woche. Muss z. B. wegen persönlichen Terminen getauscht werden, ist das in der Regel nach Absprache im Team problemlos möglich.
Von der Geschäftsführung her eine einmalige Transparenz. Was hier an Mitarbeiter weitergeleitet wird, ist wohl ziemlich einzigartig. Warum trotzdem nur vier Sterne? Auch wenn die Geschäftsführung uns regelmäßig Updates über wichtige Dinge gibt, hapert es innerhalb der Firma manchmal bei der Kommunikation von Deadlines oder anderen wichtigen Themen. In der Regel bemüht man sich redlich, allerdings fällt erfahrungsgemäß immer mal wieder etwas bei der Fülle an Themen hinten runter.
Mitspracherecht ist selbstverständlich. Jede Stimme wird zumindest angehört und wer nicht offen sprechen möchte, kann sich an Klassensprecher wenden. Nicht jede Meinung wird allerdings auch gleich ernst genommen (wie überall eben). Finden sich aber genug Leute (oder besser: die richtigen Leute) so werden manchmal Dinge plötzlich möglich, wie z. B. Hunde im Büro. Miserabel empfinde ich allerdings die Einführung einer "Frauenquote" bei den Klassensprechern. Eine Demokratie, in der einem quasi vorgeschrieben wird, wen man wählen soll, hat einfach für mich einen faden Beigeschmack.
An sich bietet die Firma genug interessante Aufgaben. Leider geht das im Alltag fast immer unter und auch Dinge, mit denen man sich gerne beschäftigen würde, müssen liegen bleiben weil die nächste Deadline, der nächste Bug, die nächste Eskalation ansteht. Offiziell steht einem aber nichts im Wege, interessante Aufgaben als Weiterbildungen oder im Rahmen von OKRs weiterzuverfolgen. Einmal im Jahr versuchen wir einen Hackathon durchzuziehen, was immer Spaß macht, weil man endlich mal ein paar Tage am Stück an etwas ordentlich schrauben kann.
Fühle mich sehr wohl.
Zeitausgleich kann ich eigentlich immer nehmen wann es mir passt.
Mehrfache Gehaltserhöhungen, da kann man nicht meckern.
Solarzellen haben wir leider noch nicht auf dem Dach.
Kollegen sind super.
Super Vorgesetzte, hatte bisher nicht wirklich bessere.
Ich bin sehr zufrieden und werde sogar beneidet von anderen.
Ein Punkt Abzug weil ich es als etwas zu viel empfinde. Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht so ein kommunikativer Mensch.
Ich kann mich hier selbst verwirklichen. Top.
Nothing
Das Montags-Meeting auf 10 Uhr verschieben, um den Wochenstart entspannter zu gestalten.
Einführung von 3 Homeoffice-Tagen pro Woche für alle Mitarbeiter:innen, nicht nur für ausgewählte Personen.
Flexible Wahl der Homeoffice-Tage, damit jeder seine Arbeit besser an persönliche Bedürfnisse anpassen kann.
Verzicht auf Großraumbüros zugunsten ruhigerer Arbeitsplätze, um Konzentration und Produktivität zu fördern.
Klare und transparente Kommunikation.
Die Probleme sollten aktiv gelöst und nicht einfach nur beseitigt
Bleibt deutlich hinter dem Möglichen zurück
Es herrscht ein grundsätzliches Misstrauen, man kann niemandem wirklich vertrauen. Statt offener Gespräche kontrollieren sich Kolleg:innen gegenseitig und beobachten einander. Ein ehrlicher, transparenter Austausch findet kaum statt.
Die Kommunikation ist chaotisch und intransparent. Informationen zirkulieren in inoffiziellen Grüppchen, häufig im Rahmen informeller Gespräche wie beim Rauchen. Offene, verlässliche Kommunikation findet kaum statt.
Wurde immer schlimmer
Der familiäre Umgang und das selbstbestimmte Arbeiten sowie die tollen Benefits.
Trotz Wachstum im Großen und Ganzen nach wie vor noch sehr familiärer Umgang und wenig Ellenbogenstoßen.
Tolle regelmäßige After work Events und Feiern, Highlights sind die Weihnachtsfeier und das jährliche Sommerfest.
In der Finanzbranche haben wir meines Erachtens einen super Ruf. Bekanntheitsgrad im Allgemeinen noch ausbaufähig, daran wird aber bereits gearbeitet.
Gleitzeit, Möglichkeit zu Sabbatical (und neuerdings Workation), abgleitbare Überstunden ab der ersten Überstunde.
Klassische Führungskräfte-Laufbahnen bisher aufgrund der noch flachen Hierarchien herausfordernd. Dafür gibt es viele andere fachliche Entwicklungsmöglichkeiten. Weiterbildungen sind in der Regel auf Eigeninitiative möglich und werden nach meinen Erfahrungen sehr großzügig gefördert oder komplett übernommen.
Gehälter in Ordnung. Jährliche Gehaltserhöhungen! Viele Benefits vor Ort (Getränke, Eis, Fitnessraum, regelmäßige After Work Events, Möglichkeit, Räume für private Feiern zu nutzen, etc.) und externe Angebote, um mehr vom Brutto herauszuholen (wie jobrad, billyard, bav etc.).
In der Regel sehr guter Zusammenhalt. Reibereien werden meist sehr schnell aus der Welt geräumt.
Meist fair und auf Augenhöhe. Flache Hierarchien und machbare Vorgesetzte.
Räumlichkeiten sind von Büro zu Büro ein bisschen unterschiedlich. Im
Schnitt aber schick und funktional. Teils höhenverstellbare Tische. Keine Klimaanlage. IT Ausstattung gut und schnelle Hilfe durch sysop bei Bedarf.
Homeoffice Tage sind in der Regel MI und FR. Arbeitszeiten sind flexibel (im Rahmen einer festgelegten Kern Arbeitszeit). Hund im Büro ist erlaubt (bei guter Erziehung).
Wie wsl überall: Geschmackssache. Für manche viel, für andere zu wenig. Bei vielen Themen traditionell sehr transparent.
Meine Aufgaben sind abwechslungsreich und fordernd. Das freie und selbstbestimmte sowie autarke Arbeiten macht mir sehr viel Spaß.
So verdient kununu Geld.