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Bewertungen

TopCompany6 Jahre

390 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 74%
Score-Details

390 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Es war einmal...

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Vergangenheit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe oben

Verbesserungsvorschläge

siehe oben daraus lässt sich einiges ableiten

Arbeitsatmosphäre

Katastrophal derzeit. Details siehe unten.

Image

Schlecht am Markt, bei Bewerbern als auch Interessenten. Die große Kompetenz haben die Mitarbeiter, das merken auch die Kunden.

Work-Life-Balance

Kommt drauf an. Manche schwimmen mit dem Strom und drücken sich. Andere übernehmen Verantwortung und arbeiten dementsprechend viel.

Karriere/Weiterbildung

naja wenig Möglichkeiten - man muss ja sagen können

Gehalt/Benefits

Keine Gehaltserhöhungen - zum Kunden hin steigen die Preise. Die Mitarbeitergehälter bleiben unberührt davon. Interessant wäre die Entwicklung der Managementgehälter.

Hier ist noch zu sagen, dass in jedem Quartalsmeeting, in dem die Zahlen präsentiert werden, mit Angst, Unsicherheit, ungewisser Zukunft, trüben Aussichten "gedroht" wird.

Und das wird in den Gehaltsgesprächen immer als Vorwand verwendet. Das ist seit ca 2019 der Fall und dem neuen Management dh Gründe: Corona, Inflation, UkraineRussland, Iran, USA, D.Trump, Wirtschaft, Konurrenz, jetz AI... you name it!

Immer das gleiche Muster!
Aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache und die Gruppe leistet sich immer wieder neue Akquisationen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nichts bekannt

Kollegenzusammenhalt

@HR Abteilung: bitte keinen Kommentar zum Kollegenzusammenhalt. Damit sollte sich weder das Management noch Proalpha als Unternhmen rühmen. Wir würden bei jedem Unternehmen oder wenn auf einer Insel gestrandet auch ohne euch den gleichen Zusammenhalt haben - vermutlich noch besser.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie man aktuell sieht, sind diese unerwünscht.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten sind Ja-Sager oder zu weit weg vom Kunden- oder Projektgeschäft oder im worst case für beides!

Man hat wenig Feingefühl für den Kunden und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Arbeitsbedingungen

Werden immer schlechter. Beispiel:

Neue tools zur Fernwartung - zu wenig Lizenzen verfügbar, alle 30 Minuten wird man ausgeloggt und muss sich nach einem Telefonat oder Mittagspause mühsamst wieder einloggen - vorasugesetzt es gibt freie Lizenzen.

Es wird an den falschen Ecken und Enden gespart.

Ebenso geht die neue Firmenwagenpolicy unter. Die einiges verändert, im negativen Sinne für die Mitarbeiterinnen. Das geht derzeit unter, aufgrund der Entlassungen hat man derzeit andere Prioritäten.

Kommunikation

Wo soll man da anfangen? Neue Etiketten ändern nichts am Inhalt: Seit dem Wechsel in der Personalleitung heißt die HR-Abteilung nun „People & Culture“, das Mitarbeitergespräch „Talent Talk“ und die Benefits „ProYou“. Doch hinter - den für mich absurden Begriffen- steckt wenig Substanz. Schöne Verpackung, aber wo bleibt die echte Veränderung? Es wird auch überhaupt nicht vorgelebt, was man da vorgaukelt. Für mich sind Viele sehr heuchlerisch. Man tut das Notwendigste für die Mitarbeiter.

Weiters versucht man die Kommunikation untereinander zu erschweren: Tickets, neue Spezialisierungen, sodass man bald nie etwas auf kurzem Weg klären wird können. Das was uns mal ausgezeichnet hat, verschwindet nun allmählich und die Kunden spüren und merken es. Das Management ist sich dessen, nicht bewusst, weil einfach zu weit weg und KPIs an das C-level präsentiert werden, wie schnell doch die Tickets abgearbeitet werden - lol.

Interessante Aufgaben

kommt drauf an


Gleichberechtigung

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe Kollegin,
Lieber Kollege,
danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Schade, dass Du die aktuellen Entwicklungen bei Proalpha so negativ wahrnimmst.
Proalpha hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Heute sind wir eine internationale Unternehmensgruppe mit rund 2.500 Mitarbeitenden in zehn Ländern. Um diese Komplexität professionell zu steuern und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir klare Strukturen, verlässliche Prozesse und zunehmend auch Automatisierung.
Unser Ticketsystem ist dafür ein gutes Beispiel: Es soll den persönlichen Austausch nicht ersetzen, sondern Anfragen nachvollziehbar machen, Zuständigkeiten klären und Transparenz über den Bearbeitungsstand schaffen. Gerade in einer größeren Organisation sind solche Strukturen wichtig, um zuverlässig und effizient zusammenzuarbeiten.

Auch die Weiterentwicklung von HR zu People & Culture, unsere Talent Talks und PRO YOU sind weit mehr als neue Bezeichnungen. Dahinter stehen konkrete Veränderungen und unser Anspruch, die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden stärker in den Mittelpunkt zu stellen, individuelle Entwicklung zu fördern und unsere Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viel bewegt und wichtige Veränderungen angestoßen. Sind wir damit schon am Ziel? Sicher nicht. Wir wissen, dass noch ein Weg vor uns liegt und nicht alles bereits so funktioniert, wie wir es uns wünschen. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass wir die richtigen Weichen gestellt und wichtige Schritte unternommen haben, um Proalpha als Unternehmen und Arbeitgeber langfristig erfolgreich, wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufzustellen.

Unsere Mitarbeitenden, ihre Erfahrung und ihr Engagement sind für unseren Erfolg entscheidend. Das gilt selbstverständlich auch für unsere langjährigen Kolleginnen und Kollegen, deren Wissen und Expertise wir sehr schätzen. Unser Anspruch ist es, Veränderungen verantwortungsvoll, fair und respektvoll zu gestalten.
Auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung hat für uns einen hohen Stellenwert. Jährlich entwickeln sich rund 150 bis 200 Mitarbeitende innerhalb unserer Unternehmensgruppe durch Beförderungen oder den Wechsel in neue Rollen weiter. Das zeigt, dass wir Entwicklungsperspektiven nicht nur schaffen wollen, sondern bereits konkret ermöglichen.

Wenn es konkrete Fragen, Kritik oder Unzufriedenheit gibt, möchten wir ausdrücklich dazu ermutigen, diese direkt anzusprechen. Alle Mitarbeitenden können sich jederzeit an ihre Führungskraft oder an People & Culture wenden. Wir nehmen uns gerne die Zeit, Anliegen persönlich zu besprechen, Hintergründe zu erläutern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Denn nur im direkten Dialog können wir Missverständnisse klären und dort Verbesserungen anstoßen, wo sie tatsächlich notwendig sind.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Zusammenarbeit, Prozesse und Arbeitsbedingungen weiterzuentwickeln und Proalpha auch in herausfordernden Zeiten als attraktiven und verantwortungsvollen Arbeitgeber zu gestalten.

Viele Grüße
Alexandra Meier

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ein Paradebeispiel dafür, wie man ein erfolgreiches Unternehmen Schritt für Schritt kaputt macht

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Proalpha GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

leider nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit dem Übergang von einem inhabergeführten in ein Investor geführtes Unternehmen geht es ausschließlich um Profitmacherei.
Es werden immer mehr Unternehmen zugekauft - teils ohne Sinn und Verstand.
Trotz guter Ergebnisse kommt nichts bei den Angestellten an - im Gegenteil. Nach und nach werden immer mehr Benefits abgeschafft.
Heuchlerische "ProYou"-Kampagne.

Verbesserungsvorschläge

Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen.

Arbeitsatmosphäre

Seit Jahren verwahrlost die Zentrale in Weilerbach, noch nicht einmal die notwendigsten Reparaturen werden durchgeführt (verfallende Glaspyramide, nicht funktionierende Eingangstür, tropfende Wasserhähne etc).

Image

Die Unzulänglichkeiten des ERP werden immer offensichtlicher, das Image leidet massiv - kein Wunder als Folge des seit Jahren andauernden Knowhow-Aderlasses.
Derzeit wird die Braut für neue Heuschrecken hübsch gemacht.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich, in den letzten Jahren immer weit unterhalb der Inflationsrate, es wurde und wird immer auf das Folgejahr vertröstet.
Auf einer Betriebsversammlung wurde es auf den Punkt gebracht: "Der Arbeitgeber ist nicht für Inflationsausgleich zuständig".

Kollegenzusammenhalt

Aktuell (noch) der einzige Lichtblick, vor allem innerhalb des eigenen Teams.
Derzeit herrscht aufgrund des massiven Personalabbaus größte Unruhe und Unsicherheit, was dem Kollegenzusammenhalt leider abträglich ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Gerade ältere Kolleginnen und Kollegen sind nur ein Kostenfaktor. Von der derzeit laufenden ersten großen Entlassungswelle sind vor allem diese als "Freiwillige" betroffen. Erfahrung und Know-How sind völlig uninteressant. Es geht ausschließlich darum, das Unternehmen für potenzielle Investoren aufzupolieren.

Vorgesetztenverhalten

In den oberen der immer mehr werdenden Hierarchie-Ebenen bis hinab zu den "Vice Presidents" unter aller Kanone. Mitarbeiter sind lediglich ein Kostenfaktor, Empathie ist ein Fremdwort.

Arbeitsbedingungen

In die Büros wird seit vielen Jahren nichts investiert. Aufgrund der desaströsen Situation wird vermieden, Interessenten oder Kunden einzuladen.

Kommunikation

Seitens der GF wird frühestens dann kommuniziert, wenn es unabdingbar ist - oder etwas später, oder gar nicht.
Der CEO hält es noch nicht einmal für nötig, die erste große Entlassungswelle selbst zu kommunizieren und lässt sich wegen eines "wichtigen Interessententermins" entschuldigen.

Gleichberechtigung

Einigermaßen ok, in der GF gibt es eine Alibi-Frau, P&C besteht nur aus Frauen.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Zersplitterung der Aufgaben auf immer kleiner werdende Spezialgebiete und immer mehr Beteiligte (inkl. Thailand und China) werden die Aufgaben immer weniger interessant.
Als Folge der zu geringen Kapazität müssen permanent Löcher gestopft und Kunden vertröstet werden. Dennoch werden massiv Stellen abgebaut, das macht ja jetzt alles die AI...


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

12Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe Kollegin,
Lieber Kollege,
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Sicht so ausführlich zu schildern.

Ich möchte auf einige Punkte klar eingehen. Kritik an Entscheidungen, an Kommunikation oder an Veränderungen gehört auf eine Plattform wie kununu. Sie hilft, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass Bewertungen fair bleiben und nicht in persönliche Angriffe auf einzelne Personen oder Rollen übergehen. Das entspricht nicht unserem Verständnis von respektvoller Zusammenarbeit und auch nicht unserem Code of Conduct. Deshalb haben wir einzelne Passagen zur Prüfung an kununu übermittelt. Das bedeutet nicht, dass wir Bewertungen pauschal löschen lassen. Es bedeutet, dass auch auf einer öffentlichen Plattform Grenzen gelten müssen.

Inhaltlich ist richtig: Proalpha befindet sich in einer umfassenden Transformation. Mehrere Unternehmen werden integriert, Strukturen verändern sich, Prozesse werden harmonisiert und Entscheidungen werden neu ausgerichtet. Das ist für viele spürbar und nicht alles gelingt dabei so, wie wir es uns wünschen. Gerade deshalb braucht es klare Kommunikation, nachvollziehbare Entscheidungen und Räume für Fragen.

Unwahren oder stark verkürzten Darstellungen müssen wir jedoch widersprechen. Jede Medaille hat zwei Seiten, und beide dürfen gehört und gelesen werden. Den direkten Dialog führen wir gerne außerhalb öffentlicher Plattformen – sachlich, vertraulich und auf Augenhöhe. Wie du mich erreichst, dürfte dir auch von den vorherigen Bewertungen bekannt sein.

Viele Grüße,
Alexandra Meier

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

es war mal gut

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

den Zusammenhalt mit langjährigen Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

unklare Ziele, Strategien die einige Zeit später wieder über den Haufen geworfen werden, Mitarbeitende nicht zu schätzen, Vorgesetztenverhalten, Intransparenz

Arbeitsatmosphäre

angespannt. Inzwischen kocht jedes Team sein eigenes Süppchen ohne über den Tellerrand hinaus zu gucken, was wiederum zu noch mehr Anspannung und Frust sorgt

Work-Life-Balance

durch Homeoffice mit freier Einteilung eigentlich recht gut, aber durch den hohen Arbeitsdruck und das Nicht-Vorhandensein von Gleitzeitkonten auch eine ständige Präsenz erwartet

Kollegenzusammenhalt

in verschiedenen Teams ganz gut, vor allem wenn sich die Kolleg:innen auch persönlich kennen.

Umgang mit älteren Kollegen

kommt auf das Team an

Vorgesetztenverhalten

Nicht nachvollziehbar. Intransparent. Unkollegial. Wechselhaft.

Arbeitsbedingungen

Räume sind in Teilen modern, je nach Niederlassung
Geräte sind nicht modern.
Geräte werden von der IT bestellt und müssen von MItarbeitenden selbst eingerichtet werden: Zeit- und Ressourcenverschwendung

Kommunikation

intransparent, in Teilen nicht nachvollziehbar, verspätet, teilweise gar nicht oder in riesige Präsentationen verfasst die nur wenig enthalten.

Gleichberechtigung

gemischte Truppe aus Entwickler:innen, daher keine Aussage möglich ob Entwickler und Entwicklerinnen gleich behandelt werden, bis jetzt aber auch nichts gegenteiliges gehört


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe ehemalige Kollegin,
Lieber ehemaliger Kolleg,

danke für Dein offenes Feedback. Wir wissen, dass unsere Transformation viel von unseren Mitarbeitenden verlangt und Veränderungen auch Unsicherheit auslösen können. Gleichzeitig ist diese Transformation notwendig, um Proalpha langfristig zukunftssicher und wettbewerbsfähig aufzustellen.

Wir informieren regelmäßig über Fortschritte und Entscheidungen und bieten verschiedene Möglichkeiten für Fragen und Austausch. Dennoch lassen sich nicht immer alle Fragen sofort beantworten. Uns ist deshalb wichtig: Alle Mitarbeitenden können sich jederzeit mit Fragen, Sorgen oder persönlichen Anliegen direkt an ihre Führungskraft oder an People & Culture wenden.

Unser Anspruch ist es, die notwendigen Veränderungen verantwortungsvoll, fair und respektvoll zu gestalten. Daran arbeiten wir kontinuierlich und entwickeln auch die Art und Weise, wie wir unsere Mitarbeitenden durch diesen Wandel begleiten, stetig weiter.

Viele Grüße
Alexandra Meier

Renn wer kann

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das jemand von P&C entweder diese Bewertung löschen lässt oder einen überflüssigen Kommentar hierzu abgibt. Business Partner...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann jedem der jetzt noch dabei sein muss empfehlen sich anderweitig umzusehen solange das Schiff noch nicht ganz untergegangen ist. Bei der Blindheit dieser Führung ist es nur eine Frage der Zeit.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Lügengeschichten den Mitarbeitern aufbinden. Es ist zum Teil schon fast eie Beleidigung der eigenen Intelligenz bei dem was die Führung so von sich gibt. Wenn man sich sogar noch in der Ankündigung der Kündigungen widerspricht. KI ist schuld aber jeder weiß das das KI Budget zu wenig ist damit es wirklich Wirkung entfaltet. Auch kann ich hierbei nur auf die Veröffentlichung im Handelsregister verweisen was sehr erhellend sein kann.

Arbeitsatmosphäre

Ist geprägt von Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und geringer Wertschätzung. Es herrscht stets Angst wen es als nächstes trifft, da die Geschäftsführung voll ist von Heuchlern.

Image

Management bildet sich ein man wäre die besten und tollsten. Vergisst dabei aber worauf es aufgebaut wurde. Nach unten treten nach oben Buckeln.

Work-Life-Balance

Gibt es praktisch nicht zur Not schlägt der CTO noch bei einem persönlich auf um Druck zu machen und Themen in den Release zu bekommen. Und wenn man dann seine wertvolle Lebenszeit geopfert hat für diesen Laden, wird man zum Dank vor die Tür gesetzt.

Karriere/Weiterbildung

Bis auf ein paar Wenige die aufgrund schwammige Kriterien und geklüngel nach oben kommen gibt es nix.
Zumindest nicht mehr seit der aktuellen CEO da ist.

Gehalt/Benefits

Benfits praktisch nutzlos. Da gibt es nur Sachen die möglichst Kostenneutral sein müssen. Gehalt ist auch unterdurchschnittlich und Gehaltserhöhungen gibt es seit 2019 nicht mehr. Und das obwohl jedes Geschäftsjahr da beste aller Zeiten ist. Übrigens findet man im Handelsregister auch das veröffentlichte Konzernergebnis.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozial ist hier gar nix wenn die Abteilung die sich um die Belange der Mitarbeiter kümmern soll P&C heißt und die Positionsbezeichnung Business Partner ist schon klar wo dir Richtung hin geht.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams geht es kollegial zu. Sobald es nach oben Richtung Management geht hört es auf. Zwischen den Teams ist es auch eher Naja bis nicht vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann man nix zu sagen. Die Kündigungswelle trifft zu großen Teilen die älteren oder die ganz frischen. Auch wenn es das Management nicht glaubt aber Mitarbeiter reden miteinander.

Vorgesetztenverhalten

Nicht mehr als geheuchel um die Leute etwas bei der Stange zu halten mit gespielter Empathie damit man die Maskerade gerade so lange aufrecht halten kann das man die eigenen Ziele noch erfüllen kann.

Arbeitsbedingungen

Hardware muss 5 Jahre halten.geht sie vorher kaputt wird der Schrott versucht zu reparieren. Aktuelle und angemessene Arbeitsausstattung ist hier ein Fremdwort. Ah und man soll Ki getrieben entwickeln aber es darf nix kosten.

Kommunikation

Ankündigung für die Kündigungswelle wird solange zurückgehalten bis der Release von dem Fussvolk unter Selbstaufopferung über die Bühne gebracht wurde. Und dann rückt man damit erst raus.

Gleichberechtigung

Welche Gleichberechtigung? Gefällt deinem Vorgesetzten deine Nase nicht oder bist du in Ungnade gefallen Pech gehabt.

Interessante Aufgaben

Ständig das gleiche wird als große Innovation verkauft und jeder Release ist der beste und größte Release ever.

16Hilfreichfinden das hilfreich23Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass Du erneut und bearbeitet Deine Sicht teilst. Deine erneute Bewertung macht deutlich, dass die aktuelle Situation für Dich mit Enttäuschung und Vertrauensverlust verbunden ist. Das nehmen wir als klares Signal wahr.

Proalpha befindet sich in einer umfassenden Transformation. Mehrere Unternehmen wachsen zusammen, Strukturen verändern sich, Prozesse werden harmonisiert und Verantwortlichkeiten neu sortiert. Das ist notwendig, macht die Phase aber nicht automatisch leichter. Gerade deshalb müssen Kommunikation, Orientierung und der Umgang miteinander verlässlich bleiben.

Kritik darf geäußert werden - auch deutlich. Was wir jedoch nicht stehen lassen können, sind persönliche Angriffe auf einzelne Personen oder Rollen. Das entspricht nicht unserem Code of Conduct und sollte auch nicht Ziel dieser Plattform sein. Eine Bewertung kann kritisch sein und trotzdem fair bleiben.

Nicht jede Entscheidung lässt sich öffentlich vollständig erklären, insbesondere bei organisatorischen Veränderungen oder individuellen Situationen. Unser Ziel ist kein öffentlicher Schlagabtausch. Wenn Du konkrete Punkte besprechen möchtest, führen wir den Dialog gerne direkt - sachlich, vertraulich und auf Augenhöhe.

Liebe Grüße
Alexandra Meier

Es ist kompliziert

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Flexible Arbeitszeiten
- Homeoffice
- Vielfältiges Aufgabengebiet

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fragwürdige Entscheidungen des C-Levels in den letzten Jahren
- Kommunikationskultur
- Gehaltsentwicklung (quasi nicht vorhanden)
- Aufstiegsmöglichkeiten (quasi nicht vorhanden)

Verbesserungsvorschläge

Das Streben nach unendlichem Wachstum führt nicht zu unendlichem Reichtum.

Kümmert euch um die Belegschaft, die den Laden über Wasser hält und noch nicht abgewandert ist. Der Brain Drain hat sich schon lange vor meinem Austritt bemerkbar gemacht. Qualifizierte Mitarbeiter, die jahrelang dabei waren, ziehen die Reißleine und hinterlassen eine große Wissenslücke.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von ungleicher Aufgabenverteilung und dem damit einhergehenden Stress.

Eine geordnete Balance in der Aufgabenverteilung kommt nicht zu Stande, was unter anderem an fehlender Auslastungsplanung hängt.

Image

Nach dem, was ich in den letzten Monaten vor meinem Austritt bei Proalpha mitbekommen habe, ist die Stimmung durch diverse Teams hinweg auf einem Tiefpunkt.

Das Personal auf C-Level sollte sich überlegen, was wichtiger ist. Die nächsten X Firmen aufzukaufen, von denen man nicht weiß, ob sich der ganze Zirkus überhaupt rechnet oder sich erkenntlich gegenüber denjenigen zu zeigen, die den Laden seit Jahren am Laufen halten, obwohl man in vielen Teams am Anschlag ist.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice ermöglichen maximalen Spielraum.

Karriere/Weiterbildung

Zum Start bei Proalpha durfte ich an diversen Schulungen der hauseigenen Academy teilnehmen.

Im weiteren Verlauf meiner Anstellung bei Proalpha wurde das bis auf eine Ausnahme nicht mehr angeboten. Auch wenn es z.B. um neue Technologien und Möglichkeiten in der täglichen Arbeit ging hieß es sinngemäß "lies dir mal durch, was dazu im Intranet zu finden ist", anstatt die Kollegen im Umgang mit den neuen Möglichkeiten richtig zu schulen.

Gehalt/Benefits

Ich durfte in meiner doch schon längeren Beschäftigung bei Proalpha einmal eine (vertraglich vereinbarte) Gehaltserhöhung erfahren. Alles weitere war ein von meinem Gefühl her eher ungern gegebener Inflationsausgleich.

Gespräche mit direkten Vorgesetzten zum Thema endeten in Phrasen wie "Was bist du bereit, zusätzlich zu tun, um eine Gehaltserhöhung zu rechtfertigen?". Als jemand, der von Jahr zu Jahr mehr Verantwortlichkeiten zugeschustert bekommen hat, fühlt man sich bei solchen Aussagen dann doch eher veräppelt.

Wenn das Thema in Quartalsmeetings mit Teilnahme von Personen aus dem C-Level aufkam, wurde immer auf die schwere, wirtschaftliche Lage verwiesen. Konträr dazu wurden dann im Verlauf des Jahres wieder drei neue Firmen aufgekauft.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des eigenen Teams super.

Vorgesetztenverhalten

Ressourcenmanagement und Auslastungsplanung waren leider Fremdwörter. Ich hätte mir oft mehr Kontrolle und Planung im täglichen Betrieb gewünscht, sodass die Arbeitsauslastung fairer verteilt gewesen wäre.

Arbeitsbedingungen

Zur Verfügung gestellte Hardware für Homeoffice war immer in Ordnung.

Seit der Umstellung auf Flex-Büros am Standort in Weilerbach ist die technische Ausstattung vor Ort schwierig.

Man reserviert sich ein Büroplatz mit entsprechend ausgeschriebener Hardware.

Manchmal hat man Glück und es passt alles, aber oftmals ist entweder nicht die ausgeschriebene Hardware am gebuchten Platz vorhanden oder es funktioniert irgendetwas davon nicht.

Ich möchte das eigentlich nicht so drastisch schildern, aber es war wirklich fast bei jedem Bürotag im Laufe des letzten Jahres irgendetwas, was man vor Arbeitsantritt fixen oder mit der zuständigen Abteilung klären musste.

Kommunikation

Zu erledigende Projekte/Aufgaben sind oft ungenügend definiert/dokumentiert.

Seit der Einführung des neuen Service-/Ticketsystems wurde auch die Kommunikation zwischen den Fach-Teams untereinander erschwert. Es herrscht der Konsens "Schreib mich nicht an, ruf mich nicht an, erstelle bitte einen Request im Portal.", auch wenn man nur eine simple Frage hat, die in einem 30-sekündigem Gespräch geklärt werden könnte.
Statt eines kurzen Gesprächs geht man also auf die Suche nach einem passenden Request im Service Portal, findet nichts was passt (man will ja auch einfach nur eine kurze Frage zu Thema "XYZ" stellen) und erstellt dann einfach irgendeinen Request, der im komplett falschen Team landet. Bis man dann seine Frage beantwortet bekommt, können schonmal mehrere Tage ins Land gehen.

Ich verstehe den Ansatz der Requests und denke auch, dass das nützlich ist, um gewisse, wiederkehrende Aufgaben/Anfragen für den "Kunden" standardisiert und geordnet abzuarbeiten. Aber die generelle Kommunikation darauf abzuwälzen hat der Unternehmenskultur mehr geschadet als genutzt meiner Meinung nach.

Interessante Aufgaben

Ressourcenmanagement und Auslastungsplanung waren leider nicht wirklich vorhanden, wie oberhalb bereits erwähnt.

Die Aufgabenvielfalt ist dank der eingesetzten Softwarelandschaft hoch, man lernt im Proalpha Umfeld nie aus.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

8Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe ehemalige Kollegin,
Lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass Du Deine Erfahrungen so konkret beschreibst. Gerade weil Du neben Deiner Kritik auch benennst, was für Dich gut war - flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Aufgabenvielfalt und der Zusammenhalt im eigenen Team -, wird sichtbar, dass Deine Bewertung nicht pauschal gemeint ist.

Einige Punkte, die Du ansprichst, sind für uns wichtige Signale: Aufgabenverteilung, Auslastungsplanung, Kommunikation zwischen Teams, Ausstattung in Flex-Büros sowie Entwicklung und Vergütung. Das sind Themen, die im Arbeitsalltag unmittelbar spürbar sind. Wenn Prozesse oder Systeme eigentlich entlasten sollen, aber im Alltag Wege länger machen, dann müssen wir genau hinschauen. Ein Ticketsystem hilft uns, Transparenz und Nachverfolgbarkeit zu schaffen. Und auch die Ressourcenplanung in den Teams zu steuern. Das verzögert mitunter die Zusammen- bzw. Weiterarbeit, das ist uns allen bewusst. Bei über 2.400 Kolleginnen weltweit sind Einzel- bzw. Direktanfragen in Abteilungen wie zB IT einfach nicht mehr handelbar.

Proalpha befindet sich in diesem Jahr in einer umfassenden Transformation. Mehrere Unternehmen wachsen enger zusammen, Prozesse werden harmonisiert und Verantwortlichkeiten neu sortiert. Das erklärt manche Veränderungen, macht aber nicht jede Erfahrung automatisch besser. Gerade in solchen Phasen braucht es Führung, klare Prioritäten und eine Kommunikation, die nicht nur informiert, sondern Orientierung gibt.

Zu Gehalt und Entwicklung möchte ich nicht in Einzelfälle gehen. Grundsätzlich arbeiten wir daran, Karrierewege, Kompetenzmodelle und Entwicklungsmöglichkeiten transparenter zu machen. Dabei gehören auch Marktbenchmarks und nachvollziehbare Kriterien dazu.

Deine Rückmeldung zeigt deutlich, wo Anspruch und erlebter Alltag auseinanderliegen. Das nehmen wir nicht als Angriff, sondern als Hinweis darauf, wo wir genauer werden müssen.

Dir wünsch ich beruflich wie privat alles Gute.
Viele Grüße
Alexandra Meier

Tolle Fassade.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Proalpha GmbH gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter respektieren und ihnen zuhören. Und zwar nicht nur, um die PR-Strategie danach auszurichten, was man als nächstes kaschieren und schönreden sollte.

Arbeitsatmosphäre

Freundlicher Umgang untereinander, aber absolut keine Wertschätzung vom Management. Extreme Arbeitsbelastung in manchen Abteilungen, aber selbst, wenn Kollegen darüber zerbrechen, wird das immer weiter verschärft, damit die Zahlen gut aussehen. Seit Jahren immer wieder benannte Probleme werden ignoriert.

Image

SAP kennt man, Proalpha eher nicht. Imagepflege besteht in Nachmachen und Hochglanzbroschüren, was leider auf Dauer etwas dünn ist.

Work-Life-Balance

Theoretisch gut, flexible Arbeitszeiten und Home-Office helfen. Praktisch werden Führungskräfte bei Teilzeitwunsch abgesetzt, beim Wiedereinstieg nach Elternzeit wird sofort 100% erwartet (Wieder-Einarbeitung in der Freizeit), Ziel im Bonusmodell ist in Teilzeit nicht ohne viel Mehrarbeit erreichbar.

Karriere/Weiterbildung

Man darf und muss sich jetzt auch zu KI weiterbilden. Ansonsten ist für Weiterbildung keine Zeit, man soll es natürlich zwar tun, aber wozu gibt es Freizeit.

Gehalt/Benefits

"Der Arbeitgeber ist nicht für Inflationsausgleich zuständig." Dass Mitarbeiter seit Jahren Reallohnverluste erleiden, obwohl sie der Firma durch ihren Einsatz regelmäßig Traum-Wachstumsraten eingebracht haben, ist egal. Das Geld wird lieber für teure Zukäufe rausgehauen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wozu sowas, wenn es kein Geld dafür gibt? Wozu deutsche Mitarbeiter, wenn man auch in Thailand Leute findet? Warum Menschen bezahlen, wenn man KI-Firmen fördern kann? Warum ernsthafte Wertschätzung, wenn man stattdessen einen Freizeitpark mieten und Kollegen aus halb Deutschland zum Sommerfest-Megaparty ankarren kann?

Kollegenzusammenhalt

Deswegen läuft der Laden noch und Leute bleiben auch ohne auch nur annähernden Inflationsausgleich, obwohl sie spätestens seit vorletzter Woche wissen, dass man auch nach Jahrzehnten Top-Einsatz plötzlich ein "Angebot, das man nicht ablehnen kann" erhalten kann.

Umgang mit älteren Kollegen

Hat man gerade sehen dürfen.

Vorgesetztenverhalten

Manche Top, die werden dann gegangen. Diejenigen, die keine Pausen kennen und/oder die Zahlen optimieren (so dass man nach Quartalsende erst mal die Scherben aufsammeln muss, weil schnell noch alles soweit zusammengezimmert wurde, dass man es abrechnen konnte, denn Fehler beheben kann man dann später), bleiben. Menschlich meistens ok, aber von oben getrieben, Schädliches durchzudrücken.

Arbeitsbedingungen

Dinge sind an den meisten Stellen auf Kante genäht und es wird weiter gespart. Die meisten Bereiche sind weit überlastet, also baut man Personal ab, ist doch logisch.

Kommunikation

Die Presseabteilung ist auf Zack und versteht es, alles schönzureden und zu relativieren, kununu von allzu negativen Bewertungen zu befreien und sich tolle Begriffe wie One, ProYou usw. auszudenken, die fehlende Wertschätzung und inhaltliche Defizite hinter modernen Worthülsen unsichtbar machen.

Gleichberechtigung

Weitgehend OK.

Interessante Aufgaben

Nur noch Flickschusterei, die interessanten Aufgaben werden ausgelagert.

13Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe Kollegin,
Lieber Kollege,
 
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Sicht so ausführlich zu schildern. Aus Deiner Bewertung sprechen Enttäuschung und der Eindruck, dass Leistung und Belastung nicht ausreichend gesehen werden. Das nehmen wir ernst, auch wenn wir nicht alle Schlussfolgerungen teilen.
Daher möchten wir gern für interessiert Leser einige Punkte einordnen:

Transformation und Arbeitsbelastung: Proalpha befindet sich in einer umfassenden Transformation. Wir integrieren Unternehmen, harmonisieren Prozesse und entwickeln unsere Organisation weiter, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das verlangt unseren Mitarbeitenden viel ab. Dauerhafte Überlastung darf dabei keine Lösung sein. Deshalb investieren wir in effizientere Prozesse, Automatisierung und KI. Gleichzeitig erwarten wir von unseren Führungskräften, klare Prioritäten zu setzen und realistische Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Teilzeit und Vereinbarkeit: Flexible Arbeitsmodelle sind bei uns gelebte Praxis. Aktuell arbeiten 19,1% unserer Mitarbeitenden in Teilzeit - darunter auch Führungskräfte. Die Aussage, Teilzeit und Führungsverantwortung seien grundsätzlich nicht vereinbar, lässt sich daher nicht verallgemeinern. Natürlich müssen Arbeitsumfang, Ziele und Erwartungen auch bei Teilzeit und beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit zusammenpassen. Sollte das im Einzelfall nicht funktionieren, möchten wir dem nachgehen.

KI und Weiterbildung: Als Softwareunternehmen ist es für uns entscheidend, dass alle Mitarbeitenden KI-Kompetenzen aufbauen. Deshalb investieren wir in ein unternehmensweites AI-Enablement-Programm und ergänzende Qualifizierungen in den Fachbereichen. Die Trainings finden während der Arbeitszeit statt. Unsere Führungskräfte sind gefordert, entsprechende Freiräume zu ermöglichen. Weiterbildung ist für uns eine Investition in unsere Mitarbeitenden und unsere gemeinsame Zukunftsfähigkeit.

Vergütung und Karriere: Wir wissen, dass Inflation und Reallohnverluste beschäftigen. Unsere Vergütung orientiert sich an Rollen, Verantwortung, Marktbenchmarks und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Einen pauschalen Inflationsausgleich können wir nicht versprechen. Der Aussage, es gebe kaum Entwicklungsperspektiven, möchten wir jedoch widersprechen: In den vergangenen drei Jahren haben wir strukturierte Talententwicklungsprozesse etabliert. Jährlich entwickeln sich rund 150 bis 200 Mitarbeitende durch Beförderungen oder interne Rollenwechsel innerhalb unserer Gruppe weiter.

Freiwilligenprogramm: Uns ist bewusst, dass solche Angebote Fragen und Unsicherheit auslösen. Deshalb legen wir Wert auf transparente Kommunikation und einen fairen, respektvollen Umgang. Das Programm richtet sich nicht ausschließlich an ältere Mitarbeitende; entsprechende Angebote werden sowohl älteren als auch jüngeren Mitarbeitenden unterbreitet. Entscheidend ist: Die Annahme eines Angebots ist freiwillig.

Kommunikation und Führung: Wir informieren über verschiedene Kanäle, darunter unser Intranet ONE, und erwarten von unseren Führungskräften, Veränderungen einzuordnen und den Dialog zu führen. PRO YOU soll unsere Unternehmenskultur und Zusammenarbeit stärken. Entscheidend ist aber, dass sich unsere Werte auch im Führungsverhalten und im Arbeitsalltag widerspiegeln. Gleichzeitig lebt gute Kommunikation vom gegenseitigen Austausch.

Wir treffen in dieser Transformation Entscheidungen, die nicht immer auf Zustimmung stoßen werden. Kritisches Feedback ist uns wichtig. Gerade bei konkreten Anliegen wünschen wir uns aber auch den direkten Dialog, um Hintergründe zu erläutern und gemeinsam Lösungen zu finden. Dafür stehen sowohl die Führungskräfte als auch wir in People & Culture zur Verfügung.
Du erreichst mich auch gern direkt unter alexandra.meier@proalpha.com.

Viele Grüße
Alexandra Meier

Mehrfachbewertung

Kann ich so nicht mehr empfehlen.

2,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Proalpha GmbH gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home-Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation, keinerlei Struktur in der Planung oder Umsetzung von strategischen Entscheidungen.
Die Entwicklung muss es meistens irgendwie retten, bekommt aber eher einen auf den Deckel, weil man ja angeblich so lange braucht, was wiederum bei der geringen Kapazität und sonstiger Ressourcenverfügbarkeit (KI-Budget) auch gar nicht anders möglich ist.

Verbesserungsvorschläge

Pläne richtig kommunizieren.
Nicht nur an den Bonus der Geschäftsführung denken, sondern auch mal an die Mitarbeiter.
Auch mal daran denken, dass ein Mitarbeiter keine Personalnummer mit einer Beschreibung ist, sondern Menschen sind.

Arbeitsatmosphäre

"Nicht geschimpft ist Lob genug" ist das Motto hier in den letzten Jahren. Die Firma selbst trägt aber auch zu großen Teilen dazu bei, dass kein Gefühl von Fairness und Vertrauen herrscht (Freiwilligenprogramm zum Personalabbau, ohne einen erkennbaren Plan für die Zukunft und wenn ein Plan da ist, wird er nicht kommuniziert).

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen sind sehr begrenzt. Beförderungen gibt es nur für einige wenige pro Jahr. Wenn es mehr als eine Beförderung in einem Team gibt, wird sogar darüber diskutiert, ob das überhaupt sein könne.

Gehalt/Benefits

Gehalt entspricht ungefähr dem was die Karrierestufe und Rollenbeschreibung im Durchschnitt in Deutschland hergibt, Tendenziell etwas darunter. Das Problem ist eher, dass man immer mehr Aufgaben bekommt, die nicht der Rolle entsprechen, die man noch zusätzlich erledigen soll. Dafür ist das Gehalt dann aber nicht angemessen und auch die Erhöhungen stehen in keinem Vergleich zum Aufwand, den man zusätzlich betreiben muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei dem aktuellen Freiwilligenprogramm zum Personalabbau bekommen größtenteils die älteren Kollegen ab 50 einen entsprechenden Entwurf mit Abfindungsangebot vorgelegt. Damit lässt man diejenigen, die langjähriges Wissen zur Software haben und die es sowieso schwer haben einen neuen Job zu finden als erstes gehen. Es ist zwar aktuell nur ein Freiwilligenprogramm, aber, dass zu großen Teilen ältere Arbeitnehmer (Soweit mir bekannt) ausgesucht wurden, spricht Bände.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden sehr oft auf die darunter liegenden Ebenen verlagert und nie richtig nach oben kommuniziert. Selbst wenn man denkt, dass eine Entscheidung getroffen wurde, passiert es öfter, dass diese Entscheidung wieder revidiert wird und man erneut über genau das gleiche Thema redet, um am Ende wieder dasselbe "zu entscheiden".

Arbeitsbedingungen

Gibt ein Laptop langsam den Geist auf, wird zuerst über Monate hinweg versucht den Laptop doch noch einmal irgendwie lauffähig zu bekommen, auch, wenn er schon gar nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht, bevor man einen neuen bekommt.
Das neue Notebook, das man übrigens vollständig selbst einrichten darf inklusive der Adminrechte, die man für sich beantragen muss, entspricht dann aber einem angemessenen Stand zum arbeiten.

Kommunikation

Findet in den Teams untereinander statt. Von der direkten Führungskraft ist wenig bis gar keine Kommunikation zu erwarten und je höher man in der Hierarchie geht desto nebulöser wird die Kommunikation

Interessante Aufgaben

Größtenteils abwechslungsreich, auch mit neuen Themen wie KI in die Anwendung zu bringen.


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Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Meier, Head of Global Talent Management & People Communication
Alexandra MeierHead of Global Talent Management & People Communication

Liebe Kollegin,
Lieber Kollege,

danke, dass Du Deine Erfahrungen so offen schilderst. Aus Deinen Worten wird deutlich, wie viel Frustration und Enttäuschung entstanden sind. Besonders Deine Aussagen zu fehlender Wertschätzung, mangelnder Orientierung und dem Umgang mit dem Stellenabbau beschäftigen mich.

Der Stellenabbau ist ein besonders einschneidender Teil der Veränderungen bei Proalpha. Hinter wirtschaftlichen Entscheidungen stehen immer Menschen, für die diese Veränderungen weitreichende persönliche Folgen haben können. Das darf nicht aus dem Blick geraten.
Einen Punkt möchte ich dabei sachlich einordnen: Die Mitarbeitenden, die im Rahmen des Freiwilligenprogramms angesprochen werden, bilden eine heterogene Gruppe über verschiedene Altersgruppen hinweg. Es trifft nicht ausschließlich oder überwiegend ältere Mitarbeitende. Sollte es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen, greifen die vereinbarten sozialen Schutzregelungen, die gerade auch langjährig Beschäftigte berücksichtigen.

Wir befinden uns in einer umfassenden Transformation, in der sich Strukturen und Verantwortlichkeiten verändern. Uns ist bewusst, dass in einer umfassenden Transformation nicht jede Frage unmittelbar beantwortet werden kann. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, so transparent und verlässlich wie möglich zu informieren. Deshalb begleiten wir die aktuellen Veränderungen durch Mitarbeiter Calls, regelmäßige Updates, FAQs und weiterführende Unterlagen. Für individuelle Fragen stehen zudem die jeweiligen Führungskräfte, der Betriebsrat und People & Culture als direkte Ansprechpartner zur Verfügung. Wo Entscheidungen noch nicht getroffen sind, benennen wir auch das transparent.

Die Aussage, Mitarbeitende würden bei uns auf eine Personalnummer reduziert, entspricht nicht unserem Verständnis und auch nicht der Art, wie wir die aktuellen Veränderungen umsetzen. Uns ist bewusst, dass die Entscheidungen für die betroffenen Mitarbeitenden weitreichende persönliche Auswirkungen haben. Deshalb informieren wir transparent über den Prozess, führen persönliche Gespräche und schaffen Raum für individuelle Fragen und Entscheidungen.

Danke für Deine deutlichen Worte.
Alexandra Meier

Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber mit tollen Kollegen

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Immer freundlich und auf Augenhöhe

Work-Life-Balance

durch HomeOffice super, es gibt immer Verständnis für dringende persönliche Termine

Kollegenzusammenhalt

in meinem Team sehr gut

Vorgesetztenverhalten

in meinem Team super

Arbeitsbedingungen

Top

Interessante Aufgaben

immer wieder neue Aufgaben


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Meine Erfahrung:

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Super Arbeitsatmosphäre.

Image

Ich denke gut.

Work-Life-Balance

Jeder kann seine Arbeitszeit selbst gestalten und so eine gute WLB schaffen.

Karriere/Weiterbildung

Vorhanden und kann genutzt werden.

Gehalt/Benefits

Vermutlich gutes Gehalt und pünktliche zahlung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Super.

Kollegenzusammenhalt

Super Zusammenhalt zwischen den Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Diese werden respektiert und wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Top Vorgesetzte, immer verfügbar und sehr bemüht.

Arbeitsbedingungen

Super.

Kommunikation

Klare und regelmäßige Kommunikation.

Gleichberechtigung

Definitiv vorhanden.

Interessante Aufgaben

Mit wechselnden Kunden auch wechselnde Tätigkeiten, dass finde ich super.

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Mehrfachbewertung

Ich arbeite sehr gerne bei Proalpha.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei proALPHA Group GmbH in Weilerbach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

In meinem Bereich (Service) extrem gut. Ich bin mir aber bewusst, dass das nicht für alle Bereich in gleichem Maß gilt.

Work-Life-Balance

Durch flexible Arbeitszeiten und die Option von Homeoffice sehr gut.

Karriere/Weiterbildung

Gute Weiterbildungsanebote. Auch die Karrieremöglichkeiten sind m.E. nicht so schlecht.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht völlig in Ordnung. In anderen Bereichen gibt es da aber sicher andere Sichtweisen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Ordnung ..

Kollegenzusammenhalt

Auch der Zusammenhalt ist in meinem Bereich extrem hoch. Das ist durchaus ein gutes Stück Lebensqualität, das man heute nicht mehr so oft bekommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Im großen und ganzen gut.

Vorgesetztenverhalten

Im direkten Umfeld top. In Richtung Management ist noch etwas Luft nach oben.

Arbeitsbedingungen

Insgesamt gut.

Kommunikation

In Ordnung.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Umfeld sehe ich da keine Probleme. Aber insgesamt gesehen scheint es hier noch einiges Verbesserungspotential zu geben.

Interessante Aufgaben

Neben dem tollen Betriebsklima sind die interessanten Aufgaben der zweite Punkt, weswegen der Job sehr viel Spaß macht.


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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 390 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Proalpha Group durchschnittlich mit 3,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 65% der Bewertenden würden Proalpha Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 390 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 390 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Proalpha Group als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.