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PRODINGER 
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Bewertungen

32 von 115 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 28%
Score-Details

32 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Positiver Eindruck in einer Phase mit viel Veränderung

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei prodinger in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kein Unternehmen ist perfekt und dieses ebenfalls nicht. Es gibt Themen, an denen gearbeitet werden muss, und Veränderungen erzeugen naturgemäß auch Reibung. Meine persönliche Erfahrung ist dennoch deutlich positiver als das Bild, das einige sehr negative Bewertungen hier vermitteln.
Wer ein vollständig fertiges und konfliktfreies Umfeld erwartet, wird eine Transformationsphase vermutlich kritisch sehen. Wer dagegen Veränderungen mitgestalten möchte und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, findet aus meiner Sicht aktuell viele Möglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Veränderungen könnten teilweise noch strukturierter kommuniziert und umgesetzt werden. Wenn viele Themen gleichzeitig angegangen werden, entstehen zwangsläufig Reibungsverluste. Auch zwischen einzelnen Bereichen könnte die Abstimmung teilweise besser funktionieren.

Verbesserungsvorschläge

Den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, Prioritäten noch klarer setzen und Mitarbeiter frühzeitig in Veränderungen einbinden. Gleichzeitig sollte stärker sichtbar gemacht werden, was bereits verbessert wurde und welche Ziele hinter Veränderungen stehen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre differenzierte Bewertung.
Es freut uns, dass Sie die aktuelle Entwicklung insgesamt positiv wahrnehmen und neben den Herausforderungen auch die Chancen zur Mitgestaltung sehen. Ihre Hinweise zu Kommunikation, Priorisierung und der frühzeitigen Einbindung von Mitarbeitenden nehmen wir gerne mit.

Wir schätzen Ihr konstruktives Feedback und danken Ihnen, dass Sie Ihre Perspektive mit uns teilen.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Ist Gehalt Ole ?

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger KG in Herbolzheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Gut aber etwas angespannt wegen neuem System, was nicht funktioniert

Image

Prodinger hat viele Kunden

Work-Life-Balance

Gut Arbeitszeiten von 7:30 bis 17 Uhr mit Gleitzeit

Karriere/Weiterbildung

Aktuell gut da viele kündigen aber davor nicht so

Gehalt/Benefits

Gibt nicht viel

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Verpackungsfirma muss sich dran halten Nur Müll wird nicht getrennt

Kollegenzusammenhalt

Wir Kollegen unter uns halten zusammen

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird respektvoll mit älteren umgegangen meistens

Vorgesetztenverhalten

Ich verstehe mich mit meinem Vorgesetzten gut

Arbeitsbedingungen

Wenig Gehalt und benedits

Kommunikation

Geschäftsführung kommuniziert nicht offen was aktuell passiert

Gleichberechtigung

Ja

Interessante Aufgaben

Abweschlungsreich durch unterschiedliche Kunden

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Es freut uns, dass Sie insbesondere den Zusammenhalt im Team, den Umgang mit Ihrem Vorgesetzten sowie die abwechslungsreichen Aufgaben positiv hervorheben. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise zu Kommunikation, Gehalt und den Herausforderungen im Zusammenhang mit unserem neuen System sehr ernst.

Wir befinden uns aktuell in einer Phase der Weiterentwicklung und Veränderung. Uns ist bewusst, dass dies nicht immer reibungslos verläuft. Umso wichtiger ist uns ein offener Dialog sowie die aktive Einbindung unserer Mitarbeitenden. Ihr Feedback hilft uns dabei, die richtigen Schwerpunkte zu setzen und gemeinsam besser zu werden.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihre Rückmeldung genommen haben.

Mehrfachbewertung

Nichts mehr im Griff auf dem sinkenden Schiff.

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2026 bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr wirklich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die sich ständig widersprechenden Aussagen. Heute können alle kündigen, wir schaffen das auch ohne diese Leute, und morgen winkt man dann mit den Geldbündeln um die veränderten Schlüsselpositionen zu halten, denen man aber über 3 Jahre erzählt hat es ist kein Budget vorhanden für Gehaltsanpassungen. Widersprüche über Widersprüche. Und die Mitarbeiter sind nicht auf den Kopf gefallen und erkennen das.

Verbesserungsvorschläge

Schwierig. Ich kann mich nur wiederholen. Und die letzte Bewertung wollte das Unternehmen löschen lassen. Denn für Verbesserungen benötigt man eine offene Atmosphäre und Bereitschft Kritik zu verarbeiten. Man sollte zuhören und dann auch verstehen. Aber da niemand in der Leitung das Buisness versteht, wird es schwierig. Wenn man einen Plan hat und diesen umsetzen möchte, sollte man zumindest in Teilen Mitarbeiter auch involvieren. Geht nicht immer und mit allen, schon klar, aber dann wären wir ja wieder beim Thema Kommunikation.

Arbeitsatmosphäre

Angstzustände die aus der Leitungsebene geschürt werden. Jeder hat Angst um seinen Job.

Image

Welches? Das Spiegelglatte in den sozialen Netzwerken oder das auf Kunden- und Lieferantenseite?

Work-Life-Balance

Wenn Work Life Balance bedeutet 1 Tag Home Office reicht aus, am besten um 7.00 Uhr beginnen und um 18.00 Uhr Feierabend machen, dann istves super. Ansonsten wird es schwierig.

Karriere/Weiterbildung

Sehr schwierig. Du kannst dich natürlich weiterbilden und entwickeln. Aber bitte nicht mehr Gehalt erwarten. Wen kümmern schon Ergebnisse.

Gehalt/Benefits

Jobrad, Rabattprogramme etc. gibt es durchaus.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind herausfordernd, keine Frage. Aber Gehaltsanpassungen gab es die vergangenen 2 Jahre nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und das Gehaltsniveau ist nicht das Höchste.

Kollegenzusammenhalt

In den einzelnen Bereichen okay, übergreifend, Ausnahmen bestätigen die Regel, katastrophal.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es. Die sitzen ihre Zeit bis zur Rente ab. Langjährige Kollegen sind rar geworden da man sie systematisch losgeworden ist.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte kümmern sich stets im Ihren Ruf und ihr Ansehen. Sie lassen den Mitarbeiter ins offene Messer laufen um selbst gut da zu stehen. AUSNAHMSLOS. Die Zeiten in denen es tatsächlich Führungskräfte gab sind vorbei. Sich seiner Verantwortung bewusst sein? Fehlanzeige! Leadership? Fehlanzeige!

Arbeitsbedingungen

Da kann man tatsächlich nicht meckern. Das Equipment ist up to date. Die Software ist naja.

Kommunikation

In den sozialen Medien wird dargestellt was es gibt. Aber das wenigste davon funktioniert intern auch. Außer Schall und Rauch kommt nicht viel. Man hat in der Leitungsebene das Selbstverständnis das jeder Mitarbeiter gerne gehen kann wenn ihm etwas nicht passt. Und das kommuniziert man auch. Und wenn die Leute dann tatsächlich gegangen sind, erzählt man den verbliebenen, dass die eh nichts gemacht haben und nur dicke Gehälter kassiert haben. Man muss zusammen rücken und den Karren auf Kurs halten.

Gleichberechtigung

Wenn alle gleich schlecht behandelt werden ist das auch eine Form der Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Immer wieder.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung.
Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei PRODINGER so erlebt haben. Veränderungen werden unterschiedlich wahrgenommen und bringen nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen mit sich. Die PRODINGER Gruppe befindet sich aktuell in einer umfassenden Neuausrichtung. Veränderungsprozesse bringen unterschiedliche Perspektiven mit sich und werden nicht von allen gleichermaßen erlebt. Umso wichtiger ist es für uns, Feedback ernst zu nehmen, zuzuhören und unsere Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Veränderungen nur gemeinsam gelingen. Deshalb setzen wir auf Dialog, Beteiligung und die aktive Mitgestaltung unserer Mitarbeitenden. Auch kritische Stimmen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

durchschnittlicher Arbeitgeber bei dem sich was ändern muss

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter und der Zusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Chefetage mit den Entscheidungen

Verbesserungsvorschläge

Stop für Gehaltserhöhung aufheben. Gute Arbeit belohnen. 2 Tage Homeoffice pro Woche wieder einführen

Arbeitsatmosphäre

Also das Betriebsklima ist sehr bescheiden. Von der Führungsetage werden unerprobte Sachen beschlossen, die auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden müssen. Hierbei ist die Überlastung der Mitarbeiter, aufgrund von zu wenig Personal egal.

Image

Von außen haben wir ein gutes Image, jedoch brodelt es intern ordentlich.

Work-Life-Balance

Im Jahr 2025 konnte man noch 2 Tage Homeoffice machen. Ab 2026 wurde Homeoffice komplett ausgesetzt ( bis Juli). Nun wurde aufgrund von Protesten von Mitarbeitern beschlossen, Homeoffice für einen Tag in der Woche zu gewähren. Meiner Meinung nach zu wenig.

Karriere/Weiterbildung

Um Weiterbildungen muss man sich privat kümmern. Vom Arbeitgeber kommt kein Zuschuss oder dergleichen.

Gehalt/Benefits

Leider gibt es aktuell nicht das Budget für Gehaltserhöhung, auch nicht bei wirklich guten Mitarbeitern. Meiner Meinung nach sehr schade, da so etwas nicht Pauschalisiert werden sollte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Reduzierung von Homeoffice trägt für mich nicht besonders zur Reduzierung von Abgasen auf dem Weg zur Arbeit bei

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen halten in der Firma wirklich zusammen, egal was drum herum beschlossen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

gut

Vorgesetztenverhalten

Abhängig von der Abteilung

Arbeitsbedingungen

Von der Arbeitsumgebung her, kann man sich nicht beschweren. Ist halt ein normales Büro

Kommunikation

Es ist hier immer abhängig vom Vorgesetzten, bei mir war die Kommunikation aufgrund eines Fähigen Chefs sehr gut.

Gleichberechtigung

finde ich ganz ok

Interessante Aufgaben

Dur Aufgaben sind meistens wiederkehrend, jedoch gibt es ab und zu mal was neues.

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre offene Rückmeldung.
Wir nehmen Ihre Einschätzung zum Anlass, weiterhin an den Themen zu arbeiten, die unsere Mitarbeitenden bewegen. Die PRODINGER Gruppe befindet sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess, bei dem wir Bewährtes erhalten und gleichzeitig neue Wege gehen.
Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das von Wertschätzung, Zusammenarbeit und Entwicklungsmöglichkeiten geprägt ist. Dabei sind alle eingeladen, Veränderungen aktiv mitzugestalten und ihre Perspektiven einzubringen.
Vielen Dank für Ihr Feedback und alles Gute für Ihren weiteren Weg.

Veränderung braucht Zeit aber der Weg stimmt

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Prodinger Organisation GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv empfinde ich, dass auf Herausforderungen reagiert wird und Veränderungen nicht einfach ausgesessen werden. Als deutlich wurde, dass Handlungsbedarf besteht, wurden Maßnahmen eingeleitet und Prozesse angestoßen. Natürlich lässt sich nicht jede Entscheidung für alle gleichermaßen positiv gestalten, dennoch habe ich den Eindruck, dass Feedback aufgenommen wird und Entwicklungen nicht stillstehen.

Für mich ist entscheidend, dass man Fortschritte erkennt. Ich habe das Gefühl, dass sich Dinge Schritt für Schritt verbessern und dass auf Erfahrungen sowie Rückmeldungen eingegangen wird. Genau diese Bereitschaft zur Weiterentwicklung macht für mich den Unterschied.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einen einzelnen konkreten Punkt kann ich hier nicht nennen. Wie jedes Unternehmen befinden wir uns aktuell in einem Veränderungsprozess, wodurch nicht immer alles reibungslos läuft.

Die Herausforderungen, die ich wahrnehme, habe ich bereits in den jeweiligen Kategorien beschrieben. Für mich überwiegt jedoch der Eindruck, dass an diesen Themen aktiv gearbeitet wird und Veränderungen nicht nur angekündigt, sondern Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe das Unternehmen bereits vor einiger Zeit bewertet. Damals ist meine Bewertung deutlich kritischer ausgefallen. Heute sehe ich viele Entwicklungen positiver und habe den Eindruck, dass bereits einiges angestoßen wurde. Das zeigt mir, dass Veränderungen Zeit brauchen und sich Schritt für Schritt bemerkbar machen.

Mein Verbesserungsvorschlag ist daher gar kein einzelner Punkt, sondern vielmehr: den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Transparente Kommunikation, das weitere Etablieren der neuen Strukturen und das Mitnehmen der Mitarbeitenden werden aus meiner Sicht entscheidend dafür sein, den positiven Wandel nachhaltig zu gestalten.

Gleichzeitig glaube ich, dass Veränderung nicht nur von der Unternehmensseite abhängt. Auch als Mitarbeitende sollte man bereit sein, Veränderungen offen zu begegnen, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu überlegen, welchen Beitrag man selbst leisten kann. Mir persönlich hat genau diese Haltung geholfen, die Entwicklungen differenziert zu betrachten und die Chancen zu erkennen, die sich daraus ergeben haben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell durch den laufenden Veränderungsprozess geprägt. Dadurch sind viele Themen in Bewegung und manche Situationen sind zeitweise angespannt.

Gleichzeitig nehme ich wahr, dass das Unternehmen aktiv daran arbeitet, neue Strukturen zu schaffen und sich weiterzuentwickeln.

Trotz der Veränderungen arbeite ich gerne hier und habe die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Für mich überwiegt deshalb der positive Eindruck, und ich bin überzeugt, dass sich die Arbeitsatmosphäre mit zunehmender Etablierung der neuen Strukturen weiter positiv entwickeln wird.

Image

Ich nehme die Außenwirkung des Unternehmens als authentisch wahr. Besonders gefällt mir, dass nicht ausschließlich klassische Unternehmenskommunikation im Vordergrund steht, sondern echte Einblicke in Projekte und den Arbeitsalltag. Mitarbeitende, die ihre Arbeit und Erfolge teilen möchten, werden sichtbar gemacht und geben aus ihrer eigenen Perspektive Einblicke in ihren Berufsalltag. Genau das macht den Auftritt für mich glaubwürdig.

Natürlich zeigt ein Unternehmen nach außen vor allem die positiven Entwicklungen und Erfolge, das halte ich für selbstverständlich. Gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, dass dadurch ein unrealistisches Bild entsteht. Die Inhalte, die ich nach außen sehe, decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen im Unternehmen.

Herausforderungen werden intern durchaus thematisiert und gemeinsam angegangen, während nach außen vor allem die Fortschritte und Erfolge sichtbar gemacht werden. Für mich ist das ein authentischer und nachvollziehbarer Umgang mit der eigenen Außendarstellung.

Work-Life-Balance

Ich persönlich empfinde meine Work-Life-Balance als sehr gut. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten helfen mir dabei, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren.

Positiv finde ich außerdem, dass auf das Feedback der Mitarbeitenden eingegangen wurde. Nachdem das Homeoffice zwischenzeitlich ausgesetzt war, wurde eine neue Regelung eingeführt.

Hilfreich wäre gewesen, solche Entscheidungen, früher einzuordnen und die Hintergründe besser zu erklären. Das hätte aus meiner Sicht einige Unsicherheiten vermieden und den Mitarbeitenden mehr Orientierung gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Wer Engagement zeigt, Eigeninitiative mitbringt und Verantwortung übernehmen möchte, hat aus meiner Sicht gute Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich habe den Eindruck, dass Einsatz gesehen und neue Aufgaben sowie Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend übertragen werden.

Bei der Weiterbildung wünsche ich mir, dass das Unternehmen künftig noch aktiver auf die Mitarbeitenden zugeht und Fortbildungsangebote stärker fördert oder gezielt empfiehlt. Da sich das Unternehmen aktuell in einem Veränderungsprozess befindet, kann ich mir vorstellen, dass dieses Thema derzeit nicht die höchste Priorität hat. Zukünftig wäre es schön, dass die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden wieder stärker in den Fokus rückt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfinde ich insgesamt als fair und branchenüblich. Gleichzeitig sehe ich hier durchaus noch Entwicklungspotenzial, insbesondere wenn Verantwortung und Aufgabenbereiche wachsen.

Eine stärkere Orientierung der Gehaltsentwicklung an der persönlichen Weiterentwicklung und den übernommenen Verantwortlichkeiten würde das Gesamtbild aus meiner Sicht sinnvoll ergänzen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt hängt meiner Erfahrung nach stark vom jeweiligen Team ab. Ich habe viele hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, gleichzeitig merkt man aber auch, dass die Veränderungen im Unternehmen unterschiedliche Reaktionen auslösen. Dadurch entstehen teilweise verschiedene Sichtweisen oder Lager. Wer Veränderungen aktiv mitgestalten möchte, muss manchmal seinen eigenen Weg gehen.

Ich wünsche mir, dass sich mit der Zeit wieder ein stärkeres Wir-Gefühl entwickelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ich selbst überwiegend positive Erfahrungen im Miteinander gemacht habe, konnte ich keine Unterschiede im Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen beobachten.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Führungskraft habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ich kann offen meine Meinung äußern, Kritik ansprechen oder andere Sichtweisen einbringen, ohne das Gefühl zu haben, dass dies negativ ausgelegt wird. Dass am Ende nicht jede meiner Ideen umgesetzt wird, gehört für mich selbstverständlich dazu, entscheidend ist, dass man gehört wird.

Besonders schätze ich die offene Erreichbarkeit, den respektvollen Umgang und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Engagement und gute Arbeit werden wahrgenommen und wertgeschätzt. Das motiviert mich, Verantwortung zu übernehmen und mich aktiv einzubringen.

Arbeitsbedingungen

Mit den Arbeitsbedingungen bin ich insgesamt sehr zufrieden. Alles, was ich für meine tägliche Arbeit benötige, ist vorhanden und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten.

Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der technischen Ausstattung sowie der Gestaltung der Büroräume. Modernere Geräte und eine etwas freundlichere Arbeitsumgebung würden den Arbeitsalltag aus meiner Sicht zusätzlich aufwerten. Insgesamt empfinde ich die Arbeitsbedingungen jedoch als gut.

Kommunikation

Aus meiner Sicht hat sich die interne Kommunikation in den letzten Monaten deutlich verbessert. Formate wie der Klartext helfen dabei, Hintergründe besser zu verstehen und Veränderungen einzuordnen.
Durch die aktuelle Umstrukturierung werden viele Entscheidungen zunächst zentral getroffen und kommuniziert. Dass dadurch manche Informationen etwas später ankommen, finde ich grundsätzlich nachvollziehbar.

Ich glaube, noch besser würde es funktionieren, wenn Veränderungen innerhalb einzelner Bereiche früher angekündigt würden und man die Mitarbeitenden regelmäßig über den aktuellen Stand informiert. Das schafft Orientierung und nimmt unnötige Unsicherheiten.

Gleichzeitig gehört für mich auch dazu, Gerüchte und Flurfunk nicht mit offiziellen Informationen gleichzusetzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass sich die Kommunikation Schritt für Schritt verbessert.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich empfinde ich den Umgang miteinander als respektvoll und fair. Leistung, Engagement und Fachlichkeit stehen für mich im Vordergrund.

Vereinzelt hatte ich zu Beginn den Eindruck, dass ich mich als Frau zunächst etwas stärker beweisen musste. Mit der Zeit hat sich das durch die Zusammenarbeit jedoch gelegt. Deshalb würde ich dies eher als anfängliche Zurückhaltung denn als grundsätzliches Problem beschreiben.

Insgesamt habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht, die mich an einer fairen Behandlung zweifeln lassen.

Interessante Aufgaben

Für mich ist das einer der größten Pluspunkte. Durch die Umstrukturierung haben sich neue Aufgabenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten ergeben. Ich konnte an spannenden und zukunftsorientierten Projekten mitarbeiten und mich fachlich in neue Themen einarbeiten.

Besonders schätze ich, dass Eigeninitiative gefördert wird und man die Möglichkeit hat, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Herausforderungen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre erneute und ausführliche Bewertung.
Es freut uns besonders, dass Sie Entwicklungen wahrnehmen, die Sie heute positiver bewerten als noch vor einiger Zeit. Genau das bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Veränderung ist ein Prozess, der Zeit, Offenheit und die Bereitschaft aller Beteiligten erfordert.
Umso wichtiger ist Ihr Hinweis auf transparente Kommunikation, die Weiterentwicklung unserer Strukturen und die aktive Einbindung unserer Mitarbeitenden. Wir sind überzeugt, dass nachhaltiger Wandel nur gemeinsam gelingen kann und laden deshalb alle ein, diesen Weg mitzugestalten.
Vielen Dank für Ihr Feedback, Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen in die weitere Entwicklung von PRODINGER.

Mehrfachbewertung

Wenn die Firma reihenweise kompetente Mitarbeiter gehen lässt, blutet sie aus…

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung OHG in Coburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell schwierig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Enttäuscht von den Gesellschaftern, die die Vorgehensweise anscheinend billigen.

Verbesserungsvorschläge

Die Atmosphäre verbessern, das langjährige Mitarbeiter und kompetente Leute bleiben, mit jeden Mitarbeiter der geht, geht Kompetenz und Zeit verloren und schadet der Performance

Arbeitsatmosphäre

Ein Unternehmen das seine besten und kompetentesten Mitarbeiter gehen lässt, blutet aus, wertvolles Fachwissen und Kompetenz geht verloren, das es zu zahlreichen Kündigungen langjähriger Mitarbeiter kommt, macht Angst um die Zukunft und die Performance der Firma

Image

Wir verlieren unser gutes Image, alles dauert länger und vieles läuft nicht rund, das merken auch die Kunden

Work-Life-Balance

Mehrbelastung führt zunehmend zu Überforderung

Kollegenzusammenhalt

Gut in den einzelnen verbleibenden Teams

Umgang mit älteren Kollegen

Anscheinend nicht gut, Erfahrung ist nicht gewünscht und andere Meinungen auch nicht. Sonst würden selbst ältere bleiben

Vorgesetztenverhalten

Einzelne Teamleiter sind sehr gut, Führungsebene…. großes Bla bla aber nichts passiert

Kommunikation

Man sieht keine klare Linie, wie der Schwund zu bewältigen sein soll.

Gleichberechtigung

Männerdomäne

Interessante Aufgaben

Wenn alles klappen würde ….


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

4Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir nehmen Hinweise wie diesen ernst, denn sie zeigen, welche Themen Mitarbeitende beschäftigen. PRODINGER befindet sich aktuell in einem Veränderungsprozess, bei dem wir Strukturen, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur kontinuierlich weiterentwickeln.
Veränderungen werden dabei nicht immer von allen gleich wahrgenommen. Umso wichtiger sind der offene Austausch und konstruktive Rückmeldungen. Wir sind überzeugt, dass die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens vom Engagement und den Ideen vieler Menschen lebt.
Vielen Dank für Ihre Perspektive.

Ein Unternehmen im Wandel, bei dem die Menschen auf der Strecke bleiben

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Prodinger KG in Herbolzheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv sind vor allem die noch vorhandenen engagierten und erfahrenen Kollegen. In einigen Teams funktioniert die Zusammenarbeit weiterhin gut und auch einzelne Führungskräfte bemühen sich, ihre Bereiche trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zusammenzuhalten.

Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über ein breites Angebot, langjährige Kundenbeziehungen und viel Erfahrung im Markt. Allerdings ist durch die zahlreichen Abgänge bereits viel Wissen verloren gegangen. Das vorhandene Potenzial wird aus meiner Sicht derzeit nicht ausreichend erhalten und genutzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ ist die zunehmend von Angst und Kontrolle geprägte Führungskultur. Beschäftigten wird wiederholt vermittelt, wie schwierig der Arbeitsmarkt sei und dass sie froh sein könnten, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. In Verbindung mit den zahlreichen Kündigungen entsteht dadurch erhebliche Unsicherheit.

Gleichzeitig werden Leistungen immer stärker erfasst und miteinander verglichen. Zuletzt wurden beispielsweise Bearbeitungszahlen einzelner, anonymisierter Mitarbeiter präsentiert, ohne die Art oder den Aufwand der jeweiligen Vorgänge ausreichend zu berücksichtigen. Solche Darstellungen erzeugen Druck, bieten jedoch kaum eine faire Grundlage zur Beurteilung der tatsächlichen Leistung.

Viele Beschäftigte haben inzwischen Angst, Fehler zu machen oder als Nächste ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Kontrolle und Einschüchterung treten zunehmend an die Stelle von Vertrauen und konstruktiver Führung. Wenn Mitarbeiter regelmäßig mit Unwohlsein oder Bauchschmerzen zur Arbeit gehen, zeigt das deutlich, wie belastend die Situation geworden ist. Diese Entwicklung ist für mich einer der schwerwiegendsten Kritikpunkte am Arbeitgeber.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte sich wieder stärker auf seine Beschäftigten besinnen. Viele haben über Jahre hinweg mit Fachwissen, Engagement und hoher Einsatzbereitschaft zum Erfolg beigetragen. Veränderungen sollten deshalb gemeinsam mit der Belegschaft gestaltet werden, statt durch kurzfristigen Aktionismus immer neue Maßnahmen einzuleiten.

Häufig werden umfangreiche Konzepte und große Veränderungen angekündigt, ohne sie anschließend konsequent mit Leben zu füllen. Termine werden immer wieder verschoben, Vorhaben mehrfach verändert oder letztlich gar nicht vollständig umgesetzt. Dadurch entstehen Unruhe, zusätzlicher Aufwand und zunehmend Zweifel daran, ob angekündigte Maßnahmen tatsächlich Bestand haben.

Wenn etwas gut läuft, sollte außerdem die Leistung der beteiligten Mitarbeiter sichtbar anerkannt werden. Gerade ein Handelsunternehmen lebt vom Wissen, der Erfahrung und den Beziehungen seiner Beschäftigten. Wer dauerhaft Leistung, Loyalität und Verantwortung erwartet, muss im Gegenzug auch Wertschätzung, faire Bedingungen und verlässliche Perspektiven bieten. Ein gutes Arbeitsverhältnis funktioniert nur gegenseitig und nicht ausschließlich in eine Richtung.

Arbeitsatmosphäre

Von einem Wechsel zu diesem Unternehmen kann ich derzeit nur abraten.

Die Arbeitsatmosphäre hat sich über Jahre hinweg deutlich verschlechtert. Was früher von Zusammenhalt und einem angenehmen Miteinander geprägt war, wurde zunehmend verspielt. Freude an der Arbeit ist kaum noch vorhanden. Stattdessen dominieren Unsicherheit, Misstrauen und das Gefühl, lediglich eine austauschbare Nummer zu sein.

Als Begründung wird regelmäßig auf die aktuelle Umstrukturierung verwiesen. Das greift aus meiner Sicht zu kurz. Veränderungen gab es in der langen Unternehmensgeschichte immer wieder. Das eigentliche Problem liegt im Umgang mit den Beschäftigten. Persönliche Situationen, langjährige Leistungen und individuelle Schicksale scheinen kaum noch eine Rolle zu spielen. Im Vordergrund stehen Kennzahlen und die Straffung des Unternehmens.

Die hohe Zahl an Kündigungen, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen und teils anschließend neu besetzte Aufgaben sprechen eine klare Sprache. Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte sich daher sehr genau überlegen, ob er in einem solchen Umfeld arbeiten möchte.

Image

Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Auch im Kontakt mit Kunden und Lieferanten entsteht zunehmend der Eindruck, dass Anspruch und Realität auseinanderliegen. Besonders der öffentliche Auftritt in sozialen Netzwerken wirkt häufig sehr selbstbewusst, während intern und im Tagesgeschäft gleichzeitig viele grundlegende Probleme bestehen.

Die zahlreichen personellen Veränderungen und Kündigungen bleiben auch außerhalb des Unternehmens nicht unbemerkt. Kunden, Lieferanten, ehemalige Beschäftigte und deren Umfeld bekommen diese Entwicklungen mit. Entsprechend wird inzwischen deutlich kritischer über das Unternehmen gesprochen als noch vor einigen Jahren.

Vor diesem Hintergrund wirken große Werbeaussagen und Slogans wie „Deutschland wird Prodingerland“ überzogen und wenig glaubwürdig. Ein positives Image entsteht nicht durch Eigenlob, sondern durch verlässliche Leistungen und einen guten Umgang mit Kunden, Partnern und Beschäftigten. Genau daran fehlt es derzeit.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Mobiles Arbeiten wurde zunächst vollständig abgeschafft und erst nach zunehmender Kritik wieder sehr eingeschränkt ermöglicht. Der mobile Arbeitstag kann nur zwischen Dienstag und Donnerstag genutzt werden. Von echter Flexibilität oder Vertrauen in die Beschäftigten kann daher kaum gesprochen werden.

Gleitzeit ist grundsätzlich vorhanden, wird jedoch durch personelle Vorgaben und notwendige Anwesenheitszeiten teilweise eingeschränkt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass besonders lange Arbeitszeiten als Zeichen von Leistung und Engagement gelten. Dabei wird aus meiner Sicht übersehen, dass Anwesenheit nicht automatisch mit guter Arbeit gleichzusetzen ist.

In besonders belastenden Phasen wurden zudem zusätzliche Arbeitszeiten bis hin zu Samstagsarbeit diskutiert, ohne dass entsprechende Zugeständnisse oder Vorteile für die Beschäftigten erkennbar waren. Positiv bleibt lediglich, dass für viele Angestellte nach dem regulären Feierabend tatsächlich Schluss ist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Wer sich fachlich weiterentwickeln möchte, muss dies in der Regel selbst aktiv anstoßen. Vereinzelt finden kleinere Schulungen statt, ein erkennbares oder strukturiertes Weiterbildungskonzept gibt es jedoch nicht.

Auch interne Aufstiegsmöglichkeiten wirken derzeit so begrenzt wie selten zuvor. Mehrere neu zu besetzende Führungspositionen wurden extern vergeben, anstatt vorhandene Beschäftigte gezielt weiterzuentwickeln oder sichtbar in die Auswahl einzubeziehen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass interne Erfahrung und langjährige Leistung bei der Karriereplanung nur eine geringe Rolle spielen.

Für Beschäftigte ist kaum nachvollziehbar, welche Entwicklungsmöglichkeiten überhaupt bestehen und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits haben sich in den vergangenen Jahren aus unserer Sicht deutlich verschlechtert. Seit längerer Zeit gab es keine nennenswerten Gehaltsanpassungen, obwohl die Lebenshaltungskosten spürbar gestiegen sind.

Durch die starke Einschränkung des mobilen Arbeitens müssen viele von uns wieder deutlich häufiger zum Arbeitsplatz fahren. Dadurch steigen unsere persönlichen Fahrtkosten und vom unveränderten Gehalt bleibt faktisch weniger übrig. Zusätzlich wurden im Vertrieb bestehende Provisionsvereinbarungen gekürzt oder verschlechtert.

Zuletzt wurde zwar angekündigt, dass vereinzelt Gehaltsanpassungen möglich seien. Eine verlässliche und nachvollziehbare Entwicklung ist daraus jedoch nicht erkennbar. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass beim Personal vor allem gespart wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein besonderes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Nachhaltigkeit wird zwar thematisiert, wirkt jedoch überwiegend durch gesetzliche Vorgaben und Marktanforderungen getrieben. Einzelne soziale Aktionen gibt es gelegentlich, ein klarer und dauerhaft sichtbarer Schwerpunkt ist daraus aber nicht erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt noch solide und gehört zu den wenigen Bereichen, die sich im Mittelfeld bewegen. Besonders unter langjährigen Kollegen bestehen weiterhin gute Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und ein offener Austausch.

Allerdings hinterlassen die zahlreichen Abgänge zunehmend Spuren. Durch die hohe personelle Fluktuation gehen gewachsene Strukturen verloren, Teams verändern sich ständig und viele Beschäftigte kennen sich untereinander kaum noch. Neue Kollegen sind dabei keineswegs das Problem. Entscheidend ist vielmehr, dass Vertrauen und Zusammenhalt Zeit brauchen, um sich zu entwickeln.

Die verbliebenen guten Beziehungen innerhalb der Belegschaft bestehen vor allem aufgrund des persönlichen Engagements der Mitarbeiter. Die anhaltenden personellen Veränderungen machen es jedoch zunehmend schwieriger, diesen Zusammenhalt dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark vom jeweiligen Bereich und der einzelnen Person abhängig. In den vergangenen Monaten wechselten Führungskräfte mehrfach, Stellen wurden neu besetzt oder Verantwortlichkeiten kurzfristig verschoben. Für Beschäftigte bedeutet das wenig Kontinuität und immer wieder neue Ansprechpartner.

Es gibt durchaus engagierte und faire Vorgesetzte, ebenso aber auch Führungskräfte, bei denen Kommunikation, Wertschätzung und Unterstützung deutlich zu kurz kommen. Insgesamt prägt jedoch die oberste Führungsebene die Unternehmenskultur. Dort entsteht zunehmend der Eindruck, dass wirtschaftliche Kennzahlen und die Straffung des Unternehmens wichtiger sind als die Menschen, die täglich darin arbeiten.

Kritisch wirkt außerdem, dass externe Berater und neue Führungskräfte teilweise aus bereits bestehenden persönlichen oder beruflichen Netzwerken stammen. Gerade weil ähnliche Strukturen in der Vergangenheit kritisiert wurden, hinterlässt das einen widersprüchlichen Eindruck.

Trotz einzelner positiver Ausnahmen ist das Vorgesetztenverhalten insgesamt wenig vertrauensbildend und aus meiner Sicht nur einen von fünf Sternen wert.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Die Büros sind zweckmäßig und bieten grundsätzlich ein vernünftiges Arbeitsumfeld.

Problematischer sind die organisatorischen Bedingungen. Kontrolle und Leistungserfassung haben deutlich zugenommen und gehen aus meiner Sicht teilweise über ein angemessenes Maß hinaus. Eine gewisse Nachvollziehbarkeit von Arbeitsergebnissen ist selbstverständlich notwendig, sollte jedoch nicht zu einem Klima permanenter Überwachung führen.

Zusätzlich machen sich die sinkende Motivation und die hohe Belastung in vielen Bereichen bemerkbar. Auch interne Unterstützungsleistungen funktionieren dadurch teilweise langsamer oder weniger zuverlässig, sodass notwendige Informationen, technische Hilfe oder Arbeitsmittel nicht immer zeitnah zur Verfügung stehen. Insgesamt daher eher durchwachsene Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist insgesamt äußerst mangelhaft. In den vergangenen Monaten gab es zwar erste Verbesserungen. Mit Formaten wie dem „Klartext“ versucht das Unternehmen, regelmäßiger zu informieren. Häufig werden jedoch nur ausgewählte Teile eines Sachverhalts dargestellt. Wichtige Informationen werden verspätet bekannt oder erreichen die Belegschaft zuerst über den Flurfunk.

Ein Grund liegt aus meiner Sicht in der veränderten Führungsstruktur. Führungsaufgaben wurden auf weniger Personen verteilt, Zuständigkeiten sind teilweise unklar und einzelne Führungskräfte mit zusätzlichen Themen überlastet. Eine verlässliche und einheitliche Kommunikation ist so kaum möglich.

Auf oberster Ebene fehlt häufig der Bezug zum operativen Tagesgeschäft. Entscheidungen wirken stark kennzahlengetrieben, während tatsächliche Abläufe und Probleme nur unzureichend wahrgenommen werden. Untere Führungskräfte versuchen zwar, Informationen weiterzugeben, werden aber selbst oft spät oder unvollständig eingebunden. Aktionen und Veranstaltungen können dieses grundlegende Problem nicht ausgleichen. Es fehlt weiterhin an frühzeitiger, vollständiger und ehrlicher Kommunikation.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung ist im Arbeitsalltag nur schwer umfassend zu beurteilen. Auffällig ist jedoch, dass Frauen in Führungspositionen nur sehr selten vertreten sind. Eine ausgewogene Besetzung der verschiedenen Ebenen ist daher kaum erkennbar.

Ob daraus grundsätzlich auf Benachteiligungen geschlossen werden kann, lässt sich nicht abschließend bewerten. Sichtbare Vielfalt und weibliche Repräsentation in verantwortlichen Positionen könnten jedoch deutlich stärker ausgeprägt sein.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Abteilung und Position. Durch die Größe des Unternehmens und das breite Angebot gibt es unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und grundsätzlich auch abwechslungsreiche Aufgaben.

Wie interessant die tägliche Arbeit tatsächlich ist, hängt stark vom jeweiligen Arbeitsplatz und den persönlichen Erwartungen ab. Insgesamt weder besonders positiv noch besonders negativ


Umgang mit älteren Kollegen

5Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Schilderung Ihrer Wahrnehmung.
PRODINGER befindet sich aktuell in einem umfassenden Veränderungsprozess. Dabei ist uns bewusst, dass Entwicklungen und Entscheidungen unterschiedlich erlebt und bewertet werden. Gerade deshalb sind Rückmeldungen für uns wichtig, um verschiedene Perspektiven zu verstehen und Impulse für die weitere Entwicklung mitzunehmen.
Unser Anspruch ist es, die Zukunft des Unternehmens nachhaltig zu gestalten und dabei eine Unternehmenskultur zu fördern, die von Dialog, Wertschätzung und Zusammenarbeit geprägt ist. Veränderung ist nicht immer einfach, sie bietet aber auch die Chance, Prozesse, Strukturen und das Miteinander weiterzuentwickeln.
Wir sind überzeugt, dass dieser Weg vor allem durch die Menschen im Unternehmen geprägt wird und laden unsere Mitarbeitenden weiterhin ein, sich aktiv mit ihren Erfahrungen, Ideen und Anregungen einzubringen.
Vielen Dank, dass Sie Ihre Sichtweise mit uns geteilt haben.

Mehrfachbewertung

Ich kann mich den negativen Bewertungen nicht anschließen.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei prodinger in Coburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Motivation und die einfach machen Einstellung, die wirklich eine steile Lernkurve und Freiheiten ermöglicht, sodass jeder die Chance hat sich selbst wirklich einzubringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das, was ich schlecht finde, kann ich offen ansprechen. So wurde bisher in den ganzen zwei Fällen eine gute Lösung gefunden, die alle glücklich macht.

Verbesserungsvorschläge

Einfach weiter dranbleiben und weiterhin klar kommunizieren und offen für Fragen sein.

Arbeitsatmosphäre

Kann ich als produktiv und direkt bezeichnen. Man weiß immer was zu tun ist, hat klare Ziele und kann seine Fachkompetenz gewinnbringend frei nutzen. Natürlich kann ich schlecht in andere Bereiche oder Standorte schauen, aber in meinem Umfeld ist die Atmosphäre mehr als nur gut.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice Möglichkeiten und entspanntes Gleitzeitsystem. Ich persönlich habe eine gute WLB und die Grenzen in Urlaub oder Freizeit werden strikt gewahrt.

Karriere/Weiterbildung

Hat man wirklich Lust sich weiterzubilden und benötigt man das, um seinen Mehrwert auszubauen, dann kann man das einfach ansprechen und meiner Erfahrung nach wird sich darum dann auch gekümmert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt eher im unteren Durchschnittsbereich, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Auch hier gibt es seit Jahresanfang immer mal wieder Wertschätzende Benefits. Eine sich etablierende Leistungskultur ist deutlich spürbar und die passenden Benefits dazu auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt hier viele Ansätze.

Kollegenzusammenhalt

Durch die Veränderungen ist aktuell auch innerhalb der Abteilungen viel los, deshalb ist die Lage gerade etwas durchwachsen und in den verschiedenen Bereichen unterschiedlich. Aber in meinem direkten Umfeld nehme ich bis auf die neue Zielrichtung sowas nicht wahr.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier ist mir weder etwas ausdrücklich positives, noch etwas negatives begegnet.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten, mit denen ich zu tun habe, sind sehr empathisch, menschlich, lösungsorientiert, offen, ehrlich und geben 110 %. Sie verbreiten gute Stimmung und versuchen ihr möglichstes, um trotz den ganzen Veränderungen aktuell nah am Team zu sein.

Arbeitsbedingungen

Alles entspricht den Standards, Büros sind aufgeteilt und klassische Großraumbüros gibt es auch nicht wirklich. Hier und da könnte das Gebäude etwas aufgehübscht werden, aber ich habe auch schon an Veränderungen gemerkt, dass hier aktiv daran gearbeitet wird.

Kommunikation

Seit diesem Jahr werden verschiedenste Formate für eine klare und transparente Kommunikation getestet. Den Klartext, eine Betriebsversammlung, bei dem es danach auch noch ein nettes Beisammensein bei gutem Essen gibt, ist sehr umfassend, ehrlich und offen. Bietet Platz für Fragen und geht auf Wünsche der Kollegen direkt ein. Auch LinkedIn wird zusätzlich für die Kommunikation unter Kollegen genutzt sowie das Intranet. Ich fühle mich immer komplett abgeholt.

Gleichberechtigung

Es gibt noch sehr wenige Frauen in Führungspositionen und allgemein mehr Männer als Frauen in den meisten Bereichen. Doch ich weiß, dass es durchaus bekannt ist und dass aktiv überlegt und gehandelt wird, sodass die Verpackungsbranche und das Unternehmen das Wissen und die Kompetenz vielfältiger gestalten kann.

Interessante Aufgaben

Auf die Fachkompetenz des Einzelnen wird vertraut. Micromanagement erlebe ich nicht. Ich habe meine Ziele und ich kann meine Wissen frei einsetzen und eigenverantwortlich handeln, um diese zu erreichen. Deshalb wähle ich mir die Aufgaben in gewissem Rahmen selbst.


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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre ausführliche und sehr positive Bewertung sowie die differenzierten Einblicke in Ihren Arbeitsalltag bei PRODINGER.
Es freut uns besonders, dass Sie die „Einfach machen“-Mentalität, die damit verbundenen Freiräume sowie Ihre persönliche Lernkurve so positiv hervorheben. Genau dieses Vertrauen in die Kompetenz unserer Mitarbeitenden und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, sind für uns wesentliche Bestandteile unserer aktuellen Weiterentwicklung.
Ebenso schätzen wir Ihr Feedback zu unserer Kommunikation sehr. Dass Sie sich durch neue Formate wie den Klartext oder Betriebsversammlungen gut abgeholt fühlen, bestärkt uns auf dem eingeschlagenen Weg, Transparenz und Dialog weiter zu fördern. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise – beispielsweise zur Weiterentwicklung des Kollegenzusammenhalts in einzelnen Bereichen oder zur Diversität in Führungspositionen – bewusst mit auf.
Wir befinden uns weiterhin in einer Phase der Veränderung, in der wir viele Themen aktiv gestalten und weiterentwickeln. Umso wertvoller ist es für uns, wenn Mitarbeitende diesen Weg konstruktiv begleiten und mitgestalten – so wie Sie es beschreiben.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Engagement!

Ene, Mene, Miste, es Rappelt in der Kiste!

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei prodinger in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich die gute und moderne technische Ausstattung der Arbeitsplätze. Außerdem ist grundsätzlich ein Wille zur Veränderung erkennbar, ebenso wie die Bereitschaft, in bestimmte Themen zu investieren. Das zeigt, dass Potenzial vorhanden ist, wenn Veränderungen sinnvoll, transparent und mit Blick auf die Mitarbeitenden umgesetzt werden.
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten blicke ich persönlich auf eine überwiegend positive Zeit bei Prodinger zurück. Ich bin dankbar für die Menschen, die mich unterstützt und mir die Möglichkeit gegeben haben, mich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Angesichts der aktuellen Umstände ist die Situation für mich jedoch zunehmend belastend geworden. Dennoch wünsche ich dem Unternehmen, allen Mitarbeitenden sowie den Verantwortlichen für die Zukunft gutes Gelingen, Stabilität und viel Erfolg.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich, dass aus meiner Wahrnehmung externen Freelancern und Beratern häufig mehr Vertrauen und Einfluss eingeräumt wurde als langjährigen Mitarbeitenden mit tiefem Unternehmenswissen. Fachliche Bedenken aus dem Arbeitsalltag wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen, obwohl mögliche Probleme teilweise frühzeitig erkennbar waren.

Entscheidungen wirkten auf mich zunehmend zentralisiert, wenig transparent und nicht immer sachlich nachvollziehbar. Besonders problematisch empfand ich, dass Projekte teilweise ohne ausreichende Einbindung der zuständigen Fachabteilungen vorangetrieben wurden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass praktische Erfahrung und internes Know-how zugunsten externer Einschätzungen und zentraler Vorgaben an Bedeutung verloren haben.

Besonders negativ habe ich die schwache Kommunikation sowie den zunehmend hierarchischen und aus meiner Sicht wenig dialogorientierten Führungsstil wahrgenommen. Viele Veränderungen wirkten auf mich weniger wie eine gemeinsame Weiterentwicklung des Unternehmens, sondern eher wie tiefgreifende Umstrukturierungen von oben, bei denen die Auswirkungen auf Mitarbeitende, Fachbereiche und gewachsene Strukturen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte wieder stärker auf Transparenz, Verlässlichkeit und echten Dialog setzen. Entscheidungen sollten zeitnah, nachvollziehbar und nicht nur hierarchisch von oben nach unten kommuniziert werden. Gerade in Veränderungsprozessen braucht es eine offenere Kommunikation, die die Belegschaft frühzeitig einbindet.
Wichtig wären außerdem mehr Vertrauen und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, klare Zuständigkeiten, stabile Führungsstrukturen sowie nachvollziehbare Karriere- und Gehaltsmodelle.
Flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice sollten sachlich und zeitgemäß bewertet werden. Insgesamt würde es dem Unternehmen guttun, stärker auf die Menschen im direkten Arbeitsalltag zu hören.
Bezogen auf den IT-Bereich wirkten manche Strukturen auf mich zu träge und ineffizient. Verantwortlichkeiten waren nicht immer klar, Entscheidungen dauerten häufig zu lange und Veränderungen wurden dadurch spürbar erschwert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war früher aus meiner Sicht deutlich besser, hat sich jedoch insbesondere im letzten Dreiviertel Jahr spürbar verschlechtert.

Die zunehmende Unsicherheit, der stärker wahrgenommene Druck und ein aus meiner Sicht restriktiverer Umgang mit Mitarbeitenden belasten die Stimmung innerhalb der Belegschaft merklich und wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Image

Der äußere Auftritt und die erlebte Realität liegen aus meiner Sicht deutlich auseinander. Das Image wirkt nach außen stärker, als es intern tatsächlich wahrnehmbar ist.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Zwar gibt es weiterhin Gleitzeit, was grundsätzlich positiv hervorzuheben ist, jedoch wurde das Homeoffice ohne erkennbaren Dialog mit der Belegschaft abgeschafft.
Dadurch wurden Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben spürbar eingeschränkt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht nur sehr eingeschränkt vorhanden. Eine klare Förderung, strukturierte Entwicklungsperspektiven oder nachvollziehbare Aufstiegschancen konnte ich nicht erkennen.
Führungspositionen wurden aus meiner Wahrnehmung häufiger extern besetzt oder nicht ausreichend transparent vergeben. Eine nachvollziehbare und leistungsbasierte Karriereentwicklung war für mich nicht ersichtlich.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt habe ich als fair empfunden, und auch die Gehaltsentwicklung war bis vor etwa zwei Jahren positiv. Seitdem fehlt aus meiner Sicht jedoch eine klare, nachvollziehbare Richtung.

Gehaltsentscheidungen wirken zunehmend von subjektiven Einschätzungen der Geschäftsführung abhängig. Ein transparentes und wirklich leistungsgerechtes Vergütungssystem ist für mich nicht erkennbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Engagement im Bereich Umwelt und Soziales war aus meiner Sicht früher deutlich stärker wahrnehmbar. Positiv hervorheben möchte ich jedoch ausdrücklich das soziale Engagement der Gesellschafter, welches ich in vielen Projekten als vorbildlich und sehr lobenswert empfunden habe.

Diese Form von Empathie, Verantwortungsbewusstsein und sozialem Handeln würde ich mir auch im Umgang mit der Belegschaft wieder stärker wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist trotz der aktuell schwierigen Arbeitsumstände insgesamt weiterhin vorhanden. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, was ich positiv hervorheben möchte.

Gleichzeitig war das kollegiale Miteinander in der Vergangenheit aus meiner Sicht spürbar besser. Die angespannte Gesamtsituation bleibt auch hier nicht ohne Auswirkungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren beziehungsweise langjährigen Kolleginnen und Kollegen wirkte auf mich eher kritisch. Ich habe mehrere Abgänge von Mitarbeitenden miterlebt, die dem Unternehmen über lange Zeit verbunden waren.
Auch wenn ich zu Neueinstellungen oder zum Umgang mit neueren älteren Mitarbeitenden keine fundierte Aussage treffen kann, entstand bei mir insgesamt nicht der Eindruck, dass Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit ausreichend wertgeschätzt wurden.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht stark verbesserungsbedürftig. Entscheidungen wurden trotz vorbereiteter Entscheidungsvorlagen teilweise erst sehr spät oder gar nicht getroffen, wodurch wichtige Themen liegen blieben.
In vier Jahren gab es mehrere Vorgesetztenwechsel, von denen ich nur einen Teil positiv erlebt habe. Einige Wechsel brachten aus meiner Sicht mehr Unruhe und Unsicherheit als tatsächlichen Nutzen.
Kritisch empfand ich zudem die fehlende Nachvollziehbarkeit mancher Prioritäten. Während bei internen Themen wie Gehaltsanpassungen, Nachbesetzungen oder fachlichen Verbesserungen häufig auf fehlende Ressourcen verwiesen wurde, waren bestimmte externe Beratungs- und Führungsentscheidungen für mich schwer nachvollziehbar.
Fachliche Vorschläge zur Einsparung von Service-, Lizenz- und Betriebskosten sowie aufgezeigte technische Schwachstellen wurden aus meiner Wahrnehmung nicht ausreichend aufgegriffen.
Insgesamt habe ich eine klare, verlässliche und langfristig ausgerichtete Führung häufig vermisst.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplatzausstattung war insgesamt gut und modern. Höhenverstellbare Tische, mehrere Monitore sowie leistungsfähige mobile Geräte wurden bereitgestellt. Unter technischen und ergonomischen Gesichtspunkten wären hier durchaus vier Sterne angemessen.

Einschränkend wirken jedoch der aktuell starke Unmut, die allgemeine Unruhe und die spürbare Unsicherheit im Unternehmen. Zusätzlich wurden Vakanzen aus meiner Wahrnehmung nicht ausreichend nachbesetzt, wodurch Verantwortungsbereiche auf verbleibende Mitarbeitende verteilt wurden.

Kommunikation

Die Kommunikation ist leider stark verbesserungsbedürftig. Das Intranet ist als Informationsplattform grundsätzlich sinnvoll, verfehlt teilweise durch die stark moderierten Beiträge aber seinen Zweck. Kommunikation findet überwiegend hierarchisch von oben nach unten statt

Der Austausch mit bestimmten Entscheidungsebenen war aus meiner Sicht kaum möglich, wodurch wichtige Rückmeldungen aus dem Arbeitsalltag nicht immer ausreichend Gehör gefunden haben.

Gleichberechtigung

Zum Thema Gleichberechtigung kann ich leider nur zwei Sterne vergeben. Aus meiner Sicht wurde diesem Bereich nicht ausreichend Bedeutung beigemessen, und es fehlt an einem erkennbar fairen und konsequent gelebtem Umgang auf Augenhöhe. Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und haben mir fachlich viel Freude bereitet. Zu Beginn fehlten jedoch eine strukturierte Übergabe und ausreichende Hilfestellung in den von mir betreuten Bereichen. Dadurch musste ich mich intensiv selbst einarbeiten, konnte mir auf diesem Weg aber auch ein stabiles fachliches Grundverständnis aufbauen.

Einschränkend war, dass notwendige Themen aufgrund ausstehender Entscheidungen seitens der Führungsebene nicht immer umgesetzt werden konnten. Dadurch blieb das Potenzial der Aufgaben aus meiner Sicht teilweise hinter den Möglichkeiten zurück.

Mit dem Letzten Vorgesetzten Wechsel war das Chaos dann auch perfekt und es Herrscht "Stillstand"

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Schade Marmelade

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co.KG in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Azubis, die bleiben wollen ordentlich Vergütung und nicht zu einem Hungerlohn übernehmen. Transparentere Kommunikation mit den Arbeitnehmern.

Arbeitsatmosphäre

Gruppenübergreifend war die Atmosphäre eine Katastrophe. Am Standort direkt war die Atmosphäre familiär und wertschätzend - zumindest in der Abteilung.

Image

… würde sagen, dass es mittlerweile eher schlecht als recht ist.

Work-Life-Balance

Seit Beginn 2026 eher schwierig bis wenig gegeben.

Gehalt/Benefits

Gehalt über Jahre gleichbleibend, obwohl Transparenz und Anpassungen stattfinden sollten.

Kollegenzusammenhalt

In unserem Team fabelhaft! Jahrelanges zusammen arbeiten, aushelfen, unter die Arme greifen, unterstützen, offenes und ehrliches Miteinander.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzte als TeamleiterIn hat ihre Aufgaben wunderbar erfüllt. War für alle KollegInnen im Team da, hatte ein offenes Ohr. War dennoch ehrlich und direkt!

Kommunikation

Auch hier - Abteilungsintern super, gruppenübergreifend schlecht!


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so differenziert zu schildern.
Es freut uns sehr, dass Sie insbesondere den starken Zusammenhalt im Team sowie das direkte Führungsverhalten positiv hervorheben – genau dieses Miteinander ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur.
Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise zu Kommunikation, Vergütung und Work-Life-Balance sehr ernst. Wir befinden uns aktuell in einer intensiven Neuausrichtung, in der wir Strukturen und Prozesse gezielt weiterentwickeln und dabei auch den Dialog sowie die Transparenz im Unternehmen stärken möchten.
Uns ist bewusst, dass Veränderungen herausfordernd sein können. Umso wichtiger ist es uns, diesen Weg gemeinsam zu gestalten und Perspektiven kontinuierlich zu verbessern. Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Feedback dazu beitragen.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.