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31 von 111 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 32%
Score-Details

31 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

durchschnittlicher Arbeitgeber bei dem sich was ändern muss

3,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter und der Zusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Chefetage mit den Entscheidungen

Verbesserungsvorschläge

Stop für Gehaltserhöhung aufheben. Gute Arbeit belohnen. 2 Tage Homeoffice pro Woche wieder einführen

Arbeitsatmosphäre

Also das Betriebsklima ist sehr bescheiden. Von der Führungsetage werden unerprobte Sachen beschlossen, die auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden müssen. Hierbei ist die Überlastung der Mitarbeiter, aufgrund von zu wenig Personal egal.

Image

Von außen haben wir ein gutes Image, jedoch brodelt es intern ordentlich.

Work-Life-Balance

Im Jahr 2025 konnte man noch 2 Tage Homeoffice machen. Ab 2026 wurde Homeoffice komplett ausgesetzt ( bis Juli). Nun wurde aufgrund von Protesten von Mitarbeitern beschlossen, Homeoffice für einen Tag in der Woche zu gewähren. Meiner Meinung nach zu wenig.

Karriere/Weiterbildung

Um Weiterbildungen muss man sich privat kümmern. Vom Arbeitgeber kommt kein Zuschuss oder dergleichen.

Gehalt/Benefits

Leider gibt es aktuell nicht das Budget für Gehaltserhöhung, auch nicht bei wirklich guten Mitarbeitern. Meiner Meinung nach sehr schade, da so etwas nicht Pauschalisiert werden sollte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Reduzierung von Homeoffice trägt für mich nicht besonders zur Reduzierung von Abgasen auf dem Weg zur Arbeit bei

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen halten in der Firma wirklich zusammen, egal was drum herum beschlossen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

gut

Vorgesetztenverhalten

Abhängig von der Abteilung

Arbeitsbedingungen

Von der Arbeitsumgebung her, kann man sich nicht beschweren. Ist halt ein normales Büro

Kommunikation

Es ist hier immer abhängig vom Vorgesetzten, bei mir war die Kommunikation aufgrund eines Fähigen Chefs sehr gut.

Gleichberechtigung

finde ich ganz ok

Interessante Aufgaben

Dur Aufgaben sind meistens wiederkehrend, jedoch gibt es ab und zu mal was neues.

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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre offene Rückmeldung.
Wir nehmen Ihre Einschätzung zum Anlass, weiterhin an den Themen zu arbeiten, die unsere Mitarbeitenden bewegen. Die PRODINGER Gruppe befindet sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess, bei dem wir Bewährtes erhalten und gleichzeitig neue Wege gehen.
Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das von Wertschätzung, Zusammenarbeit und Entwicklungsmöglichkeiten geprägt ist. Dabei sind alle eingeladen, Veränderungen aktiv mitzugestalten und ihre Perspektiven einzubringen.
Vielen Dank für Ihr Feedback und alles Gute für Ihren weiteren Weg.

Veränderung braucht Zeit aber der Weg stimmt

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Prodinger Organisation GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv empfinde ich, dass auf Herausforderungen reagiert wird und Veränderungen nicht einfach ausgesessen werden. Als deutlich wurde, dass Handlungsbedarf besteht, wurden Maßnahmen eingeleitet und Prozesse angestoßen. Natürlich lässt sich nicht jede Entscheidung für alle gleichermaßen positiv gestalten, dennoch habe ich den Eindruck, dass Feedback aufgenommen wird und Entwicklungen nicht stillstehen.

Für mich ist entscheidend, dass man Fortschritte erkennt. Ich habe das Gefühl, dass sich Dinge Schritt für Schritt verbessern und dass auf Erfahrungen sowie Rückmeldungen eingegangen wird. Genau diese Bereitschaft zur Weiterentwicklung macht für mich den Unterschied.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einen einzelnen konkreten Punkt kann ich hier nicht nennen. Wie jedes Unternehmen befinden wir uns aktuell in einem Veränderungsprozess, wodurch nicht immer alles reibungslos läuft.

Die Herausforderungen, die ich wahrnehme, habe ich bereits in den jeweiligen Kategorien beschrieben. Für mich überwiegt jedoch der Eindruck, dass an diesen Themen aktiv gearbeitet wird und Veränderungen nicht nur angekündigt, sondern Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe das Unternehmen bereits vor einiger Zeit bewertet. Damals ist meine Bewertung deutlich kritischer ausgefallen. Heute sehe ich viele Entwicklungen positiver und habe den Eindruck, dass bereits einiges angestoßen wurde. Das zeigt mir, dass Veränderungen Zeit brauchen und sich Schritt für Schritt bemerkbar machen.

Mein Verbesserungsvorschlag ist daher gar kein einzelner Punkt, sondern vielmehr: den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Transparente Kommunikation, das weitere Etablieren der neuen Strukturen und das Mitnehmen der Mitarbeitenden werden aus meiner Sicht entscheidend dafür sein, den positiven Wandel nachhaltig zu gestalten.

Gleichzeitig glaube ich, dass Veränderung nicht nur von der Unternehmensseite abhängt. Auch als Mitarbeitende sollte man bereit sein, Veränderungen offen zu begegnen, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu überlegen, welchen Beitrag man selbst leisten kann. Mir persönlich hat genau diese Haltung geholfen, die Entwicklungen differenziert zu betrachten und die Chancen zu erkennen, die sich daraus ergeben haben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell durch den laufenden Veränderungsprozess geprägt. Dadurch sind viele Themen in Bewegung und manche Situationen sind zeitweise angespannt.

Gleichzeitig nehme ich wahr, dass das Unternehmen aktiv daran arbeitet, neue Strukturen zu schaffen und sich weiterzuentwickeln.

Trotz der Veränderungen arbeite ich gerne hier und habe die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Für mich überwiegt deshalb der positive Eindruck, und ich bin überzeugt, dass sich die Arbeitsatmosphäre mit zunehmender Etablierung der neuen Strukturen weiter positiv entwickeln wird.

Image

Ich nehme die Außenwirkung des Unternehmens als authentisch wahr. Besonders gefällt mir, dass nicht ausschließlich klassische Unternehmenskommunikation im Vordergrund steht, sondern echte Einblicke in Projekte und den Arbeitsalltag. Mitarbeitende, die ihre Arbeit und Erfolge teilen möchten, werden sichtbar gemacht und geben aus ihrer eigenen Perspektive Einblicke in ihren Berufsalltag. Genau das macht den Auftritt für mich glaubwürdig.

Natürlich zeigt ein Unternehmen nach außen vor allem die positiven Entwicklungen und Erfolge, das halte ich für selbstverständlich. Gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, dass dadurch ein unrealistisches Bild entsteht. Die Inhalte, die ich nach außen sehe, decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen im Unternehmen.

Herausforderungen werden intern durchaus thematisiert und gemeinsam angegangen, während nach außen vor allem die Fortschritte und Erfolge sichtbar gemacht werden. Für mich ist das ein authentischer und nachvollziehbarer Umgang mit der eigenen Außendarstellung.

Work-Life-Balance

Ich persönlich empfinde meine Work-Life-Balance als sehr gut. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten helfen mir dabei, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren.

Positiv finde ich außerdem, dass auf das Feedback der Mitarbeitenden eingegangen wurde. Nachdem das Homeoffice zwischenzeitlich ausgesetzt war, wurde eine neue Regelung eingeführt.

Hilfreich wäre gewesen, solche Entscheidungen, früher einzuordnen und die Hintergründe besser zu erklären. Das hätte aus meiner Sicht einige Unsicherheiten vermieden und den Mitarbeitenden mehr Orientierung gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Wer Engagement zeigt, Eigeninitiative mitbringt und Verantwortung übernehmen möchte, hat aus meiner Sicht gute Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich habe den Eindruck, dass Einsatz gesehen und neue Aufgaben sowie Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend übertragen werden.

Bei der Weiterbildung wünsche ich mir, dass das Unternehmen künftig noch aktiver auf die Mitarbeitenden zugeht und Fortbildungsangebote stärker fördert oder gezielt empfiehlt. Da sich das Unternehmen aktuell in einem Veränderungsprozess befindet, kann ich mir vorstellen, dass dieses Thema derzeit nicht die höchste Priorität hat. Zukünftig wäre es schön, dass die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden wieder stärker in den Fokus rückt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfinde ich insgesamt als fair und branchenüblich. Gleichzeitig sehe ich hier durchaus noch Entwicklungspotenzial, insbesondere wenn Verantwortung und Aufgabenbereiche wachsen.

Eine stärkere Orientierung der Gehaltsentwicklung an der persönlichen Weiterentwicklung und den übernommenen Verantwortlichkeiten würde das Gesamtbild aus meiner Sicht sinnvoll ergänzen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt hängt meiner Erfahrung nach stark vom jeweiligen Team ab. Ich habe viele hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, gleichzeitig merkt man aber auch, dass die Veränderungen im Unternehmen unterschiedliche Reaktionen auslösen. Dadurch entstehen teilweise verschiedene Sichtweisen oder Lager. Wer Veränderungen aktiv mitgestalten möchte, muss manchmal seinen eigenen Weg gehen.

Ich wünsche mir, dass sich mit der Zeit wieder ein stärkeres Wir-Gefühl entwickelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ich selbst überwiegend positive Erfahrungen im Miteinander gemacht habe, konnte ich keine Unterschiede im Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen beobachten.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Führungskraft habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ich kann offen meine Meinung äußern, Kritik ansprechen oder andere Sichtweisen einbringen, ohne das Gefühl zu haben, dass dies negativ ausgelegt wird. Dass am Ende nicht jede meiner Ideen umgesetzt wird, gehört für mich selbstverständlich dazu, entscheidend ist, dass man gehört wird.

Besonders schätze ich die offene Erreichbarkeit, den respektvollen Umgang und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Engagement und gute Arbeit werden wahrgenommen und wertgeschätzt. Das motiviert mich, Verantwortung zu übernehmen und mich aktiv einzubringen.

Arbeitsbedingungen

Mit den Arbeitsbedingungen bin ich insgesamt sehr zufrieden. Alles, was ich für meine tägliche Arbeit benötige, ist vorhanden und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten.

Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der technischen Ausstattung sowie der Gestaltung der Büroräume. Modernere Geräte und eine etwas freundlichere Arbeitsumgebung würden den Arbeitsalltag aus meiner Sicht zusätzlich aufwerten. Insgesamt empfinde ich die Arbeitsbedingungen jedoch als gut.

Kommunikation

Aus meiner Sicht hat sich die interne Kommunikation in den letzten Monaten deutlich verbessert. Formate wie der Klartext helfen dabei, Hintergründe besser zu verstehen und Veränderungen einzuordnen.
Durch die aktuelle Umstrukturierung werden viele Entscheidungen zunächst zentral getroffen und kommuniziert. Dass dadurch manche Informationen etwas später ankommen, finde ich grundsätzlich nachvollziehbar.

Ich glaube, noch besser würde es funktionieren, wenn Veränderungen innerhalb einzelner Bereiche früher angekündigt würden und man die Mitarbeitenden regelmäßig über den aktuellen Stand informiert. Das schafft Orientierung und nimmt unnötige Unsicherheiten.

Gleichzeitig gehört für mich auch dazu, Gerüchte und Flurfunk nicht mit offiziellen Informationen gleichzusetzen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass sich die Kommunikation Schritt für Schritt verbessert.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich empfinde ich den Umgang miteinander als respektvoll und fair. Leistung, Engagement und Fachlichkeit stehen für mich im Vordergrund.

Vereinzelt hatte ich zu Beginn den Eindruck, dass ich mich als Frau zunächst etwas stärker beweisen musste. Mit der Zeit hat sich das durch die Zusammenarbeit jedoch gelegt. Deshalb würde ich dies eher als anfängliche Zurückhaltung denn als grundsätzliches Problem beschreiben.

Insgesamt habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht, die mich an einer fairen Behandlung zweifeln lassen.

Interessante Aufgaben

Für mich ist das einer der größten Pluspunkte. Durch die Umstrukturierung haben sich neue Aufgabenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten ergeben. Ich konnte an spannenden und zukunftsorientierten Projekten mitarbeiten und mich fachlich in neue Themen einarbeiten.

Besonders schätze ich, dass Eigeninitiative gefördert wird und man die Möglichkeit hat, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Herausforderungen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre erneute und ausführliche Bewertung.
Es freut uns besonders, dass Sie Entwicklungen wahrnehmen, die Sie heute positiver bewerten als noch vor einiger Zeit. Genau das bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Veränderung ist ein Prozess, der Zeit, Offenheit und die Bereitschaft aller Beteiligten erfordert.
Umso wichtiger ist Ihr Hinweis auf transparente Kommunikation, die Weiterentwicklung unserer Strukturen und die aktive Einbindung unserer Mitarbeitenden. Wir sind überzeugt, dass nachhaltiger Wandel nur gemeinsam gelingen kann und laden deshalb alle ein, diesen Weg mitzugestalten.
Vielen Dank für Ihr Feedback, Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen in die weitere Entwicklung von PRODINGER.

Ein Unternehmen im Wandel, bei dem die Menschen auf der Strecke bleiben

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Prodinger KG in Herbolzheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv sind vor allem die noch vorhandenen engagierten und erfahrenen Kollegen. In einigen Teams funktioniert die Zusammenarbeit weiterhin gut und auch einzelne Führungskräfte bemühen sich, ihre Bereiche trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zusammenzuhalten.

Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über ein breites Angebot, langjährige Kundenbeziehungen und viel Erfahrung im Markt. Allerdings ist durch die zahlreichen Abgänge bereits viel Wissen verloren gegangen. Das vorhandene Potenzial wird aus meiner Sicht derzeit nicht ausreichend erhalten und genutzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ ist die zunehmend von Angst und Kontrolle geprägte Führungskultur. Beschäftigten wird wiederholt vermittelt, wie schwierig der Arbeitsmarkt sei und dass sie froh sein könnten, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. In Verbindung mit den zahlreichen Kündigungen entsteht dadurch erhebliche Unsicherheit.

Gleichzeitig werden Leistungen immer stärker erfasst und miteinander verglichen. Zuletzt wurden beispielsweise Bearbeitungszahlen einzelner, anonymisierter Mitarbeiter präsentiert, ohne die Art oder den Aufwand der jeweiligen Vorgänge ausreichend zu berücksichtigen. Solche Darstellungen erzeugen Druck, bieten jedoch kaum eine faire Grundlage zur Beurteilung der tatsächlichen Leistung.

Viele Beschäftigte haben inzwischen Angst, Fehler zu machen oder als Nächste ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Kontrolle und Einschüchterung treten zunehmend an die Stelle von Vertrauen und konstruktiver Führung. Wenn Mitarbeiter regelmäßig mit Unwohlsein oder Bauchschmerzen zur Arbeit gehen, zeigt das deutlich, wie belastend die Situation geworden ist. Diese Entwicklung ist für mich einer der schwerwiegendsten Kritikpunkte am Arbeitgeber.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte sich wieder stärker auf seine Beschäftigten besinnen. Viele haben über Jahre hinweg mit Fachwissen, Engagement und hoher Einsatzbereitschaft zum Erfolg beigetragen. Veränderungen sollten deshalb gemeinsam mit der Belegschaft gestaltet werden, statt durch kurzfristigen Aktionismus immer neue Maßnahmen einzuleiten.

Häufig werden umfangreiche Konzepte und große Veränderungen angekündigt, ohne sie anschließend konsequent mit Leben zu füllen. Termine werden immer wieder verschoben, Vorhaben mehrfach verändert oder letztlich gar nicht vollständig umgesetzt. Dadurch entstehen Unruhe, zusätzlicher Aufwand und zunehmend Zweifel daran, ob angekündigte Maßnahmen tatsächlich Bestand haben.

Wenn etwas gut läuft, sollte außerdem die Leistung der beteiligten Mitarbeiter sichtbar anerkannt werden. Gerade ein Handelsunternehmen lebt vom Wissen, der Erfahrung und den Beziehungen seiner Beschäftigten. Wer dauerhaft Leistung, Loyalität und Verantwortung erwartet, muss im Gegenzug auch Wertschätzung, faire Bedingungen und verlässliche Perspektiven bieten. Ein gutes Arbeitsverhältnis funktioniert nur gegenseitig und nicht ausschließlich in eine Richtung.

Arbeitsatmosphäre

Von einem Wechsel zu diesem Unternehmen kann ich derzeit nur abraten.

Die Arbeitsatmosphäre hat sich über Jahre hinweg deutlich verschlechtert. Was früher von Zusammenhalt und einem angenehmen Miteinander geprägt war, wurde zunehmend verspielt. Freude an der Arbeit ist kaum noch vorhanden. Stattdessen dominieren Unsicherheit, Misstrauen und das Gefühl, lediglich eine austauschbare Nummer zu sein.

Als Begründung wird regelmäßig auf die aktuelle Umstrukturierung verwiesen. Das greift aus meiner Sicht zu kurz. Veränderungen gab es in der langen Unternehmensgeschichte immer wieder. Das eigentliche Problem liegt im Umgang mit den Beschäftigten. Persönliche Situationen, langjährige Leistungen und individuelle Schicksale scheinen kaum noch eine Rolle zu spielen. Im Vordergrund stehen Kennzahlen und die Straffung des Unternehmens.

Die hohe Zahl an Kündigungen, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen und teils anschließend neu besetzte Aufgaben sprechen eine klare Sprache. Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte sich daher sehr genau überlegen, ob er in einem solchen Umfeld arbeiten möchte.

Image

Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Auch im Kontakt mit Kunden und Lieferanten entsteht zunehmend der Eindruck, dass Anspruch und Realität auseinanderliegen. Besonders der öffentliche Auftritt in sozialen Netzwerken wirkt häufig sehr selbstbewusst, während intern und im Tagesgeschäft gleichzeitig viele grundlegende Probleme bestehen.

Die zahlreichen personellen Veränderungen und Kündigungen bleiben auch außerhalb des Unternehmens nicht unbemerkt. Kunden, Lieferanten, ehemalige Beschäftigte und deren Umfeld bekommen diese Entwicklungen mit. Entsprechend wird inzwischen deutlich kritischer über das Unternehmen gesprochen als noch vor einigen Jahren.

Vor diesem Hintergrund wirken große Werbeaussagen und Slogans wie „Deutschland wird Prodingerland“ überzogen und wenig glaubwürdig. Ein positives Image entsteht nicht durch Eigenlob, sondern durch verlässliche Leistungen und einen guten Umgang mit Kunden, Partnern und Beschäftigten. Genau daran fehlt es derzeit.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Mobiles Arbeiten wurde zunächst vollständig abgeschafft und erst nach zunehmender Kritik wieder sehr eingeschränkt ermöglicht. Der mobile Arbeitstag kann nur zwischen Dienstag und Donnerstag genutzt werden. Von echter Flexibilität oder Vertrauen in die Beschäftigten kann daher kaum gesprochen werden.

Gleitzeit ist grundsätzlich vorhanden, wird jedoch durch personelle Vorgaben und notwendige Anwesenheitszeiten teilweise eingeschränkt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass besonders lange Arbeitszeiten als Zeichen von Leistung und Engagement gelten. Dabei wird aus meiner Sicht übersehen, dass Anwesenheit nicht automatisch mit guter Arbeit gleichzusetzen ist.

In besonders belastenden Phasen wurden zudem zusätzliche Arbeitszeiten bis hin zu Samstagsarbeit diskutiert, ohne dass entsprechende Zugeständnisse oder Vorteile für die Beschäftigten erkennbar waren. Positiv bleibt lediglich, dass für viele Angestellte nach dem regulären Feierabend tatsächlich Schluss ist.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Wer sich fachlich weiterentwickeln möchte, muss dies in der Regel selbst aktiv anstoßen. Vereinzelt finden kleinere Schulungen statt, ein erkennbares oder strukturiertes Weiterbildungskonzept gibt es jedoch nicht.

Auch interne Aufstiegsmöglichkeiten wirken derzeit so begrenzt wie selten zuvor. Mehrere neu zu besetzende Führungspositionen wurden extern vergeben, anstatt vorhandene Beschäftigte gezielt weiterzuentwickeln oder sichtbar in die Auswahl einzubeziehen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass interne Erfahrung und langjährige Leistung bei der Karriereplanung nur eine geringe Rolle spielen.

Für Beschäftigte ist kaum nachvollziehbar, welche Entwicklungsmöglichkeiten überhaupt bestehen und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits haben sich in den vergangenen Jahren aus unserer Sicht deutlich verschlechtert. Seit längerer Zeit gab es keine nennenswerten Gehaltsanpassungen, obwohl die Lebenshaltungskosten spürbar gestiegen sind.

Durch die starke Einschränkung des mobilen Arbeitens müssen viele von uns wieder deutlich häufiger zum Arbeitsplatz fahren. Dadurch steigen unsere persönlichen Fahrtkosten und vom unveränderten Gehalt bleibt faktisch weniger übrig. Zusätzlich wurden im Vertrieb bestehende Provisionsvereinbarungen gekürzt oder verschlechtert.

Zuletzt wurde zwar angekündigt, dass vereinzelt Gehaltsanpassungen möglich seien. Eine verlässliche und nachvollziehbare Entwicklung ist daraus jedoch nicht erkennbar. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass beim Personal vor allem gespart wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein besonderes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Nachhaltigkeit wird zwar thematisiert, wirkt jedoch überwiegend durch gesetzliche Vorgaben und Marktanforderungen getrieben. Einzelne soziale Aktionen gibt es gelegentlich, ein klarer und dauerhaft sichtbarer Schwerpunkt ist daraus aber nicht erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt noch solide und gehört zu den wenigen Bereichen, die sich im Mittelfeld bewegen. Besonders unter langjährigen Kollegen bestehen weiterhin gute Beziehungen, gegenseitige Unterstützung und ein offener Austausch.

Allerdings hinterlassen die zahlreichen Abgänge zunehmend Spuren. Durch die hohe personelle Fluktuation gehen gewachsene Strukturen verloren, Teams verändern sich ständig und viele Beschäftigte kennen sich untereinander kaum noch. Neue Kollegen sind dabei keineswegs das Problem. Entscheidend ist vielmehr, dass Vertrauen und Zusammenhalt Zeit brauchen, um sich zu entwickeln.

Die verbliebenen guten Beziehungen innerhalb der Belegschaft bestehen vor allem aufgrund des persönlichen Engagements der Mitarbeiter. Die anhaltenden personellen Veränderungen machen es jedoch zunehmend schwieriger, diesen Zusammenhalt dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark vom jeweiligen Bereich und der einzelnen Person abhängig. In den vergangenen Monaten wechselten Führungskräfte mehrfach, Stellen wurden neu besetzt oder Verantwortlichkeiten kurzfristig verschoben. Für Beschäftigte bedeutet das wenig Kontinuität und immer wieder neue Ansprechpartner.

Es gibt durchaus engagierte und faire Vorgesetzte, ebenso aber auch Führungskräfte, bei denen Kommunikation, Wertschätzung und Unterstützung deutlich zu kurz kommen. Insgesamt prägt jedoch die oberste Führungsebene die Unternehmenskultur. Dort entsteht zunehmend der Eindruck, dass wirtschaftliche Kennzahlen und die Straffung des Unternehmens wichtiger sind als die Menschen, die täglich darin arbeiten.

Kritisch wirkt außerdem, dass externe Berater und neue Führungskräfte teilweise aus bereits bestehenden persönlichen oder beruflichen Netzwerken stammen. Gerade weil ähnliche Strukturen in der Vergangenheit kritisiert wurden, hinterlässt das einen widersprüchlichen Eindruck.

Trotz einzelner positiver Ausnahmen ist das Vorgesetztenverhalten insgesamt wenig vertrauensbildend und aus meiner Sicht nur einen von fünf Sternen wert.

Arbeitsbedingungen

Die räumlichen Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Die Büros sind zweckmäßig und bieten grundsätzlich ein vernünftiges Arbeitsumfeld.

Problematischer sind die organisatorischen Bedingungen. Kontrolle und Leistungserfassung haben deutlich zugenommen und gehen aus meiner Sicht teilweise über ein angemessenes Maß hinaus. Eine gewisse Nachvollziehbarkeit von Arbeitsergebnissen ist selbstverständlich notwendig, sollte jedoch nicht zu einem Klima permanenter Überwachung führen.

Zusätzlich machen sich die sinkende Motivation und die hohe Belastung in vielen Bereichen bemerkbar. Auch interne Unterstützungsleistungen funktionieren dadurch teilweise langsamer oder weniger zuverlässig, sodass notwendige Informationen, technische Hilfe oder Arbeitsmittel nicht immer zeitnah zur Verfügung stehen. Insgesamt daher eher durchwachsene Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist insgesamt äußerst mangelhaft. In den vergangenen Monaten gab es zwar erste Verbesserungen. Mit Formaten wie dem „Klartext“ versucht das Unternehmen, regelmäßiger zu informieren. Häufig werden jedoch nur ausgewählte Teile eines Sachverhalts dargestellt. Wichtige Informationen werden verspätet bekannt oder erreichen die Belegschaft zuerst über den Flurfunk.

Ein Grund liegt aus meiner Sicht in der veränderten Führungsstruktur. Führungsaufgaben wurden auf weniger Personen verteilt, Zuständigkeiten sind teilweise unklar und einzelne Führungskräfte mit zusätzlichen Themen überlastet. Eine verlässliche und einheitliche Kommunikation ist so kaum möglich.

Auf oberster Ebene fehlt häufig der Bezug zum operativen Tagesgeschäft. Entscheidungen wirken stark kennzahlengetrieben, während tatsächliche Abläufe und Probleme nur unzureichend wahrgenommen werden. Untere Führungskräfte versuchen zwar, Informationen weiterzugeben, werden aber selbst oft spät oder unvollständig eingebunden. Aktionen und Veranstaltungen können dieses grundlegende Problem nicht ausgleichen. Es fehlt weiterhin an frühzeitiger, vollständiger und ehrlicher Kommunikation.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung ist im Arbeitsalltag nur schwer umfassend zu beurteilen. Auffällig ist jedoch, dass Frauen in Führungspositionen nur sehr selten vertreten sind. Eine ausgewogene Besetzung der verschiedenen Ebenen ist daher kaum erkennbar.

Ob daraus grundsätzlich auf Benachteiligungen geschlossen werden kann, lässt sich nicht abschließend bewerten. Sichtbare Vielfalt und weibliche Repräsentation in verantwortlichen Positionen könnten jedoch deutlich stärker ausgeprägt sein.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Abteilung und Position. Durch die Größe des Unternehmens und das breite Angebot gibt es unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und grundsätzlich auch abwechslungsreiche Aufgaben.

Wie interessant die tägliche Arbeit tatsächlich ist, hängt stark vom jeweiligen Arbeitsplatz und den persönlichen Erwartungen ab. Insgesamt weder besonders positiv noch besonders negativ


Umgang mit älteren Kollegen

5Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Schilderung Ihrer Wahrnehmung.
PRODINGER befindet sich aktuell in einem umfassenden Veränderungsprozess. Dabei ist uns bewusst, dass Entwicklungen und Entscheidungen unterschiedlich erlebt und bewertet werden. Gerade deshalb sind Rückmeldungen für uns wichtig, um verschiedene Perspektiven zu verstehen und Impulse für die weitere Entwicklung mitzunehmen.
Unser Anspruch ist es, die Zukunft des Unternehmens nachhaltig zu gestalten und dabei eine Unternehmenskultur zu fördern, die von Dialog, Wertschätzung und Zusammenarbeit geprägt ist. Veränderung ist nicht immer einfach, sie bietet aber auch die Chance, Prozesse, Strukturen und das Miteinander weiterzuentwickeln.
Wir sind überzeugt, dass dieser Weg vor allem durch die Menschen im Unternehmen geprägt wird und laden unsere Mitarbeitenden weiterhin ein, sich aktiv mit ihren Erfahrungen, Ideen und Anregungen einzubringen.
Vielen Dank, dass Sie Ihre Sichtweise mit uns geteilt haben.

Mehrfachbewertung

Ich kann mich den negativen Bewertungen nicht anschließen.

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei prodinger in Coburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Motivation und die einfach machen Einstellung, die wirklich eine steile Lernkurve und Freiheiten ermöglicht, sodass jeder die Chance hat sich selbst wirklich einzubringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das, was ich schlecht finde, kann ich offen ansprechen. So wurde bisher in den ganzen zwei Fällen eine gute Lösung gefunden, die alle glücklich macht.

Verbesserungsvorschläge

Einfach weiter dranbleiben und weiterhin klar kommunizieren und offen für Fragen sein.

Arbeitsatmosphäre

Kann ich als produktiv und direkt bezeichnen. Man weiß immer was zu tun ist, hat klare Ziele und kann seine Fachkompetenz gewinnbringend frei nutzen. Natürlich kann ich schlecht in andere Bereiche oder Standorte schauen, aber in meinem Umfeld ist die Atmosphäre mehr als nur gut.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice Möglichkeiten und entspanntes Gleitzeitsystem. Ich persönlich habe eine gute WLB und die Grenzen in Urlaub oder Freizeit werden strikt gewahrt.

Karriere/Weiterbildung

Hat man wirklich Lust sich weiterzubilden und benötigt man das, um seinen Mehrwert auszubauen, dann kann man das einfach ansprechen und meiner Erfahrung nach wird sich darum dann auch gekümmert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt eher im unteren Durchschnittsbereich, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Auch hier gibt es seit Jahresanfang immer mal wieder Wertschätzende Benefits. Eine sich etablierende Leistungskultur ist deutlich spürbar und die passenden Benefits dazu auch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt hier viele Ansätze.

Kollegenzusammenhalt

Durch die Veränderungen ist aktuell auch innerhalb der Abteilungen viel los, deshalb ist die Lage gerade etwas durchwachsen und in den verschiedenen Bereichen unterschiedlich. Aber in meinem direkten Umfeld nehme ich bis auf die neue Zielrichtung sowas nicht wahr.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier ist mir weder etwas ausdrücklich positives, noch etwas negatives begegnet.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten, mit denen ich zu tun habe, sind sehr empathisch, menschlich, lösungsorientiert, offen, ehrlich und geben 110 %. Sie verbreiten gute Stimmung und versuchen ihr möglichstes, um trotz den ganzen Veränderungen aktuell nah am Team zu sein.

Arbeitsbedingungen

Alles entspricht den Standards, Büros sind aufgeteilt und klassische Großraumbüros gibt es auch nicht wirklich. Hier und da könnte das Gebäude etwas aufgehübscht werden, aber ich habe auch schon an Veränderungen gemerkt, dass hier aktiv daran gearbeitet wird.

Kommunikation

Seit diesem Jahr werden verschiedenste Formate für eine klare und transparente Kommunikation getestet. Den Klartext, eine Betriebsversammlung, bei dem es danach auch noch ein nettes Beisammensein bei gutem Essen gibt, ist sehr umfassend, ehrlich und offen. Bietet Platz für Fragen und geht auf Wünsche der Kollegen direkt ein. Auch LinkedIn wird zusätzlich für die Kommunikation unter Kollegen genutzt sowie das Intranet. Ich fühle mich immer komplett abgeholt.

Gleichberechtigung

Es gibt noch sehr wenige Frauen in Führungspositionen und allgemein mehr Männer als Frauen in den meisten Bereichen. Doch ich weiß, dass es durchaus bekannt ist und dass aktiv überlegt und gehandelt wird, sodass die Verpackungsbranche und das Unternehmen das Wissen und die Kompetenz vielfältiger gestalten kann.

Interessante Aufgaben

Auf die Fachkompetenz des Einzelnen wird vertraut. Micromanagement erlebe ich nicht. Ich habe meine Ziele und ich kann meine Wissen frei einsetzen und eigenverantwortlich handeln, um diese zu erreichen. Deshalb wähle ich mir die Aufgaben in gewissem Rahmen selbst.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihre ausführliche und sehr positive Bewertung sowie die differenzierten Einblicke in Ihren Arbeitsalltag bei PRODINGER.
Es freut uns besonders, dass Sie die „Einfach machen“-Mentalität, die damit verbundenen Freiräume sowie Ihre persönliche Lernkurve so positiv hervorheben. Genau dieses Vertrauen in die Kompetenz unserer Mitarbeitenden und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, sind für uns wesentliche Bestandteile unserer aktuellen Weiterentwicklung.
Ebenso schätzen wir Ihr Feedback zu unserer Kommunikation sehr. Dass Sie sich durch neue Formate wie den Klartext oder Betriebsversammlungen gut abgeholt fühlen, bestärkt uns auf dem eingeschlagenen Weg, Transparenz und Dialog weiter zu fördern. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise – beispielsweise zur Weiterentwicklung des Kollegenzusammenhalts in einzelnen Bereichen oder zur Diversität in Führungspositionen – bewusst mit auf.
Wir befinden uns weiterhin in einer Phase der Veränderung, in der wir viele Themen aktiv gestalten und weiterentwickeln. Umso wertvoller ist es für uns, wenn Mitarbeitende diesen Weg konstruktiv begleiten und mitgestalten – so wie Sie es beschreiben.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Engagement!

Ene, Mene, Miste, es Rappelt in der Kiste!

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei prodinger in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich die gute und moderne technische Ausstattung der Arbeitsplätze. Außerdem ist grundsätzlich ein Wille zur Veränderung erkennbar, ebenso wie die Bereitschaft, in bestimmte Themen zu investieren. Das zeigt, dass Potenzial vorhanden ist, wenn Veränderungen sinnvoll, transparent und mit Blick auf die Mitarbeitenden umgesetzt werden.
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten blicke ich persönlich auf eine überwiegend positive Zeit bei Prodinger zurück. Ich bin dankbar für die Menschen, die mich unterstützt und mir die Möglichkeit gegeben haben, mich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Angesichts der aktuellen Umstände ist die Situation für mich jedoch zunehmend belastend geworden. Dennoch wünsche ich dem Unternehmen, allen Mitarbeitenden sowie den Verantwortlichen für die Zukunft gutes Gelingen, Stabilität und viel Erfolg.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich, dass aus meiner Wahrnehmung externen Freelancern und Beratern häufig mehr Vertrauen und Einfluss eingeräumt wurde als langjährigen Mitarbeitenden mit tiefem Unternehmenswissen. Fachliche Bedenken aus dem Arbeitsalltag wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen, obwohl mögliche Probleme teilweise frühzeitig erkennbar waren.

Entscheidungen wirkten auf mich zunehmend zentralisiert, wenig transparent und nicht immer sachlich nachvollziehbar. Besonders problematisch empfand ich, dass Projekte teilweise ohne ausreichende Einbindung der zuständigen Fachabteilungen vorangetrieben wurden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass praktische Erfahrung und internes Know-how zugunsten externer Einschätzungen und zentraler Vorgaben an Bedeutung verloren haben.

Besonders negativ habe ich die schwache Kommunikation sowie den zunehmend hierarchischen und aus meiner Sicht wenig dialogorientierten Führungsstil wahrgenommen. Viele Veränderungen wirkten auf mich weniger wie eine gemeinsame Weiterentwicklung des Unternehmens, sondern eher wie tiefgreifende Umstrukturierungen von oben, bei denen die Auswirkungen auf Mitarbeitende, Fachbereiche und gewachsene Strukturen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte wieder stärker auf Transparenz, Verlässlichkeit und echten Dialog setzen. Entscheidungen sollten zeitnah, nachvollziehbar und nicht nur hierarchisch von oben nach unten kommuniziert werden. Gerade in Veränderungsprozessen braucht es eine offenere Kommunikation, die die Belegschaft frühzeitig einbindet.
Wichtig wären außerdem mehr Vertrauen und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, klare Zuständigkeiten, stabile Führungsstrukturen sowie nachvollziehbare Karriere- und Gehaltsmodelle.
Flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice sollten sachlich und zeitgemäß bewertet werden. Insgesamt würde es dem Unternehmen guttun, stärker auf die Menschen im direkten Arbeitsalltag zu hören.
Bezogen auf den IT-Bereich wirkten manche Strukturen auf mich zu träge und ineffizient. Verantwortlichkeiten waren nicht immer klar, Entscheidungen dauerten häufig zu lange und Veränderungen wurden dadurch spürbar erschwert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war früher aus meiner Sicht deutlich besser, hat sich jedoch insbesondere im letzten Dreiviertel Jahr spürbar verschlechtert.

Die zunehmende Unsicherheit, der stärker wahrgenommene Druck und ein aus meiner Sicht restriktiverer Umgang mit Mitarbeitenden belasten die Stimmung innerhalb der Belegschaft merklich und wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Image

Der äußere Auftritt und die erlebte Realität liegen aus meiner Sicht deutlich auseinander. Das Image wirkt nach außen stärker, als es intern tatsächlich wahrnehmbar ist.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Zwar gibt es weiterhin Gleitzeit, was grundsätzlich positiv hervorzuheben ist, jedoch wurde das Homeoffice ohne erkennbaren Dialog mit der Belegschaft abgeschafft.
Dadurch wurden Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben spürbar eingeschränkt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht nur sehr eingeschränkt vorhanden. Eine klare Förderung, strukturierte Entwicklungsperspektiven oder nachvollziehbare Aufstiegschancen konnte ich nicht erkennen.
Führungspositionen wurden aus meiner Wahrnehmung häufiger extern besetzt oder nicht ausreichend transparent vergeben. Eine nachvollziehbare und leistungsbasierte Karriereentwicklung war für mich nicht ersichtlich.

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt habe ich als fair empfunden, und auch die Gehaltsentwicklung war bis vor etwa zwei Jahren positiv. Seitdem fehlt aus meiner Sicht jedoch eine klare, nachvollziehbare Richtung.

Gehaltsentscheidungen wirken zunehmend von subjektiven Einschätzungen der Geschäftsführung abhängig. Ein transparentes und wirklich leistungsgerechtes Vergütungssystem ist für mich nicht erkennbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Engagement im Bereich Umwelt und Soziales war aus meiner Sicht früher deutlich stärker wahrnehmbar. Positiv hervorheben möchte ich jedoch ausdrücklich das soziale Engagement der Gesellschafter, welches ich in vielen Projekten als vorbildlich und sehr lobenswert empfunden habe.

Diese Form von Empathie, Verantwortungsbewusstsein und sozialem Handeln würde ich mir auch im Umgang mit der Belegschaft wieder stärker wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist trotz der aktuell schwierigen Arbeitsumstände insgesamt weiterhin vorhanden. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, was ich positiv hervorheben möchte.

Gleichzeitig war das kollegiale Miteinander in der Vergangenheit aus meiner Sicht spürbar besser. Die angespannte Gesamtsituation bleibt auch hier nicht ohne Auswirkungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren beziehungsweise langjährigen Kolleginnen und Kollegen wirkte auf mich eher kritisch. Ich habe mehrere Abgänge von Mitarbeitenden miterlebt, die dem Unternehmen über lange Zeit verbunden waren.
Auch wenn ich zu Neueinstellungen oder zum Umgang mit neueren älteren Mitarbeitenden keine fundierte Aussage treffen kann, entstand bei mir insgesamt nicht der Eindruck, dass Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit ausreichend wertgeschätzt wurden.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht stark verbesserungsbedürftig. Entscheidungen wurden trotz vorbereiteter Entscheidungsvorlagen teilweise erst sehr spät oder gar nicht getroffen, wodurch wichtige Themen liegen blieben.
In vier Jahren gab es mehrere Vorgesetztenwechsel, von denen ich nur einen Teil positiv erlebt habe. Einige Wechsel brachten aus meiner Sicht mehr Unruhe und Unsicherheit als tatsächlichen Nutzen.
Kritisch empfand ich zudem die fehlende Nachvollziehbarkeit mancher Prioritäten. Während bei internen Themen wie Gehaltsanpassungen, Nachbesetzungen oder fachlichen Verbesserungen häufig auf fehlende Ressourcen verwiesen wurde, waren bestimmte externe Beratungs- und Führungsentscheidungen für mich schwer nachvollziehbar.
Fachliche Vorschläge zur Einsparung von Service-, Lizenz- und Betriebskosten sowie aufgezeigte technische Schwachstellen wurden aus meiner Wahrnehmung nicht ausreichend aufgegriffen.
Insgesamt habe ich eine klare, verlässliche und langfristig ausgerichtete Führung häufig vermisst.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplatzausstattung war insgesamt gut und modern. Höhenverstellbare Tische, mehrere Monitore sowie leistungsfähige mobile Geräte wurden bereitgestellt. Unter technischen und ergonomischen Gesichtspunkten wären hier durchaus vier Sterne angemessen.

Einschränkend wirken jedoch der aktuell starke Unmut, die allgemeine Unruhe und die spürbare Unsicherheit im Unternehmen. Zusätzlich wurden Vakanzen aus meiner Wahrnehmung nicht ausreichend nachbesetzt, wodurch Verantwortungsbereiche auf verbleibende Mitarbeitende verteilt wurden.

Kommunikation

Die Kommunikation ist leider stark verbesserungsbedürftig. Das Intranet ist als Informationsplattform grundsätzlich sinnvoll, verfehlt teilweise durch die stark moderierten Beiträge aber seinen Zweck. Kommunikation findet überwiegend hierarchisch von oben nach unten statt

Der Austausch mit bestimmten Entscheidungsebenen war aus meiner Sicht kaum möglich, wodurch wichtige Rückmeldungen aus dem Arbeitsalltag nicht immer ausreichend Gehör gefunden haben.

Gleichberechtigung

Zum Thema Gleichberechtigung kann ich leider nur zwei Sterne vergeben. Aus meiner Sicht wurde diesem Bereich nicht ausreichend Bedeutung beigemessen, und es fehlt an einem erkennbar fairen und konsequent gelebtem Umgang auf Augenhöhe. Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und haben mir fachlich viel Freude bereitet. Zu Beginn fehlten jedoch eine strukturierte Übergabe und ausreichende Hilfestellung in den von mir betreuten Bereichen. Dadurch musste ich mich intensiv selbst einarbeiten, konnte mir auf diesem Weg aber auch ein stabiles fachliches Grundverständnis aufbauen.

Einschränkend war, dass notwendige Themen aufgrund ausstehender Entscheidungen seitens der Führungsebene nicht immer umgesetzt werden konnten. Dadurch blieb das Potenzial der Aufgaben aus meiner Sicht teilweise hinter den Möglichkeiten zurück.

Mit dem Letzten Vorgesetzten Wechsel war das Chaos dann auch perfekt und es Herrscht "Stillstand"

5Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Froh das ich weg bin

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts, sonst wäre ich da geblieben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

so einiges, da kann ich mich den anderen Kommentatoren nur anschließen

Verbesserungsvorschläge

Allen verbliebenen Kollegen kann ich nur raten einen Betriebsrat zu gründen.

Arbeitsatmosphäre

Düster

Image

"Fake it till you make it"

Work-Life-Balance

absolut nicht vorhanden gewesen

Karriere/Weiterbildung

nichts

Gehalt/Benefits

kann ich beim Aldi an die Kasse und habe mehr

Kollegenzusammenhalt

eher ein Aushalten

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter sind okay, sie bekommen auch nur Vorschriften

Arbeitsbedingungen

Grauenhaft

Kommunikation

Schwach


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

6Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführung | PRODINGER Gruppe

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Es ist schade zu lesen, dass Sie Ihre Zeit bei PRODINGER so wahrgenommen haben und für sich zu diesem Fazit gekommen sind. Solche Rückmeldungen sind für uns wichtige Impulse, auch unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
PRODINGER befindet sich aktuell in einer bewussten Neuausrichtung. Dabei hinterfragen wir Strukturen, Zusammenarbeit und gewachsene Prozesse, um das Unternehmen langfristig weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu schaffen.
Dieser Weg ist mit Veränderungen verbunden, die nicht von allen gleichermaßen empfunden werden. Uns ist wichtig, die unterschiedlichen Blickwinkel wahrzunehmen und in die Weiterentwicklung einzubeziehen.
Umso wichtiger ist es uns, Feedback aufzunehmen und in unsere Weiterentwicklung einfließen zu lassen.
Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Zwischen Hochglanz-Auftritt und interner Realität

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark getrübt. Im gesamten Unternehmen ist spürbar, dass viele Mitarbeiter verunsichert sind und wenig Hoffnung haben, dass sich die Situation demnächst verbessert. Besonders belastend sind die obersten Führungsebenen, immer wieder angekündigte und verschobene Umstrukturierungen sowie ein ERP-System, das im Arbeitsalltag weiterhin nicht zuverlässig funktioniert. Fragen, Probleme und wichtige Entscheidungen bleiben über Wochen, sogar Monate unbeantwortet oder liegen. Es kommen immer wieder neue Dienstanweisungen hinzu, die teilweise wenig praxisnah wirken und den Arbeitsalltag zusätzlich erschweren.

Image

Nach außen hui, nach innen pfuii. Nach außen wird ein sehr positives und modernes Bild vermittelt, intern sieht die Realität jedoch deutlich anders aus. Öffentliche Beiträge und Selbstdarstellung sind oft stärker gepflegt als die tatsächliche Situation im Unternehmen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist kaum noch vorhanden. Homeoffice wurde gestrichen, Karenztage wurden abgeschafft und Überstunden werden faktisch erwartet. Anwesenheit und ständige Verfügbarkeit zählen mehr als Vertrauen und flexible Arbeitsgestaltung.
Die vorhandene Gleitzeit gleicht das nicht aus, da die Arbeitsbelastung zu hoch ist und viele Themen zusätzlich von den Mitarbeitenden aufgefangen werden müssen.

Karriere/Weiterbildung

Vergesst es, es werden lieber externe neue Leute geholt!

Vorgesetztenverhalten

Mehrere Führungskräfte wurden in den letzten Monaten gekündigt oder aus dem Unternehmen gedrängt, weil man sie angeblich nicht mehr brauche. Gleichzeitig sind zahlreiche neue Stellen ausgeschrieben. Diese widersprüchliche Personalpolitik sorgt für Unsicherheit und beschädigt das Vertrauen in die Führung massiv. Statt klarer Führung, Verbindlichkeit und Wertschätzung gibt es wechselnde Vorgaben, offene Fragen und wenig echte Unterstützung.

Kommunikation

Kommunikation findet nur über öffentliche LinkedIn Beiträge statt. Nach außen wirkt es wie das Paradies, aber im Kern wird den Mitarbeitern nichts erzählt. Die Außenwelt erfährt Neuigkeiten gefühlt früher als interne Mitarbeiter. Es gibt hin und wieder "Klartext"-Meetings, die man sich sparen könnte, wenn man sich wöchentlich mit den Mitarbeitern austauschen würde.

Gehalt/Benefits

Trotz steigender Anforderungen, zusätzlicher Belastung und wachsender Verantwortung gab es über längere Zeit keine angemessene Anpassung.
Langjährige Mitarbeiter mit viel Erfahrung haben kaum Entwicklungsperspektive, während neue Mitarbeiter teilweise zu besseren Konditionen eingestellt werden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

6Hilfreichfinden das hilfreich22Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Die Abwärtsspirale dreht sich - ohne Bremse und doppelten Boden

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

wenig - nur noch den Zusammenhalt unter den Kollegen/innen im eigenen Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe einzelne Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Komplette Bereichsleitung und den CEO entlassen. Sich von der Vielzahl von externen Beratern trennen, welche nur Geld kosten, viel Wind und Unruhe machen und das Unternehmen nicht weiter bringen. Das ERP System schnellstens auf einen vernünftigen und arbeitsfähigen Stand bringen, damit man wirklich wieder Geschwindigkeit ins Geschäft bekommt. Rat von erfahrenen Mitarbeitern ernst nehmen, anstatt diesen als Angriff gegen sich selbst zu werten und persönlich zu nehmen. Das Vertrauen in die oberste Führungsebene (CEO +Bereichsleitungen) ist leider nicht mehr vorhanden und auch nicht mehr zu kitten. Man kann nur hoffen, dass die Inhaberfamilie Prodinger aufwacht und GEMEINSAM wieder Verantwortung für ein einst so gut geführtes Unternehmen und 500 Mitarbeiter übernimmt - auch im eigenen Interesse!

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Nur innerhalb einzelner Teams ist noch Teamgeist zu spüren.

Image

Vom Branchenführer zur Lach-Nummer im Markt. Aussagen wie "Deutschland wird ProdingerLand" werden von Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und Wettbewetben als lächerlich wahrgenommen. Schein nach außen wird nur durch mediale Posts gewahrt.

Work-Life-Balance

Quasi nicht mehr vorhanden. Mobiles Arbeiten ausgesetzt und vom CEO/GL faktisch nicht gewollt. AU ab 1. Tag wieder eingeführt auf Grund der hohen Krankenquote. Einzig Gleitzeit geblieben.

Karriere/Weiterbildung

Faktisch kaum vorhanden. Enorme "Manpower" im HR verwaltet nur anstatt aktiv Angebote zu schaffen um Mitarbeiter zu entwickeln. Weiterentwicklung wird durch wieder angestrebte Umstrukturierung ausgebremst.

Gehalt/Benefits

Keine Gehaltsentwicklung in den letzten 2 1/2 Jahren und unter Branchenniveau.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird nicht gelebt. Sozialbewusstsein nur als Schein nach außen mit HandsOn Tagen durch Mitarbeiter. Sozialbewusstsein fängt allerdings schon beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitern an. Allein, wie man sich von Mitarbeitern trennt, zeigt das wahre Gesicht der Firma.

Kollegenzusammenhalt

Vom einst starkem Team, ist nur noch in manchen Abteilungen guter Zusammenhalt übrig geblieben. Abteilungsübergreifend denkt jeder nur an sich im "SILO". Dies wird durch die oft unabgestimmten Informationen und Entscheidungen aus den Bereichsleitungen schon vorgelebt.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf Erfahrung wird kein Wert mehr gelegt. Erfahrene Kolleg/innen mit teils mehr als 15 und 20 Jahren Betriebszugehörigkeit werden gekündigt, vergrault bzw. aufs Abstellgleis gestellt. Traurig!!!!

Vorgesetztenverhalten

Katastrophales Verhalten der obersten Führungsebene. Themen werden ausgesessen, Antworten bleiben wochenlang offen.

Arbeitsbedingungen

Ok. Nichts Besonderes, den Anforderungen entsprechend.

Kommunikation

Kommunikation findet nur oberflächlich und von oben herab statt. Selbst Formate wie die "Klartextveranstaltung" sind Selbstdarstellungen. Mediale Posts bei z.B. LinkenIn scheinen wichtiger, als ein wirklicher Dialog mit den Mitarbeitern. Meeting über Meeting in den obersten Führungskreisen ohne an wesentlichen Themen mit Wirkung zu arbeiten.

Gleichberechtigung

Meist männliche Kollegen in Führungsverantwortung. In Ebene über Teamleitern auschließlich Männer.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind weiter interessant, nur stören Nebenkriegsschauplätze die Bearbeitung der eigentlichen Themen zunehmend. Eigenes Denken und Entscheidungsfreiheit wird zunehmend durch fragwürdige Maßnahmen eingeschränkt.

8Hilfreichfinden das hilfreich21Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Auf dem hohen Ross Richtung Bedeutungslosigkeit

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

100 Jahre ein grundsolides Handels- und Familienunternehmen gewesen mit einem starken Team und großem Marktanteil...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

... seit wenigen Monaten ist es kein richtiges Familienunternehmen mehr. Sämtliche Werte werden mit Füßen getreten und die Mitarbeiter sind verunsichert und verzweifelt. Es steht und fällt mit der Führung...

Verbesserungsvorschläge

Weniger Selbstbeweihräucherung, mehr Fokus auf das Kerngeschäft. Erfahrene Mitarbeiter ernst nehmen, statt ihr Wissen zu ignorieren. Neue Positionen sollten einen klaren Mehrwert schaffen und nicht nur Hierarchien aufblähen. Vor allem sollte man sich bewusst machen, dass man nicht allein am Markt ist – während intern diskutiert wird, gewinnt der Wettbewerb bereits Kunden, Marktanteile und sogar ehemalige Mitarbeiter!

Arbeitsatmosphäre

Seit Anfang des Jahres zunehmend schlechter. Den Mitarbeitern wird wenig Grund gegeben hier weiter Vollgas zu geben.

Image

Der Fokus liegt gefühlt stärker auf LinkedIn-Posts als auf nachhaltiger Strategie und einem funktionierenden Tagesgeschäft.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind vorhanden, allerdings seit Beginn des Jahres ausschließlich vor Ort. Kein Homeoffice mehr möglich. Begründet wird das mit der Einführung des neuen ERP Sytems..

Karriere/Weiterbildung

Ab und an wurden Lieferanten zu Produktschulungen eingeladen. Der Außendienst hat ca. 1-2x im Jahr auch Lieferanten und Hersteller besucht. Aktive Förderung junger Leute aus den eigenen Reihen ist seit einiger Zeit nicht mehr sichtbar..

Gehalt/Benefits

Seit zwei Jahren herrscht Gehaltsstillstand. Die Regelungen zu Provisionen sind teilweise unklar, was zu Unsicherheit und Frustration führt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Teilbereiche ist der Zusammenhalt (noch) gut. Durch die stetige Demotivation der Mitarbeiter beginnt es aber auch hier langsam zu bröckeln.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung gilt hier seit Jahresbeginn offenbar nicht als Stärke. Jahrzehnte an Know-how werden kaum berücksichtigt, während langjährige Mitarbeiter zunehmend aus dem Unternehmen gedrängt teilweise sogar entlassen werden und wertvolles Fachwissen verloren geht.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchieebenen zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung vermitteln häufig den Eindruck eines reinen Kommunikationskanals statt einer echten Führungsebene

Kommunikation

Die Kommunikation von Oben ist autoritär und es wird wenig Wert auf die Stimmen und Meinungen der "Mannschaft" gelegt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Vertrieb, auch hinsichtlich des großen Produktportfolios, waren sehr interessant. Leider ist man im Tagesgeschäft nicht mehr aktiv am Verkaufen sondern nur noch am reagieren


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

6Hilfreichfinden das hilfreich20Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Das, was das Unternehmen einst ausgemacht hat, ist heute kaum noch erkennbar.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Prodinger Verpackung GmbH & Co. KG in Coburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abgesehen vom ausgeprägten Teamzusammenhalt sehe ich aktuell kaum noch positive Entwicklungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aktuelle Entwicklung bereitet mir große Sorgen, da sie den Eindruck vermittelt, es fehle an einer klaren strategischen Ausrichtung. Die zunehmenden Abgänge und die steigende Belastung der verbleibenden Teams zeigen, dass dringend gegengesteuert werden muss.

Verbesserungsvorschläge

Für die Zukunft wünsche ich mir eine klare strategische Ausrichtung sowie eine transparente Kommunikation der Entscheidungsträger gegenüber der Belegschaft, damit nachvollziehbar wird, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Mitarbeitende zu entwickeln und zu binden, bevor weiteres Fachwissen verloren geht.

Arbeitsatmosphäre

Die Qualität der Arbeitsatmosphäre nimmt spürbar ab.

Image

Während das Unternehmen nach außen ein modernes und dynamisches Image vermittelt, verschlechtert sich die interne Situation zunehmend.

Work-Life-Balance

Die Work‑Life‑Balance ist seit der Abschaffung der Home‑Office‑Regelung faktisch nicht mehr gegeben. Trotz der aktuell hohen Kraftstoffpreise wird eine tägliche Präsenz im Büro gefordert. Karenztage wurden auch gestrichen und eine Gesundheitsprämie eingeführt.

Karriere/Weiterbildung

Obwohl das Unternehmen mit Karriere‑ und Weiterbildungsmöglichkeiten wirbt, habe ich in meiner gesamten bisherigen Beschäftigungszeit keine entsprechenden Angebote oder Maßnahmen erlebt.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter liegen unter dem Branchendurchschnitt und wurden erneut nicht angepasst. Auch für die kommende Zeit ist keine Verbesserung absehbar, da an vielen Stellen gespart wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den verbliebenen Mitarbeitenden ist zwar noch vorhanden, nimmt jedoch spürbar ab.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden vermittelt den Eindruck, dass ihre Abgänge aus Kostengründen in Kauf genommen oder sogar begrüßt werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten kommunizieren derzeit sehr zurückhaltend, was offenbar auch darauf zurückzuführen ist, dass sie selbst nur unzureichend Informationen aus den höheren Ebenen erhalten. Wichtige Themen werden regelmäßig verschoben.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich in den vergangenen zwölf Monaten erheblich verschlechtert. Seit dem ersten ‚Klartext‑Gespräch‘ ist ein deutlicher Abwärtstrend im Unternehmen zu beobachten, was sich unter anderem in zahlreichen Kündigungen, dem Verbot von Home‑Office, der Abschaffung von Karenztagen sowie dem Einfrieren des ohnehin bereits unter dem Branchendurchschnitt liegenden Gehaltsniveaus.

Kommunikation

Es besteht ein erhebliches Defizit in der Kommunikation mit dem Mitarbeitern.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben und Themenfelder sind grundsätzlich interessant, insbesondere für Mitarbeitende mit Affinität zu Verpackungsthemen. Die derzeitige organisatorische Struktur erschwert es jedoch, in diesen Bereichen das eigene Potenzial voll zu entfalten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

7Hilfreichfinden das hilfreich24Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

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