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kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Sehr guter Zusammenhalt im Team
- Engagierte und unterstützende Ausbilder*innen
- Möglichkeit, in der Lernphase mit verschiedenen Technologien und eigenen Projekten zu arbeiten
- Flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitmodell
- Uneinheitliche und teilweise willkürlich wirkende Entscheidungen auf höheren Ebenen
- Fehlende Gleichbehandlung, insbesondere bei Arbeitsbedingungen und Homeoffice
- Umgang mit persönlichen Situationen teilweise von Druck statt Unterstützung geprägt
- Fokus auf veraltete Technologien ohne klare Perspektive für moderne Entwicklung
- Eingeschränkte Karrierechancen trotz guter fachlicher Leistungen
- Einheitliche und transparente Entscheidungen, insbesondere im Umgang mit Auszubildenden
- Fairer und nachvollziehbarer Umgang mit persönlichen Situationen und krankheitsbedingten Fehlzeiten
- Rotation durch verschiedene Abteilungen
- Stärkere Orientierung an modernen Technologien und aktuellen Standards in der Softwareentwicklung
- Förderung einer offenen und vertrauensvollen Kommunikationskultur ohne ngative Konsequenzen für Mitarbeitende
- Attraktivere Ausbildungsvergütung und zusätzliche Leistungen
Ich kann nur für meinen direkten Bereich sprechen. Dort war die Arbeitsatmosphäre sehr angespannt und negativ geprägt. Es wurde regelmäßig offen über Kündigungsabsichten gesprochen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Führungswechsel. Mehrere Mitarbeitende haben das Unternehmen in dieser Zeit tatsächlich verlassen. In einem solchen Umfeld fällt es schwer, sich zu entwickeln oder langfristige Perspektiven im Unternehmen zu sehen.
Die Perspektiven nach der Ausbildung waren aus meiner Sicht sehr begrenzt. Trotz positiv bewerteter fachlicher Leistung und guter Rückmeldungen aus dem Team war für mich keine Übernahme vorgesehen.
Als Begründung wurde mir im Gespräch insbesondere meine krankheitsbedingte Fehlzeit genannt. Fachliche Aspekte spielten dabei offensichtlich keine entscheidende Rolle.
Die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen erscheinen unter diesen Bedingungen entsprechend gering.
Arbeitszeiten:
40 Stunden pro Woche im üblichen Rahmen. Überstunden waren selten und konnten durch Gleitzeit ausgeglichen werden. Insgesamt gut planbar.
Die Ausbildungsvergütung habe ich als eher unterdurchschnittlich empfunden. Zusätzliche Leistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld wurden nicht angeboten.
Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen wirkte die Vergütung insgesamt wenig attraktiv, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen im IT-Bereich.
Die Ausbilder*innen waren das absolute Highlight meiner Ausbildung. Ich habe mich jederzeit unterstützt und ernst genommen gefühlt. Fragen wurden nie abgewiesen, sondern immer ausführlich beantwortet, und auch bei Problemen wurde aktiv geholfen. Ihr Engagement hat einen entscheidenden Unterschied gemacht und war der wichtigste positive Faktor in meiner gesamten Ausbildungszeit.
Die Tätigkeit ist grundsätzlich interessant, und die wenigen positiven Erfahrungen waren vor allem den Ausbilder*innen zu verdanken, die es ermöglicht haben, sich mit moderneren Technologien zu beschäftigen. Die im Unternehmen genutzten Technologien sind jedoch überwiegend veraltet und wenig motivierend.
Insbesondere in den letzten Monaten wurde die Arbeit durch den Umgang auf höheren Ebenen stark belastet. Unterstützung bei Problemen war nicht selbstverständlich und konnte sogar zusätzlichen Druck nach sich ziehen. Dadurch ist der Spaßfaktor nahezu vollständig verloren gegangen.
Die Ausbildung habe ich in dieser Phase eher als belastend als bereichernd erlebt.
Die Lernphase der Ausbildung war interessant und bot die Möglichkeit, moderne Technologien kennenzulernen sowie eigene Projekte umzusetzen. Dieser Teil war fachlich sinnvoll und motivierend.
Mit dem Wechsel in Kundenprojekte änderte sich das Bild deutlich. Ein Großteil der Aufgaben basierte auf Technologien, die aus meiner Sicht veraltet sind und kaum Perspektive außerhalb des Unternehmens bieten. Der Lernfaktor war zwar vorhanden, jedoch häufig nicht in Bereichen, die für eine moderne berufliche Entwicklung relevant sind.
Dies wirkte sich langfristig negativ auf Motivation und Zufriedenheit aus.
Während der Ausbildungsphase war die Vielfalt an Themen und Technologien sehr positiv. Es gab die Möglichkeit, unterschiedliche Stacks sowie auch hardwarebezogene Inhalte kennenzulernen.
In der späteren Projektphase reduzierte sich diese Vielfalt jedoch deutlich. Entgegen der ursprünglichen Planung, verschiedene Abteilungen zu durchlaufen, erfolgte der Einsatz ausschließlich in einem Bereich. Nach einem Führungswechsel wurde diese Rotation offenbar nicht weiter umgesetzt.
Dadurch ging ein wesentlicher Teil der ursprünglich angekündigten Ausbildungsqualität verloren.
Ein respektvoller und fairer Umgang war aus meiner Sicht nicht gegeben. Entscheidungen wurden nicht einheitlich getroffen und wirkten teilweise willkürlich.
So wurden grundlegende Arbeitsbedingungen unterschiedlich gehandhabt. Während entsprechende Ausstattung vorhanden war und von anderen genutzt wurde, wurde sie mir mit der Begründung verweigert, dass sie für Auszubildende nicht vorgesehen sei. Erst nachdem gesundheitliche Aspekte angesprochen wurden, erfolgte eine Änderung.
Ähnlich widersprüchlich war der Umgang mit Homeoffice: Während andere Auszubildende – auch in vergleichbaren Situationen – diese Möglichkeit hatten, wurde sie mir untersagt. Eine Klärung über interne Ansprechpartner führte nicht zu Unterstützung, sondern im Ergebnis zu weiteren Einschränkungen.
In einer persönlichen Belastungssituation habe ich statt Verständnis zusätzlichen Druck erlebt, insbesondere im Zusammenhang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten. In diesem Kontext wurde mir auch mitgeteilt, dass eine Übernahme nicht erfolgen wird.
Insgesamt habe ich den Umgang daher nicht als respektvoll empfunden.
Flexible Arbeitszeiten, Menschlichkeit der Geschäftsführerin
Gehalt, komplizierte interne Sicherheitsauflagen und Freigabeprozesse, schwierige Kommunikation mit der IT, insgesamt schwacher und viel zu behäbiger Umgang mit dem Thema AI, keine glaubwürdige Umweltorientierung, ständige Selbstlobhudelei, fehlendes Eingehen auf Feedback, man schleppt fachlich schwache Mitarbeitende mit, nur weil sie schon lange im Unternehmen sind.
Eigenwahrnehmung passt nicht zur Realität. Mitarbeitern wird auch nach aktivem Feedback nicht zugehört. Das Vertrauensverhältnis zu Human Resources ist schon seit Jahren in weiten Teilen stark belastet.
Fairness und Vertrauen sind hier aus meiner Sicht zunehmend ein Fremdwort. Ich bin schon seit vielen Jahren in der Firma. Das Vertrauen wird zunehmend belastet von schwachen Führungspersonen in elementaren Positionen.
Die Mitarbeiter wachen langsam auf. Viele merken, dass der obersten Ebene ein wenig der Kontakt zur Basis entgleitet. Demnächst steht eine große interne Veränderung an. Diese wird das Image und das interne Klima meiner Meinung nach auch nicht positiv beeinflussen.
Kann man hier individuell finden (je nach Position)
Wenn man sich aktiv kümmert, kann man sich weiterbilden.
Unterdurchschnittliches Gehalt ist seit jeher ein Thema bei Schumann. Man verdient anderswo einfach mehr. Wahrhaben möchte das niemand. Nicht die Geschäftsführung, nicht die Personalabteilung. Thema in den Mitarbeiterumfragen ist es jedes Jahr auf Neue. Und immer wieder wird das Thema aktiv ausgespart und ignoriert. Seit vielen, vielen Jahren ist das schon so. Frustig!
Wäre an der Zeit für weniger Gerede und glaubwürdigere Aktionen.
Im Team ok, darüber hinaus arbeiten die Abteilungen oft wissentlich gegeneinander. Und die IT-Abteilung bewegt sich leider sowieso in anderen Sphären und muss aus den unterschiedlichsten Gründen an allen möglichen Stellen Prozesse bremsen. Das führt zu viel Unmut in den Abteilungen.
Kommt drauf an. Insgesamt genießen langjährige Mitarbeitende definitiv einen bequemen Sonderstatus. Alter allein schützt aber vor manchmal moralisch fragwürdiger Behandlung nicht.
Es gibt solche und solche...meiner Erfahrung nach sind aber die schwachen Führungspersonen bei Schumann in der Überzahl. Und die sind es dann auch, die das Klima durch ihr emotional aufgeladenes und teilweise unfaires Verhalten am stärksten negativ beeinflussen. Gerade die Leiter der Divisions vergreifen sich leider auch immer wieder im Ton.
Sehr offene und laute Büroräume. Sehr viele restriktive Prozesse und Auflagen, die vermutlich in den diversen ISO-Zertifizierungen begründet liegen. Macht den Arbeitsalltag aber oft umständlich und langsam. Manchmal fühlt man sich in Bezug auf Entscheidungsprozesse wie in einer Behörde.
Man wird zwar monatlich über aktuelle Ereignisse informiert, die bereitgestellten Informationen sind aber in meinen Augen viel zu selektiv und sparen die vielen internen Baustellen oft aus.
Es wird hier einiges versucht. Die Geschäftsführung besteht abseits der Geschäftsführerin aber ausschließlich aus weißen Männern. Und das merkt man leider. Es fehlt mehr Weiblichkeit in den Führungsebenen.
Wenn man sich hier bewirbt, weiß man vermutlich vorher, dass man mit seinen Aufgaben wahrscheinlich keinen Innovationspreis gewinnen wird.
Guter Einstieg nach dem Studium oder für die Ausbildung und strukturierte Einarbeitung. Man kann in viele Themen reinblicken und die Rahmenbedingungen sind sehr frei.
Schlechtes Gehalt und wenig Entwicklungsperspektiven. In neue Themen und Projekte wird man teils ohne Einarbeitung oder Übergabe reingeworfen. Sobald man die Einarbeitung abgeschlossen hat, wird nicht viel an Weiterentwicklung in Richtung Senior oder Führungskraft geboten.
Klare Bedingungen für die Arbeitnehmer schaffen und auf Führungsebene sein gegebenes Wort einhalten.
Familien Unternehmen nicht nur die Rendite von Investoren zählen alleine.
Neue Organisationsstrukturen funktionieren noch nicht. Man ist sehr schnell Gewächsen und jetzt muss man das verdauen.
Das Haus ist voll.
Für den Kunden rechtfertigt jede Planung über den Haufen zu schmeißen
Guter Durchschnitt
Nettes modernes Gebäude. Leider sehr voll.
In meinem Team war die Arbeitsatmosphäre gut.
Gehalt, veralteter Tech-Stack, begrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten.
Um kompetente Mitarbeiter zu halten und zu motivieren, sollte mehr Geld für Gehälter und Weiterbildungen bereitgestellt werden.
Sehr abhängig vom Team. In meinem Team war alles prima.
Flexible Arbeitszeiten. Ich habe immer meine Wochenstunden eingehalten.
Es gibt gelegentliche Weiterbildungen, aber keine Strategie, um die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten.
Niedriges Gehalt. Es erfordert viel Argumentation, um eine Gehaltserhöhung zu erhalten, die nicht die Inflation abdeckt. In Anbetracht einer Firma, die in der Finanzbranche tätig ist, wird sehr ungern über Geld gesprochen.
Greenwashing?
In meinem Team war die Zusammenarbeit sehr gut. Teamleiter und Bereichsleiter haben immer versucht, das Team vor externem "Drama" zu schützen.
Technische austatung ist gut. Großraumbüros waren sehr schlecht. Man kann home office machen (hängt von Vorgesetzen ab wie oft).
Alte Software mit veralteter Technologie. 80% des Codes, den man schreibt, ist Boilerplate-Code.
Ausbildungsleiter
Übernahme Angebote sind ein Witz.
Wertschätzung auch in Form von Gehalt zeigen.
Zusammenhalt innerhalb meines Teams, Technikaustattung, Mitarbeiter-Events, namhafter Kundenstamm.
Das unterdurchschnittliche Gehalt und das fehlende Problembewusstsein dafür.
Die nicht mehr zeitgemäße Home-Office-Regelung.
Die oft mangelhafte Kommunikation von oben nach unten.
Das mangelhafte Vertrauensverhältnis zwischen Belegschaft und HR.
Das Ignorieren von Verbesserungsvorschlägen, die sich aus den Mitarbeitendenumfragen ergeben.
Man sollte der Belegschaft proaktiv mehr Gehalt und/oder Bonuszahlungen/Gewinnbeteiligung zugestehen. Warum knüpft man eine unternehmensweise Gehaltssteigerung nicht unmittelbar an die Unternehmensergebnisse? Ja, das kostet Geld, aber es wäre eine nachhaltige Investition in die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und würde zur langfristigen Bindung und Motivation beitragen, jeden Tag aufs Neue gute Arbeit zu leisten.
Das Unternehmen braucht einen zeitgemäßen Plan, wie man Mitarbeitende besser halten und auch neue Talente überrregional akquirieren kann, um die Teamstrukturen stabil und die Innovationskraft hoch zu halten. Hier fehlt es meiner Meinung nach an einer modernen und an die Bedürfnisse der aktuellen Generationen angepassten Personalstrategie inklusive konkurrenzfähiger Bezahlung für ALLE Mitarbeitenden.
Mitarbeiterzufriedenheit sollte bei SCHUMANN den gleichen Stellenwert genießen, wie die Kundenzufriedenheit. Insgesamt muss SCHUMANN durch die Bank cooler und progressiver werden, wenn man neue Talente aller Altersgruppen akquirieren möchte.
Wenn SCHUMANN diese Probleme endlich angehen würde, würde ich den Arbeitgeber auch gerne weiterempfehlen, aber momentan kann ich das leider nicht mehr.
In meinem Bereich gibt es nichts zu meckern, aber man hört aus den anderen Bereichen immer wieder, dass der Druck hoch und die Art der Kommunikation nicht optimal ist.
Nach außen ist das Image von SCHUMANN glänzend. Die vielen namhaften Kunden sind sehr zufrieden mit unserer qualitativ hochwertigen Arbeit. Ein weiterer wichtiger Grund, die eigenen Mitarbeitenden finanziell mehr wertzuschätzen, denn das interne Image braucht meiner Meinung nach dringend eine Politur!
Ich glaube, dass die Work-Life-Balance stark vom jeweiligen Bereich und der eigenen Aufgabe abhängt. Ich persönlich kann hierüber fast nur Gutes sagen. SCHUMANN geht immer auf meine privaten Bedürfnisse ein und ich habe nicht das Gefühl, hier Abstriche machen zu müssen. Wenn man hier aktiv nach Lösungen für die eigene Lebenssituation sucht, wird man sie wahrscheinlich auch finden.
Hier könnte man sicherlich seitens SCHUMANN mehr tun, aber wenn man sich als Mitarbeitender selber um Fortbildungen kümmert, werden diese in der Regel auch genehmigt.
In meinen Augen eines der größten Defizite von SCHUMANN. Die Gehälter sind unterdurchschnittlich, es gibt keine Boni, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, kein 13. Gehalt, keine Gewinnbeteiligung und auch sonst sind die gebotenen "Benefits" eher nice to have als von zählbarem Wert.
Sozialbewusstsein okay, Umweltbewusstsein naja. Das Thema spielt bei SCHUMANN definitiv marketingtechnisch eine Rolle, aber an der Glaubwürdigkeit darf man in Anbetracht des Fuhrparks zumindest zweifeln.
Der interne Zusammenhalt ist ein großer Pluspunkt von SCHUMANN. Unter den Kollegen ist dieser über viele Teams hinweg einzigartig gut.
Man hat als jüngerer Mitarbeitender das Gefühl, dass die älteren Kolleginnen und Kollegen sehr viele Vorteile genießen.
Das Vorgesetztenverhalten ist in meinem Bereich in Ordnung, aber das gilt nicht unbedingt für alle Bereiche. Es scheint so, als würde bei SCHUMANN manchmal langjährige Unternehmenszugehörigkeit mit allgemeiner Führungs- und Kommunikationskompetenz gleichgesetzt. Das ist jedoch leider bei weitem nicht immer der Fall.
Das Arbeiten in einem sterilen Büroturm mit offenem Raumkonzept muss man mögen. Es ist oftmals sehr laut und man kann nicht gut konzentriert arbeiten. Privatsphäre gibt es am eigenen Arbeitsplatz keine. In Verbindung mit der Auflage, nur 40% Home Office machen zu dürfen, empfinde ich das als nicht zeitgemäß. SCHUMANN sollte der Belegschaft diesbezüglich völlig freie Wahl lassen, um konkurrenzfähiger zu bleiben. Man könnte so viel mehr machen aus den Räumlichkeiten und sie moderner, ansprechender und auch sauberer gestalten. Die Hardwareausstattung ist in Ordnung. Wenn man was braucht, dann bekommt man es in der Regel auch.
Unternehmensspezifische News werden in großen, offenen Runden kommuniziert. Man weiß eigentlich immer, was unternehmensweit gerade passiert. Was aber nicht in Ordnung ist, ist die Kommunikationsstruktur und -art von oben nach unten. Hier gibt es sehr, sehr viel Verbesserungspotential.
Die Gleichberechtigung ist bei SCHUMANN auf einem guten Niveau. Allerdings werden alteingesessene Mitarbeitende, die teilweise seit mehr als zwei Jahrzehnten fest im Sattel sitzen, trotz vielleicht hier und da auch mal nicht allumfassender Kompetenzen für meinen Geschmack zu stark bevorteilt. Das ist auf der einen Seite verständlich, aber eben nur dann, wenn die fachlichen Qualifikationen dies auch rechtfertigen. Hier habe ich persönlich manchmal Zweifel.
Die Aufgaben hängen sehr stark vom Bereich und der individuellen Position ab. Wie interessant man diese Aufgaben findet, hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass man hier eine allgemeingültige Aussage treffen könnte. Wer sich bei SCHUMANN bewirbt, weiß vermutlich vorher bereits, dass ein Softwarehersteller im Bereich Kreditmanagement nicht ganz vorne in der Hipness-Skala angesiedelt sein wird.
Das Betriebssportangebot. Ansonsten ist Schumann leider in allen Punkten ein schlechter Arbeitgeber.
Fehlende Wertschätzung. Wer schleimt und lügt, schafft es bis ganz oben. Eine eigene, ehrliche Meinung ist unerwünscht.
Unternehmenskultur überdenken bzw implementieren, hinter die Kulissen der sogenannten Führungskräfte gucken, Wertschätzung der Mitarbeiter in den Vordergrund stellen.
Nasenfaktor par excellence: Die GF lässt sich von ihren Gefolgsleuten Honig um den Bart schmieren. Wer das Spiel beherrscht, kommt weiter.
Es gibt einige wenige wirklich zufriedene Mitarbeiter. Die vielen Austritte auch alteingesessener Kollegen in den vergangenen Monaten und Jahren sprechen aber für sich.
Grundsätzlich überwiegend zufriedenstellend, aber phasenweise - zu Projekthochzeiten - arbeitsintensiver.
Versprochen wurden mir interne und externe Fortbildungen, bekommen habe ich "Vorlesungen" vom Prof Schumann...
Es werden gerne frisch exmatrikulierte Studis ohne Berufserfahrung eingestellt - zu einem Gehalt, das der GF die eigenen Porsche finanziert. Weihnachts-, Urlaubsgeld, etc sind nur in Altverträgen beinhaltet. Wertschätzung äußert man bei Schumann höchstens einmal im Jahr zur Weihnachtszeit mit Geschenken im Wert von unter 15 € je Mitarbeiter.
In meinem Bereich arbeiteten sehr unterschiedliche Charaktere zusammen, jeder wurde akzeptiert, der Teamgedanke war stark. Die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen ist teilweise schwierig, da häufig gegeneinander gearbeitet wird.
Der überwiegende Teil der Führungskräfte hat "Mitarbeiterführung" nicht verstanden. Hier wird viel hinterm Rücken geredet, aber so kann man sich bei Schumann positionieren und aufsteigen.
Auf Bereichsebene bekommt man einige Infos, aber über Umsatz bzw. Gewinn wird ein großes Geheimnis gemacht. Offenheit und eine Einbindung der Mitarbeitenden wird "von oben" verhindert.
Jedes Team kann Entscheidungen (zum Teil) unabhängig treffen.
Schlechtes Gehalt im Vergleich zu anderen Firmen in der Umgebung, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld
Weihnachtsgeld, besseres Gehalt und mehr interessante Aufgaben anbieten
Die Arbeit im Team ist echt super und die Arbeitsatmosphäre gefällt mir sehr.
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es echt sehr wenig.
Wirklich niedriges Gehalt und wenige Sozialleistungen
Wie bedacht an vielen Stellen entschieden und vorgegangen wird. Und trotzdem schaffen wir es einiges auszuprobieren.
Wir könnten eine klarere Strategie gebrauchen.
Mehr in die strukturierte Entwicklung und Begleitung von Kollegen investieren.
Sehr kollegial. Es wird konstruktiv diskutiert und gemeinsam am selben Strang gezogen.
Von außen sicherlich noch etwas ausbaufähig. Im Markt dafür hervorragend!
Passend zur Lebensphase. Man kann sich komplett auspowern, wenn man möchte, und genauso ohne Probleme als Vater länger in Elternzeit gehen.
Hauptsächlich etwas für Spezialisten. Große Konzernkarrieren sind bei uns nicht drin. Aber, wenn sich Gelegenheiten ergeben wird auch jungen Kollegen die Chance gegeben sich zu beweisen. Strukturierte Entwicklung und Begleitung dabei ist noch ausbaufähig.
Mien Gehalt passt genau zu meinen Vorstellungen und dem, was ich woanders kriegen würde.
Recht ausgeprägt. Mehr als ich erwartet hätte.
Beruflich hervorragend. Wer eine zweite Familie erwartet, ist aber falsch bei uns.
Liebevoll wertschätzend ;)
Zwischenmenschlich einwandfrei. In den Entscheidungen nicht immer mit meinen Vorstellungen deckungsgleich, aber immer zu nachvollziehbar und gut begründet.
Sinnvoll gestaltete Team-Büros. Höhenverstellbare Tische und aktuelle Notebooks. Homeoffice möglich.
Sehr persönlich und direkt. Besonders während Corona und dem Ukraine-Krieg sehr verbindlich und klar in den Auswirkungen für uns und wie wir uns aufstellen. Für meinen Geschmack kommen manche Infos mit etwas zu viel Verzögerung in die Organisation, aber lieber langsamer als überstürzt.
Zunehmend mehr Nationalitäten bei uns. Manchmal bleibt das Englisch ein wenig auf der Strecke, aber echte Benachteiligung von irgendwem habe ich noch nicht erlebt.
Bin Scrum Master ;) Könnte nix interessanteres geben, als den Kollegen auf dem Weg in die Selbstorganisation zu helfen.
So verdient kununu Geld.