118 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Behauptung, es gebe aktuell 1.617 freie Stellen, ist schlichtweg nicht hinnehmbar. Diese Zahl erweckt den Eindruck eines aktuellen und realistischen Stellenangebots, obwohl erhebliche Zweifel daran bestehen, dass diese Stellen tatsächlich noch vakant und besetzbar sind.
In Deutschland waren im August 2026 rund 3,061 Millionen Menschen arbeitslos registriert. Gerade vor diesem Hintergrund ist es nicht akzeptabel, wenn Unternehmen mit einer vermeintlich beeindruckenden Zahl von 1.617 freien Stellen werben, obwohl ein Teil dieser Anzeigen offenbar veraltet, längst besetzt oder anderweitig nicht mehr verfügbar ist.
Das Unternehmen ist daher dringend aufgefordert, seine Stellenanzeigen unverzüglich auf Aktualität und tatsächliche Verfügbarkeit zu überprüfen. Stellen, die nicht mehr vakant sind, sind umgehend aus den entsprechenden Portalen zu entfernen. Es ist schlicht nicht hinnehmbar, dass Arbeitssuchende durch längst überholte Stellenanzeigen getäuscht werden und ihre Zeit für Bewerbungen aufwenden, obwohl die betreffenden Stellen möglicherweise überhaupt nicht mehr existieren.
Sollte die Zahl von 1.617 weiterhin als aktuelle Zahl freier Stellen dargestellt werden, obwohl tatsächlich ein erheblicher Teil dieser Positionen nicht mehr verfügbar ist, stellt sich die ernsthafte Frage, ob diese Darstellung noch mit den Grundsätzen einer wahrheitsgemäßen und transparenten Unternehmenskommunikation vereinbar ist.
Ich fordere das Unternehmen daher mit allem gebotenen Nachdruck auf, sämtliche nicht mehr aktuellen Stellenanzeigen unverzüglich zu löschen oder entsprechend zu aktualisieren. Eine weitere Veröffentlichung offensichtlich überholter Stellenangebote wäre angesichts der daraus entstehenden Irreführung von Arbeitssuchenden nicht nur äußerst fragwürdig, sondern könnte auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Zeit der Bewerber ist kein kostenloses Marketinginstrument. Wer mit 1.617 freien Stellen wirbt, muss auch dafür sorgen, dass diese Stellen tatsächlich existieren und für Bewerbungen zur Verfügung stehen.
Was mir enorm aufgefallen ist, dass die vereinbarten telefonischen Termine (von Remondis selbst vorgeschlagen) kaum eingehalten wurden. Selbst wenn ich als Bewerber dann bei den bekannten Ansprechpartner noch anrufe (zu verschiedenen Uhrzeiten und an verschiedenen Tagen) dauerhaft niemanden erreiche. Ein Rückruf kam bis dato nicht, trotz das ich mit einem anderen Bewerber in der Endrunde war.
Dies zeigt ein sehr negatives, unzuverlässiges und nicht professionelles Bild von einem Unternehmen.
Automatische Standardantworten und dieselbe Eingangsbestätigung für jede Bewerbung. Viel mehr scheint bei manchen Unternehmen heute gar nicht mehr vorgesehen zu sein.
Und nein, das alles ist längst nicht mehr versteckt. Ein Blick in die sozialen Medien reicht. Dort kann man teilweise sehr schön beobachten, wie schnell Karrieren plötzlich funktionieren. Heute noch in der Gastronomie, morgen Führungskraft für 120 Mitarbeiter und kurze Zeit später ganz selbstverständlich Betriebsleiter. Da stellt sich schon die Frage, nach welchen Kriterien solche Positionen tatsächlich vergeben werden. Erfahrung, Qualifikation und Leistung scheinen jedenfalls nicht immer die einzigen entscheidenden Faktoren zu sein.
Der deutsche Arbeitsmarkt hat meiner Meinung nach deshalb ein ernstes Problem mit Transparenz und Fairness. Gerade bei guten Stellen entsteht schnell der Eindruck, dass vieles über Beziehungen, Empfehlungen und interne Netzwerke läuft. Wer von außen kommt und sich ganz normal bewirbt, bekommt dagegen nicht selten eine automatisch generierte Bestätigung und irgendwann eine ebenso automatische Absage. Persönliche Auseinandersetzung mit der Bewerbung? Fehlanzeige.
Gleichzeitig wird ständig vom Fachkräftemangel gesprochen. Es heißt, die Menschen in Deutschland wollten bestimmte Arbeiten nicht mehr machen und deshalb müsse man Fachkräfte aus dem Ausland holen. Aber vielleicht sollte man auch einmal ehrlich fragen, warum bestimmte Menschen diese Arbeit nicht mehr machen wollen. Liegt es wirklich nur daran, dass niemand arbeiten möchte? Oder liegt es teilweise auch an Gehältern, Arbeitsbedingungen, fehlenden Perspektiven und einem Arbeitsmarkt, bei dem gute Chancen nicht immer dort ankommen, wo sie aufgrund von Qualifikation und Erfahrung eigentlich hingehören?
Wer ständig vom Fachkräftemangel spricht, sollte deshalb auch bereit sein, über die andere Seite der Medaille zu sprechen. Über Bewerber, die trotz Erfahrung keine Chance bekommen. Über Stellen, die offenbar nur über persönliche Kontakte vergeben werden. Und über Karrieren, bei denen man sich durchaus fragen darf, wie jemand innerhalb kürzester Zeit in eine Führungsposition gelangt.
Vielleicht fehlt es in Deutschland nicht nur an Fachkräften. Vielleicht fehlt es an Ehrlichkeit darüber, wie der Arbeitsmarkt tatsächlich funktioniert.
Vermutlich geht es in diesem Fall um Diskriminierung oder zumindest um ein System, das Chancengleichheit nur auf dem Papier kennt.
In Deutschland ist seit Jahren bekannt, dass viele attraktive Positionen nicht nach Qualifikation vergeben werden, sondern über persönliche Kontakte, Netzwerke oder Empfehlungen. Der sogenannte verdeckte Arbeitsmarkt ist einer der Hauptgründe dafür, dass selbst hervorragend qualifizierte Bewerber kaum eine realistische Chance auf viele Spitzenpositionen haben. Verschiedene Studien und Karriereberatungen gehen davon aus, dass bis zu 70 Prozent aller Führungspositionen niemals öffentlich ausgeschrieben werden. Auf C-Level- oder Geschäftsführungsebene sollen es sogar bis zu 85 Prozent sein.
Vor diesem Hintergrund wirken Aussagen wie „1.783 offene Stellen bei REMONDIS“ wenig glaubwürdig. Wenn tatsächlich so viele qualifizierte Stellen dauerhaft unbesetzt wären, müsste sich die Frage stellen, warum sie trotz Millionen von Arbeitssuchenden nicht besetzt werden können.
Im Juni 2026 waren in Deutschland rund 2,94 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Offensichtlich handelt es sich dabei nicht ausschließlich um Führungskräfte. Es gibt Fachkräfte, Akademiker, Berufseinsteiger und erfahrene Spezialisten. Wenn Unternehmen gleichzeitig einen massiven Personalbedarf kommunizieren und dennoch viele Stellen über intransparente Wege vergeben oder Bewerber regelmäßig aussortieren, entsteht der Eindruck, dass der öffentlich dargestellte Fachkräftemangel zumindest teilweise hausgemacht ist.
Auffällig ist außerdem, dass in der Stellenausschreibung und in den nachfolgenden E-Mails von REMONDIS unterschiedliche Ansprechpartner mit unterschiedlichen Namen auftreten. Das wirft Fragen zur internen Kommunikation und Zuständigkeit auf. Für Außenstehende entsteht dadurch der Eindruck, dass entweder die Abstimmung innerhalb des Unternehmens nicht funktioniert oder bewusst mit wechselnden Ansprechpartnern gearbeitet wird.
Wer Transparenz und Chancengleichheit ernst nimmt, muss Stellen offen ausschreiben, Auswahlentscheidungen nachvollziehbar begründen und Qualifikation höher bewerten als persönliche Beziehungen. Andernfalls bleibt der Eindruck bestehen, dass gleiche Chancen in Deutschland vielfach eher ein Versprechen als gelebte Realität sind.
Die Online-Jobsuche fühlt sich für mich wie ein riesiges Täuschungsmanöver an. Millionen von Stellenanzeigen werden angezeigt, doch bei einem großen Teil lande ich auf Seiten, auf denen zwar viel Text steht, aber keine konkrete, echte Stelle existiert oder keine direkte Bewerbung möglich ist.
Statt Menschen mit Arbeitgebern zusammenzubringen, scheinen viele dieser Seiten vor allem für Suchmaschinen optimiert zu sein. Sie sammeln Klicks, erzeugen Werbeeinnahmen oder leiten Besucher weiter. Für Arbeitssuchende bedeutet das: Zeitverlust, Frustration und das Gefühl, dass man durch eine Flut aus Scheinangeboten navigieren muss, bevor man überhaupt auf eine echte Stellenausschreibung stößt.
Das ist meine Erfahrung. Und sie wirft die Frage auf, warum Suchmaschinen solche Seiten so prominent anzeigen, obwohl sie oft keinen erkennbaren Mehrwert für Menschen bieten, die tatsächlich einen Job suchen.
Bitte bessere Kommunikation VOR einer persönlichen Einladung.
Nach einem positiven Telefoninterview wurde ich vor Ort eingeladen für einen Schnuppertag inkl. zweitem Gespräch. Leider endete dieses nach 20 Minuten, da die Gehaltsvorstellungen weit auseinander gehen. Da ich vorab meine Gehaltsvorstellungen angegeben habe, kann ich nicht nachvollziehen wieso man das nicht vorab telefonisch klärt. Da hilft auch kein "Hoffen", dass es ja vielleicht trotzdem klappt - so wurde meine und auch die eigene Zeit und Energie verschwendet.
Und nebenbei erwähnt, kann ich auch nicht nachvollziehen, wie so ein großer Konzern seine Mitarbeiter so dermaßen unterbezahlen kann.
Den Bewerbungsstatus transparenter und weniger chaotisch machen. Habe insgesamt drei Monate auf eine Rückmeldung gewartet, in dieser Zeit dann drei Mal die gleiche E-Mail erhalten, in der ich vertröstet wurde. Auf eine Nachfrage, wie der Stand ist kam dann einen Monat später eine Absage.
Ich habe mich bei der REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG (Niederlassung Breisach) beworben und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Die Anreise war sehr aufwendig (ca. 1,5 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln plus ca. 40 Minuten Fußweg), da der Standort schlecht erreichbar ist. Ein Hinweis darauf oder die Notwendigkeit eines Führerscheins fehlte jedoch vollständig in der Stellenausschreibung.
Vor Ort musste ich feststellen, dass der zuständige Ansprechpartner weder meine Bewerbungsunterlagen kannte noch wusste, warum ich eingeladen wurde. Ein solcher Ablauf ist aus meiner Sicht absolut unprofessionell.
Das Gespräch selbst verlief wenig strukturiert und der Umgangston war nicht wertschätzend. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Bewerber hier nicht ernst genommen werden.
Besonders kritisch sehe ich, dass der Standort für Fußgänger schwer und teilweise unsicher erreichbar ist (z. B. entlang stark befahrener Straßen ohne geeignete Wege).
Fazit:
Ich kann Bewerbern nur empfehlen, sich im Vorfeld genau über die Erreichbarkeit zu informieren. Ein professioneller Bewerbungsprozess sieht anders aus.
Leider habe ich mich beim Bewerbungsprozess aufgrund von unangemessenen Fragen unwohl gefühlt. Es hat sich angefühlt als würde auf mich herabgesehen werden aufgrund meines Werdegangs.
Ich wurde gefragt, wie mein Ehemann es findet, dass ich diese Ausbildung machen möchte.
Der Bewerbungsprozess wirkt auf mich zunehmend fragwürdig. Ich habe mich auf zwei Stellen beworben, die sowohl meinem Anforderungsniveau als auch meinen bisherigen und aktuellen Tätigkeiten sehr gut entsprechen.
Bei der ersten Stelle erhielt ich direkt eine Absage – formuliert in einer langen, sehr wertschätzend klingenden Nachricht darüber, wie gut mein Profil passe und dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Gleichzeitig hieß es jedoch, man habe sich leider für andere Kandidaten entschieden. Was mich dabei irritiert hat: Die Stellenanzeige blieb weiterhin online und wurde über Wochen hinweg immer wieder neu veröffentlicht.
Bei der zweiten Stelle wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dort fiel mir auf, dass kaum Fragen zu meiner Person, meinem Werdegang oder meinen Qualifikationen gestellt wurden. Stattdessen wurde fast ausschließlich von Unternehmensseite erzählt. Trotzdem hatte ich im Anschluss ein gutes Gefühl und den Eindruck, dass meine Chancen nicht schlecht stehen. Mir wurde zugesichert, man werde sich bis zur folgenden Woche zurückmelden und den Prozess bewusst kurz halten.
Eine Rückmeldung erfolgte jedoch nicht. Erst einige Tage nach dem angekündigten Termin erhielt ich auf meine eigene Nachfrage hin eine Absage.
So verdient kununu Geld.