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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 88 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei REUTER die Unternehmenskultur als eher traditionell ein, während der Branchendurchschnitt zwischen traditionell und modern liegt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,6 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 103 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
REUTER
Branchendurchschnitt: Handel

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
REUTER
Branchendurchschnitt: Handel

Die meist gewählten Kulturfaktoren

88 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter eng kontrollieren

    FührungTraditionell

    47%

  • Mitarbeiter kleinhalten

    FührungTraditionell

    44%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    42%

  • Für sein Team arbeiten

    Umgang miteinanderModern

    40%

  • Mitarbeitenden nichts zutrauen

    FührungModern

    38%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreEx-Führungskraft

Die Stimmung im Team ist stark personenabhängig. Während das Miteinander unter den Kollegen phasenweise sehr offen und fast euphorisch war, wurde die Atmosphäre durch einzelne Personen und einen sehr „derben“ Humor (bis hin zu Grenzüberschreitungen und Herabwürdigungen von Teilzeitkräften) belastet. Konflikte werden selten offen geklärt, sondern eher „ausgesessen“. Die Feedbackkultur der Geschäftsleitung empfand ich als einschüchternd und wenig konstruktiv; Termine mit der Führungsebene fanden oft in großer Runde statt und waren von Vorwürfen statt von Lösungsansätzen geprägt.

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1,0
KommunikationEx-Führungskraft

Die Kommunikation der Geschäftsleitung und der Marketingleitung empfand ich als wenig transparent und teilweise widersprüchlich. Anweisungen waren oft ad hoc, während man gleichzeitig für mangelnde Vorbereitung gerügt wurde, wenn Informationen kurzfristig flossen. In 1:1-Gesprächen fühlte ich mich eher „ausgehorcht“ als in meiner Entwicklung unterstützt. Ein offener Ideenaustausch wurde teilweise vor versammelter Mannschaft ins Lächerliche gezogen.

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1,0
Work-Life-BalanceEx-Führungskraft

Trotz Gleitzeit-Versprechen ist das System sehr starr und kontrollorientiert. Homeoffice ist praktisch nicht existent, selbst bei triftigen Gründen (Handwerker) wird eine sofortige Rückkehr ins Büro erwartet. Die Arbeitszeiten sind wenig familienfreundlich. Arzttermine oder private Verpflichtungen sind nur schwer zu integrieren. Teilzeitmodelle wurden in meiner Position kategorisch abgelehnt.

Zudem ist das Zeitmodell eine Mogelpackung. Der frühe Feierabend am Freitag (14 Uhr) muss von Montag bis Donnerstag durch Mehrarbeit erkauft werden. Das führt dazu, dass Mitarbeiter teilweise Zeit "absitzen", ohne produktiv zu sein, nur um die starren Vorgaben der Zeiterfassung zu erfüllen. Echte Flexibilität sieht anders aus.

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Führungskraft

Hier herrscht ein patriarchaler Stil, der fachliche Expertise missachtet. Aussagen wie „Mädel, wie kannst du dir das merken?“ gegenüber einer erfahrenen Führungskraft oder die öffentliche Bloßstellung einer schwangeren Kollegin („Schwangerschaftsdemenz“) spiegeln ein Menschenbild wider, das nicht mehr zeitgemäß ist. Kritik wurde oft persönlich und herabwürdigend geäußert („Jetzt weiß ich, warum ich so fehlerhafte Arbeit bekomme“), oft vor versammelter Runde, ohne fachliche Hilfestellung zur Verbesserung zu geben.

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3,0
Interessante AufgabenEx-Führungskraft

Das Aufgabengebiet im Grafik-Design ist spannend, wird aber durch Kompetenzgerangel erschwert. Als Teamlead war es schwierig, operative Kontrolle zu erlangen, da Befugnisse (z. B. JIRA-Hoheit) trotz Zusage nicht übertragen wurden. Man wird in der Rolle zwar verantwortlich gemacht, aber nicht handlungsfähig auf Augenhöhe gelassen.

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1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Es fehlten Transparenz, Fairness und Vertrauen. Entscheidungen wurden häufig getroffen, ohne Hintergründe oder strategische Überlegungen nachvollziehbar zu erläutern.

Im Bewerbungsprozess wurde betont, man wünsche sich kreative Mitarbeitende, die neue Ideen einbringen und nicht nach dem Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“ arbeiten. In der Praxis hatte ich jedoch den Eindruck, dass neue Ansätze kaum Raum fanden und überwiegend an bestehenden Mustern festgehalten wurde.

Zudem wurden Vorhaben oder Gespräche mehrfach angekündigt, jedoch nicht umgesetzt.

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